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Dienstag, 24. Oktober 2017
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Verschiedenes

Buchtipp: UGB-Forum Spezial
 
Buchtipp: UGB-Forum Spezial "Abnehmen - worauf es ankommt"
Wer abnehmen will, hat es nicht leicht. DiÀten gibt es wie Sand am Meer und jeder kennt irgendwen, der auf eine bestimmte Abnehmmethode schwört. Der Eine hat mit einer Low-carb-DiÀt erfolgreich abgenommen, der Andere mit Insulin-Trennkost gute Erfahrungen gemacht und der Dritte setzt auf ein intensives Sportprogramm. Und immer droht die Gefahr, dass sich nach so einer DiÀt die ungeliebten Pfunde schnell wieder ansammeln. Den Königsweg zum Abnehmen gibt es wohl nicht. Aber klar ist: Unterm Strich muss die Energiezufuhr sinken und der Energieverbrauch durch Bewegung steigen.

Das Heft bewertet aktuelle DiĂ€ten: von Insulin-Trennkost und GLYX-DiĂ€ten ĂŒber Brigitte- und Fit-for-Fun-DiĂ€t bis hin zu den Empfehlungen von Markert, Montignac oder Strunz. Gleichzeitig zeigen Artikel zum Erfolg von Gruppenprogrammen, zum Anti-DiĂ€t-Prinzip und zum Sinn und Unsinn von DiĂ€ten auf, worauf es beim Abnehmen wirklich ankommt. Denn fast wichtiger als das Abnehmen an sich ist, dass man aufhört, stĂ€ndig ans Essen und die Waage zu denken, sondern ein ungezwungenes, gesundes Essverhalten findet. Auch wenn uns die Medienwelt ein anderes Ideal vermittelt, darf nicht vergessen werden: Nicht jeder muss rank und schlank sein.

Aus dem Inhalt:

* Was heißt hier zu dick?
* Low-carb- und GLYX-DiĂ€ten: Weniger Kohlenhydrate – weniger Kilos?
* GI – Ein SchlĂŒssel zum Idealgewicht?
* Schlank im Schlaf – bringt‘s die Insulin-Trennkost?
* Das Anti-DiÀt-Prinzip
* Mit Fasten gelingt das Abnehmen
* Sinn und Unsinn von DiÀten
* Das Abnehmprogramm „Genuss ohne Reue“
* Ein dicker Bauch riskiert Diabetes
* Gewicht halten mit Bewegung: Wenig Aufwand – große Wirkung
* Abnehmen in Gruppen: Gemeinsam leichter

Preis: 8,90 € (zzgl. Versand)

zu bestellen hier:
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WOOD II - Johannes Bierling
„roots and wings“, Johannes Bierling, 2010, Höhe: 480 Zentimeter
 
WOOD II - Johannes Bierling
Neue Holzskulpturenausstellung im WaldHaus

Vom 20. Juni bis zum 29. August wird im WaldHaus die Ausstellung WOOD II von Johannes Bierling zu sehen sein. Die Ausstellung ist immer mittwochs bis freitags von 10 bis 17 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr zu sehen.

Holz ist das Material, aus dem Johannes Bierling seine Skulpturen schafft. Mit seiner konsequent ungegenstĂ€ndlichen Bildsprache schöpft er aus dem konkret geometrischen Formenrepertoire. Kuben, Kreise, Quader, eckige und abgerundete Körper - geöffnet und gegenseitig durchdrungen - schneidet er direkt aus den BaumstĂ€mmen von Pappel, Linde und Mammutbaum. Dem Material Holz entlockt er eine eindrucksvoll variantenreiche Bildsprache, die sich in Boden- und Wandobjekten, Serien kleinerer Skulpturen bis hin zu großen monolithischen Einzelskulpturen ausdrĂŒckt. Auch Grafiken – Holzschnitte - entstehen, Skizzen, EntwĂŒrfe und Konstruktionszeichnungen.

Der 1954 in Oberammergau geborene Johannes Bierling hat an der dortigen Holzbildhauerschule das Handwerk erlernt und besuchte spĂ€ter die Akademie in Karlsruhe, wo er Bildhauerei bei H. Akiyama und Otto Herbert Hajek studierte. Seit 1985 lebt er als freischaffender KĂŒnstler in Freiburg.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Weitere Informationen unter der Telefonnummer: 89647710 und
www.waldhaus-freiburg.de
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Internationaler Tag der Biologischen Vielfalt (22.5.): Biologische Eintönigkeit
© Michael Poliza / WWF
 
Internationaler Tag der Biologischen Vielfalt (22.5.): Biologische Eintönigkeit
WWF fordert drastischen Abbau Natur zerstörender Subventionen

Berlin - „Die Menschheit wird allmĂ€hlich einsam auf dem Planeten Erde“, diese Bilanz zieht GĂŒnter Mitlacher vom WWF Deutschland zum Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt. Er verweist auf einen aktuellen Lagebericht der UN. Der Report dokumentiert, dass die weltweiten TierbestĂ€nde seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts um ein Drittel abgenommen haben. Obwohl sich die Staatengemeinschaft darauf geeinigt hat, den Verlust der Biologischen Vielfalt bis 2010 entscheiden zu vermindern, schrumpfen natĂŒrliche LebensrĂ€ume weiter rasant zusammen: Die FlĂ€che der Mangroven und Seegraswiesen habe in den vergangen 40 Jahren um 20 Prozent und die FlĂ€che der Korallenriffe um 40 Prozent abgenommen. Der WWF warnt davor, die Problematik zu unterschĂ€tzen. Sowohl die durch das Artensterben hervorgerufenen Kosten als auch die Leistungen der Natur wĂŒrden dramatisch vernachlĂ€ssigt.

Um das Problem in den Griff zu bekommen, fordert der WWF wirtschaftliche Aspekte stĂ€rker zu berĂŒcksichtigen. Es gehe nicht allein um den Schutz faszinierender Tiere und Pflanzen, sondern um handfeste wirtschaftliche Interessen und das Überleben vieler Menschen. Um das Artensterben zu stoppen, dĂŒrfe es nicht bei Sonntagsreden bleiben. Ein wichtiger Schritt sei ein drastischer Abbau Natur zerstörender Subventionen. Zudem mĂŒssen die Leistungen der Ökosysteme deutlicher im Blickpunkt stehen. Ob es um die SĂ€uberung von Böden und Wasser oder die Speicherung von Kohlendioxid durch WĂ€lder und Ozeane gehe, die Natur erbringe Jahr fĂŒr Jahr gigantische Leistungen. Fruchtbare Böden seien die Grundlage fĂŒr die Landwirtschaft, gesunde FischbestĂ€nde sichern die Proteinversorgung von Millionen Menschen.

Der WWF betont, dass im nĂ€chsten Jahrzehnt dringend viel aufgeholt werden mĂŒsse, um dem Verlust an BiodiversitĂ€t Einhalt zu gebieten. Die von Menschen verursachte Aussterberate von Tieren und Pflanzen liege mindestens hundertmal höher als der natĂŒrliche Artenschwund. Verursacht werde der Artentod von der ungebremsten Lebensraumzerstörung, dem Klimawandel, dem Raubbau an WĂ€ldern und Ozeanen. „Die Politik hat versagt und ihre Ziele weder in Deutschland noch international erreicht“, bemĂ€ngelt GĂŒnter Mitlacher. Aktuellen Studien zufolge fließen weltweit Jahr fĂŒr Jahr 670 Milliarden Euro an Staatshilfen in Branchen, die wesentlichen Anteil an der Zerstörung der Natur haben. Diese fatale Fehlentwicklung der deutschen und europĂ€ischen Finanzpolitik mĂŒsse gestoppt und die Vergabe der Mittel an ökologische Kriterien geknĂŒpft werden, um eine nachhaltige Wirtschaftsweise zu fördern und die Leistungen der Natur fĂŒr die Menschheit zu sichern.
 
 

Tabuzonen fĂŒr Ölförderung auf See
@ WWF / Christian Kaiser
 
Tabuzonen fĂŒr Ölförderung auf See
Kein Öl aus der Arktis – WWF fordert politischen Richtungswechsel in der Offshore-Ölforderung

Hamburg - Angesichts der unabsehbaren UmweltschĂ€den durch die aktuelle Ölkatastrophe im Golf von Mexiko fordert der WWF ein Aussetzen weitere neuer Bohrvorhaben auf See – insbesondere fĂŒr unmittelbar bevorstehende Bohrungen in den arktischen GewĂ€ssern vor Alaska. Geplanter Start fĂŒr die Explorationsbohrungen in der Arktis durch Shell ist der 1. Juli. Vor Beginn jeglicher neuer Bohrungen in US-GewĂ€ssern muss nach WWF-Ansicht die vollstĂ€ndige Aufarbeitung der „Deepwater Horizon“ Katastrophe durch die eingesetzte unabhĂ€ngige Kommission erfolgen und strengere Sicherheitsvorschriften erlassen werden. Fast 700 Lizenzen fĂŒr die Beaufort- und Tschuktschensee vor Alaskas KĂŒsten sind bereits vergeben. Am 24. Mai soll das Förderschiff „Frontier Discoverer“ von Shell von den Philippinen aus nach Alaska starten.

„WĂ€hrend man im Golf vom Mexiko noch verzweifelt darum kĂ€mpft, die aktuelle Katastrophe unter Kontrolle zu bekommen, wird in Alaska der Startschuss fĂŒr einen neuen Öl-Rausch in der empfindlichen Arktis abgefeuert,“ sagt WWF-Meeresschutzexperte Stephan Lutter. „Wer jetzt die gleiche Technik ohne umfassende Fehleranalyse unter eisigen, extremen Bedingungen der Arktis einzusetzen will, spielt ökologisches Roulette.“ Das Risiko fĂŒr einen Blow-Out bestehe unabhĂ€ngig von der Tiefe, in der gebohrt werde. In extremen Tiefen seien Reparaturarbeiten und technische Möglichkeiten ein Leck einzudĂ€mmen aber stark eingeschrĂ€nkt. Die von extremer KĂ€lte und Dunkelheit geprĂ€gten Bedingungen in der unzugĂ€nglichen Arktis seien noch deutlich schlechter. Shell plant Explorationsbohrungen ca. 100 – 200 Kilometer vor der KĂŒste Alaskas, in einer Region mit hĂ€ufigen StĂŒrmen, eisbedecktem Wasser und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. „Eine Krisen-Infrastruktur wie sie derzeit im Golf zum Einsatz kommt, existiert in der Arktis einfach nicht. Dort mĂŒsste man im Ernstfall ein halbes Jahr warten, bis die Eisdecke geschmolzen ist, um das ausgetretene Öl entfernen zu können,“ so Lutter weiter. Ohne ein detailliertes Sicherheitskonzept, wie im Katastrophenfall das Ökosystem der Arktis geschĂŒtzt werden könne, sollten nach WWF-Ansicht keine Bohrungen in arktischen GewĂ€ssern begonnen werden.

Wie Ölkatastrophe im Golf vom Mexiko beweise, sind Offshore-Förderungen auch mit modernster Technik mit unkalkulierbarem Risiko verbunden. „Sicherheit und Risikominimierung mĂŒssen erstes politisches Leitprinzip bei der Erteilung von Lizenzen zur Öl- und Gasforderung auf See werden,“ so Lutter weiter. Auch die derzeit geplanten Bohrungen westlich von Irland und Schottland, den FĂ€röer Inseln, und in der Barentssee stellen ein Risiko fĂŒr die europĂ€ischen Meere und KĂŒsten dar.
 
 

„Bitterer Maniok – indianische Kulturen der Amazonasregion“
 
„Bitterer Maniok – indianische Kulturen der Amazonasregion“
Ausstellung im Naturmuseum vom 22. Mai bis 30. Januar

Ab Samstag, 22. Mai, zeigt die Ethnologische Sammlung im
Naturmuseum, Gerberau 32, die Ausstellung „Bitterer Maniok
– Indianische Kulturen der Amazonasregion“. Die Schau
verbindet ethnologische, soziale, ökologische und
naturkundliche Gesichtspunkte. Sie informiert ĂŒber die
traditionelle Kultur ausgewÀhlter indianischer Völker und zeigt
AlltagsgegenstĂ€nde sowie rituelle Objekte. DarĂŒber hinaus
dokumentiert die Ausstellung die traditionelle und heutige
Nutzung der SchÀtze des Regenwaldes, seine fortschreitende
Zerstörung und die aktuelle Situation der dort lebenden
Menschen.

Bitterer Maniok ist eine alte indianische Kulturpflanze. Obwohl
in unbearbeitetem Zustand wegen ihres BlausÀuregehalts
giftig, ist sie in weiten Regionen des tropischen Regenwaldes
am Amazonas seit Jahrhunderten Grundnahrungsmittel. In
der Ausstellung steht „Bitterer Maniok“ gleichzeitig als
SchlĂŒsselbegriff fĂŒr die VerwĂŒstung des Bodens und der
WĂ€lder, die Lebensgrundlage fĂŒr zahlreiche
EingeborenenstÀmme sind.

Der erste Teil der Ausstellung befasst sich mit der
traditionellen Kultur einiger indianischer Gruppen
Nordwestamazoniens. Jede davon hat ihre eigene kulturelle
IdentitÀt, allen gemeinsam ist jedoch der Anbau von Bitterem
Maniok. Diese hochgiftige Pflanze nutzbar gemacht zu haben,
gehört zu den großen Kulturleistungen sĂŒdamerikanischer
Indianer.

Die ausgestellten Objekte aus dem Bestand der
Ethnologischen Sammlung stammen zum großen Teil aus der
Zeit um 1900. Theodor Koch-GrĂŒnberg, der zwischen 1909
und 1915 an der UniversitÀt Freiburg Völkerkunde lehrte,
hatte sie von seinen Forschungsreisen mitgebracht. Weitere
StĂŒcke kamen in den 1960er und 1980er Jahren hinzu. Fotos
und Filme kommentieren die Exponate und stellen BezĂŒge zu
den unterschiedlichen Lebenssituationen her.

Im zweiten Teil der Ausstellung geht es um die aktuelle
Situation der zahlreichen Bevölkerungsgruppen, die heute im
und vom Regenwald leben. Dieser Abschnitt entstand in
enger Zusammenarbeit mit Vereinen und Gruppen, die im
Eine Welt Forum Freiburg zusammengeschlossen sind.

FĂŒhrte zunĂ€chst die christliche Missionierung zur kulturellen
Entfremdung und Entwurzelung der Bevölkerung, entzog im
20. Jahrhundert die Ausbeutung der Rohstoffe durch
regionale, nationale und internationale Gesellschaften den
indianischen Völkern die Lebensgrundlage. Heute leisten
immer mehr indianische Gruppen Widerstand gegen
Bevormundung und AbhĂ€ngigkeit von außen.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm in Zusammenarbeit mit
dem Eine Welt Forum Freiburg, unterstĂŒtzt vom
Evangelischen Entwicklungsdienst und InWent-Internationale
Weiterbildung und Entwicklung, begleitet die Schau.

Die Ausstellung lÀuft bis zum 30. Januar und ist dienstags bis
sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 3,
ermĂ€ĂŸigt 2 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
haben freien Eintritt.
 
 

 
Aktueller Augenzeugenbericht aus der Region Tschernobyl
Die Atomreaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 hat großes Leid mit einem starken Anstieg der Krebserkrankungen ĂŒber die Bevölkerung der Ukraine gebracht. Auch die Natur mit Pflanzen und Tieren wurde schwer geschĂ€digt.

Unter dem Eindruck der Tschernobyl-Katastrophe und der auch bei uns gemessenen radioaktiven Kontamination durch die Tschernobyl-Wolke versprachen die Politiker aller Bundestagsparteien der Bevölkerung einen schnellen Ausstieg aus der Atomenergie!

Die Einlösung dieser Versprechen fordern die Badisch-ElsĂ€ssischen BĂŒrgerinitiativen am Tschernobyl-Tag 2010!

Walter Mossmann, Liedermacher und GrĂŒndungsmitglied der Badisch-ElsĂ€ssischen BĂŒrgerinitiativen besucht gerade die Region Tschernobyl und wird einen aktuellen sowie authentischen Augenzeugenbericht liefern:

Menschen und Natur im 25. Jahr der Atomreaktorkatastrophe in Tschernobyl


Freitag, den 28. Mai 2010
20.00 Uhr
BĂŒrgersaal im Rathaus
der Solargemeinde 79367 Weisweil/Kreis Emmendingen
Hinterdorfstraße 14

Walter Mossmann wird ĂŒber seine erneuten vielfĂ€ltigen Begegnungen mit Menschen und Natur in der Region Tschernobyl sehr eindrĂŒcklich berichten. Die Badisch-ElsĂ€ssischen BĂŒrgerinitiativen möchten mit diesem Augenzeugenbericht die Forderung zu einem sofortigen Atomenergie-Ausstieg untermauern und einer VerlĂ€ngerung der Laufzeiten eine klare Absage erteilen! Die Ausstiegsversprechen von 1986 mĂŒssen von der Politik nun endlich eingelöst werden!
 
 

BUND unterstĂŒtzt Schweizer Atomproteste am Pfingsmontag
 
BUND unterstĂŒtzt Schweizer Atomproteste am Pfingsmontag
Am Pfingstmontag, den 24. Mai, organisieren Schweizer Umweltgruppen die Aktion „MenschenStrom gegen Atom“. Es gibt eine Protestwanderung von Aarau oder von DĂ€niken (beim AKW Gösgen) nach Olten. Dort findet eine Kundgebung statt. In der Tradition eines gelebten Europas unterstĂŒtzt auch der Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland diese Proteste gegen die grenzĂŒberschreitend - menschengefĂ€hrdenden Atomanlagen. WĂ€hrend die Werbeabteilungen der Atomkonzerne es immer wieder geschickt verstehen, die Menschen ĂŒber den Rhein hinweg gegeneinander auszuspielen, setzen wir auf die grenzĂŒberschreitende Freundschaft und SolidaritĂ€t der von Atomanlagen betroffen Menschen.

Es sind nicht die alten und neuen „Schweizer AKW“ die uns bedrohen, sondern die Atomanlagen der Schweizer Atomkonzerne. Auch die deutsche EnBW (die, mit der verlogenen Energiemusterland-Kampagne...) war frĂŒher am maroden Siedewasserreaktor des AKW Leibstadt beteiligt. Es sind nicht „Die Schweizer“, die ein AtommĂŒlllager in einer viel zu dĂŒnnen Schicht Opalinuston einrichten und neue AKW bauen wollen, sondern die Schweizer Atomlobbyisten in einigen Parteien. In Deutschland und der Schweiz sind es gerade diese Parteien, die in WahlkĂ€mpfen laut mit dem „Schutz der Heimat“ werben und die Heimat und EuropĂ€ische Nachbarn mit alten und neuen Atomanlagen bedrohen. So wie frĂŒher Busse aus der Schweiz zu den Atomprotesten nach Wyhl gefahren sind, wird jetzt auch wieder ein Bus ab Freiburg fahren. Vom Hochrhein werden viele Menschen direkt mit dem Zug anreisen.
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Andrang bei Besichtigungstour von Kleinwasserkraftwerken in Emmendingen
Besucher an der Francis-Turbine am Stadttor
 
Andrang bei Besichtigungstour von Kleinwasserkraftwerken in Emmendingen
Auf Einladung des Fördervereins Zukunftsenergien SolarRegio Kaiserstuhl e.V. fand am Sonntag, 16. Mai eine Besichtigungstour von Kleinwasserkraftwerken am Gewerbekanal in Emmendingen statt.

Oskar Kreuz, welcher am 09. Mai den Klaus-Bindner-Zukunftspreis vom Förderverein Zukunftsenergien verliehen bekam, prĂ€sentierte drei von seinen fĂŒnf Wasserkraftwerken mit den eindruckvollen Fischtreppen. Interessierte Besucher reisten sogar aus Basel und dem Ortenaukreis an. 1,5 Millionen kWh elektrischen Strom produziert Oskar Kreuz mit seinen Kleinwasserkraftwerken: Genug Strom fĂŒr 1.000 Energiesparhaushalte (bzw. 500 konventionellen Haushalten), was immerhin einem Dorf mit 4.000 Einwohnern entspricht.

Den teilnehmenden Fachbesucher fielen insbesondere bei der Voith-Kaplanturbine (ehemaliges Ramie-Kraftwerk) die kurzfristigen Leistungsschwankungen auf. Die Stromproduktion könnte am Gewerbekanal also grĂ¶ĂŸer sein, wenn die Stadt Emmendingen den Wasserzufluss am Kollmarsreuter Einleitungswehr kontinuierlicher gestalten wĂŒrde.
 
 



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