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Umweltverb√§nde: Neue Landesregierungen gut f√ľr den Wald
© FSC
 
Umweltverb√§nde: Neue Landesregierungen gut f√ľr den Wald
Koalitionsvertr√§ge sehen FSC-Zertifizierung des Staatswaldes und Gro√üschutzgebiete vor ‚Äď Kahlschl√§ge und Chemie k√ľnftig verboten

Berlin - Die Umweltverb√§nde BUND, Greenpeace, NABU und WWF haben die Ziele der k√ľnftigen Landesregierungen von Baden-W√ľrttemberg und Rheinland-Pfalz zum Wald begr√ľ√üt. Die Koalitionsvertr√§ge der beiden Bundesl√§nder sehen vor, insgesamt 525.000 Hektar Landeswald nach den anspruchsvollen Kriterien des international anerkannten FSC (Forest Stewardship Council) zus√§tzlich zu zertifizieren sowie einen wichtigen Teil der √∂ffentlichen W√§lder dem Naturschutz und der Erholung zu widmen. Zusammen mit den FSC- zertifizierten Kommunal- und Privatwaldbetrieben w√§re damit rund ein Drittel der jeweiligen Waldfl√§che in den beiden Bundesl√§ndern nach hohen √∂kologischen und sozialen Standards zertifiziert.

‚ÄěDas sind gute Nachrichten f√ľr den Wald mit Signalwirkung auf andere Bundesl√§nder sowie den Bund‚Äú, so der Tenor der Umweltverb√§nde. ‚ÄěWenn die beiden Koalitionsvertr√§ge wirklich umgesetzt werden, geh√∂ren Baden-W√ľrttemberg und Rheinland-Pfalz nach Schleswig-Holstein, Berlin, Hamburg, dem Saarland und Nordrhein-Westfalen zu den Vorreitern unter den Bundesl√§ndern f√ľr nachhaltige Waldwirtschaft in Deutschland.‚Äú

Die Kritik der Holzindustrie und der Waldbesitzer an den gr√ľn-roten bzw. rot-gr√ľnen Pl√§nen wiesen die Umweltverb√§nde entschieden zur√ľck: ‚ÄěMit der FSC-Zertifizierung kann die Forst- und Holzwirtschaft in Baden-W√ľrttemberg und in Rheinland-Pfalz endlich beweisen, dass sie sozial und √∂kologisch vorbildhaft wirtschaftet. Statt mit altbekannten Bei√üreflexen zu reagieren, sollten sie die FSC-Zertifizierung lieber als Chance f√ľr die Vermarktung der eigenen Produkte sehen.

Mit der FSC-Zertifizierung wird dem Wunsch nach mehr B√ľrger-Beteiligung auch am Wald mehr Rechnung getragen. So sehe der gesellschaftlich ausgehandelte deutsche FSC- Standard vor, bei der Holzernte den Waldboden besonders zu schonen, wieder vermehrt heimische Baumarten zu etablieren , ein ausgeglichenes Verh√§ltnis zwischen Wald und Wild zu schaffen und zur Bereicherung der Tier- und Pflanzenwelt rund zehn Biotopb√§ume pro Hektar im Wald zu belassen. Kahlschl√§ge und Chemie sind in FSC-W√§ldern nicht erlaubt. Die W√§lder speichern mehr Kohlenstoff und ein Teil der Fl√§che wird f√ľr Naturschutz und die nat√ľrliche Anpassungsdynamik der W√§lder aus der forstlichen Nutzung genommen. Die Kosten f√ľr die Zertifizierung sch√§tzen die Umweltverb√§nde auf etwa zehn bis zwanzig Cent pro Hektar. Das w√§ren etwa 50.000 Euro f√ľr Baden-W√ľrttemberg und 30.000 Euro f√ľr Rheinland-Pfalz. ‚ÄěWie die Erfahrungen aus dem Forstamt Heilbronn zeigen, amortisieren sich diese Kosten bereits nach kurzer Zeit durch eine gezielte Vermarktung von FSC-Holz.‚Äú

Eine √∂kologische, extensivere Nutzung des kostbaren Rohstoffs Holz sowie der Vorrang f√ľr die Natur auf einer Teilfl√§che sind kein Luxus sondern Daseinsvorsorge f√ľr heutige und zuk√ľnftige Generationen. ‚ÄěEs ist an der Zeit, dass andere Bundesl√§nder mit gro√üen Landesw√§ldern ‚Äď wie Bayern, Hessen und Sachsen ‚Äď nachziehen und durch die Einrichtung von Waldnationalparks und eine FSC-Zertifizierung f√ľr eine verantwortungsvolle Waldpolitik einstehen"
 
 

√Ėkologisch engagiert
 
√Ėkologisch engagiert
F√ľr junge Leute zwischen 16 und 26 Jahren organisiert die Landeszentrale das ‚ÄěFreiwillige √Ėkologische Jahr‚Äú. Wer sich im Umweltschutzbereich einbringen m√∂chte und dabei gr√ľne Arbeitsfelder und eigene F√§higkeiten kennen lernen will, ist hier richtig. Neben professioneller Anleitung erhalten die Freiwilligen ein Taschengeld und Sozialversicherung. Zurzeit sind noch Pl√§tze auf Biobauernh√∂fen, in Umweltbildungseinrichtungen und Naturschutzzentren sowie in Umweltabteilungen von Kommunen und Wirtschaftsunternehmen frei.

Info: Telefon 0711.164099-39 oder www.foej-bw.de
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Kinderakademie an der √Ėkostation
MOOSWALD. Die √Ėkostation Freiburg, Falkenbergerstr. 21 b bietet f√ľr Kinder von 8 bis 12 Jahren zwei Kinderakademie-Kurse zum Naturforschen an. F√ľr diese Kurse ist eine Anmeldung erforderlich.

Kinderakademie ‚ÄěForschungswerkstatt Artenvielfalt‚Äú

An 6 Nachmittagen k√∂nnen Kinder rund um die √Ėkostation erforschen, was auf unseren Wiesen kreucht und fleucht oder beispielsweise was in einem Wassertropfen lebt. Es wird experimentiert, gesammelt, bestimmt und geschmeckt was der Garten an Kr√§utern und Fr√ľchten hergibt. Die 6 Termine sind mittwochs von 14:30 bis 16 Uhr und beginnen am 18. Mai. Die Teilnehmergeb√ľhr betr√§gt 22 Euro zzgl. 2 Euro Materialkosten. Eine Anmeldung ist erforderlich, unter 0761 - 892333 oder www.oekostation.de.

Kinderakademie ‚ÄěWildkatze‚Äú

Die Wildkatze ist kein davongelaufener "Stubentiger", sondern ein heimisches Wildtier. Sie lebt zur√ľckgezogen und versteckt, geht nachts auf die Jagd und wir bekommen sie kaum zu Gesicht. Mehr √ľber sie erfahren Kinder bei diesem Kurs, wobei es nicht nur um die Spurensuche von Wildkatzen geht sondern auch darum wie man ein Infoblatt gestaltet, ein Quiz und eine Preisverleihung plant oder eine Info-Veranstaltung f√ľr Eltern und die √Ėffentlichkeit. Zum Abschluss erhalten die kleinen Wildkatzen-Experten ein "Wildkatzen-Zertifikat". Die Termine sind donnerstags jeweils um 15 - 16:30 Uhr und beginnen am 19. Mai sowie am Sonntag, den 10. Juli. Die Teilnehmergeb√ľhr betr√§gt 22 Euro. Alle weiteren Informationen und Anmeldung unter 0761 - 892333 oder www.oekostation.de.
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Gartensonntag in der √Ėkostation
MOOSWALD. Am Sonntag den 15. Mai von 14 bis 17 Uhr l√§dt die √Ėkostation Freiburg, Falkenbergerstr. 21 b Hobbyg√§rtnerInnen und Kr√§uterfans zu einer offenen T√ľr im Biogarten im Seepark ein. Geboten werden Gartenf√ľhrungen, Informationen rund um mediterrane Kr√§uter, ihren Anbau und ihre Verwendung sowie eine Garten- und Kompostberatung. Passend zum Start in den Gartensommer k√∂nnen die Besucher an dem Nachmittag auch T√∂pfe mit Kr√§utern und Stauden erwerben. Der Eintritt ist kostenlos.

Alle weiteren Informationen unter 0761 - 892333 oder www.oekostation.de.
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Königsfeld stiftet Albert-Schweitzer-Preis
 
Königsfeld stiftet Albert-Schweitzer-Preis
Eugen Drewermann erster Preisträger

Franz Alt h√§lt Laudatio ‚Äď Preisverleihung am 29. Mai in K√∂nigsfeld
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Die grenz√ľberschreitende Atomfrage...
... Atompolitik und B√ľrgerbewegung im deutsch-franz√∂sischen Grenzgebiet

Im Rahmen der Ausstellung ‚ÄěDie Atomausstellung ‚Äď Radioaktive Abf√§lle und Kernenergie‚Äú, die vom 9. ‚Äď 21. Mai im CCFF zu sehen ist, l√§dt das Fritz-Erler-Forum Baden W√ľrttemberg / Landesb√ľro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit dem CCFF zu einer Diskussionsveranstaltung ein am Dienstag, den 10. Mai um 19 Uhr. Der Umwelthistoriker Prof. Dr. Franz-Josef Br√ľggemeier vom Historischen Seminar der Universit√§t Freiburg und Jean-Paul Lac√īte, Mitglied der Kontrollkommission von Fessenheim und Vorstand des Trinationalen Atomschutzverbands stellen sich f√ľr Publikumsfragen zur Verf√ľgung. Die Gespr√§chsleitung hat T√ľrkan Karakurt vom Fritz-Erler-Forum Baden-W√ľrttemberg.

Wie unberechenbar und schrecklich die Gefahren sind, die von Kernkraftwerken auf Mensch und Umwelt ausgehen, kann die Weltöffentlichkeit aktuell am Beispiel Japans in dramatischer Weise verfolgen.
Die Atompolitik geh√∂rt bei uns zu den umstrittensten Themen bundesdeutscher Politik, w√§hrend sie bei unserem franz√∂sischen Nachbarn dagegen weit akzeptierter ist. Ein grenz√ľberschreitender und europ√§ischer Dialog √ľber die Zukunft der Atomenergie ist angesichts der gro√üfl√§chigen Risiken mehr denn je notwendig. Die Friedrich-Ebert-Stiftung will in Kooperation mit dem Centre Culturel Fran√ßais Freiburg vor allem j√ľngere Menschen dazu anregen, sich zu dem Thema eine Meinung zu bilden.

Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 10. Mai 19 Uhr
im Centre Culturel Fran√ßais Freiburg, M√ľnsterplatz 11 / Im Kornhaus, 79098 Freiburg
 
 

Waldsterben: Der erfolgreiche Streit f√ľr saubere Luft & √∂kologischen Fortschritt
Ein Plakat der Umweltbewegung am Oberrhein von Hubert Hoffmann
 
Waldsterben: Der erfolgreiche Streit f√ľr saubere Luft & √∂kologischen Fortschritt
Das Jahr 2011 ist das Internationale Jahr der Wälder.

Grund genug, einmal 30 Jahre zur√ľck zu blicken. Das Thema Waldsterben und die massive Luft- und Umweltverschmutzung haben damals die Menschen und Medien bundesweit besch√§ftigt. Im R√ľckblick l√§sst sich sagen, dass der Streit f√ľr den Wald, f√ľr saubere Luft und eine bessere Umwelt eine Erfolgsgeschichte war.

Die zunehmenden sichtbaren Waldsch√§den, f√ľhrten ab dem Jahr 1975 zu vielf√§ltigen Medienberichten, zu Aktionen und Demonstrationen gegen das Waldsterben und f√ľr saubere Luft. Die bundesweite Debatte um das Waldsterben verst√§rkte sich insbesondere um das Jahr 1983. Auch in S√ľdbaden gab es gro√üe Demonstrationen und Aktionen f√ľr saubere Luft und gegen umweltgef√§hrdende Industrien und Luftverschmutzer.

Mit √ľber drei√üig Jahren Abstand wird von interessierten Kreisen gerne die Frage gestellt,
ob so ein Plakat und die ganze Bewegung gegen das Waldsterben eventuell zu "heftig und undifferenziert" waren. Diese Frage wird insbesondere von den organisierten Klimawandelleugnern und Industrielobbyisten aufgeworfen. Doch sowohl das Plakat als auch die Aktionen der Umweltbewegung in den siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts m√ľssen vor dem geschichtlichen und umweltpolitischen Hintergrund der damaligen Zeit gesehen werden. Damals wie heute gab es einflussreiche und m√§chtige Interessengruppen, die f√ľr die uneingeschr√§nkte "Freiheit der Industrie" stritten Gewinne zu machen, ohne R√ľcksicht auf Mensch, Natur und Umwelt nehmen zu m√ľssen. Wenn sich diese Konzerninteressen damals durchgesetzt h√§tten, w√§ren wir heute immer noch in der umweltpolitischen Steinzeit. ...
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Wärmeschutz und Solar: Beratungswochen vom 12. bis 20. Mai
Zwei Vorträge, eine Gebäudebesichtigung mit Technik
zum Anfassen und kostenlose Beratungstermine mit
Energieexperten

Auch in diesem Jahr bietet das städtische Umweltschutzamt
wieder Beratungswochen unter dem Motto ‚ÄěW√§rmeschutz und
Solar‚Äú vom 12. bis 20. Mai f√ľr Interessierte und
Sanierungswillige an.

Es werden zwei Vorträge, eine Besichtigung sowie
Einzelberatungsgespr√§che f√ľr Sanierungswillige angeboten.

Los geht es am Donnerstag, 12. Mai, um 19.30 Uhr in der
Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule mit dem Thema ‚ÄěW√§rme
aus der Sonne ‚Äď Energie frei Haus‚Äú. Neben dem Vortrag des
Gewerbeschullehrers Detlef Horst Sonnabend steht auch eine
Besichtigung verschiedener Musteranlagen in der Werkstatt
der Gewerbeschule auf dem Programm.

Am nächsten Abend, Freitag, 13. Mai, um 19.30 Uhr geht es
um die energetische Sanierung von erhaltenswerten
Altbauten, stilecht im denkmalgesch√ľtzten Saal der Gertrud-
Luckner- Gewerbeschule. Hier wird der Architekt Herbert
Grie√übach √ľber die architektonischen und Martin Ufheil von
Solares bauen √ľber die anlagentechnischen Aspekte und
Möglichkeiten bei der energetischen Sanierung
erhaltenswerter Altbauten berichten.

Der Besichtigungstermin f√ľhrt am Sonntag, 15. Mai, um 11
Uhr zu einem interessanten Mehrfamilienhaus aus der
Gr√ľnderzeit, das mit hochwertiger W√§rmed√§mmungen und
innovativer Heizungs- und L√ľftungstechnik von seinem
Besitzer, dem Zimmermeister und Energieberater Urs
Dischler, zum Energiesparhaus umgebaut wurde.

Interessierte können außerdem kostenfreie Beratungstermine
mit Energieexperten vereinbaren.

Das detaillierte Programm:

Donnerstag, 12. Mai um 19.30 Uhr:
‚ÄěW√§rme aus der Sonne ‚Äď Energie frei Haus‚Äú
mit Detlef Horst Sonnabend, Gewerbeschullehrer
Ort: Richard-Fehrenbach Gewerbeschule, Friedrichstraße 51.

Freitag, 13. Mai um 19.30 Uhr:
‚ÄěEnergetische Sanierung erhaltenswerter Altbauten‚Äú
mit Herbert Griesbach, von Grießbach + Grießbach
Architekten
und Martin Ufheil, Solares Bauen
Ort: Gertrud-Luckner-Gewerbeschule, Außenstelle
Kirchstraße 4.

Sonntag, 15. Mai um 11 Uhr, Erwinstraße 4.
Besichtigung Mehrfamilienhaus aus der Gr√ľnderzeit,
Urs Dischler, Zimmerermeister
Treffpunkt vor Ort, bitte unter 0761/79177-0 anmelden.

Individuelle Beratung:

Freitag 20. Mai, von 14 bis 18 Uhr im Solar Info Center in
der Emmy-Noether-Straße 2. Zu diesen kostenlosen,
halbst√ľndigen Einzelberatungen ist eine telefonische

Anmeldung unter 0761/79177-0 erforderlich.
Weitere Infos gibt es unter www.freiburg.de/waermeschutz

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