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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
Neue Pilotanlage zur GrĂŒnschnittverwertung in Freiburg
Landeszuschuss rund 500.000 Euro

Umweltminister Franz Untersteller: „Freiburg bekommt ein modernes Verwertungssystem, das MaßstĂ€be setzen könnte fĂŒr die hochwertige energetische und stoffliche Verwertung von GrĂŒnschnitt.“

Mit einem neuen Verfahren zur Behandlung von GrĂŒnabfĂ€llen will die Stadt Freiburg ihren GrĂŒnschnitt kĂŒnftig noch effizienter nutzen. Die Pilotanlage auf der ehemaligen Freiburger MĂŒlldeponie auf dem Eichelbuck ist heute (13.03.) unter anderem von Umweltminister Franz Untersteller und Freiburgs OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon eröffnet worden.

Mit der Anlage sollen kĂŒnftig rund 12.000 Tonnen GrĂŒnschnitt jĂ€hrlich zu Holzhackschnitzel und Pflanzenkohle verarbeitet werden, der weitaus grĂ¶ĂŸte Teil wird zu hochwertigem Kompost umgewandelt. Das Umweltministerium hat die Anlage mit knapp 500.000 Euro gefördert.

Umweltminister Franz Untersteller betonte, dass GrĂŒn- und BioabfĂ€lle als wertvolle Ressourcen möglichst effizient genutzt werden mĂŒssten. Pro Jahr fielen landesweit rund fast 1,5 Millionen Tonnen GrĂŒn- und hĂ€usliche BioabfĂ€lle an, die bislang zu kaum 50 Prozent energetisch genutzt wĂŒrden: „Wir erhoffen uns von der Freiburger Pilotanlage, dass sie Wege aufzeigt, wie wir in diesem Punkt besser werden können. Die Verwertungsanlage holt das Maximum aus dem GrĂŒnschnitt heraus, sie versorgt andere Anlagen auf dem Eichelbuck mit Energie und produziert mit Kompost und Pflanzenkohle Produkte zur Vermarktung. Wenn sich die Erwartungen erfĂŒllen, dann ist das ein Beispiel zur Nachahmung.“

Der Pilotbetrieb der Anlage werde wissenschaftlich begleitet, sagte Untersteller.

Ein besonderes Augenmerk lege das Umweltministerium auf die Herstellung von Biokohle aus dem GrĂŒnschnitt und auf die Frage, ob sich durch die Vermarktung der Biokohle die Herstellungskosten ausgleichen lassen.
 
 

 
Freiburgs GrĂŒnschnitt wird kĂŒnftig zu Holzhackschnitzel und Pflanzenkohle
Umweltminister Untersteller und OB Salomon eröffnen erste baden-wĂŒrttembergische Pilotanlage auf dem Eichelbuck

Freiburgs GrĂŒnschnitt wird kĂŒnftig zu Holzhackschnitzel und Pflanzenkohle verarbeitet. Die erste baden-wĂŒrttembergische Pilotanlage wird heute von Umweltminister Franz Untersteller und OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon gemeinsam mit UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik, Thorsten Radensleben, Vorstandsvorsitzender der Badenova, Norbert Rethmann, dem Ehren-Aufsichtsratsvorsitzenden der Rethmann-Gruppe, sowie Michael Broglin, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der ASF, auf dem Eichelbuck eröffnet.

„GrĂŒnschnitt ist kein Abfall, sondern eine wertvolle Ressource, fast eine halbe Million Tonnen GrĂŒnschnitt fĂ€llt allein in Baden-WĂŒrttemberg jedes Jahr an“, sagte Umweltminister Franz Untersteller anlĂ€sslich der Einweihung der Anlage. „Vom Freiburger Pilot erhoffen wir uns Hinweise, wie wir GrĂŒnschnitt effizient verwerten können. Ihn auf einer solchen integrierten Anlage sowohl zu Kompost als auch zu EnergietrĂ€gern wie Pflanzenkohle zu verarbeiten, halte ich fĂŒr einen viel versprechenden Ansatz.“

„Freiburg ist stolz darauf, die erste Stadt in Baden-WĂŒrttemberg zu sein, die praktische Erfahrungen mit diesem neuartigen Verfahren sammeln kann. Freiburgs AbfĂ€lle werden schon seit vielen Jahren effizient verwertet und leisten einen beispielhaften und wichtigen Beitrag zum stĂ€dtischen Energiekonzept. Und diese bislang einmalige und innovative Pilotanlage rundet das Freiburger Abfallverwertungskonzept ab“, freut sich OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon.

Rund 12.000 Tonnen GrĂŒnabfall jĂ€hrlich, den die ASF in Freiburg einsammelt oder der von Garten- und Landschaftsbaubetrieben aus der Region angeliefert wird, soll in der Pilotanlage verarbeitet werden. Bereits beim Abladen wird der GrĂŒnabfall vorsortiert und in einem Schredder zerkleinert. Das HĂ€ckselgut wird danach gesiebt, es entsteht mittelfeines, grobes und erdiges Material. Das mittelfeine Material, rund 1.000 Tonnen jĂ€hrlich, wird thermisch genutzt: In einer neuartigen Pflanzenkohleanlage wird dieser Abfall bei 500 bis 700 °C verbrannt; anschließend kann die erzeugte Pflanzenkohle, geschĂ€tzte rund 300 Tonnen jĂ€hrlich, zur Kompostveredelung verwendet werden. Die anfallende AbwĂ€rme dient zum Trocknen der Holzhackschnitzel. Das grobe Material, etwa 1.000 Tonnen pro Jahr, wird nochmals fĂŒr den Einsatz in der Holzhackschnitzelanlage zerkleinert, damit das beim Prozess entstehende Heißgas in einer Mikrogasturbine gleichzeitig zu Strom und WĂ€rme umgewandelt wird. Der mengenmĂ€ĂŸig grĂ¶ĂŸte Anteil des GrĂŒnschnitts mit rund 10.000 Tonnen jĂ€hrlich eignet sich hervorragend fĂŒr die Kompostierung.

Diese einmalige Pilotanlage in Baden-WĂŒrttemberg soll die Energieversorgung am Eichelbuck weiterhin sichern. Bisher werden die dortigen Anlagen und GebĂ€ude zum großen Teil ĂŒber Deponiegasturbinen mit Strom und WĂ€rme aus der stillgelegten MĂŒlldeponie versorgt. Doch die nutzbare Gasausbeute der Deponie nimmt seit dem Jahr 2005 kontinuierlich ab.

Bislang musste die ASF den GrĂŒnschnitt an externe Anlagen abliefern, mit der neuen Modellanlage ist eine gezielte Verwertung der AbfĂ€lle in eigener Verantwortung möglich. Die ASF geht davon aus, dass die Pilotanlage nach wenigen Wochen Probelauf zum Sommerbeginn im Dauerbetrieb arbeiten wird. Als nĂ€chster Schritt ist dann die Zertifizierung der nachhaltig erzeugten Pflanzenkohle durch eine unabhĂ€ngige Überwachungsstelle vorgesehen, so dass neben der zukĂŒnftigen Eigenkompostierung weitere Vermarktungsoptionen fĂŒr das hochwertige Material ab Sommer 2017 erschlossen werden können.

Das baden-wĂŒrttembergische Ministerium fĂŒr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft wie auch die Badenova fördern die ambitionierte Pilotanlage. Das Land fördert Vorhaben zur rationellen Energieverwendung und Nutzung erneuerbarer EnergietrĂ€ger, die erstmalig zur Anwendung kommen aus ihrem kommunalen Investitionsfonds (KIF). In diesem Fall ist es die Heißluftturbine mit 494.000 Euro. Der Innovationsfonds fĂŒr Klima- und Wasserschutz der Badenova wurde geschaffen, um Umweltschutz in der Region voranzutreiben und Energiepionieren unter die Arme zu greifen. Jedes Jahr fließen knapp 1,5 Millionen Euro aus dem Unternehmensgewinn in diesen Fonds. Seit der GrĂŒndung 2001 haben bereits 237 nachhaltige und beispielgebende Projekte in der Region von finanzieller UnterstĂŒtzung aus dem Fonds profitiert. Der Innovationsfonds der Badenova fördert die Pflanzenkohleanlage mit der Höchstfördersumme von 250.000 Euro.

Das GelĂ€nde der ehemaligen HausmĂŒlldeponie Eichelbuck hat sich in den vergangenen 20 Jahren zu einem Zentrum fĂŒr regenerative Energie entwickelt. Die wichtigsten Etappen dieser Wandlung bestanden aus der energetischen Nutzung von Deponiegas (ab 1991), dem Bau einer Aufbereitungsanlage fĂŒr Speisereste und LebensmittelabfĂ€lle (2007), der Reformierung des Deponiegas durch die Anreicherung mit Biogas der Retera (2011) und der Inbetriebnahme von Freiburgs grĂ¶ĂŸter Photovoltaikanlage mit 2,6 Megawatt Leistung am SĂŒdhang der stillgelegten MĂŒlldeponie (2011). Der Betrieb dieser Anlagen leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in der Region mit einer CO2-Einsparung von rund 2.600 Tonnen jĂ€hrlich.
 
 

 
Das Problem mit dem PlastikmĂŒll im Meer
NABU, Politik und Wirtschaft diskutieren gemeinsam Lösungen

Das Problem PlastikmĂŒll im Meer ist massiv. Jedes Jahr gelangen mehr als zehn Millionen Tonnen unerwĂŒnschter Hinterlassenschaften allein von Land in die Weltmeere. Doch noch immer fehlen vielerorts Lösungen. Wie diese fĂŒr Deutschland, aber auch weltweit, aussehen könnten, das diskutierten am heutigen Dienstag der NABU, die Hochschule Magdeburg-Stendal und Der GrĂŒne Punkt mit Vertretern der Bundesregierung und des Umweltbundesamts sowie der Wirtschaft. Im Fokus standen die Fragen, wie Kunststoffe in Zukunft aussehen könnten und wie verhindert werden kann, dass PlastikabfĂ€lle ĂŒberhaupt ins Meer gelangen. Dabei wurden auch neue gemeinsame Ergebnisse des NABU-Projektes „Fishing for Litter“ vorgestellt.

„Es ist inzwischen jedem klar, dass wir nicht nur in Deutschland vor einer riesigen Welle an Problemen stehen. Über zehn Millionen Tonnen Kunststoffe verarbeitet allein Deutschland jĂ€hrlich. Genau so viel landet weltweit Jahr fĂŒr Jahr allein von Land im Meer – mit tödlichen Folgen fĂŒr Vögel und Fische. Wir fordern die Bundesregierung und die Wirtschaft auf, in den nĂ€chsten zehn Jahren das Ende des Kunststoff-Zeitalters einzulĂ€uten. Dazu brauchen wir schnellstmöglich einen Ausstiegsplan, um den Verbrauch von Kunststoffen auch in Deutschland drastisch zu verringern“, so NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

Der NABU forderte die Bundesregierung auf, schon jetzt fĂŒr Branchen mit besonders hohem Kunststoffverbrauch wie die Verpackungsindustrie konkrete Reduktions- und AusstiegsplĂ€ne aus dem Kunststoff zu erarbeiten und strengere ordnungsrechtliche Vorgaben zur Verwendung zu machen. Freiwillige Vereinbarungen der Industrie sind kein adĂ€quates Mittel angesichts der Dimension des Problems.

Landet Kunststoff im Meer, zerfĂ€llt es in immer kleinere Partikel. Eine TĂŒte beispielsweise in zehn bis zu 20 Jahren, eine Flasche braucht bis zu 450 Jahren. Wie dieser Zerfallsprozess ablĂ€uft und wie der MeeresmĂŒll weiter verwertet werden kann, das erforscht der NABU gemeinsam mit der Hochschule Magdeburg-Stendal. Die Wissenschaftler untersuchen dabei gefischten MĂŒll aus Nord- und Ostsee, den Fischer im Rahmen des NABU-Projekts „Fishing for Litter“ mit an Land bringen. Dazu zĂ€hlen etwa verlorene Fischernetze, Folien oder Verpackungen.

„Kunststoff zerfĂ€llt im Salzwasser unterschiedlich schnell. Unter dem Mikroskop werden die VerĂ€nderungen auf der OberflĂ€che sichtbar. Teile fehlen, sie befinden sich irgendwo im Meer. Im schlimmsten Fall im Bauch eines Vogels oder Fisches“, so Gilian Gerke, Professorin im Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit der Hochschule Magdeburg-Stendal. Gleichzeitig könne der aus dem Meer zurĂŒckgeholte Kunststoff aber auch recycelt werden. Im Sinne der Ressourcenschonung sei das erfreulich. Ziel mĂŒsse jedoch sein, dass erst gar kein MĂŒll ins Meer gelange.

Eine entscheidende Rolle beim Kampf gegen die MĂŒllkippe Meer kommt der Abfall- und Kreislaufwirtschaft zu. „Wir mĂŒssen endlich weltweit ein wirkungsvolles System zur Sammlung und Verwertung von Kunststoffen aufbauen, wie es in Deutschland bereits vorhanden ist. Das ist ein SchlĂŒsselelement fĂŒr gesunde Meere. Bei weitem nicht alle LĂ€nder der Erde verfĂŒgen ĂŒber eine geregelte Abfallinfrastruktur. Um aber in funktionierende Sammel-, Sortier- und Verwertungssysteme zu investieren, mĂŒssen wir KunststoffabfĂ€lle als Wertstoffe begreifen, die nicht ungeregelt in die Umwelt gelangen dĂŒrfen“, so Michael Wiener, CEO des GrĂŒnen Punkts Deutschland.

Die Diskussion in Berlin bildet einen wichtigen Meilenstein im Rahmen des NABU-Projekts „Fishing for Litter“. Hierbei sammeln inzwischen mehr als 150 Fischer an der Nord- und Ostsee MĂŒll aus Nord- und Ostsee. Diesen können sie kostenlos im Hafen entsorgen. Mehr als 20 Tonnen AbfĂ€lle konnten so inzwischen gesammelt werden. Ziel des Projektes ist es, die Wege des MĂŒlls in die deutschen Meere zu analysieren und die gefischten AbfĂ€lle möglichst nachhaltig wiederzuverwerten. Im Sommer stellt der NABU weitere Ergebnisse des Projekts vor.
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NABU: Augen auf beim Nistkastenkauf
FĂŒr Blaumeisen ideal sind Löcher von 26 bis 28 Millimeter. / Foto: Rita Priemer
 
NABU: Augen auf beim Nistkastenkauf
Nicht jede Kiste mit Loch ist geeignet

Neue NistkÀsten bis Mitte MÀrz anbringen

Der meteorologische FrĂŒhling hat begonnen und mit ihm beginnt die Brutzeit vieler Gartenvögel. Wer fĂŒr die gefiederten Mitbewohner noch rechtzeitig zusĂ€tzlichen Wohnraum schaffen will, sollte neue NistkĂ€sten möglichst bis Mitte MĂ€rz anbringen. Der NABU warnt jedoch vor dem Kauf ungeeigneter Nisthilfen, die derzeit in manchen GeschĂ€ften angeboten werden. Meist bleiben sie unbesetzt und rufen große EnttĂ€uschung hervor, manchmal schaden sie aber sogar den Vögeln, denen man eigentlich helfen möchte.

Nicht alle Gartenvögel nutzen NistkĂ€sten, sondern nur Arten, die natĂŒrlicherweise in Höhlen alter BĂ€ume oder in Spechtlöchern brĂŒten. Die hĂ€ufigsten Nutznießer kĂŒnstlicher Nisthöhlen sind daher Kohl- und Blaumeisen sowie Haus- und Feldsperlinge. GrĂ¶ĂŸere KĂ€sten werden hĂ€ufig von Staren angenommen. FĂŒr jede Vogelart gibt es eine ideale GrĂ¶ĂŸe des Einfluglochs. Bei den kleinsten Meisen sind das 28 Millimeter Durchmesser, bei den grĂ¶ĂŸeren Kohlmeisen 32 und beim Star 45 Millimeter. Andere Arten, wie Haus- und Gartenrotschwanz benötigen eine halboffene Vorderwand, man spricht dann von einer Halbhöhle. FĂŒr seltenere Arten wie Mauersegler, Mehlschwalben oder den Waldkauz, Vogel des Jahres 2017, gibt es besondere SpezialnistkĂ€sten.

„Nach Mitte MĂ€rz sinken die Chancen, dass ein neu angebrachter Nistkasten in diesem Jahr genutzt wird, mit jedem Tag ein bisschen“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Aber spĂ€ter zurĂŒckkehrende Zugvögel wie der TrauerschnĂ€pper freuten sich dann umso mehr ĂŒber noch leere NistkĂ€sten. Und manchmal zögen Vögel spĂ€ter im FrĂŒhjahr fĂŒr eine zweite oder sogar dritte Brut an einen neuen Nistplatz um. „Wer ganz sicher gehen möchte, dass im eigenen Garten die Vogelschar nicht durch einen Mangel an Nistgelegenheiten begrenzt wird, sollte von jeder Sorte Nistkasten mindestens so viele anbringen, dass einer unbesetzt bleibt“, so Lachmann weiter.

Das Selberbauen von NistkĂ€sten ist eine dankbare Aufgabe fĂŒr angehende Heimwerker und macht auch mit Kindern viel Spaß. Der NABU bietet dafĂŒr detaillierte Bauanleitungen an. Aber auch im Handel gibt es viele gut geeignete NistkĂ€sten zu kaufen. Allerdings haben die Experten des NABU in den letzten Tagen in manchen MĂ€rkten auch völlig ungeeignete Produkte entdeckt, an denen weder Kunden noch die Vögel ihre Freude haben wĂŒrden. „Nicht jede Kiste mit einem Loch ist gleich ein funktionierender Nistkasten“, warnt Lachmann.

So sind manche billigen Modelle viel zu klein, um einer Schar von bis zu zehn oder mehr Jungen ausreichend Platz zu bieten. Eine GrundflĂ€che von zwölf mal zwölf Zentimeter sollte selbst bei den kleinsten KĂ€sten das Mindestmaß sein. Wichtig ist auch eine zur KastengrĂ¶ĂŸe passende EinfluglochgrĂ¶ĂŸe: Kleine KĂ€sten sollten die kleineren Löcher fĂŒr kleinere Vogelarten besitzen. Das Einflugloch sollte sich im oberen Teil der Vorderwand befinden, sein Unterrand sollte mindestens 17 Zentimeter vom Boden des Kastens entfernt sein, damit Katzen und andere RĂ€uber nicht mit der Pfote die Jungen aus dem Nest angeln können. „Stattdessen finden wir manchmal winzige KĂ€sten im Angebot mit riesigen Löchern in der Mitte der Vorderwand, die kaum ein Vogel je nutzen wird“, stellen die NABU-Experten fest. Die hĂ€ufig vor dem Loch angebrachte Sitzstange ist dagegen unnötig und fĂŒr die Bewohner sogar schĂ€dlich. Denn sie erleichtert RĂ€ubern das Klettern am Kasten.

Das beste Material ist raues Naturholz. Es ist atmungsaktiv und sorgt fĂŒr ein gutes Klima im Nest. Ganz abzulehnen sind NistkĂ€sten aus Plastik, die sich in der Sonne stark aufheizen und zudem den Jungvögeln keine Chance geben, an den glatten WĂ€nden hinaufzuklettern. Zudem muss es unbedingt die Möglichkeit geben, die KĂ€sten nach der Brutsaison zur Reinigung zu öffnen. Fest verschlossene KĂ€sten sind schnell voll mit Nistmaterial, toten Jungvögeln und Vogel-Parasiten und dann auf Jahre unbenutzbar.
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NABU: Autofahrer aufgepasst - Kröten und Frösche sind unterwegs
Milde Witterung gibt Startschuss fĂŒr Laichwanderungen

WĂ€rmere Temperaturen in Deutschland lösen bei Fröschen, Kröten, Molchen und Unken FrĂŒhlingsgefĂŒhle aus und locken sie aus ihren Winterquartieren. In den witterungsbegĂŒnstigten Niederungen und FlusslĂ€ufen sind bereits Wanderungen zu verzeichnen. Aber auch im Flachland und auf dem Winterberg (Nordrhein-Westfalen) sind Amphibien unterwegs auf dem Weg zum LaichgewĂ€sser. Trotz teilweise frĂŒhlingshafter Temperaturen am Tag verhindern die kĂŒhlen NĂ€chte derzeit stĂ€rkere Wanderungen weitgehend. Von Mitte bis Ende kommender Woche soll es vorĂŒbergehend deutlich milder werden, die Wanderungen werden also aufleben. Autofahrerinnen und Autofahrer bittet der NABU daher, auf Amphibienwanderstrecken maximal 30 zu fahren.

Neben dem direkten Tod infolge des Überrollens durch Autoreifen, sterben viele Tiere, obwohl sie nicht direkt ĂŒberfahren werden. Bei höheren Temperaturen erzeugen Fahrzeuge einen so hohen Luftdruck, dass die inneren Organe von Fröschen, Kröten und Molchen platzen und die Tiere qualvoll verenden. Nimmt man mehr RĂŒcksicht, wird auch der Einsatz der vielen Menschen im Land weniger gefĂ€hrlich, die sich ehrenamtlich um AmphibienschutzzĂ€une kĂŒmmern, Kröten und Frösche aus den Sammeleimern retten und sicher ĂŒber die Straßen bringen.

„Die ehrenamtlichen Helfer sind meistens in der Dunkelheit in den Abend- und frĂŒhen Morgenstunden unterwegs. Bei ihrer Arbeit mĂŒssen Sie hĂ€ufig die betroffenen Straßenabschnitte ĂŒberqueren“, erlĂ€utert Sascha Schleich, Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Feldherpetologie und Ichthyofaunistik und appelliert weiter an die Autofahrer: „Achten Sie deshalb besonders in der Dunkelheit auf Warnschilder, Tempolimits und Umleitung.“

Seit vielen Jahren haben NaturschĂŒtzer dem Amphibientod an unseren Straßen den Kampf angesagt. Jahr fĂŒr Jahr sind Naturschutzgruppen aktiv, stellen FangzĂ€une auf, tragen Kröten ĂŒber die Straße und legen ErsatzlaichgewĂ€sser an. Diese ehrenamtliche Arbeit ist auf zahlreiche Helferinnen und Helfer angewiesen. Der NABU bietet deshalb unter www.nabu.de/kroetenwanderung Sonderseiten zum bundesweiten Wandergeschehen an. Dort gibt es neben aktuellen Meldungen ĂŒber besondere Ereignisse und seltene Arten auch eine bundesweite Datenbank, die ĂŒber den Standort von KrötenzĂ€unen und Aktionen informiert und wo Helfer gebraucht werden.
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NABU zum Agrarminister-Treffen: Gescheiterte Politik nicht schönreden
Zukunft der Landwirtschaft muss ressortĂŒbergreifend entschieden werden

AnlĂ€sslich des heutigen Ministertreffens zur Zukunft der EU-Agrarpolitik in BrĂŒssel fordert der NABU Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt und seine EU-Kollegen auf, nicht lĂ€nger eine gescheiterte und schĂ€dliche Politik zu verteidigen. Stattdessen mĂŒsse der Weg frei gemacht werden fĂŒr umfassende Reformen. Außerdem sollten auch die Umweltminister auf Augenhöhe mitentscheiden können.

„Jahrzehntelang haben vor allem die Landwirtschaftsminister und der Agrarausschuss im EU-Parlament unter sich ausgemacht, wie die milliardenschweren Subventionen verteilt werden und welche Art der Lebensmittelerzeugung ökonomisch lukrativ ist. Dabei ist die Zukunft der Landwirtschaft eine Überlebensfrage fĂŒr die ganze Gesellschaft und muss breit diskutiert werden“, so NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke. Über die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2020 mĂŒsse der Umweltministerrat gleichberechtigt mitentscheiden dĂŒrfen, ebenso wie die fĂŒr Verbraucherschutz, Gesundheit und Entwicklungszusammenarbeit zustĂ€ndigen Minister, so Tschimpke.

Die Folgen der bislang stark lobbygeleiteten Förderpolitik bekĂ€men Landwirte und Natur jeden Tag schmerzlich zu spĂŒren. „Die lĂ€ndlichen RĂ€ume bluten aus, wenn die BĂ€uerinnen und Bauern gezwungen sind, immer mehr aus ihrem Boden herauszuholen. Ein naturvertrĂ€glicher Anbau wird kaum belohnt. Ehemals hĂ€ufige Tier- und Pflanzenarten wie Rebhuhn, Feldlerche oder Kornblume verschwinden in rasantem Tempo, Grundwasser und Klima werden belastet“, so Tschimpke.

Der NABU begrĂŒĂŸt, dass sich jetzt, zur neuen Reformrunde der Agrarpolitik, ein breites gesellschaftliches BĂŒndnis formiert. Zum heutigen Ministertreffen riefen mehr als 150 zivilgesellschaftliche Organisationen aus den Bereichen ErnĂ€hrung, Entwicklung, Tierschutz und Umwelt die Agrarminister gemeinsam dazu auf, die Landwirtschafts- und ErnĂ€hrungspolitik der EU kĂŒnftig deutlich gerechter, nachhaltiger und gesĂŒnder zu gestalten.

„Die Frage nach der Zukunft der ErnĂ€hrung geht uns alle an. Wenn Landwirtschaftsminister Schmidt sein Credo von der ‚Landwirtschaft in der Mitte der Gesellschaft‘ ernst meint, sollten auch andere Ressorts mitentscheiden dĂŒrfen, wie die Steuergelder in Milliardenhöhe verteilt werden. Das gilt insbesondere fĂŒr die Umweltminister. Denn sie mĂŒssen am Ende reparieren, was die hoch-intensivierte Agrarindustrie an unseren Lebensgrundlagen ruiniert“, so Tschimpke.

Fördergelder sollten nach Ansicht des NABU kĂŒnftig an die Erbringung konkreter gesellschaftlicher Leistungen gekoppelt werden, beispielsweise fĂŒr den Umweltschutz. Dagegen mĂŒsse Schluss sein mit der Verteilung von Steuergeldern per Gießkannen-Prinzip.
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Sechster Internationaler Umweltkonvent in Freiburg
Resolution der UmweltpreistrÀger:
„Stopp der Verfolgung von Umweltaktivisten“

100 UmweltpreistrĂ€ger/innen aus ĂŒber 40 Nationen setzen im Rahmen des sechsten Internationalen Umweltkonvents vom 09. bis 12. MĂ€rz in Freiburg eine Resolution zum Stopp der Verfolgung von Umweltaktivisten auf. Der „Call to End Repression“ wendet sich an die Regierungen dieser Welt, die politische Verfolgung von Umweltaktivisten weltweit zu beenden: „Wir, die PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger der renommiertesten internationalen Umweltpreise, fordern die Regierungen auf, die BelĂ€stigung, Angriffe und Bedrohungen gegen Umweltaktivisten und -organisationen sofort zu stoppen und zu garantieren, dass sie ihre Rechte unter innerstaatlichen, internationalen und Menschenrechtsgesetzen voll ausĂŒben können, einschließlich der wesentlichen Freiheiten des Ausdrucks, der Vereinigung und der friedlichen Versammlung.“

Im Jahr 2015 wurden weltweit 185 Umweltaktivisten getötet, wie aus dem Bericht „On Dangerous Ground“ der NGO Global Witness mit Sitz in London und Washington, D.C. hervorgeht. Das ist die höchste Zahl, seit die Nichtregierungsorganisation 2002 begann, Daten darĂŒber zu erheben, wie viele Umweltaktivisten pro Jahr ermordet werden. Vor allem in Brasilien, auf den Phillipen, in Kolumbien, Peru, Nicaragua, in der Demokratischen Republik Kongo und in Honduras werden Umweltaktivisten unter anderem durch paramilitĂ€rische Gruppen, Armee und Polizei verfolgt. Auch einige Teilnehmer/innen des sechsten Internationalen Umweltkonvents werden aufgrund ihres Engagement in ihren HeimatlĂ€ndern verfolgt.

Golden Misabiko, PreistrĂ€ger des „Nuclear-Free Future Award“, nutzt den Umweltkonvent, um sich mit anderen Umweltaktivisten auszutauschen und auf den illegalen Uranabbau im Kongo aufmerksam zu machen. Der international bekannte Menschenrechtsaktivist enthĂŒllte im Jahr 2000, dass die damalige Regierung der Demokratischen Republik Kongo acht angebliche Putschisten ohne Gerichtsverfahren hinrichten ließ. Misabiko wurde daraufhin inhaftiert, gefoltert und fĂŒr sieben Monate teils in Isolationshaft gehalten. Daraufhin ging er zwei Jahre nach Schweden ins Exil. Nach seiner RĂŒckkehr in den Kongo wurde er erneut bedroht, gefoltert und verhaftet. Doch all diese EinschĂŒchterungsversuche hielten ihn nicht davon ab, im Jahr 2009 einen Bericht ĂŒber illegalen Uranabbau in fĂŒnf Minen zu veröffentlichen. Der Bericht enthĂŒllte auch die Beteiligung von Politikern und MilitĂ€rs. Misabiko wurde erneut verhaftet. Amnesty International setze seinen Fall daraufhin auf die „Urgent Action“-Liste und am 25. August 2009 kam Misabiko auf Kaution frei und konnte nach SĂŒdafrika ausreisen.

Zum ersten Mal am Umweltkonvent teilnehmen wird Tsetsegee Munkhbayar, GrĂŒnder der „United Movement of Mongolian Rivers and Lakes“ und PreistrĂ€ger des „Goldman Environmental Prize“. FĂŒr sein Engagement zum Schutz der GewĂ€sser in der Mongolai vor der Austrocknung und Verschmutzung durch Gold- und Kupferminen musste er bereits eine zweijĂ€hrige Haftstrafe verbĂŒĂŸen.

Auch Oleg Bodrov, ehemaliger Vorsitzender der NGO Green World und PreistrĂ€ger des „Nuclear Free Future Award”, wurde in seiner Heimat Russland fĂŒr seine UmweltaktivitĂ€ten von der Justiz belangt. Seine NGO musste im Jahr 2015 eine Strafzahlung an das russische Justizministerium leisten, da ihm auslĂ€ndische SpionagetĂ€tigkeit vorgeworfen wurde. Oleg Bodrov ist Physiker und nach seinem Studium an der Technischen UniversitĂ€t Leningrad testete er zunĂ€chst Atom U-Boote und war Forschungsgruppenleiter am Khlopin Radium Institut in St. Petersburg. Nach einem Besuch der verseuchten Zone in Tschernobyl 1986 kehrte er der Nuklear-Industrie den RĂŒcken zu und engagierte sich in Umweltbewegungen. Von 2005 bis Anfang des Jahres 2017 war er der Leiter der NGO Green World, die sich fĂŒr eine sichere Stilllegung der russischen Atomkraftwerke und der Endlagerung radioaktiver AbfĂ€lle einsetzt. Da Bodrov von der russischen Regierung als auslĂ€ndischer Agent eingestuft wurde, kann er diese Arbeit jetzt nicht mehr ausĂŒben. Ähnlich erging es bereits der russischen Umweltaktivistin Nadezda Kutepova im November 2015. Sie floh nach Frankreich, da sie auf Grund ihrer TĂ€tigkeit in ihrer Umweltorganisation "The Planet of Hopes“ in mehreren NachrichtenbeitrĂ€gen als auslĂ€ndische Agentin denunziert wurde. Seitdem lebt sie im Exil in Frankreich.

Über den Internationalen Umweltkonvent Freiburg: Seit 2012 findet unter der Schirmherrschaft von Klaus Töpfer der von der European Environment Foundation organisierte Internationale Umweltkonvent, die „International Convention of Environmental Laureates“, in Freiburg statt. Über 100 UmweltpreistrĂ€gerinnen und UmweltpreistrĂ€ger aus mehr als 40 Nationen nehmen jĂ€hrlich an dieser weltweit einzigartigen Veranstaltung teil. Neben den internen Programmpunkten gibt es auch mehrere öffentliche Veranstaltungsangebote. Der sechste Umweltkonvent findet vom 09. bis 12. MĂ€rz 2017 statt.
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NABU: 1,5 Millionen Vögel sterben pro Jahr an Stromleitungen
Netzbetreiber mĂŒssen Leitungen sichern

Mindestens 1,5 Millionen Vögel kollidieren pro Jahr an Hochspannungsleitungen. Das ermittelte ein vom NABU beauftragtes Gutachten („Vogel-Kollisionsopfer an Hoch- und Höchstspannungsfreileitungen in Deutschland – eine AbschĂ€tzung“). Die Gutachter berechneten das Risiko von Vögeln gegen freistehende Hochspannungsleitung zu fliegen auf Grundlage vorliegender Daten aus Europa und auf Basis von 61.000 Kilometer Freileitungen. Insgesamt sei davon auszugehen, „dass es in Deutschland jĂ€hrlich zu Kollisionsopfern an Vögeln in der GrĂ¶ĂŸenordnung zwischen 1,5 bis 2,8 Millionen Individuen kommt“, so das Ergebnis. Der NABU fordert eine nachtrĂ€gliche Sicherung der Leitungen sowie eine sorgfĂ€ltige Planung kĂŒnftiger Trassen.

„Die Verluste könnten um bis zu 90 Prozent vermieden werden: Mit den richtigen Vogelschutzmarkierungen an den besonders schlecht zu sehenden Erdseilen ĂŒber den Leitungen könnten vor allem die bereits bestehenden Trassen nachgerĂŒstet werden“, sagt NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. „Da es dazu allerdings, trotz internationaler Abkommen, keine gesetzliche Verpflichtung gibt, haben die Netzbetreiber bisher nur wenige Freileitungen vogelsicher gemacht.“

Verbesserte rechtliche Vorgaben wĂ€ren fĂŒr die vollstĂ€ndige NachrĂŒstung nötig. Dabei hĂ€tten Vogelschutz- und Rastgebiete mit kollisionsgefĂ€hrdeten Arten oberste PrioritĂ€t. Der NABU schĂ€tzt, dass dies zehn bis 15 Prozent der bestehenden Leitungen betreffen wĂŒrde. „Aus VogelschutzgrĂŒnden wĂ€ren Erdkabel die beste Variante. Der Gesetzgeber sollte sie bei keinem Netzausbauvorhaben pauschal ausschließen“, so Miller.

Zur NachrĂŒstung fordert der NABU, schwarz-weiße PlastikstĂ€be an die Freileitungen zu hĂ€ngen. „Vor allem Großvögel wie Trappen, Kraniche und Störche sowie SchwĂ€ne und fast alle anderen Wasservögel sind von tödlichen Kollisionen an Freileitungen betroffen. Sie haben eher einen guten Rundumblick, können aber schlecht nach vorn fokussieren. FĂŒr ein unerwartetes Hindernis sind sie nicht manövrierfĂ€hig genug“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling. Auch die schnell fliegenden Watvögel seien gefĂ€hrdet. Bewegliche und kontrastreiche Markierungen sorgen dafĂŒr, dass die Tiere das Hindernis frĂŒhzeitiger ausmachen.

Das Kollisions-Risiko erhöht sich auch fĂŒr nachtaktive oder nachts ziehende Vögel. Einen großen Einfluss kann auch das Wetter haben. „Bei dichtem Nebel kam es im Dezember 2015 zum Beispiel zu einer Massenkollision von etwa 100 Kranichen im Westen Brandenburgs obwohl die Leitung markiert war“, so Neuling. Die wirkungslosen Markierungen wurden schnell durch bessere Modelle ausgetauscht.

„Im Hoch- und Höchstspannungsnetz sind Kollisionen fĂŒr Vögel die fast ausschließliche Todesursache an oberirdischen Stromleitungen, wĂ€hrend im Mittelspannungsbereich der Stromschlag auf ungesicherten Strommasten die grĂ¶ĂŸte Gefahr darstellt“, so Neuling. Im Zuge des fĂŒr die Energiewende erforderlichen Übertragungsnetzausbaus muss der Vogelschutz bei jeder einzelnen Vorhabenplanung eine viel höhere Aufmerksamkeit erfahren. Beim Neubau von Trassen können Vögel vor allem geschĂŒtzt werden, wenn zumindest GewĂ€sser und Rastgebiete, in denen kollisionsgefĂ€hrdete Arten vorkommen, großrĂ€umig gemieden werden. Vogelschutzgebiete sollten sowieso tabu sein.

Hintergrund zur Studie:
Mit dem Gutachten wurde das BĂŒro TNL Umweltplanung in Hungen/Hessen beauftragt. Die Kollisionszahl wurde aus der Verschneidung mehrerer Quellen ermittelt: Studien zu LeitungsanflĂŒgen vor allem aus dem europĂ€ischen Raum, das artspezifische Kollisionsrisiko, umfangreiche aktuelle Rast- und Brutvogeldaten sowie Verteilung und Umfang des deutschen Übertragungsnetzes.
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