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Verschiedenes

Entfalten statt Liften ‚Äď ...
 
Entfalten statt Liften ‚Äď ...
... Chancen nutzen ‚Äď Perspektiven f√ľr das
Leben √ľber 60!

Das Jahr 2000 wird als das Jahr der ‚Äědemografischen
Zeitenwende“ bezeichnet. Seitdem
leben in unserem Land mehr Menschen, die
60 Jahre oder älter sind, als Junge unter 20.
Mittlerweile gehört ein Viertel der Bewohner
Baden-W√ľrttembergs der ‚Äě√ú60‚Äú-Gruppe an.
Durch den prognostizierten R√ľckgang der
Bevölkerung im Land wird sich das Verhältnis
in Zukunft weiter zugunsten der √Ąlteren
verschieben.

Diese demografische Entwicklung wird von
vielen als bedrohlich angesehen. Zu Unrecht:
Es gibt keinen Grund, das Alter als ‚ÄěDefizit‚Äú
anzusehen. Die Potenziale und Erfahrungen
der älteren Menschen produktiv zu nutzen, ist
heute ein gesamtgesellschaftliches Anliegen.
Jugendwahn ade: Das Land braucht ‚Äědie Alten‚Äú
und deren Engagement. Und die meisten
Menschen √ľber 60 sind fit und aktiv genug,
diese Rolle anzunehmen. Sie treten selbstbewusst
in eine neue, eigenverantwortliche
und schöpferische Lebensphase ein.

Veranstaltung der Fraktion GR√úNE im Landtag
f√ľr eine kreative Zukunft f√ľr Menschen
√ľber 60!

Samstag, 22.11.2008, 10.00 ‚Äď 17.00

Haus des Landtags
Konrad-Adenauer-Straße 3
70173 Stuttgart
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Biotoppflege im Opfinger Wald
Biotoppflege im Opfinger Wald / Foto: Jana Hauschild
 
Biotoppflege im Opfinger Wald
- Weiher wurde von störendem
Uferbewuchs und Reisig befreit

Engagierte B√ľrgerinnen und B√ľrger, Natursch√ľtzer des Naturschutzbunds
Deutschland (NABU) sowie Mitglieder der
freiwilligen Feuerwehr aus Opfingen f√ľhrten am vergangenen
Samstag eine Biotoppflege im Opfinger Wald durch. Ein kleiner
Waldsee, in den 60er Jahren entstanden, wurde von störendem
Uferbewuchs und Reisig befreit, um auf diese Weise
Lebensr√§ume f√ľr Amphibien, Libellen und V√∂gel zu schaffen.

Markus M√ľller, st√§dtischer Revierf√∂rster, organisierte den Arbeitseinsatz,
da der Weiher in den vergangenen Jahren eine
Art Schneewittchenschlaf gef√ľhrt hatte. Am Rande eines dichten
Nadelwaldes gelegen kam an den Weiher weder ausreichend
Licht noch Sonne. Deshalb konnte sich kein hochwertiger
Lebensraum entwickeln. Im Sturm Lothar vor neun Jahren
sind die Nadelbäume dann umgefallen, große Mengen an
Reisig lagen bis zum heutigen Tage an den Uferbereichen
und im Weiher, zudem wuchsen von der Seite wieder viele
Laubbäume, die zusätzlichen Schatten warfen und Nährstoffeintrag
lieferten.

Die Biologin Dagmar Reduth erwartet, dass bereits im kommenden
Fr√ľhjahr Arten wie die Blaupfeil-Libelle und die im
Mooswald heimische Erdkröte sich wieder am Weiher einfinden.
Die Amphibiengruppe Opfingen √ľbernimmt die weitere
Pflege des Gewässers, Helferinnen und Helfer sind gerne
willkommen. Kontakt: Dagmar Reduth unter der Telefonnummer:
07664-95880.
 
 

 
WaldHaus Freiburg: Waldspaziergang und Tierspurensuche f√ľr Kinder am 2. November
Ein Waldspaziergang zum Thema Wald und Jagd steht im
WaldHaus Freiburg am Sonntag, 2. November um 14 Uhr
auf dem Programm. Der Biologe und Jäger Hans-Joachim
Kuder erl√§utert w√§hrend des rund eineinhalbst√ľndigen Rundgangs
durch den G√ľnterst√§ler Wald Interessantes und Wissenswertes
zu Wild und Jagd. Welche Wildarten gibt es im
heimischen Wald und wie leben sie? Welchen Einfluss hat
das Wild auf die Vegetation? Diese und viele Fragen mehr
wird der Biologe beantworten. Zusätzlich erfahren die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer noch Informationen √ľber die
Geschichte der Jagd, √ľber Jagdhunde und Wildfleisch in der
K√ľche.

Der Waldspaziergang kostet 3 Euro pro Person.

Damit nicht nur die ‚ÄěGro√üen‚Äú auf ihre Kosten kommen, findet
ebenfalls am Sonntag, 2. November um 14 Uhr eine Tierspurensuche
f√ľr Kinder statt. Der G√ľnterst√§ler Revierf√∂rster
und Naturfotograf Klaus Echle begibt sich mit den Kindern auf
die Suche nach Tierspuren kleiner und großer Waldbewohnerinnen
und -bewohner.
Die Tierspurensuche kostet 2 Euro pro Kind.

Treffpunkt f√ľr beide Veranstaltungen ist das WaldHaus
Freiburg, Wonnhalde 6. Weitere Informationen gibt es unter
Telefonnummer: 496 477 10 und unter www.waldhaus-freiburg.de
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Haustechnik und Energieanlagen ‚Äď Fokussierte Fortbildung
Info-Veranstaltung am 4. November zum CAS Kurs Energieeffizienz des
Instituts Energie am Bau in Muttenz

Das Institut Energie am Bau IEBau der Fachhochschule Nordwestschweiz
FHNW in Muttenz startet im Februar 2009 einen Zertifikatskurs zu
Energieeffizienz f√ľr Profis. Fachleute aus Bau, Industrie und
Energiewirtschaft sind vorab zu einer kostenlosen
Informationsveranstaltung am Dienstag, 4. November 2008 um 18 Uhr im
Institut eingeladen. Mehr Infos unter www.fhnw.ch/habg/weiterbildung,
Anmeldung erbeten unter Tel. +41 61 467 45 45.

‚ÄěDieser CAS Kurs ist der erste in seiner Art‚Äú, sagt Institutsleiter
Professor Armin Binz. ‚ÄěDie rasante technische Entwicklung und die
wachsende Nachfrage nach Energieeffizienzmaßnahmen auch im Gewerbebau
und der Energieversorgung haben uns bewogen, speziell f√ľr dieses Segment
eine kompakte, auf die Praxis ausgerichtete Fortbildung anzubieten.
Besonders freue ich mich, dass ENERGIE ZUKUNFT SCHWEIZ wieder als
Partner dabei ist: Verschiedene Module sowie Exkursionen auf die
Produktionsanlagen f√ľhren die Praxisexperten der angeschlossenen
Unternehmen durch.“

Besonders interessant sind die Erweiterungsmöglichkeiten dieser
Fortbildung: Das Institut Energie am Bau ist f√ľhrend bei der Umsetzung
des Bologna Modells, das Weiterbildung europaweit kompatibel macht.
Weitere CAS des IEBau sind Erneuerbare Energien, MINERGIE¬ģ und
Management Skills. Wer zwei der drei technischen CAS und den CAS
Management Skills erfolgreich absolviert, kann das FHNW-Diplom DAS
Energieexpert/in Bau erwerben. Absolventen können ausserdem die
Anerkennung als Ergänzungsmodul beim Master of Advanced Studies MAS in
nachhaltigem Bauen beantragen, der von f√ľnf Schweizer Fachhochschulen,
Bund und Kantonen getragen wird.

Die CAS Lehrgänge kosten jeweils 4.900 CHF, umfassen rund 16
Präsenztage, die persönliche Arbeitsbelastung beträgt etwa 270 Stunden.
Wer die Bedingungen wie Zertifikatsarbeit und Lernkontrolle absolviert,
erhält 10 ECTS Punkte (European Credit Transfer System). CAS ist ein
Begriff der Bologna-Reform des Bildungswesens und bedeutet Certificate
of Advanced Studies.

Infoveranstaltung CAS Energieeffizienz
Am Dienstag, 4. November 2008, von 18 bis 19 Uhr im Institut Energie am
Bau, St. Jakobs-Strasse 84, CH-4132 Muttenz, Anmeldung Online unter
www.fhnw.ch/wbbau oder Stine Lehmann, Telefon: 0041 / 61/ 467 45 45,
Telefax: 0041 / 61 / 467 45 43, E-Mail: iebau.habg@fhnw.ch

√úber das IEBau
Das Muttenzer Institut Energie am Bau der Hochschule f√ľr Architektur,
Bau und Geomatik ist Teil der Fachhochschule Nordwestschweiz. Es ist auf
dem Gebiet der effizienten Nutzung von Energie und dem Einsatz
erneuerbarer Energien im Baubereich tätig. Das Institut vernetzt die
Bereiche Lehre und Weiterbildung, anwendungsorientierte Forschung und
Entwicklung sowie Dienstleistungen zum gegenseitigen Nutzen. Seit dem 1.
Juni 2006 ist die MINERGIE¬ģ Agentur Bau ins Institut Energie am Bau
gezogen.

√úber ENERGIE ZUKUNFT SCHWEIZ
Der Verein ENERGIE ZUKUNFT SCHWEIZ ist ein Kompetenzzentrum f√ľr
erneuerbare Energien und Energieeffizienz, das von den
Energiedienstleistern EBL, IWB, GVM, AEK, a.en und SWG getragen wird.
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Gro√ües BUND ‚Äď Nistkasten ‚Äď Kindergartenprojekt in der Stadt Freiburg
Amsel, Drossel, Fink und Star... Wer kennt nicht zumindest die Anfangszeile des alten Liedes. Vögel erfreuen uns mit ihrem Gesang, sie vertilgen große Mengen Schädlinge und sind beliebt.

Und dennoch herrscht nicht nur bei "Amsel, Drossel, Fink und Star" auch in der Stadt Freiburg Wohnungsnot. Die Landschaft ist ausger√§umt, der Wald ist h√§ufig "aufger√§umt", Hecken verschwinden, und in den herausgeputzten St√§dten und D√∂rfern finden sich immer weniger Nischen f√ľr die ganze, bunte Vogelwelt und andere Tiere. In Deutschland wird mehr als die H√§lfte aller Vogelarten inzwischen als gef√§hrdet eingestuft (110 Arten) oder weist Besorgnis erregende Bestandsverluste (31 Arten) auf.

Mit dem Bau von Nistk√§sten und Nisthilfen k√∂nnen insbesondere Kinder und Jugendliche f√ľr die Tierwelt, die Natur und langfristig auch f√ľr den Umweltschutz begeistert werden.

Aus diesem Grund f√ľhrt der BUND-Regionalverband S√ľdlicher Oberrhein ein Nistkasten ‚Äď Kindergartenprojekt in der Stadt Freiburg und im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald durch. Wir haben mit Hilfe der Bilderbuchillustratorin Judith Heusch einen kindgerechten Flyer erstellt. Die Flyermotive gibt es auch als kleine Wanderausstellung. Bauanleitungen f√ľr eine Vielzahl von Nistk√§sten finden sich auf unserer Homepage www.bund-freiburg.de und werden rege nachgefragt. Um Kinder an Natur- und Tierschutz heranzuf√ľhren, wollen wir allen Kinderg√§rten unserer Region und den Kinderg√§rten in der Stadt Freiburg jeweils einen Bausatz f√ľr einen Nistkasten schenken. Der Bausatz wird in der ‚ÄěCaritaswerkstatt St. Georg f√ľr Menschen mit Behinderungen‚Äú in Titisee-Neustadt produziert. Als BUND freuen wir uns √ľber eine solche regionale Zusammenarbeit mit einer sozialen Einrichtung, die eine wichtige und unsch√§tzbare Arbeit leistet.

Nach dem Landkreis Emmendingen und dem Ortenaukreis f√ľhrt der BUND diese sch√∂ne Aktion jetzt in der Stadt Freiburg mit ihren ca. 172 Kinderg√§rten und im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald mit 152 Kinderg√§rten durch. Eine kleine, zweckgebundene Erbschaft an den BUND-Regionalverband erm√∂glicht uns diese sch√∂ne Spende an die Kinderg√§rten, die Kinder an den Natur- und Tierschutz heranf√ľhren soll. Die Nistk√§sten k√∂nnen dann in der Brutsaison 2009 besiedelt werden.

Wer einmal einen Nistkasten gebaut hat, wer V√∂gel und Natur beobachtet, wird langfristig auch sehen, dass der Bau von Nisthilfen nur ein erster, wichtiger, kleiner Schritt ist, denn die Bedrohung von V√∂geln, Natur und Umwelt erfordert weitergehende Schritte. Auf diesem Wege lernt man, dass Natur in G√§rten, W√§ldern, St√§dten und D√∂rfern zur√ľckgebracht werden muss und dass Vogel-, Natur-, und Umweltschutz langfristig auch dem Menschen dient und nutzt.
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Teilregionalplanung Windenergie 2008 verhindert Windenergienutzung
Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) - Region S√ľdbaden sieht trotz weiterer wissenschaftlicher Erkenntnisse und intensiver Diskussionen zu Klimaver√§nderungen im neuen Teilregionalplan Windenergie 2008 des Regionalverbandes Hochrhein-Bodensee kein konsequentes Handeln zum Klimaschutz.

Im Gegensatz: Mit dem neuen Teilregionalplan Windenergie 2008 wird die Nutzung der heimischen Windenergie zum Schutz des Klimas durch die erneute Ausweisung ungeeigneter Vorrangfl√§chen an windschwachen Standorten aktiv unterbunden. Das hohe Potential der exponierten Gipfellagen von z.B. Hohenblauen, Zeller Blauen oder Hohe St√ľckb√§ume von √ľber 100 Mio. kWh/a wird nicht genutzt. Dies w√§re immerhin genug elektrische Energie f√ľr 30.000 normale Haushalte d.h. einer Stadt mit mehr als 120.000 Einwohnern!

Der Regionalverband Hochrhein-Bodensee unterst√ľtzt mit dem vorgelegten Teilregionalplan Windenergie 2008 die zunehmende Abh√§ngigkeit von Stromimporten, das Abwandern regionaler Wertsch√∂pfung und die Zunahme sozialer Spannungen aufgrund steigender Strompreise.

Die vorliegende Teilregionalplanung Windenergie 2008 ist erneut eine Verhinderung der Windenergie und wird seitens des BWE abgelehnt.

W√§hrend der Anteil der Windenergie am Nettostromverbrauch in anderen Bundesl√§ndern schon beachtliche zweistellige Werte erreicht hat wie z.B. Sachsen-Anhalt 41%, Mecklenburg-Vorpommern 37% oder Brandenburg 32% verzeichnet unser Nachbarland Rheinland-Pfalz immerhin 6,4 %. Baden-W√ľrttemberg h√§lt bei 0,7 % mit Bayern die unr√ľhmliche rote Laterne der Fl√§chenl√§nder!
 
 

Keine Patente auf Tiere und Pflanzen!
 
Keine Patente auf Tiere und Pflanzen!
Demo am 23. Oktober 2008

Treffpunkt und Start: Donnerstag, 23. Oktober um 10 Uhr am Isartorplatz, M√ľnchen

Ende: gegen 13 Uhr am Europ√§ischen Patentamt, Erhardtstr. 27, M√ľnchen

Die Demonstration wird unter anderem von Kein Patent auf Leben, Misereor, Greenpeace und dem Bund Deutscher Milchviehhalter organisiert, die den Zug mit einigen Tieren begleiten werden.
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W√§rmepumpen: Gr√ľndliche Pr√ľfung vor dem Einsatz lohnt sich
Niedriger Wärmebedarf und gute Einbindung in das Heizsystem nötig

Neue Feldtests zeigen: Erde als Energiequelle ist besser als Wasser und
Luft

Immer mehr Besitzer von Ein- oder Zweifamilienhäusern nutzen
Elektro-W√§rmepumpen f√ľr ihre W√§rmeversorgung ‚Äď auch in Altbauten. Damit
die Anlagen effizient arbeiten, sollte das Haus unter anderem gut
gedämmt und eine Fußboden- oder Wandheizung vorhanden sein, rät das
Programm Zukunft Altbau des Umweltministeriums Baden-W√ľrttemberg. Zwei
neue Feldtests aus dem Land zeigen jetzt, dass auch die Wärmequelle eine
große Rolle bei der Klimafreundlichkeit von Wärmepumpen spielt. Gute
Noten bekommen Erdreichwärmepumpen. Schlechter schneiden die
Wärmequellen Wasser und Luft ab. Sachkundige Tipps zur Nutzung von
W√§rmepumpen geben Energieberater und die geb√ľhrenfreie Hotline von
Zukunft Altbau: 08000/12 33 33.

Wärmepumpen nutzen Außenluft, Erdreich oder Grundwasser als Wärmequelle.
Sie heben die Umweltwärme mit Hilfe von Strom auf ein höheres
Temperaturniveau und liefern so W√§rme f√ľr Heizung und Warmwasser.

‚ÄěW√§rmepumpen arbeiten dann √∂konomisch und weisen einen niedrigeren
Kohlendioxid-Ausstoß auf, wenn der Wärmebedarf des Hauses möglichst
gering ist und Flächenheizungen mit niedrigeren Temperaturen, etwa
Fußbodenheizungen, genutzt werden“, erläutert Volker Kienzlen,
Gesch√§ftsf√ľhrer der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-W√ľrttemberg
KEA. ‚ÄěBesonders wichtig ist au√üerdem eine gute Einbindung in das
Heizsystem. Eine schlechte Regelung oder falsch dimensionierte Pumpen
verschlechtern die Jahresarbeitszahl.“

Ausschlaggebend f√ľr die Feststellung der Effizienz ist die
Jahresarbeitszahl JAZ. ‚ÄěGut ausgelegte W√§rmepumpen kommen auf eine JAZ
von 3,5 bis 4. Alles, was unter 3 liegt, ist unwirtschaftlich und
klimasch√§dlich, da mehr Energie f√ľr die Stromerzeugung aufgewendet
werden muss, meist in Kohle-, Atom- oder Gaskraftwerken, als √ľber die
Umweltw√§rme gewonnen werden kann‚Äú, so Volker Kienzlen. ‚ÄěHausbesitzer
sollten sich deshalb einen Wärmemengenzähler und einen separaten
Stromz√§hler f√ľr die W√§rmepumpe einbauen. So k√∂nnen sie √ľberpr√ľfen, wie
gut die Wärmepumpe arbeitet.“

Daten von zwei Feldtests zeigen nun, dass unter gleichen Bedingungen
Erdreichwärmepumpen höhere JAZ erreichen als Grundwasser- und
Luftw√§rmepumpen. Das Fraunhofer-Institut f√ľr Solare Energiesysteme ISE
aus Freiburg legte im September erste Zwischenergebnisse von rund 70
untersuchten Anlagen in Einfamilienhäusern vor: Wärmepumpen mit Erdreich
als Wärmequelle kommen auf eine JAZ von 3,7, mit Wasser kommen sie auf
3,5, bei Luft auf 3,0.

Die Energieagentur Ortenau ermittelte im September 2007 mit der Agenda
21 Gruppe Lahr bei 38 Wärmepumpen-Betreibern in Ein- und
Zweifamilienhäusern etwas schlechtere Ergebnisse. Erdwärmepumpen
schaffen bei ihnen eine JAZ von 3,1, bei Wasser 2,7 und mit Luft 2,5.
Alle W√§rmepumpen der Feldtests liefern W√§rme sowohl f√ľr Heizung als auch
Warmwasser. Fällt die Brauchwassererwärmung weg, verbessern sich die
Werte um rund 0,3 Punkte.

‚ÄěDie vorl√§ufigen Ergebnisse zeigen uns, dass nicht jede W√§rmequelle
geeignet ist, Häuser effizient mit Wärme zu versorgen“, so Kienzlen.
‚ÄěAber auch die effizienteren Erdreichw√§rmepumpen ben√∂tigen eine
sorgfältige Planung und eine Fußboden- oder Wandheizung, damit sie ihr
Potenzial voll ausspielen können.“

Zukunft Altbau kl√§rt Wohnungs- und Hausbesitzer √ľber den Nutzen
energieeffizienter Altbaumodernisierung und √ľber F√∂rderm√∂glichkeiten
auf. Das Programm wird von der Klimaschutz- und Energieagentur
Baden-W√ľrttemberg (KEA) in Karlsruhe umgesetzt.
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