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Verschiedenes

Vegetarischer Urlaub in 250 Veggie-Hotels
Annegret Coordes. Besitzerin des VeggieHotels Annatur, Insel Juist
 
Vegetarischer Urlaub in 250 Veggie-Hotels
Mit weltweit 250 Hotels, Pensionen und Seminarzentren bietet die Internetplattform www.veggie-hotels.de das bislang umfangreichste rein vegetarische Hotellerie Verzeichnis an.

Berlin. 24.04.2012. Nachdem „VeggieHotels“ im Herbst 2011 mit einer Auswahl von ca. 100 Häusern an den Start ging, konnte Geschäftsführer Thomas Klein mit dem Berliner „essentis bio-seminarhotel an der spree“ jetzt das 250ste rein vegetarische Hotel begrüßen. Auf Benutzerfreundlichkeit wird bei VeggieHotels besonderen Wert gelegt. Bei der Suche nach vegetarischen Unterkünften erhält man mit nur zwei Klicks eine komplette Auswahlliste. In 40 Ländern ist das VeggieHotels-Team bereits fündig geworden. Darunter finden sich auch Reiseziele, die nicht für ein besonders Vegetarier-freundliches Angebot bekannt sind, wie z.B. Ghana, Jordanien oder China.

Der Vegetarierbund Deutschland (VEBU) unterstützt die Initiative von VeggieHotels und hat dieses Angebot als Ergänzung seiner eigenen Restaurant- und Hotelsuche in sein Webportal www.vebu.de integriert. „Der gegenwärtige Trend zur fleischfreien Ernährung macht auch vor der Hotellerie nicht halt. Vegetarische Angebote in Pensionen und Hotels werden immer stärker nachgefragt“, so Sebastian Zösch, Geschäftsführer des VEBU: „Eine eigene Plattform für Unterkünfte mit vegetarischer und veganer Kost ist sinnvoll, da es den Nutzern die Suche nach einem passenden Angebot erleichtert.“

Thomas Klein, Mitbegründer von VeggieHotels und langjähriges VEBU-Mitglied, sieht noch ein weiteres innovatives Merkmal der vegetarischen Hotellerie: „Ein Hotel, das ganz auf Fleisch und Fisch verzichtet, leistet nicht nur einen Beitrag zur Gesundheit seiner Gäste, sondern auch zum Klimaschutz, wenn man den stark reduzierten CO2-Verbrauch bei der Produktion von rein pflanzlichen Lebensmitteln betrachtet.“
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Raderlebnis vom Kaiserstuhl zum Tuniberg
 
Raderlebnis vom Kaiserstuhl zum Tuniberg
Eröffnung des Kaiser-Tour Fahrradweges und Einführung der E-Bike Karte

Am Montag, den 23. April wurden in Vogtsburg-Burkheim die neuen Fahrradwege in der Region Kaiserstuhl-Tuniberg feierlich eröffnet. Um die Natur- und Landschaftsräume des Kaiserstuhls und Tunibergs mit ihren Besonderheiten auch für Fahrradfahrer erlebbar zu machen, wurde in einem von PLENUM geförderten Projekt die „Kaiser-Tour“, ein knapp 60 km langer Fahrraderlebnispfad, ausgearbeitet. „Die Strecke tangiert die Wanderwege wenig und nimmt Rücksicht auf naturschutzfachlich sensible Bereiche. Daher bietet sie die ideale Möglichkeit, die einzigartige Natur der Kaiserstuhl- und Tuniberg Region auf dem Fahrrad erleben zu können.“ erklärte Dr. Diana Pretzell, Geschäftstellenleiterin von PLENUM Naturgarten Kaiserstuhl. Die Strecke wurde in Zusammenarbeit mit Kaiserstühler Gemeinden, Radsportvereinen und PLENUM Naturgarten Kaiserstuhl entwickelt und soll Konflikten der Wegnutzung vorbeugen und somit zu einer effizienten Besucherlenkung beitragen.

Neben dem neuen Radrundweg beinhaltet ein neues Streckenkonzept 4 Touren mit den schönen Namen „Rhein-Tour“, „Vulkan-Tour“, „Tuniberg-Tour“ und „Dreisam-Tour“. Diese Touren wurden speziell für E-Bikes konzipiert, können aber selbstverständlich mit allen Rädern befahren werden. Den Nutzern werden auf diesen Strecken mehrere Möglichkeiten zum Aufladen der E-Bike Akkus geboten, wodurch die neuen Strecken für jede Altersgruppe geeignet sind. Auf insgesamt 150 km können sich die Gäste mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden auf dem Fahrrad vergnügen und dabei die Sehenswürdigkeiten vom Kaiserstuhl und Tuniberg kennen lernen. Eine ansprechend gestaltete Radkarte zeigt sowohl alle E-Bike Partner, die „Kaiserlich geniessen“-Betriebe, als auch die wichtigsten Erlebnisstationen der Region. Zudem sind für die Touren Höhenprofile und Beschaffenheit des Untergrundes ablesbar. Entwickelt und umgesetzt wurden diese Strecken von der Deutschen Sporthochschule Köln, die zusätzlich die Fahrradkarte mit Verleih- und Akku-Wechselstationen gestaltete, in Kooperation mit den Tourismus Verantwortlichen des Kaiserstuhl-Tuniberg-Tourismus (KTT) und PLENUM. Der Vorsitzende des Tourismusverbandes KTT, Bürgermeister Gabriel Schweizer, hob hervor, dass ein weiterer Meilenstein in der touristischen und regionalen Entwicklung des Naturgarten Kaiserstuhls vollzogen wurde. Die Eröffnungsfeier endete mit einer Fahrradtour entlang der „Rhein-Tour“, an der Gäste als auch Veranstalter gemeinsam teilnahmen.
 
 

 
EU stimmt fĂĽr Verringerung des Fleischkonsums
Europäisches Parlament unterstreicht die Wichtigkeit, den Konsum von tierischen Produkten einzuschränken. Vegetarierbund befürwortet diesen Schritt aus Brüssel und macht sich für die Kampagne „Donnerstag ist Veggietag“ stark.

Berlin/Brüssel. 27.04.2012. Sir Paul McCartney und der Vorsitzende des Weltklimarates Dr. Pachauri haben im Dezember 2009 im Rahmen der Veranstaltung „Less meat, less heat“ im Europaparlament auf die negativen Auswirkungen des Fleischkonsums hingewiesen. Nun hat der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments den Bericht „Ressourcenschonendes Europa“ angenommen und darin die Bedeutung der „Änderungen der Ernährungsgewohnheiten mit dem Ziel der verringerten Aufnahme tierischer Eiweiße“ hervorgehoben. Der Ausschuss trägt damit der Tatsache Rechnung, dass pflanzlich-basiertes Eiweiß erheblich ressourcenschonender als tierisch-basiertes Eiweiß ist und dass Nachhaltigkeit beim Lebensmittelverbrauch in Europa bedeutet, dass wir weniger tierisches Eiweiß konsumieren. Der Vegetarierbund Deutschland (VEBU) befürwortet dieses deutliche Signal der Mitglieder des Europäischen Parlaments.

„Wir sind jedoch der Meinung, dass der Bericht noch spezifischer auf das Thema Fleisch- und Milchkonsum hätte eingehen können. Auch vermissen wir konkrete Empfehlungen, in welcher Weise Verbraucher informiert werden können, um ihre Ernährungsgewohnheiten nachhaltig zu verändern“, so Sebastian Zösch, Geschäftsführer des VEBU. Studien zeigen, dass Nahrungsmittel tierischen Ursprungs erheblich belastender für die Umwelt sindh bezüglich CO2 Emissionen, Energie, Wasser und Landnutzung. Dr. Harry Aiking des Institute for Environmental Studies (VU University, Amsterdam) betont die Notwendigkeit, diesen Aspekt entschieden anzugehen: „Die Dringlichkeit, unsere Ernährung zu ändern und unseren Fleisch- und Milchkonsum zu verringern, wird stark unterschätzt“.

Eine schrittweise Reduktion des Konsums von tierischen Eiweißen kombiniert mit einem höheren Konsum von pflanzlich-basierten Nahrungsmittel ist der wahrscheinlich wichtigste Schritt für europäische Verbraucher, um die Umweltauswirkungen bei Herstellung und Verbrauch von Nahrungsmitteln in Europa zu verringern. Im Vergleich zur Produktion eines Rindfleisch-Burgers, beansprucht die Herstellung eines Soja-Burgers 45-mal weniger Land, 20-mal weniger Wasser und stößt 10-mal weniger CO2 aus. Wenn Halbfettmilch mit Sojamilch verglichen wird, so ist das Verhältnis dreimal weniger Land, 2,5-mal weniger Wasser und 5-mal mal weniger CO2 Ausstoß zugunsten von Sojamilch.

Europäische Verbraucher wissen oft nicht, welche Umweltauswirkungen ihre Ernährungsweise hat und woher sie Informationen für eine ressourceneffizientere und nachhaltigere Ernährung erhalten. Europäische Entscheidungsträger sind deshalb mehr denn je gefragt, Verbraucher verstärkt über die Auswirkungen ihrer Ernährungsgewohnheiten aufzuklären und Alternativen aufzuzeigen, wie tierisch-basierte Lebensmittel mit pflanzlich-basierten Lebensmitteln ausgetauscht werden können. Ein gutes Beispiel ist der vegetarische Donnerstag, den bereits 17 deutsche Städte mit Erfolg eingeführt haben und der in Rheinland-Pfalz sogar Teil des Koalitionsvertrages ist. Mehr Informationen dazu unter: www.donnerstag-veggietag.de

Der VEBU ist die bundesweit einzige Interessenvertretung vegetarisch und vegan lebender Menschen in Deutschland. Seit seiner Gründung 1892 wirkt die Organisation mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit darauf hin, den Fleischkonsum in der Gesellschaft deutlich zu senken sowie die vegetarische Lebensweise als attraktive Alternative möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.
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Die europäische Lärche ist Baum des Jahres 2012
Europäische Lärche / Foto: Wikipedia
 
Die europäische Lärche ist Baum des Jahres 2012
Einziger heimischer Nadelbaum, der im Winter die Nadeln abwirft

Lärchen bedecken drei Prozent der Freiburger Waldfläche

„Es war die Nachtigall und nicht die ...“ Doch! Es ist die Lärche. Von
Vögeln hatte Shakespeares „Romeo“ offenbar eine gewisse Ahnung.
Baumthemen sind indes besser bei dem Kuratorium aus Fachleuten
und Wissenschaftlern aufgehoben, das seit 25 Jahren den Baum des
Jahres bestimmt, um die Menschen ĂĽber die Besonderheiten holziger
Pflanzen aufzuklären. Die diesjährige Wahl des Kuratoriums fiel auf
die Europäische Lärche. Sie wird am Mittwoch, 25. April, zum Tag
des Baumes gekürt. Dabei ist die Lärche der einzige heimische
Nadelbaum, der als Weihnachtsbaum nicht in Frage kommt: Sie wirft
ihre Nadeln im Winter ab.

Jetzt, da der Sommer vor der TĂĽr steht, werden auch die Freiburger
Lärchen nach und nach grün und zeigen bald ihre roten Blüten. Im
späten Herbst jedoch fallen die Bäume der Europäischen Lärche
eher durch ihre leuchtend-gelbe Farbe auf, besonders wenn um sie
herum noch andere Nadelbaumarten stehen. Denn die Lärche besitzt
eine Eigenschaft, die sie unter den heimischen Nadelbäumen
einzigartig macht: Wie die Laubbäume ihr Laub, beginnt sie im
Herbst ihre Nadeln erst zu verfärben und dann abzuwerfen.

In Deutschland ist die Lärche nicht weit verbreitet. So macht sie in
Baden-WĂĽrttemberg nur zwei, in Freiburg immerhin drei Prozent der
Waldfläche aus. Das liegt an ihren ökologischen Ansprüchen: reine
Lärchenwälder finden sich nur im hohen Gebirge, etwa in den Alpen.
Im Flachland wird sie dagegen gern als Einzelbaum (Mischbaumart)
in vorhandene Wälder eingestreut, die ansonsten hauptsächlich von
anderen Arten gebildet werden. Im Bergwald steht sie vor allem auf
trockenen Rücken oder Kuppen bis in höchste Lagen.

Die herzförmige Wurzel der Europäischen Lärche ist tief im Boden
verankert, was sie zu einem sehr standfesten Baum macht. Zugleich
helfen ihr die tief reichenden Wurzeln, auch in schwierigem Terrain
zu ĂĽberleben. So kommt sie auch an tief flieĂźendes Wasser heran.
Die Lärche ist also eher anspruchslos, weswegen sie auch eine der
wenigen Nadelbaumarten ist, die sich fĂĽr trockene bis sehr trockene
Standorte eignen. Am wohlsten fĂĽhlt sie sich jedoch in den Bergen.
Hier sind ganze Lärchenwälder zu finden. In der Stadt dagegen
verkĂĽmmert sie und sollte daher hier auch nicht gepflanzt werden.

Das Holz der Lärche ist begehrt: für Möbel, aber vor allem zum Bau
von Häusern, Brücken und Booten. Unter den Nadelhölzern zählt das
Holz der Lärche zu den harten und schweren. Weil es sehr viel Harz
enthält, ist es zudem außergewöhnlich wetterfest. Die äußerste
Schicht verwittert schnell und schĂĽtzt dann das darunter liegende
Holz. Ein Anstrich ist deshalb nicht nötig. Viele Holzhäuser in den
Alpen bestehen aus Lärchenholz oder sind damit verkleidet.

Der Tag des Baumes wird jedes Jahr im April mit Feierstunden
begangen und soll die Bedeutung des Waldes fĂĽr den Menschen und
die Wirtschaft im Bewusstsein halten. Er geht auf Aktivitäten des
amerikanischen Journalisten Julius Sterling Morton zurĂĽck, der 1872
bei der Regierung von Nebraska einen „Arbor Day“ beantragte.
Binnen 20 Jahren wurde der Antrag in den gesamten Vereinigten
Staaten angenommen. An diesem Tag (ursprĂĽnglich war es der 10.
April) werden traditionell Bäume gepflanzt. Am 27. November 1951
beschlossen auch die Vereinten Nationen den Tag des Baumes. Der
deutsche „Tag des Baumes“ folgte erstmals am 25. April 1952.
Bundespräsident Theodor Heuss und Bundesminister Robert Lehr,
Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, pflanzten dazu
im Bonner Hofgarten einen Ahorn.

Nähere Informationen rund um den Freiburger Stadtwald und das
städtische Forstamt gibt es unter www.freiburg.de/forstamt oder Tel.
0761/201-6213.

PS. Der frĂĽh aufstehende Vogel, der in William Shakespeares
„Romeo und Julia“ (3. Akt, 5. Szene) Romeos Schäferstündchen
mit Julia beendete, weil er es – entgegen Julias Annahme –
tatsächlich war, ist die Lerche.
 
 

WWF kritisiert katastrophale Ă„nderungen des brasilianischen Waldgesetzes
© WWF-Brazil / Juvenal Pereira
 
WWF kritisiert katastrophale Ă„nderungen des brasilianischen Waldgesetzes
Berlin - Das brasilianische Unterhaus hat gestern die Reform des brasilianischen Waldgesetzes verabschiedet. „Die Entscheidung ist ein Tiefschlag gegen das größte Tropenwaldgebiet der Erde“, kritisiert Roberto Maldonado, Lateinamerika Referent beim WWF Deutschland. Insbesondere die Amnestie für illegale Abholzungen legalisiere Umweltverbrechen der Vergangenheit und sei quasi eine Aufforderung zu weiterem Kahlschlag. Der WWF fordert die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff auf, das Gesetz per Veto zu verhindern und den Albtraum am Amazonas Regenwald zu beenden.

„Das neue Gesetz weicht den bisher fortschrittlichen Waldschutz in Brasilien kontinuierlich auf und dient allein der Agrarlobby“, betont der WWF. Hauptgewinner des Gesetzes sei die Viehwirtschaft. Sie entledige sich der Verpflichtung, Millionen Hektar illegal abgeholzten Wald wieder aufzuforsten. Die Amnestie komme vor allem den Großgrundbesitzern zugute. Zu den Verlierern der Reform zählt der WWF Kleinbauern und die brasilianische Bevölkerung. „Während sich die Fleisch- und Sojabarone eine goldenen Nase verdienen, werden die entstehenden Kosten, z.B. verursacht durch zunehmende Überschwemmungen und Erdrutsche, an die Allgemeinheit übertragen“, unterstreicht Roberto Maldonado.

Insgesamt stehe eine Fläche größer als Deutschland auf dem Spiel. Die Lockerung des Gesetzes habe weitreichende Folgen über die Grenzen Brasiliens hinaus: Die absehbare Kahlschlag und der Verzicht auf Wiederaufforstung dürfte das Weltklima mit zusätzlich um bis zu 28 Milliarden Tonnen Kohlendioxid belasten.

Der WWF appelliert an die brasilianische Präsidentin, das Gesetz auf keinen Fall zu unterzeichnen. „Es wäre absurd, die Welt im Juni zur Nachhaltigkeitskonferenz Rio +20 einzuladen und gleichzeitig auf Druck der Agrarlobby die Axt an einen der größten Naturschätze der Erde anzulegen.“
 
 

 
Jede/r RadlerIn zählt!
Minister Hermann weiht Fahrradzähler in „Fahrradfreundlichen Kommunen“ Baden-Württembergs ein

Am heutigen Donnerstag, 26. April 2012, hat der baden-württembergische Minister für Verkehr und Infrastruktur, Winfried Hermann, die ersten Fahrradzähler in Baden-Württemberg in Freiburg, Offenburg und Karlsruhe eingeweiht.

Die Fahrradzähler sind Teil des Preises den die drei Städte im Oktober 2011 für ihre Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Städte“ vom Verkehrsministerium erhalten haben. „Mit diesem hochwertigen Preis wollen wir das Engagement und die „Vorradlerrolle“ der drei Städte belohnen und gleichzeitig ein sichtbares Zeichen setzen, dass für uns jeder Radler zählt“, so Minister Hermann.

Oberbürgermeister Salomon aus Freiburg freute sich: „Wir sind stolz auf die Auszeichnung und können mit dem Fahrradzähler nicht nur zeigen, wie viele Freiburgerinnen und Freiburger bereits Fahrrad fahren, sondern auch, dass wir die Bedingungen für umweltfreundliche Mobilität kontinuierlich verbessern müssen.“ Auch der Offenburger Bürgermeister Martini ist sich sicher: „Die Auszeichnung macht deutlich, Offenburg ist auf dem richtigen Weg, aber wir dürfen uns selbstverständlich nicht auf dem Erreichten ausruhen.“ Gerade aus diesem Grund ist die Landesauszeichnung auf fünf Jahre beschränkt und mit Auflagen für ihre Erneuerung verknüpft. „Wir haben sie als Anerkennung unserer Leistungen aber auch als Ansporn für die
Zukunft aufgenommen“, betont darum Bürgermeister Michael Obert aus Karlsruhe und unterstreicht: „Wichtig ist es, die Menschen mitzunehmen und ihnen zu zeigen, dass wir die Interessen der RadfahrerInnen ernst nehmen. Der Fahrradzähler ist dafür das richtige Signal.“

Mit der Landesauszeichnung will das Land jedoch nicht nur besondere Leistungen für die Fahrradförderung honorieren, sondern auch Anreize für andere Kommunen setzen, die positiven Beispiele nachzuahmen. Ein Ziel der Landespolitik sei es, den Anteil des Radverkehrs am Verkehrsaufkommen landesweit und in den einzelnen Kommunen zu verdoppeln, so Minister Hermann. Um diese Zielsetzung zu erreichen, hat das Ministerium ein RadKULTURProgramm entwickelt, in dessen Rahmen verschiedene Maßnahmen und Aktionen auf Landesebene und in ausgewählten Modellkommunen umgesetzt werden. Minister Hermann macht deutlich: „Gerade in den Kommunen gilt es eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur zu entwickeln und zukünftig zu stärken. Aus diesem Grund halten wir selbstverständlich auch an der Auszeichnung der Fahrradfreundlichen Kommunen fest.“

Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) können sich ihre Anstrengungen und Erfolge in der Radverkehrsförderung somit auch in den kommenden Jahren vom Land zertifizieren lassen. Eine Prüfkommission aus Mitgliedern des Landesbündnisses ProRad, in dem sich verschiedene Vertreter von Einrichtungen und Verbänden aus Praxis und Wissenschaft zusammengeschlossen haben, prüft und bewertet die Angaben der Städte in den umfangreichen Antragsfragebögen und macht sich auch vor Ort ein Bild von der Radverkehrssituation. Ausschlaggebend für die Bescheinigung der Fahrradfreundlichkeit ist dabei insbesondere der Beweis eines zielgerichteten Gesamtkonzepts für eine nachhaltige und ambitionierte Radpolitik.

Weitere Informationen zur Auszeichnung und der AGFK-BW finden sich unter:
„www.fahrradland-bw.de“.
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Ozon-Telefon ab 1. Mai wieder in Betrieb
Das Ozon-Telefon ist wieder ab 1. Mai bis Ende September als
Serviceangebot fĂĽr die Freiburgerinnen und Freiburger in Betrieb.

Unter der Telefonnummer: 77555 können Bürgerinnen und
Bürger die aktuellen Ozonwerte abfragen. Täglich um 9.30 Uhr,
12.30 Uhr, 15.30 Uhr und 18.30 Uhr wird der Ansagetext mit den
neuesten Messwerten aus Freiburg aktualisiert.

Überschreiten die Messwerte 180 µg/m3 Ozon, spricht das
Umweltschutzamt eine Ozon-Warnung aus und empfiehlt,
ungewohnte und körperlich anstrengende Tätigkeiten im Freien
zu vermeiden, auf das Autofahren zu verzichten und stattdessen
öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.
 
 

ÖKO-TEST SPEZIAL Ernährung - Essen genießen
 
ÖKO-TEST SPEZIAL Ernährung - Essen genießen
Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL – Essen genießen gibt es seit dem 20. April 2012. Das Heft ist im Handel für 5,00 Euro erhältlich.

Anständig essen: Kennen Sie den Unterschied zwischen Nahrungsmitteln und Lebensmitteln? Nahrungsmittel sind Convenienceprodukte und Fertiggerichte. Sie werden von der Nahrungsmittelindustrie hergestellt, machen satt und schmecken nicht schlecht – auch wenn für den Geschmack oft Aromen und Geschmacksverstärker sorgen. Lebensmittel sind beste Zutaten; sie stehen für all das, was wir mit gutem Essen verbinden: verführerischer Geruch, natürlicher Geschmack. Alles, was man zu Lebensmittel wissen sollten, lesen Sie im neuen ÖKO-TEST SPEZIAL Ernährung. Erfahren Sie auch, warum wir uns beim Essen keinen Stress machen müssen, sondern ganz entspannt genießen sollten. ÖKO-TEST verrät zudem, wie Anbieter den Wunsch nach mehr Natürlichkeit auf dem Teller schamlos ausnutzen und wie Verbraucher den Schwindel erkennen können.

Aus dem Inhalt

• Clean Labels: Immer mehr Nahrungsmittel werben damit, „ohne Zusatzstoffe“ auszukommen. Denn E-Nummern haben einen schlechten Ruf. ÖKO-TEST ist der Frage nachgegangen, was stattdessen in Dosen und Tüten gemixt wird.

• Gesunde und ausgewogene Ernährung: An manchen Lebensmitteln kann man sich satt essen und nimmt doch nicht zu. Andere hingegen schlagen schnell zu Bauche. Es kommt eben auf die richtige Mischung an. ÖKO-TEST erklärt, auf was zu achten ist.

• Alte Sorten und Rassen: In Supermärkten gibt es meist nur wenige Apfelsorten und lediglich ein paar Tomaten- und Kartoffelsorten. Dabei hat die Natur viel mehr zu bieten. Engagierte Landwirte bauen in Vergessenheit geratene Gemüse und Früchte wieder an oder züchten alte Tierrassen. Nicht nur, um die Sorten zu erhalten, sondern vor allem weil sie oft hervorragend schmecken.

• Verpackungsschwindel: Ständig kommen Produkte in neuer Aufmachung daher oder erscheinen als XXL-Packung günstig. Doch verschenkt wird nichts. Oft steigt mit der Füllmenge auch der Preis. Oder es gibt weniger Inhalt für das gleiche Geld.

• Bio-Fleisch: Auch wenn die konventionellen Erzeuger nicht müde werden zu behaupten, Fleisch aus Massentierhaltung sei hochwertig – artgerechte Tierhaltung sieht anders aus. Sie respektiert das Tier mit all seinen Bedürfnissen. Schweine, Rinder und Geflügel haben mehr Platz und Auslauf, bekommen anderes Futter und weniger Medikamente.
 
 



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