oekoplus - Freiburg
Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
NABU: Zahl des Monats
11,9 Tonnen Kohlendioxid verursacht jeder BundesbĂĽrger im Jahr

Klimaschädliches CO2 heizt die Erderwärmung weiter an

Jeder Bundesbürger hat einen durchschnittlichen CO2-Fußabdruck von 11,9 Tonnen CO2 pro Jahr, wie der NABU-CO2-Rechner darstellt. Grundlage für diesen Durchschnittswert ist eine Studie des Umweltbundesamtes, die den CO2-Fußabdruck analysiert. Mit Blick auf den voranschreitenden Klimawandel leben die Deutschen damit auf viel zu großem Fuß. Bis 2050 müsste jeder Bundesbürger auf eine Zielmarke von rund einer Tonne CO2 pro Jahr kommen – und damit mehr als 90 Prozent aller persönlichen CO2-Emissionen einsparen, wenn die globalen Klimaziele erreicht werden sollen.

Den größten Teil der Emissionen verursacht mit rund 4,5 Tonnen der Konsum – also der Verbrauch von Waren, Gütern und Dienstleistungen. Aber auch Ernährung, Mobilitätsbedürfnisse sowie Heizung und Strom gehen wesentlich zulasten des CO2-Fußabdrucks. Die Zielmarke des Pariser Klimaabkommens aus dem Jahr 2015 lautet, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius – besser noch auf 1,5 Grad Celsius – zu begrenzen. Für Deutschland müssen dazu die CO2-Emissionen um mindestens 95 Prozent bis zum Jahr 2050 sinken. Das geht nur, wenn Deutschland ganz auf fossile Energieträger verzichtet, der Energie- und Ressourcenverbrauch insgesamt deutlich reduziert und Treibhausgassenken wie Moore und Wälder nachhaltig geschätzt werden.

Vom 7. bis zum 18. November findet im marokkanischen Marrakesch die 22. Weltklimakonferenz statt. Hier sollen die Ziele des Pariser Klimaabkommens in konkreten MaĂźnahmen mĂĽnden. Der NABU nimmt als Beobachter an der Konferenz teil und bloggt live von der Veranstaltung.
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Alljährliche Baumfällaktion beginnt
Kranke und geschädigte Bäume müssen gefällt werden

Rund 50.000 Bäume werden regelmäßig kontrolliert

In Kürze beginnt die alljährliche Baumfällaktion. Die
Mitarbeiter des Garten- und Tiefbauamts (GuT) werden im
gesamten Stadtgebiet einzelne kranke und geschädigte Parkund
Straßenbäume fällen müssen.

Bei Baumkontrollen haben die Mitarbeiter des GuT in den
vergangenen Monaten die kranken und bruchgefährdeten
Bäume ermittelt. Für die entfernten Bäume wird in der Regel
ein neuer Baum gepflanzt, um den Baumbestand in Freiburg
langfristig zu sichern.

So müssen in der Erwinstraße zwölf Scheinakazien wegen
Stockfäule gefällt werden. Auch in Hochdorf müssen etwa
zehn Pyramidenpappeln entlang des Sportplatzes gefällt
werden, da sie nicht mehr standsicher sind.

In den Parkanlagen werden die zu dicht wachsenden Gehölze
ausgelichtet. Dafür müssen einige Bäume gefällt werden,
damit die verbleibenden Bäume besser wachsen können.

Alle Bäume werden regelmäßig kontrolliert, ob sie noch
verkehrssicher sind. In Freiburg gibt es rund 25.000
Parkbäume und ebenso viele Straßenbäume. Zwei
Baumkontrolleure untersuchen die Bäume und neun Gärtner
pflegen die etwa 50.000 Bäume das ganze Jahr über mit drei
Hubsteigern; sie entfernen trockene und bruchgefährdete
Äste, fällen kranke und abgestorbene Bäume und pflanzen
anschließend neue Bäume.

Die Baumkontrolle findet in der Regel einmal jährlich statt, die
Ergebnisse werden protokolliert. Zusätzlich gibt es im
Stadtgebiet Freiburg rund 120 Naturdenkmale, die zweimal im
Jahr kontrolliert werden. Das GuT arbeitet dabei eng mit der
Forstwissenschaftlichen Fakultät der Albert-LudwigsUniversität
und externen Gutachtern zusammen.

Nicht alle Schäden sind an den Bäumen ersichtlich. Durch die
Kontrolle kann aber das Risiko wesentlich eingegrenzt
werden. Im Laufe der letzten Jahre konnten die Fachleute des
GuT die Schadensfälle auf durchschnittlich zehn pro Jahr
durch Astabbrüche reduzieren. Auch bei größeren Gewittern
und starken Winden blieben die Schäden überschaubar.
 
 

Warenkunde Ă–l: Gute Fette, schlechte Fette
 
Warenkunde Ă–l: Gute Fette, schlechte Fette
Ein Öl für alle Fälle gibt es nicht. Manche mögen es heiß, andere verlieren in der Pfanne ihr Aroma und ihre gesunden Inhaltsstoffe. Die Wahl des Speiseöls kann entscheiden, ob ein Gericht gelingt.

Das neue Buch der Stiftung Warentest „Warenkunde Öl“ wartet mit Expertenwissen und Testergebnissen auf und erklärt, welche Rolle Herstellung, Lagerung und Güteklasse spielen – abgerundet mit Rezepten von Sternekoch Markus Semmler.
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Neuer Arche-Passagier: Verstärkung für das Rote Höhenvieh
Das Harzer Rotvieh wurde kürzlich in die Slow Food Arche des Geschmacks aufgenommen. Das internationale Projekt der Slow Food Stiftung für Biodiversität schützt weltweit über 3.500 Nutztiere, Nutzpflanzen und Lebensmittel vor dem Vergessen und Verschwinden.

Jeder Arche-Passagier ist besonders. Eine wesentliche Besonderheit des neuen Passagiers, der nun in die Arche des Geschmacks aufgenommen wurde, das Harzer Rotvieh, liegt darin, dass er einem bereits aufgenommenen Passagier Verstärkung bringt: Bereits vor einem Jahr, im Juli 2015, war das Rote Höhenvieh (RHV) als 55. Passagier in die Arche aufgenommen worden. Eine Besonderheit, denn erstmals hatten zwei Convivien - Slow Food Sauerland und Slow Food Regensburg-Oberpfalz - je einen Antrag für den gleichen Arche-Passagier gestellt - für den Gleichen, aber nicht für Denselben!

Nun unterstĂĽtzt das Convivium Slow Food Harz mit dem Harzer Rotvieh Passagier Nr. 55 - quasi als weiterer Gleicher.

Aber vorab zu den speziellen Besonderheiten, das heißt den Unterschieden, die der Passagier Harzer Rotvieh im Vergleich zum Roten Höhenvieh anderer Mittelgebirge aufweist: Im Oberharz hatte sich eine enge, fast symbiotische Beziehung zwischen dem Harzer Schlag des Rotviehs und dem Bergbau entwickelt. Bergleute versorgten sich im Nebenerwerb mit Milch und Fleisch. Während im Unter- und Vorharz der Einsatz des Harzer Rotviehs als Zugtier in der Landwirtschaft üblich war, wurde es im Oberharz z.T. auch eingesetzt, um mit Schießpulver beladene Karren zu den Bergwerken zu ziehen.

Hingegen basiert die Gleichheit über die einheitliche rotbraune Färbung und die mittlere Größe hinaus auf drei Gemeinsamkeiten: Erstens war das Rote Höhenvieh im 18. und 19. Jahrhundert das typische Rind aller (deutscher) Mittelgebirge. Zweitens die grundsätzliche Bedeutung - als klassisches Dreinutzungsrind für Milch, Fleisch und Arbeit. Und drittens der Niedergang im 20. Jahrhunderts durch die Auswirkungen der Industrialisierung auf Ackerbau und Milchwirtschaft.

So wurde das Rote Höhenvieh zu einer gefährdeten Rasse. Und das hat eine weitere und besondere Gemeinsamkeit bedingt: Das in seinen Fähigkeiten und im Phänotyp ähnliche Rotvieh der in den verschiedenen Mittelgebirgen entstandenen regionalen "Schläge" wurde 1985 in der "Bundesarbeitsgemeinschaft Rotes Höhenvieh" züchterisch zusammengefasst. So sollte das Ausmaß der Inzucht begrenzt und der Rasse insgesamt ein Überleben ermöglicht werden.

Mit Erfolg, denn nun spricht vieles für eine Renaissance dieser genügsamen und robusten Rinderrasse, zum Beispiel in arbeitsextensiver Viehhaltung in der Nebenerwerbslandwirtschaft. Die Tiere zeichnen sich durch gute Konstitution aus, sind leicht kalbend, sehr mütterlich und gelten als ideale Partner in der Mutterkuh-Haltung. So bietet die Rasse Rotes Höhenvieh auch Einsatzmöglichkeiten in extensiver Haltung im Naturschutz. Ihr Fleisch ist feinfaserig, leicht marmoriert und schmackhaft.
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Rote Fruchtsäfte: Teure Tropfen ohne Superkräfte
Bis zu 12 Euro pro Liter verlangen die Anbieter für ihre Cranberry-, Aronia- und Granatapfelsäfte. Nicht alle Tropfen sind das wert. Bei einem Test von 16 roten Fruchtsäften vergaben die Tester Urteile von gut bis mangelhaft. Für die ihnen nachgesagten gesundheitlichen Vorteile gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der November-Ausgabe der Zeitschrift test sowie online unter www.test.de/roter-fruchtsaft.

Alle fünf Cranberrysäfte im Test schneiden gut ab, der beste kostet 10 Euro pro Liter. Er schmeckt und riecht aromatisch und kräftig fruchtig nach Cranberry. Auch drei Aroniasäfte überzeugen in Geruch und Geschmack und haben auch dadurch ein gutes Gesamturteil verdient. Im Gegensatz dazu ist ein Aroniasaft mangelhaft, weil er verwässert ist. Von den sechs getesteten Granatapfelsäften fallen drei negativ auf. Einer ist verdorben, hat einen vergleichsweise hohen Aluminiumgehalt und ist insgesamt nur mangelhaft. Ein weiterer Saft ist leicht verdorben, ein anderer erhält Fremdaroma, das nicht aus Granatäpfeln stammt. Zwei Granatapfelsäfte sind hingegen empfehlenswert, darunter auch ein preisgünstiger zu 3,30 Euro pro Liter.

Den roten Früchten und ihren Säften werden viele gesundheitliche Vorteile nachgesagt: Cranberrys sollen etwa gegen Blasenentzündungen helfen, Granatapfel sei gut fürs Herz und Aroniabeeren werden sogar als „Gesundheitsbeeren“ gepriesen. Wissenschaftliche Belege für solche Superkräfte fehlen jedoch.

Der ausfĂĽhrliche Test roter Fruchtsaft erscheint in der November-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 27.10.2016 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/roter-fruchtsaft abrufbar.
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Ă–KO-TEST JAHRBUCH FĂśR 2017
Das aktuelle Ă–KO-TEST Jahrbuch fĂĽr 2017 gibt es seit dem 20. Oktober im Handel
 
Ă–KO-TEST JAHRBUCH FĂśR 2017
Mehr als 1.150 Produkte im Test: Durchschnittlich 1.000 Euro kostet der Test eines Produkts. Rund 1,2 Millionen Euro hat ÖKO-TEST also für die 1.192 Produkte in diesem Jahrbuch bezahlt. Das ist viel Geld. Aber nur mit einem solchen Aufwand ist es möglich, fundiert und seriös Rat zu geben. Und das heißt, bei der Mehrzahl der Produkte auf Probleme und gesundheitliche Risiken aufmerksam zu machen. Denn nur 496 Produkte in diesem Jahrbuch sind „sehr gut“ oder „gut“, aber mehr als 690 „befriedigend“ bis „ungenügend“. Andererseits gibt es (fast) in jedem Test Produkte, die ÖKO-TEST uneingeschränkt empfehlen kann.

Die Tests
Räucherlachs: Lachse werden in Aquakulturen gemästet wie Schweine. Zu Hunderttausenden werden die „Könige der Fische“ in den Netzkäfigen gehalten. ÖKO-TEST hat allerdings in drei Räucherlachsen Rückstände des umstrittenen Konservierungsmittels Ethoxyquin gefunden.

Fieber- und Schmerzmittel: Kopf- oder Zahn-, Regel- oder Gelenkschmerzen lassen sich mit rezeptfreien Schmerzmitteln auch ohne Arztbesuch gut behandeln. Deren Wirksamkeit ist belegt, bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind sie sicher – auch die koffeinhaltigen Kombinationspräparate.

Gemüsebreie: Mit Gemüsebreien beginnt Babys Karriere als vollwertiger Esser – weg von der Milch hin zur vielfältigen Nahrung. Viele der fertigen Gemüsebreie im Test eignen sich bestens als erste Mahlzeiten. Doch manchmal trüben giftige Stoffe aus dem Herstellungsprozess oder dem Boden die Esslust.

Vegane Kosmetik: Nicht immer kann man sich auf die Auslobung „vegan“ verlassen. Außerdem können vegane Produkte genauso wie andere Schadstoffe enthalten. Zwei Kosmetikprodukte fallen durch, doch eine beachtliche Zahl ist empfehlenswert.

Katzenfutter: Rundum perfekt ist keines der 21 Nassfutter im Test. Aber immerhin schneiden fünf Produkte mit „gut“ ab – darunter nur ein Katzenfutter der teuersten Marken. Über den Geschmack urteilen die vierbeinigen Chefs bei Ihnen zu Hause selbstverständlich selbst.

Wasserkocher: Wasserkocher sind energiesparende Alltagshelfer. Manche Gehäuse werden jedoch beim Kochen so heiß, dass man sich die Finger verbrennen kann. Im Test schneiden immerhin zwei Geräte mit „sehr gut“ ab.

Weitere Tests
• Dr.-Oetker-Produkte • Bio-Mineralwasser • Online-Lieferdienste für Lebensmittel • Pyrrolizidinalkaloide in Rooibostee • Kesselchips • Superfoods • Einkaufstrolleys • isotonische Getränke • Faszienrollen • Präparate zur Hyposensibilisierung • Fitness-Apps • Warzenmittel • Zahnpflegekaugummis • Interdentalbürsten und Dental-Sticks • Krill- und Algenölkapseln • Babyöle • Reinigungstücher und feuchte Waschlappen • Kinder- und Juniorzahncremes • Hochstühle • Tragehilfen für Kinder • Kinderschminke • Kinderhausschuhe • Badefarben und Malseifen • CC-Cremes • Concealer • alternative Haarfarben • Shampoos gegen Haarausfall • Mizellenwasser • elektrische Gesichtsreinigungsbürsten • Parfüms • kompakte Deosprays • Rasier- und Haarentfernungsmittel • Zahncremes • Zahncremes für weiße Zähne • Wimperntusche • Wandersocken • Skihelme • Coffee-to-go-Becher • geplanter Murks • Duo-Kunstfaserbettdecken • Standmixer • Montagekleber • Holzdielen • Holzlasuren für innen und außen • Fugenreiniger • Fototapeten • Mittel gegen Vorratsschädlinge • Mottenmittel • Ameisenmittel • Mittel gegen Blattläuse • Schneckenmittel • Holzpellets
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NABU: Schneeleoparden-Schutzprojekt in Tadschikistan auf den Weg gebracht
Tennhardt: "SchlĂĽssel fĂĽr Rettung der Schneeleoparden sind lokale Gemeinden"

Anlässlich des Internationalen Tags des Schneeleoparden (23.10.) macht der NABU auf die dramatische Situation der Gebirgskatze aufmerksam. Der Schneeleopard gehört zu den am stärksten bedrohten Großkatzen der Welt. Nur noch etwa 4.000-6.600 leben in den Hochgebirgsregionen Asiens. Auch ihre Beutetiere wie Argali-Wildschafe und Schraubenziegen sind in vielen Regionen stark bedroht. "Der Schutz der Beutetiere und die Einbindung der lokalen Bevölkerung in die Projektarbeit sind der Schlüssel für den langfristigen Erhalt der Schneeleoparden", erklärte NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt. Dazu startet der NABU nun ein Projekt für Schneeleopardenschutz in Tadschikistan, wo etwa 250-280 der scheuen Großkatzen leben.

Im Hissar-Alai-Gebirge im Norden des Landes engagiert sich der NABU gemeinsam mit seiner tadschikischen Partnerorganisation NBCUT (Nature and Biodiversity Conservation Union of Tajikistan) für den Schutz des gefährdeten Severtzov-Argalischafes und des sibirischen Steinbocks, in dieser Gegend die hauptsächlichen Beutetiere des Schneeleoparden. "Der Rückgang dieser Tierarten ist vor allem auf Wilderei und die Veränderung des Lebensraumes durch zunehmende Beweidung mit Haustieren zurückzuführen. Er ist einer der Hauptgründe dafür, dass es nur noch so wenige Schneeleoparden gibt", sagte NABU-Schneeleopardenexpertin Christiane Röttger. Wo es viele Beutetiere gäbe, sei auch der Schneeleopard wieder häufiger. Das neue Projekt in Tadschikistan zielt darauf ab, die lokale Bevölkerung und traditionelle Jäger eng in die Schutzmaßnahmen einzubinden und greift dabei auf Maßnahmen zur Rehabilitation, zum Schutz und zu einer nachhaltigen Nutzung von Schneeleoparden-Beutetieren zurück, die sich andernorts bereits bewährt haben.

"In den Bergländern von Darvas und Hasratishoh an der Grenze zu Afghanistan beispielsweise gibt es seit vielen Jahren Initiativen zum gemeindebasierten Schutz von Wildtieren. Dort hat sich die Zahl der Schraubenziegen, Steinböcke und Marco-Polo-Schafe fast verdreifacht. Darum steigen nun auch die Sichtungen der Schneeleoparden. Auch der sibirische Steinbock und sogar Bären lassen sich neuerdings häufiger in den dortigen Berghängen beobachten", sagte Röttger. Ähnliche Erfolge wurden auch im Pamir-Gebirge durch dörfliche Naturschutz- und Jagdvereine erzielt. In einem dieser Gebiete leben nun über 1.200 Marco-Polo-Schafe und Asiatische Steinböcke, wo diese noch vor einigen Jahren fast verschwunden waren. Mit den Beutetieren sind Schneeleoparden und Wölfe zurückgekehrt.

Eine wichtige Projektkomponente ist dabei das Monitoring, die systematische Erfassung von Schneeleoparden und ihrer Beutetiere. "Schneeleoparden sind sehr scheu und leben meist in schwer zugänglichen Regionen, hoch in den Bergen. Daher wissen wir bislang noch viel zu wenig über die Art, um sie auch effektiv schützen zu können. Das wollen wir ändern", so Röttger. Mithilfe des Monitorings kann der NABU Schutzmaßnahmen gezielter umsetzen und Projekterfolge messen. Mit den ersten Ergebnissen wird im Herbst 2017 gerechnet.

Schneeleoparden werden aufgrund ihres schönen Fells und ihrer Knochen gejagt. Weiterhin machen ihnen schwindende Beutetiere, zunehmender Lebensraumverlust und die Auswirkungen des Klimawandels zu schaffen. Der NABU engagiert sich bereits seit 1999 für das Überleben der Schneeleoparden, bisher vor allem in Kirgistan. In den letzten Jahren hat der Verband seine Schutzarbeit auf weitere Länder ausgeweitet, darunter China und Bhutan.
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Wölfe, Luchse, Fackeln und mehr
Die Termine des Waldhauses im November 2016

Freitag, 11. November, 18 bis 21 Uhr, und
Samstag 12. November, 9 bis 17 Uhr // Anmelden bis 27. Oktober
Axt mit Sti(e)l – Grünholzwerkstatt am Waldhaus
In diesem Kurs entwerfen die Teilnehmenden einen Axtstiel nach
eigenen Vorstellungen, stellen ihn aus feinem Eschenholz selbst her
und lernen, wie man ihn fachgerecht einsetzt. Zur EinfĂĽhrung stellt
Axel Steiert, Schreinermeister und Technischer Fachwirt, am
Freitagabend verschiedene Axttypen vor und widmet sich der
fachgerechten Handhabung, einer anständigen Pflege und dem
Schärfen von Äxten und Beilen. 109 Euro, inkl. Holz für den Axtstiel.

Sonntag, 6. November, 14 bis 15:30 Uhr
Bunter und goldener Herbstwald
Bei einer gefĂĽhrten Waldhaus-Wanderung durch den herbstlich
bunten Stadtwald erfahren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen
vieles über den städtischen Forst und darüber, wie sich Pflanzen und
Tiere auf den nahenden Frost und Schnee einrichten.
Referent: Hans Burgbacher, ehem. Leiter des Städtischen Forstamts.
TeilnahmegebĂĽhr: 3 Euro, ohne Anmeldung.

Donnerstag, 10. November, 19 Uhr
Und wenn der Wolf kommt? Lichtbildvortrag im Waldhaus
Die nächsten Wolfsrudel leben wenige Tagesmärsche entfernt, im
vergangenen Jahr gab es in Baden-WĂĽrttemberg bereits Totfunde
überfahrener Wölfe, und jederzeit können weitere Tiere auftauchen.
Wie leben Wölfe und was versteckt sich hinter der Faszination für sie
und der Furcht vor ihnen? Was ändert sich beim Waldbesuch, der
Nutztierhaltung und der Jagd? Felix Boecker von der Forstlichen
Versuchs- und Forschungsanstalt informiert im Waldhaus ĂĽber
Forschungsergebnisse aus der Welt des Wolfs. Eintritt: 3 Euro.

Sonntag, 13. November, 14 bis 18 Uhr // Anmelden bis 8. November
Papierschöpfen im Waldhaus
In diesem Kurs mit der Abfallpädagogin Susanna Gill entdecken
Kinder und Erwachsene das Papier-Recycling und lernen, aus dem
kostbaren Rohstoff Altpapier handgeschöpftes Briefpapier und schön
gestaltete Karten herzustellen. Dabei werden unterschiedlichste
Materialien zur Gestaltung verwendet. Teilnahmebeitrag 14 Euro,
Kinder ab 8 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen
8 Euro, Familien 40 Euro.

Donnerstag, 17. November, 19 Uhr
Lichtbildvortrag: Der Luchs –zurück im Schwarzwald?
Luchse haben bis ins späte Mittelalter alle größeren Waldgebiete in
Mitteleuropa besiedelt, bevor sie durch intensive Nachstellung und
Rückgang der Wälder ausgerottet wurden. In den 1970er Jahren
begannen erste Wiederansiedelungsprojekte in der Schweiz. Vom
Luchsvorkommen im Schweizer Jura wandern Luchse hin und
wieder auch in den Schwarzwald. Ăśber die Biologie der groĂźen
Katzen und den Stand des Luchsmonitoring berichtet der
Wildtierökologe Micha Herdtfelder von der Forstlichen Versuchs- und
Forschungsanstalt (FVA). Ihm und seinen Kollegen gelang es
erstmals im April 2015, einen zugewanderten Luchs im Schwarzwald
mit einem Sendehalsband auszustatten und ihn ĂĽber mehrere
Monate auf seinen StreifzĂĽgen zu begleiten. Eintritt: 3 Euro.

Sonntag, 20. November, 11 bis 17 Uhr
Wälder der Welt – Russland
Doppelt so groß wie der Amazonas-Regenwald – die russischen
Wälder sind das größte zusammenhängende Waldgebiet der Erde.
Sie erstrecken sich über mehrere Klimazonen. Mit Eisbären im
Norden, Amurtigern im Osten und Leoparden im Kaukasus ist ihre
Fauna ebenso wie die Flora von einer ungeheuren Vielfalt. Von den
144 Millionen Russen leben 85 Prozent im europäischen Teil, obwohl
er nur 23 Prozent des russischen Territoriums umfasst. Insbesondere
im dünnbesiedelten Sibirien leben zahlenmäßig kleine indigene
Völker wie die Ewenken, Nenzen und Chanten, aber auch Samen
und Ainu. Begleiten Sie uns an diesem Tag auf eine spannende
Reise in ein in jeder Hinsicht aufregendes Land. Wie immer mit
Rahmenprogramm fĂĽr Klein und GroĂź und mit leckeren
landestypischen Speisen. Schirmherr der Veranstaltung ist Gernot
Erler, Russlandbeauftragter der Bundesregierung. Eintritt frei.

Donnerstag, 24. November, 19 Uhr
Lichtbildvortrag: Die Wildkatze – eine seltene Wildart
Die Wildkatze galt in Baden-WĂĽrttemberg fast ein Jahrhundert lang
als ausgestorben. Nun streifen die heimlichen Tiere wieder durch
unser Land. Ein Schwerpunkt des Vorkommens wurde im Kaiserstuhl
und den angrenzenden Rheinwäldern gefunden. Anhand von Bildern
dieser faszinierenden Tierart und aktuellen Forschungsergebnissen
erläutert die Forstwirtin Mara Sandrini in diesem Vortrag die Biologie,
die LebensraumansprĂĽche und die HintergrĂĽnde des
Forschungsprojektes „Wildkatze am Kaiserstuhl“. Eintritt: 3 Euro.

Freitag, 25. November, 14 bis 17 Uhr, oder Samstag,
26. November, 10 bis 13 Uhr // Anmelden bis 22. November
Adventskranzbinden im Waldhaus
Zu einer stimmungsvollen Adventsfeier gehört für viele Familien ein
selbstgebundener Adventskranz. Floristmeisterin Susann Schröder
leitet die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an, sich aus frischem
TannengrĂĽn einen Kranz nach eigenen Vorstellungen zu binden. Bei
leckeren Plätzchen und einer Tasse Kaffee kommt in der
Holzwerkstatt am Waldhaus vorweihnachtliche Stimmung auf.
Teilnahmebeitrag: 25 Euro, ohne Dekomaterial.

Freitag, 25. November, 14 bis 17 Uhr, oder Samstag,
26. November, 10 bis 13 Uhr // Anmelden bis 22. November
Adventswerkstatt fĂĽr Kinder im Waldhaus
Aus Naturmaterialien basteln die Kinder mit Sabine Ahlers fĂĽr die
Adventszeit schöne Dekorationen fürs Haus. Vielleicht sind die
kleinen KĂĽnstlerinnen und KĂĽnstler auch auf der Suche nach einer
Idee fĂĽr ein selbstgebasteltes Weihnachtsgeschenk. Anleitungen
hierzu gibt es im Waldhaus. AuĂźerdem gibt es fĂĽr alle leckere
Waffeln. Teilnahmebeitrag: 11 Euro plus 2 Euro Materialkosten.

Samstag, 26. November, ganztägig // Anmelden bis 17. November
Mit der Axt im Wald: Handholzerkurs
An diesem Tag haben Väter und Töchter, Mütter und Söhne,
Großväter und Enkel und alle anderen, denen die körperliche Arbeit
im Wald SpaĂź macht, Gelegenheit, auf traditionelle Weise
gemeinsam einen Baum zu fällen. Axel Steiert, Schreinermeister und
Technischer Fachwirt, vermittelt den Teilnehmenden einen Einblick
in das uralte Handwerk der Holzgewinnung mit Axt und ZweimannHandsäge.
Einen hiebsreifen Baum auswählen, ihn zielgenau, sicher
und schonend zu Fall bringen und fachgerecht aufzubereiten ist eine
echte Herausforderung. Teilnahmebeitrag: 45 Euro, Kinder ab 10
Jahren 25 Euro, ab 14 Jahren ohne Begleitung möglich.

Sonntag, 27. November, 14 und 16 Uhr
Fräulein Brehms Tierleben
Das einzige Theater weltweit fĂĽr heimische bedrohte Tierarten bietet
artgerechte Unterhaltung nicht nur für Erwachsene. Fräulein Brehm
versteht es, fesselnde Theaterstücke über gefährdete Tierarten
professionell zu inszenieren. Um 14 Uhr wird der Wolf und um 16
Uhr der Luchs vorgestellt. Der Eintrittspreis ist relativ, jede/r zahlt so
viel er kann, orientiert am Grundpreis von 9 Euro (Kinder 4,20 Euro).
Info und Karten: Tel. 0761/89647710. Mit Familien Card Eintritt frei.

Sonntag, 27. November, 14-18 Uhr // Anmelden bis 22. November
Buchbinden im Waldhaus
Der Sonntagnachmittag wird kurzweilig beim Falten klebstofffreier
Verpackungen fĂĽr kleine FundstĂĽcke, Geschenke, Kostbarkeiten,
Gutscheine oder beim Anfertigen raffiniert gefalteter Briefkuverts und
CD-Hüllen. Bitte Zeichnungen, Kalenderblätter, Poster, Landkarten
oder Ă„hnliches mitbringen. Die Referentin Susanne Natterer ist
Buchbindemeisterin. TN-Beitrag: 20 Euro inklusive Material; Kinder
ab 10 Jahren 14 Euro, Familien 60 Euro. Mit Familiencard frei.

Sonntag, 27. November, 18-19.30 Uhr // Anmelden bis 22. November
Fackelwanderung zu den „Waldmenschen“
Bei einem stimmungsvollen Spaziergang durch den dunklen Wald
entführt der Holzkünstler Thomas Rees in die Märchen- und
Mythenwelt seiner Holzskulpturen. Im Schein der Fackeln erzählt er
auch etwas ĂĽber seine Arbeitsweise und die Entstehung der 17
Figuren, wie dem apokalyptischen Reiter, dem Drachen oder dem
Einhorn. TN-Beitrag inkl. Fackel: 7 Euro, Kinder ab 6 Jahren 5 Euro.

Freitag, 2. Dezember, 13 bis 18 Uhr, und Samstag, 3. Dezember, 9
bis 16 Uhr // Anmelden bis 24. November
Holzbildhauerkurs „Kreativ mit Holz“ in der Grünholzwerkstatt
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen schaffen mit eigenen Händen
in der geräumigen Grünholzwerkstatt am Waldhaus aus einem
frischen Baumstamm eine groĂźformatige individuell gestaltete
Holzskulptur. Der Kursleiter Wolfram Krotzinger ist Werk- und
Kunstlehrer. Teilnahmebeitrag: 99 Euro zzgl. 10 Euro fĂĽr Material. Die Termine des Waldhauses im November 2016

Freitag, 11. November, 18 bis 21 Uhr, und
Samstag 12. November, 9 bis 17 Uhr // Anmelden bis 27. Oktober
Axt mit Sti(e)l – Grünholzwerkstatt am Waldhaus
In diesem Kurs entwerfen die Teilnehmenden einen Axtstiel nach
eigenen Vorstellungen, stellen ihn aus feinem Eschenholz selbst her
und lernen, wie man ihn fachgerecht einsetzt. Zur EinfĂĽhrung stellt
Axel Steiert, Schreinermeister und Technischer Fachwirt, am
Freitagabend verschiedene Axttypen vor und widmet sich der
fachgerechten Handhabung, einer anständigen Pflege und dem
Schärfen von Äxten und Beilen. 109 Euro, inkl. Holz für den Axtstiel.

Sonntag, 6. November, 14 bis 15:30 Uhr
Bunter und goldener Herbstwald
Bei einer gefĂĽhrten Waldhaus-Wanderung durch den herbstlich
bunten Stadtwald erfahren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen
vieles über den städtischen Forst und darüber, wie sich Pflanzen und
Tiere auf den nahenden Frost und Schnee einrichten.
Referent: Hans Burgbacher, ehem. Leiter des Städtischen Forstamts.
TeilnahmegebĂĽhr: 3 Euro, ohne Anmeldung.

Donnerstag, 10. November, 19 Uhr
Und wenn der Wolf kommt? Lichtbildvortrag im Waldhaus
Die nächsten Wolfsrudel leben wenige Tagesmärsche entfernt, im
vergangenen Jahr gab es in Baden-WĂĽrttemberg bereits Totfunde
überfahrener Wölfe, und jederzeit können weitere Tiere auftauchen.
Wie leben Wölfe und was versteckt sich hinter der Faszination für sie
und der Furcht vor ihnen? Was ändert sich beim Waldbesuch, der
Nutztierhaltung und der Jagd? Felix Boecker von der Forstlichen
Versuchs- und Forschungsanstalt informiert im Waldhaus ĂĽber
Forschungsergebnisse aus der Welt des Wolfs. Eintritt: 3 Euro.

Sonntag, 13. November, 14 bis 18 Uhr // Anmelden bis 8. November
Papierschöpfen im Waldhaus
In diesem Kurs mit der Abfallpädagogin Susanna Gill entdecken
Kinder und Erwachsene das Papier-Recycling und lernen, aus dem
kostbaren Rohstoff Altpapier handgeschöpftes Briefpapier und schön
gestaltete Karten herzustellen. Dabei werden unterschiedlichste
Materialien zur Gestaltung verwendet. Teilnahmebeitrag 14 Euro,
Kinder ab 8 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen
8 Euro, Familien 40 Euro.

Donnerstag, 17. November, 19 Uhr
Lichtbildvortrag: Der Luchs –zurück im Schwarzwald?
Luchse haben bis ins späte Mittelalter alle größeren Waldgebiete in
Mitteleuropa besiedelt, bevor sie durch intensive Nachstellung und
Rückgang der Wälder ausgerottet wurden. In den 1970er Jahren
begannen erste Wiederansiedelungsprojekte in der Schweiz. Vom
Luchsvorkommen im Schweizer Jura wandern Luchse hin und
wieder auch in den Schwarzwald. Ăśber die Biologie der groĂźen
Katzen und den Stand des Luchsmonitoring berichtet der
Wildtierökologe Micha Herdtfelder von der Forstlichen Versuchs- und
Forschungsanstalt (FVA). Ihm und seinen Kollegen gelang es
erstmals im April 2015, einen zugewanderten Luchs im Schwarzwald
mit einem Sendehalsband auszustatten und ihn ĂĽber mehrere
Monate auf seinen StreifzĂĽgen zu begleiten. Eintritt: 3 Euro.

Sonntag, 20. November, 11 bis 17 Uhr
Wälder der Welt – Russland
Doppelt so groß wie der Amazonas-Regenwald – die russischen
Wälder sind das größte zusammenhängende Waldgebiet der Erde.
Sie erstrecken sich über mehrere Klimazonen. Mit Eisbären im
Norden, Amurtigern im Osten und Leoparden im Kaukasus ist ihre
Fauna ebenso wie die Flora von einer ungeheuren Vielfalt. Von den
144 Millionen Russen leben 85 Prozent im europäischen Teil, obwohl
er nur 23 Prozent des russischen Territoriums umfasst. Insbesondere
im dünnbesiedelten Sibirien leben zahlenmäßig kleine indigene
Völker wie die Ewenken, Nenzen und Chanten, aber auch Samen
und Ainu. Begleiten Sie uns an diesem Tag auf eine spannende
Reise in ein in jeder Hinsicht aufregendes Land. Wie immer mit
Rahmenprogramm fĂĽr Klein und GroĂź und mit leckeren
landestypischen Speisen. Schirmherr der Veranstaltung ist Gernot
Erler, Russlandbeauftragter der Bundesregierung. Eintritt frei.

Donnerstag, 24. November, 19 Uhr
Lichtbildvortrag: Die Wildkatze – eine seltene Wildart
Die Wildkatze galt in Baden-WĂĽrttemberg fast ein Jahrhundert lang
als ausgestorben. Nun streifen die heimlichen Tiere wieder durch
unser Land. Ein Schwerpunkt des Vorkommens wurde im Kaiserstuhl
und den angrenzenden Rheinwäldern gefunden. Anhand von Bildern
dieser faszinierenden Tierart und aktuellen Forschungsergebnissen
erläutert die Forstwirtin Mara Sandrini in diesem Vortrag die Biologie,
die LebensraumansprĂĽche und die HintergrĂĽnde des
Forschungsprojektes „Wildkatze am Kaiserstuhl“. Eintritt: 3 Euro.

Freitag, 25. November, 14 bis 17 Uhr, oder Samstag,
26. November, 10 bis 13 Uhr // Anmelden bis 22. November
Adventskranzbinden im Waldhaus
Zu einer stimmungsvollen Adventsfeier gehört für viele Familien ein
selbstgebundener Adventskranz. Floristmeisterin Susann Schröder
leitet die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an, sich aus frischem
TannengrĂĽn einen Kranz nach eigenen Vorstellungen zu binden. Bei
leckeren Plätzchen und einer Tasse Kaffee kommt in der
Holzwerkstatt am Waldhaus vorweihnachtliche Stimmung auf.
Teilnahmebeitrag: 25 Euro, ohne Dekomaterial.

Freitag, 25. November, 14 bis 17 Uhr, oder Samstag,
26. November, 10 bis 13 Uhr // Anmelden bis 22. November
Adventswerkstatt fĂĽr Kinder im Waldhaus
Aus Naturmaterialien basteln die Kinder mit Sabine Ahlers fĂĽr die
Adventszeit schöne Dekorationen fürs Haus. Vielleicht sind die
kleinen KĂĽnstlerinnen und KĂĽnstler auch auf der Suche nach einer
Idee fĂĽr ein selbstgebasteltes Weihnachtsgeschenk. Anleitungen
hierzu gibt es im Waldhaus. AuĂźerdem gibt es fĂĽr alle leckere
Waffeln. Teilnahmebeitrag: 11 Euro plus 2 Euro Materialkosten.

Samstag, 26. November, ganztägig // Anmelden bis 17. November
Mit der Axt im Wald: Handholzerkurs
An diesem Tag haben Väter und Töchter, Mütter und Söhne,
Großväter und Enkel und alle anderen, denen die körperliche Arbeit
im Wald SpaĂź macht, Gelegenheit, auf traditionelle Weise
gemeinsam einen Baum zu fällen. Axel Steiert, Schreinermeister und
Technischer Fachwirt, vermittelt den Teilnehmenden einen Einblick
in das uralte Handwerk der Holzgewinnung mit Axt und ZweimannHandsäge.
Einen hiebsreifen Baum auswählen, ihn zielgenau, sicher
und schonend zu Fall bringen und fachgerecht aufzubereiten ist eine
echte Herausforderung. Teilnahmebeitrag: 45 Euro, Kinder ab 10
Jahren 25 Euro, ab 14 Jahren ohne Begleitung möglich.

Sonntag, 27. November, 14 und 16 Uhr
Fräulein Brehms Tierleben
Das einzige Theater weltweit fĂĽr heimische bedrohte Tierarten bietet
artgerechte Unterhaltung nicht nur für Erwachsene. Fräulein Brehm
versteht es, fesselnde Theaterstücke über gefährdete Tierarten
professionell zu inszenieren. Um 14 Uhr wird der Wolf und um 16
Uhr der Luchs vorgestellt. Der Eintrittspreis ist relativ, jede/r zahlt so
viel er kann, orientiert am Grundpreis von 9 Euro (Kinder 4,20 Euro).
Info und Karten: Tel. 0761/89647710. Mit Familien Card Eintritt frei.

Sonntag, 27. November, 14-18 Uhr // Anmelden bis 22. November
Buchbinden im Waldhaus
Der Sonntagnachmittag wird kurzweilig beim Falten klebstofffreier
Verpackungen fĂĽr kleine FundstĂĽcke, Geschenke, Kostbarkeiten,
Gutscheine oder beim Anfertigen raffiniert gefalteter Briefkuverts und
CD-Hüllen. Bitte Zeichnungen, Kalenderblätter, Poster, Landkarten
oder Ă„hnliches mitbringen. Die Referentin Susanne Natterer ist
Buchbindemeisterin. TN-Beitrag: 20 Euro inklusive Material; Kinder
ab 10 Jahren 14 Euro, Familien 60 Euro. Mit Familiencard frei.

Sonntag, 27. November, 18-19.30 Uhr // Anmelden bis 22. November
Fackelwanderung zu den „Waldmenschen“
Bei einem stimmungsvollen Spaziergang durch den dunklen Wald
entführt der Holzkünstler Thomas Rees in die Märchen- und
Mythenwelt seiner Holzskulpturen. Im Schein der Fackeln erzählt er
auch etwas ĂĽber seine Arbeitsweise und die Entstehung der 17
Figuren, wie dem apokalyptischen Reiter, dem Drachen oder dem
Einhorn. TN-Beitrag inkl. Fackel: 7 Euro, Kinder ab 6 Jahren 5 Euro.

Freitag, 2. Dezember, 13 bis 18 Uhr, und Samstag, 3. Dezember, 9
bis 16 Uhr // Anmelden bis 24. November
Holzbildhauerkurs „Kreativ mit Holz“ in der Grünholzwerkstatt
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen schaffen mit eigenen Händen
in der geräumigen Grünholzwerkstatt am Waldhaus aus einem
frischen Baumstamm eine groĂźformatige individuell gestaltete
Holzskulptur. Der Kursleiter Wolfram Krotzinger ist Werk- und
Kunstlehrer. Teilnahmebeitrag: 99 Euro zzgl. 10 Euro fĂĽr Material.
 
 



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