oekoplus - Freiburg
Dienstag, 24. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
BaumfĂŒhrung im Seepark
MOOSWALD. Vor 25 Jahren fand im Freiburger Seepark die Landesgartenschau statt. Auf dem GelĂ€nde befinden sich seitdem viele interessante, zum Teil recht alte BĂ€ume. Die Ökostation Freiburg, Falkenbergerstr. 21 b bietet am Sonntag, den 5. Juni von 14 bis 15:30 Uhr eine BaumfĂŒhrung durch den Seepark an. Startpunkt ist die Ökostation. Bei der FĂŒhrung stehen die Artenvielfalt der heimischen BĂ€ume und ihre botanische Bestimmung im Mittelpunkt. Außerdem erfahren die Teilnehmenden etwas ĂŒber die Heilkraft und ihre Verwendung frĂŒher und heute. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich, unter 0761 - 892333 oder www.oekostation.de.
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Großdemonstrationen in 20 StĂ€dten und Freiburg
 
Großdemonstrationen in 20 StĂ€dten und Freiburg
Am Samstag 28. Mai findet um 13 Uhr in Freiburg auf dem StĂŒhlinger Kirchplatz eine Anti-Atom-Großkundgebung statt. Ähnliche Kundgebungen werden bundesweit in weiteren 20 StĂ€dten organisiert.

Demonstrationen findet statt in:
Dresden - Erfurt - Magdeburg - Berlin - Rostock - Kiel - Hamburg - Bremen - MĂŒnster - Essen - Bonn - Göttingen - Frankfurt - Mainz - Mannheim - Freiburg - Ulm - MĂŒnchen - FĂŒrth - Landshut. In Freiburg werden Menschen aus dem Regierungsbezirk Freiburg, aber auch aus dem Elsass und der Schweiz demonstrieren.

Ob und welche Konsequenzen die Bundesregierung aus dem katastrophalen ReaktorunglĂŒck in Fukushima tatsĂ€chlich zieht, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Der atomindustriefreundliche "Stresstest" nach dem Motto "Wir kontrollieren uns selber" war kein gutes Signal fĂŒr die Zukunft. Anfang Juni lĂ€uft das AKW-Moratorium aus, bis dahin will die Regierung ĂŒber die Zukunft der Atomreaktoren in der Bundesrepublik entscheiden. Im Hintergrund macht die Atomlobby massiv Druck.

Auch in Fessenheim und Beznau stehen die Entscheidungen an, ob sich die Konzerne oder die Vernunft durchsetzen. Die zentrale Rolle dabei spielt der öffentliche Druck: Je grĂ¶ĂŸer der Protest, desto geringer die Chance der Atomkonzene den Weiterbetrieb der AKW durchsetzen zu können.

Ein Schwerpunkt der Freiburger Kundgebung ist das französische AKW Fessenheim. Im Juni wird in Frankreich die Entscheidung fĂŒr oder gegen die GefahrzeitverlĂ€ngerung des französischen AKW Fessenheim getroffen.

Wir demonstrieren in Freiburg fĂŒr die Abschaltung der Atomanlagen in Deutschland, Fessenheim(F) und Beznau (CH)

Die Kundgebung mit einem sehr umfangreichen Kulturteil beginnt um 13 Uhr auf dem StĂŒhlinger Kirchplatz (direkt hinter dem Hauptbahnhof) und wird u.a. unterstĂŒtzt von

AGUS MarkgrÀflerland
Alsace Nature
Anti-Atom-Gruppe Freiburg
Attac-Freiburg & Offenburg
BI Energiewende Waldkirch
Badisch-ElsĂ€ssischen BĂŒrgerinitiativen
BĂŒrgerinitiative Umweltschutz Offenburg e.V. (BUO)
Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland
BUND-Kreisgruppe Ortenau
BUND Regionalverband SĂŒdlicher Oberrhein
CSFR (Comité pour la Sauvegarde de Fessenheim et de la Plaine du Rhin)
DGB MĂŒllheim/Neuenburg
ECOtrinova e.V.
EWS Schönau
fesa e.V.
Förderverein SolarRegio Kaiserstuhl
Friedensrat MarkgrÀflerland
IPPNW-Regionalgruppe
KlimabĂŒndnis-Freiburg
Klimaschutzverein March e.V..
MarkgrĂ€fler AktionsbĂŒndnis Fessenheim stilllegen jetzt!
Naturschutzbund
NWA - Nie wieder AKW (CH)
Stop Fessenheim (F)
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Klaus-Bindner-Zukunftspreis 2011
... geht an Ernst Leimer, Windenergiepionier aus Freiamt

Der Förderverein Zukunftsenergien SolarRegio Kaiserstuhl e.V.
verleiht seinen diesjÀhrigen Klaus-Bindner-Zukunftspreis am
Sonntag, den 29. Mai 2011, ab 16.30 Uhr im Rahmen der "Tage der
Energie" bei der Solarfirma "gerber energie systeme" in 79346
Endingen/Kaiserstuhl, Coulonger Straße 6 - 8.

Der Klaus-Bindner-Zukunftspreis geht an Ernst Leimer, dem GrĂŒnder
und Vorsitzenden des Vereins zur Förderung der Windenergie in
Freiamt. Ernst Leimer hat mit viel Engagement und Erfolg in den
letzten 14 Jahren seine Heimatgemeinde Freiamt mit vier
leistungsfĂ€higen Windturbinen (die fĂŒnfte 138 Meter hohe
Windturbine ist gerade im Bau) zu ĂŒber 100% mit regenerativer
Energie versorgt.

Programm fĂŒr die Verleihung des Klaus-Bindner-Zukunftspreises:

16.30 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung mit Michael Gerber

17.00 Uhr
Musikbeitrag des Ensembles der Stadtmusik Endingen

BegrĂŒĂŸung durch Dieter Ehret, 1. Vorsitzender des Fördervereins
Zukunftsenergien SolarRegio Kaiserstuhl e.V.

BegrĂŒĂŸung durch den Hausherrn
Michael Gerber, gerber energie systeme

17.15 Uhr
Festvortrag von Sylvia Kotting-Uhl, Bundestagsabgeordnete aus
dem Wahlkreis Karlsruhe und atompolitische Sprecherin der
Bundestags-Fraktion BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen

17.45 Uhr
Fragen an Sylvia Kotting-Uhl, moderiert von Maria-Luisa Werne,
stellv. Vorsitzende des Fördervereins Zukunftsenergien

18.00 Uhr
Musikbeitrag des Ensembles der Stadtmusik Endingen

Laudatio auf den PreistrÀger Ernst Leimer
von Erhard Schulz, Emmendingen, Vorstandsmitglied der SolarRegio

Grußwort von Landrat Hanno Hurth, Emmendingen

Grußworte von den Kooperationspartnern der SolarRegio
(EWS, Kaco New Energy)

Preisverleihung

Beitrag von Ernst Leimer, Freiamt, PreistrÀger 2011

Schlusswort des Fördervereins Zukunftsenergien

Musikbeitrag der Stadtmusik Endingen

Kleiner Imbiss


"Tage der Energie"
laden mit einem attraktiven Familienprogramm nach Endingen ein

An den öffentlichen Energietage (Eintritt frei) bei der Solarfirma
Gerber in 79346 Endingen, Coulonger Straße 6 - 8 beteiligen sich
26 Firmen und Institutionen mit Ausstellungs- und InformationsstÀnden:
Samstag, 28. Mai von 13.00 - 19.00 Uhr
Sonntag, 29. Mai von 10.00 - 18.00 Uhr
Das vielseitige Programm mit FachvortrÀgen, Modeschau, musikalischer
Umrahmung, HĂŒpfburg und Einweihung einer ElektrozapfsĂ€ule fĂŒr Solarmobile
wendet sich an die ganze Familie mit Kindern.
Weitere Informationen und die Anfahrtsbeschreibung finden sich im
Internet: www.gerber.tv
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Buchtipp: Natalie Faßmann
 
Buchtipp: Natalie Faßmann "In die Falle gegangen"
Pflanzenschutz im Biogarten mit Gelbtafel, LeimgĂŒrtel, Schutznetz & Co.

Wurmige Äpfel, madige Kirschen und löchriger Salat – Ă€rgerlich, wenn Apfelwickler, Kirschfruchtfliege oder Schnecke schneller sind als wir. Möchten Sie im Garten auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten und trotzdem gesundes Obst und GemĂŒse ernten? Dann schĂŒtzen Sie Ihre Ernte mit Fallen, Netzen oder ZĂ€unen: Unliebsame Tiere bleiben Kirschen, Salat oder Möhren dadurch fern. Wie dies gelingt, erklĂ€rt Natalie Faßmann in ihrem Buch »In die Falle gegangen«, erschienen im pala-verlag.

BewĂ€hrte und neue Möglichkeiten des biotechnischen Pflanzenschutzes reichen von LeimgĂŒrtel, Gelbstecker und Kirschfruchtfliegenfalle ĂŒber Bierfalle, Pheromonfalle und Schneckenzaun bis zu Schutznetz und WĂŒhlmausfalle. Anschaulich stellt das Buch diese Möglichkeiten vor: Wie sehen die SchĂ€den an Obst und GemĂŒse aus? Wer steckt dahinter? Wie funktionieren die Fallen?

Kompetent diskutiert die Autorin auch Vorteile und Nachteile der verschiedenen Schutzsysteme. Denn aus Unkenntnis können nicht nur Kirschfruchtfliege oder Schnecke in die Falle gehen, sondern auch NĂŒtzlinge wie Schwebfliege oder LaufkĂ€fer. Wie sich das vermeiden lĂ€sst und welches Schutzsystem das beste fĂŒr die Problemkinder im Garten ist, erfahren Sie in diesem Buch.

pala-verlag, Darmstadt, 2011, 140 Seiten, EUR 12,80
ISBN: 978-3-89566-288-1
 
 

Mundenhof: Kamelfest mit VorfĂŒhrungen, VortrĂ€gen und Selberreiten
 
Mundenhof: Kamelfest mit VorfĂŒhrungen, VortrĂ€gen und Selberreiten
Locker vom Höcker: Kamelfest am 29. Mai auf dem
Mundenhof mit VorfĂŒhrungen, VortrĂ€gen und Selberreiten

Am Sonntag, 29. Mai, von 11 bis 17 Uhr findet auf dem Mundenhof
ein Höhepunkt des diesjÀhrigen Veranstaltungskalenders statt.
Beim beliebten Kamelfest dreht sich alles ums „Erlebnis Kamel“.

Eröffnet wird das Fest um 11 Uhr in der KonTiKi-Scheune durch
Bernhard Wulff, Professor an der Musikhochschule Freiburg und
offizieller Kulturbotschafter der Mongolei, der seit vielen Jahren die
Mongolei bereist und daher viel Interessantes zu berichten weiß.

Anschließend referiert Ullrich Runge aus der Schweiz ĂŒber eine
einmalige „Reise zu den letzten Wildkamelen in der Mongolei“.
Runge gelang es im Februar und MĂ€rz dieses Jahres, eine Gruppe
von Wildkamelen wÀhrend der Hauptfortpflanzungszeit zu
beobachten. Von den Echten Wildkamelen (Camelus ferus) leben
nur noch wenige hundert Exemplare im Grenzgebiet der Mongolei
und China. Weltweit ist kein einziges Wildkamel in einem Zoo zu
sehen. Lediglich eine kleine Gruppe wird seit den 1970er Jahren in
einem Zuchtgehege am Rande der WĂŒste Gobi im SĂŒden der
Mongolei gehalten. In freier Wildbahn sind Wildkamele aufgrund
ihres scheuen Wesens und extrem unzugÀnglichen Lebensraumes
kaum zu entdecken. Dieser Vortrag findet um 12 Uhr ebenfalls in
der KonTiKi-Scheune statt.

Von 14 bis 16 Uhr wechseln sich auf der Sandbahn Darbietungen
rund um die Themenfelder Kamele und Orient ab. Nach der
BegrĂŒĂŸung spielen Kinder und Eltern des KonTiKi, die
Tierpflegerinnen und Tierpfleger und die Tiere des Mundenhofs die
Geschichte „Akhum hat Heimweh“.

Um 14.30 Uhr prÀsentiert das international gefragte Camel-Show-
Team Frank Bock und Isolde Frenzel aus Saulgau Dressurreiten
mit Kamelen, wie man es sonst nur von Pferden kennt. Auch der
Mundenhof kann zeigen, was hohe Kunst ist: eine Dressur-
Quadrille mit Kamelen und Pferden (14.45 Uhr) ist wohl weit und
breit einzigartig. Anschließend zeigt das Camel-Show-Team, dass
sich Kamele sogar vor eine Kutsche spannen lassen (15 Uhr).

Um 15.15 Uhr fĂŒhrt Karin Tillisch mit ihrem Trickshowpferd
Shadow Elemente aus einem antiken persischen Pferdetanz mit
orientalischem Zaumzeug vor. Um 15.30 Uhr zeigen Kinder des
KontiKi Akrobatik auf dem PferderĂŒcken. Ein weiterer Höhepunkt
wird die AuffĂŒhrung des ArabergestĂŒts Fath aus Umkirch: eine
Freiheitsdressur mit rassigen VollblĂŒtern.

Um 16 Uhr gibt es eine Überraschung, bevor die Kinder auf den
SchwarzwĂ€lder Pferden reiten dĂŒrfen. GanztĂ€gig sind zudem
Filme von Professor Zeeb in der KonTiKi-Scheune zu sehen.

Auch das kulinarische Wohl beim Kamelfest steht im Zeichen des
Orients. Neben der Hofwirtschaft bewirtet die Fördergemeinschaft
Freiburg e. V. am alten Pferdestall und vor dem KonTiki-Innenhof.
Atossa Faghir Afghani bietet persische Speisen im Königszelt an.

Die musikalische Begleitung auf der Sandbahn und am Königszelt
ĂŒbernimmt die Musikgruppe Drom El Dar aus Emmendingen.
 
 

Solare Zeiten - BuchprÀsentation und Diskussion mit Bernward Janzing
 
Solare Zeiten - BuchprÀsentation und Diskussion mit Bernward Janzing
Spannend, faktenreich und unterhaltsam ist die Geschichte der Solarenergie, wie der Journalist Bernward Janzing sie in seinem neuen Buch „Solare Zeiten“ prĂ€sentiert. Am 30. Mai wird er in Kooperation mit dem fesa e.V. im CafĂ© Velo am Freiburger Hauptbahnhof in die Geschichte der Solarenergie eintauchen. Doch auch politische Rahmenbedingungen und Zukunftsperspektiven kommen an diesem Abend zur Sprache. Der TrĂ€ger des Deutschen Solarpreises 2010 und des Umweltmedienpreises 2009 wird in Interaktion mit Moderator und Publikum sein breitgefĂ€chertes Wissen im Bereich Erneuerbare Energien mit uns teilen. Beginn: 20 Uhr, Eintritt frei.

GroßzĂŒgig bebildert und anekdotenreich schildert Bernward Janzing in seinem neuen Buch „Solare Zeiten“ die Geschichte der Solarenergie. Von den AnfĂ€ngen in der Raumfahrtforschung ĂŒber erfinderische Bastler und TĂŒftler bis zur heutigen Photovoltaik- und Solarthermieindustrie mit rund 140.000 ArbeitsplĂ€tzen reicht das Spektrum. Die aus dem Widerstand gegen das Atomkraftwerk Wyhl entstandene erste Solarmesse in Sasbach am Kaiserstuhl findet sich ebenso darin wie die gegen viele Blockaden ankĂ€mpfenden Versuche einer Netzeinspeisung. Mit dem Stromeinspeisungsgesetz von 1991 und mit dem weltweit kopierten Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) von 2000 schaffte die Photovoltaik dann den Durchbruch. Auch die Solarthermie trĂ€gt heute erfolgreich auf rund 1,5 Millionen DĂ€chern zur WĂ€rmeversorgung bei.

Am 30. Mai wird Bernward Janzing in Kooperation mit dem fesa e.V. in die Geschichte der Solarenergie eintauchen. Doch es soll an diesem Abend nicht nur um sein Buch gehen. Im Frage- und Antwortspiel mit Moderator Per Klabundt, dem GeschĂ€ftsfĂŒhrer der 100% GmbH, und dem Publikum wird Janzing die aktuelle politische Debatte um die Solarenergie aufgreifen und Zukunftsperspektiven beleuchten. Seien Sie unser Gast!

Bernward Janzing hat sein Themenfeld im Grenzbereich zwischen Ökonomie, Ökologie und technischem Fortschritt gefunden. „In diesem interdisziplinĂ€ren Umfeld finden heute die spannendsten gesellschaftlichen Entwicklungen statt“, sagt der Journalist und Buchautor. „Deshalb habe ich hier meinen Arbeitsschwerpunkt angesiedelt.“ Seit 1995 publiziert Janzing in verschiedenen Tages- und Wochenzeitungen sowie Magazinen und Fachmedien. Er erhielt 2009 den Umweltmedienpreis der deutschen Umwelthilfe und wurde 2010 mit dem Deutschen Solarpreis von Eurosolar ausgezeichnet. Sein neues Buch „Solare Zeiten“ ist am 26. April 2011 zum 25. Jahrestag von Tschernobyl erschienen.

„Wir sind froh, dass Bernward Janzing auf uns zugekommen ist und sein neues Buch mit uns prĂ€sentieren möchte“, sagt Nico Storz, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des fesa e.V. „Ich freue mich auf einen interessanten Abend. Heute geht es nicht mehr darum, ob wir uns in Zukunft zu 100 Prozent mit Erneuerbaren Energien versorgen werden. Es geht um das Wann und das Wie. Bernward Janzing ist ein Ă€ußerst kompetenter Journalist und immer auf dem aktuellen Stand der technischen Möglichkeiten und politischen Debatten. Diskutieren Sie mit uns ĂŒber solare Zeiten und die solare Zukunft.“

Datum und Ort: 30. Mai 2011, 20 Uhr, Café Velo am Hbf Freiburg
 
 

Green City Fahrradtaxi rollt durch Freiburgs Innenstadt
 
Green City Fahrradtaxi rollt durch Freiburgs Innenstadt
Als Freiburgbotschafter wird das Green City Fahrradtaxi
auch auf Veranstaltungen des Green City Cluster prÀsentiert.

Seit Anfang Mai hat die Green City Freiburg einen neuen mobilen
freiburgtypischen Botschafter ihrer Umweltkompetenz: Außenund
RĂŒckansicht eines Fahrradtaxis tragen das Green City Logo
sowie Bilder zu Umweltthemen. KĂŒnftig wird das Fahrradtaxi in
Freiburgs Innenstadt rollen, aber auch bei Veranstaltungen im
GepÀck des Green City Clusters prÀsentiert.

FĂŒr FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. Bernd Dallmann ist das Taxi damit
„ein neuer SympathietrĂ€ger fĂŒr die Stadt". Das rollende
GreenCity-Plakat wird erstmals heute bei der Podiumsdiskussion
„Wende zu 100% regenerativen Energien – Traum, oder Wirklichkeit“
des Green City Cluster im Konzerthaus Freiburg vorgestellt.

Als erstes Unternehmen in Baden-WĂŒrttemberg sind die Fahrradtaxis
seit 2003 in der Umwelthauptstadt unterwegs. Sie werden
seither nicht nur von Touristen gerne in Anspruch genommen,
sondern sind ebenso fĂŒr Menschen mit Handicap geeignet.

Mehr Informationen ĂŒber das Green City Cluster finden Sie unter
www.greencity-cluster.de, das Unternehmen Fahrradtaxi prÀsentiert
sich unter www.fahrradtaxi-freiburg.de
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Abkassieren und Jammern
© Cordula Bauske / WWF
 
Abkassieren und Jammern
WWF: Kernbrennstoffsteuer muss bleiben, Energieunternehmen und energieintensive Unternehmen profitieren vom Emissionshandel

Berlin - Der europĂ€ische Emissionshandel erweist sich fĂŒr die beteiligten Unternehmen weiterhin als lukratives GeschĂ€ft. Im Auftrag des WWF hat das Öko-Institut die kostenlose Zuteilung im EU-Emissionshandel wiederholt unter die Lupe genommen. Die aktuellen Analysen zeigen, dass die fĂŒnf grĂ¶ĂŸten deutschen Stromerzeuger durch die Einpreisung von kostenlos erhaltenen CO2-Zertifikaten in den Strompreis im Zeitraum von 2005 bis 2012 Zusatzgewinne von rund 38 Milliarden Euro erzielen. Besonders profitieren die Betreiber von Kernkraftwerken. WĂ€hrend sich Strom aus fossilen Kraftwerken durch den Emissionshandel verteuert hat, blieben die Produktionskosten fĂŒr Strom aus Kernkraftwerken gleich. Durch den erhöhten Preis stieg die Gewinnmarge der Energieunternehmen, insbesondere fĂŒr Strom aus Nuklearanlagen.

Trotz der Extraeinnahmen werden die Betreiber nicht mĂŒde, ĂŒber die vermeintliche Belastung der Branche durch die Energiewende hinzuweisen. Ziel ist es, die gerade erst eingefĂŒhrte Kernbrennstoffsteuer wieder abzuschaffen „Die Argumentation ist wenig stichhaltig. Die Steuer muss nicht nur beibehalten werden, sondern auf 220 Euro pro Gramm Brennstoff erhöht werden,“ unterstreicht Regine GĂŒnther, Leiterin des Bereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland. Nur so könne sichergestellt werden, dass Kernkraftwerke bei der Abschöpfung der ZusatzertrĂ€ge durch den Emissionshandel nicht besser gestellt werden als Gas- und Kohlekraftwerke. Die WWF-Analyse zeigt, dass selbst bei einer BerĂŒcksichtigung der Kernbrennstoffsteuer ein Zusatzgewinn von 35, 6 Milliarden Euro bleibt. Ab dem Jahr 2013 werden die ZusatzertrĂ€ge aus fossilen Kraftwerken durch die Versteigerung der Zertifikate weitgehend abgeschöpft. Die Zusatzgewinne aus Kernkraftwerken wĂŒrden aber weiter bestehen. Deshalb sei die Kernbrennstoffsteuer unverzichtbar.

Die Analyse zeigt, dass die deutsche energieintensive Industrie durch eine millionenschwere Überausstattung von Emissionshandelszertifikaten stark profitiert. ThyssenKrupp wird bis 2012 voraussichtlich ZusatzertrĂ€ge in Höhe von 352 Millionen und BASF von 115 Millionen Euro erzielen. Die Zahlen verdeutlichen, dass ausgerechnet viele der Unternehmen, die EinfĂŒhrung des Emissionshandels erbittert bekĂ€mpft haben, von diesem Klimaschutzinstrument einen massiven Nutzen haben, berichtet der WWF. Von der zuvor vielbeschworenen De-Industrialisierung Deutschlands könne keine Rede sein
 
 



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254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
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323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 


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