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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
TERMINE April 2012 Freiburg i.Br. und Region
„NachhaltigkeitsTage 2012 – zukunftsfĂ€higes Freiburg“ mit
Samstags-Forum Regio Freiburg Reihe Neue Energien 14

Freiburg i.Br.:
Im Vorfeld des UN-Erdgipfels fĂŒr Nachhaltige Entwicklung „Rio+20“ in Rio de Janeiro Ende Juni finden in Freiburg i.Br. am 20. und 21. April die „NachhaltigkeitsTage 2012 – zukunftsfĂ€higes Freiburg“ statt u.a. im Rahmen der 14. Veranstaltungsreihe des Samstags-Forums Regio Freiburg. Die MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger sind herzlich eingeladen. Veranstalter sind das Agenda 21 BĂŒro Freiburg und die TrĂ€ger des „Samstags-Forums Regio Freiburg“ ECOtrinova e.V., unabhĂ€ngige Studierendenvertretung u-asta der UniversitĂ€t / Umweltreferat mit dem Eine Welt Forum Freiburg, KlimabĂŒndnis Freiburg unterstĂŒtzt von vielen weiteren MittrĂ€gern, siehe unten. Der Eintritt ist frei.

Das Programm im Einzelnen:

Nachhaltigkeitstage 2012 - ZukunftsfÀhiges Freiburg.
Die Zukunft die WIR wollen
Im Vorfeld des UN-Erdgipfels fĂŒr Nachhaltige Entwicklung „Rio+20“ in Rio de Janeiro

Freitag 20.4.2012

Um 12:00 Uhr findet ein Lachsbesatz der Dreisam statt.
Ort dieser Aktion mit FĂŒhrung ist Freiburg i.Br. an der Dreisam zwischen Kronen- und KaiserbrĂŒcke.
Veranstalter sind Regiowasser e.V. und das Agenda 21-BĂŒro Freiburg mit Partnern des Samstags-Forum Regio Freiburg.
Am 20.4. finden weitere Aktionen auch anderer Veranstalter statt.

18:15 Uhr :Den Hauptvortrag zum Thema
„Global denken - lokal handeln: UN-Konferenz in Rio de Janeiro und zukunftsfĂ€hige Entwicklung in Freiburg“ hĂ€lt
Prof. Dr. Ernst-Ulrich von WeizsÀcker, Mitglied des Club of Rome, TrÀger des Deutschen Umweltpreises 2008.
Ort ist das Cafe Velo an der HBF—StĂŒhlinger-BrĂŒcke Freiburg i.Br., Wentzingerstr. 15


Samstag 21.4.2012

Von 10:15-13:00 Uhr finden in der UniversitĂ€t, Platz der UniversitĂ€t, KollegiengebĂ€ude 1 KG 1, Hörsaal 1015 KurzvortrĂ€ge mit Publikumsdiskussion statt unter dem Motto „Global denken - lokal handeln. Die Zukunft, die WIR wollen.“

Vom stummen FrĂŒhling, von UN-Erdgipfeln und Rio+20 nach Freiburg.
Wo bitte geht’s zur Nachhaltigkeit?
Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V., Vorsitzender, Freiburg, i.Br.

Global denken - lokal handeln:
Die Lokale Agenda 21 in Freiburg.
Dietrich Limberger, Leiter Agenda21-BĂŒro Freiburg i.Br.

Energie fĂŒr alle - wie viel, welche, zu welchem Preis?
Zum UN-Jahr der nachhaltigen Energie fĂŒr alle.
Susann Reimer, Dagmar Große, Eine Welt Forum Freiburg e.V.

Genossenschaften: Aufschwung fĂŒr Wirtschaft und Menschen?
2012 - UN-Jahr der Genossenschaften. Beispiele.
Dr. Burghard Flieger, Innova e.G., Vorstand, wissenschaftliche Leitung, Freiburg i.Br.

Von 15:00 -18 Uhr finden ein PublikumsgesprÀch und eine Zukunftswerkstatt statt
Zu „Die Zukunft die WIR wollen“ mit Referenten des Vormittags, eingeladenen GĂ€sten, Freiburger Vereinen, Gruppen und Kultur.
Ort ist das Cafe Velo an der HBF—StĂŒhlinger-BrĂŒcke Freiburg i.Br., Wentzingerstr. 15
Anmeldung hierfĂŒr ist erbeten an ecotrinova@web.de oder freiburger-agenda21@freenet.de
 
 

Kochen fĂŒr den Planeten
 
Kochen fĂŒr den Planeten
WWF veranstaltet Umwelt-Rezeptwettbewerb zur „Earth Hour“

Der WWF startet einen Rezeptwettbewerb fĂŒr umweltfreundliche KĂŒche und ruft Hobbyköche aus ganz Deutschland auf, bis zum 19. MĂ€rz ihre Lieblingsgerichte ins Rennen zu schicken. Als Dankeschön erhalte jeder Teilnehmer ein von Sarah Wiener exklusiv zusammengestelltes Rezeptheft, Sonderpreise wĂŒrden nach einer offenen Abstimmung an die drei Erstplatzierten vergeben. So winken dem Sieger ein Gutschein fĂŒr eine Bio-Abokiste sowie das Kochbuch „Herdhelden“ von Sarah Wiener. Auch die Zweit- und Dritt-Platzierten könnten sich ĂŒber das Kochbuch freuen. Alle Informationen zum Wettbewerb finden Interessierte unter w w w. wwf. de/rezeptwettbewerb. Die Aktion ist Teil der vom WWF ins Leben gerufenen Initiative „Earth Hour“ und soll die Aufmerksamkeit auf die besondere Bedeutung der ErnĂ€hrung fĂŒr eine intakte Umwelt lenken.

Eine nachhaltige ErnĂ€hrung kann nach Angaben der Umweltstiftung einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz leisten. Als Teilnahmebedingung fĂŒr den Wettbewerb nennt der WWF daher die „sechs Regeln fĂŒr Besseresser“, wozu u.a. die Verwendung frischer regionaler Zutaten, ein maßvoller Einsatz tierischer Produkte und der RĂŒckgriff auf möglichst viel Obst und GemĂŒse der Saison gehören. Dass dies nicht mit Arbeit, sondern vor allem mit Freude und Genuss verbunden sein kann, wolle man mit dem Wettbewerb zeigen. „In immer mehr KĂŒchen wird heute leider gar nicht mehr gekocht. Die KĂŒche ist oft nur noch der Ort, an dem Essen aufgewĂ€rmt wird. Das ist sehr schade und zudem ungesund“, sagt Sarah Wiener, Köchin fĂŒr nachhaltigen Genuss und Partnerin des WWF. „Selber braten, brutzeln oder dĂŒnsten mit frischen Zutaten aus der Region macht Spaß und schont unsere Umwelt.“

Hintergrund ErnÀhrung und Umweltschutz:
Laut Umweltstiftung WWF spielt das Thema ErnĂ€hrung eine herausragende Rolle fĂŒr den Umwelt- und Klimaschutz. So wĂŒrden in Lateinamerika riesige WaldflĂ€chen fĂŒr Weiden und den Anbau von Futtermitteln gerodet und wertvolle Ökosysteme zerstört. Allein fĂŒr den Fleischkonsum der Deutschen wĂŒrde jedes Jahr eine FlĂ€che der GrĂ¶ĂŸe Österreichs „verbraucht“. Daneben verursache die weltweite Viehwirtschaft ein FĂŒnftel der globalen Treibhausgas-Emissionen.

Hintergrund „Earth Hour“:
Die WWF „Earth Hour“ findet dieses Jahr am 31. MĂ€rz von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr statt. Jedes Jahr schalten Privatpersonen und StĂ€dte rund um den Globus fĂŒr eine Stunde das Licht aus, um dem Umweltschutz ihre Stimme zu geben. Was 2007 in Sydney begann, weitete sich schnell zu einem globalen PhĂ€nomen aus. Bereits 2008 legten geschĂ€tzte 50 bis 100 Millionen Menschen in 35 LĂ€ndern symbolisch den Schalter um. An der letzten „Earth Hour“ in 2011 nahmen ĂŒber 5.200 StĂ€dte in 135 LĂ€ndern teil. In Deutschland, wo die Aktion in diesem Jahr das Motto „Deine Stunde fĂŒr unseren Planeten“ trĂ€gt, haben rund drei Wochen vor dem Event bereits 75 StĂ€dte ihre Teilnahme zugesagt.
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Reaktoren in der Region stilllegen
Fukushima Mahnwache und Menschenkette / Bild: GĂŒnter Hammer
 
Reaktoren in der Region stilllegen
Menschenkette und Mahnwachte fĂŒr die Opfer von Fukushima - Dekan Engelhardt: Der Mensch ist kein Maß aller Dinge

Freiburg (gh). „Die modernste Technik macht die Zukunft nicht sicherer. Jeden Tag unseres Lebens empfangen wir als ein neues Geschenk.“ Dies sagte der evangelische Stadtdekan Markus Engelhardt am Samstag, 10. MĂ€rz 2012, dem Vortag des Fukushima-Jahrestages, bei dem Gedenken an die Opfer und SolidaritĂ€tskundgebung mit der japanischen Anti-AKW-Bewegung. Bei der Aktion eines ĂŒberparteilichen BĂŒndnisses in der Innenstadt hatten sich mehr als 400 Menschen um die Mittagszeit zur Mahnwache am Bertoldsbrunnen versammelt und bildeten anschließend eine Menschenkette zwischen Bertoldbrunnen und Siegesdenkmal.

Dem Irrtum, die Technik könne absolute Sicherheit geben, dĂŒrfen „wir nicht lĂ€nger aufsitzen“, so Engelhardt bei seiner kurzen Ansprache. Die Schöpfung Gottes sei keine heile Welt. Ihre KrĂ€fte und die Potenzen der Menschen könnten auch zerstörerisch wirken, denn nicht nur die Menschen ĂŒbten Gewalt aus, auch die Natur könne gewaltsam sein. In Fukushima hĂ€tten die KrĂ€fte der Natur und menschliche Fehler zusammengewirkt. Gott habe der Natur mit ihren Gesetzten ihr „eigenes Recht eingerĂ€umt“, ebenso habe er „uns Menschen die Freiheit anvertraut“. Es sei unverantwortlich gedacht gewesen „lediglich das Menschenmögliche an Sicherheitsstandards in Kernkraftwerken zu etablieren“. Denn bereits die Möglichkeit sei vor dem Maßstab des Lebens und der LebensgefĂ€hrdung von gleichem Gewicht wie die Wirklichkeit. Absolute Sicherheit gĂ€be es jedoch nicht. FĂŒr die Zukunft dĂŒrften die Risiken nicht zu hoch geschraubt werden.

Veranstalter der Gedenkaktion war ein ĂŒberparteiliches lokales BĂŒndnis. Neben Engelhardt hatte der ehemalige Europaabgeordnete Wilfried TelkĂ€mper, Gerhard Frei (Junges Freiburg/Die GrĂŒnen), Walter Grögner (SPD) und Manfred Hettich (CDU) gesprochen. Auch Pfarrer Hansjörg Rasch von der katholischen Herz-Jesu-Kirche war unter den Rednern. Die Japanerin Joshiko Oka brachte GrĂŒĂŸe der japanischen Anti-AKW-Bewegung in ihrer Landessprache. Sie meinte, dass der deutsche Widerstand gegen Kernkraftwerke fĂŒr Japan ein Vorbild sei.

Das Manuskript der Rede von Dekan Engelhardt ist zu finden unter www.evangelisch-in-freiburg.de
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Autor: GĂŒnter Hammer

Tour de Rust: Mit dem Fahrrad gewinnen
 
Tour de Rust: Mit dem Fahrrad gewinnen
Sonntagsverkauf am 18. MĂ€rz / Aktionen in den Betrieben / Großer
Parcours der Verkehrswacht Lahr / Fahrrad-Taxis

RUST (br). Auf die Drahtesel, fertig und los: Am Sonntag, 18.3. findet
in Rust die „Tour de Rust“ statt, der Einkaufssonntag im FrĂŒhling mit
Fahrradflohmarkt. 28 GeschÀfte und Lokale werden sich an der Aktion des
Gewerbeverbunds Rust beteiligen. Verkaufsoffener Sonntag ist von 13 bis
18 Uhr, in dieser Zeit kann in den GeschÀften auch regulÀr eingekauft
werden.

In der Hindenburgstraße findet von 11 bis 18 Uhr ein Fahrrad-Flohmarkt
statt, bei dem man sich einen „neuen gebrauchten“ Drahtesel zum Beginn
der Saison kaufen kann. Wer beim Fahrrad-Flohmarkt bei der Tour de Rust
als Anbieter mit dabei sein will, der kann sich bis Samstag, 17. MĂ€rz,
bei Rudolf Ebert ( Tel. 07822/6527) anmelden. Die Teilnahme am
Fahrrad-Flohmarkt ist fĂŒr private Anbieter kostenlos. Im Rahmen des
Flohmarkts findet auch die Versteigerung der FundfahrrÀder der Gemeinde
Rust um 15 Uhr statt. Bereits zum zweiten Mal mit von der Partie bei der
„Tour de Rust“ ist die Verkehrswacht Lahr, die in diesem Jahr in der
Hindenburgstraße einen großen Fahrrad-Parcours aufbaut, den es am besten
fehlerfrei mit dem eigenen Fahrrad zu bezwingen gilt. Dazu gibt es noch
ein Fahrrad-Quiz und einen kostenlosen Sehtest. Aufgepasst: FĂŒr die
erfolgreichsten Radlerinnen oder Radler, die den Parcours bezwingen und
beim Quiz die richtigen Antworten parat haben, stellt der Gewerbeverbund
Ruster Einkaufsgutscheine im Wert von 300 Euro als Preise zur VerfĂŒgung.

Eine Neuheit ist in diesem Jahr das „Fahrrad-Taxi“, das den Ortskern mit
dem Gewerbegebiet verbindet. Zwei Fahrrad-Taxis aus Freiburg werden in
Rust einen besonderen Shuttle-Dienst ermöglichen. Symbolisch wird fĂŒr
eine Fahrt zum Gewerbegebiet pro Person ein Euro verlangt. Diese
Einnahmen fließen ungeschmĂ€lert dem Verein „einfach helfen“ zu. Matthias
Reinbold vom Unternehmen „Freiburger Fahrrad-Taxi“ freut sich ĂŒber die
Zusammenarbeit mit den Ruster Gewerbetreibenden.

Im Ortskern selbst und im Gewerbegebiet Oberfeld werden einige Aktionen
von verschiedenen teilnehmenden GeschÀften geboten. Auf dem Sonnenplatz
steht ein Kinderkarussell mit SĂŒĂŸwarenstand und vermittelt echten
Marktcharakter. Viele Betriebe haben sich Geschicklichkeitstests und
andere Überraschungen fĂŒr Kunden, die mit dem Drahtesel anreisen,
ausgedacht. Was wĂ€re ein verkaufsoffener FrĂŒhlingssonntag ohne die
entsprechenden Angebote in den GeschÀften? Viele GeschÀftsinhaber haben
ganz spezielle Tour de Rust-Angebote geschnĂŒrt und bieten besondere
Rabatte an diesem Tag an. NatĂŒrlich ist auch fĂŒr das leibliche Wohl der
Besucher bestens gesorgt: Die teilnehmenden Ruster Gastronomen bieten
spezielle Gerichte an.

zum Bild:
Mit dem Fahrrad durch Rust: mit dem ultramodernen Flitzer oder
gemÀchlicher mit historischen Modellen
 
 

 
Ein Jahr nach Fukushima - und die Region am sĂŒdlichen Oberrhein
Atomenergienutzung beenden. Lehren aus Fukushima ungenĂŒgend gezogen – Atomkraft-Damoklesschwert ĂŒber hiesiger Region ist grĂ¶ĂŸtes akutes Überlebensproblem

Ein Jahr nach dem Beginn der verheerenden Atomkraftkatastrophe von Fukushima in Japan erinnert ECOtrinova e.V., gemeinnĂŒtziger, in der Region am sĂŒdlichen Oberrhein tĂ€tiger Umweltschutzverein, an die bisherigen und kĂŒnftigen Opfer und drĂŒckt sein tiefes Mitleiden aus. Die Lehren aus dem SuperGAU in Japan sind laut ECOtrinova in der atom- und energiepolitischen Praxis bisher völlig ungenĂŒgend realisiert. Das gilt speziell auch fĂŒr die Atomkraftwerke in der trinationalen Region am Oberrhein und deren weiterer Umgebung. So können zum Beispiel schwere Erdbeben bei den durch Risse und Alterung vorgeschĂ€digten Atomkraftwerken wie Fessenheim /Rhein und Beznau sowie MĂŒhleberg/Aare auch hier Katastrophen auslösen. Und diese Reaktoren können z.B. infolge von DammbrĂŒchen nach Erdbeben katastrophal ĂŒberschwemmt werden. Im Abschlußbericht vom 31. Mai 2011 der aufgrund „Fukushima“ einberufenen Ethikkommission der deutschen Bundesregierung wurden zwar die richtigen Folgerungen gezogen, aber mit zu langsamem Atomausstieg. Dieser bedeutet eine unnötige GefahrzeitverlĂ€ngerung. Die erforderlichen Maßnahmen, nĂ€mlich Stromsparen, schneller massiver Ausbau der KraftwĂ€rmekopplung und der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, werden von der Bundesregierung aber kaum halbherzig angegangen oder gebremst. Der in der Schweiz ĂŒber Jahrzehnte gestreckte Atomausstieg wird den Atomrisiken nicht gerecht, denn UnfĂ€lle können jederzeit beginnen. In Frankreich blieb das Atomstromsystem nach Fukushima trotz zunehmender Proteste von BĂŒrgern, StĂ€dten, Gemeinden und Politikern bisher unangetastet.

Die Lehren sind eindeutig: Nach den Atomkatastrophen von Kyshtym in der Sowjetunion 1957, Windscale /Sellafield in Großbritannien 1958, Harrisburg in den USA 1979, Tschernobyl 1986 in der Sowjetunion, Fukushima in Japan ab 11.3.2011, nach vielen Beinahekatastrophen auch in deutschen Atomkraftwerken von BrunsbĂŒttel/Elbe bis Biblis/Rhein, nach schweren Verseuchungen vieler TĂ€ler und GewĂ€sser in aller Welt durch UnfĂ€lle und DammbrĂŒcke beim Uranbergbau, nach Millionen Opfern und Erkrankungen und mit zahllosen kommenden Opfern durch RadioaktivitĂ€t und ErbschĂ€den ist die Illusionen angeblich sicherer Atomkraft eindeutig explodiert. Es muss Schluss sein mit dieser unbeherrschbaren Leben zerstörenden Technologie. DarĂŒber hinaus sind die auf Jahrhunderttausende und lĂ€nger bedrohlichen Hinterlassenschaften der Atomkraft und des Uranbergbaus an AtommĂŒll eine zu schlimme Last fĂŒr die kommenden Generationen von Mensch und in der Natur, so Dr. Georg Löser, Physiker und Biologe, Vorsitzender von ECOtrinova. Hinzu tritt das unakzeptable Risiko des zivilmilitĂ€rischen Komplexes der Atomenergie mit gewollten oder unbeabsichtigten Atomkriegen, die ĂŒber die Strahlung und Zerstörungen hinaus mit einem nuklearen Winter die Menschheit und die Lebensgrundlagen dezimieren können.

Das stĂ€ndige Damoklesschwert auch ĂŒber der Region am sĂŒdlichen Oberrhein, durch schwere UnfĂ€lle beim Atomkraftwerk Fessenheim/Rhein oder anderen Atomkraftwerken in der weiteren Umgebung etwa in Philippsburg/Rhein, Cattenom/Mosel oder durch die Atomkraftwerke in der Nordwestschweiz die Bewohnbarkeit der Region und mit der Gesundheit die Zukunft zu verlieren, ist unertrĂ€glich. UnertrĂ€glich ist dabei auch, dass das Atomkraftwerk Fessenheim trotz der seit seiner Inbetriebnahme 1977 immer wieder neu entdeckten weiteren schweren SicherheitsmĂ€ngel immer noch nicht endgĂŒltig stillgelegt ist. Empörend ist, dass das Atomkraftwerk Fessenheim weiterbetrieben wird, bevor die von der französischen Atombehörde auferlegten, allerdings unzureichenden NachrĂŒstungen begonnen oder gar fertig sind.


Überdies wird eine Reihe wichtiger Unsicherheiten kaum angegangen, zum Beispiel Flugzeugabsturz oder Terror. Wir können uns bei Atomkraft ĂŒberhaupt nicht leisten, was nach dem angeblich erfolgreichen EU-Stresstest bei einer belgischen Großbank geschah: Wenige Tage danach war sie bankrott. Empörend ist, dass warnende eindeutige Stilllegungsforderungen zahlreicher elsĂ€ssischer StĂ€dte von Strasbourg bis Wattwiller einfach ĂŒbergangen werden. Samt schweizerischen und deutschen Kommunen reprĂ€sentieren solche BeschlĂŒsse inzwischen ĂŒber 1,6 Millionen Mensch am sĂŒdlichen Oberrhein. Die Missachtung der Sicherheit der Bevölkerung und der Lebensgrundlagen am Oberrhein durch den Betrieb des Atomkraftwerks Fessenheim ist das mit Abstand grĂ¶ĂŸte und akuteste Problem fĂŒr die Überlebenssicherheit und Zukunft der Region am sĂŒdlichen Oberrhein, so ECOtrinova

Der explodierte Atomreaktor Nr 1 von Fukushima hatte wenige Wochen vor der Katastrophe von den japanischen Behörden eine LaufzeitverlĂ€ngerung erhalten. Die vier Atomkatastrophen-Reaktoren von Fukushima sind nun das jĂŒngste und unabweisbare Signal, die Nutzung der Atomkraft unverzĂŒglich zu beenden.

ECOtrinova ruft die Mitmenschen und ihre Organisationen auf, sich unabhĂ€ngig zu informieren, sich an friedlichen Protesten gegen Atomenergie und fĂŒr die Energuewende zu beteiligen, auch privat die Energiewende fĂŒr den Atomenergieausstieg, fĂŒr Energiesparen und fĂŒr den Klimaschutz durchzufĂŒhren und nur solche Politikerinnen, Politiker und Parteien zu wĂ€hlen, die sich eindeutig fĂŒr die unverzĂŒgliche Beendigung der Atomenergienutzung einsetzen.


ECOtrinova unterstĂŒtzt aktuell u.a. die Benefiz- und Gedenkveranstaltung Freiburger japanisch-deutscher Vereine und der der Volkshochschule Freiburg i.Br. zu „Japan – ein Jahr danach“ am Sonntag, 11. MĂ€rz 2012, Rotteckring 12. Dr. Georg Löser, ECOtrinova-Vorsitzender, trĂ€gt dort um 14 Uhr vor zur „Energiewende in der Region Freiburg und Deutschland. Gefahren durch das Atomkraftwerk Fessenheim/Rhein“
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Seltener Vogel auf dem Flugplatz: Der Kiebitz ist wieder da
City-Flugplatz Freiburg. Kiebitz an der Runway / Foto: Schneckenburger
 
Seltener Vogel auf dem Flugplatz: Der Kiebitz ist wieder da
Wer bisher nur FußballplĂ€tze fĂŒr das Habitat von Kiebitzen hielt,
muss sein Blickfeld erweitern. Am Flugplatz Freiburg sind neben
streng geschĂŒtzten Pflanzen wie dem weißgestreiften Klee immer
schon auch seltene Vögel heimisch. Vor wenigen Tagen wurde nun
wieder der Kiebitz gesichtet, der von seinem Winterquartier zum
örtlichen Flugplatz zurĂŒckgekehrt ist. Dieser taubengroße
Regenpfeifer mit den (fĂŒr Regenpfeifer) recht kurzen Beinen verbringt
den Winter gern an der AtlantikkĂŒste, in Frankreich, Spanien oder
Portugals, teils auch in Nordwestafrika. Seit den 1980er Jahren
verliert er hierzulande an Lebensraum, weil das Land immer
intensiver bewirtschaftet wird und Umweltchemikalien die Zahl der
Insekten dezimieren, die ein Kiebitz als Nahrung benötigt.

So haben die BestÀnde des Kiebitz in Deutschland wegen der
fortschreitenden Zerstörung seines Habitats stark abgenommen.
LĂ€ngst gehört er hier zu den streng geschĂŒtzten Arten (§ 10 Abs. 2
Bundesnaturschutzgesetz). Nun sind gerade die großflĂ€chigen
Biotope auf dem Freiburger FlugplatzgelĂ€nde streng geschĂŒtzt, und
weil auch keine DĂŒngemittel oder Chemikalien zum Einsatz kommen,
finden viele Tierarten, fĂŒr die naturbelassenes offenes GelĂ€nde die
Lebensgrundlage darstellt, hier Zuflucht und Nistmöglichkeiten. So
sind auf dem Freiburger Flugplatz neben der weithin bekannten
Beißschrecke viele geschĂŒtzte Arten zu Hause, darunter der rote
Milan, Bussarde, Turmfalken, Nachtigall und GrĂŒnspecht.
 
 

Die Stunde unseres Planeten
Earth-Hour BrandenburgerTor / Foto: DavidBiene, WWF
 
Die Stunde unseres Planeten
WWF ruft auf zur Teilnahme an internationaler Umweltschutzaktion „Earth Hour“ 2012 / Rekordbeteiligung deutscher StĂ€dte

Am 31. MĂ€rz gehen von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr rund um den Globus die Lichter aus. WĂ€hrend der „Earth Hour“ werden neben unzĂ€hligen Privatpersonen viele Tausend StĂ€dte symbolisch den Schalter umlegen und ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit hĂŒllen, darunter Wahrzeichen wie das Opernhaus in Sydney oder die Tower Bridge in London. In Deutschland, wo die Aktion das Motto „Deine Stunde fĂŒr unseren Planeten“ trĂ€gt, haben nach Angaben des WWF bereits 71 StĂ€dte ihre Teilnahme zugesagt. Damit sei der bisherige Rekordwert schon rund einen Monat vor dem Event ĂŒberschritten worden. Ziel der von der Umweltschutzorganisation ins Leben gerufenen Initiative „Earth Hour“ ist es, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Bedeutung verstĂ€rkter Anstrengungen beim Umwelt- und Klimaschutz zu lenken. Laut WWF hat sich „Earth Hour“ seit GrĂŒndung im Jahr 2007 zur weltweit grĂ¶ĂŸten Freiwilligenaktion entwickelt.

„Wir freuen uns ĂŒber das stetig wachsende Bewusstsein fĂŒr den Umwelt- und Klimaschutz bei StĂ€dten und Gemeinden“, sagt Jörn Ehlers vom WWF Deutschland. „Besonders wichtig ist uns, möglichst viele Menschen zu erreichen. Wir möchten zeigen, dass Umweltschutz Spaß macht und jeder etwas tun kann“, so Ehlers weiter. Dabei helfen soll die am Donnerstag gestartete „Earth Hour“-Webseite. Unter www.earthhour.wwf.de ist auf einer interaktiven Deutschlandkarte einsehbar, wo welche GebĂ€ude verdunkelt werden und wie viele Menschen in der eigenen Umgebung dabei sind. Privatpersonen können sich selber eintragen und Freunden ĂŒber soziale Netzwerke von ihrem Engagement berichten. Zudem gibt die Seite zahlreiche Anregungen, wie man in der „Earth Hour“ sonst noch zum Umweltschutz beitragen kann, wie z.B. durch ein romantisches Candle Light Dinner mit umwelt- und klimafreundlich erzeugten Zutaten.

Die WWF „Earth Hour“ findet dieses Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Was 2007 in Sydney begann, weitete sich schnell zu einem globalen PhĂ€nomen aus. Bereits ein Jahr spĂ€ter schalteten geschĂ€tzte 50 bis 100 Millionen Menschen in 35 LĂ€ndern fĂŒr eine Stunde das Licht aus, um dem Umweltschutz ihre Stimme zu geben. FĂŒr 2009 wurde anhand registrierter Teilnehmer, Umfragen und des RĂŒckgangs des Energieverbrauchs ermittelt, dass weltweit mehrere hundert Millionen Menschen teilgenommen hatten – 4.159 StĂ€dte in 88 LĂ€ndern waren dabei. Im Jahr 2009 beteiligten sich mit Hamburg, Berlin und Bonn erstmals deutsche StĂ€dte an dem internationalen Event. An der letzten „Earth Hour“ in 2011 nahmen ĂŒber 5.200 StĂ€dte in 135 LĂ€ndern teil. Rund 1,8 Milliarden Menschen wurden erreicht.
 
 

Erinnerungsstein in Weisweil nach KĂ€lteperiode nun mit Betonsockel
 
Erinnerungsstein in Weisweil nach KĂ€lteperiode nun mit Betonsockel
Der Erinnerungsstein zum 40. Jahrestag "Widerstand der Schöpfung zuliebe" vor dem Evangelischen Gemeindehaus in Weisweil konnte jetzt nach der anhaltenden KÀlteperiode in einem Stahlbetonsockel gegossen werden.

Das Organisationsteam freut sich ĂŒber die Fertigstellung der Steinsetzung, welche an den 08. Februar 1972 erinnert, wo die erste öffentliche Informationsveranstaltung am nördlichen Kaiserstuhl zu den Gefahren der Atomenergie im Evangelischen Gemeindehaus stattfand.

Der Atomphysiker Prof. Dr. Hans Klumb trug damals sehr fundiert die Risiken der angeblich "friedlichen Nutzung" der Atomenergie vor.
 
Autor: Erhard Schulz



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