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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
Der Mundenhof feiert die Sommersonnenwende mit einem großen Feuer
am Dienstag, den 21. Juni

Shakespeare widmete ihr eine traumhafte Komödie, Bergman
einen lÀchelnden Film, und in Stonehenge wird sie gefeiert
wie bei den alten Kelten: Zur Sommersonnenwende folgt auf
den lĂ€ngsten Tag die kĂŒrzeste Nacht im Jahr. Wie in den
Vorjahren wird dieser Anlass auch auf dem Mundenhof zu
einer großen Feier und einem großen Feuer genutzt.

Am Dienstag, 21. Juni, sind alle Besucherinnen und
Besucher, Jung und Alt, zur EntzĂŒndung des gewaltigen
Sommersonnwendfeuers herzlich eingeladen. Gemeinsam
können Sie die beginnende Nacht genießen und sich von den
Rhythmen der Sambagruppe Brasilicum mitreißen lassen.

Die Vorbereitungen dazu beginnen um 20 Uhr im KonTiKiInnenhof:
Kinder werden geschmĂŒckt und können
Fruchtbarkeitsstecken anfertigen. Gegen 21.15 Uhr folgt der
Fackelumzug zum Fest, wo um 22 Uhr das Feuer entzĂŒndet
wird. Auf dem Platz werden GetrĂ€nke und GrillwĂŒrstchen
angeboten. Das Fest endet um 1 Uhr.

Der Eintritt betrĂ€gt 2 Euro fĂŒr Erwachsene, fĂŒr Kinder ist er frei. Fackeln können im KonTiKi erworben werden
 
 

ÖKO-TEST ComputergestĂŒtzte Geldanlagen
Das ÖKO-TEST-Magazin Juni 2016 gibt es seit dem 25. Mai 2016 im Handel.
 
ÖKO-TEST ComputergestĂŒtzte Geldanlagen
Roboter gegen Bankberater

Bei den sogenannten Robo-Advisor-Geldanlagen ermittelt ein Computerprogramm per Online-Fragebogen Risikoneigung und AnlagewĂŒnsche des Kunden und macht einen konkreten Anlagevorschlag. Doch bieten die neuen Roboter wirklich eine bessere Geldanlage? ÖKO-TEST hat in der aktuellen Juni-Ausgabe untersucht, was die neuen Portale taugen.

Das ResĂŒmee des Tests von 12 Online-Plattformen zeigt, dass es erhebliche QualitĂ€tsunterschiede bei den Anbietern gibt. Komplett ĂŒberzeugen konnte keine der Robo-Advisor-Plattformen, doch immerhin schafften es vier auf einen guten zweiten Rang.

Zu bemĂ€ngeln gibt es unter anderem, dass die HĂ€lfte der Portale keine Haftung fĂŒr ihre Empfehlungen ĂŒbernehmen will, wie sie der Gesetzgeber bei Anlageberatung jedoch vorschreibt. Verbraucher können diese rechtlichen RĂŒckzieher aber kaum erkennen – denn der Hinweis, dass die Dienstleistung nicht als Anlageberatung oder individuelle Vermögensverwaltung anzusehen ist, steht versteckt im Kleingedruckten.

Eine weitere Stolperfalle: Die Online-Fragen zur Risikoneigung sollten fĂŒr jeden Nutzer auf Anhieb verstĂ€ndlich sein, denn im Gegensatz zu einem GesprĂ€ch mit einem Bankberater kann er hier nicht rĂŒckfragen. Leider sind die Begriffe, mit denen die Robo-Advisors arbeiten, teilweise sehr wage: Der Anleger muss zum Beispiel selbst einstufen, ob er ein „moderates Risiko“ tolieriert oder eher „chancenorientiert“ ist. Besser wĂ€re es, Verluststufen in Zahlen exakt zu beziffern.

ÖKO-TEST wollte zudem wissen, ob die Robo-Advisor mit ihren nach wissenschaftlichen Modellen optimierten Anlagestrategien in Sache Rendite ĂŒberzeugen können. Ein echter Performance-Test war zwar noch nicht möglich, weil die Portale zu jung sind, aber ĂŒber eine Laufzweit von drei Monaten wĂ€ren fĂŒr den Musterkunden immerhin sechs Prozent Rendite drin gewesen.
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Umweltministerin Hendricks verleiht ABBI-Förderpreise an neue Bio-Bauern
Alnatura und NABU fördern Umstellung von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft - Bewerbungen bis Ende Juni möglich

Im Rahmen des Umweltfestivals der GrĂŒnen Liga am heutigen Sonntag haben der NABU und Alnatura gemeinsam mit der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks weitere PreistrĂ€ger der „Alnatura Bio-Bauern-Initiative“ (ABBI) geehrt. Von 15 PreistrĂ€gern der Bewerbungsrunde im Herbst 2015 nahmen fĂŒnf Landwirte den Förderpreis am Brandenburger Tor entgegen, weitere zehn wurden bereits im Februar im Rahmen der Fachmesse Biofach in NĂŒrnberg geehrt. Mit dieser finanziellen UnterstĂŒtzung wird der Umstieg von konventioneller Landwirtschaft auf Öko-Landbau gefördert und das weit ĂŒber die Vorschriften hinausreichende Engagement dieser sechs Betriebe fĂŒr unsere Umwelt unterstĂŒtzt.

„Der Anbau von regionalen Lebensmitteln in BioqualitĂ€t kommt auch der Natur zugute: NatĂŒrliche Ressourcen werden geschĂŒtzt und die Artenvielfalt bleibt erhalten. Um dies zu fördern, haben wir uns zusammengeschlossen und konnten den Menschen eine neue Perspektive geben“, sagte Alnatura GeschĂ€ftsfĂŒhrer Götz Rehn.

Vom 1.Oktober bis 30. November 2015 konnten sich Landwirte fĂŒr den Förderpreis bewerben. Von insgesamt 65 Bewerbungen unterschied­lichster landwirtschaftlicher Sparten wurden 15 Betriebe ausgewĂ€hlt, die sich aufgrund ihres Beitrags fĂŒr die umweltvertrĂ€gliche Produktion regionaler Bio-Lebensmittel in Deutschland besonders auszeichnen.

„Wir wĂŒnschen uns fĂŒr die aktuelle Bewerbungsrunde, dass noch mehr Bauern, den Mut haben, ihre Betriebe umzustellen und damit aktiv zum Natur- und Umweltschutz in Deutschland beitragen. Wir freuen uns ĂŒber Bewerbungen aus ganz Deutschland und von unterschiedlichen landwirtschaftlichen Sparten“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Interessierte Betriebe, die im Jahr 2016 umstellen, sich neu grĂŒnden oder bestehende Bio-Betriebe, die einen neuen Betriebszweig aufbauen, können sich noch bis zum 30. Juni 2016 fĂŒr den jĂ€hrlichen Förderpreis der Alnatura Bio-Bauern-Initiative (ABBI) bewerben.
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NABU-Zahl des Monats
Über 60 Prozent bei Obst und GemĂŒse sind bereits vorverpackt

SupermĂ€rkte in Deutschland mĂŒssen wieder mehr lose Ware anbieten, um PlastikmĂŒll zu vermeiden

Der VerpackungsmĂŒll in Deutschland nimmt stetig zu. Eine Ursache dafĂŒr ist, dass inzwischen 63 Prozent des frischen Obst und GemĂŒses fĂŒr private Haushalte bereits industriell vorverpackt sind. Das ist das Ergebnis einer Studie der GVM Gesellschaft fĂŒr Verpackungsmarktforschung im Auftrag des NABU. Die Studie zeigt auch, dass der Kunststoffbedarf fĂŒr Vorverpackungen innerhalb von 14 Jahren bis 2014 bei Obst um 78 Prozent und bei GemĂŒse sogar um 164 Prozent zugenommen hat.

Tomaten stehen beispielsweise mit knapp 20 Prozent an der Spitze des Kunststoffverbrauchs fĂŒr Obst- und GemĂŒseverpackungen. Der Kunststoffbedarf fĂŒr Tomaten nahm zwischen 2010 und 2014 um 46 Prozent zu. Eine Grund dafĂŒr sind immer kleinere Verpackungs­grĂ¶ĂŸen.

Im Jahr 2014 fielen knapp 90.000 Tonnen VerpackungsmĂŒll nur durch vorverpacktes Obst und GemĂŒse an, obwohl diese in der Regel keine Vorverpackung brauchen. Der NABU fordert den Handel daher auf, Obst und GemĂŒse wieder lose anzubieten und den Kunden auch die Möglichkeit zu geben, eigene Mehrweg-Beutel anstelle der Einweg-Knotenbeutel zu nutzen. Laut einer Umfrage des NABU wĂ€ren dazu 85 Prozent bereit, um PlastikmĂŒll zu vermeiden.
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NABU zu 30 Jahren Bundesumweltministerium
Mehr Nachhaltigkeit in allen Ministerien nötig

Schutz der Lebensgrundlagen fest in alle Politikbereiche verankern

NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke hat die GrĂŒndung des Bundesumweltministeriums vor 30 Jahren als wichtigen Schritt zu einer nachhaltigeren Umweltpolitik in Deutschland gewĂŒrdigt: „Es war damals ein großer Fortschritt, den Umwelt- und Naturschutz in einem eigenen Ministerium zusammenzufĂŒhren und den Naturschutz aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium herauszulösen. Das hat den Anliegen des Naturschutzes zu mehr Bedeutung bei politischen Entscheidungen und der Gesetzgebung verholfen.“

So habe der frĂŒhere Bundesumweltminister Klaus Töpfer erkennbar Druck bei der Umsetzung von EU-Recht gemacht, wie der Richtlinie zur UmweltvertrĂ€glichkeitsprĂŒfung (UVP) sowie der Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie. Unter Trittin sei 1998 mit der Ratifizierung der Aarhus-Konvention ein wichtiger Schritt vollzogen worden, um Umweltorganisationen den Zugang zu Gerichtsverfahren zu ebnen, was die Regierung Kohl bis dahin verweigert hatte und heute durch das Umweltrechtsbehelfsgesetz in deutsches Recht umgesetzt sei.

Bundeskanzlerin Merkel habe als Nachfolgerin von Töpfer als Bundesumweltministerin mit dem Kyoto-Protokoll das erste internationale Klimaabkommen mit auf den Weg gebracht. Vergangenes Jahr habe sie beim G7-Gipfel den Begriff „Dekarbonisierung“ geprĂ€gt und so auch die Verabschiedung des Pariser Klimaabkommen vorbereitet. „Die deutschen Bundesumweltministerinnen und Bundesumweltminister und auch die Kanzlerin waren und sind beim Thema Klimaschutz international wichtige Taktgeber. Ich wĂŒrde mir wĂŒnschen, dass sie diese Tradition auch in der nationalen Politik leben und mehr Klimaschutzanstrengungen durchsetzen. Bislang reichen die nationalen Klimaziele nicht aus und der Klimaschutzplan 2050 muss ambitionierte Maßnahmen benennen“, so Tschimpke.

Vor diesem Hintergrund kritisierte Tschimpke aktuelle Bestrebungen in der EU, weiter und verstĂ€rkt auf Atomenergie zu setzen: „Es gibt keine Alternative zu einer naturvertrĂ€glichen Energiewende. Das Bundesumweltministerium ist nach den Folgen der Atomkatastrophe von Tschernobyl gegrĂŒndet worden. Auch 30 Jahre spĂ€ter hören wir von Beinahe-UnfĂ€llen und Schlampereien bei der Sicherheit von Atommeilern. Ganz abgesehen von dem Streit, wer die Kosten zur Entsorgung des AtommĂŒlls tragen soll.“ Die Bundesregierung mit dem Bundesumweltministerium an der Spitze mĂŒsse auf EU-Ebene eine Novelle der Richtlinie zur UmweltvertrĂ€glichkeitsprĂŒfung (UVP) fĂŒr die LaufzeitverlĂ€ngerungen von AKW anstoßen. Bisher ist diese nur fĂŒr den Neu- und Abbau von AKW verpflichtend.

Mit Blick auf die aktuelle Umweltpolitik hob Tschimpke die Initiative von Ministerin Hendricks gegen die PlĂ€ne von EU-KommissionsprĂ€sident Juncker zur AbschwĂ€chung der EU-Naturschutzrichtlinien hervor, wofĂŒr sie inzwischen 16 EU-Umweltminister hinter sich versammelt habe. „Hier wĂ€re RĂŒckenwind aus dem Wirtschaftsressort hilfreich“, so Tschimpke. Bundeswirtschaftsminister Gabriel habe in seiner Funktion als Bundesumweltminister 2007 selber schon einmal erfolgreich den WĂŒnschen einiger BundeslĂ€nder und der Industrie zur VerwĂ€sserung der EU-Umweltgesetzgebung eine Absage erteilt. Tschimpke begrĂŒĂŸte auch die Standfestigkeit von Bundesumweltministerin Hendricks beim Streit um die erneute EU-weite Zulassung des umstrittenen Pestizids Glyphosat, so dass bislang keine erneute Genehmigung erfolgt ist. Dieser Kurs, am Vorsorgeprinzip festzuhalten, sei richtig.

Der NABU-PrĂ€sident forderte ein generelles Umdenken in Politik und Wirtschaft hin zu einem schonenderen Umgang mit Ressourcen: „Die Nachhaltigkeitsziele dĂŒrfen nicht lĂ€nger ein Lippenbekenntnis bleiben, sondern mĂŒssen endlich in alle Ressorts und politische Entscheidungen verankert werden.“
 
 

 
NABU kritisiert Genehmigungspoker um Glyphosat
EU-Kommission darf nicht im Alleingang entscheiden - Schutz von Mensch und Natur muss an oberster Stelle stehen

Der NABU hat den Genehmigungspoker um die VerlĂ€ngerung des Totalherbizids Glyphosat kritisiert und die EU-Kommission erneut aufgefordert, endlich das Vorsorgeprinzip anzuerkennen. Eine Genehmigung oder Neuzulassung dĂŒrfe nicht erfolgen, solange nicht alle Risiken fĂŒr Mensch und Natur einwandfrei widerlegt seien.

NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Die EU-Kommission sollte akzeptieren, dass es erneut keine Mehrheit der Mitgliedstaaten fĂŒr die GenehmigungsverlĂ€ngerung von Glyphosat gibt. Anstatt nach dem Vorsorgeprinzip zu handeln, werden der Schutz von Natur und Verbrauchern hinten an gestellt. Statt dem traurigen Genehmigungspoker um ZulassungsverlĂ€ngerungen fĂŒr das Ackergift sollte die EU-Kommission gemeinsam mit den EU-Staaten lieber die Agrarwende einleiten, um unsere Natur und damit unsere Lebensgrundlagen dauerhaft zu schĂŒtzen.“

Bundesumweltministerin Hendricks und Bundeswirtschaftsminister Gabriel sollten die Zeit nutzen, um ihre Glyphosat-kritischen Amtskollegen in anderen Mitgliedstaaten wie Frankreich, Luxemburg und Österreich dazu zu bewegen, mit Nein zu stimmen statt sich nur zu enthalten.

Die intensive Landwirtschaft lĂ€sst kaum noch Platz fĂŒr WildkrĂ€uter, Blumen und Hecken, der Einsatz von Pestiziden sorgt dafĂŒr, dass es immer weniger Insekten gibt. Der NABU forderte Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt auf, endlich ein Verbot von Glyphosat fĂŒr Parks, SpielplĂ€tze und im Heim- und Kleingartenbereich umzusetzen. „Die Mitgliedstaaten können glyphosat-haltige Produkte schon heute verbieten, und davon sollte Schmidt im Interesse der Gesundheit der Bevölkerung Gebrauch machen, statt sich hinter der EU-Kommission zu verstecken“, so Miller. Bis heute wird das Gift auch im Hobbygarten und auf öffentlichen Wegen gerne gespritzt, um sich das Hacken des Unkrauts zu ersparen. Neben den direkten toxischen Effekten gefĂ€hrdet das Breitbandherbizid auch zahlreiche andere Organismen, denn durch die Vernichtung der Wildkrautflora gehen Nahrungsquellen und LebensrĂ€ume verloren. „Es ist absurd, dass Wildkrautvielfalt im öffentlichen und privaten GrĂŒn auch noch durch Glyphosat weggespritzt wird. Wir brauchen schnell ein Verbot glyphosathaltiger Unkrautvernichter“, so Miller.

Glyphosat ist das weltweit am hĂ€ufigsten eingesetzte Unkrautvernichtungsmittel, ĂŒber 700.000 Tonnen werden pro Jahr versprĂŒht. In Deutschland werden 6.000 Tonnen ausgebracht, wobei rund 39 Prozent aller AckerflĂ€chen behandelt werden. Eine aktuelle Übersichtsliste der noch zugelassenen glyphosathaltigen Mittel fĂŒr den Haus- und Kleingartenbereich hat der NABU unter www.NABU.de/glyphosat-im-garten veröffentlicht. Sie macht deutlich, welche Gefahren vom Totalherbizid ausgehen. Nicht nur BlĂŒten- und Samenpflanzen werden mit dem Einsatz von Glyphosat zerstört, sondern auch Fische und Amphibien sind gefĂ€hrdet, wenn es in OberflĂ€chengewĂ€sser gelangt. Diese Auswirkungen werden in KĂŒrzeln (NW261, NW264) auf den Packungen angegeben. In der Grafik stellt der NABU die einzelnen im Handel erhĂ€ltlichen Mittel und ihre Auswirkungen dar. Auch das Bundesumweltministerium fordert, die Auswirkungen von Glyphosat auf die BiodiversitĂ€t viel stĂ€rker zu beachten.
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NABU : KaufprÀmie allein verhilft Elektroautos nicht zum Durchbruch
Schrittweiser Abbau der Diesel-Subvention notwendig

Der NABU hat die Bundesregierung aufgefordert, zur StĂ€rkung von ElektromobilitĂ€t nicht allein auf KaufprĂ€mien zu setzen. Ein wichtiger Schritt seien weitergehende flankierende Maßnahmen, wie der Abbau klimaschĂ€dlicher Subventionen. „KaufprĂ€mien allein werden der ElektromobilitĂ€t in Deutschland kaum zum gewĂŒnschten Durchbruch verhelfen, dafĂŒr sind fossile Kraftstoffe einfach viel zu billig. Eine kluge Politik muss daher jetzt mit dem Abbau der Steuervorteile fĂŒr den Diesel beginnen und kĂŒnftig weitere umweltschĂ€dliche Subventionen im Straßenverkehr konsequent abbauen“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller anlĂ€sslich der heutigen Fach-und Ideenkonferenz der Bundesregierung zur ElektromobiltĂ€t. Leider habe die Bundesregierung die Chance vertan, die KaufprĂ€mie fĂŒr Elektroautos mit einer Sonderabgabe auf verbrauchsstarke Autos zu koppeln und den Fahrzeugmarkt damit stĂ€rker in Richtung Umweltfreundlichkeit zu steuern.

Daniel Rieger, NABU-Verkehrsexperte: „Es geht um mehr als nur den Absatz von Elektroautos, es geht um eine grundsĂ€tzliche Verkehrswende in Deutschland. Der seit Monaten schwelende Abgasskandal hat klar verdeutlicht, dass der heutige Verbrennungsmotor mit seinen Klimagas- und Luftschadstoffemissionen ein Auslaufmodell ist, das einen Kurswechsel erfordert. Fiskal- und ordnungspolitische Instrumente wie die ĂŒberfĂ€llige Anpassung der Mineralölsteuer, verschĂ€rfte CO2-Grenzwertvorgaben auf EU-Ebene bereits ab 2025 oder Einfahrverbote in InnenstĂ€dte fĂŒr Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß seien deutlich vielversprechendere Hebel als KaufprĂ€mien, von denen wenige profitieren.

Der derzeit von der Bundesregierung erarbeitete „Klimaschutzplan 2050“ mĂŒsse dringend die entsprechenden Grundsteine fĂŒr eine Verkehrswende legen. Denn ohne einen nahezu vollstĂ€ndigen Verzicht des Verkehrssektors auf fossile Energiequellen seien die Klimaziele Deutschlands insgesamt nicht zu erreichen.
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Honig, fleißige Bienen und mehr
Am 12. Juni ist wieder Bienensonntag am Bienenhaus im Mundehof

WĂ€hrend der Mensch den Sonntag heiligt, sind die Bienen auch am
siebenten Tag der Woche emsig unterwegs. Was sie da so treiben,
auf welche Weise und mit welchem Ergebnis – das erklĂ€rt seit 2005
in jedem FrĂŒhsommer der „Bienensonntag“ auf dem Mundenhof. In
diesem Jahr fÀllt er auf Sonntag, 12. Juni. Der Eintritt ist frei.

Von 11 bis 17 Uhr gibt es am Bienenhaus im Eingangsbereich des
Tier-Natur-Erlebnisparks Wissenswertes und Interessantes ĂŒber die
fleißigen Bienen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem
Imkerverein Freiburg statt. FĂŒr Fragen stehen dessen Imker den
ganzen Tag zur VerfĂŒgung. Sie erklĂ€ren zum Beispiel, worin sich
Königin, Arbeiterinnen und Drohnen unterscheiden, womit die Brut
gefĂŒttert wird und was mit den Bienen im Winter passiert. Auch Honig
vom Mundenhof, Produkte aus Honigwachs und Nistmöglichkeiten
fĂŒr Wildbienen (sogen. „Bienenhotels“) gibt es am Bienenhaus zu
kaufen.


Um 14.30 Uhr hÀlt Lothar DÀhn, der ehemalige Vorsitzende des
Imkervereins, einen etwa halbstĂŒndigen Open-Air-Vortrag ĂŒber Honig
und die Bienenhaltung.

Um 12, 13, 14 und 15 Uhr gibt es FĂŒhrungen in den neuen
Bienengarten. Von 11.30 bis 16.30 Uhr findet zudem stĂŒndlich eine
FĂŒhrung zu den Bienen statt. Damit das nicht schmerzhaft wird,stehen SchutzanzĂŒge in ausreichender Zahl zur VerfĂŒgung. Zusehen gibt es diesmal (noch) mehr als sonst, nachdem Kinder undJugendliche der „Werkstatt-Schule“, der Straßenschule und derAlbert-Schweizer-Schule III beim Bienenhaus einen Bienengarten eingerichtet haben, der am Sonntag natĂŒrlich auch zugĂ€nglich ist.
 
 



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