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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
Bestnote fĂĽr EWS Ă–kostrom
Schönau, den10. Oktober 2016: Der neue Test von Ökostromtarifen in „Ökotest
Spezial Umwelt und Energie 2016“ hat der EWS wieder die Bestnote ausgestellt.


Wie schon im Jahr 2015 und in den Jahren davor erhielt die EWS beim Test der
Ökostromtarife von Ökotest im Oktober 2016 das Gesamturteil „Sehr gut“.
Für die Beurteilung fordert Ökotest u.a. die Einhaltung von ökologischen Mindestkriterien:
„Damit das Produkt wirklich einen ökologischen Mehrwert hat, muss ein Drittel
des verkauften Stroms aus Neuanlagen stammen oder ein Teil des Strompreises muss
in den Ausbau regenerativer Stromerzeugung investiert werden“. Das Produkt der
EWS ĂĽbersteigt diese Mindestkriterien bei weitem. Sie garantiert ihren Kunden 70 %
Strom aus Neuanlagen und mit dem im Strompreis enthaltenen Sonnencent unterstĂĽtzt
sie den Ausbau neuer Ökostromanlagen bei ihren Kunden. Dies lässt sie jährlich
ebenso von einem unabhängigen und fachkundigen Gutachter überprüfen und zertifizieren
wie die Unabhängigkeit des EWS Stroms von Atom- und Kohlestromproduzenten.
Auch der Preis spielt bei der Beurteilung eine Rolle. Der Preis des EWS
Ökostroms übersteigt in vielen Fällen nicht den Preis für konventionellen Strom aus
Atom und Kohle. Entgegen dem allgemeinen Trend am Markt steigt die EWS Kundenzahl
kontinuierlich an.
 
 

Unser
Quelle: BUND SĂĽdlicher Oberrhein
 
Unser "badisches Nashorn" ist der Wolf!
"Der langsam zurĂĽckkehrende Wolf war in Deutschland lange ausgestorben" steht immer wieder in den Medien.
"Ausgestorben" ist ein seltsam beschönigendes Neusprech-Wort. Es klingt nach "still von uns gegangen". Bekämpft, verfolgt, ausgerottet, ausgemerzt..., diese Begriffe beschreiben den Umstand des "Aussterbens" ein wenig treffender.

Jetzt kommt der Wolf langsam zurĂĽck und wie wird er empfangen?
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Ăśber 2.000 Stromspar-Checks in Freiburg seit 2008
Jeder Haushalte konnte durchschnittlich 139 Euro im Jahr fĂĽr Energie und Wasser einsparen

Freiburger Kühlschrank-Austauschprogramm bundesweit vorbildlich - rund 560 Geräte wurden bislang ausgewechselt

Genau 2.093 Stromspar-Checks in Freiburg – eine stolze
Bilanz fĂĽr die Stromsparhelfer des Caritasverbands FreiburgStadt,
der gemeinnĂĽtzigen Freiburger Qualifizierungs- und
Beschäftigungsgesellschaft f.q.b. und der Stadt Freiburg.
Stromsparhelfer kommen seit 2008 in Haushalte mit geringem
Einkommen und helfen anhand eines Stromspar-Checks die
Ausgaben fĂĽr Strom und Wasser zu reduzieren. Die Stadt
Freiburg unterstĂĽtzt den Stromspar-Check mit 50.000 Euro pro
Jahr. „Bei diesem Projekt profitieren viele: Haushalte, in dem
sie bares Geld sparen, das Klima mit deutlichen CO2-
Einsparungen und die Stadt Freiburg insgesamt, da wir
unseren ambitionierten Klimaschutzzielen ein weiteres StĂĽck
näher kommen“, so Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik bei
der Vorstellung der aktuellen Zahlen der Stromspar-CheckKampagne.

Die Rechnung geht auf: Bis zu 25 Prozent der Energiekosten
können in den teilnehmenden Haushalte einspart werden. Wer
unnötigen Stromverbrauch vermeidet, spart also Geld und
trägt aktiv zum Klimaschutz bei. Insgesamt haben die bislang
besuchten 2.093 Freiburger Haushalte im Durchschnitt 125
Tonnen CO2 im Jahr eingespart - ein stattlicher KlimaschutzErfolg
vor Ort, erreicht in den vielen teilnehmenden
Haushalten.
 
 

 
NABU zieht Bilanz zur CITES-Konferenz
Besserer Schutz für Haie, Rochen, Schuppentiere und Perlboote - Verlierer sind Löwen und Elefanten

Insgesamt bewertet der NABU die Ergebnisse der am heutigen Dienstag in Johannesburg zu Ende gegangenen 17. CITES-Konferenz positiv, für den Löwen und Afrikanischen Elefanten hätte sich der NABU jedoch noch strengere Handelsbeschränkungen gewünscht. Viele Arten wie der kaukasische Steinbock, die Pangoline, der Berberaffe, der Graupapagei, verschiedene Chamäleon-und Gecko-Arten sowie Seiden-, Fuchshai, Mobularochen und Perlboote können sich ab jetzt über einen besseren Schutzstatus freuen. Auch der Wanderfalke darf, genauso wie das Horn des Rhinozeros, künftig nicht gehandelt werden. Aber es gibt auch Verlierer in Johannesburg: Die vom NABU erhoffte Hochstufung für Löwen auf Anhang I des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) ist genauso ausgeblieben wie der höchste Schutzstatus für die Afrikanischen Elefanten.

Pangoline, auch Schuppen- oder Tannenzapfentiere genannt, sind die am häufigsten illegal gehandelten Säugetiere der Welt. Um die vier asiatischen und die vier afrikanischen Arten steht es schlecht – ihre Schuppen und ihr Fleisch werden in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt. Mit der Anhang-I-Listung haben die Delegierten der CITES-Konferenz jetzt einen internationalen Handelstopp für diese scheuen Tiere verhängt. Auch der Graupapagei kann sich über eine bessere Zukunft freuen: Der wegen seines Sprachtalents auch bei deutschen Haltern sehr beliebte Vogel darf nicht mehr international gehandelt werden. „Eine der größten Bedrohungen für diese Art waren die Wildentnahmen. Diese Vögel sind extrem sensibel, bis zu 60 Prozent sterben, noch bevor sie die Reise in ferne Länder antreten. Damit ist Schluss. Ab jetzt können Graupapagei-Liebhaber nur noch Tiere aus Nachzuchten kaufen“, so Heike Finke, NABU-Präsidiumsmitglied und Expertin für internationalen Artenschutz im NABU in Johannesburg.

Anlass zur Freude gab auch das weiterhin bestehende internationale Handelsverbot des Wanderfalken. Kanada hatte einen Antrag gestellt, den Wanderfalken, der 1971 der erste vom NABU ausgerufene „Vogel des Jahres“ war, von Anhang I auf Anhang II des Washingtoner Artenschutzabkommens herabzustufen. Der NABU hatte diese Entwicklung mit Sorge beobachtet, denn die illegalen Entnahmen aus Nestern und der internationale Schmuggel mit Eiern und Jungtieren ist nach wie vor ein Problem. Mit ihrem „Nein“ zu diesem Antrag haben die Delegierten des Washingtoner Artenschutzübereinkommens ein klares Zeichen gesetzt. Wie auch beim Handel mit Rhinozeros-Horn. Swasiland hatte den Antrag gestellt, den Handel mit Lagerbeständen und Horn aus Enthornung wiederaufnehmen zu dürfen und hat eine deutliche Absage bekommen. „Wir sind sehr glücklich über diese Entscheidung. Wäre der Handel wieder erlaubt worden, hätte das die Nashorn-Wilderei nur noch weiter befeuert, was der Todesstoß für die so bedrohten Nashörner hätte sein können“, so Finke weiter. Weltweit gibt es nur noch knapp 30.000 Tiere.

Mehr Schutz gibt es künftig auch für den Seidenhai, die Fuchshaie und die Teufelsrochen – sie alle sind auf der Konferenz auf Anhang-II von CITES geschwommen. Ab jetzt wird es strenge Handelskontrollen für diese Fische geben. Schon auf der letzten Konferenz in Bangkok 2013 haben sich die Mitglieder der CITES-Konferenz für fünf Hai- und eine Rochenart stark gemacht. „Es sieht beinahe so aus, als würde sich hier die so dringend notwendige Trendwende abzeichnen. Die Plünderung der Meere muss ein Ende haben – das sehen wohl mittlerweile auch immer mehr Delegierte des Washingtoner Artenschutzübereinkommens so. Das stimmt uns sehr zuversichtlich “, so Claudia Praxmayer, internationale Artenschutzexpertin im NABU.

Doch es gibt nicht nur Gewinner in Johannesburg. Den Afrikanischen Löwen und den Afrikanischen Elefanten wurde eine Anhang-I -Listung unter CITES verwehrt. Bei den Löwen hat sich die Konferenz zu einem Kompromiss durchgerungen. Satt eines vollständigen Handelsverbotes wurde nur der kommerzielle Handel mit Löwenknochen, die von freilebenden Tieren stammen, verboten. Für gezüchtete Löwen muss Südafrika dafür nur eine Exportquote festlegen. Woher die Knochen stammen? Aus sogenannten „Captive Breeding Farms“, die Löwen oft nur zum Zweck des „canned huntings“ (Gatterjagd) züchten.

Die Ergebnisse bei den Verhandlungen zu den Elefanten hätten deutlicher ausgehen können. Zwar wurde der Antrag von Namibia und Zimbabwe, wieder mit Elfenbein handeln zu dürfen, abgeschmettert, aber die Hochlistung aller Elefantenpopulationen Afrikas auf Anhang I scheiterte. Leider hat hier die EU eine unrühmliche Rolle gespielt und den Antrag der afrikanischen Länder nicht unterstützt. „Es wäre so wichtig gewesen mit der höchsten Schutzkategorie für alle afrikanischen Elefanten ein starkes Signal in die Welt und vor allem an die Wilderer, Schmuggler und Käufer da draußen zu schicken. Vor allem, nachdem der neueste Zensus enthüllt hat, wie schlecht es tatsächlich um die grauen Riesen steht. Nur noch 350.000 Elefanten ziehen durch Afrika und damit deutlich weniger, als bisher angenommen wurde“, so Finke. Ein kleiner Trost bleibt: Die CITES-Konferenz hat aufgerufen, alle nationalen Elfenbeinmärkte zu schließen.
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NABU: Amselsterben breitet sich aus
Über 600 Verdachtsfälle in knapp zwei Wochen - NABU ruft Bevölkerung weiter zur Mithilfe auf


In Deutschland gibt es nach 2011 und 2012 wieder ein Vogelsterben, das durch das von Stechmücken übertragene tropische Usutu-Virus ausgelöst wird. Zahlreiche Meldungen toter Vögel und Ergebnisse von Virenforschern bestätigen eine Ausweitung des Ausbruchsgebiets. Vor allem Amseln sind betroffen. Vor zwei Wochen hatte der NABU die Bevölkerung erneut um Mithilfe gebeten, erkrankte oder verendete Vögel über ein Online-Formular zu melden (www.nabu.de/usutu-melden ) oder Proben toter Tiere zur Untersuchung an das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) in Hamburg zu senden. Seit dem 23. September wurden dem NABU 611 Usutu-Verdachtsfälle aus Deutschland gemeldet – eine bemerkenswert große Zahl im Vergleich zu etwa 400 Meldungen im Herbst 2011 bzw. 1040 Meldungen im gesamten Ausbruchsjahr 2012.

„Die größte Anzahl von Meldungen kranker und toter Amseln stammt diesmal aus Nordrhein-Westfalen, insbesondere vom Niederrhein und aus dem Raum Aachen. Zahlreiche Meldungen gingen auch aus dem bekannten Ausbruchsgebiet der Jahre 2011 und 2012 ein, nämlich aus der Region entlang des Rheins von Freiburg bis Köln. Hinzu kommen Meldungen besonders aus dem Raum Leipzig und aus Berlin sowie aus dem Norden Niedersachsens und aus Schleswig-Holstein“, sagte NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Ein klareres Bild der tatsächlichen Verbreitung des Usutu-Virus werde sich ergeben, sobald die aktuell eingegangenen Meldungen überprüft wurden, ob es sich um am Usutu-Virus oder aus anderen Gründen erkrankte oder verstorbene Vögel handelt. „Häufig werden z.B. auffällige Gefiederveränderungen, wie kahle Federstellen am Kopf lebender Amseln als Usutu-Fälle gemeldet. Nach derzeitigem Wissen steht dieses Phänomen jedoch nicht im Zusammenhang mit Usutu-Erkrankungen“, so Lachmann weiter.

Über 20 verstorbene Amseln wurden bisher dem Aufruf des NABU folgend an das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) in Hamburg zur Untersuchung geschickt. Insgesamt konnten das BNI und andere Labore bereits in mindestens 21 Fällen den Verdacht auf einen Usutu-Befall bestätigen. Es handelte sich neben 15 Amseln auch um sechs in Gefangenschaft gehaltene Bartkäuze. Offensichtlich bestätigt sich die Beobachtung aus den Ausbruchsjahren 2011 und 2012, dass neben Amseln besonders Eulen von Usutu-Erkrankungen betroffen sind. Alle bestätigten Fälle stammen wie die meisten Meldungen aus Nordrhein-Westfalen, aus dem früheren Ausbruchsgebiet entlang des Rheins oder aus dem Raum Leipzig. Auch für den Osten der Niederlande und den Süden Belgiens, direkt angrenzend an die bisherigen Brennpunkte in Nordrhein-Westfalen, häuften sich in den vergangenen Wochen Meldungen und Nachweise am Usutu-Virus verstorbener Amseln.

„Das vermehrte Auftreten von Usutu-Infektionen wurde in diesem Jahr sicherlich durch den Witterungsverlauf begünstigt. Auf einen milden Winter folgten ein feuchter Frühsommer und ein trockener und warmer Spätsommer – ideale Bedingungen für Stechmücken“, so Lachmann. Die derzeitigen Ausbruchsgebiete entsprächen weitgehend den Gebieten mit den höchsten spätsommerlichen Tagestemperaturen in Deutschland. Das 2010 erstmals in Stechmücken in Deutschland festgestellte tropische Usutu-Virus, löste 2011 und 2012 in Deutschland ein Massensterben unter heimischen Vögeln, darunter vor allem Amseln, aus. Nach einigen Jahren ohne größere Ausbrüche, tritt das Virus 2016 wieder vermehrt auf. Bereits seit Ende Juli gingen Meldungen kranker und kurze Zeit später verstorbener Amseln beim NABU ein. Ab dem 23. September rief der NABU daraufhin zur Online-Meldung entsprechender Beobachtungen auf.

Befallene Vögel wirken offensichtlich krank, werden apathisch und flüchten nicht mehr und sterben meist innerhalb weniger Tage. Fast immer sind es Amseln, bei denen diese Krankheit festgestellt wird, weshalb die Usutu-Epidemie auch als „Amselsterben“ bekannt wurde. Allerdings werden auch andere Vogelarten von diesem Virus befallen und können daran sterben. Das Überwiegen der Amseln lässt sich zum Teil durch deren Häufigkeit und Nähe zum Menschen erklären, was die Wahrscheinlichkeit des Auffindens toter Amseln erhöht. Aber eine besondere Empfindlichkeit dieser Art gegenüber dem Virus ist ebenfalls möglich.
Über die Auswirkungen des neuerlichen Amselsterbens auf den Bestand dieser Art im Ausbruchsgebiet kann zum derzeitigen Zeitpunkt nur spekuliert werden. Die beim letzten Ausbruch lokal stark dezimierten Bestände hatten sich in den vergangenen vier Jahren wieder langsam erholt. Genauere Aussagen werden aufgrund der Ergebnisse der großen vom NABU veranstalteten Gartenvogelzählungen möglich sein. Das Virus ist für Menschen ungefährlich. In ganz Europa konnten bisher erst fünf Infektionen beim Menschen festgestellt werden, meist bei Personen mit vorgeschädigtem Immunsystem.

Der Ausbruch dieses für Deutschland neuen Virus stellt eine einmalige Chance dar, die Ausbreitung und Folgen einer neuen Vogelkrankheit zu verfolgen und zu analysieren. Der NABU arbeitet daher mit Wissenschaftlern des BNI daran, die Ausbreitung des Virus und seine Auswirkungen auf unsere Vogelwelt zu dokumentieren und zu verstehen, um diese neuartige Gefährdungsursache von Vogelarten auch im Vergleich mit anderen Gefährdungsursachen beurteilen zu können. Die wichtigste Datengrundlage dazu bilden Meldungen toter und kranker Amseln aus der Bevölkerung, sowie eingeschickte Proben toter Vögel, die auf das Virus untersucht werden können.

Hintergrund
Mit Hilfe einer Internet-Meldeaktion konnte der NABU den Verlauf des Ausbruchs 2011 gut dokumentieren und auswerten. Eine Auswertung der Daten aus den großen wissenschaftlichen Mitmach-Aktionen des NABU „Stunde der Wintervögel (www.stundederwintervoegel.de) und „Stunde der Gartenvögel“ (www.stunde-der-gartenvoegel.de), konnte nachweisen, dass die Amselbestände in den damals nachweislich vom Virus betroffenen 21 Landkreisen zwischen 2011 und 2012 merklich zurückgegangen sind und somit bei einem bundesweiten Gesamtbestand von rund acht Millionen Brutpaaren möglicherweise 300.000 Amseln dem Virus zum Opfer gefallen sein könnten.
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Von Pferden, Pilzen und Booten
Die Termine des Waldhauses im Oktober 2016

Mittwoch, 12. Oktober, 13 bis 17 Uhr
Pilzexkursion: Ohne Pilze kein Wald
Pilze sind ĂĽberall in groĂźer Zahl und Artenvielfalt zu finden. Bei
dieser Waldhaus-Exkursion stehen die Pilze im Mittelpunkt, die den
Teilnehmern je nach Wetterlage mehr oder weniger zahlreich im
Wald begegnen werden. Sie erfahren Näheres zu Lebensweise,
Vorkommen, Speisewert und Giftigkeit einzelner Arten. (Das
Sammeln von Speisepilzen ist nicht Ziel der Veranstaltung.) Bitte
mitbringen: Pilzkorb, Messer, Schreibzeug, ggfs. Fotoapparat und
Bestimmungsbücher. Die Exkursionleiterin Veronika Wähnert ist PilzSachverständige
der DGfM. TN-Beitrag: 12 Euro, Kinder 5 Euro.

Samstag, 15. Oktober, 14 bis 17 Uhr // Anmeldeschluss: 12. Oktober
Die Waldapotheke: Eichelkaffee
Früher dienten die Früchte heimischer Laubbäume wie Eiche, Buche
oder Esskastanie nicht nur der Waldweide von Schweinen und
Rindern. Sie wurden auch von Menschen vielfältig genutzt. So galt
Eichelkaffee in Notzeiten als Ersatz fĂĽr echten Kaffee. In diesem
Waldhaus-Kurs erfahren die Teilnehmer, welch positive Wirkung er
auf die Gesundheit haben kann. Wir sammeln und rösten Eicheln
von Stiel- und Traubeneiche und bereiten daraus einen köstlichen
Kaffee. Kursleiterin Martine Schiller ist Gesundheitspraktikerin und
Heilpflanzenexpertin. Teilnahmebeitrag: 18 Euro.

Samstag, 15. Oktober, ganztägig // Anmeldeschluss: 12. Oktober
Schnupperkurs: HolzrĂĽcken mit dem Pferd
Außer Sensibilität im Umgang mit dem Tier, Respekt vor eigenen
Grenzen und einem GespĂĽr fĂĽr die Besonderheit der Situation sind
fĂĽr diesen Waldhaus-Kurs der besonderen Art keine Vorkenntnisse
nötig. Die Teilnehmer werden von Jürgen Duddek angeleitet, der als
ausgewiesener Experte im einspännigen Holzrücken an diesem
Tageskurs in die schonende Waldarbeit mit echter Pferdestärke
einfĂĽhrt. TN-Beitrag: 99 Euro. Mehr unter www.juergen-duddek.de.

Sonntag, 16. Oktober, 15 bis 17 Uhr
Pilzberatung im Sonntagscafé
Während der Pilzsaison können Waldbesucher Ihre Funde im
Waldhaus gegen einen Betrag von 3 Euro der Pilzexpertin Veronika
Wähnert, Pilzsachverständige der DGfM, vorlegen und sich beraten
lassen. Beraten wird nur, wenn es witterungsbedingt Pilze gibt.

Sonntag, 16. Oktober, 14 bis 17 Uhr // Anmeldeschluss 11. Oktober
Reise vom Baum zum Wein
Auf einem Spaziergang vom Waldhaus zu den Rebflächen des
Lorettobergs wird die enge Verbundenheit von Wald und Wein
dargestellt. ZurĂĽck im Waldhaus erfahren die Teilnehmer
Wissenswertes über die Küferei und den Einsatz von Eichenfässern
in der Weinherstellung. AnschlieĂźend probieren sie bei einer
Vergleichsverkostung erlesene Weine aus der Region. Ein Imbiss
exklusiver Wildspezialitäten unterstreicht die traditionsreiche
Symbiose von Wald und Wein. Es referieren der Forstwirt Eric Doye
und der Lebensmittelchemiker JĂĽrgen Sigler vom Staatlichen
Weinbauinstitut. TN-Beitrag: 24 Euro inkl. Imbiss und Getränke.

Sonntag, 16. Oktober, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss 11. Oktober
Sonntagstour fĂĽr Familien:
Mit Kompass und Karte durch den Wald
Nicht mit GPS sondern mit Karte und Kompass orientieren sich die
Teilnehmer im Wald und lernen auch natĂĽrliche Orientierungshilfen
kennen. Nach einer Einweisung im Waldhaus versuchen sie einen
eigenen Weg zu einem tollen Platz im Stadtwald zu finden. Und
natĂĽrlich finden alle auch zum Waldhaus zurĂĽck. Versprochen! Die
Tour leitet Forstwirt Andreas Schäfer vom städtischen Forstamt.
Teilnahmebeitrag: 12 Euro, Kinder ab 8 Jahren in Begleitung eines
teilnehmenden Erwachsenen 8 Euro, Familien 30 Euro.

Freitag, 21. Oktober, 18 Uhr
Energie aus Holz: Der Brennholzinfoabend im Waldhaus
Fast 70 Prozent der Wärme aus erneuerbaren Energien in
Deutschland werden mit Holz erzeugt. Experten vom städtischen
Forstamt und vom Umweltschutzamt informieren an diesem
Waldhaus-Abend ĂĽber die Brennholzgewinnung, die Kosten und
ZuschĂĽsse fĂĽr Holzheizungen. Ein regionaler Ofenbauer bringt die
Teilnehmer auf den neuesten Stand in Sachen Holzöfen und -
heizungen. Eintritt frei – freiwillige Spenden kommen der
Umweltbildung mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zugute,
ohne Anmeldung.

Sonntag, 23. Oktober, 14 und 16 Uhr
Fräulein Brehms Tierleben
14 Uhr: Der Wolf – Canis lupus
16 Uhr: Die Rauchschwalbe – Hirundo rustica
Das einzige Theater weltweit fĂĽr heimische bedrohte Tierarten bietet
artgerechte Unterhaltung nicht nur für Erwachsene. Fräulein Brehm
bietet fesselnde Theaterstücke über gefährdete Tiere, professionell
inszeniert. Der Eintrittspreis ist relativ, jede/r zahlt so viel er kann,
orientiert am Grundpreis von 9 Euro, fĂĽr Kinder 4,20 Euro. Info und
Kartentelefon: 0761/896 477 10. Mit Familien Card ist der Eintritt frei.

Sonntag, 23. Oktober, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss 19. Oktober
Sonntagswerkstatt: Familienbacktag mit „Büschelebinden“
Nachdem der Ofen mit BĂĽschele angeheizt wurde, ziehen die
Teilnehmer los, um Esskastanien zu sammeln, mit denen köstliche
Kastanienbrötchen gebacken werden. Während der Backzeit werden
Buttermesser geschnitzt. Bitte Schnitz- oder Taschenmesser
mitbringen! Es referieren Markus Schäfer und Jutta Schulz,
Fachwarte für Obst/Gartenbau und Streuobst-Pädagogen. TNBeitrag
inkl. Mahlzeit: 12 Euro, Kinder ab 6 Jahren in Begleitung
eines teilnehmenden Erwachsenen 8 Euro, Familien 25 Euro.

Sonntag, 30. Oktober, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss 26. Oktober
Sonntagswerkstatt: GrĂĽnholzschnitzen mit Markus Stickling
Messer ĂĽben auch auf Kinder eine groĂźe Anziehungskraft aus. In
diesem Kurs mit dem Naturpädagogen Markus Stickling lernen
Kinder und Erwachsene gemeinsam den handwerklichen Gebrauch
von Taschen- und Schnitzmessern von Grund auf. Manchmal
braucht man nur einen Ast und ein Messer, um mit wenigen
Handgriffen kleine Gegenstände oder Spielzeuge aus Grünholz zu
schnitzen. Das gemeinsame handwerkliche Tun fördert die Motorik,
Fantasie, Ausdauer, die Zufriedenheit und das Selbstbewusstsein.
Teilnahmebeitrag: 12 Euro, Kinder ab 8 Jahren in Begleitung eines
teilnehmenden Erwachsenen 8 Euro, Familien 30 Euro.

Sonntag, 30. Oktober, 15 bis 17 Uhr
Pilzberatung im Sonntagscafé
Während der Pilzsaison können Waldbesucher Ihre Funde im
Waldhaus gegen einen Betrag von 3 Euro der Pilzexpertin Veronika
Wähnert, Pilzsachverständige der DGfM, vorlegen und sich beraten
lassen. Beraten wird nur, wenn es witterungsbedingt Pilze gibt.

Montag, 31. Oktober, bis Samstag, 5. November // Anmeldeschluss
18. Oktober 8:15-18 Uhr
Bootsbaukurs – das „Volksboot“ aus Weißtanne
Unter Anleitung des Bootsbauexperten Thomas Grögler bauen die
Teilnehmer mit eigenen Händen aus Brettern der heimischen
Weißtanne ein universell einsetzbares „Volksboot“. Das von Wyatt
Moore für den Lake Caddo in Texas entworfene Boot ist ein schönes
Beispiel für ästhetische und funktionale Einfachheit im Bootsbau.
Lediglich zwei rechteckige Bretter bilden durch Verwindung einen
schönen Bootsrumpf. Zum Abschluss des Waldhaus-Kurses wird
eine Probefahrt unternommen. Das ca. 4,80 Meter lange
Weißtannenboot ist hervorragend für Angler und Jäger geeignet, ist
autodachtransportfähig und auch für Vergnügungsfahrten mit bis zu
fünf Personen ideal. Davon können sich Interessierte regelmäßig auf
den Bootsausfahrten des Waldhauses ĂĽberzeugen.
Thomas Grögler ist Schreiner, Boots- und Möbelbauer und mehrfach
ausgezeichneter Designer. Teilnahmebeitrag inkl. Material: 799 Euro.
Nach dem Motto „ein Boot – ein Preis“ sind Teampartner (Kinder ab
10 Jahren) frei dabei. Am Dienstag, 1. November, findet wegen des
Feiertags kein Kurs statt. Mehr auf www.groegler-atelier.de.


Das Waldhaus öffnet dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr, sonnund
feiertags von 12 bis 17 Uhr. Angebote fĂĽr Schulklassen gibt es
nach Absprache auch über die regulären Öffnungszeiten hinaus. Info
unter Tel. 0761/89647710 oder www.Waldhaus-freiburg.de.
 
 

 
Freiburg Mehrfachsiegerin beim Papieratlas-Städtewettbewerb
Deutschlands Kommunen erreichen neuen Rekord mit Recyclingpapier


Berlin, 11.10.2016 – Die Stadt Freiburg gehört auch 2016 zu den recyclingpapierfreundlichsten
Städten Deutschlands und ist damit mehrfache Siegerin im jährlichen Städtewettbewerb
Papieratlas. Nun schon zum sechsten Mal in Folge bestätigte die Stadt Freiburg ihre herausragenden
Leistungen. Die weiteren Mehrfachsiegerinnen sind Essen, Bonn, Halle (Saale),
Erlangen und Gütersloh. Die anderen diesjährigen Gewinnerinnen sind Siegen als „Recyclingpapierfreundlichste
Stadt“ sowie Düsseldorf als „Aufsteigerin des Jahres“.

Die IPR veranstaltet den Städtewettbewerb seit 2008 in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium,
dem Umweltbundesamt, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen
Städte- und Gemeindebund. In diesem Jahr beteiligten sich 91 Kommunen, die ihren Papierverbrauch
und ihre Recyclingpapierquoten offen legten. Mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote
von über 85 Prozent erreichen die deutschen Städte einen neuen Rekord.
Papier mit dem Blauen Engel spart in der Produktion gegenĂĽber Frischfaserpapier bis zu 60
Prozent Energie, bis zu 70 Prozent Wasser und verursacht weniger klimaschädliches Kohlendioxid.
Allein die Stadt Freiburg sparte durch die Verwendung von Recyclingpapier im Jahr

2015 ĂĽber 5,3 Millionen Liter Wasser und mehr als 1,1 Millionen Kilowattstunden Energie.
Erstmals wurde der Papieratlas in diesem Jahr um einen eigenen Hochschulwettbewerb erweitert.
Universitäten und Fachhochschulen mit mehr als 5.000 Studierenden waren eingeladen,
ihren Papierverbrauch und ihre Recyclingpapierquoten transparent zu machen. Als
erste Siegerin wurde die Eberhard Karls Universität Tübingen ausgezeichnet.
 
 

 
NABU und Biosphere Expeditions vergeben kostenlosen Expeditionsplatz in Kirgista
Mitmachen und Schneeleoparden im Tian-Shan-Gebirge erforschen

Die Naturschutzorganisationen NABU und Biosphere Expeditions ermöglichen es Laien seit 2014, aktiv am Schutz des Schneeleoparden im nördlichen Tian-Shan-Gebirge mitzuwirken. Für die Expedition im kommenden Jahr gibt es jetzt auf www.nabu.de/expedition einen Platz im Wert von 3.000 Euro zu gewinnen.

Bei der zweiwöchigen Expedition lernen die Teilnehmer die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt des Tian-Shan aktiv und hautnah kennen. Gemeinsam mit den NABU-Wildhütern der "Gruppa Bars" (Gruppe Schneeleopard) bauen sie in der Bergregion Fotofallen auf oder prüfen bereits aktive. Sie suchen und identifizieren Spuren von Schneeleoparden und führen Wildzählungen an Wildschafen, Steinböcken, Murmeltieren und Vögeln durch. Um die Akzeptanz des Schneeleoparden in der lokalen Bevölkerung zu verbessern, gehört auch der Austausch mit den örtlichen Hirten und Dorfbewohnern zu den Aufgaben der Teilnehmer. Dabei geht es zu Fuß oder im Geländewagen in Höhen bis zu 3.600 Meter hinauf. "Körperliche Fitness ist daher eine Teilnahmevoraussetzung", erklärte Dr. Matthias Hammer, Gründer und Chef von Biosphere Expeditions. Außerdem sollten die Teilnehmer Englisch sprechen können. "Weitere Vorkenntnisse oder spezielle Fähigkeiten sind nicht erforderlich - was man für die Feldarbeit wissen muss, wird vor Ort im Rahmen einer zweitägigen Ausbildung zum Beginn der Expedition vermittelt", so Hammer weiter.

Dieses Jahr konnten die Expeditionsteilnehmer erstmals die Präsenz von Schneeleoparden im Kyrgyz-Alatoo-Kamm, nahe der Hauptstadt Bischkek, nachweisen. "Diese Information ist wichtig für unsere Schutzarbeit in dem Gebiet. Darauf basierend können wir neue Strategien für einen erfolgreichen Schneeleopardenschutz entwickeln", sagte Tolkunbek Asykulov, Leiter der NABU-Filiale in Bischkek. So tragen die gesammelten Informationen der Expedition dazu bei, die Schutzmaßnahmen passgenau für die einzelnen Regionen zu entwickeln und umzusetzen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Teilnahme unter www.nabu.de/expedition. Einsendeschluss ist der 12. Februar 2017.

Schneeleoparden gehören zu den am stärksten bedrohten Großkatzen der Welt. In Kirgistan gibt es nur noch etwa 300 der seltenen Tiere. Der NABU engagiert sich bereits seit 17 Jahren in der Tian-Shan-Region für deren Schutz. Seit 2014 bietet Biosphere Expeditions zusammen mit dem NABU die Forscherreisen für Jedermann in die Bergregion an. Das lokale Wissen der NABU-Filiale in Kirgistan und die Erfahrung von über 15 Jahren im nachhaltigen Wissenschaftstourismus von Biosphere Expeditions bilden die Grundlage für die Expeditionen.
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162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
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