oekoplus - Freiburg
Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
Solarsprechstunden in der Stadtbibliothek
Am Dienstag, 12. Mai von 10 bis 14 Uhr und Freitag, 15.
Mai von 15 bis 18 Uhr gibt es eine außergewöhnliche
Sprechstunde in der Stadtbibliothek am MĂŒnsterplatz: die Solarsprechstunde.

Wollten Sie schon immer wissen, ob Ihr Dach fĂŒr eine Solaranlage
geeignet ist? Bislang waren die Informationen nur mit
viel Aufwand und MĂŒhe zu erhalten. Seit kurzem können Sie
im Internet unter www.freiburg.de/freesun schnell, unkompliziert
und kostenlos erste Informationen abrufen und gut vorinformiert
in das GesprÀch mit dem Handwerker Ihres Vertrauens
gehen.

Sie haben kein Internet? Sie haben allgemeine Fragen zu
Solaranlagen? Dann nutzen Sie die Solarsprechstunde in der
Stadtbibliothek.

Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, bitte bei Interesse
sich vorab beim stÀdtischen Umweltschutzamt unter der Telefonnummer:
201-6147 oder per E-Mail unter
umweltschutzamt@stadt.freiburg.de anmelden.
Ihre Ansprechpartnerin
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WWF startet interaktive Web-Community auf www.wwf-jugend.de
© Sindre Kinnerod / WWF-Canon
 
WWF startet interaktive Web-Community auf www.wwf-jugend.de
Voting und Bewerbung fĂŒr Gorilla-Expedition noch bis 5. Juni.

Frankfurt - Laut der aktuellen BRAVO-Umfrage sind Klimawandel und Umweltschutz die dringlichsten Themen fĂŒr die Jugendlichen in Deutschland. Mit 89 Prozent der Nennungen liegt die globale ErwĂ€rmung noch vor der Weltwirtschaftskrise oder der TerrorbekĂ€mpfung. Und 82 Prozent der Befragten wĂŒrden sich bereit erklĂ€ren, zum Schutz der Umwelt und des Klimas auf Annehmlichkeiten zu verzichten. „Die Jugendlichen wissen, dass es um ihre Zukunft geht und dass sie gefordert sind, aktiv diese Zukunft mit zu gestalten. Sie wollen und sollten in Fragen von Klima- und Umweltschutz mitmischen, Antworten geben, Forderung stellen“, sagt Steffen Heyn, Leiter des Kinder- und Jugendprogramms beim WWF Deutschland. Daher startet der WWF unter www.wwf-jugend.de eine neue, bisher einmalige Online-Community im Umweltbereich.

Mit dem Start der Plattform bietet die Umweltstiftung allen Usern zwischen 14 und 24 Jahren, die sich fĂŒr den Erhalt unserer Umwelt engagieren wollen, einen Ankerpunkt im World Wide Web. Nach WWF-Angaben ist die neue Community mit ihrem Fokus auf Umweltschutz bisher einmalig im deutsch-sprachigen Raum. „Uns war es wichtig, im Internet einen Raum zu schaffen, in dem sich junge Menschen fĂŒr Umwelt- und Klimaschutz engagieren, wo sie diskutieren und partizipieren können“, sagt Steffen Heyn. „Naturschutz muss erlebbar sein. Daher verknĂŒpfen wir die Online-AktivitĂ€ten mit Offline-Aktionen, Naturcamps und einer Expedition.“

Neben einem Online-Forum mit Chats und Diskussionen, können die User an interaktiven WWF-Aktionen teilnehmen, eigene Zukunftsvisionen entwickeln und Ideen zum alltĂ€glichen Umweltschutz einstellen. Der unangefochtene Höhepunkt 2009: Drei Jugendliche werden auf eine Expedition in das WWF-Projektgebiet im afrikanischen Dschungel, nach Dzanga-Sangha, gehen. Es liegt zunĂ€chst in der Hand der neuen WWF-Community, wer an einem Vorbereitungs- und Auswahlcamp teilnehmen darf. Die User können unter den Bewerbern fĂŒr ihren Favoriten abstimmen und ihm einen Platz in der Vorauswahl und eine Teilnahme am Casting-Camp Anfang Juli sichern. Daneben gibt es auch spezielle WWF Jugend-Camps in Schweden, Polen, Segeln auf der Ostsee, Wald-Survivalcamp und Alpencamps in Lenggries.
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FledermÀuse am Waldsee
Stadt und AG Fledermausschutz stellen gemeinsamen Flyer vor

Vorstellung des Faltblatts und kostenlose FĂŒhrung am
Freitag, 8. Mai um 20 Uhr am Bootshaus Waldsee

Wer wissen will, wo man in Freiburg FledermÀuse beobachten
kann, wie viel Arten hier nachgewiesen sind, wo sie leben
und brĂŒten und noch vieles mehr, sollte sich den neuen Flyer
“FledermĂ€use am Freiburger Waldsee“ nĂ€her anschauen.

Das vom stÀdtischen Umweltschutzamt zusammen mit der
Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz erstellte Faltblatt ist
weitaus mehr als nur Information ĂŒber die „JĂ€ger der Nacht“.
Neben Beschreibungen der am Waldsee am hÀufigsten auftretenden
Fledermausarten, enthÀlt der Flyer eine Empfehlung
zu einem Rundweg und eine Anleitung, wie mit Hilfe
spezieller Detektoren eine Zuordnung der Fledermausrufe zu
den einzelnen Arten möglich ist. Hierzu hat das Umweltschutzamt
eigens fĂŒnf Fledermausdetektoren angeschafft, die
gegen ein Pfand (Personalausweis) in der GaststÀtte Waldsee
ausgeliehen werden können.

„Das außerordentlich große Interesse der Bevölkerung an der
Veranstaltung „Nacht der Umwelt“ in den zurĂŒckliegenden
Jahren war Ausgangspunkt dieses Projektes“, so UmweltbĂŒrgermeisterin
Gerda Stuchlik. Die vom Umweltschutzamt organisierten
und der AG Fledermausschutz durchgefĂŒhrten
FledermausfĂŒhrungen waren nach kurzer Zeit ausgebucht.
Bis zu jeweils 80 BĂŒrgerinnen und BĂŒrger hatten sich jeweils
angemeldet.

Über das große Interesse an diesen dĂ€mmerungs- und
nachtaktiven SĂ€ugetieren freuen sich die Umweltschutzamtsleute;
standen die FledermÀuse doch wegen ihres Jagdverhaltens,
ihren versteckten Schlaforten in Höhlen und Dachböden
und ihrer NĂ€he zu Vampirgeschichten bis vor wenigen
Jahren noch in negativem Ruf.

Die Stadtverwaltung sagte deshalb auch gerne der AG Fledermausschutz
ihre Mitwirkung zu, als diese mit dem Vorschlag,
einen Fledermausrundgang mit Beobachtungsmöglichkeiten
und eine Ausleihe von Fledermausdetektoren fĂŒr
jedermann anzubieten, an sie herantrat. Mit dem neuen Angebot
können die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger selbst erfahren,
wie sich die Echoortung der FledermÀuse anhört, wie sich die
einzelnen Arten in ihren Rufen unterscheiden und wie sie sich
in ihrem Jagdrevier bewegen und damit umfassende Kenntnisse
ĂŒber die wendigen JĂ€ger der Nacht erwerben. Nicht zuletzt
soll hierdurch ein Beitrag zu mehr VerstĂ€ndnis fĂŒr den
Fledermausschutz geleistet werden.

Mit dem Faltblatt und den Detektoren ist beispielsweise zu
erfahren, dass die Wasserfledermaus am liebsten direkt ĂŒber
dem See jagt und dort Insekten absammelt. Gelegentlich berĂŒhrt
sie dabei auch kurz die WasseroberflÀche. Am Waldsee
kann man die Zwergfledermaus beim Jagen in den BĂ€umen
und an den Straßenbeleuchtungen beobachten. Sie ist die bei
uns hÀufigste Fledermausart und eines der wenigen Wildtiere,
das von der Straßenbeleuchtung profitieren.

Beim Großen Abendsegler ist das völlig anders, er ist nur
beim Ausfliegen aus seiner Höhle hörbar. Danach jagt er im
freien Luftraum ĂŒber den Baumkronen und ist nur noch ĂŒber
seine Rufe zu identifizieren.

In Anbetracht der Lebensgewohnheiten der „JĂ€ger der Nacht“
findet die Vorstellung des neuen Fledermaus-Flyers und die
Premiere des Detektorenverleihs in den frĂŒhen Abendstunden
am Freitag, 8. Mai um 20 Uhr am Bootshaus am Waldsee
in Verbindung mit einer kostenlosen FledermausfĂŒhrung
durch die AG Fledermausschutz statt.

Eine Woche spÀter, ab Freitag, 15. Mai, können die neu angeschafften
fĂŒnf Fledermausdetektoren gegen ein Pfand
(Personalausweis) in der GaststÀtte Waldsee ausgeliehen
werden.

Ab Montag, 11. Mai, ist das Faltblatt auch an der BĂŒrgerberatung
des Rathauses, beim Umweltschutzamt in der Talstraße
4 und in der GaststĂ€tte „Waldsee“ erhĂ€ltlich. Es kann
auch unter www.freiburg.de heruntergeladen werden.
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Gentechfreie Regionen+Gentechrisiken+-BĂ€ume, ECOdistrikt am Oberrhein?
Zum Europa-Tag 2009, anlĂ€ĂŸlich der Europawoche sowie der Woche der Sonne 2009 laden das Samstags-Forum Regio Freiburg von ECOtrinova e.V. und u-asta der UniversitĂ€t, der Landesnaturschutzverband LNV e.V., das AktionsbĂŒndnis Gentechnikfreie Region Oberrhein sowie weitere Partner herzlich ein zu VortrĂ€gen unter dem Motto "Oberrhein-Region, wohin gehst Du?" am

Samstag, 9. Mai 2009, 10:15 Uhr
im Hörsaal 1015, KollegiengebÀude 1 der UniversitÀt Freiburg, Platz der UniversitÀt.

"Gentechnikfreie Regionen am Oberrhein und in Europa" erlÀutert
RĂŒdiger Stegemann, Hartheim, vom AktionsbĂŒndnis Gentechnikfreie Region Oberrhein.

"Risiken der Agro-Gentechnik, von genmanipulierten BĂ€umen und Genbaum-Plantagen"
werden vorgestellt von Nicole Römer, Greenpeace-Freiburg.

Ab 11:30 spricht Dr. Georg Löser, Vorsitzender von ECOtrinova e.V., Freiburg, ĂŒber
"Zwei Sonnen-Energie-Wege im Eurodistrikt", das Alternativ-Projekt NEU-Fessenheim
und die Idee "ECOdistrikt und ECO-Valley am Oberrhein".

Der Eintritt ist frei. Schirmherrin des Samstags-Forum Regio Freiburg
ist die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.
 
 

 
Eröffnung des neuen Skulpturenpfads beim WaldHaus
UmweltbĂŒrgermeisterin Stuchlik: „Der Skulpturenpfad
soll BesucherInnen emotionalen Zugang zum Wald ermöglichen“

Der Skulpturenpfad „WaldMenschen“ wird am Sonntag, 3.
Mai um 14 Uhr beim WaldHaus Freiburg in der Wonnhalde
offziell eröffnet. „Das WaldHaus als innovatives Bildungs- und
Informationszentrum soll Besucherinnen und Besucher fĂŒr die
Belange ihrer Umwelt, besonders des Waldes, sensibilisieren
und hier ist der Skulpturenpfad eine sinnvolle und sehr schöne
ErgÀnzung zu den naturwissenschaftlichen Angeboten des
WaldHauses und den handwerklichen AktivitĂ€ten der Holzwerkstatt“
betont UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik bei
der Eröffnungsfeier.

Die großformatigen Skulpturen aus Holz wurden wĂ€hrend des
vergangenen Jahres vom Freiburger KĂŒnstler Thomas Rees
geschaffen und im Wald installiert. Die Natur, der Wald ist
gleichzeitig Atelier und Ausstellungsraum. Die Verwendung
von Holz als lebendigem Material gibt ihm bei seiner Arbeit
Inspiration und dort, wo das Schaffen des KĂŒnstlers endet,
ĂŒbernimmt die Natur den Wandel der Werke im Laufe der
Zeit.

Insgesamt 17 Skulpturen, vom schlafenden Riesen, Wurzelkopf,
WĂ€chter, Einhorn, Langnasen bis zu Schneewittchen
sind entlang des Pfades, der beim WaldHaus beginnt, zu bestaunen.
Jede einzelne Skulptur erzÀhlt eine eigene Geschichte
und handelt von MĂ€rchen und Mythen. Seine Werke
laden zum FĂŒhlen, Schauen und Begehen ein, wie beispielsweise
eine Skulptur aus einer alten Stieleiche - begehbar,
sichtbar, fĂŒhlbar mit vielen Gesichtern: Grimmig, lachend,
ernst, geheimnisvoll – ĂŒber zwei Jahrhunderte im Holz gewachsen
und teilweise sichtbar gemacht, sind die Erkennungszeichen
des KĂŒnstlers Rees, der auch schon beim Kinderkunstpfad
des stÀdtischen Turnseehorts einen Drachen
unter freiem Himmel installierte.

FĂŒr alle Interessierten liegt zusĂ€tzlich ein Flyer zum Pfad und
zur Beschreibung der Skulpturen im WaldHaus aus.

Im Anschluss an die Eröffnung des Skulpturenpfades geht es
um 15 Uhr mit NaturspaziergĂ€ngen fĂŒr Erwachsene und Kinder
weiter.

„Unterwegs als Quellenforscher“ können Kinder von acht bis
zwölf Jahren mit der GewĂ€sserfĂŒhrerin Regine Peschers sein.
Entlang eines Bachlaufes bis zur Quelle wird das Leben im
Bach untersucht und so mancher Forscherauftrag erledigt.

Ebenfalls um 15 Uhr findet ein Naturspaziergang mit der GewĂ€sserfĂŒhrerin
und Biologin Dagmar Reduth fĂŒr Erwachsene
statt. Von „A“ wie Assel bis „Z“ wie ZuckmĂŒcke - unter Wasser
tut sich eine wunderbare Welt von Kleinlebewesen auf. Diese
verzaubern nicht nur durch ihr bizarres Äußeres, sondern erzĂ€hlen
Interessantes ĂŒber die ökologischen Besonderheiten
in WaldbĂ€chen und Weihern. Mit Keschern und Lupen fĂŒhrt
Dagmar Reduth die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die
Spur der faszinierenden Kleinlebewesen.

Der Teilnehmerbeitrag fĂŒr die NaturspaziergĂ€nge betrĂ€gt 3
Euro, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen gibt es unter Telefonnummer:
89647710 und unter www.waldhaus-freiburg.de
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Kirche fĂŒr mehr LĂ€rmschutz
Freiburg-Hochdorf (gh). Der OrtsĂ€ltestenkreis der evangelischen Gemeinde in Hochdorf tritt, wie viele Menschen und Gruppen am Ort, fĂŒr mehr LĂ€rmschutz beim Bau und Betrieb der geplanten GĂŒterbahnlinie (3. und 4. Gleis) entlang der Autobahn ein. Deshalb haben die Mitglieder des lokalen Leitungsgremiums beschlossen als Gruppe der IG Igel e. V. (Interessengemeinschaft gegen LĂ€rm und Umweltbelastung) beizutreten. Den Mitgliedsbeitrag zahlen die sechs Ältesten, der Pfarrer und die Diakonin aus der privaten Tasche.

„Bei dieser Frage geht es um die Menschen, die kĂŒnftig hier am Ort wohnen, und wir haben als Kirche die Aufgabe den Menschen beizustehen", sagte Pfarrer Dieter Habel bei der OÄK-Sitzung am Mittwoch (22. 4. 09) und votierte fĂŒr den Igel-Beitritt. Er betonte, dass es nicht um eine parteipolitische Stellungnahme gehe, sondern um ein Zeichen der SolidaritĂ€t mit der Ortschaft. Die Initiative zu dem Beschluss war von einem OÄK-Mitglied ausgegangen, das auch im Hochdorfer Ortschaftsrat mitarbeitet.

Zur Zeit lĂ€uft die Offenlegung der Bahnplanung fĂŒr den so genannten Planabschnitt 8.1, der ein kurzes StĂŒck an die Freiburger Gemarkung (Tunisee) hineinreicht. Deshalb seinen alle Freiburger BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ab sieben Jahren berechtigt gegenĂŒber dem RegierungsprĂ€sidium Widerspruch gegen die vorgesehene Planung des 3. und 4. Gleises einzulegen. Dieser Widerspruch sei jetzt wichtig, weil die vorgelegte Planung auch die Höhenlage der kĂŒnftigen Bahntrasse fĂŒr den anschließenden Planabschnitt 8.2 festlegt, von der die Hochdorfer Bevölkerung direkt betroffen ist. Gefordert wird, dass die Trasse tiefer gelegt wird, damit effektivere LĂ€rmschutzmaßnahmen möglich sind. Die weitere "VerlĂ€rmung" solle verhindert werden und ein gemessener LĂ€rmschutz fĂŒr das "Jahrhundertprojekt Rheintalbahn" mĂŒsse gesichert werden, heißt es bei der IG Igel.
In der evangelischen Gemeinde will man deshalb auch Unterschriftenlisten auslegen, damit sich Gottesdienstbesucher und Besucher des Gemeindehauses eintragen können. Widerspruch kann noch bis Mitte Mai eingelegt werden.

Der OrtsĂ€ltestenkreis ist nach der innerkirchlichen Reform der Leitungsgremien in der evangelischen Kirche in Freiburg ein Ausschuss des Ältestenkreises der neuen Pfarrgemeinde West. Die Mitglieder des OÄK wurden bei der allgemeinen Kirchenwahl vor eineinhalb Jahren gewĂ€hlt und reprĂ€sentieren die rund 1250 Evangelischen in dem Stadtteil. Bereits im vergangenen Jahr (Juni 08) hatte der badische Landesbischof Ulrich Fischer an die Verantwortlichen bei Bahn und Politik appelliert die "Bedenken der Menschen" zu berĂŒcksichtigen. Fischer: "Es muss mehr in den LĂ€rmschutz entlang der geplanten Strecke investiert werden."
 
 

Jede Minute verschwinden WaldflĂ€chen in der GrĂ¶ĂŸe von 36 Fußballfeldern
© Cede Prudente / WWF
 
Jede Minute verschwinden WaldflĂ€chen in der GrĂ¶ĂŸe von 36 Fußballfeldern
AnlĂ€sslich des am Samstag stattfindenden internationalen "Tag des Baumes" ruft der WWF zu einem bewussteren und verantwortungsvolleren Umgang mit dem Rohstoff Holz und dem Lebensraum Wald auf. Wirtschaft und Verbraucher vor allem in den Industriestaaten mĂŒssen ihre Konsumgewohnheiten radikal umstellen. Ansonsten werden auch die letzten großen Waldgebiete der Erde schon in wenigen Jahren irreparabel geschĂ€digt sein. Das hĂ€tte katastrophale Konsequenzen fĂŒr die Tier- und Pflanzenwelt, aber auch fĂŒr den Menschen. Holzprodukte und landwirtschaftliche GĂŒter, fĂŒr die Wald zerstört wird, sollten nur gekauft werden, wenn sie aus einer verantwortungsvollen Waldwirtschaft stammen, ruft der WWF auf.

"Schon jetzt ist der globale Raubbau an den WĂ€ldern ganz wesentlich mitverantwortlich fĂŒr ein gigantisches Artensterben und zum Teil fĂŒr den Klimawandel", so WWF Waldexperte Johannes Kirchgatter. "Dabei ist nicht allein der Verbrauch, sondern die Bewirtschaftung das Problem. WĂŒrden WĂ€lder verantwortungsvoll bewirtschaftet, könnten der Rohstoff Holz und landwirtschaftliche Produkte wie Soja auch ohne Zerstörung der WĂ€lder gewonnen werden. Wenn sich die Bewirtschaftungsformen nicht Ă€ndern, und der Konsum bei uns weiter so rasant steigt, dann mĂŒssen wir bald mit dramatischen Folgen rechnen", glaubt Kirchgatter. Nach SchĂ€tzungen der UN wird alleine der Papierverbrauch in der EU bis zum Jahr 2030 um 80 Prozent steigen.

Jedes Jahr verschwinden weltweit rund 13 Millionen Hektar Wald - vor allem in den Tropen. Das entspricht der GrĂ¶ĂŸe von 36 Fußballfeldern pro Minute. Dabei sind Waldgebiete die artenreichsten LebensrĂ€ume ĂŒberhaupt und Stabilisator des Weltklimas. Von den etwa 1,8 Millionen bekannten Tier- und Pflanzenarten der Erde leben rund zwei Drittel in WĂ€ldern. In den BĂ€umen und StrĂ€uchern wird die HĂ€lfte des auf der Erde gebundenen Kohlenstoffs gespeichert. Werden diese WĂ€lder gerodet, so wird der Großteil des Kohlenstoffes als Kohlendioxid (CO2) freigesetzt. Schon jetzt stammen 20 bis 25 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen aus der Vernichtung von WĂ€ldern.

"Verantwortlich fĂŒr die globale Waldzerstörung sind vor allem die Menschen in den Industriestaaten, weil fĂŒr ihren Konsum von Holzprodukten wie Papier und landwirtschaftlichen GĂŒtern wie Soja und Palmöl BĂ€ume in den großen Waldnationen abgeholzt werden", so Johannes Kirchgatter. "Der Kampf gegen die globale Waldzerstörung muss deswegen ganz besonders auch daheim durch eine Umstellung der Konsums gefĂŒhrt werden, sonst ist er verloren".

Beim Kauf von Holzprodukten wie Möbeln oder Papier empfiehlt der WWF, auf das FSC-Siegel zu achten. Alle Produkte mit diesem Siegel stammen aus einer verantwortungsvollen Waldwirtschaft. Aus allen Branchen sind Holz- und Papierprodukte mit FSC-Label im Handel Markt erhÀltlich.
 
 

 
Befragung zur Radverkehrssicherheit
Im Auftrag des stÀdtischen Garten- und Tiefbauamtes wird ab
kommenden Montag bis Mitte Mai eine Befragung von Radund
Autofahrer/innen durchgefĂŒhrt. Die Befragung soll Grundlagen
liefern, um die Verkehrssicherheit fĂŒr den Radverkehr in
Freiburg zu verbessern. Die Befragung wird von dem Mannheimer
Institut fĂŒr angewandte Verkehrs- und Tourismusforschung
IVT durchgefĂŒhrt. Die Befragung erfolgt an verschiedenen
Radabstellanlagen und AutoparkhÀusern in der Innenstadt.
Die Freiburger Rad- und Autofahrerinnen werden gebeten,
im Interesse der Verkehrssicherheit an der Befragung,
die nur wenige Minuten dauert, teilzunehmen. Die gewonnenen
Daten werden nur zu wissenschaftlichen Zwecken gewonnen,
es werden keine persönliche Daten erhoben.
 
 



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