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Dienstag, 24. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
Ozon-Telefon ab 1. Mai wieder in Betrieb
Das Ozon-Telefon ist ab 1. Mai bis Ende September wieder in
Betrieb.

Unter der Telefonnummer: 77555 können BĂŒrgerinnen und
BĂŒrger die aktuellen Ozonwerte abfragen. TĂ€glich um 9.30 Uhr,
12.30 Uhr, 15.30 Uhr und 18.30 Uhr wird der Ansagetext mit den
neuesten Messwerten aus Freiburg aktualisiert.

Überschreiten die Messwerte 180 ”g/m3 Ozon, spricht das
Umweltschutzamt eine Ozon-Warnung aus und empfiehlt,
ungewohnte und körperlich anstrengende TÀtigkeiten im Freien
zu vermeiden, auf das Autofahren zu verzichten und stattdessen
öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.
 
 

Kulinarische Aktivistin Dr. Ursula Hudson erhÀlt B.A.U.M.-Umweltpreis
Dr. Ursula Hudson / Foto: Holger Riegel (c) Slow Food
 
Kulinarische Aktivistin Dr. Ursula Hudson erhÀlt B.A.U.M.-Umweltpreis
Die Vorstandsvorsitzende von Slow Food Deutschland, Dr. Ursula Hudson, erhĂ€lt 2016 den B.A.U.M.-Umweltpreis in der Kategorie "VerbĂ€nde". "ErnĂ€hrung steht im Zentrum des menschlichen Handelns und hat große und langfristige Auswirkungen auf unsere ökologische Umwelt. Essen ist von daher hoch politisch", so ihre Überzeugung. FĂŒr ihr Engagement wird ihr Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks am 6. Juni in Berlin die Auszeichnung ĂŒberreichen.

Wenn die BĂ€sse vibrieren und mehrere hundert Jugendliche ambitioniert im Takt dazu GemĂŒse klein schneiden, dĂŒrfte Dr. Ursula Hudson nicht weit sein. In ihrer Funktion als Chefin von Slow Food Deutschland hat sie die "Schnippeldisko" - ein von den Slow-Food-Youth-Aktivisten Nadja Flohr-Spence und Hendrik Haase erdachtes Format - salonfĂ€hig gemacht. Bei diesen "kulinarischen Protestaktionen" verarbeiten die Teilnehmer sog. KnubbelgemĂŒse - GemĂŒse, das wegen seiner GrĂ¶ĂŸe oder Unförmigkeit vom Lebensmittelhandel abgelehnt wird - zu leckeren Gerichten, um so gegen die Verschwendung von Lebensmitteln zu demonstrieren. Unter dem Motto "gut, sauber und fair" setzt sich Slow Food mit verschiedenen Projekten und Aktionen dafĂŒr ein, dass jeder Mensch Zugang zu Nahrung hat, die sein Wohlergehen sowie das der Umwelt erhĂ€lt. Die Bewegung zĂ€hlt in Deutschland derzeit ĂŒber 13.500 Mitglieder.

Das Konzept der "Schnippeldiskos", das seit 2011 von der Slow Food Youth zunĂ€chst in Deutschland, mittlerweile aber auch weltweit umgesetzt wird, gehört zu den herausragenden Projekten, die in den letzten Jahren unter der Ägide von Dr. Ursula Hudson angestoßen wurden. Auch in ihren Veröffentlichungen und VortrĂ€gen dreht sich alles um das Thema Essen, dessen Geschichte und Kultur, die RegionalitĂ€t von Lebensmitteln und die kulinarische Bildung. Bis 2004 lehrte sie an den UniversitĂ€ten Cambridge und Oxford. Bei ihrer Arbeit motiviert die Aktivistin "die unabdingbare Notwendigkeit, eine wirkliche ErnĂ€hrungswende, getragen von allen Akteuren, mit herbeizufĂŒhren. Um den nachkommenden Generationen einen Planeten Erde zu ĂŒbergeben, der sie nĂ€hrt und Leben ermöglicht, bedarf es des sofortigen Handelns." Die 1958 geborene Kulturwissenschaftlerin ist auch Mitglied des Vorstands von Slow Food International.

RĂŒdiger Kruse, MdB, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Hamburger Landesverbandes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und Mitglied der Jury des B.A.U.M.-Umweltpreises, wĂŒrdigt die Verdienste der Slow Food-Bewegung: "Die Entdeckung der Langsamkeit ist eines meiner LieblingsbĂŒcher - und, was Essen angeht, die perfekte Melange aus Bio, Genuss und Nachhaltigkeit. In einer globalisierten Welt, in der sich der Konsument von Landwirtschaft und Produktion entfernt hat, ist der Einsatz fĂŒr ein bewusstes Genusserleben und faire Standards wichtiger denn je."

Die B.A.U.M.-Umweltpreise werden gemeinsam mit dem Internationalen B.A.U.M.-Sonderpreis am 6. Juni in Berlin verliehen. Schirmherr ist Sigmar Gabriel, Bundesminister fĂŒr Wirtschaft und Energie. Die Festrede hĂ€lt Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks. Anschließend ĂŒberreicht sie gemeinsam mit dem B.A.U.M.-Vorstand die Preise.

Informationen zu allen B.A.U.M.-PreistrĂ€gern - auch in den Kategorien Internationaler Sonderpreis, Großunternehmen, Kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen, Wissenschaft und Medien - unter www.baumev.de/umweltpreis.
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Was tun, wenn es heißer wird?
(c) Fesa
 
Was tun, wenn es heißer wird?
Seminar zu Klimawandel und Klimaanpassung

Freiburg, 18.04.2016: „Klimawandel und Klimaanpassung – BĂŒrgerbeteiligung & Kommunikation" zu diesem immer wichtiger werdenden Thema hatten der fesa e.V., das Institut fĂŒr Fortbildung und Projektmanagement (ifpro) und das Agenda 21-BĂŒro Freiburg am 15. April in die Gertrud-Luckner-Gewerbeschule in Freiburg geladen. Rund 60 Interessierte waren der Einladung zum Seminar gefolgt.

„Klimawandel und Klimaschutz sind zwei zusammengehörige Themenkomplexe", eröffnete Dr. Wulf Westermann von ifpro das Seminar. Daher haben ifpro und der fesa e.V. ihr Fortbildungsangebot erweitert und im Rahmen des durch das Bundesumweltministerium geförderten Projektes „AKKlima Oberrhein" eine Veranstaltungsreihe konzipiert. Gerade die Region SĂŒdbaden ist besonders vom Klimawandel betroffen, so dass die StĂ€dte und Gemeinden nicht umhin kommen, ĂŒber Anpassungsstrategien nachzudenken.

Prof. Dr. Eberhard Parlow, Klimaexperte der UniversitĂ€t Basel, zeichnete in seinem Eröffnungsvortrag ein bedrĂŒckendes Bild von den auf die Region zukommenden meteorologischen VerĂ€nderungen. „Die Zunahme der CO2-Konzentration in der AtmosphĂ€re ist trotz unzĂ€hliger Konferenzen nicht gesunken, sondern steigt immer noch – weltweit." Parlow hĂ€lt eine Erreichung des in Paris beschlossenen 2-Grad-Ziels fĂŒr unrealistisch. In Basel ist die mittlere Jahrestemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen 1757 jetzt schon um ĂŒber zwei Grad Celsius gestiegen. Die Zahl der heißen Tage (ĂŒber 30 Grad Celsius) in der Region SĂŒdbaden lag im langjĂ€hrigen Trend bei fĂŒnf Tagen jĂ€hrlich, 2015 waren es schon zehn Tage, bis 2050 rechnen die Klimaforscher mit 30 Hitzetagen. „Und in den StĂ€dten ist es noch deutlich heißer", warnte Parlow. Eminent wichtig sei es daher, fĂŒr ausreichende BelĂŒftung in den StĂ€dten zu sorgen und die kĂŒhlenden nĂ€chtlichen Bergwinde, wie den Freiburger „HöllentĂ€ler", auf keinen Fall durch ungĂŒnstig platzierte GebĂ€ude zu bremsen. Als Handwerkszeug fĂŒr Stadtplaner haben die Forscher an der Uni Basel detaillierte Klimaanalysen fĂŒr einzelne StĂ€dte und Regionen aufgestellt. Aus diesen können Karten mit Priorisierungen erstellt werden, um in einem sich aufheizenden Klima dennoch ein akzeptables Stadtklima zu erhalten.

Armin Bobsien vom fesa e.V. stellte in seinem Vortrag die Klimaanpassungsstrategie Baden-WĂŒrttemberg vor. In neun Handlungsfeldern von Landwirtschaft ĂŒber Gesundheit bis Bildung hat das Land 2013 ausgearbeitet, wo besondere Risiken bestehen (VulnerabilitĂ€tsabschĂ€tzungen) und daraus konkrete MaßnahmenvorschlĂ€ge abgeleitet. So ist die Entsiegelung und BegrĂŒnung von FlĂ€chen ein Mittel, um das Stadtklima abzukĂŒhlen, ebenso die Verschattung und KĂŒhlung im öffentlichen Raum. Dabei ist die Kommunikation mit den BĂŒrgerInnen sehr wichtig. Sie mĂŒssen wissen, wer ihre AnsprechpartnerInnen sind, wo sie Informationen bekommen und wie sie sich beteiligen können. Die Verwaltungen mĂŒssen Strategien entwickeln, um das Thema Klimaanpassung an die BĂŒrgerInnen zu kommunizieren. „GroßstĂ€dte haben die Mittel, um Studien zu erstellen", bemerkt Bobsien "aber bei kleineren Kommunen wird es schwierig."

Wie die BĂŒrgerInnen subjektiv das Thema Hitze empfinden und wie sie damit umgehen, hat Dr. Tina Kunz-Plapp vom Karlsruher Institut fĂŒr Meteorologie und Klimaforschung untersucht. Objektiv gesehen sind die Folgen von Hitzewellen eine absolut erhöhte MortalitĂ€tsrate, vor allem in urbanen RĂ€umen und bei Ă€lteren Menschen. 20.000 zusĂ€tzliche Tote in Europa brachte der Jahrhundertsommer 2003. Und die Jahrhundertsommer hĂ€ufen sich. Dr. Kunz-Plapp fĂŒhrte ihre Untersuchung direkt im Anschluss an die Hitzewelle 2013 durch, so dass den Befragten ihr subjektives Empfinden und ihre (möglichen) VerhaltensĂ€nderungen frisch in Erinnerung waren. Die subjektive Hitzebelastung war dabei fĂŒr die Menschen sehr unterschiedlich. Deutlich zu erkennen war, dass die BewohnerInnen der Innenstadtviertel mit messbar erhöhter thermischer Belastung auch unter stĂ€rkerer subjektiver Belastung litten. Auch die GebĂ€udeart spielte eine große Rolle: Dachgeschosswohnungen, fehlende RolllĂ€den oder Jalousien, keine Möglichkeit sich draußen aufzuhalten – all dies waren Faktoren, die erhöhte Hitzebelastungen nach sich zogen. Hier kann und muss die Stadtplanung reagieren. Erleichternd fĂŒr die Befragten war es, wenn sie die Möglichkeit hatten, ihren Alltag flexibler zu gestalten, beispielsweise schon in den frĂŒhen Morgenstunden zu arbeiten und eine lĂ€ngere Siesta zu machen. „Doch wenn man Hitze als Extremereignis ansieht, fĂ€llt auf, dass die Menschen versuchen, ihre Alltagsstruktur möglichst aufrechtzuerhalten", erlĂ€utert Kunz-Plapp. Eine wichtige Frage sei, wie sich im Arbeitsleben mehr FlexibilitĂ€t erreichen lasse, um mit der Hitze besser umzugehen. „Deshalb ist es wichtig, die Bevölkerung zu Wort kommen zu lassen."

Beispiele, wie die Bevölkerung angesprochen werden kann, zeigte Sascha Saad von agl SaarbrĂŒcken in seinem Vortrag auf. Im SaarbrĂŒcker „Ex-Wo-St-Modellprojekt“ war eine Vielzahl an Akteuren eingebunden: StĂ€dtische Ämter und Eigenbetriebe, landes- und kommunalpolitische Gremien, BĂŒrgerInnen und Firmen. „Klar ist: Heute stark belastete Gebiete werden in Zukunft stĂ€rker betroffen sein", erklĂ€rt Saar. „Dabei sind die Handlungsoptionen gerade auf baulicher Seite doch relativ groß." Die Stadt SaarbrĂŒcken leitete aus den Analysen des Stadtklimas und der besonders stark belasteten Gebiete integrierte AktionsplĂ€ne fĂŒr alle Stadtteile ab. Wichtiges Element war die Öffentlichkeitsarbeit mit Stadtteilforen, einem Fotowettbewerb und KlimaspaziergĂ€ngen. Die Bevölkerung sollte aktiviert werden. „Man muss die Perspektive der Bevölkerung und der AmtstrĂ€ger einnehmen und von der abstrakten Sichtweise der Planer wegkommen", so Saad.

Weitere Seminare zur Klimaanpassung werden im Lauf des Jahres und bis April 2017 folgen. Das Projekt AKKlima ist ein Beitrag von ifpro und fesa e.V. zur Umsetzung der Deutschen Klimaanpassungsstrategie und ist aus Mitteln des Bundesministeriums fĂŒr Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit gefördert.
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Neue App „LED Navi“
ElektrizitÀtswerke Schönau (EWS) und »Bund der Energieverbraucher« helfen beim Stromsparen mit effizienten LED-Lampen

Kunden des ökologischen Energieversorgers und Vereinsmitglieder können neue App „LED Navi“ kostenlos nutzen und damit besonders effiziente LED-Lampen finden.


Schönau, Unkel, 11. April 2016. Die ElektrizitĂ€tswerke Schönau und der Bund der Energieverbraucher wollen Verbraucherinnen und Verbraucher beim Stromsparen unterstĂŒtzen. Beide Institutionen bieten ab sofort exklusiv fĂŒr ihre Kunden und Mitglieder die App „LED Navi“ zum kostenlosen Download an. Mit „LED Navi“ lassen sich problemlos besonders effiziente LED-Lampen finden und somit hohe Stromkosteneinsparungen beim Lampentausch erzielen.

„Wir wollen unseren Kunden sauberen Strom liefern aber gleichzeitig auch helfen, Energie einzusparen, um damit das Klima zu schĂŒtzen“, begrĂŒndet Alexander Sladek , GeschĂ€ftsfĂŒhrer der ElektrizitĂ€tswerke Schönau Vertriebs GmbH, sein Engagement im Rahmen der gemeinsamen Aktion. LED-Lampen verbrauchen wesentlich weniger Strom als althergebrachte Stromsparlampen und Halogenlampen, zudem halten sie lĂ€nger und sind auch umweltfreundlicher. Die neue App „LED Navi“ hilft dabei, besonders effiziente Produkte zu finden und damit beim Lampenwechsel besonders viel Energie und damit Geld zu sparen. Das ist wichtig, weil der Markt fĂŒr LED-Lampen inzwischen sehr unĂŒbersichtlich geworden ist. „Die App sucht nicht die in der Anschaffung billigste Lampe, sondern die mit den ĂŒber die Lebensdauer betrachtet geringsten Kosten“, begrĂŒndet Dr. Aribert Peters vom Bundesverband der Energieverbraucher sein Engagement. Denn wĂ€hrend beim Ersatz einer 50 Watt Halogenlampe durch eine LED-Lampe ĂŒber die Lebensdauer bereits ĂŒber 200 Euro eingespart werden, kann die Einsparung bei Wahl einer besonders effizienten LED-Lampe um weitere 30 Euro erhöht werden.
Das LED Navi, das normalerweise im App Store und Google Play Store zum Preis von 1,99 Euro heruntergeladen werden kann, können Kunden der EWS und Mitglieder des Bund der Energieverbraucher ab sofort kostenlos nutzen.

So funktioniert die App

Die App LED Navi setzt dort an, wo der Handlungsbedarf fĂŒr den Kunden beginnt: beim Ersatz defekter Lampen. Die App fragt den Nutzer ĂŒber ein graphisches MenĂŒ, welche Lampe er ersetzen will und zwar differenziert nach GlĂŒhlampen, Halogenlampen (Edison-Gewinde), Energiesparlampen, Halogenstrahler und alte LED-Lampen. Im nĂ€chsten Schritt legt man die Fassung der zu ersetzenden Lampe fest. Dazu werden noch die gewĂŒnschten Merkmale der neuen Lampe (wie z.B. Lichtfarbe und Dimmbarkeit) abgefragt. Mit wenigen Klicks erhĂ€lt man eine Liste von geeigneten LED-Lampen, geordnet nach Lampeneffizienz. Neben den errechneten Stromkosteneinspa­rungen ermittelt die App auch die eingesparten Kohlendioxid-Emissionen, die sich durch den Lampenersatz mit dem jeweilig gewĂ€hlten Produkt ergeben.
UnabhÀngig und produktneutral
Die Datenbank und die App «LED Navi» wurden von dem Freiburger IT-Unternehmen freedos IT GmbH entwickelt. freedos IT GmbH ist unabhÀngig von Lampenherstellern und HÀndlern und bezieht keinerlei Tantiemen oder Zuwendungen von anderen Unternehmen.
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Bundesregierung will Windenergie abwĂŒrgen
Bundesverband WindEnergie schreibt an MinisterprÀsident Kretschmann

Die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) droht den Ausbau der Windenergie abzuwĂŒrgen. Daher bittet der Bundesverband WindEnergie (BWE) MinisterprĂ€sident Kretschmann, die preiswerte Windenergie an Land und die ExportstĂ€rke der leistungsstarken Unternehmen auch in Baden-WĂŒrttemberg zu sichern.

ÜberstĂŒrzt eingefĂŒhrte Ausschreibungen fĂŒr Windenergie an Land bedrohen nicht nur die Akteure und damit die Akzeptanz vor Ort, sondern gefĂ€hrden gleichzeitig eine ĂŒberaus erfolgreiche Industrie mit ĂŒber 150.000 BeschĂ€ftigten.

Deutschland hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Staatengemeinschaft in Paris verbindliche Klimaschutzziele vereinbart hat. Um diese Ziele zu erreichen, mĂŒsste das deutsche Stromausbauziel auf 60 Prozent Erneuerbaren Strom bis 2025 angehoben werden. Dagegen hĂ€lt die Bundesregierung weiter am im Koalitionsvertrag definierten Ziel von maximal 45 Prozent EE-Strom bis 2025 fest, um weiterhin klimaschĂ€dliche Braunkohle verstromen zu können.

Der vorgesehene Systemwechsel zu Ausschreibungen darf nicht durch zusĂ€tzliche Einschnitte beim Ausbauvolumen belastet werden. Wie im EEG 2014 festgelegt ist ein jĂ€hrlicher Zubau von netto 2.500 Megawatt (MW) notwendig. Allein Baden-WĂŒrttemberg benötigt jĂ€hrlich neue Windkraftanlagen mit 500 Megawatt, um die installierte Windenergieleistung auf 3,5 Gigawatt im Jahr 2020 zu steigern.

Bereits im Februar 2016 hat MinisterprĂ€sident Kretschmann sich in einem Brief an die Kanzlerin gewandt und an sie appelliert, nicht hinter die vereinbarten Ausbaupfade fĂŒr Erneuerbare Energien zurĂŒckzufallen. Der BWE bittet den MinisterprĂ€sidenten weiterhin um seine UnterstĂŒtzung, denn der Erfolg der Energiewende baut auf dem starken und soliden Fundament des EEG auf.
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Mit dem Förster durch den Freiburger Bergwald
Tageswanderung am Sonntag, 1. Mai, vom Schauinsland dem
FrĂŒhling in Freiburg entgegen / Jetzt anmelden

„Mit dem Förster durch den Freiburger Bergwald“ – unter diesem
Motto findet am Sonntag, 1. Mai, von 9 bis 17 Uhr eine
Tageswanderung vom Schauinsland hinunter nach GĂŒnterstal statt.
Geleitet wird sie von Andreas SchÀfer vom stÀdtischen Forstamt.

Nach gemeinsamer Auffahrt zur Bergstation der Schauinslandbahn
beginnt die Wanderung im Naturschutzgebiet Schauinsland.
Höhenlandwirtschaft und Forstwirtschaft haben hier jahrhundertelang
die Landschaft geprĂ€gt. Eine Vielzahl geschĂŒtzter Pflanzen und Tiere
findet hier LebensrĂ€ume und RĂŒckzugsbereiche.

Nach kleiner Gipfelrunde taucht die Wandergruppe in den Bergwald
ein und erfĂ€hrt mehr darĂŒber, wie der Wald hier bewirtschaftet wird
und wie Freiburgs Förster und Försterinnen dabei den Naturschutz
berĂŒcksichtigen. Dabei geht es nicht nur um BĂ€ume, sondern das
Ökosystem Wald als Ganzes. Was Sie den Förster schon immer mal
fragen wollten – gerne beantwortet Andreas SchĂ€fer alle Fragen rund
um Naturschutz, Wald und Forstwirtschaft. Besonders reizvoll: Je
weiter man gemeinsam der Stadt Freiburg entgegen wandert, desto
stÀrker verÀndert sich der Wald. Auf den knapp 1000 Höhenmetern
im Abstieg gelangt man vom frĂŒhen FrĂŒhling in den frĂŒhen Sommer.

Wer mitwandern will, sollte gut zu Fuß sein, stabiles Schuhwerk
tragen und gerne auch Wanderstöcke, da es stetig bergab geht.
Unterwegs besteht ausreichend Gelegenheit, aus dem Rucksack zu
vespern. Je nach Witterung kann ein Grillfeuer entzĂŒndet werden.


Treffpunkt ist am Sonntag, 1. Mai, um 9 Uhr an der Talstation der
Schauinslandbahn. Die Teilnahme ist frei, es fallen aber Kosten fĂŒr
die Bergbahn an. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.

Anmeldung erforderlich bei Andreas SchÀfer, Tel. 0761/ 201-6213
oder 0176/6347 1864, andreas.schaefer@stadt.freiburg.de.
 
 

 
NABU-Studie
SchĂ€rfere Grenzwerte fĂŒr Schiffsemissionen in Nord- und Ostsee sorgen fĂŒr klare Verbesserung der LuftqualitĂ€t

Umweltzone auf See (SECA) zeigt Wirkung – BefĂŒrchtungen der Reeder waren unbegrĂŒndet


Bereits gut ein Jahr seit EinfĂŒhrung verschĂ€rfter Schwefelgrenzwerte fĂŒr Schiffskraftstoffe ist die Luftschadstoffbelastung in Nord- und Ostsee erheblich zurĂŒckgegangen. Das ist das Ergebnis einer heute vom NABU vorgestellten Studie. Wissenschaftler des niederlĂ€ndischen Forschungsinstitus CE Delft haben im Auftrag des NABU erstmalig fĂŒr Europa ausgewertet, wie sich die erhöhten Anforderungen an die KraftstoffqualitĂ€t in Schwefelemissionskontrollgebieten (Sulphur Emission Control Area: SECA) auf Umwelt und maritime Wirtschaft auswirken.

Die Untersuchungen zeigen auch, dass sich Bedenken der Reeder nicht bestĂ€tigten. Diese hatten wegen der schĂ€rferen Vorgaben fĂŒr den Schiffsdiesel vor signifikanten Kostensteigerungen und einer Verlagerung von Verkehren auf die Straße gewarnt. Der maximale Schwefelanteil fĂŒr Schiffskraftstoffe in Nord- und Ostsee sowie dem Ärmelkanal war durch die Internationale Seeschifffahrts-Organisation IMO zum 1. Januar 2015 von 1,0 Prozent auf 0,1 Prozent gesenkt worden.

NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Die Umweltzone auf See zeigt Wirkung. Unsere Studienergebnisse belegen die durchweg positive volkswirtschaftliche Bilanz. Durch die Verwendung höherwertiger Kraftstoffe konnte der Ausstoß von Schiffsabgasen um 50 Prozent und mehr gesenkt werden. Entsprechend geringer fielen die Kosten fĂŒr Gesundheits- und Umweltbelastungen aus, die die Gesellschaft zu tragen hat. Die SECA ist ein europĂ€isches Erfolgsmodell, von dem das klare Signal ausgeht, jetzt auch global die Standards zu verschĂ€rfen.“ Die Abgasbelastung durch die internationale Schifffahrt stehe in keinem VerhĂ€ltnis zum heutigen Technologiestand verfĂŒgbarer Abgassysteme. WĂ€hrend die Emissionen von Lkw, Pkw und Baumaschinen an Land zunehmend reguliert seien, genössen Schiffe nach wie vor ein nicht lĂ€nger hinnehmbares Verschmutzungsprivileg und hĂ€tten beim Thema Umweltschutz einen klaren Nachholbedarf. Miller: „Wir mĂŒssen uns schnellstmöglich vom giftigen Schweröl als Treibstoff verabschieden und flĂ€chendeckend Abgassysteme in den Schiffen installieren.“

NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger: „Die LuftqualitĂ€t könnte sogar noch deutlich besser sein, denn das große Manko der derzeitigen SECA sind fehlende Kontrollen. Derzeit wird lediglich punktuell im Hafen kontrolliert, weshalb wir eine hohe Dunkelziffer an GesetzesverstĂ¶ĂŸen auf See vermuten. Der wirtschaftliche Anreiz, gegen geltendes Recht zu verstoßen und mit billigerem Schweröl zu fahren, ist einfach zu groß, wĂ€hrend das Risiko erwischt zu werden, verschwindend gering ist.“ Zudem belaufen sich die Geldstrafen in vielen LĂ€ndern auf wenige Hundert bis Tausend Euro, was keinen abschreckenden Effekt haben dĂŒrfte. Mittlerweile melden sich nach Beobachtungen des NABU selbst aus der Schifffahrtsbranche vermehrt Stimmen, die stĂ€rkere Kontrollen fordern, weil sie Wettbewerbsnachteile aufgrund von betrĂŒgerischen AktivitĂ€ten der Konkurrenz fĂŒrchten. „Fest installierte MessgerĂ€te an Bord jedes Schiffes, stichprobenartige Kontrollen auch auf offener See und in KĂŒstengewĂ€ssern sowie deutlich höhere Strafen sind hier die einzig zielfĂŒhrenden Maßnahmen, die Einhaltung bestehender Gesetze flĂ€chendeckend zu gewĂ€hrleisten“, so Oeliger.

Mit Blick auf die geplante Absenkung der globalen Schwefelgrenzwerte von Schiffstreibstoffen von derzeit maximal 3,5 Prozent auf 0,5 Prozent ab 2020 lĂ€sst sich bereits heute sagen, dass die volkswirtschaftlichen Vorteile eventuelle Mehrkosten durch hochwertigere Kraftstoffe deutlich ĂŒbertreffen werden. „Jeder Euro und jeder Dollar, der mehr in eine sauberere Schifffahrt gesteckt wird, kommt allen Menschen und der Umwelt doppelt und dreifach zugute. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation IMO muss daher bei ihrem Zeitplan bleiben und bereits in vier Jahren strengere Grenzwerte umsetzen“, so Axel Friedrich, internationaler Verkehrsexperte und wissenschaftlicher Berater des NABU.

Weitere Ergebnisse der Studie im Überblick:

- Die LuftqualitĂ€t in KĂŒstengebieten hat sich nach VerschĂ€rfung der Schwefelgrenzwerte von maximal 1 Prozent auf 0,1 Prozent im Jahr 2015 deutlich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. In einigen LĂ€ndern wurde ein RĂŒckgang von Schwefeldioxid (SO2) von 50 Prozent und darĂŒber hinaus gemessen.

- Die VerschĂ€rfung der Schwefelgrenzwerte in Nord- und Ostsee fĂŒhrte zur Vermeidung erheblicher volkswirtschaftlicher Kosten, insbesondere durch die Reduzierung von Gesundheits- und UmweltschĂ€den, obwohl externe Kosten etwa durch ErnteschĂ€den oder SchĂ€den an GebĂ€uden in der Studie noch gar nicht berĂŒcksichtigt wurden.

- Allein durch vermiedene Kosten im Gesundheitssektor konnten 4,4 bis acht Milliarden Euro pro Jahr eingespart werden. DemgegenĂŒber standen zusĂ€tzliche Kraftstoffkosten von 2,3 Milliarden Euro, so dass sich allein in diesem Bereich ein Kosten-Nutzen-VerhĂ€ltnis von 1,9 bis 3,5 ergibt.

- Die ausreichende VerfĂŒgbarkeit von höherwertigem Marinediesel mit 0.1 Prozent Schwefelanteil infolge der Umstellung war unproblematisch. Auch eine Kostensteigerung konnte nicht festgestellt werden, zumal niedrige Ölpreise vorlagen.

- Der Preis fĂŒr Marinediesel sank sogar deutlicher als der Preis fĂŒr Schweröl sowie Straßendiesel.

- Auf Seiten der maritimen Wirtschaft konnten weder signifikante Verschiebungen der Transportleistung hin zum StraßengĂŒterverkehr entlang der SECA-Gebiete festgestellt werden, noch konnte das Einstellen von einzelnen FĂ€hrverbindungen auf die neue SECA-Regelung zurĂŒckgefĂŒhrt werden.

- Das GeschĂ€ft von Roll-On-Roll-Off-FĂ€hren, die ĂŒberwiegend oder ausschließlich in der SECA fahren, wurde Branchenaussagen zufolge bisher nicht von den verschĂ€rften SECA-Anforderungen tangiert. Einige Anbieter berichteten sogar von ZuwĂ€chsen bis hin zu Rekordgewinnen in 2015 oder richteten neue Services ein.

- Von den kontrollierten Schiffen entsprachen laut den Daten von EMSA drei bis neun Prozent nicht den gesetzlichen Vorgaben. ÜberwachungsflĂŒge auf See zeigten hingegen, dass bis zu 30 Prozent der Schiffe Kraftstoffe mit zu geringer QualitĂ€t verwendeten. Auch Experten weisen darauf hin, dass auf hoher See ein deutlich höherer Anteil der Schiffe nicht gesetzeskonform unterwegs ist. Hier werden dringend mehr und qualitativ bessere Daten benötigt, um gesicherte Aussagen treffen zu können.

- Art und Umfang der Kontrollen mĂŒssen deutlich erhöht werden, um die gesetzlich vorgegebene Quote einhalten zu können. Die zustĂ€ndigen Behörden tragen die Verantwortung dafĂŒr, dass die Kontrollquote erreicht wird, ausreichend Personal vorhanden ist und dieses entsprechend geschult wird.

- Sanktionen sind derzeit ĂŒberwiegend so ausgestaltet, dass sie keine abschreckende Wirkung entfalten. Hier sollte dringend nachgebessert werden. DarĂŒber hinaus sollten Informationen ĂŒber VerstĂ¶ĂŸe an andere Hafenstandorte weitergegeben werden, um auch dort Kontrolle zu erleichtern bzw. anzuregen.
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Atomkraftwerk Fessenheim
Neue Analyse des Störfalls vom 9.4.2014

Anfang MĂ€rz 2016 wurde öffentlich bekannt, dass ein Störfall im Atomkraftwerk Fessenheim am 9.4.2014 deutlich schwerer war als zunĂ€chst vom Betreiber angegeben worden war. Eine interne Überschwemmung hatte eine Abfolge von technischem Versagen nach sich gezogen. Dabei drang Wasser auch in SchaltschrĂ€nke ein, wodurch eines der beiden parallelen Sicherheitssysteme außer Gefecht gesetzt wurde. Der Reaktor ließ sich kurzfristig nicht mehr steuern und wurde schließlich per Einleitung von Bor in das KĂŒhlsystem heruntergefahren.

Im Auftrag von Rebecca Harms, Fraktionsvorsitzende der GrĂŒne/EFA-Fraktion im Europaparlament, analysierte Prof. Manfred Mertins (SachverstĂ€ndiger fĂŒr Reaktorsicherheit) den Vorfall nĂ€her.

Prof. Mertins kommt zu dem Ergebnis, dass das Atomkraftwerk Fessenheim, das seit 1978 in Betrieb und damit eines der Àltesten AKWs in Frankreich ist, in mehreren Punkten von heutigen Sicherheitsanforderungen abweicht. Besonders schwerwiegend ist der unzureichende Redundanzgrad der sicherheitsrelevanten Einrichtungen (n+1). Diese einfache Redundanz ist zwar einzelfehlerfest, kann aber beispielsweise wÀhrend Wartungsarbeiten komplett ausfallen.
Auch sind einzelne StrÀnge sicherheitstechnisch wichtiger Einrichtungen nicht vollstÀndig unabhÀngig voneinander. Beides erhöht die Gefahr eines Ausfalls des gesamten Sicherheitssystems durch eine gemeinsame Ursache.
DarĂŒber hinaus sind wichtige sicherheitsrelevante Einrichtungen nicht erdbebenfest, obwohl das Rheintal als erdbebengefĂ€hrdet gilt. Zudem werden Anforderungen zum Hochwasserschutz nicht erfĂŒllt. Dabei liegen sicherheitsrelevante Teile der Anlage unter dem Niveau des Rheinseitenkanals und werden nur durch einen Deich geschĂŒtzt.

Auch die fĂŒr französische Anlagen vorgesehenen Upgrades ("Hardened Safety Core") werden hier keine Abhilfe schaffen. Sie werden erst bis 2020 und danach greifen und auch dann gelten sie in erster Linie dem anlageninternen Notfallschutz, was die Defizite bei Sicherheitssystemen und Störfallprozeduren nicht ausgleichen kann.

2009 untersuchte eine OSART-Mission (Operational Safety Review Team der Internationalen Atomenergiebehörde) die betriebliche Sicherheit des Atomkraftwerks in Fessenheim und deckte MĂ€ngel in der BetriebsfĂŒhrung auf. Diese MĂ€ngel bestanden offensichtlich mindestens teilweise 2014 fort und waren ursĂ€chlich fĂŒr den Störfall. Das ist besonders bemerkenswert, da diese MĂ€ngel bei einer Folgemission der internationalen Atomenergiebehörde als behoben deklariert wurden.

Verlauf des Zwischenfalls vom 9.4.2014
Beim BefĂŒllen eines BehĂ€lters kam es zu einer Überschwemmung im Reaktorblock 1. Da Rohrleitungen, die das ĂŒberlaufende Wasser hĂ€tten abfĂŒhren können durch Rost und Schmutz verstopft waren, verteilten sich etwa 3 Kubikmeter Wasser ĂŒber RĂ€ume und Flure, drangen in SchaltkĂ€sten des Reaktorschutzsystems ein und lösten Fehlsignale aus. Durch den Wassereintrag wurden einzelne Signale eines Strangs des zweistrĂ€ngigen Reaktorschutzsystems gestört. Daraufhin wurde die Turbine durch Zugabe von Bor in das KĂŒhlsystem abgefahren. Dabei kam es kurzzeitig zu Abweichungen vom vorgesehenen Temperaturverlauf.
Es bestand die Gefahr eines redundanzĂŒbergreifenen Ausfalls der Sicherheitseinrichtungen durch gemeinsame Ursache (interne Überflutung).
UrsĂ€chlich fĂŒr den Zwischenfall waren der mĂ€ngelbehaftete Zustand im Bereich der Sicherheitseinrichtungen sowie die Zusammenwirkung von Mensch-Technik-Organisation.

Fazit:
Die im AKW Fessenheim bestehenden Defizite im Vergleich mit heute geltenden Sicherheitsanforderungen an Atomanlagen werden durch MÀngel im Sicherheitsmanagement verstÀrkt. Dadurch besteht die Gefahr folgenschwerer ZwischenfÀlle oder UnfÀlle.

 
 



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