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Dienstag, 24. Oktober 2017
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Verschiedenes

Klimaschutz zum Anfassen
fesa eV Klimaschutz zum Anfassen / Foto fesa.e.V.
 
Klimaschutz zum Anfassen
Grundschulprojekt startet in die zweite Runde

2009 entwickelte der fesa e.V. das Projekt „Klimaschutz zum Anfassen“. Seit April 2010 finden erfolgreich die ersten Schulbesuche statt. Die Unterrichtseinheit ermöglicht den Kindern auf spielerische Art erste BerĂŒhrungen mit dem Thema Klimaschutz. Durch das zusĂ€tzliche Engagement der Volksbank Freiburg eG und der EWS Schönau kann die Freiburger BĂŒrgerstiftung auch die nĂ€chsten 20 angemeldeten Schulklassen fördern.

Anhand von GegenstĂ€nden, wie Energiesparlampen oder der Regiokarte erlernen die Kinder wie sie das Klima schĂŒtzen können. Die GegenstĂ€nde kommen aus den Bereichen Wohnen, Konsum, Unterwegs und ErnĂ€hrung. Die Kinder erhalten durch das Projekt eine motivierende, positive HeranfĂŒhrung an das Thema Klimaschutz. „Das Klima schĂŒtzen ist ja gar nicht so schwer“, stellt ein SchĂŒler beim Abschlussspiel mit dem Ball begeistert fest. Auf diese Weise legt die Unterrichtseinheit einen ersten Grundstein fĂŒr die KlimaschĂŒtzer von morgen. Der fesa e.V. fĂŒhrte das Projekt bisher in elf Schulklassen durch. Die Freiburger BĂŒrgerstiftung förderte davon zehn Schulbesuche, die in Freiburg stattfanden. „Gerade bei den „Kleinen“ sehen die Stifter und Zeitstifter der Freiburger BĂŒrgerstiftung eine große Chance, das Thema Klimaschutz und verantwortungsvolles Handeln in die Schulen und ElternhĂ€user zu tragen“, beobachtet Hanna Lehmann, Stiftungsratvorsitzende der Freiburger BĂŒrgerstiftung.

„Wir freuen uns, dass die Freiburger BĂŒrgerstiftung ihr Motto „Die Zukunft fĂŒr Freiburg gestalten“ mit dem fesa umsetzen möchte“, berichtet Stefanie Witt, Projektleiterin „PĂ€dagogik“ beim fesa e.V.

Der fesa e.V. entwickelte bereits mehrere Klimaschutzprojekte fĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler und fĂŒhrte diese erfolgreich durch. Das Projekt „Kinder erklĂ€ren Erneuerbare Energien“ wurde zum Beispiel mit mehreren Projektpartnern (Solare Zukunft e.V., econ-zept, PH Freiburg) konzipiert. Es fand in ganz SĂŒdbaden großen Anklang. Die Kinder experimentierten mit einer mobilen Solarwerkstatt und hielten ihre Ergebnisse anschließend mit der Videokamera fest. Momentan ist eine Weiterentwicklung dieses Projekts in Planung.

Kinder sind offen fĂŒr das Thema Klimaschutz. Im Rahmen von pĂ€dagogischen Projekttagen oder Unterrichtseinheiten vermittelt der fesa e.V. ihnen auf spielerische Weise die Aspekte des Klimaschutzes. Die Kinder lernen, dass jeder Einzelne viel tun kann, um das Klima zu schĂŒtzen. Die Klassenbesuche erreichen viele Kinder, die ihr Wissen an Verwandte und Freunde weitergeben können. Die Schulbesuche verlaufen sehr praxisnah ab und der Spaß kommt auch nicht zu kurz. Durch eine eigenstĂ€ndige Erarbeitung der Themen vertiefen die Kinder das Wissen und können es dauerhaft behalten. Jede Lerneinheit endet mit einer fröhlichen Abschlussrunde, in der das neu erworbene Wissen wiederholt und dadurch gefestigt wird.

Die Projektidee ĂŒberzeugte die EWS Schönau und die Volksbank Freiburg eG, so dass sie ĂŒber die Freiburger BĂŒrgerstiftung „Klimaschutz zum Anfassen“ fĂŒr 20 weitere Schulklassen fördern. Anmelden können die Schulen sich ab sofort; die Unterrichtsbesuche werden nach den Sommerferien stattfinden. Die Vergabe erfolgt nach dem Motto: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“ Deshalb sollten sich Interessenten baldmöglichst anmelden.
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Eine Natur, zwei Sprachen, ein Netzwerk
- ein neues grenzĂŒberschreitendes Umweltbildungsprojekt dank Interreg

Die Ökostation Freiburg und ihre deutschen und französischen Partner starten ein grenzĂŒberschreitendes, zweisprachiges Umweltbildungsprojekt am Oberrhein. Das Projekt wird von deutschen und französischen Umweltzentren und Vereinen getragen und im Rahmen des Interreg-Programms IV A mit EU Mitteln gefördert. Die Akteure versprechen sich von dem Projekt eine gestĂ€rkte und strukturierte deutsch-französische Zusammenarbeit, damit die BĂŒrger am Oberrhein sich kĂŒnftig dank ihres gemeinsamen Natur- und Kulturguts noch nĂ€her kommen.

WĂ€hrend der kommenden drei Jahre werden die Ökostation Freiburg, die Ökologiestation Lahr, das Trinationale Umweltzentrum Weil und das Natur-Erlebniszentrum Wappenschmiede von der „Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Baden-WĂŒrttemberg“ zusammen mit ihren französischen Kollegen des „Ariena Netzwerks“ noch enger zusammenarbeiten als bisher. Geplant sind zweisprachige, grenzĂŒberschreitende Umweltbildungsprojekte fĂŒr deutsche und französische Partnerschulklassen sowie die Entwicklung von zweisprachigen pĂ€dagogischen Materialien. Hierzu soll im Rahmen des Projekts eine Fortbildung angeboten werden, damit der Oberrhein kĂŒnftig auf UmweltpĂ€dagogen zurĂŒckgreifen kann, die in deutsch-französischen Tandems die Sprache und Kultur des Nachbarn bei Umweltbildungsprojekten zu Themen wie Wasser, BiodiversitĂ€t, Garten und Energie nĂ€her bringen. Als ein Baustein wird die Ökostation Freiburg mit deutschen und französischen Schulklassen Projekttage zum Thema Solarenergie und Klimaschutz durchzufĂŒhren.

Außerdem können LehrkrĂ€fte, Akteure und Multiplikatoren kĂŒnftig auf mehr Informationen und Ressourcen bei grenzĂŒberschreitenden Umweltbildungsprojekten zurĂŒckgreifen. Geplant sind eine Internet-Plattform, ein Forum, eine Zeitung und ein Verzeichnis der Umweltbildungseinrichtungen auf beiden Seiten des Rheins.

Das mit 636 000 Euro dotierte Projekt wird zu 50% von der europĂ€ischen Union im Rahmen des Programms Interreg IV A Oberrhein finanziert. Viele deutsche Einrichtungen unterstĂŒtzen darĂŒber hinaus dieses von Vereinen und Umweltzentren getragene Projekt : Die Stiftung Naturschutzfonds Baden WĂŒrttemberg, die Landeszentrale fĂŒr UmweltaufklĂ€rung Rheinland Pfalz, das Ministerium fĂŒr Umwelt, Naturschutz und Verkehr, die Gemeinden Rust und Neuenburg am Rhein sowie der Eurodistrict Strasbourg-Ortenaukreis. DarĂŒber hinaus stehen das PĂ€dagogische Zentrum Rheinland Pfalz sowie das Forstliche Bildungszentrum Karlsruhe den Initiatoren tatkrĂ€ftig zur Seite.

FĂŒr weitere Informationen:

Ariena : Association rĂ©gionale d’initiation Ă  l’environnement et Ă  la nature en Alsace www.ariena.org

ANU : Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung www.umweltbildung.de

Ökostation Freiburg, Heide Bergmann
www.oekostation.de
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GlĂŒckshormone bei der Testfahrt
Testwochen fĂŒr ElektrofahrrĂ€der im Solar Info Center Freiburg

Freiburg, 29.06.2010. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht kamen die Besucher von ihren Testfahten mit Elektrofahrzeugen zurĂŒck. Beim vom fesa e.V. veranstalteten Event zur nachhaltigen MobilitĂ€t am 10. Juni im Solar Info Center in Freiburg konnten die GĂ€ste sich nicht nur ĂŒber ökologische Verkehrskonzepte informieren Sie haten auch die Möglichkeit, verschiedene elektrisch betriebene Fahrzeuge selbst zu testen. Aufgrund des großen Erfolges initiierte der fesa e.V. zusammen mit der SIC forum GmbH eine Testaktion fĂŒr E-Bikes. Bis zum 15. Juli können Interessierte kostenlos ElektrofahrrĂ€der im SIC ausleihen und sich von der Technik begeistern lassen. Judith Rieker, GeschĂ€fsfĂŒhrerin des fesa e.V. ist ĂŒberzeugt: „Das E-Bike kann eine BrĂŒcke fĂŒr die Autofahrer sein, die sich bisher noch nicht mit dem Radeln anfreunden können. Wer ein Mal mit dem E-Bike lĂ€chelnd am Stau vorbei geglitten ist, weiß dass Klimaschutz auch Spaß machen kann.“ Die ElektrorĂ€der werden von der Firma LeaseRad zur VerfĂŒgung gestellt.

Ein E-Bike zu fahren ist nicht wirklich mit dem muskelbetriebenen Pendant zu vergleichen. Man tritt zwar auch in die Pedale, doch der Effekt ist gewaltig. Wenn der Elektromotor durch das Treten aktiviert wird, bekommt man den „Schub“ – eine plötzliche Beschleunigung, die die Faszination des Elektrofahrrads ausmacht. Dass der elektrische RĂŒckenwind natĂŒrlich auch hilfreich ist, wenn man beispielsweise am Berg wohnt oder die Kondition nicht ganz ausreicht, gerĂ€t dann zunĂ€chst mal in Vergessenheit. So zĂ€hlten dann auch die ElektrofahrrĂ€der zu den Hauptattraktionen beim fesa-Event am 10 Juni. Des Weiteren konnten die Besucher einen elektrisch betriebenen Roller Probe fahren und auf dem Beifahrersitz verschiedener Elektroautos Platz nehmen. Einige Mitglieder des fesa e.V. waren mit ihren Twikes gekommen, superleichte Zweisitzer, die die Möglichkeit bieten, den Elektromotor durch Pedalkraft zu unterstĂŒtzen und so die Reichweite des Akkus zu erweitern.

Zuvor referierte Eva Helmeth von Car Sharing Freiburg ĂŒber das von ihr entwickelte Konzept von Mobil-Punkten in der Stadt. Mit einer intelligenten Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel entwickeln sich Fahrzeugbesitzer zu Fahrzeugnutzern. Jörg Warnsdorf vom Elektrofahrzeug-Institut in Hannover zeigte in seinem Vortrag die Möglichkeiten und Grenzen elektrischer MobilitĂ€t auf.

Um möglichst viele Leute auf den Geschmack zu bringen, initiierte der fesa e.V. in Kooperation mit der SIC forum GmbH eine Testaktion fĂŒr ElektrofahrrĂ€der. Aktuell stehen vier verschiedene Modelle der Firma LeaseRad im Solar Info Center zur VerfĂŒgung. „Bis jetzt leihen sich hauptsĂ€chlich Leute aus dem SIC die RĂ€der aus“, erklĂ€rt Benedict Ernst, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der SIC forum GmbH. „Die testen dann in der Mittagspause fĂŒr eine halbe Stunde oder Stunde die E-Bikes.“ NatĂŒrlich ist die Aktion auch offen fĂŒr Interessierte von außerhalb. Sogar die grĂŒne Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae hat sich angekĂŒndigt. Die meisten ElektrofahrrĂ€der kann man ohne FĂŒhrerschein fahren. Nur fĂŒr die besonders PS-starken Modelle ist eine Mofalizenz nötig.

Anmeldungen sind direkt bei Benedict Ernst unter www.congress-center-freiburg.de möglich. Weitere Informationen gibt es beim fesa e.V. unter 0761 - 40 73 61 oder mail@fesa.de

Der fesa e.V.:

Der fesa e.V. ist ein gemeinnĂŒtziger Verein, der sich seit 1993 erfolgreich fĂŒr den Ausbau der Erneuerbaren Energien und fĂŒr die Energiewende in der Region Freiburg engagiert. Mit unserer Arbeit sensibilisieren wir die Menschen fĂŒr Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, schlagen mit innovativen Projekten neue Wege ein und schaffen ĂŒber unser Netzwerk wichtige Kontakte zu Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und VerbĂ€nden.

Über unsere Zeitschrift "SolarRegion", Veranstaltungen und Newsletter informieren wir aktuell ĂŒber Themen aus den Bereichen Wind-, Solar- und Bioenergie, Geothermie sowie Energieeffizienz.
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UNESCO-Auszeichnung fĂŒr Energiesprecher-Projekt
Das Energiesprecher-Projekt des Wentz-Solar e.V. und der Ökostation wurde von der Deutschen UNESCO Kommission als offizielles Projekt der UN Dekade „Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Damit erhielt das Projekt bereits zum zweiten Mal die Anerkennung als Dekade-Projekt, diesmal fĂŒr die Jahre 2010 und 2011. Energiesprecher, das sind SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Klassenstufen 5 bis 8 am Wentzinger Gymnasium und an der Wentzinger Realschule, die verantwortlich sind, dass in den KlassenrĂ€umen Strom und Heizung gespart wird. Damit sie als „Experten“ die nötige Fachkompetenz und das Wissen erhalten, werden sie von der Ökostation an vier Tagen im Jahr ausgebildet. Bei Exkursionen zu Solar-, Wasser- und Windkraftanlagen, Biolandbetrieben oder bei konsumkritischen StadtfĂŒhrungen lernen die SchĂŒler Klimaschutz, regenerative Energien, nachhaltige Lebensstile und globale UGerechtigkeit kennen. Und sie lernen auch, andere zu motivieren.

Die Deutsche UNESCO-Kommission verleiht die Auszeichnung an Projekte, die das Anliegen der Weltdekade der Vereinten Nationen 2005-2014 vorbildlich umsetzen, das heißt, an Bildungsprojekte und Aktionen, die Kindern und Erwachsenen auf vorbildliche Weise nachhaltiges Denken und Handeln vermitteln. Seit 2005 wurden in ganz Deutschland bereits mehr als 1000 Projekte ausgezeichnet. Bei einer Veranstaltung im Wissenschaftspark Gelsenkirchen werden die aktuellen Auszeichnungen am 1. Juli ĂŒbergeben.

Info: Ökostation Freiburg, Tel: 0761 892333
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EU nimmt Kampf gegen illegalen Holzhandel auf
© K. Becker / WWF
 
EU nimmt Kampf gegen illegalen Holzhandel auf
Kommission, Parlament und Ministerrat einigen sich aus Holzhandelsgesetz

BrĂŒssel - Der Weg fĂŒr ein europĂ€isches Holzhandelsgesetz ist frei. Kommission, Parlament und Ministerrat der EuropĂ€ischen Union haben sich auf einen gemeinsamen Entwurf fĂŒr ein solches Gesetz verstĂ€ndigt, welches die Einfuhr illegaler Holzprodukte nach Europa stoppen soll. Wichtigster Punkt: Es wird verboten, Holzprodukten aus illegaler Herkunft auf den Markt zu bringen. Der Kompromissentwurf soll nun im Juli vom Parlament und im Herbst vom Ministerrat verabschiedet werden. Eine Annahme in beiden Gremien erscheint derzeit als Formsache. Der WWF hat sich seit Jahren fĂŒr ein Holzhandelsgesetz stark gemacht. Es ist aus Sicht des WWF eines der wichtigsten Instrumente im Kampf gegen die globale Entwaldung.

“Die heutige Entscheidung macht trotz einiger verbliebener Schwachstellen den Weg frei fĂŒr eine lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige Regelung und sagt der illegalen Entwaldung den Kampf an” so Nina Griesshammer, Expertin fĂŒr Forstpolitik und Tropenwaldschutz vom WWF Deutschland. „Wir sind froh, dass sich die EU nach Jahren schier endloser Debatten mit der jetzt gefundenen Regelung ihrer Verantwortung im Kampf gegen illegalen Holzhandel stellt. Die getroffene Vereinbarung wird einen enorm wichtigen Beitrag zum Schutz vor allem der TropenwĂ€lder leisten.”

Der WWF sieht dennoch Bedarf fĂŒr Nachbesserungen. Besonders negativ wird sich aus Sicht des WWF bemerkbar machen, dass zum Beispiel BĂŒcher, Zeitungen und andere Druckerzeugnisse von der Regelung ausgenommen werden sollen. Das erhöht die Gefahr, dass weiter betrĂ€chtliche Mengen illegal geschlagenen Holzes in der EU auf den Markt gebracht werden. Erfreulich aus Sicht des WWF Deutschland ist vor allem, dass auch die Bundesregierung in den letzten Wochen in einigen wichtigen Punkten ihren Widerstand aufgegeben und so die jetzt ĂŒberwiegend positive Regelung möglich gemacht hat. Sie hatte sich unter anderem lange Zeit gegen die nun getroffene Verbotsregelung gestellt.

Neben der „legalen“ Entwaldung ist illegaler Holzeinschlag weltweit eine der grĂ¶ĂŸten Bedrohungen fĂŒr die WĂ€lder. Zwischen 16 und 19 Prozent der Holzimporte in die EuropĂ€ische Union stammen nach einer WWF-Studie aus illegalen Quellen. Die Definition bezieht sich auf GesetzesverstĂ¶ĂŸe bei Ernte, Transport, Einkauf oder Verkauf des Holzes.
 
 

 
Umweltschutz im Cyberspace
Neue CDP-Studie: Videokonferenzsysteme reduzieren Treihausgasemissionen und sparen Geld - Investitionen rentieren sich schon nach 15 Monaten

Berlin – Videokonferenzsysteme können sowohl das Reisekostenbudget als auch die Treibhausgasbilanz von Unternehmen erheblich entlasten. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie „The Telepresence Revolution” des Carbon Disclosure Projects (CDP). Die Möglichkeiten der Telekommunikation lohnen sich vor allem fĂŒr große Unternehmen. Wenn beispielsweise ein Unternehmen mit einem Umsatz von ĂŒber einer Milliarde Dollar vier TeleprĂ€senzrĂ€ume einrichtet, amortisieren sich die Investitionen innerhalb von 15 Monaten. Schon im ersten Jahr fallen fast 900 GeschĂ€ftsreisen weniger an. In fĂŒnf Jahren können so 2,3 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Zudem ergab die Studie, dass Videokonferenzen Entscheidungsprozesse beschleunigen und die ProduktivitĂ€t steigern können. Die Arbeitnehmer beschreiben oft eine bessere Work-Life-Balance, die durch weniger Dienstreisen entsteht.

Die Untersuchung basiert auf einer Befragung von Unternehmen in den USA und Großbritannien. Bis 2020 können die angelsĂ€chsischen Firmen ihre Emissionen um 5,5 Millionen Tonnen CO2 reduzieren. Auch fĂŒr den Geldbeutel ergibt sich durch den Einsatz dieser Technologien eine Entlastung von 19 Milliarden Dollar durch den Einsatz von weiterentwickelter Videokonferenztechnologie (TeleprĂ€senz). TeleprĂ€senz-Systeme zeigen im Gegensatz zu herkömmlichen Videokonferenzen ein verbessertes Bild des GegenĂŒbers und so wird das GefĂŒhl vermittelt, man befinde sich in einem Raum. „In Deutschland dĂŒrfte sich ein Ă€hnliches Bild ergeben“, schĂ€tzt Caspar von Blomberg, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des CDP Deutschland. „Zwar sind die Distanzen nicht so groß, dennoch ist die ReisetĂ€tigkeit vor allem mit dem Flugzeug immer noch sehr hoch. Auch in Deutschland kann die Akzeptanz dieser Technologie noch gesteigert werden, in dem sie in die Klimastrategie der Unternehmen integriert wird.“

„Der WWF empfiehlt Unternehmen vermehrt Videokonferenzsysteme einzusetzen, die natĂŒrlich mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden sollten. Die weltweiten CO2-Emissionen mĂŒssen nach 2015 drastisch sinken. FĂŒr Unternehmen ist die Reduzierung von Dienstreisen ein erster, einfacher und kostengĂŒnstiger Schritt“, kommentiert Matthias Kopp, Projektleiter Industrie und Finanzsektor des WWF Deutschland.

Die Studie „The Telepresence Revolution” wurde vom Carbon Disclosure Project beauftragt und gesponsert von AT&T. DurchgefĂŒhrt wurde die Untersuchung von dem Forschungsinstitut Verdantix.
 
 

Buchtipp: UGB-Forum Spezial
 
Buchtipp: UGB-Forum Spezial "Abnehmen - worauf es ankommt"
Wer abnehmen will, hat es nicht leicht. DiÀten gibt es wie Sand am Meer und jeder kennt irgendwen, der auf eine bestimmte Abnehmmethode schwört. Der Eine hat mit einer Low-carb-DiÀt erfolgreich abgenommen, der Andere mit Insulin-Trennkost gute Erfahrungen gemacht und der Dritte setzt auf ein intensives Sportprogramm. Und immer droht die Gefahr, dass sich nach so einer DiÀt die ungeliebten Pfunde schnell wieder ansammeln. Den Königsweg zum Abnehmen gibt es wohl nicht. Aber klar ist: Unterm Strich muss die Energiezufuhr sinken und der Energieverbrauch durch Bewegung steigen.

Das Heft bewertet aktuelle DiĂ€ten: von Insulin-Trennkost und GLYX-DiĂ€ten ĂŒber Brigitte- und Fit-for-Fun-DiĂ€t bis hin zu den Empfehlungen von Markert, Montignac oder Strunz. Gleichzeitig zeigen Artikel zum Erfolg von Gruppenprogrammen, zum Anti-DiĂ€t-Prinzip und zum Sinn und Unsinn von DiĂ€ten auf, worauf es beim Abnehmen wirklich ankommt. Denn fast wichtiger als das Abnehmen an sich ist, dass man aufhört, stĂ€ndig ans Essen und die Waage zu denken, sondern ein ungezwungenes, gesundes Essverhalten findet. Auch wenn uns die Medienwelt ein anderes Ideal vermittelt, darf nicht vergessen werden: Nicht jeder muss rank und schlank sein.

Aus dem Inhalt:

* Was heißt hier zu dick?
* Low-carb- und GLYX-DiĂ€ten: Weniger Kohlenhydrate – weniger Kilos?
* GI – Ein SchlĂŒssel zum Idealgewicht?
* Schlank im Schlaf – bringt‘s die Insulin-Trennkost?
* Das Anti-DiÀt-Prinzip
* Mit Fasten gelingt das Abnehmen
* Sinn und Unsinn von DiÀten
* Das Abnehmprogramm „Genuss ohne Reue“
* Ein dicker Bauch riskiert Diabetes
* Gewicht halten mit Bewegung: Wenig Aufwand – große Wirkung
* Abnehmen in Gruppen: Gemeinsam leichter

Preis: 8,90 € (zzgl. Versand)

zu bestellen hier:
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WOOD II - Johannes Bierling
„roots and wings“, Johannes Bierling, 2010, Höhe: 480 Zentimeter
 
WOOD II - Johannes Bierling
Neue Holzskulpturenausstellung im WaldHaus

Vom 20. Juni bis zum 29. August wird im WaldHaus die Ausstellung WOOD II von Johannes Bierling zu sehen sein. Die Ausstellung ist immer mittwochs bis freitags von 10 bis 17 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr zu sehen.

Holz ist das Material, aus dem Johannes Bierling seine Skulpturen schafft. Mit seiner konsequent ungegenstĂ€ndlichen Bildsprache schöpft er aus dem konkret geometrischen Formenrepertoire. Kuben, Kreise, Quader, eckige und abgerundete Körper - geöffnet und gegenseitig durchdrungen - schneidet er direkt aus den BaumstĂ€mmen von Pappel, Linde und Mammutbaum. Dem Material Holz entlockt er eine eindrucksvoll variantenreiche Bildsprache, die sich in Boden- und Wandobjekten, Serien kleinerer Skulpturen bis hin zu großen monolithischen Einzelskulpturen ausdrĂŒckt. Auch Grafiken – Holzschnitte - entstehen, Skizzen, EntwĂŒrfe und Konstruktionszeichnungen.

Der 1954 in Oberammergau geborene Johannes Bierling hat an der dortigen Holzbildhauerschule das Handwerk erlernt und besuchte spĂ€ter die Akademie in Karlsruhe, wo er Bildhauerei bei H. Akiyama und Otto Herbert Hajek studierte. Seit 1985 lebt er als freischaffender KĂŒnstler in Freiburg.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Weitere Informationen unter der Telefonnummer: 89647710 und
www.waldhaus-freiburg.de
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