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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

Fangsaison im Mittelmeer wird gestartet.
© B.J. Skerry/Nat. Geogr. Stock / WWF-Canon
 
Fangsaison im Mittelmeer wird gestartet.
WWF-Prognose: Totaler Kollaps der BestĂ€nde wegen Überfischung

Frankfurt - Der Blauflossen-Thunfisch im Mittelmeer wird, wenn sich nichts Ă€ndert, bis zum Jahr 2012 ausgerottet sein. Zu diesem Ergebnis kommt der WWF nach Analyse der PopulationsbestĂ€nde und der vorhandenen Zahl an fortpflanzungsfĂ€higen Tieren. Die Fangsaison fĂŒr den Blauflossen-Tunfisch im Mittelmeer wird traditionell Mitte April eingelĂ€utet. Zu der offiziellen Fangquote kommt nach WWF-Angaben eine Dunkelziffer an illegalen FĂ€ngen. Zwar hat die EU kurzfristig die Fangsaison um zwei Wochen verkĂŒrzt, doch damit wird die Jagd auf Tunfisch trotzdem noch in der Laichsaison, die im Mai beginnt, stattfinden.

Der WWF hatte in der Vergangenheit wiederholt einen kompletten Fangstopp bis zur Erholung der BestĂ€nde, die in den vergangenen 50 Jahren um etwa 75 Prozent eingebrochen sind, gefordert. Neuste Untersuchungen haben jetzt ergeben, dass die fortpflanzungsfĂ€hige Population bis 2012 ausgelöscht sein wird. Danach droht die unwiederbringliche Ausrottung der Tunfische im Mittelmeer. „Es ist absurd, die Fangsaison zu eröffnen, wĂ€hrend die BestĂ€nde kollabieren. Die Art könnte in den nĂ€chsten drei Jahren verschwinden und die Fischindustrie will wieder zum TagesgeschĂ€ft ĂŒbergehen", so WWF-Fischereiexpertin Karoline Schacht.

Fang und Verzehr von Blauflossen-Tunfisch (auch Roter Tunfisch genannten) haben in den Mittelmeeranrainern eine lange, stark verankerte Tradition, die jedoch durch das Aussterben der Tierart bald der Vergangenheit angehören könnte. Erst Anfang April hat das FĂŒrstentum Monaco als erster Staat der Erde komplett auf Blauflossen-Tunfisch verzichtet. Alle Restaurants, EinzelhĂ€ndler und Chefköche haben die bedrohte Art aus ihren Regalen und von ihren Speisekarten genommen. Diese Maßnahme will Monaco so lange durchfĂŒhren, bis sich die BestĂ€nde von der Jahrzehnte andauernden Überfischung erholt haben. „Ob es jedoch jemals wieder Blauflossen-Tunfisch in dem FĂŒrstentum geben wird, ist nach derzeitigem Stand der Dinge mehr als zweifelhaft“, sagt Karoline Schacht. „Die Vertragsstaaten und die Fischindustrie mĂŒssen sich Monaco zum Vorbild nehmen und den Tunfisch-Fang im Mittelmeer einstellen.“ Dies sei die letzte Chance, den Blauflossen-Tunfisch zu retten.
 
 

 
Globaler Beifang-Report macht erhebliche Verschwendung deutlich.
WWF fordert RĂŒckwurfverbote und bessere Fangtechnik.

Hamburg - Mindestens 40 Prozent aller Fische und Meerestiere, die in die Netze der Fischindustrie gehen, sind so genannter Beifang. Davon geht ein neuer WWF-Report aus, der rund zwei Drittel der weltweiten Meeresfischerei auf ihren Beifanganteil untersucht hat. Danach geht ein großer Teil des Fangs entweder als toter „MĂŒll“ auf See ĂŒber Bord oder wird ohne angemessenes Management gefischt. „Die FischbestĂ€nde können sich nicht erholen, solange 40 Prozent von allem, was wir aus dem Meer holen, wie MĂŒll behandelt und nicht auf Fangquoten angerechnet wird “, sagt Karoline Schacht, WWF-Fischereiexpertin. Die im Report untersuchten Fischereien haben einen geschĂ€tzten jĂ€hrlichen Gesamtfang von 95,2 Millionen Tonnen. Davon wurden rund 38,5 Millionen Tonnen, also 40,4 Prozent, als Beifang identifiziert. Auch die fĂŒr den deutschen Handel bedeutenden Regionen des Nord-Ost Atlantik und der Beringsee gehören zu den untersuchten Gebieten.

„Wir steuern auf eine ökologische, ökonomische und humanitĂ€re Krise zu, wenn die weltweite Fischerei nicht auf nachhaltige und zielgenauere Fangmethoden umstellt“, warnt Karoline Schacht. Nach Ansicht des WWF verschĂ€rft Beifang das Problem der Überfischung, auch weil zu viele, nicht vermarktbare Jungtiere in den Netzen landen und damit zukĂŒnftige FĂ€nge verloren gehen. „Nur eine wirklich nachhaltige Fischerei ist zukunftsfĂ€hig“, sagt die WWF-Expertin. „Kein Industriezweig kann es sich leisten, auf Dauer mit einer so hohen Fehler- und Abfallquote zu wirtschaften.“ Der WWF kritisiert außerdem, dass Tierarten wie Meeresschildkröten, Delphine und Haie unselektiven Fangmethoden zum Opfer fallen und somit in ihrem Bestand gefĂ€hrdet wĂŒrden.

Grundschleppnetze und andere unselektive FanggerĂ€te sollten nach Ansicht des WWF durch umweltvertrĂ€glichere und zielgenauere Techniken ersetzt werden. Der WWF plĂ€diert zudem fĂŒr ein striktes RĂŒckwurfverbot in der EuropĂ€ischen Fischerei sowie fĂŒr die Anrechnung der mitgebrachten BeifĂ€nge auf die Fangquoten der Fischer. BestĂ€nde wie der Nordsee-Kabeljau waren in den vergangenen Jahren auch aufgrund immenser RĂŒckwurfraten besonders stark unter Druck geraten. „Um wichtige Maßnahmen wirkungsvoll und schnell umsetzen zu können brauchen wir ein weltweit abgestimmtes VerstĂ€ndnis ĂŒber Umfang und Bedeutung von Beifang“, sagt Karoline Schacht. „Diese unsichtbare Fischerei, jenseits von Quoten und ManagementplĂ€nen muss ein Ende haben.“
 
 

„FREE-SUN“- Freiburgs Erneuerbare Energie: Sonne“
 
„FREE-SUN“- Freiburgs Erneuerbare Energie: Sonne“
Ab sofort Gewinnspiel mit attraktiven Preisen unter den
ersten 40 realisierten Anlagen

Seit einigen Tagen können interessierte Freiburgerinnen und
Freiburger im Internet unter www.freiburg.de/freesun schnell,
unkompliziert und kostenlos sehen, ob sich ihr Dach grundsÀtzlich
fĂŒr eine Solaranlage eignet. Die Einstrahlung auf das
Dach wurde nach Ausrichtung, Neigung und Verschattung
bewertet.

Freiburg ist die erste baden-wĂŒrttembergische Stadt, die diesen
Service ihren BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern online anbietet.
Unter dem Motto „FREE-SUN“- Freiburgs Erneuerbare Energie:
Sonne“ will die Stadt weitere Interessenten gewinnen,
Solaranlagen auf ihren DĂ€chern zu installieren. Das Projekt
erhÀlt eine finanzielle Förderung in Höhe von 41.500 Euro,
das sind 50 Prozent der Gesamtkosten, aus dem Innovationsfonds
Klima- und Wasserschutz der badenova. Die LUBW,
Landesanstalt fĂŒr Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-
WĂŒrttemberg, hat der Stadt Freiburg freundlicherweise
die Karten ĂŒber das RĂ€umliche Informations- und Planungssystem
zur VerfĂŒgung gestellt.

Ab sofort startet die Stadt ein Gewinnspiel mit attraktiven
Preisen unter den ersten 40 realisierten Anlagen. Der erste
Preis ist eine Besichtigung der Anlage auf dem badenova-
Stadion mit ExklusivfĂŒhrung und einen Zuschuss zu einer PVAnlage
von 400 Euro oder die Stadt spendet fĂŒr eine Thermieanlage
mit HeizungsunterstĂŒtzung einen Kollektor. Zweiter
Preis ist eine Fahrt mit dem Erlebniswagen der VAG und einen
Zuschuss von 100 Euro zu der neuen Anlage. Der dritte
Preis beinhaltet ein SonnenfrĂŒhstĂŒck auf dem Schauinsland
fĂŒr die ganze Familie.

Die Teilnahmebedingungen: Die Anlage ist nach dem 15. April
2009 (als Datum gilt das Datum der Installateurrechnung)
gebaut und steht im Freiburger Stadtgebiet. Und die Stadt
darf die neue Anlage als Werbung fĂŒr die Informationskampagne
„FREE-SUN“ nutzen.

Wer teilnehmen möchte, kann sich schriftlich oder per EMail
an die Stadt Freiburg, Umweltschutzamt, Talstraße 4,
79102 Freiburg oder an umweltschutzamt@stadt.freiburg.de
wenden.

Bitte bei der Bewerbung folgende Informationen beifĂŒgen:
Rechnung des Installateurs, GrĂ¶ĂŸe der Anlage in Quadratmetern,
Kilowatt oder Anteil der solaren Deckung an der Heizung.
Um welche Art von Anlage handelt es sich? Und wie
sind Sie auf das „FREE-SUN“-Projekt aufmerksam geworden?

Reine Thermieanlagen, die nur der Erhitzung des Warmwassers
diesen, sind leider vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Weitere Informationen zum Gewinnspiel unter der Telefonnummer:
201-6147 oder per E-Mail unter
umweltschutzamt@stadt.freiburg.de
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Amphibien wandern wieder
Viele Frösche, Kröten und Molche sind in Freiburg unterwegs

Umweltschutzamt appelliert zu Vorsicht und RĂŒcksichtnahme

Dank der frĂŒhlingshaften Temperaturen wandern derzeit zahlreiche
Amphibien, vor allem Erdkröten, an ihre LaichgewÀsser.
Ehrenamtliche Vereinsmitglieder und viele freiwillige Helfer/
innen betreuen die Wanderungen in Freiburg, vor allem
am Waldsee, an der Opfinger Straße und im Kappeler Kleintal.

Morgens und abends werden die Tiere entlang der AmphibienschutzzÀune
gesammelt und entweder in die LaichgewÀsser
oder zurĂŒck in den Waldlebensraum gebracht.

Die Helfergruppen bitten um RĂŒcksichtnahme auf die Tiere
und vor allem ihre Gelege. Personen ohne Kenntnisse im
Amphibienschutz sollten ohne Anleitung keine Tiere umsetzen.

Alle heimischen Amphibien sind besonders geschĂŒtzt. Die
Tiere selbst und ihre Entwicklungsformen, also der Laich oder
spĂ€ter die Kaulquappen, dĂŒrfen nicht aus der Natur entnommen,
zerstört, verletzt oder gar getötet werden.

Das stÀdtische Umweltschutzamt appelliert daher an Eltern,
ihre Kinder auf den Schutz der Amphibien aufmerksam zu
machen und ihnen zu erklÀren, dass beispielsweise Laichballen
nicht entnommen werden oder mit Stöcken zerschlagen
werden dĂŒrfen und die vielen sich derzeit besonders am
Waldseeufer tummelnden Tiere sich nicht zum Spielen eignen
und im GewÀsser zu belassen sind.

Prinzipiell sind Hunde in öffentlichen Anlagen, wie dem Möslepark,
nur auf Fußwegen und an kurzer Leine zu fĂŒhren. Sie
sind vom Uferbereich des Waldsees fernzuhalten, da sie den
an Pflanzen befestigten Laich zertreten und die Erdkröten
beim Ablaichen erheblich stören können.

Auch Jogger und Radler sollten in den Abend- und Nachtstunden
die Waldwege um den im Landschaftsschutzgebiet
„Brombergkopf, Lorettoberg, Schlierberg“ gelegenen Waldsee
meiden, auf denen zu dieser Zeit besonders viele ErdkrötenmÀnnchen
ausdauernd verharren, um ein Weibchen zu finden.

Auch das Sammeln von BĂ€rlauch, das in grĂ¶ĂŸeren Mengen
an sich bereits naturschutzrechtlich nicht zulÀssig ist, gefÀhrdet
die Amphibien, da viele von ihnen unter den BlÀttern
Schutz suchen.

Da die Zahl der Erdkröten stark zurĂŒckgeht, vor allem in LebensrĂ€umen,
die von Straßen durchschnitten werden, ist ein
Schutz der Populationen vor - wenn auch oft unbedachten
BeeintrÀchtigungen durch Menschen - besonders wichtig.

ZusÀtzliche Helferinnen und Helfer sind jederzeit willkommen.
Interessenten können sich an das Umweltschutzamt
unter der Telefonnummer: 201-6125 oder per E-Mail an die
Adresse umweltschutzamt@stadt.freiburg.de wenden.
 
 

 
Erosionsmindernde Bewirtschaftung verringert Bodenabschwemmungen
Landratsamt und Umweltschutzamt appellieren an Landwirte am Tuniberg

Neben anderen landwirtschaftlichen Kulturen werden am Tuniberg
auch Spargel und Reben angebaut. Diese Kulturen
sind wegen ihrer großen ReihenabstĂ€nde, der damit verbundenen
geringen natĂŒrlichen Bodenbedeckung sowie einer
intensiven mechanischen Bodenbearbeitung besonders erosionsgefÀhrdet.

Nach den in den letzten Jahren zugenommenen heftigen
kurzzeitigen NiederschlÀgen kommt es am Tuniberg immer
wieder zu Bodenabschwemmungen. Dieser Bodenabtrag
stellt nicht nur ein Verlust fĂŒr die Landwirte dar, sondern verursacht
auch SchĂ€den auf benachbarten FlĂ€chen, Straßen
und Wegen und verstopft außerdem die öffentliche Kanalisation,
die anschließend mit großem finanziellen Aufwand wieder
gereinigt werden muss.

Um diese Bodenabschwemmungen zu vermeiden oder zumindest
zu verringern, appellieren das Landratsamt Breisgau-
Hochschwarzwald und das stÀdtische Umweltschutzamt an
die Landwirte am Tuniberg, wirksame und leicht umsetzbare
Maßnahmen zu ergreifen: beispielsweise das Anlegen von
GrĂŒnstreifen, Aufbringen von Stroh in den Erntewegen, Anlegen
von Querrinnen sowie das Errichten von begrĂŒnten Barrieren.

Beim Spargel wĂ€re die Einsaat einer BegrĂŒnung zwischen
AufdÀmmen und Erntebeginn wenig sinnvoll, da durch das
Ernten die aufgehende Einsaat wieder zertrampelt wĂŒrde.
Hier hat sich vor allem in hÀngigen Anlagen die Einlage von
Stroh bewÀhrt. Der Boden wird geschont und der Dauerhumusanteil
erhöht, bei Dauerregen versickert das Wasser
schneller und die Erntewege sind dann besser begehbar.

Zur guten landwirtschaftlichen Praxis gehört es, Erosion zu vermeiden.
Falls einzelne Landwirte am Tuniberg die relativ einfachen
erosionsmindernden Schritte nicht umsetzen, kann dies bei
den landwirtschaftlichen Betrieben auch zu KĂŒrzungen der Ausgleichszahlungen
fĂŒhren. Außerdem können die Verursacher fĂŒr
ErosionsschÀden haftbar gemacht und zum Schadenersatz verpflichtet
werden.
 
 

Umweltpreis 2009 der Stadt Freiburg
 
Umweltpreis 2009 der Stadt Freiburg
Auch in diesem Jahr wieder zwei Kategorien: Unternehmen
und Umweltgruppen

Ausschreibungsunterlagen ab 20. April unter
www.freiburg.de/umweltpreis abrufbar - Preis ist mit jeweils
3.750 Euro dotiert

Bereits zum 8. Mal vergibt die Stadt und die FWTM gemeinsam
mit der badenova und der Rhodia Acetow GmbH den diesjÀhrigen
Umweltpreis.

Auch 2009 gibt es die zwei bewÀhrten Gruppen: die Kategorie
„Unternehmen“ und die Kategorie „Umweltgruppen“. Teilnehmen
können in der Kategorie „Unternehmen“ Firmen, Arbeitsgemeinschaften,
Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die ihre
GeschÀftsniederlassung innerhalb des Einzugsgebietes der Wirtschaftsregion
Freiburg haben. In der Kategorie „Umweltgruppen“
sind Vereine, VerbĂ€nde, Einzelpersonen, Schulklassen, SchĂŒlergruppen
und Kindergartengruppen aus Freiburg angesprochen.

Der Preis ist in beiden Kategorien mit jeweils 3.750 Euro dotiert,
wobei eine Aufteilung auf mehrere PreistrĂ€ger möglich ist. Über
die Vergabe der Preise entscheidet eine unabhÀngige Jury, der
unter anderem UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik, Mitglieder
des Gemeinderates, der GeschĂ€ftsfĂŒhrung der FWTM und mehrerer
UmweltschutzverbÀnde angehören.

Wesentliche Auswahlkriterien fĂŒr die Preisverleihung sind vor
allem Innovationsgehalt, MarktfÀhigkeit und wirtschaftliche Be-
deutung des Wettbewerbsbeitrags. Außerdem werden solche
Leistungen gewĂŒrdigt, die neben ihrem positiven Beitrag zum
Umweltschutz auch durch ihre Vorbildfunktion und die praktische
Umsetzbarkeit ĂŒberzeugen. Die öffentliche Verleihung des Freiburger
Umweltpreises erfolgt im Rahmen der Baden Messe im
September 2009.

Im vergangenen Jahr erhielten in der Kategorie „Unternehmen“
die GĂ€rtnerei Piluweri aus MĂŒllheim-HĂŒgelheim, die Firma Holzbau
Miocic aus St. Peter, das Seehotel Wiesler aus Titisee-
Neustadt sowie in der Kategorie „Umweltgruppen“ die Arbeitsgruppe
Naturschutz im Badischen Landesverein fĂŒr Naturkunde
und Naturschutz sowie der Verkehrsclub Deutschland (VCD) die
ersten Preise.

Wer Interesse hat, kann ab 20. April unter
www.freiburg.de/umweltpreis die Ausschreibungsunterlagen
und die Richtlinien zum Umweltpreis 2009 einsehen. Bis 13. Juni
können sich Interessierte bewerben. Weitere Informationen gibt
es neben der stÀdtischen homepage unter www.freiburg.de, auch
beim Umweltschutzamt unter der Telefonnummer: 201-6110
oder bei der FWTM unter der Telefonnummer: 3881-833.
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Filmtipp: ALASKA - WILDNIS AM RANDE DER WELT
 
Filmtipp: ALASKA - WILDNIS AM RANDE DER WELT
BRD 1966, Regie: Eugen Schuhmacher, 89 Minuten

Eine Entdeckungsreise durch die Wildnis Alaskas: Vom Kanadischen Dawson Creek aus entdecken zwei Naturfilmer ĂŒber den Alaska Highway bis nach Fairbanks und Anchorage die Flora und Fauna der polarnahen Region. Biber, Schneeziegen, Karibus, Grizzlies, Alaska-Elche und RotfĂŒchse leben in den WĂ€ldern, Seen und Bergen. Zwischen Gletschern und der wilden WestkĂŒste kĂŒnden TotempfĂ€hle und alte Friedhöfe von den Athapaskan-Indianern.

LĂ€uft in Freiburg in der Harmonie.
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Radsaison mit neuem Fahrrad-Stadtplan eröffnet
Neuer Plan fĂŒr 2,50 Euro erhĂ€ltlich

Im Jahr 2007 kam der neue Fahrradstadtplan der Stadt Freiburg
auf den Markt. Offensichtlich genau das richtige Werk -
denn schon nach drei Monaten war der Plan vergriffen und
das Vermessungsamt druckte weitere Exemplare nach. Zwei
Jahre spÀter sind nun alle 8.000 Exemplare verkauft und
pĂŒnktlich zur Radsaison 2009 bringt die Stadt Freiburg eine
aktualisierte Auflage des Plans heraus.

Der Fahrradstadtplan zeigt das gesamte Radwegenetz von
insgesamt 420 Kilometern im Freiburger Stadtgebiet. Der
Plan bietet außerdem Ausflugstipps und Sicherheitshinweise,
Adressen und Infos rund um den Radverkehr.

Der Plan ist im örtlichen Buchhandel, in FahrradgeschÀften
oder bei der Rathaus-Information fĂŒr nur 2,50 Euro erhĂ€ltlich.
GrĂ¶ĂŸere Mengen zum Beispiel fĂŒr Schulen können direkt
beim Vermessungsamt (Tel.: 0761/201-4207) ermĂ€ĂŸigt erworben
werden.

Ein weitere Verbesserung im Angebot fĂŒr die Radler konnte
letztes Jahr umgesetzt werden: Alle wichtige Radwege und
Radrouten wurden mit Radwegweisern beschildert. Diese
systematische Beschilderung erleichtert die Suche nach einer
schönen und sicheren Route. Insgesamt rund 400 Schilderstandorte
machen das Radfahren auch auf unbekannteren
Strecken abseits der Hauptverkehrsstraßen einfacher, attraktiver
und damit auch sicherer. Das Konzept wurde zusammen
mit dem ADFC und den Nachbar-Landkreisen umgesetzt.

Auch das Kartenmaterial zum Radfahren in der Regio ist mit
der im vergangenen Jahr neu aufgelegten „Radwanderkarte
Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und Stadt Freiburg“
(Kartenset, 9,90 Euro) auf den neuesten Stand gebracht worden.
Und fĂŒr Mountainbiker und Mountainbikerinnen empfiehlt
sich die Freiburger „Waldfreizeitkarte“ (5 Euro). Die Mountainbike-
Strecken sind ebenso wie die Alltagsrouten seit kurzer
Zeit mit Wegweisern beschildert.

Letztes Jahr wurde erheblich in Sanierung und Ausbau des
Radwegenetzes investiert: Unter anderem aus Mitteln des
Klimaschutzprogramms hatte der Gemeinderat letztes Jahr
Mittel fĂŒr den Radverkehr in Höhe von 840.000 Euro freigegeben.
Damit konnten wichtige Maßnahmen zur Erhöhung
der Verkehrssicherheit und zum Ausbau des Radverkehrsnetzes
vorgenommen werden. Das Programm wurde durch das
Garten- und Tiefbauamt im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen
umgesetzt.

Auch in diesem Jahr wird es weitere Verbesserungen fĂŒr den
Radverkehr geben: Im Haushalt sind dafĂŒr 2009 und 2010 je
470 000 Euro vorgesehen. „Die Sanierung der Infrastruktur
und die Erhöhung der Verkehrssicherheit sind wichtige Ziele“,
so GuT-Amtsleiter Frank Uekermann. Auch im Hinblick auf
die stÀdtischen Klimaschutzziele spiele der weitere attraktive
Ausbau des Radverkehrsnetzes eine große Rolle. Los geht's
in den nĂ€chsten Wochen mit der Öffnung weiterer Einbahnstraßen
fĂŒr den Radverkehr und der Bereitstellung weiterer
AbstellbĂŒgel in der Innenstadt.
 
 



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323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 


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