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Dienstag, 24. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
Alsace Nature und BUND: ?Wir w√ľnschen ein -angemessenes und gerechtes- Stocamine
In wenigen Tagen wird das Urteil im Stocamine Prozess in Mulhouse erwartet. Bei diesem Urteil geht es um den mehrmonatigen Brand von ?garantiert unbrennbarem? Giftm√ľll in der unterirdischen Giftm√ľlldeponie im Elsass vor f√ľnf Jahren.

Verantwortung tr√§gt die Firma Stocamine und deren damaliger Leiter. Er soll Mitarbeiter der Firma und der benachbarten els√§ssischen Kaliminen ohne geeignete Schutzkleidung gegen die hochgiftigen D√§mpfe zur Bek√§mpfung des Ungl√ľcks in die Deponie geschickt haben.
Der Brand in der ?modernsten? Deponie Frankreichs war am 10. September 2002 in 500 Metern Tiefe in einem Stollen des Lagers ausgebrochen, in dem sich 45.000 Tonnen Industrieabfälle befanden, darunter Zyanid, Asbest, Arsen, sowie chrom- und quecksilberhaltige Substanzen. Das Feuer konnte erst zweieinhalb Monate später gelöscht werden. Umweltverbände von beiden Rheinseiten hatten die ?neue? Deponie schon im Planfeststellungsverfahren massiv kritisiert, waren aber nicht gehört worden.

Die Umweltverb√§nde w√ľnschen jetzt ein gerechtes und angemessenes Urteil. ?Eine Firma, die Menschen, Umwelt und Grundwasser in Gefahr bringt, sollte h√§rter bestraft werden, als jemand der einige Altreifen in den Wald wirft.? sagt BUND-Gesch√§ftsf√ľhrer Axel Mayer, der gerade von einem franz√∂sischen Gericht auch ?√Čgalit√©? in der Rechtssprechung einfordert.

Yann Flory von Alsace Nature erinnert in diesem Zusammenhang an ein Skandalurteil aus dem Jahr 2006. Unbemerkt war 2002 bei der Rhodia in Chalamp√© die unglaubliche Menge von 1200 Tonnen (!) Cyclohexan ?ausgetreten? und teilweise ins Grundwasser versickert. Ein Funke h√§tte bei dieser Firma, in der auch gro√üe Mengen Blaus√§ure verarbeitet werden, zur Katastrophe f√ľr Mensch und Rhein f√ľhren k√∂nnen. Im Jahr 2006 gab es dazu ein zutiefst ungerechtes Urteil. Nur 7500 Euro Bu√ügeld f√ľr 1200 Tonnen Cyclohexan im Grundwasser musste die Firma Rhodia in Chalamp√© bezahlen.

Kleine Umwelts√ľnder auf beiden Seiten des Rheins werden bei Umweltvergehen h√§ufig hart bestraft. Die gro√üen Umweltverschmutzer kamen bisher mit Geld und teuren Anw√§lten leider sehr h√§ufig fast ungeschoren davon. BUND und Alsace Nature beklagen in diesem Zusammenhang eine Gerechtigkeitsl√ľcke, die beim anstehenden Stocamine-Urteil zumindest zum Teil geschlossen werden k√∂nnte.

Hoffnung macht uns in diesem Zusammenhang das aktuelle ?Erika-Urteil? des Strafgerichtshof in Paris. Endlich gab es auch einmal ein angemessenes Urteil gegen den √Ėlkonzern Total, einen gro√üen Umweltverschmutzer.

Yann Flory / Alsace Nature - Axel Mayer / BUND Regionalverband
 
 

 
EINGESCHLEPPTE ARTEN: Neue Fremdlinge im Bodensee
In deutschen Gew√§ssern machen sich immer mehr fremde Arten breit. Im Bodensee haben Forscher jetzt den vierten neuen Bewohner seit 2002 entdeckt. Auch in Fl√ľssen sowie Nord- und Ostsee halten Neulinge Einzug - und gef√§hrden das √∂kologische Gleichgewicht.
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Umweltschutzamt: Holzbefeuerte Kamin√∂fen m√ľssen richtig geheizt werden
Um Energiekosten langfristig sparen zu können, haben sich in
den vergangenen Jahren immer mehr B√ľrgerinnen und B√ľrger
f√ľr holzbefeuerte Kamin√∂fen zus√§tzlich zur vorhandenen
√Ėl- oder Gasheizung entschieden. Doch was viele nicht wissen,
ist, wie diese Kamine richtig geheizt werden. Beim städtischen
Umweltschutzamt gehen in der kalten Jahreszeit deshalb
zunehmend Beschwerden von Anwohner/-innen √ľber
Rauchbelästigungen ein.

Idealerweise entsteht bei der Verbrennung von Holz nur Kohlendioxid,
Asche und Wasser. Bei einer unvollständigen oder
nicht sachgemäßen Verbrennung kann allerdings giftiges
Kohlenmonoxid, klimaschädliches Methangas, beim Verbrennen
von beschichteten Spanplatten sogar Dioxin entstehen.
Auch Feinstaub entsteht durch das Heizen mit Kaminöfen.

F√ľr richtiges, sauberes Heizen sind drei Dinge notwendig:
- richtiger Umgang mit dem Ofen
- regelmäßige Wartung und Überwachung durch Fachleute
- geeignete, trockene Brennstoffe, die richtig gelagert
werden

Geregelt ist dies genau im Bundes-Immissionsschutzgesetz.
Nur mit diesen Brennstoffen darf geheizt werden:
- Steinkohle und Steinkohlebriketts
- Braunkohle und Braunkohlebriketts
- naturbelassenes Holz mit Rinde
- Torfbriketts
- so genannte Presslinge aus naturbelassenem Holz als
Holzbriketts oder vergleichbare Holzpellets

Wer weitere Informationen möchte, kann sich die kostenlose
Brosch√ľre des Umweltbundesamts zum ?Heizen mit
Holz" beim Umweltbundesamt, Postfach 1406, 06813
Dessau bestellen oder diese direkt im Internet unter
www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3151.pdf herunterladen.
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Stadt Freiburg wird atomstromfrei
Neues badenova-Tarifmodell und Bezugsbedingungen
garantieren f√ľr Privatkunden ab 2008:

Bisheriger Atomstromanteil sinkt auf Null

Stadt Freiburg als badenova-Kundin bezieht k√ľnftig
Strom zu 60 Prozent aus Kraft-Wärme-Koppelung und zu
40 Prozent aus regenerativen Quellen

Stadtverwaltung verbraucht jährlich 30 Millionen Kilowattstunden
f√ľr Geb√§ude und Stra√üenbeleuchtung

Freiburger OB und badenova-Aufsichtsratsvorsitzender
Dieter Salomon: ?Nach langen Jahren endlich atomstromfrei
und mit deutlich besserer CO2-Bilanz: Ein riesiger
Schritt f√ľr einen wirksamen Klimaschutz!?

Die Stadt Freiburg wird ab 2008 atomstromfrei. Durch die Anpassung
der Konditionen zwischen der Stadtverwaltung als
Stromkunde und dem regionalen Energieversorger badenova
wird die Stadt Freiburg ? ebenso wie die Stadt Breisach ? nur
noch Strom beziehen, der zu knapp 40 Prozent aus erneuerbaren
Energiequellen (Wasserkraft, Biomasse, Windenergie
und Solarstrom) und zu 60 Prozent mit Kraft-Wärme-
Koppelung auf Erdgas-Basis erzeugt wird ? das heißt in Anlagen
mit optimalem Wirkungsgrad, die elektrische Energie und
Heizwärme erzeugen.

Oberb√ľrgermeister Dieter Salomon, gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender
des Energieversorgers badenova, nennt die
zwischen der Stadt und badenova ausgehandelten Lieferkonditionen
einen ?Durchbruch und ein Signal f√ľr eine klimaschutzorientierte
Energiepolitik?. Gleichzeitig dankt Salomon
ausdr√ľcklich dem badenova-Vorstand f√ľr das neue Privatkunden-
Tarifmodell, das zum neuen Jahr die Versorgung f√ľr
alle Kunden auf einen Mix aus Kraft-Wärme-Koppelung und
aus regenerativen Quellen umstellt. Der bisherige Atomstrom-
Anteil von bislang rund 25 Prozent, der im gängigen Tarif
durch den Einkauf von externen Versorgern bedingt war, ist
damit Vergangenheit.

Mit rund 30 Millionen Kilowattstunden ist die Stadt Freiburg
einer der großen Stromkunden des Versorgungsunternehmens
(zum Vergleich: ein durchschnittlicher 4-Personen-
Haushalt verbraucht jährlich etwa 3.500 kwh). 18 Millionen
kwh werden in den städtischen Gebäuden ? Schulen, Kindergärten,
Verwaltungsgebäude und Wohnungen ? verbraucht;
12 Millionen kwh flie√üen in die Leitungen f√ľr die Stra√üenbeleuchtung.

Bisher stammt der städtischen Strombezug im Gesamtmix zu
57,1 Prozent von fossilen und sonstigen Energieträgern und
zu 17,2 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Der Atomkraft-
Anteil betr√§gt 25,1 Prozent. Der Grund: badenova verf√ľgt
nicht √ľber gen√ľgend eigene Kraftwerkskapazit√§ten, um den
Bedarf der Kunden (jährlich rund eine Milliarde Kilowattstunden)
decken zu können, sondern muss einen Teil von externen
Versorgern zukaufen, die ihrerseits in Atomkraftwerken
produzieren.

Auch zu den bisherigen Konditionen wurde die Stadt bereits
bisher mit einem deutlich saubereren Strom beliefert als der
bundesdeutsche Durchschnittskunde: 251,8 Gramm CO2-
Emissionen pro kwh liegen um rund 60 Prozent unter dem
Durchschnitt von 590 Gramm CO2 pro kwh.

K√ľnftig, ab 1. Januar 2008, wird sich diese Bilanz deutlich
verbessern. Im neuen Tarifmodell werden die CO2-
Emissionen beim Stromverbrauch der Stadtverwaltung um
j√§hrlich rund 1.450 Tonnen zur√ľckgehen. Vor allem: Jede Kilowattstunde,
die in einem st√§dtischen Geb√§ude oder f√ľr die
Straßenbeleuchtung verbraucht wird, kommt ab 2008 wie der
gesamte badenova-Strom in der Region aus eigenen Anlagen
(zum Beispiel aus dem Wärmeverbundkraftwerk Rhodia oder
aus eigener regenerativer Produktion) bzw. wird bei regionalen
Partnern in Deutschland und der Westschweiz erworben.
Damit kann das Unternehmen f√ľr alle Kunden eine √∂kologisch
saubere Stromversorgung garantieren, die zu einem Viertel
aus regenerativen Quellen und zu drei Vierteln aus Kraft-
Wärme-Anlagen stammt ? und ebenso garantiert atomstromfrei.

F√ľr die Stadt als badenova-Kundin ergibt sich dank des Anteils
an ?Regiostrom-aktiv? f√ľr Kinderg√§rten ein noch g√ľnstigerer
Mix: 60 Prozent werden aus Kraft-Wärme-Koppelung und
40 Prozent aus regenerativen Energien erzeugt. Ab 2009 soll
der Anteil aus regenerativen Quellen (Wasserkraft, Windrotoren,
Biomasse und Solar) sogar auf rund 50 Prozent steigen.
Das hei√üt: reiner √Ėkostrom wie bei Mitbewerbern Sch√∂nau
oder ?Lichtblick?.

?Die Stadtverwaltung Freiburg und alle Privatkunden werden
damit atomstromfrei. F√ľr einen wirksamen Klimaschutz und in
unserer CO2-Bilanz ist das ein riesiger Schritt nach vorn!?
stellt Salomon zufrieden fest und erinnert daran, dass der
Ausstieg aus dem Atomstrom bereits 1986 im Lokalen Energieversorgungskonzept
eine zentrale Forderung des Gemeinderats
war.

?badenova als Versorger und die Stadt Freiburg als Kunde
zeigen, was in der Praxis möglich ist: Eine sichere Stromversorgung
ohne Atomkraft, auf der Basis hocheffizienter Verfahren
und erneuerbarer Energieträger erzeugter Energie, mit
einer deutlich verbesserten CO2-Bilanz ? und all dies zu
g√ľnstigen Konditionen und ohne Preiserh√∂hungen? ? so
kommentiert Oberb√ľrgermeister Dieter Salomon die nun ausgehandelten
Lieferkonditionen zwischen dem Rathaus und
badenova. Das Unternehmen, an dem die Stadt Freiburg mit
knapp 33 Prozent der größte unter den kommunalen Gesellschaftern
ist, habe damit eindrucksvoll die Rolle als ein Versorger
mit ökologischem Profil und einer starken Verwurzelung
in der Region bewiesen.

Im städtischen Klimaschutzkonzept ist damit ein wichtiger
Baustein gesetzt. Im Juli 2007 hat der Gemeinderat als perspektives
Ziel eine Senkung der CO2-Emissionen um 40 Prozent
bis zum Jahr 2030 beschlossen. Ein wesentlicher Faktor
zur Erreichung dieses Ziels ist vor allem die Nutzung regenerativer
Energien. OB Salomon: ?Wir wollen nicht nur Solar- und
Windkraftanlagen, Wasserkraftwerke oder Biomasse fördern,
sondern setzen als einer der größten Verbraucher auch
bewusst regenerativ und regional erzeugten Strom ein.?

Ausdr√ľcklich begr√ľ√üt Salomon, dass sich auch die Stadt
Breisach ? wie Freiburg ebenfalls einer der kommunalen Gesellschafter
von badenova ? f√ľr ein nahezu deckungsgleiches
Modell zur eigenen Stromversorgung entschieden habe.
?Breisach und Freiburg k√∂nnen Vorbilder f√ľr alle Kommunen
sein, um ebenfalls auf atomfreien, sondern statt dessen energieeffizienten
und erneuerbaren Strom umzusteigen!?
 
Autor: Presse- und √Ėffentlichkeitsreferat Stadt Freiburg

 
TREA Breisgau / Pelletswerk Ettenheim / Biogasanlage Forchheim
Drei Beispiele f√ľr eine energiepolitische, klimapolitische und raumordnerische Fehlentwicklung am s√ľdlichen Oberrhein

Am Samstag, den 8.Dezember fand der globale Klimaaktionstag statt. In diesem Zusammenhang m√∂chte der BUND auf eine raumordnerische Fehlentwicklung am S√ľdlichen Oberrhein aufmerksam machen, denn in Sachen Stromproduktion und Abw√§rmenutzung w√§chst (noch) nicht zusammen, was zusammen geh√∂rt.

TREA Breisgau

Seit November 2004 produziert die M√ľllverbrennungsanlage TREA im Gewerbepark Breisgau Strom und verschwendet Abw√§rme. Ein Gro√üteil von 50 Megawatt Abw√§rme (laut Genehmigungsantrag) verpufft in Zeiten weltweiter Klimaver√§nderung ungenutzt. Aber ein Megawatt Abw√§rmeleistung entspricht auf das Jahr gerechnet einer Energiemenge von ca. 870 000 Litern Erd√∂l. (870 000 x 50 = 43 500 000 Liter Erd√∂l/Jahr!!!) T√§glich wird eine Abw√§rmemenge entsprechend rund 120 000 Litern Erd√∂l ungenutzt in die Umwelt abgegeben. 50 MW Abw√§rme entsprechen dem W√§rmebedarf von 50 000 Niedrigenergie-Wohnh√§usern. Es ist erfreulich, dass die Betreiber nach Abnehmern f√ľr diese Abw√§rme suchen, doch angesichts der Klimasituation und der Endlichkeit der fossil-nuklearen Energiereserven geht dem BUND diese Entwicklung zu lange.

Pelletswerk und Biomassekraftwerk Ettenheim

Das geplante Biomassekraftwerk in Ettenheim, welches das neue Pelletswerk von German Pellets mit Wärme versorgen soll, ist zur Zeit heftig umstritten. Die Produktion von Holzpellets ist aus Sicht des BUND eine umweltpolitisch sehr sinnvolle Sache, wenn sie ?anwohnerfreundlich? realisiert wird. Doch in Ettenheim wurde der ?falsche Standort? ausgewählt. Ein Pelletswerk mit einem ganzjährig hohen Wärmebedarf gehört dorthin, wo große Abwärmemengen vorhanden sind, d. h. regional zum Beispiel in den Gewerbepark Breisgau in die räumliche Nähe der TREA. Dort ist die Wärmemenge schon vorhanden, die jetzt das Biomassekraftwerk bringen soll.

Biogasanlage Forchheim

In diesem Jahr wurde in Forchheim eine der bundesweit gr√∂√üten Biogasanlagen eingeweiht. Der dort produzierte Strom w√ľrde ausreichen, um zwei mal die nahe gelegene Stadt Endingen zu versorgen. Da eine geruchsintensive Biogasanlage dieser Dimension nicht wohnortnah realisiert werden kann, fallen auch hier gro√üe Mengen fast ungenutzter Abw√§rme an. Optimierungen sind zwar m√∂glich und werden auch realisiert. Das Grundproblem enormer ungenutzter Abw√§rmemengen aber bleibt. W√§rme l√§sst sich schwer √ľber gro√üe Strecken transportieren. Ein d√ľnnes Gasrohr in ein neu zu errichtendes Blockheizkraftwerk im Endinger Gewerbegebiet aber w√§re durchaus m√∂glich gewesen. √úberall in der Region entstehen aktuell auch gro√üe √∂l- oder gasgeheizte Gew√§chsh√§user. Warum nicht in der N√§he der TREA oder in der N√§he der Biogasanlage in Forchheim?

Diese drei regionalen Beispiele

zeigen eine energiepolitische, klimapolitische und raumordnerische Fehlentwicklung am S√ľdlichen Oberrhein auf, bei der es nicht um ?Peanuts? geht (TREA- W√§rme√§qivalent von 120 000 Litern Erd√∂l t√§glich). Nur von der Stromseite betrachtet w√§ren alle drei Energieprojekte durchaus sinnvoll, wenn das Abw√§rmeproblem nicht w√§re.

Potentielle W√§rmenutzer gehen noch viel zu h√§ufig nicht zur Milit√§rbrache des Gewerbeparks Breisgau, sondern auf die (ehemals) gr√ľne Wiese vor den Gemeinden der Region. (Noch) w√§chst in der Region nicht zusammen, was aus Gr√ľnden der Ressourcenschonung und des Klimaschutzes unbedingt zusammengeh√∂rt. Steigende Energiepreise und der Klimawandel werden diese Fehlentwicklung sicher in K√ľrze stoppen. Doch der BUND will nicht so lange warten und fordert, dass Landr√§te, Oberb√ľrgermeister und der politische Regionalverband dieser Fehlentwicklung k√ľnftig gegensteuern. Ein erster Schritt war in diesem Jahr die Verhinderung der TREA II, welche ansonsten die Abw√§rmeverschwendung verdoppelt h√§tte.

Auf der Deponie Kahlenberg

in Ringsheim wurde unter dem Protest der Umweltsch√ľtzer jahrzehntelang das Deponiegas abgefackelt. Jetzt wird seit Jahren gewinnbringend Strom und W√§rme erzeugt. In Sachen Abw√§rme TREA und anderswo will der BUND nicht wiederum Jahrzehnte warten...

Axel Mayer, BUND Gesch√§ftsf√ľhrer
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Fleisch - ein Lebensmittel zwischen Tabu und Delikatesse
TV-Tipp f√ľr 3sat am 19.12. um 21.15 Uhr

Wir haben es zum Fressen gern: Fleisch. Als Ware f√ľr den Massenkonsum muss es appetitlich aussehen und frisch sein. An das lebendige Tier sollen aber nur noch Zertifikate √ľber Herkunft und Qualit√§t erinnern. Der zunehmende Fleischkonsum wirft jedoch nicht nur in ethischer oder hygienischer Hinsicht Fragen auf - er wird auch zum Umweltproblem: Die immer gr√∂√üer werdenden Rinderherden brauchen auch immer gr√∂√üere Weidefl√§chen. Daf√ľr wird etwa in Brasilien jedes Jahr unwiederbringlicher Regenwald gerodet. Au√üerdem produziert jedes der weltweit rund 1,4 Milliarden Rinder Methangas, das zum Treibhauseffekt beitr√§gt.
Die Dokumentation von Gustav W. Trampitsch sucht nach den kulturellenWurzeln unseres Umgangs mit Fleisch. Dabei spannt der Film den Bogen vom griechischen Osterlamm bis zum Wiener Schnitzel, vom Tod eines Stiers in der Arena bis zum Tod eines Tiers am Fließband.
 
 

 
Reclaim Power
Film- und Infoabend zum Klimaschutz

am So, 02.12.07, ab 20 Uhr, in der Mensabar Rempartstraße. Eintritt frei.

Wie k√∂nnen alternative Wege f√ľr mehr Klimaschutz und Klimagerechtigkeit aussehen, wo die derzeitige Klimaschutzpolitik wenig effektiv erscheint? Wie kann ich selbst f√ľr den Klimaschutz aktiv werden? ? Diese Fragen soll ein vom Klimab√ľndnis Freiburg, Cine Rebelde, Umweltreferat im u-asta und dem Studentenwerk veranstalteter Film- und Infoabend am kommenden Sonntag, 02.12.07, kl√§ren.

Programm:
· Film ?Reclaim Power? (62 min) von Cine Rebelde zu einer der größten Klimaschutzaktionen der letzten Jahre
· Vorstellung des geplanten Klima-Aktions-Camps 2008 in Deutschland
· Vorstellung von Initiativen und Aktionen zum Klimaschutz
¬∑ interaktive Podiums-Publikums-Diskussion zum Thema ?Klimaschutzpolitik ? nur Augenwischerei? ? Wie k√∂nnen effektive/alternative L√∂sungsans√§tze f√ľr die Herausforderungen des Klimawandels aussehen??
¬∑ anschlie√üend gem√ľtlicher Abend mit Musik zum Informieren, Kennenlernen, Austauschen und Vernetzen in lockerer Atmosph√§re.

Zum Film:
?Reclaim Power? (62 min) zeigt, wie im Sommer des Jahres 2006 rund 600 Menschen ein Aktionscamp zum Thema Klimawandel errichten. Das selbstverwaltete Camp liegt im Schatten eines der gr√∂√üten CO2-Produzenten Europas, dem Kohlekraftwerk Drax in England. Das Treffen gipfelt schlie√ülich in dem Versuch, durch eine massive direkte Aktion das Kohlekraftwerk still zu legen. Diese Dokumentation zeigt die Klima-Aktion bei Drax, veranschaulicht die Folgen des Klimawandels weltweit und zeigt Menschen, die sich gemeinsam entschlossen f√ľr den Klimaschutz einsetzen.
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W√ľstenapotheke: Kalahari - Eine abenteuerliche Reise in die Kalahari!
Eine Buch-Empfehlung von Tukolere Wamu e.V. beim kulturforum-freiburg

Die W√ľste Kalahari im S√ľdwesten Afrikas birgt eine wahre Schatzkammer an Heilpflanzen, die von den traditionellen Heilern der Buschm√§nner seit Generationen genutzt werden. Daniel Oliver Bachmann hat sich auf die Suche nach dieser geheimnisvollen W√ľstenapotheke gemacht. Ein abenteuerliches Reiseerlebnis in einer weiten, exotischen Landschaft. Eine magische Welt er√∂ffnet sich Daniel Oliver Bachmann auf seiner √ľber 8000 Kilometer langen Reise. Unterwegs begegnet er Menschen der San, Ovambo, Nama und Herero. Kr√§uterkundige Medizinm√§nner wie der sagenumwobene Doktor Kuvare weihen ihn in ihr altes Wissen ein und veranschaulichen mit ihrer rituellen Heilkunst, dass sie Zugang zu einer Dimension der Wirklichkeit haben, die uns bisher verschlossen blieb.
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139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
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300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 


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