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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

JETZT ANMELDEN: Freiwilliges ├ľkologisches Jahr
 
JETZT ANMELDEN: Freiwilliges ├ľkologisches Jahr
Ab 1. September 2012 bietet die LpB wieder 110 Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 27 Jahren die M├Âglichkeit, ein Freiwilliges ├ľkologisches Jahr (F├ľJ) zu absolvieren.

An 84 Stellen k├Ânnen sie sich in der ├Âkologischen Land- und Forstwirtschaft, im Umwelt- und Naturschutz und im technischen Umweltschutz einbringen.

Infos und die M├Âglichkeit zur Online-Bewerbung gibt es unter www.foej-bw.de
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Einsteigerabend bei "MAhL VEGETARISCH"
Herzlich willkommen sind alle Interessierten zum Einsteigerabend der Initiative MAhL VEGETARISCH am Mittwoch, 08. Februar, ab 18:30 Uhr in der Salzstr. 1, 1. OG (Eingang Dreherstra├če). Die Initiative wird sich und ihre Aktionen rund um den Freiburger Veggietag vorstellen. Nach zwei Kurzfilmen werden in lockerer Runde Fragen gekl├Ąrt und M├Âglichkeiten zum Mitmachen dargestellt. Mehr zu der Initiative auf www.mahl-vegetarisch.de
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Tarnung f├╝r den Kohlepfennig ÔÇô
... wird die Chance f├╝r die Energiewende verpasst?

Bundesrat und Bundestag stehen vor der Novellierung des Kraft-W├Ąrme-Kopplungs-Gesetzes. Aus Freiburg kommt deutliche Kritik am Entwurf der Bundesregierung, da er den dezentralen Anspr├╝chen gr├Â├čerer St├Ądte schadet. Gemeinsame Pressemitteilung von Klimab├╝ndnis Freiburg, ECOtrinova e.V. und fesa e.V. vom 2. Februar 2012:

Der Entwurf der Bundesregierung f├╝r die Novelle des Gesetzes f├╝r Kraft-W├Ąrme-Kopplung (KWK) muss dringend fit gemacht werden f├╝r mehr Effizienz. Die Bundesl├Ąnder m├╝ssen sich aktiv f├╝r eine Verbesserung der Situation kleiner KWK-Anlagen einsetzen, damit die Energiewende auch in gr├Â├čeren St├Ądten m├Âglich wird.

Die anstehende Novelle des KWK-Gesetzes bietet gro├če Chancen, Klimaschutz, Energiewende und Atomausstieg mit einem wirksamen Marktanreiz f├╝r kleine Kraftw├Ąrmekopplungs-Anlagen (KWK) voranzubringen. Sollte der jetzige Gesetzesentwurf der Bundesregierung vom 14.12.2011 jedoch ohne entscheidende Verbesserungen in Bundesrat und Bundestag durchgewunken werden, wird die einmalige Chance verpasst. Darauf weisen das Klimab├╝ndnis Freiburg, ECOtrinova und fesa e.V. hin. Sie fordern den schnellen Ausbau der dezentralen Kraft-W├Ąrme-Kopplung.

J├Ârg Lange, Sprecher des Klimab├╝ndnis Freiburg, weist darauf hin, dass nicht jede KWKAnlage im Sinne des Klimaschutzes sinnvoll ist. Per Gesetz werden auch gro├če Kohlekraftwerke gef├Ârdert, wenn ihre Abw├Ąrme in Form von Fernw├Ąrme nutzbar gemacht wird. Diese W├Ąrme wird aber mit der zwei- bis dreifachen Menge an klimasch├Ądlichen Emissionen erkauft wie die W├Ąrme, die aus kleinen erdgasbetriebenen KWK-Anlagen zum Beispiel Wohnbl├Âcke versorgt.

Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, den KWK-Anteil an der Stromerzeugung bis 2020 auf 25 Prozent zu verdoppeln. Eine Erfolgsanalyse seit der letzten Gesetzes├Ąnderung im Jahr 2009 hat aufgezeigt, dass der Deckel der KWK-F├Ârderung von maximal 750 Millionen Euro pro Jahr jedoch nicht einmal ann├Ąhernd ausgesch├Âpft wurde. Daran wird sich auch mit dem jetzigen Novellierungsentwurf nichts ├Ąndern, weshalb die Ziele der Bundesregierung in weite Ferne r├╝cken.


Auf dem dezentralen Auge blind

Die wenigen beschlossenen ├änderungen nutzen vor allem den Betreibern von Gro├čkraftwerken und ignorieren damit das gro├če Potenzial dezentraler Energieerzeugung:

- F├╝r KWK-Anlagen, die ab 2013 der Emissionshandelspflicht unterliegen, werden die Zuschl├Ąge erh├Âht. Zur Steigerung des KWK-Anteils w├╝rden damit vor allem die bereits im Bau oder in der Planung befindlichen, gro├čen, neuen Kohlekraftwerke beitragen, wie L├╝nen, Karlsruhe RDK 8, Mannheim GKM Block 9, Hamburg Moorburg A, Hamburg Moorburg B, Datteln 4. Denn auch diese Kohlekraftwerke w├╝rden ├╝ber das KWK-Gesetz f├╝r ihren KWK-Strom eine F├Ârderung von 1,5 Cent/Kilowattstunde (kWh), ab 2013 zuk├╝nftig 1,8 Cent/kWh erhalten! Eine Art ÔÇ×getarnter KohlepfennigÔÇť, so die Freiburger Kritiker der Gesetzesneufassung. Gasbetriebene KWK-Anlagen tr├╝gen dagegen einen vielfach h├Âheren Beitrag zur CO2-Vermeidung und zur Energiewende bei.

- Dar├╝ber hinaus werden Ma├čnahmen zur KWK-Nachr├╝stung von Kondensationskraftwerken f├Ârderf├Ąhig. Dies sind herk├Âmmliche Kraftwerke, die ihre Abw├Ąrme bisher nicht nutzen. Eine Umr├╝stung macht die Abw├Ąrme nutzbar, z.B. f├╝r ein Fernw├Ąrmenetz. Das verbessert die Gesamt-Energieeffizienz des Kraftwerkes, kann aber die wichtige Stromerzeugung mindern.

- W├Ąrmenetze erhalten 30 statt 20 Prozent Zuschuss und W├Ąrmespeicher erstmalig bis zu 30 Prozent der Investitionskosten.


Marktanreiz per Einspeiseregelung dringend erforderlich f├╝r kleine KWK

Insbesondere das riesige ├Âkologische und ├Âkonomische Potential kleiner KWK-Anlagen (Anlagengr├Â├čen zwischen 10 und 2000 Kilowatt elektrischer Leistung (kWel)) hat die Bundesregierung entweder noch nicht erkannt oder sie will es nicht, um die gro├čen Versorger zu sch├╝tzen.

Eine Anreizregulierung vergleichbar dem erfolgreichen Erneuerbaren Energiengesetz (EEG) mit leistungsabh├Ąngiger Einspeiseverg├╝tung k├Ânnte hier in wenigen Jahren zur Marktdurchdringung f├╝hren. Denn durch die bisher geringen St├╝ckzahlen sind die Anschaffungskosten der ÔÇ×KleinenÔÇť f├╝r eine schnelle Marktdurchdringung noch zu hoch. Kleine KWK-Anlagen, auch Blockheizkraftwerke oder BHKWs genannt, bestehen im Wesentlichen aus einem umgebauten Auto-, LKW- oder Schiffsmotor mit einer gro├čen ÔÇ×LichtmaschineÔÇť, dem stromerzeugenden Generator. Insbesondere die Kleinsten sind aber vergleichsweise teuer. Ein Mini-BHKW mit 20 kWel kostet etwa 40.000 Euro. Ein Kleinwagen mit vergleichbarer Motorleistung kostet dem gegen├╝ber nur ca. 10.000 Euro. Der Grund ist, dass Mini-BHKWs bisher nur in kleiner St├╝ckzahl gebaut werden, sozusagen in vorindustrieller Manufaktur. So wurden im Jahr 2010 in Deutschland lediglich 1371 kleine KWK-Anlagen neu gebaut. Demgegen├╝ber stehen in Deutschland 600.000 Heizungserneuerungen pro Jahr an.


Kleiner Aufwand - nachhaltige Wirkung

Um z.B. den Strom aus Kohle bis 2020 mit Strom aus dezentralen Blockheizkraftwerken weitgehend zu verdr├Ąngen, w├╝rden weniger als f├╝nf Prozent der j├Ąhrlichen Motorenproduktion (5,5 Mio. PKW 2010) in Deutschland ausreichen - und das ohne den Gasverbrauch wesentlich zu steigern.

Mittelfristig kann das fossile Erdgas zudem durch Wasserstoff oder Methan ersetzt werden, produziert aus ├╝bersch├╝ssigem Strom aus Wind- und Solaranlagen, gespeichert in den bereits reichlich vorhandenen Gasspeichern. Hunderttausende und mehr BHKWs werden so Kernelemente f├╝r eine sichere Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien und damit f├╝r die Energiewende.


Wirtschaft ist weitsichtiger

Im Gegensatz zur Bundesregierung haben einige Wirtschaftsunternehmen die Chancen dieses Konzeptes bereits erkannt. Greenpeace Energy und die Windkraftfirma Juwi erarbeiten Konzepte f├╝r Versuchsanlagen zur Gewinnung von ÔÇ×WindgasÔÇť. Die Lichtblick AG bietet bereits heute zusammen mit VW das Strom und W├Ąrme produzierende ÔÇ×Zuhause-KraftwerkÔÇť an und selbst RWE macht inzwischen Werbung mit kleinen KWKAnlagen.

Das Gesetz braucht keine Zustimmung durch den Bundesrat. Die Bundesl├Ąnder sind jedoch zur Stellungnahme aufgerufen. Die 1. Anh├Ârung des Bundesrates ist f├╝r den 10.02.2012 geplant.

F├╝r weitere Informationen: www.klimabuendnis-freiburg.de


Klimab├╝ndnis Freiburg

Das Klimab├╝ndnis Freiburg ist ein Zusammenschluss engagierter B├╝rgerinnen und B├╝rger, unterst├╝tzt von zahlreichen lokalen und regionalen Initiativen und Fachb├╝ros.

Wir setzen uns ein f├╝r:
- 100% Erneuerbare Energien
- eine massive Steigerung der Energieeffizienz
- Ausbau der Ressourceneffizienz
- Reduktion der CO2-Emissionen

info@klimabuendnis-freiburg.de
www.klimabuendnis-freiburg.de


ECOtrinova e.V.

ECOtrinova e.V. ist als gemeinn├╝tziger kooperativer Verein f├╝r Umwelt- und Verbraucherschutz, Energiewende und Klimaschutz eine Arbeitsgemeinschaft von in Freiburg i.Br. und der trinationalen Region ans├Ąssigen Umweltinstituten, Vereinen, Fach-B├╝ros und B├╝rgerInnen.

Vorsitz: Dr. Georg L├Âser

ecotrinova@web.de
www.ecotrinova.de

Der fesa e.V.

Der fesa e.V. ist ein gemeinn├╝tziger Verein, der sich seit 1993 erfolgreich f├╝r den Ausbau der Erneuerbaren Energien und f├╝r die Energiewende in der Region Freiburg engagiert. Mit seiner Arbeit sensibilisiert er die Menschen f├╝r Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, schl├Ągt mit innovativen Projekten neue Wege ein und schafft ├╝ber sein Netzwerk wichtige Kontakte zu Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Verb├Ąnden.

├ťber die Zeitschrift "SolarRegion", Veranstaltungen und Newsletter informiert er aktuell ├╝ber Themen aus den Bereichen Wind-, Solar- und Bioenergie, Geothermie sowie Energieeffizienz.
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Winterspaziergang durch die Streuobstlandschaft in Wettersbach
Bild: Winterlandschaft ┬ę Umwelt- und Arbeitsschutz Karlsruhe
 
Winterspaziergang durch die Streuobstlandschaft in Wettersbach
Die Streuobstgebiete um Karlsruhe bieten dem Spazierg├Ąnger das ganze Jahr ├╝ber einen abwechslungsreichen Anblick - von der Obstbaumbl├╝te im Fr├╝hjahr bis zu den Fr├╝chten und dem bunten Blattwerk im Herbst. Selbst im Winter lohnt sich ein Sparziergang dorthin und man kann mit eindrucksvollen Bildern heimkehren. Mit die ausgedehntesten Streuobstbest├Ąnde in Karlsruhe finden sich in Wettersbach, die sich mit denen von Reichenbach vereinen.
 
Autor: Umwelt- und Arbeitsschutz Karlsruhe

 
Obst und Gem├╝se: Die Farbe macht's
Eine Forschergruppe um Professor Daan Kromhout (Professor f├╝r Public Health Research) untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Obst und Gem├╝se und dem Risiko, innerhalb der darauf folgenden zehn Jahre einen Schlaganfall zu erleiden. Bereits in der Vergangenheit wurde diese Fragestellung mehrfach untersucht und ein Zusammenhang festgestellt.
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Internationaler Artenschutz
Foto: Steve Dawson / NABU
 
Internationaler Artenschutz
NABU International: Seltenste Meeresdelfinart der Welt braucht konsequenten Schutz

Einer der 100 letzten Maui-Delfine vor Neuseelands K├╝ste im Fischernetz get├Âtet

Neuseeland ÔÇô Gestern wurde bekannt, dass ein weiterer der weltweit letzten 100 Maui-Delfine in einem Fischernetz ums Leben gekommen ist. Die NABU International Naturschutzstiftung mahnt die neuseel├Ąndische Regierung anl├Ąsslich dieses Zwischenfalls erneut, die Schutzma├čnahmen gegen Fischereibeifang zu erh├Âhen, um das Aussterben der seltenen Meeresdelfine zu verhindern. Wie ihre engen Verwandten, die Hector-Delfine, gibt es Maui-Delfine nur in Neuseeland. Seit der Einf├╝hrung der Kiemen- und Schleppnetzfischerei in den Siebzigerjahren wurde ihre Population um mehr als 90 Prozent dezimiert.

ÔÇ×Mit weniger als 25 erwachsenen Weibchen stehen Maui-Delfine am Rande der AusrottungÔÇť, warnt NABU-Artenschutzexpertin Barbara Maas. ÔÇ×Die Tiere verkraften nur einen einzigen Todesfall in f├╝nf bis sieben Jahren, sonst sterben sie aus. In den letzten sechs Monaten gab es jedoch bereits zwei Todesf├Ąlle. Der einzige Weg, ihr Aussterben zu verhindern, ist ein absolutes Fangverbot in dem Lebensraum der DelfineÔÇť, so Maas.

Der j├╝ngste Tod des Maui-Delfins ereignete sich in der K├╝stenregion von Taranaki an der Westk├╝ste von Neuseelands Nordinsel. Dieser K├╝stenabschnitt ist bisher ungesch├╝tzt, da sich die neuseel├Ąndische Regierung trotz wiederholter Mahnungen von Wissenschaftlern und Natursch├╝tzern immer wieder dem Druck der einflussreichen Fischereilobby beugt, die behauptet, es g├Ąbe genug Schutzbem├╝hungen und der Todesfall h├Ątte sich ohnehin au├čerhalb des ├╝blichen Maui-Delfin-Lebensraumes ereignet. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch, dass das Vorkommen der Tiere in diesem Gebiet bereits 2005 bekannt war. Dieser K├╝stenabschnitt ist zudem besonders wichtig, da er eine genetische Br├╝cke zwischen den letzten lebenden Maui-Delfinen und den zahlreicheren, aber ebenfalls bedrohten Hector-Delfin-Populationen der S├╝dinsel darstellt.

Obwohl viele Neuseel├Ąnder eine Affinit├Ąt zum Ozean und zu Meerestieren haben, wie auch der landesweite Schock ├╝ber das anhaltende Artensterben nach der Rena-├ľlkatastrophe zeigt, werden Maui-Delfine bisher einfach ├╝bersehen. ÔÇ×Abgesehen von der Tatsache, dass Maui-Delfine schneller umgebracht werden als sie sich fortpflanzen k├Ânnen, wird die verzweifelte Situation der Tiere einfach totgeschwiegen. Nur wenn es uns gelingt, die Maui-Delfine in den Fokus der ├ľffentlichkeit zu r├╝cken und wir damit gen├╝gend Druck auf die neuseel├Ąndische Regierung aufbauen k├Ânnen, hat die Art eine Chance zu ├╝berlebenÔÇť, sagt Thomas Tennhart, Vorsitzender der NABU International Naturschutzstiftung.
 
 

40 Jahre Widerstand gegen die Atomenergie
Gedenkstein / Foto: Badisch-Els├Ąssische B├╝rgerinitiativen
 
40 Jahre Widerstand gegen die Atomenergie
Das Jahr 2011 brachte nun endlich den langerk├Ąmpften Wendepunkt in der deutschen Atompolitik! 25 Jahre nach der Atomreaktorkatastrophe in Tschernobyl gedachten die Badisch-Els├Ąssischen B├╝rgerinitiativen gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und Gemeinden (ACK) in einem beeindruckenden ├ľkumenischen Gedenkgottesdienst am Ostermontag im Freiburger M├╝nster den vielen Opfern von Tschernobyl und Fukushima.

Einen sehr langen Atem von ├╝ber 40 Jahren ben├Âtigten die Evangelische Kirchengemeinde von Weisweil und die Badisch-Els├Ąssischen B├╝rgerinitiativen bis sich nun ein wirklicher Ausstieg aus der lebensbedrohenden Atomenergie manifestiert!

Am 08. Februar 1972 fand die erste ├Âffentliche Informationsveranstaltung am n├Ârdlichen Kaiserstuhl zu den Gefahren der Atomenergie im Evangelischen Gemeindehaus von Weisweil statt! Der renommierte Atomphysiker Prof. Dr. Hans Klumb trug damals sehr fundiert die Risiken der so genannten "friedlichen Nutzung" der Atomenergie vor.

An diesen Beginn des Widerstands gegen das Atomkraftwerk Wyhl werden die Evangelische Kirchengemeinde Weisweil und die Badisch-Els├Ąssischen B├╝rgerinitiativen am Mittwoch, den 08. Februar 2012 mit einem Dankgottesdienst und der Enth├╝llung eines Gedenksteins* erinnern:

Programmverlauf am 8. Februar

Er├Âffnung der Gedenkveranstaltung "Widerstand der Sch├Âpfung zuliebe" durch die Weisweiler Gemeindepfarrerin Theodora Pitzke. Beitrag von Pfarrer i.R. G├╝nter Richter, Freiburg ├╝ber "Erfahrungen in der Kirchengemeinde und in der Badischen Landeskirche in einem konkreten Fall der Umweltproblematik".

Anschlie├čend Gru├čworte der Badisch-Els├Ąssischen B├╝rgerinitiativen sowie des F├Ârdervereins Zukunftsenergien SolarRegio Kaiserstuhl und Er├Âffnung einer Ausstellung von Dokumenten zu 40 Jahren erfolgreicher Widerstand gegen die Atomenergie.

Enth├╝llung des Erinnerungsmals* "8. Februar 1972/2012 Widerstand der Sch├Âpfung zu liebe, 1.Mose 2,15" durch die Evangelische Kirchengemeinde und B├╝rgermeister Oliver Grumber.

Dank- und Mahngottesdienst in der Evangelischen Kirche mit Landesbischof Dr. Ulrich Fischer, Karlsruhe unter Mitwirkung des Herbolzheimer Posaunenchors und mit Zeitzeugenberichten.

Anschlie├čend M├Âglichkeit zum Beisammensein und Gedankenaustausch in der Weisweiler Kirche.

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*Den Gedenkstein mit der Inschrift "Widerstand der Sch├Âpfung zuliebe, 1. Mose 2,15" schuf Bildhauer Frank Lennig, Vogtsburg aus einem sch├Ân gemaserten aber sehr harten Kaiserst├╝hler Porphyrstein. Diesen schwer zu bearbeitenden Porphyrstein beschreibt Frank Lennig sehr zutreffend:

"Widerborstig wie die Badisch-Els├Ąssischen B├╝rgerinitiativen"
 
Autor: Erhard Schulz

 
Kein Durchblick bei ÔÇ×├ľkostromÔÇť
Verbrauchererwartungen werden nicht erf├╝llt ÔÇô vzbv fordert ein einheitliches Label in Anlehnung an das Biosiegel f├╝r Lebensmittel
Eine repr├Ąsentative Umfrage von forsa im Auftrag des vzbv belegt: Verbraucher verlieren in der Labelflut des ├ľkostrommarktes mit unterschiedlichen Philosophien und intransparenten Kriterien den Durchblick. Soll ├ľkostrom weiterhin eine Erfolgsstory bleiben, ist es h├Âchste Zeit f├╝r ein verl├Ąssliches ├ľkostromlabel.
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