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Verschiedenes

BaufrĂĽhling - Mit der richtigen Strategie zum Energiesparhaus
Baukonstruktion an Schnittmodellen erklärt / Foto: Solar Promotion GmbH
 
BaufrĂĽhling - Mit der richtigen Strategie zum Energiesparhaus
Gebäude.Energie.Technik 2012
2. bis 4. März 2012, Messe Freiburg

Freiburg, 28. Februar 2012 – Am kommenden Freitag, 2. März, öffnet zum fünften Mal die Gebäude.Energie.Technik ihre Tore. Bis Sonntag, 4. März dreht sich auf dem Freiburger Messegelände alles um energieeffizientes Modernisieren, Sanieren und Bauen. Ein breites Angebot mit Ausstellung, Fachvorträgen, Bauherren- und Nutzerseminaren sowie Sonderschauen erwartet die Besucher. Auf rund 10.000 Quadratmetern präsentieren über 200 Aussteller innovative Produkte und Dienstleistungen für den Weg zum energiesparenden Haus. Bürger und Bürgermeister aus sieben Klimaschutzgemeinden der Region haben den neuen Service der Messerundfahrt aufgegriffen und fahren mit dem Bus gemeinsam nach Freiburg. Premiere feiert auch die Jobbörse. Erstmals können Unternehmen auf der GETEC freie Stellen im Bereich erneuerbare Energien und energieeffizientes Bauen anbieten.

Die Gebäude.Energie.Technik ist inzwischen über die Grenzen von Baden-Württemberg hinaus bekannt. „Sie ist auf dem Weg, sich zu einer süddeutschen Fachmesse für energieeffizientes Bauen, Modernisieren und Erneuerbare Energien zu entwickeln. Hierbei findet natürlich trotzdem noch jeder interessierte Bauherr aus der Region Freiburg auf der GETEC, was er zum Thema sucht, nämlich kompakte Information und Beratung sowie kompetente ausführende Firmen aus der Region. Ob es um Dämmung oder neue Heiztechniken geht, um erneuerbare Energien, das wichtige Thema Energieberatung oder um Fördermöglichkeiten – auf der GETEC sind alle diese Themen versammelt. Genau diese Kombination von Energieberatung und Messe schätzen die Besucher“, sagt Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH.

Neben dem Modernisieren und Sanieren von Bestandsbauten nehmen auch Neubauten einen immer wichtigeren Raum auf der GETEC ein. „Durch die Verschärfung der Energieeinsparverordnung und neue Effizienzhaus-Standards wird dieser Bereich immer anspruchsvoller. In ihrer Vielfalt bietet die Gebäude.Energie.Technik 2012 kompetente Beratung für Renovierer, Hausbesitzer, die gewerbliche Wohnungswirtschaft und auch Mieter“, betont Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM).

Messe GETEC auf Wachstumskurs
Mit 212 ist die Zahl der Aussteller auf der diesjährigen GETEC weiter gestiegen. Auch konnte der Anteil an Herstellern von Anlagentechnik/Baukomponenten unter den Austellern auf inzwischen 35 Prozent gesteigert werden. Die Veranstalter gehen davon aus, dass sich die Messe auch weiterhin positiv entwickeln wird, da das Thema erneuerbare Energien und Energieeffizienz für die Zukunft noch große Potenziale erwarten lässt. Einen kostenfreien Service mit hohem Mehr- und Nutzwert für die Besucher der GETEC stellt das Rahmenprogramm mit 16 Fachvorträgen, drei geführten Themenrundgängen, vier Bauherren- und Nutzerseminaren, einem Fachseminar zur Kraft-Wärme-Kopplung, 13 Vorträgen zum Solaren Bauen und Heizen auf der Sonderschaufläche „Solarhaus 50+“, über zwanzig Kurzpräsentationen der Austeller am Austellerforum sowie dem „Markplatz Energieberatung“ mit Potenzial für über 550 kostenfreie Einstiegsberatungen für Messebesucher dar.

Messerundfahrten von Klimaschutzgemeinden
Etwas Neues bietet die GETEC in diesem Jahr sieben Gemeinden aus der Region und ihren Bürgern an. Der Verein Strategische Partner – Klimaschutz am Oberrhein e.V. hat die Bürger dieser Gemeinden zu geführten Messetouren eingeladen, organisiert durch die Energieagentur Regio Freiburg und die Handwerkskammer Freiburg. Dazu Johannes Burger, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Freiburg: „Ziel dieser Aktion ist es, dass Vertreter und Bürger dieser Gemeinden die Energiewende als gemeinsame Herausforderung erkennen. Jeder Hauseigentümer, der sein Haus energetisch saniert, verbessert auch die Klimabilanz seiner Gemeinde.“

Die Tourteilnehmer fahren mit dem Bus gemeinsam zur Messe, bekommen dort eine Einführung in das Messe-Programm sowie einen geführten Messerundgang durch einen qualifizierten Energieberater. Es werden an verschiedenen Stationen Sanierungsthemen am Haus (Fassade/Dach) sowie erneuerbare Energien (Photovoltaik, Solarthermie) und Heiz-/Anlagentechnik (Wärmeerzeugung/Lüftung) anschaulich behandelt.

Die Gemeinden Kappelrodeck, Teningen, Kenzingen, Lauchringen, Biberach/Baden, Denzlingen und Freiamt bieten ihren Bürgern diesen kostenfreien Service erstmalig an. Die Teilnehmer haben auch die Möglichkeit, ein Beratungsgespräch auf dem Marktplatz Energieberatung zu buchen.

Jobbörse für erneuerbare Energien auf der GETEC
Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind Motoren für den Arbeitsmarkt. Der „Treibstoff“, der das Ganze zum Laufen bringt, sind gut ausgebildete und qualifizierte Fachkräfte. Und die warten nicht an jeder Ecke. Daher sind die Veranstalter der GETEC dieses Jahr erstmalig eine Kooperation mit eejobs, der Online-Jobbörse für erneuerbare Energien eingegangen (www.eejobs.de). Aktuelle Stellenangebote im Bereich erneuerbare Energien aus der Region sind auf der Website der GETEC aufgelistet und hängen an allen drei Messetagen auf der Messe aus. So können ausstellende Unternehmen die Gelegenheit nutzen, qualifiziertes Fachpersonal zu rekrutieren und Fachbesucher der GETEC ihren Messebesuch, sich direkt ein Bild von einem potenziellen möglichen Arbeitgeber zu machen oder sich gleich persönlich kurz vorzustellen.

Marktplatz Energieberatung
In der Mitte der Halle 2 finden Messebesucher an allen drei Messetagen den kostenlosen Service „Marktplatz Energieberatung“. Die halbstündigen Impulsberatungen durch kompetente und zertifizierte Energieberater helfen, passende Modernisierungsmaßnahmen und Förderungen zu finden sowie Fehler rund ums Bauen, Sanieren und Modernisieren von Gebäuden zu vermeiden. Mit neutralem Fachwissen und wertvollen Tipps helfen die Energieberater bei der ersten Planung oder geben Hinweise zur Umsetzung individueller Bau- und Sanierungsvorhaben. Mitgebracht werden können Pläne des Gebäudes, Heizkostenabrechnungen, Fotos und Schornsteinfegerprotokolle. Eine Anmeldung für einen Gesprächstermin ist vor Ort am Service-Point bei den Mitarbeitern der Energieagentur Regio Freiburg noch möglich.

Aus der Praxis – Seminare für Bauherren, und solche die es werden wollen
Weitere praxisnahe Informationen zum energieeffizienten Haus und erneuerbaren Energien gibt es in den ebenfalls kostenfreien Bauherren- und Nutzerseminaren am 3. und 4. März, die auch ausreichend Platz für individuelle Fragen und Diskussionen lassen. Interessenten sollten sich rechtzeitig online unter www.getec-freiburg.de zu den Seminaren anmelden.

In den Bauherren-Seminaren dreht sich alles um die Gebäudehülle, Fragen zur Dämmung und die Qualitätssicherung bei energetischen Komplettsanierungen sowie um aktuelle Heiz- und Anlagentechnik. Über das richtige Heizen mit Holz und die Möglichkeiten der Solarenergienutzung bei der Stromgewinnung, bei der Warmwasserbereitung oder zur Raumwärme klären zwei Nutzer-Seminare auf.

Wer sich zwischen oder nach den Vorträgen und Seminaren über die technischen Möglichkeiten beim energieeffizienten Bauen und Sanieren informieren möchte, findet bei den über 200 Ausstellern der GETEC konkrete Anregungen und Lösungen. Auf 10.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren sie ihre Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Gebäudehülle, regenerative Energien sowie Heizungs- und Anlagentechnik. Darunter ist auch das kürzlich eingeweihte Bauinfozentrum BIZZZ aus dem Elztal mit mehreren Exponaten vertreten.

Geführte Rundgänge über die Messe
Messebesucher können an drei geführten Rundgängen mit qualifizierten Energieberatern teilnehmen. Was in den Fachvorträgen zuvor gehört und erfahren wurde, kann an anschaulichen Exponaten und Schnittmodellen im wahrsten Sinne des Wortes „begriffen“ und mit den anwesenden Referenten und Energieberater vertieft werden. Treffpunkt ist jeweils nach dem entsprechenden Themenblock im Fachvortragsforum im Obergeschoss Zentralfoyer, Raum K7/K8.

„Baukultur im Schwarzwald“
Zur Förderung der regionalen Baukultur und Standortentwicklung haben die Architektenkammer Baden-Württemberg und das Regierungspräsidium Freiburg den Architekturpreis 2010 - Neues Bauen im Schwarzwald zusammen mit im Schwarzwald tätigen Vereinen, Institutionen und anderen Initiativen ins Leben gerufen. Daraus ist unter anderem eine sehenswerte Ausstellung aller ausgezeichneten und gewürdigten Projekte entstanden, die auch auf der GETEC zu sehen sein wird. 46 Beispiele aus den Bereichen Städtebau und Siedlungsentwicklung, Öffentliche Einrichtungen, Tourismus, Landwirtschaft und Landschaftspflege, Gewerbe und Industrie sowie Wohnen zeigen Fachleuten und Bauinteressierten Beispiele für die aktuelle Baukultur im Schwarzwald.

Sonderschau „Solarhaus 50+“
Häuser, die ihren Wärmebedarf zu mehr als 50 Prozent aus Sonnenenergie decken, stoßen auf immer mehr Interesse. Auf der Sonderschau „Solarhaus 50+“ stellen Fachleute des Sonnenhaus-Institut e.V. und Experten aus der Region die verschiedenen Möglichkeiten von Solarhäusern vor. Während der drei Messetage finden auf der Sonderschaufläche Vorträge zum Solaren Bauen und Heizen statt.

Fachkongress zum Thema Energieberatung – Gebäudeenergieberater-Forum
Am 2. März 2012, dem ersten Messetag, findet der Fachkongress effizienz.forum zum dritten Mal in Freiburg statt. Spannende Themen und viel Gesprächsstoff bietet die eintägige Veranstaltung. Speziell für praktizierende Energieberater werden Themen zur aktuellen Situation der Energieberatung in Deutschland, zu Förderungen und rechtlichen Fragen in Plenum, Podiumsdiskussion und Workshops erörtert. Intensiver Austausch zu diesen Themen aus der Praxis und kompakte Informationen, Tipps und Insiderwissen sind hier garantiert. Weitere Informationen und Onlineanmeldung unter www.effizienzforum.de.

IMMO 2012
Ergänzend zur Gebäude.Energie.Technik findet vom 3. bis 4.3.2012 in Messehalle 1 Baden-Württembergs größte Immobilienmesse, die IMMO 2012, statt. Rund 90 Aussteller geben hier einen kompakten und umfassenden Überblick über das Angebot der regionalen Immobilienbranche samt informativem Rahmenprogramm mit Fachvorträgen. Der Eintritt ist kostenfrei.
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Werbung fĂĽr die Energiewende
Umweltminister Franz Untersteller auf der Verbandsversammlung des Regionalverbandes SĂĽdlicher Oberrhein

Franz Untersteller: “Mit einer guten Planung können die Regionalverbände zum Trendsetter beim Ausbau der Windenergie im Land werden“

Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller hat am 27. Februar 2012 als Gast die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Südlicher Oberrhein in Freiburg besucht. In seiner Rede skizzierte er die Pläne des Landes zum Ausbau der erneuerbaren Energien, insbesondere zum Ausbau der Windkraft im Land.

Die Regionalverbände, so Untersteller, könnten dabei eine wichtige Steuerungsfunktion wahrnehmen, indem sie in ihren Regionalplänen umsichtig neue attraktive Vorranggebiete für den Zubau von Windrädern auswiesen, um damit eine Art Sogwirkung zu erzielen und das Interesse der Investoren gezielt auf gute Standorte zu lenken.
Die Regionalverbände würden durch die anstehende Änderung des Landesplanungsgesetzes nicht in ihrer Bedeutung eingeschränkt, sondern vielmehr sogar aufgewertet, betonte der Umweltminister gegenüber den rund 80 Mitgliedern des Regionalverbandes.
Untersteller reagierte damit erneut auf die Kritik verschiedener Regionalverbän-de, die im Landesplanungsgesetz einen Angriff auf ihre Planungskompetenz sehen.

Baden-Württemberg sei ein geeignetes Land für den verstärkten Ausbau der Windkraft, erläuterte Untersteller weiter: „Laut Windatlas bestehen im Land auf
einer Fläche von über 1.300 km2 (in 140 m Höhe) optimale Windverhältnisse für den Bau moderner Windkraftanlagen. Diese Standorte gilt es vorrangig zu erschließen.“

Entschieden wies Untersteller die Forderung des Regionalverbandes Südlicher Oberrhein zurück, auch im neuen Landesplanungsgesetz Ausschlussgebiete für Windkraftanlagen ausdrücklich zuzulassen. Das sei nicht nötig.
Franz Untersteller: „Wir haben mit dem Naturschutzrecht, dem Artenschutz oder den immissionsschutzrechtlichen Regelungen geeignete Instrumente, um Mensch, Tier und weite Landesflächen zu schützen.“

Der Umweltminister kündigte an, dass das neue Landesplanungsgesetz im Mai im Landtag beraten und verabschiedet werden soll. Parallel dazu solle auch der Windenergieerlass in Kraft treten, der den Planungsbehörden Hilfestellung im Genehmigungsverfahren für Windkrafträder gebe. Im Moment arbeite die Landesregierung, wo nötig und möglich, die Anregungen unter anderem der baden-württembergischen Regionalverbände in den Windenergieerlass ein.

Neben dem Besuch bei der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Südlicher Oberrhein führte der Umwelt- und Energieminister auch beim Schwarzwaldverein und im Regierungspräsidium Gespräche zur Energiepolitik des Landes.

Am Rande dieser Gespräche wiederholte Untersteller auch seine Kritik an der von der Bundesregierung geplanten Kürzung der Solarförderung. Damit gefährde man Tausende von Arbeitsplätzen in einer noch jungen Branche und riskiere die bisher positive Entwicklung bei der Energiewende.
„Das halte ich für einen großen Fehler“, sagte Untersteller an die Adresse der Bundesminister Rösler und Röttgen.
 
 

Schneller kaufen, noch schneller wegwerfen - Geplante Obsoleszenz
 
Schneller kaufen, noch schneller wegwerfen - Geplante Obsoleszenz
Das Thema "geplante Obsoleszenz", ist (noch) ein blinder Fleck im Auge der Umweltbewegung und des Verbraucherschutzes. Der BUND am Südlichen Oberrhein wurde durch die kritische Beschäftigung mit dem Thema Wachstum und durch den Abriss der 33 Jahre jungen Freiburger Universitätsbibliothek auf dieses wichtige Nachhaltigkeitsthema aufmerksam. In vielen Produkten werden von der Herstellern gezielt Schwachstellen eingebaut. Diese gezielte Verkürzung der Produktlebensdauer führt dazu, dass Produkte vorzeitig schad- oder fehlerhaft werden und so ein schnellerer Umsatz erreicht wird. So gibt es zum Beispiel Tintenstrahldrucker mit einem eingebauten Zähler-Chip, die nach einer bestimmten Anzahl gedruckter Seiten nicht mehr funktionieren. Wird der Chip auf Null zurückgestellt, dann funktioniert der Drucker wieder...
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Ă–KO-TEST KOMPAKT - Heuschnupfen & Allergien
 
Ă–KO-TEST KOMPAKT - Heuschnupfen & Allergien
Trotz Allergie unbeschwert leben: Der Klimawandel macht den Pollenallergikern besonders zu schaffen. Denn Haselnuss und Erle blĂĽhen deutlich frĂĽher als noch vor 20 Jahren. Gut, dass es inzwischen die Hyposensibilisierung gibt, die viele heilt. Wem die Therapie nicht hilft oder wer unter anderen Allergien leidet, dem verschaffen Medikamente Linderung, die in den vergangenen Jahren immer besser geworden sind. Im neuen Ă–KO-TEST KOMPAKT finden Betroffene Hilfestellung, wie sie mit der Krankheit richtig umgehen und diese in den Griff bekommen.

Die Tests
• Allergiemittel: Nasensprays, Augentropfen und Mittel zum Einnehmen sollen die unangenehmen Symptome für Allergiker erträglicher machen. Viele davon sind empfehlenswert, doch es gibt auch Mittel mit Inhaltsstoffen, die selbst Allergien auslösen können.

• Milbendichte Bezüge: Zwischenbezüge können verhindern, dass Milbenallergene nach außen dringen und Allergikern das Leben schwer machen. Fast alle untersuchten Encastings halten ihr Versprechen. Die meisten sind schadstofffrei. Doch ein Produkt enthält das Nervengift Permethrin, das unter anderem Kopfschmerzen auslösen kann, in zwei weiteren fand das Labor halogenorganische Verbindungen, die Allergien hervorrufen können.

• Basispflege für Neurodermitiker: Menschen mit Neurodermitis sind auf gut verträgliche Hautprodukte angewiesen. Neurodermitiker können aber auch bei speziellen Pflegeprodukten nicht einfach wahllos zugreifen. Denn in einigen Marken stecken Substanzen, die keinesfalls auf die ohnehin schon angegriffene Haut gehören.

• Muttermilchersatz HA-Nahrung Pre und 1: Für allergiegefährdete, nicht gestillte Säuglinge bietet die Industrie hypoallergene Säuglingsanfangsnahrungen an. Diese Produkte schützen zwar tatsächlich etwas vor Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien. Doch sie enthalten immer noch zu viel 3-MCPD-Fettsäureester. In Tierversuchen hat dieser Schadstoff die Nieren geschädigt und in hohen Dosen zur Bildung gutartiger Tumore geführt.


Aus dem Inhalt
• Alles durcheinander: Warum reagieren immer mehr Menschen allergisch auf Pollen, Hausstaubmilben oder Insektenstiche? Eindeutige Antworten gibt es nicht. Es muss einiges zusammentreffen, damit das Immunsystem verrückt spielt. Das gilt für Menschen, denen die Neigung zu Allergien in die Wiege gelegt wurde. ÖKO-TEST erklärt die Hintergründe.

• Mit Pillen und Pollen: Heuschnupfenpatienten kann geholfen werden: mit Medikamenten gegen die Symptome und mit Spritzen für das Immunsystem. Pollen als Trainingspartner können dazu beitragen, die lästige Allergie ganz zu überwinden. Nötig ist vor allem Geduld.

• Alternative Heilverfahren: Immer mehr Menschen versuchen dem Heuschnupfen mit sanften Methoden wie Akupunktur, Klimatherapie und Hypnose beizukommen. ÖKO-TEST analysiert, welche Therapien sich bei Heuschnupfen bewährt haben.

• Gefährliche Berührung: Rissige oder entzündete Haut kann auf eine Kontaktallergie hinweisen. Zwar gibt es Medikamente und Hilfen, die den Umgang mit dieser Krankheit erleichtern. Doch heilen lässt sie sich nicht. ÖKO-TEST erklärt, wie Kontaktallergien entstehen und wie man sie vermeiden kann.

Das aktuelle ÖKO-TEST KOMPAKT Fit & Gesund – Heuschnupfen & Allergien gibt es seit dem 10. Februar 2012 im Zeitschriftenhandel. Es kostet 3,90 Euro.
 
 

 
NABU: Drei Liter-Autos statt höhere Pendlerpauschale
Miller: Politik muss der Industrie endlich Beine machen – Bürger können sich mit NABU-Spritspartipps wehren

Berlin – „Die Politik muss endlich effiziente Autos fördern, denn das Drei-Liter-Auto gibt es längst“, fordert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Gegen die hohen Spritpreise einfach mal wieder die Pendlerpauschale zu erhöhen, oder die Spritsteuer zu senken, bringt nichts, betont der NABU. „Eine Anhebung der Pendlerpauschale ist ökologisch schlecht, weil sie weite Anfahrten mit dem Auto fördert und damit auch dem Flächenverbrauch und der Zersiedlung weiteren Vorschub leistet“, erklärt Miller. Angesichts leerer Staatskassen sei das auch nicht finanzierbar. „Gegen Erdölverknappung, hohe Spritpreise und den Klimawandel hilft nur, den Erdölverbrauch zu reduzieren. Dafür muss die Politik endlich den richtigen Rahmen schaffen: Die konsequente Förderung effizienter Pkw durch ambitionierte Verbrauchsgrenzwerte und eine Kfz-Steuer, die sich vollständig am CO2-Ausstoß orientiert“, betont Miller. „Denn eins ist sicher: Die Preise werden tendenziell weiter steigen, da immer mehr Menschen auf immer knapper werdende Ressource zurückgreifen. Dagegen kann man auf Dauer unmöglich durch eine Pendlerpauschale ansubventionieren!“

„Die Autofahrer selbst können sich gegen die hohen Spritkosten nur durch Anschaffung eines effizienten Fahrzeuges und durch eine moderne Fahrweise wehren. Wer die wesentlichen Spritspartipps des NABU beherzigt, kann locker über 20 Prozent Kraftstoff sparen“, erklärt Dietmar Oeliger, Leiter NABU-Verkehrspolitik. So fordert der NABU Bürger wie Politiker zum Umdenken im Verkehrsbereich auf. „Die Politik muss endlich die Weichen für eine nachhaltige, bezahlbare Mobilität stellen. Dazu gehören Drei-Liter-Autos, aber vor allem der Ausbau eines attraktiven öffentlichen Nahverkehrs und eine bessere Infrastruktur für Fahrradfahrer – so können die Bürger umsteigen und die ewigen Staus und Preissteigerungen links liegen lassen.“
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Nashorn-Jäger in Deutschland unterwegs
Foto: WWF
 
Nashorn-Jäger in Deutschland unterwegs
Diebe „enthornen“ Präparat in Offenburger Museum / Illegale Nachfrage steigt: WWF warnt vor „Zuspitzung der Wilderei-Krise“.

Berlin - Eine mindestens vierköpfige Bande hat nach Polizeiangaben in einem Offenburger Museum einen präparierten Rhinozeros-Kopf mit dem Vorschlaghammer „enthornt“. Nach Information der Behörden konnten die Diebe mit zwei Hörnern, deren Schwarzmarktwert auf mehrere 10.000 Euro geschätzt wird, unerkannt entkommen. In jüngster Vergangenheit wurden immer wieder aus europäischen Zoos und Museen ähnliche Diebstähle gemeldet. Auch das Museum in Offenburg sei bereits zum zweiten Mal Opfer einer Diebesband.

„Wenn jetzt sogar in Europa Jagd auf Nashörner gemacht wird, ist es leicht vorstellbar, welcher Überlebenskampf gerade in den afrikanischen Savannen tobt“, warnt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. So wurden nach offiziellen Angaben innerhalb des vergangenen Jahres allein in Südafrika 448 Nashörnern illegal getötet, darunter 19 der vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner. Mehr als die Hälfte der Abschüsse ereignete sich nach WWF-Informationen in dem weltweit bekannten Krüger-Nationalpark. Damit setze sich ein erschreckender Trend fort, so der WWF. Während 2009 in Südafrika nur etwa 120 Nashörner gewildert worden sind, waren es 2010 bereits fast dreimal so viele.

Für die Zunahme der Wilderei und die Diebstähle in Museen macht der WWF die steigende, illegale Nachfrage auf dem asiatischen Markt verantwortlich. Nashorn gilt vor allem in der aufstrebenden vietnamesischen Elite als Glücksbringer und Wundermittel gegen Krebs. Dieser Aberglaube hält sich hartnäckig, obwohl Experten der Traditionellen Asiatischen Medizin (TCM) diesen Produkten gegen Krebs keinerlei Wirkung attestieren.

Seit Ende 2011 siedelt der WWF Nashörner aus von der Wilderei betroffenen Regionen in sicherere Gebiete um. „Die Beine himmelwärts an einem Seil baumelnd, die Augen verbunden, und das Ganze in luftiger Höhe, mehrere hundert Meter über dem Erdboden. So sieht es aus, wenn Nashörner umziehen“, beschreibt Homes die aufwendige Prozedur. Mit Hilfe eines Militärhubschraubers organisierte der WWF im vergangenen November den Umzug für gleich 19 Dickhäuter.
 
 

 
Freiburg als GrĂĽnes Wachstumsmodell
Cluster Green City präsentiert Freiburg als Grünes Wachstumsmodell auf Vorkonferenz des Rio+20 Earth Summit

Freiburg ist unter 1000 Bewerbern als Modell für eine wirtschaftlich erfolgreiche, nachhaltige Stadtentwicklung ausgewählt und eingeladen worden, sich auf der ISEE-Konferenz, einer Vorkonferenz des Rio+20 Earth Summit im Juni 2012 in Rio de Janeiro zu präsentieren. Oberbürgermeister Dieter Salomon und FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann werden Freiburg daher in Rio präsentieren.

Unter der Überschrift „Greening the Economy“ werden auf dieser Vorkonferenz verschiedene Ansätze vorgestellt, wie Nachhaltigkeit und Ökologie als Wachstumstreiber der regionalen Wirtschaft entwickelt werden können. Freiburgs Entwicklung dient als Vorbild: Die Wachstumsdynamik in der Green City der letzten 25 Jahre, in der konsequent eine umweltorientierte Politik gefordert wurde, ist eindrucksvoll. Dies untermauert auch der Cluster Green City Freiburg, der mit 130 Unternehmen ein Kompetenzzentrum der grünen Wirtschaft in der Region darstellt. Die Bewerbung Freiburgs mit dem Titel „On the road to 100%“ konnte sich beim Organisationskomitee der ISEE Konferenz dann auch durchsetzen.

Das Regionalcluster Freiburg Green City wird seit 2009 im Rahmen des Programms "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" (RWB) vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union und vom Land Baden-Württemberg gefördert und wird von der FWTM koordiniert. Es umfasst 130 Mitgliedsunternehmen aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Umwelttechnik, Nachhaltige Architektur, Mobilität sowie Forschung und Entwicklung und Bildung und Weiterbildung im Bereich Nachhaltigkeit aus der Wirtschaftsregion Freiburg.

Über die ISEE Konferenz und den Rio+20 Earth Summit: ISEE Conference 2012, Rio de Janeiro, Brasilien (http://www.isee2012.org): “Ecological Economics and Rio+20: Challenges and Contributions for a Green Economy” findet von 16.-19. Juni 2012 im Vorfeld des Rio+20 Earth Summits statt, und ist damit die Vorkonferenz zur UN-Konferenz zur Nachhaltigen Entwicklung am 20. und 22. Juni 2012 in Rio. Der Rio+20 Earth Summit „UNCSD“ist die Nachfolgekonferenz der Weltkonferenzen „UNCED„ 1992 in Rio und „WSSD“ im Jahr 2002 in Johannesburg, Südafrika.
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