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Dienstag, 24. Oktober 2017
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Verschiedenes

ÖKO-TEST Katzenfutter
Das ÖKO-TEST-Magazin Mai 2016 gibt es seit dem 28. April im Handel
 
ÖKO-TEST Katzenfutter
"Luxus-MenĂŒs" mit Fehlern

Die Hersteller von Katzenfutter prĂ€sentieren ihre Produkte gerne als „LuxusmenĂŒs“. Eine neue Untersuchung des ÖKO-TEST-Magazins zeigt jedoch, dass viele unausgewogen sind und ĂŒberhöhte Gehalte bestimmter Mineralstoffe und Vitamine haben. Das kann gesundheitliche Folgen haben. Immerhin vier Produkte sind empfehlenswert.

Die Produktnamen von Katzenfutter klingen oft nach Vier-Sterne-Gerichten fĂŒr Zweibeiner. Doch wie gut sind diese Schlemmerhappen, WellnessmenĂŒs, saftigen HĂ€ppchen & Co. wirklich? Das wollte ÖKO-TEST wissen und hat 21 Feuchtfutter ernĂ€hrungsphysiologisch begutachten sowie eine Schadstoffanalyse durchfĂŒhren lassen. Es zeigte sich, dass der Gehalt an Vitamin A und D teilweise zu hoch ist. Eine dauerhaft zu hohe Aufnahme von Vitamin A kann aber zu SchĂ€den wie einer Versteifung der WirbelsĂ€ule fĂŒhren. Bei einem langfristigen Zuviel an Vitamin D3 sind gesundheitliche Störungen wie GefĂ€ĂŸverkalkungen nicht auszuschließen. Das Labor analysierte ebenso ĂŒberhöhte Gehalte an Mineralstoffen wie Calcium, Phosphor, Kupfer und/oder Selen. Katzen, die zu viel Phosphor oder Calcium essen, werden einem höheren Risiko der Harnsteinbildung ausgesetzt. In einem der besonders teuren Futter stecken zudem ein Konservierungsmittel und ein synthetischer Farbstoff, die ÖKO-TEST-Leser ihrer Katze einfach ersparen können.
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Karlsruhe: Wiesenspaziergang am Muttertag
Stupferichs vielfÀltige Landschaft kennenlernen

Im Wonnemonat Mai blĂŒhen die meisten Wiesen und lassen die Landschaft besonders reizvoll erscheinen. Zu einem Wiesenspaziergang nördlich von Stupferich laden deshalb BĂŒrgermeister Michael Obert und der stellvertretende Leiter des Gartenbauamtes, Klaus Weindel, fĂŒr Sonntag, 8. Mai, ein. Interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger erfahren beim Muttertags-Rundgang Wissenswertes ĂŒber die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Los geht es um 10.30 Uhr am Thomashof an der EinmĂŒndung Stupfericher Weg in die Thomashofstraße. Der Treffpunkt ist mit der Buslinie 23 (Haltestelle Thomashof) erreichbar.

Der hĂŒgelige Landschaftsbereich um Stupferich gehört naturrĂ€umlich zum Westlichen Pfinzgau, einer Untereinheit des Kraichgaus. Die Nutzungen sind vielfĂ€ltig. GrĂ¶ĂŸere FlĂ€chen werden unter anderem als Äcker oder Wiesen genutzt. Darin eingestreut sind ObstbaumbestĂ€nde sowie GĂ€rten. Als weitere Bereicherung der Landschaft kommen Hecken, BĂ€che, Hohlwege, Feldgehölze und GrĂ€ben hinzu. Bei den Böden handelt es sich in weiten Teilen um LĂ¶ĂŸ- und LĂ¶ĂŸlehmböden, die fĂŒr die Landwirtschaft besonders wertvoll sind. Je nach Feuchtigkeit finden sich dort KrĂ€uter wie Witwenblume, Wiesen-Kerbel, Gamander-Ehrenpreis, Wiesen-Flockenblume oder Zaunwicke.
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Überfischung und illegaler Fang bedrohen FischbestĂ€nde weltweit
Fish Dependence Day fÀllt 2016 auf den 2. Mai

Gemeinsame Pressemitteilung mit Brot fĂŒr die Welt, Fair Oceans, Environmental Justice Foundation - Berlin, 02. Mai 2016

Berlin, 02.05.2016. Ab dem 2. Mai ist der Verzehr von Fisch in Deutschland in diesem Jahr rein rechnerisch nur noch mit Hilfe von Importen möglich. Der Jahresfang der deutschen Flotten ist ab diesem "Fish Dependence Day" aufgebraucht. Dieser Tag wird jĂ€hrlich von der britischen New Economics Foundation ermittelt. Importierter Fisch kommt zu einem erheblichen Teil aus ĂŒberfischten FanggrĂŒnden und trĂ€gt ferner das Risiko, aus illegaler, nicht gemeldeter und nicht regulierter Fischerei (IUU Fischerei) zu stammen. Darauf weisen Brot fĂŒr die Welt, Fair Oceans, Slow Food Deutschland und die Environmental Justice Foundation hin.

Insgesamt ist die AbhĂ€ngigkeit von Einfuhren bei Fisch und MeeresfrĂŒchten nach Deutschland gegenĂŒber dem Vorjahr leicht zurĂŒckgegangen. Im vergangenen Jahr war der "Fish Dependence Day" bereits am 6. April erreicht. Grund dafĂŒr ist weniger eine grĂ¶ĂŸere Nachhaltigkeit des Fischereimanagements, wie sie seit Jahren von vielen Nichtregierungsorganisationen gefordert wird. Vielmehr hat sich der Pro-Kopf-Verbrauch von Fisch und MeeresfrĂŒchten in Deutschland in den letzten Jahren von 14,7 kg (2012) auf 13,5 kg (2013) verringert.

LĂ€ngst schon können auch die EU-Mitgliedstaaten ihren Bedarf an Fisch und Fischereiprodukten nicht mehr durch ihre eigene Fischerei decken. Jahrzehntelange Überfischung und Subventionierung der industriellen Fischerei haben die europĂ€ischen FischbestĂ€nde drastisch reduziert. "Die von der EU mit der Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik von 2014 ergriffenen Maßnahmen gegen die Überfischung, wie das RĂŒckwurfverbot, sind nicht darauf ausgerichtet, die illegale Fischerei einzudĂ€mmen. Nur im Zusammenspiel mit der EU-Verordnung zur Verhinderung, BekĂ€mpfung und Unterbindung der illegalen, nicht gemeldeten und unregulierten Fischerei (IUU-Verordnung) kann letztlich eine nachhaltige Fischereipolitik gelingen", so Kai Kaschinski von Fair Oceans.

Eine kritische Bestandsaufnahme von gemeinsamer Fischereipolitik und IUU-Verordnung ist mittlerweile ĂŒberfĂ€llig. "Das muss auch fĂŒr die Verbraucher sichtbar werden. Deshalb mĂŒssen Industrie und Handel zu Transparenz bei Fischprodukten verpflichtet werden. Anders ist eine höhere WertschĂ€tzung von Fisch als sehr kostbarem Lebensmittel nicht durchzusetzen", mahnt Ursula Hudson von Slow Food Deutschland an.

Illegale Fischerei gefĂ€hrdet die FischbestĂ€nde weltweit. Das trifft besonders die, fĂŒr die Fisch oft die wichtigste Eiweißquelle ist: die KĂŒstenbevölkerung in EntwicklungslĂ€ndern. Francisco MarĂ­, Referent WelternĂ€hrung, Agrarhandel und Meerespolitik bei Brot fĂŒr die Welt, sagt: "Die EU und allen voran Deutschland muss sicherstellen, dass importierter Fisch legal und nachhaltig gefangen wurde. Unser Fischkonsum darf nicht zulasten der Menschen in EntwicklungslĂ€ndern gehen."

"IUU-Fischerei kostet die Weltgemeinschaft jĂ€hrlich zwischen neun und 22 Milliarden Euro. In manchen EntwicklungslĂ€ndern wird davon ausgegangen, dass bis zu 40 Prozent des gesamten Fischfangs illegal getĂ€tigt werden. Deutschland als einer der wichtigsten MĂ€rkte fĂŒr Fischereiprodukte in der EU muss bei der BekĂ€mpfung der IUU-Fischerei eine Vorreiterrolle ĂŒbernehmen", so Steve Trent, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der EJF.
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Ökosozial Aufforsten - gefĂ€hrdete WĂ€lder retten.
PuroVerde eG: Erzeuger-Verbraucher-Kooperation Costa Rica - Deutschland

Beim Samstags-Forum Regio Freiburg am Samstag, 7. Mai von 10.30 bis 12.45 Uhr, UniversitĂ€t Freiburg i.Br., Stadtmitte, Hörsaal 1015 im KollegiengebĂ€ude 1, ist „Die PuroVerde eG: eine Erzeuger-Verbraucher-Kooperation fĂŒr nachhaltige Produktion und Wirtschaftsweise in Costa Rica und Deutschland. Permakultur und Waldfeldbau als ökosozialer Lösungsansatz“ Thema von Ökopionier Leo Pröstler, PuroVerde eG, Freiburg. Über „WĂ€lder in Gefahr: Was tun?“ spricht einleitend Prof. Dr. Benno Pokorny, Professor fĂŒr Waldwirtschaft und LĂ€ndliche Entwicklung, UniversitĂ€t Freiburg. Zur anschließenden FĂŒhrung um 13 Uhr im Weltladen Gerbau, Freiburg, ist Anmeldung erbeten an ecotrinova@web.de oder T. 0761-2168730. Der Eintritt ist frei. Schirmherrin ist die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik. Veranstalter sind ECOtrinova e.V., KlimabĂŒndnis und Agenda21-BĂŒro Freiburg, Studierendenrat und Fachschaften der UniversitĂ€t sowie Weitere.
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NABU-Zahl des Monats: Schutz von 234 Vogelarten gefÀhrdet
SchwÀchung der EU-Naturschutzrichtlinien verhindern / Online-Protestaktion gestartet

Am 8. Juni will die EU-Kommission beraten, ob sie die EU-Naturschutzrichtlinien Ă€ndert. Dabei geht es auch darum, ob bislang geschĂŒtzte Tierarten wieder gejagt werden dĂŒrfen: Mindestens 234 Vogelarten, darunter Rotkehlchen, Weißstorch und Habicht, könnten dann ihren Schutz in der EU verlieren.

Einflussreiche Lobbys aus dem Agrar- und Forstbereich erhoffen sich von einer Änderung der EU-Naturschutzrichtlinien mehr Freiheiten. In einem im Februar bekannt gewordenen Papier schlagen deutsche LandnutzerverbĂ€nde unter anderem vor, dass kĂŒnftig nicht mehr alle 451 wild vorkommenden Vogelarten unter die EU-Vogelschutzrichtlinie fallen sollten, sondern nur noch besonders Bedrohte. Verlierer wĂ€ren mindestens die 234 Arten – darunter viele Zugvögel – die als "nicht vom Aussterben bedroht" gelten. Diese könnten dann nach Belieben der Regierungen, z.B. von Malta, Zypern, aber auch den deutschen BundeslĂ€ndern, wieder zum Abschuss freigegeben werden.

Daher ruft der NABU bis zum Pfingstmontag zu einer Protestaktion in den sozialen Medien auf. Sie richtet sich an den zustĂ€ndigen EU-Kommissar Karmenu Vella, sich dem Lobbydruck nicht zu beugen, sondern statt dessen mehr fĂŒr die Durchsetzung und Finanzierung der bestehenden Naturschutzrichtlinien zu tun.
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Bundesweite VogelzÀhlung startet am Pfingstwochenende
NABU, NAJU und LBV laden vom 13. bis 15. Mai zur zwölften „Stunde der Gartenvögel“

An Pfingsten laden NABU, NAJU und der Landesbund fĂŒr Vogelschutz (LBV) zur „Stunde der Gartenvögel“ ein. Vom 13. bis 15. Mai sind Naturfreunde in ganz Deutschland aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zĂ€hlen und fĂŒr eine gemeinsame Auswertung zu melden.

Mehr als 47.000 Vogelfreunde hatten im vergangenen Jahr mitgemacht und insgesamt 1,1 Millionen Vögel gemeldet. Damit handelt es sich – gemeinsam mit der Schwesteraktion, der „Stunde der Wintervögel“ – um Deutschlands grĂ¶ĂŸte wissenschaftliche Mitmach-Aktion.

Aus den seit ĂŒber zehn Jahren flĂ€chendeckend gesammelten Beobachtungen der BĂŒrger können die Forscher des NABU inzwischen deutliche Bestandstrends fĂŒr Vögel im Siedlungsraum ablesen. „Die typischen GebĂ€udebrĂŒter Mehlschwalbe und Mauersegler haben seit Beginn der Aktion kontinuierlich abgenommen. Ihre Zahl ist im Vergleich zu 2006 um 40 Prozent zurĂŒckgegangen. Verantwortlich fĂŒr ihren Bestandseinbruch sind unbedachte Hausmodernisierungen und der allgemeine RĂŒckgang ihrer Nahrung, den Fluginsekten. Auch bei Amsel, Rotkehlchen, Hausrotschwanz und Zaunkönig beobachten wir sinkende Zahlen“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Dem gegenĂŒber stehen erfreulicherweise deutliche ZuwĂ€chse bei Arten wie Feldsperling, Ringeltaube oder Buntspecht.

Und so wird es gemacht: Von einem ruhigen PlĂ€tzchen aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können per Post, Telefon – kostenlose Rufnummer am 14. und 15. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115 – oder einfach im Internet unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden. Meldeschluss ist der 23. Mai.

Aktuelle ZwischenstÀnde und erste Ergebnisse sind ab dem ersten ZÀhltag auf www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden. Interaktive Karten stellen dar, wie sich eine Vogelart bundesweit oder in einem ausgesuchten Bundesland oder Landkreis entwickelt hat.

FĂŒr kleine Vogelexperten hat die NAJU außerdem die „Schulstunde der Gartenvögel“ (9. bis 13. Mai) ins Leben gerufen. Ein großes Aktionspaket versorgt teilnehmende Gruppen und Klassen mit ZĂ€hlkarten, mit dem NAJU-Klassiker „VogelbĂŒchlein fĂŒr die Hosentasche“, einem NABU-Poster mit den zehn hĂ€ufigsten Vogelarten in Deutschlands GĂ€rten und einem Begleitheft. Hierin finden Gruppenleiter, Lehrer und Erzieher die Anleitung fĂŒr eine Gartenvogel-Rallye mit spannenden Wissens- und Spielstationen, die mit wenig Aufwand ĂŒberall im Freien durchgefĂŒhrt werden können. Das Aktionspaket kann unter www.NAJU.de/sdg bestellt werden.
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Messungen des NABU entlarven AIDAprima als Abgasschleuder
Umweltbilanz alles andere als prima - Neues AIDA-Flaggschiff bleibt entgegen aller Werbeversprechen dreckig

Die Umweltbilanz der neuen AIDAprima ist alles andere als prima: Messungen des NABU im Vorfeld des Hamburger Hafengeburtstags weisen auf eine fehlende Abgastechnik beim neuen Flaggschiff der AIDA-Flotte hin. Die UmweltschĂŒtzer widersprechen damit vehement Behauptungen von AIDA Cruises, der jĂŒngste Flottenzugang setze beim Emissionsschutz höchste MaßstĂ€be.

NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Entgegen aller Werbeversprechen ist die AIDAprima keinesfalls das umweltfreundliche Schiff, als das es AIDA Cruises seit Monaten vermarktet. Das neue Schiff hat weiterhin Unmengen der besonders Krebs erregenden Rußpartikel im GepĂ€ck.“

Der Konzern hatte zuletzt angekĂŒndigt, einen Partikelfilter im neuesten Flottenzugang einbauen zu wollen, um so den Großteil der giftigen Schadstoffe aus dem Abgas zu filtern. Damit wĂ€re die AIDAprima Branchenvorreiter gewesen. Doch die Messungen des NABU legen die Vermutung nahe, dass dieser angekĂŒndigte Filter gar nicht zum Einsatz kommt.

In der Abgasfahne des Schiffs maßen die UmweltschĂŒtzer in Altona und entlang der Elbe eine besorgniserregende Konzentration ultrafeiner Partikel. Bis zu 160.000 Partikel je Kubikzentimeter zeigten die MessgerĂ€te an. Ein extrem hoher Wert, der rund 150mal ĂŒber den Werten „sauberer“ Luft liegt und noch einmal um den Faktor acht ĂŒber der ohnehin schon hohen Hintergrundbelastung im Hafengebiet. Dies ist nach Ansicht der UmweltschĂŒtzer ein eindeutiger Hinweis darauf, dass die von AIDA versprochene Reduktion der gefĂ€hrlichen Rußpartikel um ĂŒber 90 Prozent nicht erfolgt. Dabei stuft die Weltgesundheitsorganisation WHO Rußpartikel als genauso Krebs erregend ein wie Asbest.

„AIDA's Umweltstrategie existiert bisher nur auf dem Papier. Die hohen Abgaswerte der AIDAprima reihen sich nahtlos ein in eine ganze Serie nicht gehaltener Versprechungen: vom Verzicht auf Schweröl ĂŒber die kaum genutzte FlĂŒssiggas-Powerbarge bis hin zu den angeblich auf allen Schiffen installierten Filter. Der Öffentlichkeit wird mit markigen Werbebotschaften eine Scheinwelt prĂ€sentiert. In Wirklichkeit mĂŒssen Passagiere und Hafenanwohner weiterhin giftige Rußpartikel einatmen“, kritisierte NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger.

Bereits im Jahr 2013 hatte AIDA angekĂŒndigt, die gesamte Flotte mit Partikelfiltern und Stickoxidkatalysatoren ausrĂŒsten zu wollen, wie sie fĂŒr Pkw und Lkw seit Jahren vorgeschrieben sind. Dieses öffentliche Statement des deutschen BranchenfĂŒhrers wurde von UmweltverbĂ€nden wie dem NABU als wichtiges und ĂŒberfĂ€lliges Zeichen gewertet, die niedrigen Umweltstandards auf See durch freiwillige Maßnahmen anzuheben. „AIDA muss den vollmundigen Versprechungen endlich Taten folgen lassen. Das umweltfreundliche Schiff ist heute schon machbar. Es wird Zeit, dass AIDA es zeigt“, sagte Oeliger.
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GlanzstĂŒcke der Naturfotografie
Ein GlanzstĂŒck der Naturfotographie / Foto: Klaus Echle
 
GlanzstĂŒcke der Naturfotografie
Klaus Echle und Joachim Wimmer stellen am Dienstag, 3. Mai,
im Waldhaus ihren Bildband „Nationalpark Schwarzwald“ vor

Der Nationalpark Schwarzwald, 2014 um den Ruhestein und die
Hornisgrinde neu gegrĂŒndet, birgt auf seinen 100 Quadratkilometern
FlÀche zahlreiche Geheimnisse. Er hat verwunschene Moorseen,
urige WÀlder, rauschende WasserfÀlle und viele versteckt lebende
Tierarten. Sie alle waren Grund genug, dem Gebiet den
höchstmöglichen Schutzstatus zu verleihen.

Auf der Suche nach Motiven haben die preisgekrönten
Naturfotografen Klaus Echle und Joachim Wimmer viele Wochen im
Nationalpark verbracht. Das Resultat sind Tausende von Bildern –
einmalige Aufnahmen von Tieren, Pflanzen und Landschaften. Die
GlanzstĂŒcke finden sich in ihrem Bildband „Nationalpark
Schwarzwald“, der nunmehr am Dienstag, 3. Mai, um 19 Uhr im
Waldhaus (Wonnhaldestraße 6) der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen und kommen der
Stiftung Waldhaus zu gute.

Nach der BegrĂŒĂŸung referiert Wolfgang Schlund, Leiter des
Nationalparks Schwarzwald, ĂŒber dessen Entstehung und
Besonderheiten. In ihrem Vortrag geben dann die Fotografen einen
Überblick ihres bisherigen Schaffens und berichten vom Werdegang
des Buches, das mit gemeinsamen Fotoprojekten ĂŒber FledermĂ€use,
AuerhĂ€hne und einer Bergfinkeninvasion im SĂŒdschwarzwald seinen
Anfang nahm. Über zwei Jahre hinweg stellten Echle und Wimmer
schließlich den großen und kleinen Schönheiten des Nationalparks
nach. Die Kameras waren dabei ihre steten Begleiter. Einen
Schwerpunkt des Vortrags bilden die Charakterarten des
Nationalparks: Auerhuhn, Kreuzotter und Sperlingskauz. Aber auch
zahlreiche andere Aspekte werden bildlich beleuchtet.

Die Geduld, die bei der fotografischen Dokumentation unserer
heimischen Tierwelt vonnöten ist, hat sich hier bezahlt gemacht.
Selbst Kenner des Gebietes können sich von manchem Motiv noch
ĂŒberraschen lassen. Wer Naturfotografie nicht als reines Ablichten
unserer Umgebung ansieht, sondern auch Àsthetische
Kompositionen schÀtzt, kommt bei diesem Vortrag auf seine Kosten.
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