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Verschiedenes

 
Radsaison mit neuem Fahrrad-Stadtplan eröffnet
Neuer Plan fĂŒr 2,50 Euro erhĂ€ltlich

Im Jahr 2007 kam der neue Fahrradstadtplan der Stadt Freiburg
auf den Markt. Offensichtlich genau das richtige Werk -
denn schon nach drei Monaten war der Plan vergriffen und
das Vermessungsamt druckte weitere Exemplare nach. Zwei
Jahre spÀter sind nun alle 8.000 Exemplare verkauft und
pĂŒnktlich zur Radsaison 2009 bringt die Stadt Freiburg eine
aktualisierte Auflage des Plans heraus.

Der Fahrradstadtplan zeigt das gesamte Radwegenetz von
insgesamt 420 Kilometern im Freiburger Stadtgebiet. Der
Plan bietet außerdem Ausflugstipps und Sicherheitshinweise,
Adressen und Infos rund um den Radverkehr.

Der Plan ist im örtlichen Buchhandel, in FahrradgeschÀften
oder bei der Rathaus-Information fĂŒr nur 2,50 Euro erhĂ€ltlich.
GrĂ¶ĂŸere Mengen zum Beispiel fĂŒr Schulen können direkt
beim Vermessungsamt (Tel.: 0761/201-4207) ermĂ€ĂŸigt erworben
werden.

Ein weitere Verbesserung im Angebot fĂŒr die Radler konnte
letztes Jahr umgesetzt werden: Alle wichtige Radwege und
Radrouten wurden mit Radwegweisern beschildert. Diese
systematische Beschilderung erleichtert die Suche nach einer
schönen und sicheren Route. Insgesamt rund 400 Schilderstandorte
machen das Radfahren auch auf unbekannteren
Strecken abseits der Hauptverkehrsstraßen einfacher, attraktiver
und damit auch sicherer. Das Konzept wurde zusammen
mit dem ADFC und den Nachbar-Landkreisen umgesetzt.

Auch das Kartenmaterial zum Radfahren in der Regio ist mit
der im vergangenen Jahr neu aufgelegten „Radwanderkarte
Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und Stadt Freiburg“
(Kartenset, 9,90 Euro) auf den neuesten Stand gebracht worden.
Und fĂŒr Mountainbiker und Mountainbikerinnen empfiehlt
sich die Freiburger „Waldfreizeitkarte“ (5 Euro). Die Mountainbike-
Strecken sind ebenso wie die Alltagsrouten seit kurzer
Zeit mit Wegweisern beschildert.

Letztes Jahr wurde erheblich in Sanierung und Ausbau des
Radwegenetzes investiert: Unter anderem aus Mitteln des
Klimaschutzprogramms hatte der Gemeinderat letztes Jahr
Mittel fĂŒr den Radverkehr in Höhe von 840.000 Euro freigegeben.
Damit konnten wichtige Maßnahmen zur Erhöhung
der Verkehrssicherheit und zum Ausbau des Radverkehrsnetzes
vorgenommen werden. Das Programm wurde durch das
Garten- und Tiefbauamt im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen
umgesetzt.

Auch in diesem Jahr wird es weitere Verbesserungen fĂŒr den
Radverkehr geben: Im Haushalt sind dafĂŒr 2009 und 2010 je
470 000 Euro vorgesehen. „Die Sanierung der Infrastruktur
und die Erhöhung der Verkehrssicherheit sind wichtige Ziele“,
so GuT-Amtsleiter Frank Uekermann. Auch im Hinblick auf
die stÀdtischen Klimaschutzziele spiele der weitere attraktive
Ausbau des Radverkehrsnetzes eine große Rolle. Los geht's
in den nĂ€chsten Wochen mit der Öffnung weiterer Einbahnstraßen
fĂŒr den Radverkehr und der Bereitstellung weiterer
AbstellbĂŒgel in der Innenstadt.
 
 

Claus-Peter Hutter und Eva Goris
 
Claus-Peter Hutter und Eva Goris "Die Erde schlĂ€gt zurĂŒck...
Wie der Klimawandel unser Leben verÀndert"

Ein Buchtipp

Deutschland und der Alpenraum 2035: Claus-Peter Hutter und Eva Goris, ausgewiesene Experten in Sachen Umwelt, konfrontieren uns mit den dramatischen Folgen des Klimawandels. ErzĂ€hlende Kapitel schildern eine Welt, die geprĂ€gt ist durch Naturkatastrophen, Wassermangel, Seuchen, Energieknappheit und KlimaflĂŒchtlinge. Harte Fakten, Daten und Studien belegen: So wird die Zukunft. Wenn wir nicht rechtzeitig – jetzt! – gegensteuern.

Verlag Droemer, 256 Seiten, EUR 25,00 / sFr 44,90
IISBN 978-3-426-27503-0
 
 

WWF: EisbÀren und Pinguine trifft der Klimawandel zuerst, der Rest der Welt folg
© David Jenkins / WWF-Canada
 
WWF: EisbÀren und Pinguine trifft der Klimawandel zuerst, der Rest der Welt folg
Frankfurt - AnlĂ€sslich des 50jĂ€hrigen JubilĂ€ums der Unterzeichnung des Antarktisvertrags treffen sich in Washington erstmals Minister des Arktischen Rats mit Vertretern der Antarktischen Vertragsstaaten zu einer gemeinsamen Konferenz. Der WWF warnt anlĂ€sslich des historischen Treffens vor einem Zusammenbruch der sĂŒd- und nordpolaren Ökosysteme.

„Ein Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur um zwei Grad ist definitiv zuviel fĂŒr unsere Polregionen“, warnt Rob Nicoll vom Antarktis-Programm des WWF. EisbĂ€ren und Pinguinen wĂŒrden, stellvertretend fĂŒr alle Bewohner an SĂŒd- und Nordpol, die Ersten sein, die unter der KlimaerwĂ€rmung leiden. Derzeit beobachten Wissenschaftler in der Antarktis mit großer Sorge, wie Eisschelfe von der GrĂ¶ĂŸe kleiner LĂ€nder wegbrechen und verloren gehen. „Die Pinguine mögen die globale ErwĂ€rmung als erstes mitbekommen, doch wir sind nicht lange danach an der Reihe“, sagt WWF-Experte Nicoll.

Auch auf der anderen Seite des Planeten sieht es nicht viel besser aus. Wissenschaftler befĂŒrchten, dass die Arktis binnen einer Generation im Sommer komplett eisfrei sein könnte. „Das Treffen in Washington ist von weltweiter Bedeutung”, sagt daher Neil Hamilton, Leiter des WWF Arktis-Programms. „Endlich sitzen die HĂŒter von Nord- und SĂŒdpol an einem Tisch. Sie haben die einmalige Chance, der Welt zu beweisen, dass sie ihrer Verantwortung fĂŒr die Polarregionen gerecht werden.“ Der WWF fordert von den Regierungsvertretern des Arktischen Rats und der Antarktischen Vertragsstaaten, sich auf gemeinsame, ambitionierte und effektive Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel zu einigen - und diese Position beim anstehenden Klimagipfel in Kopenhagen mit Nachdruck zu vertreten.
 
 

Der andere Harrisburg-Bericht zum 30. JT Atomkraftunfall Harrisburg TMI 2 1979
KKW Three Mile Island / Foto: Wikipedia
 
Der andere Harrisburg-Bericht zum 30. JT Atomkraftunfall Harrisburg TMI 2 1979
Zahlreiche Strahlenopfer des Atomkraft-Unfalls Harrisburg/TMI-2 1979 inzwischen erwiesen.
Bei Àlterem Reaktor wÀre der Unfall eine Riesenkatastrophe geworden.
Als Menschen zu Meßinstrumenten wurden. Beschwichtigungen und Vertuschungen


1. Beim Unfall des Atomreaktors TMI 2 gab es erhebliche StrahlenschÀden bei der Bevölkerung.

Diese Frage der StrahlenschĂ€den bei der Bevölkerung wurde offiziell schon frĂŒh verneint. Beobachtungen aufmerksamer Menschen, die schon bald am 1. Unfalltag 28.3.1979 und danach strahlenbedingte Krankheitssymptome bei sich selber und bei Tieren feststellten mit Hunderten an sich ĂŒberzeugenden schriftlichen Berichten, wurden nicht anerkannt. Unkontrollierte Freisetzungen von RadioaktivitĂ€t in die Umwelt begannen aber schon kurz nach Unfallbeginn. MessgerĂ€te im Kraftwerk ĂŒberschritten ihre Meßbereiche. Radioaktives Edelgas des TMI-2-Unfalls wurde sogar in Albany gemessen, der rund 500 km entfernten Hauptstadt des Staates New York. Die HĂ€lfte der Einwohner in der 5-km-Zone um TMI floh aber erst nach zwei Tagen. Viele Menschen berichteten von Beobachtungen wie Metallgeschmack, starkem Haarausfall, Hautrötungen, Tod von Tieren mit Merkmalen sehr hoher Strahlendosen und von PflanzenschĂ€den. Vor allem Metallgeschmack und starker Haarausfall sind bekannt als Symptome bei hoher Strahlenbelastung. Offiziell wurde dies aber fĂ€lschlich als Stress in Abrede gestellt.

Aber die MessgerĂ€tezeiger am ReaktorgebĂ€ude am oberen Anschlag, als man angeblich notgedrungen Überdruck aus dem Reaktor durch ein gebohrtes Loch ablies. Mangels ausreichender offizieller Messungen wurden die Menschen der Umgebung selber zu „Messinstrumenten“ degradiert. Mehr Wahrheit ĂŒber das Unfallausmaß kam erst im Laufe der Jahre ans Tageslicht, als man mit Robotern entdeckte, dass ein großer Teil der Reaktorkerns doch geschmolzen war und viel RadioaktivitĂ€t aus ihm ins GebĂ€ude und ein Teil in die Außenwelt freigesetzt worden sein musste - und als mehr Krebstote auftraten als offiziell und von der Atomlobby erwartet.

Heute ist von unabhĂ€ngiger Seite geklĂ€rt, dass der Unfall von TMI-2 eine große Anzahl Strahlenopfer hatte. Nachdem versierte BĂŒrger der Region um TMI 1984 schon fĂŒr 1980-1984 in der Umgebung 19 Krebstote statt der erwarteten 2,6 FĂ€lle feststellten, kamen wissenschaftliche Untersuchungen in Gang. Untersuchungen der Columbia University von1990 und 1991 zu auffĂ€lligen Erhöhungen bei Blutkrebs (LeukĂ€mie) und einigen Krebsarten, litten unter beengenden gerichtlichen Auflagen und anderen unterschĂ€tzenden SchwĂ€chen. Professor Steve Wing, Epidemiologe der University of North Carolina, und Mitarbeiter haben im 10-km-Umkreis verbessert untersucht und berichteten 1997 und 2003 in Fachzeitschriften ĂŒber 440 zusĂ€tzliche LungenkrebsfĂ€lle in den hauptbetroffenen Zonen der Umgebung, sowie ĂŒber deutlich vermehrtes Auftreten anderer Krebsarten und von LeukĂ€mie.

Laut deutschem Umweltlexikon wurde in der Umgebung von TMI „eine erhöhte SĂ€uglingssterblichkeit, SchilddrĂŒsenfehlfunktionen bei Neugeborenen und eine ĂŒber dem Landesschnitt liegende HĂ€ufigkeit von KrebsfĂ€llen registriert“. Die Entseuchungsarbeiten des Reaktors haben trotz teilweisen Einsatzes von Robotern zu „einer Kollektivdosis der Belegschaft von mindestens 130 bis 460 Personen-Sievert gefĂŒhrt, was etwa 13 bis 46 Krebstoten entspricht (
).“ Und laut Joseph Mangano ist zwei Jahre nach dem Unfall eine vorĂŒbergehende Erhöhung der Kindersterblichkeit in Gemeinden in der Hauptwindrichtung aufgetreten, siehe Bulletin of the Atomic Scientists, 2004.


2. Bei spÀterem Unfallbeginn wÀre es wahrscheinlich zur Riesen-Katastrophe gekommen:

Das Atomkraftwerk TMI 2 war erst am 28.12.1978 in Betrieb gegangen. Es hatte bis zum 28. MĂ€rz 1979 noch wenig Strom produziert entsprechend rund 2 Wochen Vollastbetrieb. Deshalb hatte es im Vergleich zu einem Ă€lteren Reaktor noch wenig Spaltprodukte erzeugt, trotzdem schon ungeheure Mengen, und nach erfolgtem Abschalten relativ wenig sogenannte NachzerfallswĂ€rme, die durch KĂŒhlsysteme abgefĂŒhrt werden muß, um das Ă€ußerst gefĂ€hrliche Schmelzen des Reaktorkerns zu verhindern. Trotzdem kam es zur Katastrophe und fast zur Riesen-Katastrophe. Bei Ă€lterem Reaktor mit viel mehr Spaltproduktinventar und grĂ¶ĂŸerer NachzerfallswĂ€rme wĂ€ren die teilweise Kernschmelze und die Wasserstoffexplosion, die sich wenige Stunden nach Unfallbeginn ereigneten und von denen letztere fast den Auslegungsdruck des SicherheitsbehĂ€lters von TMI 2 erreichte, deutlich stĂ€rker gewesen. Die Explosion hĂ€tte den SicherheitsbehĂ€lter wahrscheinlich zum Platzen gebracht. Ein Großteil der im Inneren des ReaktorgebĂ€udes freigesetzten RadioaktivitĂ€t wĂ€re entwichen: eine Strahlenkatastrophe, fĂŒr die Region schlimmer als die von Tschernobyl dort. Viele Menschen hĂ€tte schon der frĂŒhe Strahlentod bedroht. Und es wĂ€ren in Folgejahren extrem viele StrahlenkrebsfĂ€lle und andere strahlenbedingte Krankheiten aufgetreten. TMI hĂ€tte keinen Graphitbrand gehabt, der bei Tschernobyl 1986 einen Großteil der RadioaktivitĂ€t in höhere Luftschichten und andere LĂ€nder, ja um die halbe Erdkugel verteilte.


3. Bei den Strahlen- und Krankheitsfolgen des TMI-Unfalls gibt es viele Anzeichen fĂŒr eine große Beschwichtigungs- und Vertuschungskampagne.

Im MĂ€rz 2009 fasste der bekannte Historiker und Journalist Harvey Wassermann einen Teil der Vertuschungsmaßnahmen so zusammen (ĂŒbersetzt): „In der Tat verbarg der Staat Pennsylvania die Gesundheitsfolgen, einschließlich Entfernung von KrebsfĂ€llen aus der öffentlichen Statistik, Abschaffung des staatlichen Tumorregisters, Fehldarstellung der Auswirkungen, die er nicht verstecken konnte (einschließlich einer ersichtlichen Verdreifachung der Kleinkindersterblichkeit im nahen Harrisburg) und vieles mehr.“ Weiter Wassermann: Die US-Bundesregierung habe nichts unternommen, um die Gesundheitsgeschichte der Bewohner der Region zu verfolgen. Die Bevölkerung war auf sich selbst gestellt. Die verlĂ€sslichsten Untersuchungen kamen zunĂ€chst von den BĂŒrgern selber: Die Eigner von TMI zahlten Bewohnern der Umgebung viele Millionen Dollar außergerichtlich, um Klagen wegen missgebildeter Kinder zum Schweigen zu bringen.


Dr.rer.nat. Georg Löser, Physiker und Biologe,
79194 Gundelfingen im Breisgau, 6. April 2009
 
 

Holz-Schmuggel wird in der EU nicht geahndet.
© Clovis Miranda / WWF
 
Holz-Schmuggel wird in der EU nicht geahndet.
Fast zwei Drittel aller Deutschen misstrauen der legalen Herkunft von Holzprodukten

Frankfurt/BrĂŒssel - Europas BĂŒrger wollen eine striktere Kontrolle der Holzimporte und fordern verstĂ€rkten Einsatz im Kampf gegen illegalen Holzeinschlag. Das geht aus einer europaweiten, reprĂ€sentativen Umfrage der Umweltschutzorganisationen WWF und Friends of the Earth hervor. FĂŒr Ende April ist im EU-Parlament eine Abstimmung ĂŒber eine neue Verordnung angesetzt, die das Problem angehen soll. Bisher wird der Handel mit Holz aus illegaler Waldvernichtung in der EU nicht geahndet.

So gaben 92 Prozent aller Befragten an, sie wĂŒrden ein EU-weites Gesetz zur BekĂ€mpfung des Handels mit Holz aus illegalen Quellen begrĂŒĂŸen. Außerdem glauben 56 Prozent der Befragten nicht, dass die meisten ihrer erworbenen Holzprodukte – vom Klopapier ĂŒber den Parkettfussboden bis zum Kleiderschrank - aus legalen Quellen stammt. Mit dieser EinschĂ€tzung liegen sie laut WWF-Angaben gar nicht so falsch. Die Umweltstiftung schĂ€tzt, dass bis zu 19 Prozent aller EU-Holzimporte aus illegalen unter zumindest verdĂ€chtigen Quellen stammt. „Die Holz-Mafia schmuggelt ihre wertvolle Ware weitgehend ungehindert um den halben Globus bis nach Europa“, sagt WWF-Referentin Nina Griesshammer. „Ein strenges Gesetz auf EU-Ebene wĂŒrde nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der WĂ€lder weltweit leisten, sondern auch der heimischen Waldwirtschaft zu gute kommen.“ So mĂŒssten etwa verantwortungsvoll arbeitende Unternehmen und nicht mehr mit den geklauter Schmuggelware konkurrieren.

Auch in Deutschland gibt es bisher keine effektive Gesetzgebung gegen die Einfuhr, den Handel oder die Weiterverarbeitung von illegalem Holz. Dabei wĂŒrde eine klare Mehrheit der Deutschen von 53 Prozent ein solches Gesetz als „sehr bedeutend“ einstufen, weitere 36 Prozent schließen sich dieser Forderung mit „ziemlich bedeutend“ an. Auch bei der Frage, wie wichtig es den Deutschen ist, dass ihre erworbenen Holzprodukte aus legalen Quellen stammten, zeichnet sich ein klares Bild ab: 61 Prozent der Befragten fĂ€nde diesen Umstand „sehr wichtig“, noch einmal 30 Prozent „ziemlich wichtig“. Nach EinschĂ€tzung des WWF zeigen die Umfrageergebnisse, dass die Mehrheit der BĂŒrger lĂ€ngst viel weiter ist als die Politik. „Von der EU-Kommission bis hin zum deutschen Landwirtschaftsministerium hat die Politik beim Kampf gegen den illegalen Holzhandel bisher verzögert und versagt“, sagt Nina Griesshammer. Der WWF fordert von der EU und Landwirtschaftsministerin Aigner sich nicht lĂ€nger einer starken und umfassenden EU-Gesetzgebung zu versperren.
 
 

 
EDF - der Atomkonzern spioniert bei Greenpeace
"Gegen den leitenden Angestellten des Sicherheitsdienstes des Staatskonzerns EDF, Pierre Francois, hat die Staatsanwaltschaft Nanterre bei Paris ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Sie verdĂ€chtigt ihn, Beihilfe dazu geleistet zu haben, den Computer des ehemaligen Chefs der Umweltschutzorganisation Greenpeace Frankreich, Yannick Jadot, auszuspionieren. TatsĂ€chlich hat Pierre Francois die Sicherheitsfirma Kargus Consultant beauftragt, Informationen ĂŒber Atomkraftgegner einzuholen. Zwischen 2004 und 2006 schloss der EDF-Sicherheitsdienst mit Kargus zwei VertrĂ€ge ab. Ein Hacker von Kargus Consultant klinkte sich daraufhin 2006 in den Computer von Jadot ein. Der Hacker hat inzwischen gestanden, in das Computersystem von Greenpeace eingedrungen zu sein." Zitatende

Quelle: SĂŒddeutsche Zeitung 2.4.09
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Waschtag auf dem Gehweg: Freiburgs Biotonnen-Waschwagen ...
.... startet in die erste Runde

Zum Sommerprogramm der stÀdtischen Abfallwirtschaft gehört
jedes Jahr die Reinigung der Biotonnen. Ein Waschfahrzeug
sorgt dafĂŒr, dass Freiburgs braune Tonnen zweimal
jĂ€hrlich vor Ort mit Hochdruck und heißem Wasser ausgespĂŒlt
werden. Dies verhindert, dass die BehÀlter vor allem in der
warmen Jahreszeit beginnen, ein „biologisches Eigenleben“
zu fĂŒhren. Der Waschwagen folgt dem LKW, der die Biotonnen
im jeweiligen Stadtteil entleert. Das Waschwagen-Team
der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH (ASF)
beginnt im Auftrag der Stadt mit seiner ersten Tour durch die
Freiburger Straßen in der zweiten Aprilwoche, der zweite
Durchlauf ist fĂŒr Mitte Juli geplant.

In diesem Zusammenhang erinnert die ASF an die folgenden
Regeln:

Alle Biotonnen, die am Einsatztag gereinigt werden sollen,
erhalten als Kennzeichen einen roten AnhÀnger. Die so markierten
Tonnen mĂŒssen auf dem Gehweg stehen bleiben,
sonst kann die ASF sie nicht auswaschen.

Sobald eine Biotonne geleert und mit dem roten AnhÀnger
versehen wurde, darf sie noch nicht mit frischem Bioabfall
gefĂŒllt werden. Das Material behindert sonst den Waschvorgang
und muss entsorgt werden

Es kann vorkommen, dass in einzelnen Straßen die Biotonnen
wegen des „Waschtages“ etwas frĂŒher oder spĂ€ter als
gewohnt entleert werden. Deshalb sollten Anwohnerinnen und
Anwohner nicht ĂŒbereilt bei der ASF reklamieren, sondern
etwas Geduld zeigen: zwischen 6.30 und 17 Uhr werden am
vorgesehenen Tag alle Bio-BehÀlter entleert.
 
 

Joanna Yarrow „Kampf den Klimakillern“
 
Joanna Yarrow „Kampf den Klimakillern“
Ein Buchtipp

Ob es den Klimawandel gibt oder nicht – darĂŒber brauchen wir nicht zu rĂ€tseln. Auch nicht darĂŒber, dass es in der Verantwortung der IndustrielĂ€nder und Politiker liegt, die ErderwĂ€rmung zu bremsen und die Klimakatastrophe abzuwenden. Doch welchen Beitrag kann jeder Einzelne von uns leisten, um den Treibhauseffekt zu stoppen?

In ihrem Ratgeber „Kampf den Klimakillern“ gibt die britische Umweltexpertin Joanna Yarrow Tipps aus allen Lebensbereichen (Isolierung, ElektrogerĂ€te etc.), um den CO2-Ausstoß zu verringern. Und vieles lĂ€sst sich problemlos in den Alltag integrieren: Heizkosten lassen sich um 10% senken, wenn man den Thermostat nur um 1°C zurĂŒckstellt, die SpĂŒlmaschine verbraucht ein Drittel weniger Energie, wenn sie nur bei 55°C und nicht bei 65°C lĂ€uft. Damit ist Umweltschutz so einfach wie noch nie und man spart zudem eine Menge Geld.

Knaur Verlag MĂŒnchen, 128 Seiten mit 60 Abbildungen, EUR 9,95 - sFr 18,90
ISBN 978-3-426-64608-3
 
 



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