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WWF startet weltweite Online-Aktion gegen neues Waldgesetz in Brasilien
© WWF
 
WWF startet weltweite Online-Aktion gegen neues Waldgesetz in Brasilien
Kahlschlag w√ľrde Klima mit zus√§tzlichen 28 Milliarden Tonnen CO2 aufheizen

Berlin - Mit einer internationalen Online-Notrufaktion will der WWF die Reform des brasilianischen Waldschutzgesetzes und damit die Zerst√∂rung von 76,5 Millionen Hektar Wald verhindern. ‚ÄěW√§hrend die Welt auf dem Klimagipfel in Durban noch √ľber die Reduzierung der Treibhausgasemissionen durch die Abholzung der W√§lder diskutiert, droht in Brasilien ein neuer gewaltiger Kahlschlag, der das Weltklima mit bis zu 28 Milliarden Tonnen CO2 zus√§tzlich aufheizen w√ľrde‚Äú, sagt WWF-Waldreferent Roberto Maldonado. ‚ÄěBrasilien riskiert mit dem geplanten Gesetz Wald- und Klimaschutz.‚Äú Deshalb ruft der WWF dazu auf, unter emergencycallbrasilien.de eine Protest-E-Mail direkt an die brasilianische Pr√§sidentin Dilma Rousseff zu richten. Sie kann mit ihrem Einsatz die Rodung des Regenwaldes noch stoppen. F√ľr den morgigen Dienstag ist eine erste Gesetzes-Abstimmung im Senat angek√ľndigt.

Die Kettens√§gen bedrohen gro√üe Teile der brasilianischen Regenw√§lder. ‚ÄěBetroffen w√§re eine Fl√§che so gro√ü wie Deutschland, √Ėsterreich und Italien zusammen. Dies ist nicht nur ein Alptraum f√ľr die Artenvielfalt, sondern auch die Folgen f√ľr das Weltklima w√§ren immens‚Äú, unterstreicht Carlos Rittl, Klimaschutzkoordinator des WWF Brasiliens. Selbst offizielle Berechnungen der Regierung kommen auf zus√§tzliche Emissionen von bis zu 28 Milliarden Tonnen. Das entspr√§che etwa dem Treibhausgassausto√ü von Deutschland in drei Jahrzehnten.

Wird der Gesetzentwurf umgesetzt, w√ľrde dies laut WWF die Klimaschutzbem√ľhungen in dem gr√∂√üten Lateinamerikanischen Land weit zur√ľckwerfen. ‚ÄěAuch die Verhandlungen √ľber die Reduzierung der Treibhausgasemissionen durch Waldzerst√∂rung und Umwandlung (REDD+) werden durch das Gesetzesvorhaben untergraben‚Äú, warnt WWF Experte Carlos Rittl. Weltweit sind etwa 18 Prozent des globalen Treibhausgasaussto√ües auf die Zerst√∂rung der W√§lder zur√ľckzuf√ľhren. Brasilien hat auf diesem Gebiet in den vergangenen Jahren gro√üe Fortschritte erzielt, die jetzt wieder auf dem Spiel stehen. Das Land strebt an, seinen Treibhausgasaussto√ü bis 2020 um mindestens 36 Prozent im Vergleich zur bisher prognostizierten Emissionsentwicklung zu reduzieren. Eine Reform der Waldgesetzgebung w√ľrde dieses Ziel ernsthaft gef√§hrden.
‚ÄěVon Anfang an haben wir gegen die Novelle des Waldgesetzes gek√§mpft. Wir haben argumentiert und gestritten, Petitionen geschrieben und B√ľndnisse mit √ľber 200 Institutionen der brasilianischen Gesellschaft geschlossen‚Äú, sagt Roberto Maldonado. ‚ÄěJetzt ist die Zeit, sich direkt an die Person zu wenden, die das katastrophale Gesetz noch verhindern kann. Das ist Pr√§sidentin Dilma Rousseff, die in wenigen Monaten Gastgeberin der gro√üen Rio+20 Konferenz zur biologischen Vielfalt sein wird.‚Äú

Die brasilianische Pr√§sidentin Dilma Rousseff hatte im Wahlkampf angek√ľndigt, ‚Äějede Gesetzes√§nderung zu verhindern, die illegale Rodungen gestattet oder eine Amnestie f√ľr Umweltkriminelle vorsieht‚Äú. Mit einem Veto k√§me die Pr√§sidentin auch der vorherrschenden Meinung in der Bev√∂lkerung entgegen. Einer repr√§sentativen Umfrage zufolge lehnen 85 Prozent der Brasilianer die Ausweitung von Nutzfl√§chen auf Kosten des Regenwaldes ab.
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Atomkraft in Polen? Nein, danke!
 
Atomkraft in Polen? Nein, danke!
In Deutschland soll der "Atomausstieg" bis 2022 vollendet sein. Zwei Jahre zuvor soll, nach aktuellen Pl√§nen, an der Ostseek√ľste das erste polnische Atomkraftwerk in Betrieb gehen.

Im Rahmen eines grenz√ľberschreitenden Strategischen Umweltpr√ľfungsverfahrens k√∂nnen Sie Eingaben bzw. Stellungnahmen bis zum 4. Januar 2011 an die polnischen Beh√∂rden schicken.

Wir fordern von der polnischen Regierung: Stoppen Sie ihr Atomprogramm! Es gibt keinen Grund f√ľr Polen in die Atomenergie einzusteigen!
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Schulgarten-Biotope in Sasbach nehmen Gestalt an
Matthias Hollerbach erkl√§rt Sch√ľlern heimische Str√§ucher
 
Schulgarten-Biotope in Sasbach nehmen Gestalt an
Feldhecke gepflanzt und Vulkansteingarten fertig gestellt

Das außergewöhnlich trockene Novemberwetter bescherte ideale Bedingungen, um an der neuen Grundschule Sasbach mit Kindern und Erwachsenen einen Großteil der vorgesehenen Schulgartenbiotope anzulegen.

An der Westseite des neuen Schulgeb√§udes wurde eine Feldhecke angelegt. PLENUM-Regionalmanager Matthias Hollerbach zeigte und erkl√§rte den Schulkindern einer dritten Klasse von Lehrerin Beatrix M√ľllejans die verschiedenen heimischen Str√§ucher f√ľr die artenreiche Feldhecke. Heckenkirschen, Hartriegel, Wolliger Schneeball, Sauerdorn, Wei√üdorn, Hundsrosen, Holunder, Haselstr√§ucher und einige weitere Straucharten sollen sich frei entfalten d√ľrfen und vielen Insekten, V√∂geln und anderen Tieren Nahrung und Lebensraum bieten. Zugleich sollen sie k√ľnftig als Lern- und Erfahrungsobjekt f√ľr den Schulunterricht dienen. Jedes Kind durfte eigenh√§ndig einen Strauch pflanzen, bevor es zur√ľck ins alte Schulhaus ging.

Beim Aktionstag der B√ľrgerschaft am Samstag bewegten freiwillige Helfer zusammen mit B√ľrgermeister J√ľrgen Scheiding und Schulleiterin Michaela Nock m√§chtige Vulkansteinbrocken und t√ľrmten sie zu einem Vulkansteinh√ľgel auf. Andere bef√ľllten weitere Drahtk√∂rbe, sogenannte Gabionen, mit Vulkansteinen und Wackersteinen, um Begrenzungsmauern zwischen Schulgarten und Parkpl√§tzen zu schaffen. Eine hohe Gabione wurde mit unterschiedlichen Gesteinsarten bef√ľllt und soll zuk√ľnftig als Begrenzungswand f√ľr einen Ger√§teschuppen dienen. Derweil gestalteten einige Kinder eine kiesige Fl√§che und pflanzen dort einen Blasenstrauch und eine Weinrose, die an trockenhei√üe Bedingungen angepasst sind.

Eine Woche zuvor bauten Winzer und eine r√ľstige Rentnertruppe eine lange Trockenmauer mit Vulkangestein vom Limberg und Eichert. Danach konnten Kinder unter Anleitung der Naturp√§dagogin Sabine Gensch die Blumenwiese mit Druschgut von Kaiserst√ľhler Wiesen eins√§en.

Somit ist nun innerhalb k√ľrzester Zeit mit fachlicher und finanzieller Unterst√ľtzung durch PLENUM sowie tatkr√§ftiger Unterst√ľtzung durch die Bev√∂lkerung und die Schulkinder bereits ein beachtlicher Teil des Schulgartens der neuen Grundschule Sasbach angelegt worden. Dabei wurden viele kaiserstuhltypische Elemente verwendet und Material aus der umgebenden Landschaft verbaut. So wird der Schulgarten zu einem Vorbild f√ľr eine Gestaltung, die sich den regionaltypischen Pflanzen, Gesteinen und Bauformen bedient und somit Lebensraum f√ľr die heimische Natur, Erlebnisraum f√ľr Kinder und Lernort f√ľr den Schulunterricht schafft.
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Modernisieren, wohlf√ľhlen und sparen: Energieeffizient Bauen und Sanieren auf de
Gebäude.Energie.Technik 2011 / © Solar Promotion GmbH
 
Modernisieren, wohlf√ľhlen und sparen: Energieeffizient Bauen und Sanieren auf de
Gebäude.Energie.Technik 2012: 2. bis 4. März 2012, Messe Freiburg

Freiburg, 8. Dezember 2011 ‚Äď Wie Bauherren und Hauseigent√ľmer Energie mit der passenden Technik effizienter nutzen und den eigenen Geldbeutel sp√ľrbar entlasten k√∂nnen, zeigt vom 2. bis 4. M√§rz 2012 die Geb√§ude.Energie.Technik (GETEC) in der Messe Freiburg. Die bereits zum f√ľnften Mal stattfindende Messe ist der Wegweiser zu energiesparenden Geb√§uden. √úber 200 Aussteller stellen ihre Produkte und Dienstleistungen f√ľr effizientes Modernisieren, Sanieren und Bauen vor. Im Rahmen von Fachvortr√§gen, Seminaren und Beratungen k√∂nnen sich die Besucher umfassend informieren. Experten bieten Orientierung zu Themen wie moderne Heizungen, erneuerbarer Energie und staatlichen F√∂rderm√∂glichkeiten oder zur D√§mmpflicht f√ľr die oberste Geschossdecke.

‚ÄěBestehende Geb√§ude brauchen etwa dreimal so viel Energie wie Neubauten. Wer mit den richtigen Ma√ünahmen saniert, kann den Energiebedarf um 50 Prozent und mehr senken. Alles Wissenswerte √ľber Techniken, Kredite und Zusch√ľsse finden die Besucher auf der Geb√§ude.Energie.Technik‚Äú, sagt Markus Els√§sser, Gesch√§ftsf√ľhrer der Solar Promotion GmbH und einer der beiden Veranstalter der Geb√§ude.Energie.Technik.

Lebendiger Mittelpunkt ‚ÄěMarktplatz Energieberatung‚Äú
Private und gewerbliche Bauherren, die zum Beispiel ein Neubau- oder Sanierungsprojekt angehen wollen, finden mit dem ‚ÄěMarktplatz Energieberatung‚Äú eine zentrale Anlaufstelle f√ľr ihre Fragen. In einer halbst√ľndigen Erstberatung geben Energieberater aus der Region individuelle Tipps zu konkreten Projekten.

Klare Sicht im Förderdschungel
Fast 6.000 F√∂rderm√∂glichkeiten stehen Bauherren und Hauseigent√ľmern bundesweit zum energetischen Bauen und Sanieren zur Verf√ľgung. Dabei k√∂nnen sie auch auf kommunale F√∂rderungen zugreifen: Direkte Bargeldzusch√ľsse von St√§dten und Gemeinden machen immerhin 90 Prozent der F√∂rderungen in Deutschland aus. ‚ÄěWer bei f√§lligen Instandhaltungsma√ünahmen jetzt gezielt mehr investiert und gleichzeitig die Energieeffizienz des Geb√§udes verbessert, erh√∂ht den Wohnkomfort und senkt die Energie- und Heizkosten‚Äú, betont Klaus W. Seilnacht, Gesch√§ftsf√ľhrer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM), Veranstalter der Geb√§ude.Energie.Technik.

F√ľr Orientierung sorgt auch das umfangreiche Rahmenprogramm mit praxisbezogenen Fachvortr√§gen zu energieeffizienten Neubauten, Altbaumodernisierung und ‚Äďsanierung sowie regenerativen Energien. Fachleute informieren die Besucher √ľber die neueste energieeffiziente Technik, √∂kologische Baukomponenten, aktuelle F√∂rderungen und beispielhafte Sanierungsprojekte. Anschaulich abgerundet werden die Inhalte der Fachvortr√§ge mit Rundg√§ngen durch die Messehallen. Qualifizierte Energieberater f√ľhren zu Schnittmodellen beispielsweise von fachgerechten Mauerwerksanschl√ľssen beim Fenstereinbau oder zu L√ľftungsanlagen. An diesen werden die Inhalte der Vortr√§ge plastisch vertieft. Zus√§tzlich zu den Fachvortr√§gen er√∂rtern Experten weitere Themen in Praxisseminaren.

Sonderschau ‚ÄěSolarhaus 50+‚Äú
H√§user, die ihren W√§rmebedarf zu mehr als 50 Prozent aus Sonnenenergie decken, sto√üen auf immer mehr Interesse. Auf der Sonderschau ‚ÄěSolarhaus 50+‚Äú stellen Fachleute des Sonnenhaus-Institut e.V. und Experten aus der Region die verschiedenen M√∂glichkeiten von Solarh√§usern vor.

effizienz.forum mit Gebäudeenergieberaterforum am ersten Messetag
Am ersten Messetag, Freitag 2. M√§rz 2012, findet mit dem eint√§gigen Fachkongress effizienz.forum ein Geb√§udeenergieberaterforum im Rahmen der GETEC statt. Speziell f√ľr diese Berufsgruppe werden Themen zur aktuellen Situation der Energieberatung in Deutschland, zu F√∂rderungen und rechtlichen Fragen in Plenum, Podiumsdiskussion und Workshops er√∂rtert. Intensiver Austausch zu diesen aktuellen Themen aus der Praxis und kompakte Informationen, Tipps und Insiderwissen sind hier garantiert. Die Anmeldung ist ab Januar 2012 online m√∂glich.

IMMO 2012 ‚Äď die Messe rund um die Immobilie
Erg√§nzend zur Geb√§ude.Energie.Technik findet f√ľr Immobilieninteressenten vom 3. bis 4. M√§rz 2012 in Halle 1 die IMMO mit einem kompakten und umfassenden √úberblick √ľber die regionale Immobilienbranche statt. Private und gewerbliche Bauherren, Investoren sowie alle, die ein Eigenheim suchen, finden auf der IMMO sowohl Bestandsbauten als auch Neubauprojekte aus der beliebten Region S√ľdbaden. Makler, Bautr√§ger und Finanzdienstleister beraten zu Immobilien als Kapitalanlage und zur Altersvorsorge und berechnen die passende Finanzierung.

Das vollständige Programm der Gebäude.Energie.Technik 2012 gibt es unter:
www.getec-freiburg.de (ab 15. Januar 2012)

Das Programm des effizienz.forum/Gebäudeenergieberaterforum 2012 unter www.effizienzforum.de (ab Anfang Januar 2012)

Veranstalter und Träger der Gebäude.Energie.Technik:
Die Gebäude.Energie.Technik 2012 wird von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH und Co.KG (FWTM) und der Solar Promotion GmbH veranstaltet. Mitveranstalter ist die Handwerkskammer Freiburg.

Premiumpartner sind die badenova AG & Co. KG, die Sparkasse Freiburg ‚Äď N√∂rdlicher Breisgau und die Volksbank Freiburg eG.

Weiterhin besteht eine strategische Partnerschaft mit der Initiative Klimaschutz am Oberrhein e.V.

Weitere unterst√ľtzende Kooperationspartner der Geb√§ude.Energie.Technik 2012 sind die Energieagentur Regio Freiburg GmbH, das Sonnenhaus-Institut e.V., das Landesprogramm Zukunft Altbau des Umweltministeriums Baden-W√ľrttemberg und der Wirtschaftsverband 100 Prozent GmbH Erneuerbare Energien.
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NABU: R√∂ttgen muss f√ľr Glaubw√ľrdigkeit der EU in Klimaverhandlungen k√§mpfen
Tschimpke: Unwiderstehliches EU-Angebot fordert Gegenleistung der Schwellenländer heraus

Durban ‚Äď ‚ÄěJetzt muss Bundesumweltminister Norbert R√∂ttgen daf√ľr sorgen, dass aus seiner Offerte f√ľr eine Verl√§ngerung des Kyoto-Protokolls ein unwiderstehliches Angebot der EU wird ‚Äď nur so kann er die umworbenen Entwicklungs- und Schwellenl√§nder tats√§chlich f√ľr ein k√ľnftiges globales Klimaschutz-Abkommen ins Boot holen‚Äú, kommentiert NABU-Pr√§sident Olaf Tschimpke die Rede R√∂ttgens vor der UN-Klimakonferenz im s√ľdafrikanischen Durban. ‚ÄěZur Glaubw√ľrdigkeit der EU geh√∂rt, dass in einem Kyoto II Vertrag auch die zahlreichen Schlupfl√∂cher bei der Berechnung der Klimagas-Emissionen geschlossen werden. Zugleich sind die Schwellenl√§nder gefordert, als Gegenleistung ihren Beitrag zu einem globalen Abkommen zu leisten‚Äú, erkl√§rt Tschimpke. Dabei sollte Deutschland innerhalb der EU eine F√ľhrungsrolle √ľbernehmen und wie angek√ľndigt global neue strategische Allianzen schmieden, insbesondere mit den vom Klimawandel am st√§rksten betroffenen L√§ndern.

‚ÄěDie von R√∂ttgen heute zugesagten 40 Millionen Euro Startkapital f√ľr den neuen Green Climate Fund sind ein erster Schritt ‚Äď nun muss in Durban ein konkreter Fahrplan beschlossen werden, wie die Industriel√§nder die zugesagten 100 Milliarden Dollar j√§hrlich in gerade mal zehn Jahren erf√ľllen wollen, um die n√∂tigen Klimaschutz- und Anpassungsma√ünahmen in Entwicklungsl√§ndern zu finanzieren‚Äú, betont der NABU-Pr√§sident. Das w√ľrde auch R√∂ttgens Bewerbung von Deutschland als Standort des Green Climate Funds deutlich unterst√ľtzen.
 
 

Advent, Advent - ein Lichtlein brennt
brennende Kerze © Umwelt- und Arbeitsschutz Karlsruhe
 
Advent, Advent - ein Lichtlein brennt
Kerzen im Advent machen kalte Winterabende zu Hause noch sch√∂ner und schaffen eine gem√ľtliche Stimmung. Damit die Freude an dem sch√∂nen Licht nicht gef√§hrlich f√ľr Mensch und Umwelt wird, sollten Sie sich beim Kauf am RAL-G√ľtezeichen orientieren. Bereits 70 % der in Deutschland angebotenen Kerzen tragen dieses Siegel und verpflichtet die Hersteller mit m√∂glichst schadstoffarmen Rohstoffen, Farben und Lacken zu arbeiten. Au√üerdem sollten sie darauf achten, dass die Kerzenflamme nicht ru√üt. Am Besten also Zugluft und einen zu langen Docht vermeiden. Beim L√∂schen sollte der Docht kurz in das fl√ľssige Wachs getaucht werden. So entsteht kein Rauch. Anschlie√üend empfiehlt es sich, gut zu l√ľften.

Mehr Informationen zum Thema erhalten Sie in den BUND-√Ėkotipps unter www.bund.net. Handgemachte Kerzen, welche den Qualit√§tskriterien des RAL-G√ľtezeichens entsprechen, werden zum Beispiel in der Kerzenwerkstatt von Maria Buytaert in Linkenheim hergestellt.
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Autor: Stadt Karlsruhe Umwelt- und Arbeitsschutz

Koreanisches Fingerfood - Kimbap und Mandoo
 
Koreanisches Fingerfood - Kimbap und Mandoo
Freiburg. Am Donnerstag, den 8.12. sowie am Freitag den 9.12. gibt es bei Elephant Beans in der Basler Straße 12a erstmals koreanisches Fingerfood - Kimbap (Puppurtang mit gekochtem Reis) und Mandoo (kleine Maultschen) in kleinen Probierportionen. Es ist geplant diese und weitere Snacks jeweils wöchentlich donnerstags und freitags anzubieten, in ganzen und halben Portionen, auch zum Mitnehmen. Hergestellt werden die Köstlichkeien von Frau Eun-Soon Shin, gelernte Hotelfachfrau, die am Donnerstag selbst anwesend sein wird.
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Ma(h)l vegetarisch ‚Äď mit einem Veggietag Bewusstsein schaffen
 
Ma(h)l vegetarisch ‚Äď mit einem Veggietag Bewusstsein schaffen
Preis f√ľr B√ľrgerschaftliches Engagement 2011 f√ľr die Initiative Ma(h)l vegetarisch

Am vergangenen Donnerstag, 01. Dezember, hat die Initiative ‚ÄěMahl vegetarisch‚Äú als eine von drei Projektgruppen den Preis f√ľr B√ľrgerschaftliches Engagement 2011 der Stadt Freiburg gewonnen. Die Initiative f√ľhlt sich sehr geehrt und in ihrer Arbeit gest√§rkt, mit einem w√∂chentlichen Veggietag Bewusstsein f√ľr die M√∂glichkeiten und Vorteile einer nachhaltigen Ern√§hrung zu schaffen. Sie unterstreicht, dass ein nachhaltiger Lebensstil, auch im Bereich Ern√§hrung, ein wesentlicher Eckpfeiler einer zukunftsf√§higen Entwicklung ist, die die Lebensqualit√§t auch f√ľr nachfolgende Generationen aufrechterhalten kann.

Nachhaltiger Lebensstil auch im Bereich Ernährung

Klimaschutz: Ernährungswende kommt ohne kostenintensive technische Aufwendungen aus
W√§hrend im Bereich Energie und Verkehr enorme technische und finanzielle Anstrengungen erforderlich sind, um die Treibhausgas-Emissionen betr√§chtlich zu senken, ist Klimaschutz im Ern√§hrungsbereich ohne kostenintensiven technischen Aufwand zu erreichen: vor allem durch eine Erh√∂hung des pflanzlichen Anteils der Nahrung. Daten des √Ėkoinstituts zeigen, dass Fleisch je nach Tierart (Rind, Schwein, Gefl√ľgel) ein 20 bis 87-fach h√∂heres Treibhausgas-Konto aufweist, als frisches Gem√ľse.

Flächenverbrauch: mehr pflanzliche Produkte ermöglichen mehr extensiven Bio-Landbau
Tierische Produkte sind verantwortlich f√ľr einen hohen Fl√§chenverbrauch: 90 Prozent der Weltsojaernte und √ľber ein Drittel der weltweiten Getreideernte werden an Tiere verf√ľttert; in Deutschland sind es 67 Prozent der Getreideernte. Lebensmittelkalorien und Anbaufl√§chen werden dabei verschwendet: Um ein Kilogramm Fleisch zu erzeugen, ben√∂tigt man sechs bis 16 Kilogramm Getreide beziehungsweise Soja. Dabei gehen bis zu 90 Prozent der eingesetzten Futterenergie f√ľr den Erhaltungsstoffwechsel der Tiere verloren. W√ľrden mehr pflanzliche Lebensmittel konsumiert, w√§re der Fl√§chenverbrauch erheblich geringer. Dadurch w√§re ein vermehrter extensiver biologischer Landbau m√∂glich, der Gesundheit, Umwelt und Artenvielfalt zu Gute k√§me.

Lebensmittelsicherheit: pflanzliche Produkte können mehr Menschen ernähren als tierische
Global gesehen k√∂nnten mit pflanzlichen Proteinen mehr Menschen ern√§hrt werden als mit tierischem Eiwei√ü. Ohne eine Trendwende im Ern√§hrungssektor wird es in Zukunft nicht mehr genug Land und S√ľ√üwasser f√ľr Futtermittelproduktion und Viehzucht geben. In manchen Regionen der Erde ist das heute schon so. Arme L√§nder leiden zuerst unter der Lebensmittelverknappung. Globale Lebensmittelsicherheit und Klimagerechtigkeit fordern eine Ern√§hrungswende der Staaten mit hohem Fleischkonsum hin zu mehr hochwertigen gesunden pflanzlichen Lebensmitteln.

Zitate:

‚ÄěUnser Ziel ist, die Freiburger f√ľr all diese Zusammenh√§nge im Ern√§hrungsbereich zu sensibilisieren. Jeder soll sich bewusst werden, dass das, was auf dem Teller landet, nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Klima, die Tiere, die Umwelt und Menschen in √§rmeren L√§ndern beeinflusst.‚Äú Eva Georg, Diplom-Biologin, Initiative Mahl vegetarisch

‚ÄěDie Biomasse der Ameisen auf der Erde ist h√∂her als die der Menschen. Dennoch sind sie keine Belastung f√ľr die Erde. Wieso sollten nicht auch wir Menschen dazu in der Lage sein, trotz unserer stetig wachsenden Zahl dennoch zu keiner zunehmend Gefahr f√ľr den Planeten zu werden? Es w√§re sicherlich m√∂glich: mit einem nachhaltigen Lebensstil, auch im Bereich Ern√§hrung.‚Äú Eva Georg, Diplom-Biologin, Initiative Mahl vegetarisch

Folgende 23 Institutionen, Gruppen, Initiativen unterst√ľtzen bisher den Veggietag in Freiburg ideell:

¬∑ Stadt Freiburg i.Br., Dezernat f√ľr Umwelt, Jugend, Schule und Bildung www.freiburg.de

· Studentenwerk Freiburg www.studentenwerk.uni-freiburg.de

¬∑ Freiburger B√ľrgerstiftung www.freiburger-buergerstiftung.de

· Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg www.katholische-akademie-freiburg.de

¬∑ fesa e.V. - Verein f√ľr die regionale Energiewende www.fesa.de

· econzept Energieplanung GmbH www.econzept.de

¬∑ BUND Regionalverband S√ľdlicher Oberrhein www.vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein

¬∑ √Ėkostation Freiburg www.oekostation.de

· Umweltreferat im u-asta, Uni Freiburg www.u-asta.uni-freiburg.de/engagement/referate/umwelt

¬∑ √Ėko-Referat im Usta der PH Freiburg www.usta-ph.de/referate/oko-referat/

· Usta der PH Freiburg www.usta-ph.de

· Fachschaft Forst-Hydro-Umwelt der Uni Freiburg www.forst-hydro-umwelt.de

· regioWASSER e.V., Ak Wasser im BBU www.akwasser.de

· Greenpeace Freiburg www.greenpeace-freiburg.de

· VEBU Vegetarierbund Deutschland e.V. www.vebu.de, www.vebu.de/vebu/regionalgruppen

¬∑ B√ľndnis 90/ Die Gr√ľnen, Kreisverband Freiburg www.gruene-freiburg.de

· Yoga & Ayurveda in Freiburg, Andrea Halbleib www.yoga-ayurveda-freiburg.de

· Waschbär der Umweltversand, Triaz GmbH, www.waschbaer.de

· Tierrechts-Initiative Freiburg e.V., www.tif-freiburg.de

¬∑ Z√ľndstoff Freiburg, fair produzierte Bio-Kleidung www.zuendstoff-clothing.de

¬∑ KauFRausch Konsumkritische Stadtf√ľhrungen Freiburg www.kaufrausch-freiburg.de

· Techniker-Krankenkasse (TK) www.tk.de

· Barmer-GEK www.barmer-gek.de
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