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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

600 Kinder besuchen Abfalltheater
Abfalltheater / Foto: Veranstalter
 
600 Kinder besuchen Abfalltheater
Umwelt-Theater „Die Prinzessin auf dem Müll“ und Kompostaktion für Schulklassen in der Ökostation

Damit Schüler/innen von klein auf lernen, verantwortlich mit Abfall umzugehen, wird vom 10. -12. November ein peppiges Theaterstück mit dem Pfälzer Rotznasentheater geboten. „Die Prinzessin auf dem Müll“ heißt das Kindermusical, das auf Einladung der Freiburger Abfallwirtschaft in der Ökostation gastiert.

Mit viel Witz und Musik will das Rotznasentheater für die Umwelt begeistern. So lernen Kinder spielerisch, wie man Müll vermeidet und ihn richtig trennt. Nach jeder Aufführung darf sich jedes Kind Kresse in Komposterde einsäen und mitnehmen.

Die Theatertage sind ein wichtiges Element der abfallpädagogischen Arbeit, die seit mehreren Jahren von der Abfallwirtschaft der Stadt Freiburg zusammen mit der Ökostation geleistet wird.

Der Andrang auf die Theatertage ist riesig. Ăśber 600 Kinder haben sich fĂĽr die insgesamt 6 AuffĂĽhrungen angemeldet.
 
 

Finanzkrise & Ă–kologie: Ein Diskussionspapier
 
Finanzkrise & Ă–kologie: Ein Diskussionspapier
Die weltweite Finanzkrise
ist auch eine Umweltkrise, die Krise eines nicht nachhaltigen und nicht zukunftsfähigen Systems. "Die aktuellen, weltweiten Verluste belaufen sich auf ca. 1,4 Billionen Dollar — in etwa das Vierfache des deutschen Staatshaushalts." Quelle: Internationaler Währungsfonds (IWF). Die Staatsverschuldung der USA betrug im Oktober 2008 10,2 Billionen Dollar (in Zahlen: 10.200.000.000.000 US-Dollar). Die Badische Zeitung schrieb am 8. Oktober 2008: "Die Krise kostet 1 026 340 000 000 Euro."
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Waldhaus Freiburg: Vortragsreihe zum Thema Klimawan- del und Nachhaltigkeit
Das WaldHaus Freiburg veranstaltet in den nächsten Wochen
eine Vortragsreihe zum Thema Klimawandel und Nachhaltig-
keit. Die Reihe startet am Donnerstag 6. November um 19
Uhr mit dem Vortrag „Klimawandel in Baden-Württemberg“.
Als Gastredner konnte Dr. Kai-Achim Höpker, Leiter des Re-
ferats „Medienübergreifende Umweltbeobachtung der Lan-
desanstalt fĂĽr Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-
Württemberg“ gewonnen werden.

In seinem Vortrag geht der Referent den Fragen nach, was
die Auswirkungen des Klimawandels sind und welche Auswir-
kungen veränderte klimatische Rahmenbedingungen auf die
Artenvielfalt haben. Nicht zuletzt wirken aber auch die MaĂź-
nahmen dem Klimawandel zu begegnen auf unsere Ă–kosys-
teme. So hat eine veränderte Landnutzung durch den Anbau
von Energiepflanzen unmittelbare Auswirkungen auf die Ar-
tenvielfalt. Bereits jetzt ist erkennbar, dass die Landbewirt-
schaftung intensiviert wird.

Kai-Achim Höpker ist Biologe, hat im Bereich Waldschadens-
forschung promoviert und widmet sich in verschiedenen For-
schungsprojekten den Fragestellungen des Klimawandels.

Die Vortragsreihe wird am 11. Dezember mit einem Vortrag
vom Bestseller-Autor Dr. Rainer GrieĂźhammer (Der Ă–ko-
Knigge) zum Thema „Der Klima-Knigge – Klima schützen,
Energie und Geld sparen“ fortgesetzt.
Die Vorträge finden im WaldHaus Freiburg, Wonnhaldestraße
6 statt. Der Unkostenbeitrag für die Vorträge beträgt jeweils 3
Euro.

Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer:
89647710 und unter www.waldhaus-freiburg.de
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Der Klimawandel als Sicherheitsbedrohung
Steinmeier und Pachauri bei Klimakonferenz in Freiburg

Am 06./07. November findet in Freiburg i. Br. eine internationale Konferenz zum Thema „Sicherheitsbedrohung Klimawandel: Handlungsoptionen für Politik, Wissenschaft und Wirtschaft" statt. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen die Auswirkungen des Klimawandels auf Frieden und Sicherheit sowie mögliche Antworten der internationalen Gemeinschaft. Die Konferenz will das komplexe Thema Klimawandel und Sicherheit einem breiteren Publikum zugänglich machen und den gesellschaftlichen Dialog hierzu fördern.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier wird am 06.11. gemeinsam mit Staatsminister Gernot Erler und dem Freiburger Oberbürgermeister Dieter Salomon im Konzerthaus Freiburg die internationale Konferenz eröffnen.

Im Anschluss und als Ausgangspunkt für die Diskussion wird Rajendra Pachauri, Vorsitzender des Weltklimarates und Nobelpreisträger von 2007, einen Impulsvortrag zu den aktuellen Herausforderungen der internationalen Klimapolitik halten.

Zahlreiche Politiker, Wirtschaftsvertreter und Klimaexperten aus dem In- und Ausland werden bis Freitagmittag in einer Reihe von Gesprächspanels, jeweils moderiert von der

ZEIT-Journalistin Petra Pinzler, aktuelle Fragen der Klimapolitik erörtern. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen „Sicherheitsrisiko Klimawandel", „Klimawandel als Herausforderung für die internationale Politik", „Technologische Antworten auf den Klimawandel" und „Kommunen und Klimawandel".

Die Konferenz sowie das Rahmenprogramm werden vom Auswärtigen Amt in enger Kooperation mit der Stadt Freiburg und dem Thinktank „Adelphi Research" veranstaltet. So hat die Stadt Freiburg für den gesamten Verlauf der Konferenz das Konzerthaus zur Verfügung gestellt. Dort findet bereits am Vorabend des Konferenzbeginns ein Benefizkonzert des Freiburger Barockorchesters mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart statt. Mit den Einnahmen wird das Klimaschutzprojekt „Lighting Up Hope and Communities in Rural Nicaragua" unterstützt, das durch die Nutzung von Solarenergie nachhaltige Entwicklung im ländlichen Nicaragua fördert.

Am ersten Tag der Konferenz wird Staatsminister Erler zudem eine Ausstellung zum Thema „Umwelt zwischen Konflikt und Kooperation" eröffnen.
Im übrigen wird die gesamte Veranstaltung klimaneutral gestellt; das heißt, dass die berechneten Emissionen mit der Förderung einer Windkraftanlage im indischen Bundesstaat Maharashtra ausgeglichen werden.
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Dänische Impulse für den Klimaschutz
Zum Abschluss einer 3-tägigen Inforeise nach Freiburg auf Einladung der Innovation Academy e.V. präsentierte der Leiter der Planungsabteilung Lars Christensen die Klimaschutzziele der dänischen Stadt Albertslund im Architekturforum Freiburg.

Seit 1986 betreibt die 30.000 Einwohner zählende Kommune in der Agglomeration Kopenhagen aktive Klimaschutzpolitik und kann die ersten Erfolge nachweisen. Die Strom-und Wärmeproduktion ist zu 95% auf Nahwärme umgestellt und der CO2-Ausstoß um fast 50% reduziert. Die Planer bewegen sich mit Elektroautos oder radeln auf eines der 7 stadteigenen Elektrofahrräder zur Baustelle. Ab 2009 wird die neue LCD –Straßenlampe „Albertslund“ die stromfressenden Straßenlaternen ablösen. Im Nahwärmenetz soll die Temperatur von 90 auf 70 Grad Celsius abgesenkt werden. Vor der Umsetzung steht auch das größte Modernisierungsprojekt Dänemarks: 2200 Wohnungen oder Reihenhäuser aus den 70-er Jahren sollen energetisch modernisiert werden.

Die Freiburger Architekten zeigten sich stark beeindruckt vom Umsetzungswillen der Kommune. Hans-Jörg Schwander von der Innovation Academy e.V. bot sich an, einen Gegenbesuch nach Albertslund zu organisieren und dabei auch die Städte Kopenhagen und Malmö zu besuchen.
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Entfalten statt Liften – ...
 
Entfalten statt Liften – ...
... Chancen nutzen – Perspektiven für das
Leben ĂĽber 60!

Das Jahr 2000 wird als das Jahr der „demografischen
Zeitenwende“ bezeichnet. Seitdem
leben in unserem Land mehr Menschen, die
60 Jahre oder älter sind, als Junge unter 20.
Mittlerweile gehört ein Viertel der Bewohner
Baden-Württembergs der „Ü60“-Gruppe an.
Durch den prognostizierten RĂĽckgang der
Bevölkerung im Land wird sich das Verhältnis
in Zukunft weiter zugunsten der Ă„lteren
verschieben.

Diese demografische Entwicklung wird von
vielen als bedrohlich angesehen. Zu Unrecht:
Es gibt keinen Grund, das Alter als „Defizit“
anzusehen. Die Potenziale und Erfahrungen
der älteren Menschen produktiv zu nutzen, ist
heute ein gesamtgesellschaftliches Anliegen.
Jugendwahn ade: Das Land braucht „die Alten“
und deren Engagement. Und die meisten
Menschen ĂĽber 60 sind fit und aktiv genug,
diese Rolle anzunehmen. Sie treten selbstbewusst
in eine neue, eigenverantwortliche
und schöpferische Lebensphase ein.

Veranstaltung der Fraktion GRĂśNE im Landtag
fĂĽr eine kreative Zukunft fĂĽr Menschen
ĂĽber 60!

Samstag, 22.11.2008, 10.00 – 17.00

Haus des Landtags
Konrad-Adenauer-StraĂźe 3
70173 Stuttgart
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Biotoppflege im Opfinger Wald
Biotoppflege im Opfinger Wald / Foto: Jana Hauschild
 
Biotoppflege im Opfinger Wald
- Weiher wurde von störendem
Uferbewuchs und Reisig befreit

Engagierte BĂĽrgerinnen und BĂĽrger, NaturschĂĽtzer des Naturschutzbunds
Deutschland (NABU) sowie Mitglieder der
freiwilligen Feuerwehr aus Opfingen fĂĽhrten am vergangenen
Samstag eine Biotoppflege im Opfinger Wald durch. Ein kleiner
Waldsee, in den 60er Jahren entstanden, wurde von störendem
Uferbewuchs und Reisig befreit, um auf diese Weise
Lebensräume für Amphibien, Libellen und Vögel zu schaffen.

Markus Müller, städtischer Revierförster, organisierte den Arbeitseinsatz,
da der Weiher in den vergangenen Jahren eine
Art Schneewittchenschlaf gefĂĽhrt hatte. Am Rande eines dichten
Nadelwaldes gelegen kam an den Weiher weder ausreichend
Licht noch Sonne. Deshalb konnte sich kein hochwertiger
Lebensraum entwickeln. Im Sturm Lothar vor neun Jahren
sind die Nadelbäume dann umgefallen, große Mengen an
Reisig lagen bis zum heutigen Tage an den Uferbereichen
und im Weiher, zudem wuchsen von der Seite wieder viele
Laubbäume, die zusätzlichen Schatten warfen und Nährstoffeintrag
lieferten.

Die Biologin Dagmar Reduth erwartet, dass bereits im kommenden
FrĂĽhjahr Arten wie die Blaupfeil-Libelle und die im
Mooswald heimische Erdkröte sich wieder am Weiher einfinden.
Die Amphibiengruppe Opfingen ĂĽbernimmt die weitere
Pflege des Gewässers, Helferinnen und Helfer sind gerne
willkommen. Kontakt: Dagmar Reduth unter der Telefonnummer:
07664-95880.
 
 

 
WaldHaus Freiburg: Waldspaziergang und Tierspurensuche fĂĽr Kinder am 2. November
Ein Waldspaziergang zum Thema Wald und Jagd steht im
WaldHaus Freiburg am Sonntag, 2. November um 14 Uhr
auf dem Programm. Der Biologe und Jäger Hans-Joachim
Kuder erläutert während des rund eineinhalbstündigen Rundgangs
durch den Günterstäler Wald Interessantes und Wissenswertes
zu Wild und Jagd. Welche Wildarten gibt es im
heimischen Wald und wie leben sie? Welchen Einfluss hat
das Wild auf die Vegetation? Diese und viele Fragen mehr
wird der Biologe beantworten. Zusätzlich erfahren die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer noch Informationen ĂĽber die
Geschichte der Jagd, ĂĽber Jagdhunde und Wildfleisch in der
KĂĽche.

Der Waldspaziergang kostet 3 Euro pro Person.

Damit nicht nur die „Großen“ auf ihre Kosten kommen, findet
ebenfalls am Sonntag, 2. November um 14 Uhr eine Tierspurensuche
für Kinder statt. Der Günterstäler Revierförster
und Naturfotograf Klaus Echle begibt sich mit den Kindern auf
die Suche nach Tierspuren kleiner und groĂźer Waldbewohnerinnen
und -bewohner.
Die Tierspurensuche kostet 2 Euro pro Kind.

Treffpunkt fĂĽr beide Veranstaltungen ist das WaldHaus
Freiburg, Wonnhalde 6. Weitere Informationen gibt es unter
Telefonnummer: 496 477 10 und unter www.waldhaus-freiburg.de
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