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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

Der Klimawandel
Gottesanbeterin © Umwelt- und Arbeitsschutz Karlsruhe
 
Der Klimawandel
Der Klimawandel wird fĂŒr die Natur in den nĂ€chsten Jahrzehnten einen großen Wandel mit sich bringen. Arten, die WĂ€rme und Trockenheit nicht ertragen können werden verschwinden, WĂ€rme liebende Arten werden einwandern. Das lĂ€sst sich heute schon erkennen.

Die Gottesanbeterin ist eine typische sĂŒdeuropĂ€ische Art. FrĂŒher war sie deshalb in Baden-WĂŒrttemberg nur am besonders wĂ€rmebegĂŒnstigten Kaiserstuhl vorhanden. Seit einigen Jahren kommt die Gottesanbeterin auch in Karlsruhe vor. Auch der Bienenfresser kommt aus SĂŒdeuropa. Diese bunte Vogelart hat es frĂŒher nur selten und unregelmĂ€ĂŸig nach nördlich der Alpen verschlagen. Der Bienenfresser ist seit einigen Jahren im Großraum Karlsruhe heimisch.
 
Autor: Stadt Karlsruhe Umwelt- und Arbeitsschutz

 
Solares Leuchtturmprojekt
Freiburg (mr) Auf der 55 Meter hohen MĂŒlldeponie Eichelbuck Freiburgs grĂ¶ĂŸtes Solarkraftwerk zu errichten, war eine gewaltige Herausforderung: Nicht die GrĂ¶ĂŸe von 2,5 Fußballfeldern, sondern die steile Hanglage sowie die optimale Ausrichtung der Module waren zu bewĂ€ltigen ...
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Neuentdeckungen: Klonende Eidechsen und Stubsnasen-Affen
© WWF
 
Neuentdeckungen: Klonende Eidechsen und Stubsnasen-Affen
Aus der WundertĂŒte des Lebens: Forscher entdecken im Mekong-Gebiet ĂŒber 200 neue Arten in nur einem Jahr.

Berlin - Innerhalb eines Jahres wurden nach einem aktuellen Bericht der Umweltschutzorganisation WWF in der Mekong-Region ĂŒber 200 bisher unbekannte Spezies entdeckt. Darunter sind skurril anmutende Arten wie eine sich selbst klonende Eidechse (Leiolepis ngovantrii), eine weiß und orange blĂŒhende Orchidee (Dendrobium daklakense) und ein in psychedelisch anmutenden Mustern gefĂ€rbter Gecko (Cnemaspis psychedelica). GrĂ¶ĂŸte Sensation sei, so der WWF, die wissenschaftliche Erstbeschreibung einer neuen Primatenart. Die sogenannten burmesischen Stubsnasen-Affen (Rhinopithecus strykeri) kommen nur in einer entlegenen Bergwaldregion Myanmars vor. Vor allem wĂŒrde man die Affen, so wurde es den Forschern von Einheimischen berichtet, bei Regenwetter hören. Durch die nach oben geöffneten Nasenlöcher kommt immer wieder Wasser in das Riechorgan und zwingt die Affen zu niesen. Aufgrund dieser anatomischen Besonderheit verbringen die Tiere einen Regentag sitzend, mit dem Kopf zwischen den Knien. Aufgrund einer charakteristischen Haarlocke tauften die Forscher die Art, von der bisher nur Zeichnungen existieren, auf den Spitznamen „Elvis-Affen“. Der Gesamtbestand liegt vermutlich nur zwischen 260 und 330 Individuen und in ihrem Verbreitungsgebiet ist die Jagd allgegenwĂ€rtig. Sie gelten daher bereits jetzt als vom Aussterben bedroht.

„Die biologische Vielfalt am Mekong ist enorm. Durchschnittlich wurden drei neue Arten pro Woche entdeckt. Wir können nur erahnen wie viele Tiere und Pflanzen noch darauf warten, entdeckt zu werden. Doch wir laufen Gefahr, dass zahlreiche Arten verschwinden, bevor sie ĂŒberhaupt beschrieben wurden”, sagt WWF-Experte Stefan Ziegler. Doch nicht nur die Stubsnasen-Affen sondern auch andere, der nur hier vorkommenden Tiere und Pflanzen seien durch den Bau von Straßen, DĂ€mmen und schnell wachsende StĂ€dte bedroht. Auch die 209 Neuentdeckungen könnten daher schon bald fĂŒr immer verschwinden. So mussten nach WWF-Angaben in SĂŒdostasien seit 1990 jĂ€hrlich 2,7 Millionen Hektar Dschungel den Monokulturen riesiger Plantagen weichen, in denen Kakao, Kaffee, Tee, Cashew-NĂŒsse oder Kautschuk angebaut werden. Außerdem sollen rund 150 neue Wasserkraftwerke am Mekong entstehen. Bereits heute finden sich 70 Prozent der endemischen SĂ€ugetierarten aus der Region auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN, darunter der Indochinesische Tiger oder der Asiatische Elefant. Die Festlandpopulation des Java-Nashorns gilt in Vietnam seit 2011 gar als Ausgestorben.

Ziel mĂŒsse es ein, dass die einmalige Mekong-Region mit UnterstĂŒtzung der internationalen Staatengemeinschaft grenzĂŒberschreitend und dauerhaft geschĂŒtzt werde. Gesunde und intakte Ökosysteme kĂ€meen, so der WWF, auch den Millionen von Bewohnern der Region zugute. So wĂŒrden etwa viele der geplanten Mega-StaudĂ€mme nicht nur die Artenvielfalt bedrohen, sondern auch die ErnĂ€hrungssicherheit in Laos, Kambodscha und Vietnam unmittelbar gefĂ€hrden.

Hintergrund: Der aktuelle WWF-Bericht „Wild Mekong“ ist der vierte WWF-Report zu neu entdeckten Arten seit 2008. Insgesamt wurden seit 1999 ĂŒber 1.500 neue Tier- und Pflanzenarten in der Region „Greater Mekong“ erstmalig wissenschaftlich beschrieben. Neu hinzugekommen sind in der Bilanz nun 145 Pflanzen, 28 Reptilien, 25 Fische, sieben Amphibien, zwei SĂ€ugetiere und eine Vogelart.
 
 

 
UmwelterklÀrung der kath Akademie Freiburg
Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg
veröffentlicht ihre fĂŒnfte UmwelterklĂ€rung –
Energiebuchhaltung der Energieagentur Regio Freiburg liefert die Grundlage fĂŒr effizientes Energiemanagement

Die Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg hat ihre fĂŒnfte UmwelterklĂ€rung veröffentlicht. Damit erneuert die Akademie bereits zum vierten Mal seit 1999 ihre EMAS-Zertifizierung und baut ihre Vorbildstellung im Klima- und Umweltschutz weiter aus. Grundlage fĂŒr die UmwelterklĂ€rung bildet eine maßgeschneiderte Energiebuchhaltung, die von der Energieagentur Regio Freiburg betreut wird.

Die Veröffentlichung der UmwelterklĂ€rung ist einer der Bestandteile des EMAS-Prozesses (Eco-Management and Audit Scheme), einem von der europĂ€ischen Union initiierten Umweltmanagementsystem fĂŒr Unternehmen, das deren direkte oder indirekte Auswirkungen auf die Umwelt analysieren, ihre Umweltleistungen messen und Umweltziele definieren soll. Nach den derzeitigen Regelungen muss die UmwelterklĂ€rung bei Unternehmen wie der Katholischen Akademie alle zwei Jahre aktualisiert und durch einen unabhĂ€ngigen Gutachter validiert werden.

Die Katholische Akademie wurde bereits 1999 nach EMAS zertifiziert. Bei dem Prozess ist nicht nur die ErfĂŒllung umweltgesetzlicher Auflagen wichtig, auch die Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein zentrales Element. Umweltschutz soll im Betrieb „gelebt“ werden und nicht bei der PflichterfĂŒllung stehen bleiben. »Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben einen großen Beitrag zur ErfĂŒllung unserer Ziele geleistet«, kommentiert Thomas Herkert, Direktor der Katholischen Akademie, die fĂŒnfte UmwelterklĂ€rung. »Nur durch ihre große Motivation konnten wir das Thema Nachhaltigkeit in allen Arbeitsbereichen der Akademie etablieren und die Leitlinien der Erzdiözese zum Klima- und Umweltschutz so hervorragend umsetzen.«

Die Basis fĂŒr die UmwelterklĂ€rung liefert die maßgeschneiderte Energiebuchhaltung, die von der Energieagentur Regio Freiburg betreut wird. Dabei wird der Verbrauch von Wasser, Energie und BĂŒromaterial sowie das MobilitĂ€tsverhalten von Mitarbeitern und Referenten erfasst. So können jederzeit Schwachstellen aufgespĂŒrt und Effizienzpotenziale identifiziert werden. »Mit knapp 6000 Übernachtungen und ĂŒber 700 Veranstaltungen ist die Auslastung der Akademie im Jahr 2010 erneut gestiegen«, so Uwe Hause von der Energieagentur Regio Freiburg, der fĂŒr das Projekt verantwortlich ist. »Dennoch wurden die spezifischen Verbrauchswerte von Wasser, Gas und Energie weiter gesenkt oder auf niedrigem Niveau stabilisiert.«

Die FĂŒnfte UmwelterklĂ€rung der Katholischen Akademie steht online unter
http://www.katholische-akademie-freiburg.de/html/nachhaltigkeit.html
zum Download zur VerfĂŒgung.
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VolkszÀhlung am FutterhÀuschen
Haubenmeise im Winter / Quelle: NABU/Derer
 
VolkszÀhlung am FutterhÀuschen
NABU und LBV rufen auf zur „Stunde der Wintervögel“ vom 6. bis 8. Januar 2012

Berlin/Hilpoltstein – Vom 6. bis 8. Januar findet zum zweiten Mal deutschlandweit die „Stunde der Wintervögel“ statt. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund fĂŒr Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am FutterhĂ€uschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zĂ€hlen und fĂŒr eine gemeinsame Auswertung zu melden. Die NaturschĂŒtzer wollen aus den Beobachtungen neue Erkenntnisse ĂŒber schleichende VerĂ€nderungen in der Vogelwelt ziehen und darauf notwendige Schutzstrategien aufbauen.

Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Kohl- und Blaumeise, Haussperling oder Star. Wo kommen sie vor? Wo sind sie hÀufig und wo selten geworden? Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Vögel aus? Je mehr Menschen ihre Beobachtungen zusammentragen, desto aussagekrÀftiger sind die Ergebnisse.

Bereits bei ihrer ersten Auflage 2011 war die „Stunde der Wintervögel“ mit 85.000 Teilnehmern und rund 2,6 Millionen gemeldeten Vögeln die grĂ¶ĂŸte naturkundliche Mitmachaktion in Deutschland. Eine besondere Qualifikation außer dem Interesse an der Vogelwelt ist fĂŒr die Teilnahme nicht erforderlich. Weitere Infos sowie PortrĂ€ts der hĂ€ufigsten Arten stehen online zur VerfĂŒgung. Auch die Auswertung der Meldungen ist im Internet live zu verfolgen.

In Bayern organisiert der LBV die „Stunde der Wintervögel“ inzwischen zum siebten Mal. Die Beobachtungen der vergangenen Jahre brachten interessante Ergebnisse. Es wurden ĂŒberraschend viele und zunehmend mehr „traditionelle“ Zugvögel gezĂ€hlt, die sich den Zug in den SĂŒden sparten. Dieser Trend könnte sich angesichts des ungewöhnlich warmen Herbstes in diesem Jahr noch verstĂ€rken.

Andererseits sind bisher kaum WintergĂ€ste aus dem Norden und Osten wie Seidenschwanz oder Bergfink bei uns eingetroffen. Dabei wĂ€re der Tisch reich gedeckt: Buchen und Eichen haben ein ausgesprochenes Mastjahr, sie hĂ€ngen voller FrĂŒchte. Auch die BeerenstrĂ€ucher sind gut bestĂŒckt, was Weichfutterfressern wie Drosseln oder Rotkehlchen gut tut.

Und so wird es gemacht: Von einem ruhigen PlĂ€tzchen aus wird von jeder Art die höchste Zahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können per Post, Telefon (kostenlose Rufnummer am 7. und 8. Januar von 10 bis 18 Uhr geschaltet: 0800-1157-115) oder einfach im Internet unter www.NABU.de/stunde-der-wintervoegel und www.lbv.de/stunde-der-wintervoegel (fĂŒr Bayern) gemeldet werden. Einsendeschluss ist der 16. Januar 2012. Unter den Teilnehmern werden zahlreiche Preise verlost.
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Sind Sie und Ihr Fahrrad fit fĂŒr den Winter?
FahrrÀder im Schnee / © Umwelt- und Arbeitsschutz Karlsruhe
 
Sind Sie und Ihr Fahrrad fit fĂŒr den Winter?
Wenn Sie Ihr Rad ĂŒber Winter einmotten, reicht eine schonende HandwĂ€sche mit lauwarmem Wasser und einem Spritzer SpĂŒli aus. Mit einem weichen Schwamm entfernen Sie den Schmutz an Rahmen und Bauteilen, danach gut abtrocknen. Keinen Hochdruckreiniger oder Gartenschlauch verwenden! Die Kette befreien Sie mit einem ölgetrĂ€nkten Lappen von altem Kettenfett. Wird das Rad stehend gelagert pumpen Sie die Reifen gut auf und fĂŒllen Sie ĂŒber den Winter Luft nach, damit das Rad keinen Standplatten bekommt. Entspannen Sie bei einer Kettenschaltung das Schaltwerk und den Umwerfer. Am Besten lassen Sie sich dies vom FachhĂ€ndler zeigen. Alle beweglichen Teile wie Federgabel, Kettenschaltung und Co sollten dĂŒnn abgeschmiert, ĂŒberschĂŒssiges Öl oder Fett entfernt werden, wenn das Rad trocken im Keller steht. Steht das Rad in einem feuchten, kalten Schuppen sollten Sie vor der Einlagerung das Rad mit SprĂŒhwachs einreiben, damit kein Rost entsteht. Nicht die Bremsflanken der Felgen einreiben oder Bremsscheiben damit einsprĂŒhen!

Der Winter ist die beste Jahreszeit, um beim Radfachhandel eine Inspektion oder einen Umbau durchfĂŒhren zu lassen. Manche HĂ€ndler holen das Rad sogar bei Ihnen ab und bringen es wieder. Sie vermeiden damit lange Wartezeiten im FrĂŒhjahr und können sicher sein, dass Ihr Rad technisch in Ordnung ist. Wenn Sie auch in der kalten Jahreszeit mit dem Rad unterwegs sind, dann machen Sie sich selbst winterfest. Nach dem Zwiebelprinzip mehrere dĂŒnne KleidungsstĂŒcke anziehen und als Abschluss eine wind- und regendichte Jacke. Handschuhe nicht vergessen! Unter dem im Winter sehr empfehlenswerten Helm können Sie entweder eine Sturmhaube oder ein wĂ€rmendes Stirnband tragen, damit keine KörperwĂ€rme verloren geht. Eine Radlerbrille schĂŒtzt die Augen vor kaltem Wind. Eine große Auswahl an geeigneter (heller) Bekleidung und Signalwesten mit Reflektoren finden Sie im Fachhandel.

Pflegen Sie Ihr Rad im Winter genauso wie im Sommer, nur hĂ€ufiger, da Schnee, Streusalz und Splitt ansonsten Rahmen und Bauteile angreifen. Nach jeder Fahrt auf Schnee und Eis sollte das Rad gereinigt werden, um Korrosion am Rahmen und an Aluminium-Teilen vorzubeugen. Alle beweglichen Teile sollten regelmĂ€ĂŸig geschmiert werden. Ohne regelmĂ€ĂŸige Schmierung können Schalt- und BremszĂŒge einfrieren, wenn das Rad bei Minusgraden ĂŒber Nacht draußen bleibt. Gerade im Winter ist eine funktionierende Beleuchtung am Rad Ă€ußerst wichtig. Immer mehr Radler achten bei Neukauf eines Rades daher auf einen Nabendynamo, der anders als ein Seitendynamo, jederzeit problemlos funktioniert und ein gutes Licht liefert. Ihr Rad sollte ĂŒber alle gesetzlich vorgeschriebenen Reflektoren verfĂŒgen.
 
Autor: Stadt Karlsruhe Umwelt- und Arbeitsschutz

Achtung - Dreisamuferradweg gesperrt !!!
Dreisamuferwege gesperrt / Foto: Daniel JĂ€ger
 
Achtung - Dreisamuferradweg gesperrt !!!
Viele Fahrradfahrer und FußgĂ€nger ignorieren
Hinweisschilder und begeben sich in Lebensgefahr

Wegen des Hochwassers ist der Dreisamuferradweg
gesperrt. Die eindeutigen Hinweisschilder weisen darauf hin,
dass es verboten ist, den Bereich zwischen Fabrikstraße und
SchwabentorbrĂŒcke und zwischen SchnewlinbrĂŒcke und
OchsenbrĂŒcke derzeit zu befahren oder zu begehen.

Die Beschilderung am Dreisamuferradweg ist
unmissverstÀndlich, dennoch ignorieren immer wieder
zahlreiche Fahrradfahrer und FußgĂ€nger die Schilder und
begeben sich dadurch in unnötige Lebensgefahr.

Das Garten- und Tiefbauamts (GuT) bittet ausdrĂŒcklich
darum, dass die Schilder beachtet werden. Die GuTMitarbeiter
kontrollieren stÀndig den Pegel der Dreisam, um
bei einem RĂŒckgang des Wassers den viel befahrenen Weg
schnellstmöglich wieder zu öffnen.
 
 

 
Freiburg: Vertrag sichert Windkraftstandort
Regiowind GmbH schließt Pachtvertrag mit der Stadt ĂŒber GelĂ€nde am Schauinsland

Per Unterschrift hat sich am Dienstag dieser Woche die Regiowind
GmbH, gemeinsame Tochter der Badenova und Ökostrom GmbH,
den potentiellen Windkraftstandort „Ochsenberg“ auf stĂ€dtischem
WaldgelĂ€nde am Schauinsland gesichert. UmweltbĂŒrgermeisterin
Gerda Stuchlik, die bei diesem Termin den OB vertrat, betonte dabei:
„Schon seit lĂ€ngerer Zeit plant die Stadt den Ausbau der
Windenergie, was durch die geplanten GesetzesÀnderungen der
grĂŒn-roten Landesregierung befördert wird.“ Danach darf kĂŒnftig
auch wieder die Stadt Windkraftstandorte im FlÀchennutzungsplan
ausweisen, ohne an die VorrangflÀchen des Regionalverbandes
gebunden zu sein. Damit soll der Ausbau der Windenergie in Baden-
WĂŒrttemberg beschleunigt werden. Im Koalitionsvertrag hatten die
Regierungsparteien vereinbart, dass bis zum Jahr 2020 zehn Prozent
des Stroms aus regenerativen Quellen erzeugt werden sollen.

Bislang drehen sich auf Freiburger Gemarkung fĂŒnf WindrĂ€der am
Rosskopf und auf der HolzschlÀgermatte mit einer Gesamtleistung
von 9 Megawatt. Die jetzt von der Regiowind GmbH geplante Anlage
Enercon E126 gehört zu den grĂ¶ĂŸten und leistungsstĂ€rksten Anlagen
und erreicht eine Gesamthöhe von 198 und eine Nabenhöhe von 135
Metern. Die Jahresleistung von rund 7,5 Megawatt kommt fast an die
Leistung sÀmtlicher anderer Freiburger Anlagen heran.

Dazu trĂ€gt auch der „zugige“ Standort auf dem Grat zwischen
HolzschlÀgermatte und Kapplertal bei. Der Windatlas Baden-
WĂŒrttemberg weist hier eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit
von 6,75 Metern pro Sekunde aus – ein Wert, der nur an wenigen
Stellen im Land erreicht wird. Die Windhöffigkeit des Standorts ist so
gut, dass Regiowind-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Markowsky und
Johann-Martin Rogg von einer jÀhrlichen Stromausbeute von 14
Millionen Kilowattstunden ausgehen. Das reicht, um beispielsweise
alle Freiburger Straßenbahnen zu betreiben.

Mit der Unterzeichnung schließt die Regiowind GmbH mit der Stadt
einen 25-jÀhrigen Pachtvertrag, der diesen Windkraftstandort sichert.
Der Vertrag regelt u.a. den Bau und Betrieb der Anlage und der
Zufahrtswege, EntschÀdigungszahlungen sowie ein Nutzungsentgelt
fĂŒr das Forstamt. Die öffentlich-rechtlichen Genehmigungen sind
nicht Gegenstand des Vertrages. Hierzu bedarf es weitergehender
Untersuchungen und eines Planungs- und Abstimmungsprozesses
mit breiter Öffentlichkeitsbeteiligung.
 
 



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