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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
NABU: Klimaverhandlungen weiter im Schneckentempo
Unfertiger Vertragsentwurf wĂ€re fatal fĂŒr Klimakonferenz in Paris

Der NABU kritisiert den aktuellen Stand der Vorbereitungen fĂŒr die Weltklimakonferenz im Dezember in Paris. Bis zum heutigen Freitag hatten Vertreter der beteiligten Staaten in Bonn einen Entwurf fĂŒr das Klimaschutzabkommen ausgehandelt.

NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke: „Auch wenn Fortschritte in den Verhandlungen sichtbar sind, wurde viel zu viel Zeit mit Machtspielen vergeudet. FĂŒr ein globales KrĂ€ftemessen ist der Klimaschutz aber zu wichtig und die verbleibende Zeit zu knapp. Keine der Parteien traut sich schon jetzt ihre TrĂŒmpfe auszuspielen. So werden die Verhandlungen in Paris nicht leichter.“

Vor Beginn der Konferenz hatten die VerhandlungsfĂŒhrer einen neuen Vertragsentwurf vorgelegt. Dieser war zunĂ€chst knapp gehalten und gut handhabbar, enthielt allerdings lĂ€ngst noch nicht alle Interessen der Beteiligten. Insbesondere die grĂ¶ĂŸte Gruppe der EntwicklungslĂ€nder (G77) Ă€ußerte Unmut ĂŒber den Textenwurf. Binnen kĂŒrzester Zeit wurden die fehlenden Interessen in den Text aufgenommen.

Bei den folgenden Verhandlungen in Arbeitsgruppen waren die Beobachter – so auch der NABU – ausgeschlossen. „Jetzt, zum Ende der Konferenz, mĂŒssen wir befĂŒrchten, dass die Vorbereitungen nicht ausreichen und bis Paris kein fertiger Vertragsentwurf stehen wird. Schon 2009 war eine Klimakonferenz in Kopenhagen gescheitert, weil der Vertragsentwurf nicht fertig war – das darf nicht noch einmal passieren“, so der NABU-PrĂ€sident.
 
 

 
Maghreb will von Abfallwirtschaft in Baden-WĂŒrttemberg lernen
Marokko und Tunesien wollen bei der EinfĂŒhrung eines Abfallsystems in ihren LĂ€ndern von Baden-WĂŒrttemberg lernen. Politiker, Techniker und Verwaltungsexperten aus dem Maghreb kommen deshalb vom 26. bis 30. Oktober in den SĂŒdwesten und informieren sich vor Ort wie Kommunen AbfĂ€lle einsammeln und verwerten.
Am Freitag, 30. Oktober empfĂ€ngt die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg die Delegation. Die Abfallverwertung in der „ökologischen Stadt“ Freiburg ist dabei zentrales Thema. Weitere Stationen der Studienreise sind kommunale und private Abfallverwertungseinrichtungen in Achern, Ludwigsburg, Böblingen, der Enzkreis und Ringsheim.

UnterstĂŒtzt wird die einwöchige Informationsreise von der Gesellschaft fĂŒr Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die seit 2008 ein Lernnetznetzwerk fĂŒr Stadtentwicklung zwischen Kommunen aus Marokko, Algerien und Tunesien fördert. Das umfangreiche Programm organisiert und fĂŒhrt die Kehler Akademie durch, einer Fortbildungseinrichtung der Verwaltungshochschule Kehl. „Wir sind sehr stolz, dass sich die Vertreter der Maghreb-Staaten zuerst hier bei uns in Baden-WĂŒrttemberg umschauen wollen, um von unseren Erfahrungen zu profitieren“, meint Organisator Professor Kay-Uwe Martens.

Besonderes Augenmerk und Interesse fand bei der GIZ das von Professor Martens geleitete Netzwerk des Kehler Abfalltags. Seit ĂŒber 15 Jahren treffen sich beim Kehler Abfalltag Experten zum Austausch. „Eine solch enge und strukturierte Zusammenarbeit aller Beteiligten in einem Netzwerk könnte auch in den nordafrikanischen Staaten eine erfolgversprechende Strategie fĂŒr ihr kommunales Abfallmanagement sein“, meint Imme Scheit, Programmverantwortliche bei der GIZ. „So kann jeder von jedem lernen und Erfahrungen austauschen“, so Scheit weiter.

Das deutsche föderale System ermöglicht Einblicke in das vielseitige Abfallmanagement und die Kooperationsmodelle der Kommunen und Betriebe. Der fachliche Austausch bietet den Delegationsteilnehmern die Möglichkeit, Handlungsfelder und Bedarfe ihrer Kommunen zu diskutieren. Die Maßnahme unterstĂŒtzt das Programm CoMun der GIZ. Hauptziel ist dabei, Kommunen als Akteure ihrer Entwicklung zu stĂ€rken, um das Leben der Menschen in ihren StĂ€dten zu verbessern. Neben den technischen Aspekten steht die BĂŒrgerbeteiligung an kommunalen Planungsprozessen und Projekten im Vordergrund.

Hochschule und Kehler Akademie beabsichtigen, einen lĂ€ngerfristig wirkenden Erfahrungsaustausch von Verwaltungsfachleuten aus Baden-WĂŒrttemberg und Tunesien/Marokko zu ermöglichen. Deutsche Kommunen können von diesen Staaten und ihren Erfahrungen lernen. „Dieser Erfahrungsaustausch kommt auch den Studierenden der Hochschule ĂŒber die beteiligten Professoren zugute“, so Professor Kay-Uwe Martens. Schulungen und Beratung vor Ort durch die baden-wĂŒrttembergischen Fachleute wĂ€ren weitere mögliche AnsĂ€tze. Viele Ansprechpartner in Kehl sprechen zudem Französisch, was die Zusammenarbeit erleichtert.


 
 

 
NABU begrĂŒĂŸt Allianz der Umweltminister
zum Erhalt der EU-Naturschutzrichtlinien

Tschimpke: Richtlinien sind Erfolgsgaranten fĂŒr Europas Natur

Der NABU begrĂŒĂŸt das am gestrigen Montag von neun LĂ€ndern geschmiedete BĂŒndnis zum Erhalt der EU-Naturschutzrichtlinien. Auf Initiative von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks unterzeichneten in Luxemburg acht weitere Umweltminister einen gemeinsamen Brief an die EU-Kommission, in dem sie sich gegen die Öffnung der beiden wichtigsten EU-Naturschutzrichtlinien aussprechen. Stattdessen fordern sie eine bessere Umsetzung der fĂŒr Europas Natur so wichtigen Vogelschutz- und Fauna-Flora-Habitat-(FFH-)Richtlinie.

„Die Initiative von Bumdesumweltministerin Hendricks kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Ihr klares Bekenntnis fĂŒr die Naturschutzrichtlinien ist ein wichtiges Signal an alle anderen EU-LĂ€nder und die Kommission“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

Bereits am vergangenen Donnerstag hatte sich Hendricks in BrĂŒssel gegen eine Aufweichung der Richtlinien ausgesprochen. „Die BundeslĂ€nder lehnen, ebenso wie Landwirtschaftsminister Schmidt und ich, jegliche Änderungen an den EU-Naturschutzrichtlinien ab“, sagte Hendricks bei einer Veranstaltung zum sogenannten „Fitness-Check“. Unter diesem Titel ĂŒberprĂŒft die EU-Kommission derzeit die beiden Richtlinien. Der NABU und viele weitere UmweltverbĂ€nde befĂŒrchten, dass damit Naturschutzstandards in allen EU-LĂ€ndern herabgesetzt werden sollen. Barbara Hendricks wies am Donnerstag in BrĂŒssel auf die Tragweite der Entscheidung hin. Eine Öffnung der Richtlinien gefĂ€hrde unter anderem die fĂŒr die Wirtschaft so wichtige Planungs- und Rechtssicherheit, warnte die Ministerin.

Ähnlich hatte sich zuletzt auch ihre luxemburgische Amtskollegin und derzeitige Vorsitzendes des EU-Umweltministerrats, Carole Dieschbourg, geĂ€ußert. Sie unterzeichnete gestern ebenso das Schreiben wie die Umweltminister aus Frankreich, Spanien, Italien, Polen, Slowenien, RumĂ€nien und Kroatien, das im Rahmen des Umweltminsterrates an EU-Umweltkommissar Karmenu Vella ĂŒbergeben wurde.

Im Sommer hatten sich bei einer Online-Konsultation der EU bereits mehr als 520.000 EU-BĂŒrger fĂŒr den Erhalt der Richtlinien ausgesprochen. Es war die mit Abstand erfolgreichste Befragung der Kommission aller Zeiten. „Der lautstarke Wunsch der BĂŒrger ist in BrĂŒssel und den EU-Mitgliedstaaten angekommen. Davon zeugt die Forderung der neun Umweltminister. Es liegt jetzt an der EU-Kommission, diese Signale wahrzunehmen und konkrete VorschlĂ€ge zu machen, wie die Richtlinien besser umgesetzt werden können“, so Tschimpke.

Erst Anfang Oktober hat die EU-Kommission selbst eindrucksvoll nachgewiesen, wie erfolgreich und wirkungsvoll die Richtlinien zum Schutz der Natur sind. In ihrem Halbzeitbericht zur Umsetzung der EU-BiodiversitĂ€tsstrategie kam sie zu dem Ergebnis, dass die beiden Richtlinien von entscheidender Bedeutung zur Erreichung der von den Staats- und Regierungschefs beschlossenen Ziele zum Stopp des Artensterbens bis 2020 sind. „Die Naturschutzrichtlinien der EU haben schon Millionen von Zugvögeln das Leben gerettet und unzĂ€hlige NaturschĂ€tze vor der Zerstörung bewahrt. Jean-Claude Juncker sollte diese funktionierenden Gesetze nicht aufbohren“, so Tschimpke.

Am 20. November will die EU-Kommission erste Ergebnisse des „Fitness Check“ prĂ€sentieren und Anfang 2016 ihre VorschlĂ€ge zum weiteren Vorgehen vorstellen, die dann zwischen Kommission, Rat und EU- Parlament beraten werden mĂŒssen.
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Karlsruhe: Zoologischer Stadtgarten passt Kassenzeiten der Winterzeit an
Futter fĂŒr die Elefanten / Foto: Zoo Karlsruhe
 
Karlsruhe: Zoologischer Stadtgarten passt Kassenzeiten der Winterzeit an
Änderungen ab November/Kasse Ost geschlossen/AusgĂ€nge an allen vier Kassen/SchaufĂŒtterungen

Der Zoologische Stadtgarten passt seine Öffnungszeiten der Winterzeit an. Die Kasse SĂŒd am Hauptbahnhof ist daher ab 1. November bis Ende Januar von 9 bis 16 Uhr besetzt, die Kasse Nord am Festplatz von 10 bis 16 Uhr. Neben der nicht besetzten Kasse am Rosengarten bleibt zusĂ€tzlich die Kasse Ost (Haltestelle Augartenstraße in der Ettlinger Straße) ĂŒber die Wintermonate ab 2. November aus wirtschaftlichen und organisatorischen GrĂŒnden geschlossen.

Die TierhĂ€user schließen im Winter um 17 Uhr, das gilt auch fĂŒr das Exotenhaus. Der Aufenthalt im Zoologischen Stadtgarten ist bis zum Einbruch der Dunkelheit möglich. Die Anlage können Besucherinnen und Besucher ĂŒber die Drehkreuze an allen vier Kassen verlassen. Barrierefrei geht dies fĂŒr Menschen mit Kinderwagen oder Rollator ĂŒber das Drehkreuz an der Kasse SĂŒd (Hauptbahnhof) oder ĂŒber das Tor an der Kasse Nord (Festplatz/Kongresszentrum)

Ihre innere Uhr auf Winterzeit umstellen mĂŒssen auch die Tiere im Zoo. Die Zeiten fĂŒr die SchaufĂŒtterungen Ă€ndern sich nicht, es entfallen jedoch ab 1. November die SchaufĂŒtterungen fĂŒr die Giraffen, Pelikane und EisbĂ€ren. Im DickhĂ€uterhaus kann man nach wie vor den Elefanten (10 und 16 Uhr) und Flusspferden beim Futtern zuschauen. Platsch, Kathy und der kleine Karl Wilhelm bekommen ihr Futter tĂ€glich kurz nach 16 Uhr, sobald gegenĂŒber Rani, Shanti und Jenny die ersten HĂ€ppchen mit dem RĂŒssel ins Maul schieben können.

Die Pinguine sind um 10.30 und 15.30 Uhr an der Reihe. Den einen oder anderen Fisch bekommen hier derzeit auch die Seehunde ab, die bis zum Abschluss der Baumaßnahmen im Robbengehege bei den Humboldtpinguinen Unterschlupf gefunden haben. Wenn Seehunde und Seelöwen im November wieder auf ihre Außenanlage können, kommt der Tierpfleger mit dem Fisch-Eimer zuerst bei Seelöwen-Bullen Stevie und seinem Harem um 11 und 16 Uhr und anschließend bei den Seehunde zu öffentlichen FĂŒtterungen vorbei. Die Schimpansen sind um 11.30 und 14.30 Uhr an der Reihe, die Kurzkrallenotter um 13.45 und 16.15 Uhr und Akuti und Amod bekommen in ihrem Roten-Panda-Gehege um 16.30 Uhr Bambus, Obst und Getreide. FĂŒtterung bei den Raubkatzen ist um 15 Uhr, allerdings nicht montags und freitags, denn das sind die Fastentage.
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Freiburger Klinken helfen, das Klima zu retten
Freiburger Klimamanager
 
Freiburger Klinken helfen, das Klima zu retten
Drei Freiburger Kliniken tragen durch ihre Teilnahme am Projekt „KLIK – Klimamanager fĂŒr Kliniken“ aktiv zum Klimaschutz bei. Sie haben sich verpflichtet, Energieeinsparpotenziale in den Kliniken zu nutzen und auf diese Weise nicht nur CO2, sondern auch Betriebsosten zu reduzieren. Bundesweit werden in 50 Kliniken Klimamanager ausgebildet und bei der Umsetzung von nicht- und geringinvestiven Maßnahmen unterstĂŒtzt.

Da hierdurch auch die Klimaschutzziele der Green City Freiburg voran gebracht werden, fördert die Stadt Freiburg die Teilnahme der Freiburger Kliniken. KrankenhĂ€user sind einer der grĂ¶ĂŸten Energieverbraucher des Sektors Dienstleistung und Handel und damit auch innerhalb Freiburgs. Durch das Engagement der Freiburger Klimamanager wird ein erheblicher Beitrag zu den ehrgeizigen Zielen der Stadt geleistet.

Mit der Teilnahme an einer zweitĂ€gigen Schulung wurden die Klinikmitarbeiter auf ihre Arbeit als Klimamanager vorbereitet, haben inhaltlichen Input zu Klimaschutz, Gesetzeslage, technischen Maßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit erhalten. Außerdem sind sie Mitglied eines Netzwerks von 50 Klimamanagern und können sich aktiv mit den Mitstreitern austauschen. Ideen fĂŒr Klimaschutzmaßnahmen haben die drei schon gesammelt und sind nun dabei, diese in ihren HĂ€usern umzusetzen.

Das Projekt „KLIK – Klimamanager fĂŒr Kliniken“, unterstĂŒtzt von der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums, wird vom BUND Berlin e.V. sowie der Stiftung viamedica durchgefĂŒhrt. KLIK qualifiziert KrankenhausbeschĂ€ftigte zu Klimamanager/innen, welche aktiv fĂŒr den Klimaschutz tĂ€tig sind und auf diesem Weg die Zukunft ihrer Einrichtungen sichern.

zum Foto oben:
Freiburger Klimamanager v.l.n.r.: Martin MÀder, Diakonie Krankenhaus; Thorsten Stolpe RKK Klinikum Lorettokrankenhaus, Valentin SchlÀr, UniversitÀtsklinikum.
 
 

Karlsruhe: Tiere umquartiert
Seelöwenanlage
 
Karlsruhe: Tiere umquartiert
Wegen Felsarbeiten leben die Seelöwen hinter den Kulissen und die Seehunde bei den Pinguinen

Keine SchaufĂŒtterungen bei den Robben bis Ende Oktober

Die Seelöwen machen sich momentan im Zoologischen Stadtgarten rar. Sie sind wegen Arbeiten am Kunstfels fĂŒr Besucherinnen und Besucher nicht zu sehen. Auch die Seehunde mussten aus ihrem Revier weichen. Sie sind vorĂŒbergehend bei den Humboldtpinguinen untergebracht. In der Außenanlage der Robben wurde fĂŒr die Kunstfelsarbeiten das Wasser abgelassen. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit, sollen die Arbeiten bis zum 30. Oktober beendet sein.

Die öffentlichen FĂŒtterungen fĂŒr die Robben entfallen fĂŒr die Zeit der Bauarbeiten.
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Freiburg: BÀume werden gefÀllt
Wegen dem Neubau der Stadtbahn Rotteckring mĂŒssen BĂ€ume im Rotteck- und Friedrichring gefĂ€llt werden

Im kommenden Jahr werden die Tief-, Gleis- und Straßenbauarbeiten sowie weitere Leitungsverlegungen im Rotteckring zwischen Platz der Alten Synagoge und Fahnenbergplatz fortgefĂŒhrt. Im Friedrichring werden ab Anfang 2016 ebenfalls umfangreiche Leitungen verlegt. Zuvor mĂŒssen jedoch im Rotteck- und Friedrichring insgesamt 64 BĂ€ume entfernt werden. WĂ€hrend des Neubaus der Stadtbahn werden insgesamt 66 neue BĂ€ume am Rotteck und Friedrichring gepflanzt, weitere Baumpflanzungen und Ausgleichmaßnahmen sind im Möslepark vorgesehen.

Um Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten, werden die BĂ€ume am Sonntag, 25. Oktober, im Friedrichring und am Sonntag, 8. November, im Rotteckring gefĂ€llt. Die Arbeiten beginnen jeweils um 10 Uhr, kurzzeitig mĂŒssen einzelne Fahrspuren gesperrt werden.

Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) und das Garten- und Tiefbauamt (GuT) bitten um VerstĂ€ndnis fĂŒr die mit den Arbeiten verbundenen Behinderungen und BeeintrĂ€chtigungen.

Weitere Informationen ĂŒber aktuelle Baustellen in der Stadt Freiburg erhalten Sie im Internet
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Karlsruhe: Papageienbunte Farbtupfer fĂŒr das Exotenhaus
Sonnensittiche im Exotenhaus
 
Karlsruhe: Papageienbunte Farbtupfer fĂŒr das Exotenhaus
Loris aus dem Loro Park
Karlsruher Zoo gibt die beiden Hammerköpfe vorĂŒbergehend ab

Die Sonnensittiche im Exotenhaus haben „Konkurrenz“ bekommen: Seit dieser Woche bereichern ebenso farbenfrohe Loris die Tierwelt in der großen Halle im Exotenhaus. Die vier Papageien stammen aus dem Loro Park Teneriffa, der frĂŒheren WirkungsstĂ€tte von Zooleiter Dr. Matthias Reinschmidt. Nach der QuarantĂ€nezeit durften sie seit Montag zunĂ€chst in zwei KĂ€figen die „Luft der großen Halle“ schnuppern. Am Mittwoch stellte das Exotenhaus-Team zufrieden fest, dass sich die beiden mĂ€nnlichen Neukaledonien-Lori problemlos in die Exotenhaus-Lebensgemeinschaft einfĂŒgten. Gestern (Donnerstag, 15. Oktober) öffnete Papageienexperte Reinschmidt dann auch fĂŒr das PĂ€rchen Forsten-Lori den KĂ€fig. Nach kurzem Zögern machte es sich auf den ersten Flug durch die Exotenhaus-Halle. Beobachtet von einem der Neukaledonien-Lori, der sich zugleich zu den Neulingen gesellte. Der Lori-Schwarm wird in nĂ€chster Zeit noch anwachsen: „Wir werden weitere vier Lori in zwei Arten von einem ZĂŒchter bekommen“, informierte Reinschmidt.

FĂŒr die Papageien wurde die FutterkĂŒche des Exotenhauses um spezielles Lori-Futter ergĂ€nzt. Mit ihren langen Zungen angeln sich die Loris aus Schalen das Gemisch aus Nektar und Pollen. Sie fressen aber auch sehr weiche FrĂŒchte und können sich so an vorhandenen Futterstellen bedienen - etwa an den Mangos, die fĂŒr die Mausvögel und Fruchttauben aufgesteckt werden.

Zu viel „bedient“ hat sich das Hammerkopf-Paar bei den Pflanzen im Exotenhaus. FĂŒr ihren Nestbau hatten die beiden großen Wasservögel, die gerne exponiert auf dem kĂŒnstlichen Baum der großen Halle saßen, in den letzten Wochen ausgesprochen fleißig jedes GrĂŒn ausgezupft, das ihnen als Nistmaterial geeignet schien. Der noch jungen Vegetation im Exotenhaus bekam dies nicht gut, das Team des Gartenbauamts musste nachpflanzen. Damit das GrĂŒn sich in nĂ€chster Zeit ungestörter entwickeln kann, wurden die beiden Vögel vor einigen Tagen vorĂŒbergehend an den Vogelpark Linkenheim abgegeben. Dort leben sie nun in einer großen Voliere zusammen mit Flamingos, sollen aber spĂ€ter wieder in den Karlsruher Zoo zurĂŒckkehren. Bewahrheitet sich der Bruteifer der Tiere auch im Vogelpark, darf dieser den Nachwuchs der Karlsruher Leihgabe behalten.

Geweihfarn hat schlechten Stand – Zwergpfeffer bewĂ€hrt sich

Mit dem Lebensraum Exotenhaus sammelt das Gartenbauamt seit Sommer seine Erfahrungen. So haben Pflanzen einen schweren Stand, die sich ausfasern oder leicht entlauben lassen und den Tieren entweder schmecken oder geeignet sind als Nistmaterial. Hierzu zĂ€hlen etwa HĂ€ngekakteen, Geweihfarn oder auch Zwergbambus und Zyperngras. BewĂ€hrt haben sich Zwergpfeffer, Gelbwurz oder auch Pfeilblatt. Gut im Griff hat das Gartenbauamt durch den Einsatz von NĂŒtzlingen die „SchĂ€dlings-Front“.

Die tierischen Bewohner der ersten „Besiedelungsrunden“ haben mittlerweile "ihr" Exotenhaus sehr gut angenommen. Bei rund 2.000 Tieren in fast 100 Arten wird es jedoch immer wieder VerĂ€nderungen geben. Weil nachgesteuert werden muss, wie im Falle der Hammerköpfe, oder auch weitere Tiere integriert werden. Spannend dĂŒrfte es werden, wenn die vierköpfige Sakiaffen-Familie in der großen Halle das Astwerk erobert. Das Elternpaar ist mit seinem Nachwuchs bereits in Karlsruhe angekommen, befindet sich derzeit in der „QuarantĂ€ne-Warteschleife“. Voraussichtlich Mitte bis Ende November öffnen sich fĂŒr die zwei MĂ€nnchen und zwei Weibchen die TĂŒren. Dann wird das Tierpfleger-Team um Revierleiterin Michaela Gaum die Saki erst einmal eine Weile beobachten. Wo sind ihre LieblingsplĂ€tze, wo ruhen sie sich aus? „Wir richten zunĂ€chst keine festen SchlafplĂ€tze ein, es wird sich zeigen, wo sie sich gerne aufhalten“, so Tierpflegerin Andrea Spranger.

Großaquarium mit zwei Lungenfischen/Kinderliebling Degu

Gewichtiger Zuwachs wird fĂŒr die Schildkröten-WG erwartet. Zu den zwei Seychellen-Riesenschildkröten Alfred und Maja, den Pantherschildkröten sowie Strahlenschildkröten gesellen sich zwei weitere Seychellen-Riesenschildkröten. Odyssa und die etwas grĂ¶ĂŸere, rund 75 Kilogramm schwere Schneeflocke kommen aus dem Zoo Heidelberg. WĂ€hrend diese Schildkrötenarten aufgrund ihrer HerkunftslĂ€nder keinen Winterschlaf halten und daher im Tropenhaus gut aufgehoben sind, bereiten ihre im Außengehege wohnenden Verwandten, die Griechischen Landschildkröten, sich bereits auf den Winterschlaf vor und sind nicht mehr auf der Anlage zu sehen.

Mit etwas GlĂŒck kann man jedoch die beiden Australischen Lungenfische beobachten. Seit etwa drei Wochen leben die noch recht jungen und etwas scheuen Tiere in einem der Großaquarien und bevorzugen hĂ€ufig geschĂŒtzte Bereiche. Ganz anders die acht Degu. Die kleinen Nager bringen seit rund drei Wochen bei den Springtamarinen und Azara-Agutis Leben in die Bude. Sie lieben es, durchs Gehege zu flitzen und kommen sehr zur Freude der Kinder auch immer wieder direkt an die Scheibe.
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