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Samstag, 21. Oktober 2017
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Vom Acker in den Abfall: Ein Drittel der Lebensmittel landet im MĂŒll
Essen zu verschwenden geht weder moralisch noch ökologisch. © N. Dobrzańska
 
Vom Acker in den Abfall: Ein Drittel der Lebensmittel landet im MĂŒll
WWF zum Agrarministergipfel in Berlin: „Nachernteverluste“ mĂŒssen verringert werden

Berlin - Zum heutigen Welt-Agrarministergipfel auf der GrĂŒnen Woche in Berlin fordert der WWF von den Landwirtschaftsministern der teilnehmenden Staaten, die Vernichtung von Nahrungsmitteln zu bekĂ€mpfen. Derzeit wird fast ein Drittel aller erzeugten Lebensmittel weggeworfen, weil es beispielsweise an vernĂŒnftigem Transport, rechtzeitiger Verarbeitung oder KĂŒhlung fehlt. Diese so genannten Nachernteverluste zwischen Landwirt und Verbraucher belasten nach Angaben des WWF die Umwelt unnötig und verschlimmern die weltweite ErnĂ€hrungskrise.

„Die Agrarlobby redet immer davon, die Produktion auszuweiten: Mit mehr Pestiziden, mehr Gentechnik, mehr gerodetem Wald fĂŒr neue Äcker“, kritisiert WWF-Agrarexperte Matthias Meißner. „Dabei mĂŒssen wir zuerst die dutzenden Lecks stopfen, die unser ErnĂ€hrungssystem hat. Wir können es uns nicht leisten, so viel Essen zu verschwenden, weder moralisch noch ökologisch.“

Nach wissenschaftlichen SchĂ€tzungen erzeugt die Landwirtschaft weltweit 4.600 Kilokalorien pro Tag und Mensch. Davon erreichen 1.400 Kalorien niemals einen Magen. „In schlecht entwickelten LĂ€ndern verlieren wir Essen durch falsche oder fehlende Lagerung und Verarbeitung“, so Meißner. „Dort mĂŒssen die Handelsströme verbessert werden.“ In den reichen Industrienationen dagegen gehe es um einen Bewusstseinswandel: „Wir schmeißen Lebensmittel weg, die eigentlich noch essbar wĂ€ren. Dies gilt fĂŒr SupermĂ€rkte genauso wie fĂŒr den Privathaushalt.“ Allein in Großbritannien wanderten 14 Millionen Tonnen Lebensmittel jĂ€hrlich aus Warentheke oder KĂŒhlschrank direkt in den MĂŒll.

Der WWF fordert die Agrarminister auf, den Aufbau vernĂŒnftiger Transport und Verarbeitungsstrukturen in die Hand zu nehmen und dafĂŒr Geld bereitzustellen. Daneben mĂŒsse es gesetzliche Vorgaben fĂŒr den Handel und VerbraucheraufklĂ€rung geben.

Verbrauchern rĂ€t WWF-Experte Meißner, planvoll einzukaufen und kein Essen wegzuwerfen. „Das wĂŒrde helfen, die fĂŒr 2050 vorhergesagten drei Milliarden Menschen mehr zu ernĂ€hren, ohne unseren ökologischen Fußabdruck ĂŒber GebĂŒhr zu vergrĂ¶ĂŸern.“
 
 

Die vielen gelben Atomkraft-Sonnen ...
 
Die vielen gelben Atomkraft-Sonnen ...
... bei Demos und an Balkonen sind immer wieder beeindruckend. Doch auch Bewegung lebt von Vielfalt. Aus diesem Grund hat der sĂŒdbadische BUND-Regionalverband das alte Motiv der Bewegung gegen das AKW Wyhl erneut reaktiviert.

"NAI HÄMMER GSAIT - KEIN ATOMKRAFTWERK IN WYHL UND ANDERSWO" war das Motiv des alten Plakats von Hubert Hoffmann. Mit seiner Erlaubnis haben wir jetzt in einer Erstauflage erst mal 100 neue Fahnen "NAI HÄMMER GSAIT - ATOMAUSSTIEG JETZT" drucken lassen um ein selbstbewusstes, regionales, alemannisches Zeichen zu setzen. Die Fahne (und viele andere Banner) gibtÂŽs fĂŒr 10 Euro im kleinen BUND-Laden : http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/shop/index.php?load=PageLoader&type=app&categoryId=9 oder am einfachsten natĂŒrlich direkt beim BUND in der Wilhelmstrasse 24a, (Hinterhaus) in 79098 Freiburg.
Wer möchte, schickt uns einfach einen 10 Euroschein in einem Umschlag (Absender nicht vergessen) und wir versenden die Fahne, die nicht im Wohnzimmer verstauben sollte. Erste Einsatzmöglichkeiten sind Balkone, Politikerbesuche und Montagsdemos (nicht nur in Emmendingen und Freiburg) und die Anti-Atom-Menschenkette: Stuttgart - Neckarwestheim am 12. MÀrz. http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/termine.php

Liabi Griess ĂŒs Friburg
Axel Mayer
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Buchtipp: Tristram Stuart
 
Buchtipp: Tristram Stuart "FĂŒr die Tonne"
Wie wir unsere Lebensmittel verschwenden

Jeden Tag landen ungeheure Mengen von Lebensmitteln im MĂŒll – ein Vielfaches von dem, was nötig wĂ€re, um das Hungerproblem auf der Welt zu lösen....
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RĂŒckkehr des Wolfes: Hessen braucht Managementplan
© Ingo Fuhrmann / WWF
 
RĂŒckkehr des Wolfes: Hessen braucht Managementplan
ManagementplĂ€ne: Ziel ist Vermeidung von Konflikten und „kritischen Situationen“.
RĂŒckkehrer: Wölfe seit Ende der Neunziger wieder in Deutschland.

Frankfurt - Ein verletzter Wolf in der Region Gießen hat Anwohner und Behörden in Atem gehalten. Das offensichtlich verletzte Tier wurde von SpaziergĂ€ngern, der Polizei, JĂ€gern und VeterinĂ€ren verfolgt, konnte nach Augenzeugenberichten aber trotz einer augenscheinlichen Verletzung am Hinterlauf entkommen. „Hessen muss sich auf die RĂŒckkehr des Wolfes vorbereiten. Das Bundesland braucht dringend einen Managementplan nach dem Vorbild von Sachsen oder Mecklenburg-Vorpommern“, fordert WWF-Experte Janosch Arnold. Unklare oder gar kritische Situationen wie derzeit in der Region Gießen wĂŒrden durch verhindert werden können. In den PlĂ€nen der beiden „Wolfs-LĂ€nder“ ist klar geregelt, wie mit einem verletzten Wolf umgegangen werden soll. Anders als bei angefahrene Wild, wie Reh oder Hirsch, darf dies beim unter Naturschutz stehenden Wolf nĂ€mlich nicht der zustĂ€ndige JagdausĂŒbungberechtigte entscheiden. Die bestehenden ManagementplĂ€ne wurden in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von Behörden, Wissenschaftlern, JagdverbĂ€nden, SchafszĂŒchtern und Umweltschutzorganisationen sowie BĂŒrgerinitiativen erarbeitet.

„Wenn Anwohner oder SpaziergĂ€nger einen noch dazu verletzten Wolf verfolgen, ihn gar in die Enge treiben, kann das schnell zu einer kritischen Situation fĂŒhren“, warnt Arnold. Zum Schutz von Mensch und Wolf sei es notwendig einen Managementplan mit klaren ZustĂ€ndigkeiten aufzustellen und durch Kommunikation und AufklĂ€rungsarbeit vor Ort zu verankern. „Es braucht einen gelassenen, aber koordinierten Umgang mit den Tieren. Die Menschen in Deutschland mĂŒssen erst wieder lernen, mit Beutegreifern wie Wolf und Luchs zu leben", so Arnold. Panische Forderungen nach einem generellen Abschuss seien völlig unangebracht. „Im Gegensatz zu streunenden Haushunden haben Wölfe eine natĂŒrliche Scheu vor dem Menschen“, beruhigt der WWF-Experte.

Trotzdem wird kaum eine Art so argwöhnisch beobachtet wie der Wolf. Doch die vielerorts tief verwurzelte Angst sei unbegrĂŒndet, so der WWF. Obwohl der Wolf seit Ende der neunziger Jahre wieder in Deutschland heimisch ist, hat es bis heute keinen einzigen Übergriff auf den Menschen gegeben. Auch bei den bis zu 20.000 in Europa lebenden Wölfen gab es in den vergangenen fĂŒnfzig Jahren neun tödliche Angriffe auf Menschen, zumeist von tollwĂŒtigen Tieren. In den USA, ein Land mit immerhin etwa 60.000 Wölfen, wurden im selben Zeitraum zwei tödliche Wolfsangriffe gemeldet. Zum Vergleich: Allein in Deutschland sterben jedes Jahr rund 40 Menschen an den Folgen von Bienen- und Wespenstichen.
 
 

 
fesa-Projekt "Energieautonome Kommunen" im Wettbewerb "Ideen Initiative Zukunft"
Der fesa e.V hat am dm-Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft“ erfolgreich teilgenommen. Das Projekt „Energieautonome Kommunen“ ist nominiert worden und darf sich vom 13. bis zum 26.01.2011 im dm-Markt im Sonnenschiff (Merzhauserstr. 179, Freiburg) prĂ€sentieren. Infos ĂŒber den fesa e.V. und ĂŒber das Projekt „Energieautonome Kommunen“ sind im ganzen Zeitraum im Markt ausgestellt. Persönlich sind wir am Freitag, 21.01. und am Mittwoch 26.01. jeweils von 14 bis 17 Uhr mit einem extra Infostand vertreten.

FĂŒr den dm-Markt im Sonnenschiff sind drei Projekte nominiert, die in dieser Zeit miteinander in Konkurrenz um WĂ€hlerstimmen treten. Denn ein Projekt gewinnt im Markt und erhĂ€lt dafĂŒr 1.000 Euro Preisgeld.

Damit der fesa e.V. gewinnt, brauchen er UnterstĂŒtzung der Klimaschutzaktiven. Wer im Zeitraum vom 13. bis zum 26.01. in den dm-Markt im Sonnenschiff geht, kann dort mit den ausliegenden Karten fĂŒr das Projekt stimmen.

Der fesa e.V. bedankt sich ganz herzlich fĂŒr Ihre Mithilfe!

Mehr Informationen ĂŒber unser Projekt „Energieautonome Kommunen“ finden Sie hier:
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Online-VogelfĂŒhrer
Blaumeise / Foto: Wikipedia
 
Online-VogelfĂŒhrer
Sie haben einen interessanten Vogel gesehen und wĂŒssten nun gerne, was fĂŒr einer das war? Der NABU hilft Ihnen dabei, die richtige Vogelart herauszufinden...
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WORK GREEN Jobmesse Erneuerbare Energien
am 22. Januar 2011 an der UniversitÀt Freiburg

Die neue „grĂŒne” Jobmesse kommt in die Stadt, um Studierende und junge ExpertInnen mit der Industrie zu vernetzen.

Die Studierenden des Masterstudiengangs “Renewable Energy Management” der UniversitĂ€t Freiburg, das Studentenwerk Freiburg und das Zentrum fĂŒr Erneuerbare Energien (ZEE) veranstalten gemeinsam die WORK GREEN Jobmesse, die Firmen aus dem Feld der erneuerbaren Energien und Energieeffizienz mit potenziellen NachwuchskrĂ€ften vernetzt. Auf der Jobmesse, deren Zielgruppe sowohl Studierende, als auch qualifizierte BerufseinsteigerInnen umfasst, werden regionale, nationale und internationale Firmen und Organisationen vertreten sein. Die Jobmesse wird am Samstag, den 22. Januar 2011 von 10.00 bis 17.00 Uhr in der Mensa Rempartstraße (Rempartstraße 18, 79098 Freiburg) in Freiburg stattfinden.

Das Ziel der Messe ist, Studierende und junge ExpertInnen mit technischem, naturwissenschaftlichem oder wirtschaftswissenschaftlichem Hintergrund mit Firmen und Instituten aus dem Energie- und Nachhaltigkeitssektor in Kontakt zu bringen. Die Firmen werden an ihren StĂ€nden Informationen ĂŒber Praktika, Abschlussarbeiten sowie offene Stellen bereithalten. Zudem werden sie ĂŒber den Bewerbungsprozess, das jeweilige Firmenprofil, aktuelle Forschungsfelder sowie laufende Projekte informieren. ZusĂ€tzlich zu den MessestĂ€nden stehen VortrĂ€ge, Workshops und einige funacts auf dem Programm.

Professor Eicke Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts fĂŒr Solare Energiesysteme sagte: “Junge und motivierte MitarbeiterInnen sind die Grundvoraussetzung fĂŒr zukĂŒnftige unternehmerische Erfolge. Die WORK GREEN Jobmesse ist gĂ€nzlich auf das Feld der erneuerbaren Energien ausgerichtet und wird vom Fraunhofer Institut fĂŒr Solare Energiesysteme (ISE) unterstĂŒtzt.“

Die Messe ist so konzipiert, dass Kriterien der Nachhaltigkeit mit in die Planung einbezogen wurden, um negative UmwelteinflĂŒsse maßgeblich zu reduzieren. Demnach handelt es sich nicht nur wegen des Hintergrunds der Aussteller um eine “grĂŒne” Messe, sondern auch im Hinblick auf die Art der Organisation, die jeden Schritt hinsichtlich der UmwelteinflĂŒsse abwĂ€gt. Beispielsweise wird der Schriftverkehr fast ausschließlich elektronisch abgewickelt, Flyer werden auf Recycling-Papier gedruckt und es wird angestrebt den insgesamt anfallenden Abfall, so gering wie möglich zu halten.


Über die Renewable Energy Management Studierenden:

Der Masterstudiengang Renewable Energy Management ist ein internationaler, interdisziplinĂ€rer Studiengang, der Studierende mit großem Interesse an den erneuerbaren Energien und Energieeffizienz zusammenbringt. Neben technischen Aspekten werden auch ökonomische und soziale Aspekte in die Lehre mit einbezogen. Die WORK GREEN Jobmesse wird von 38 Studierenden aus 21 LĂ€ndern organisiert.
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Zehn Jahre ECO-Stiftung fĂŒr Energie-Klima-Umwelt in der Region
Auf sein 10-jĂ€hriges Bestehen blickt Ende Dezember 2010 der Stiftungsfonds ECO-Stiftung fĂŒr Energie-Klima-Umwelt zurĂŒck. Dieser Stiftungsfonds wirkt in der Region Freiburg und auch grenzĂŒberschreitend am sĂŒdlichen Oberrhein vor allem durch Ideen und Förderung von gemeinnĂŒtzigen Vorhaben mit Multiplikatoreffekt.

FĂŒr die von der ECO-Stiftung initiierten und geförderten „Zwei Sonnen-Energie-Wege“ im Eurodistrikt Region Freiburg / Zentral- und SĂŒdelsass wurden grenzĂŒberschreitend 50 Vorbildobjekte zu erneuerbaren Energien und Energiesparen ausfindig gemacht und fĂŒr Bildung, AusflĂŒge von Familien und Schulklassen sowie Ökotourismus beschrieben. Die Stationen, die mehrere 100 Anlagen umfassen, wurden bei zweisprachigen Vereine-Treffen vorbereitet, besucht, fotografiert und auf deutsch und französisch fĂŒrs Internet und fĂŒr eine 64-Seiten-Farb-BroschĂŒre beschrieben, deren Druck von der Sparkasse Freiburg und vom Agenda 21 BĂŒro Freiburg unterstĂŒtzt wurde.

Das Vorhaben ist hervorgegangen aus dem ebenfalls von der ECO-Stiftung geförderten zweisprachigen Ideenwettbewerb fĂŒr BĂŒrger- und Vereine „Nachhaltigkeit rheinĂŒberschreitend fĂŒr Energie-Klima und Wasser-GewĂ€sser“ am sĂŒdlichen Oberrhein samt gut besuchtem „1. Öko-Gipfel im Eurodistrikt“ im Oktober 2005 in der Breisacher Spitalkirche. Die Sonnen-Energie-Wege sollen ab 2011 um weitere Stationen und Wege ergĂ€nzt werden. Hierzu sucht die Stiftung weitere finanzielle Förderung. Beide Projekte sind beim gemeinnĂŒtzigen Freiburger Verein ECOtrinova als ausfĂŒhrendem TrĂ€ger ansiedelt, der damit 2005 und 2007 beim Wettbewerb des Umweltministeriums zur Lokalen Agenda 21 die Hauptfinanzierung gewann.

FĂŒr die ökologische Energiewende am sĂŒdlichen Oberrhein und als VorlĂ€ufer der Sonnen-Energie-Wege hatte die ECO-Stiftung in 2002 das Vereine- und BĂŒrger-Netzwerk „Energie-3Regio“ gestartet, dies im Rahmen des EU-geförderten Interreg-III-A-Programms „Begegnungen am Oberrhein“. DurchgefĂŒhrt wurden Aktionen zu Klimaschutz, erneuerbaren Energien, Energieeinsparung sowie der 1. Energie-Gipfel-3Regio in der Spitalkirche in Breisach Mitte 2003. TrĂ€ger ist der gemeinnĂŒtzige Förderverein Zukunftsenergien SolarRegio Kaiserstuhl e.V. aus Wyhl am Rhein. Das ehrenamtliche Netzwerk Energie-3Regio umfasst an die 30 Partner aus der trinationalen Region und ist zweisprachig im Internet unter www.energie-3Regio.de vertreten mit Infos, deutsch-französischem Energie-Wörterbuch und der gemeinsame Deklaration fĂŒr eine Energie-Modellregion. Diese stand 2006 Modell fĂŒr diejenige der offiziellen Deutsch-Französisch-Schweizerischen Oberrheinkonferenz. Zuvor in 2002 war fĂŒr die
ECO-Stiftung bereits eine Vision fĂŒr eine trinationale Energiewende notiert worden. Über 21 000 € wurden 2002-2004 als freiwillige Sachleistung eingebracht. Projektleiter war Dr. Georg Löser, Gundelfingen i.Br., GrĂŒnder der ECO-Stiftung, der das Netzwerk ehrenamtlich weiter betreut.

Großen Publikumszuspruch findet unter dem Motto das gemeinschaftliche Samstags-Forum Regio Freiburg, eine einzigartige Zusammenarbeit von Vereinen mit Studierenden und UniversitĂ€t. Die ECO-Stiftung ist mit Ihrem GrĂŒnder Initiatorin und seit Beginn im Herbst 2006 finanzieller Förderer neben dem Agenda 21 BĂŒro der Stadt Freiburg. Diese „alternative Samstags-UniversitĂ€t“ wendet sich an die BĂŒrgerschaft, auch an fachlich Interessierte aus UniversitĂ€t, planenden Berufen sowie StĂ€dten und Gemeinden. FĂŒhrende Fachleute und Pioniere der Region berichten samstags vormittags populĂ€rwissenschaftlich in der UniversitĂ€t Freiburg. Vor Ort erlĂ€utern anschließend Projektpioniere herausragende Vorbildobjekte zur Nutzung erneuerbarer Energien bzw. zum Klimaschutz. Bis Ende 2010 fanden oft mehrteilig 86 Vortragsveranstaltungen oder Podien und 56 FĂŒhrungen statt mit ĂŒber ĂŒber 10.700 TeilnehmerInnen. Beim ProjekttrĂ€ger ECOtrinova e.V. sind unter www.ecotrinova.de / Samstags-Forum ĂŒber 150 Vortragsdateien, Kurzberichte und Dokumente mit Fotos und Links zum Weiter- und Selbststudium fĂŒr alle Interessierten eingestellt, eine große Schatzkiste fĂŒr die Energiewende. „Hauptförderer“ sind die i.d.R. ehrenamtlich wirkenden vielen Referenten und UnterstĂŒtzer.

Das Samstags-Forum ist eine Folge erster Zusammenarbeit mit dem Umweltreferat des u-asta an der UniversitĂ€t im Rahmen der „Agenda21 Aktionsbibliothek Klimaschutz & Umwelt Regio Freiburg“, ein in 2003/2004 vom Umweltministerium Baden-WĂŒrttemberg, der ECO-Stiftung und vom Agenda 21-BĂŒro Freiburg gefördertes Vorhaben. Diese „Fachbibliothek“, die auch seltene BestĂ€nde aus der Pionierzeit des modernen Umweltschutzes in der hiesigen Region umfasst, wird als Umweltarchiv weiterhin von der ECO-Stiftung unterstĂŒtzt und vom Stifter betreut.

Weitere Initiativen der ECO-Stiftung galten 2002 einer Initiative Biogas-DĂŒngewirtschaft, die Jahre spĂ€ter in der Biogas-Strategie der badenova AG einen Niederschlag fand, der Stromeinsparung mit einer geförderten bundesweiten BroschĂŒre, Energie-GesprĂ€chen in der Region dem Strahlenschutz und der Mitfinanzierung der Anzeigetafel der BĂŒrger-Solarstromanlage der SolarRegio Kaiserstuhl auf der Gemeindehalle in Wyhl, in der 1974 die Atomkraftgegner unter großem Protest den Erörterungstermin zum Atomkraftwerk Wyhl verließen. 2005, 2008 und insbesondere im November 2010 im Vorfeld ihres JubilĂ€ums wirkte die ECO-Stiftung aktiv bei Stiftungstagen in Freiburg mit.

Die nicht rechtsfĂ€hige ECO-Stiftung wurde Ende Dezember 2000 vom Physiker und Energie-Ökologen Dr. Georg Löser, Gundelfingen i.Br., gegrĂŒndet. Sie ist Teil der „Dachstiftung individuelles Schenken“ der GLS Treuhand e.V., Bochum. Der Kapitalstock hat sich bis 2010 durch Zustiftungen auf rund 100.000 Euro erhöht. DarĂŒber hinaus erhielt die Stiftung eine Reihe freier Zuwendungen. Die Mittel sind angelegt bei ökologisch-sozialen Projekten der GLS Treuhand. Die Mittel wirken also mehrfach: erstens durch die Geldanlage, zweitens durch den Einsatz des jĂ€hrlichen Ertrags, drittens durch Multiplikatoreffekte der von der ECO-Stiftung geförderten Maßnahmen. Der Stifter arbeitet fĂŒr die Stiftung ehrenamtlich.

Die Teilförderung der in diesem Bericht erlĂ€uterten Projekte durch die ECO-Stiftung hat bei weiteren Förderern rund 100.000 Euro hinzugewonnen und damit ein Mehrfaches der Zuwendungen der ECO-Stiftung und hat sehr umfangreiche ehrenamtliche Arbeiten fĂŒr die Region mit noch deutlich höherem Wert mobilisiert.

NĂ€here Informationen sind enthalten im 12-seitigen mit Fotos bebilderten Bericht „10 Jahre ECO-Stiftung 2000-2010. Die Initiativen der ECO-Stiftung und geförderte Projekte in der Region am sĂŒdlichen Oberrhein“, der als pdf-Datei (1,9 MB) bei www.eco-stiftung.de eingestellt ist.

Zuwendungen (Spenden), Zustiftungen sowie VerfĂŒgungen und Legate an die ECO-Stiftung sind willkommen und steuerlich begĂŒnstigt.
Die Bankverbindung und das erforderliche Stichwort:
GLS Treuhand e.V., GLS Gemeinschaftsbank eG Bochum.
Konto-Nr. 103 700 800, BLZ 430 609 67
Stichwort erforderlich: ECO-Stiftung Spende (oder Zustiftung).
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