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Verschiedenes

 
Bundesrat stimmt ĂĽber Solar-KĂĽrzung ab
Wird der Sonnenenergie „der Stecker“ gezogen?

Die Bundesregierung will die Einspeisevergütung für Strom aus Solarenergie rückwirkend zum 1. April drastisch reduzieren und zahlreiche weitere Einschränkungen einführen. Ein Korridor soll den Ausbau der Photovoltaik zudem bremsen und bis zum Jahr 2020 zum Stillstand bringen. Die letzte Hoffnung für die Energiewende ist nun die Abstimmung im Bundesrat am 11. Mai 2012.

„Wer der Photovoltaik in Deutschland und damit zahlreichen Unternehmen und der Energiewende nachhaltig schaden will, muss genauso vorgehen, wie es die Bundesregierung jetzt vorhat“, sagt der Baden-Württembergische Umweltminister Franz Untersteller.

Die Bundesregierung hat für die Photovoltaik-Vergütung eine gleitende Degression geplant. Das Ziel ist, den Zubau 2013 auf 3500 Megawatt zu begrenzen. Ab 2014 soll dieser Korridor dann jährlich um 400 Megawatt schrumpfen – und 2020 mit seiner Untergrenze das Ausbauziel Null erreichen (Grafik unter: www.hans-josef-fell.de). Das heißt: Kein Ausbau, keine Photovoltaikbranche mehr in Deutschland.

Zudem ist eine erneute dramatische Kürzung der Einspeisevergütung vorgesehen. Die Solarbranche geht davon aus, dass die Kosten von Solarstromanlagen nicht in vergleichbarem Tempo zu den Vergütungskürzungen sinken können. Zudem führen die kurzfristigen Kürzungen für Solaranlagen zu einem Förderchaos und großer Unsicherheit bei allen Beteiligten. Dadurch rücken zahlreiche Investoren, darunter viele private Hausbesitzer, momentan von ihren Planungen ab. Es ist zu befürchten, dass zahlreiche Anlagen nun nicht installiert werden, was die Energiewende bremst und Unternehmen existenziell bedroht. „Statt mit einer offensiven Industriepolitik die deutschen Solarunternehmen im härter gewordenen internationalen Wettbewerb zu stützen, beschleunigen überzogene Vergütungskürzungen die Insolvenzwelle der deutschen Solarproduzenten. Was wir nun brauchen ist eine Industrieinitiative für die deutsche Solarwirtschaft“, fordert Hans-Josef Fell, Abgeordneter der Grünen im Bundestag. Finanziert werden könne dies durch Gelder, die weiterhin für Forschung, Entwicklung und den Bau von Atomanlagen und Kohlekraftwerken in Deutschland eingeplant sind.

"Die Nutzung der Sonnenenergie hat sich in den letzten Jahren so positiv entwickelt, wie dies nicht einmal die optimistischsten Befürworter erwartet haben“, sagt Nico Storz, Geschäftsführer des fesa e.V. „In kürzester Zeit hat sich die Photovoltaik zu einem konkurrenzfähigen Energielieferanten gemausert. Eigenproduzierter Solarstrom ist schon billiger als Strom aus der Steckdose und es hätte nicht mehr lange gedauert, bis die Branche auch ohne staatliche Unterstützung voll konkurrenzfähig gewesen wäre. Die Bundesregierung fährt den Wagen jetzt voll an die Wand. Volkswirtschaftlich wird das teurer, für die Umwelt schlechter, für die Energiewende höchst gefährlich. Die stärkste Waffe ist nun der Idealismus und die Überzeugung vieler Menschen und Unternehmen, auch unter unsicheren Bedingungen für die Energiewende einzutreten. Vielleicht führt das auch wieder zu einem engeren Zusammenrücken der Protagonisten, wer weiß!"

Nun hat es der Bundesrat am 11. Mai in der Hand, über die gestellten Änderungsanträge des gerade am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Solargesetzes zu entscheiden. Sollte der Bundesrat gegen die Kürzungspläne der Bundesregierung stimmen, wird der Vermittlungsausschuss zwischen Bund und Ländern angerufen. Das würde nochmal Chancen für Kompromisse in dieser energiestrategischen Entscheidung eröffnen – gleichzeitig jedoch auch die Unsicherheit hinauszögern. „Die Landesregierungen sollten bei dieser Entscheidung die Folgen für Solarindustrie und Handwerk in ihren Ländern im Blick haben“, so Nico Storz. „Es geht neben der Energiewende auch um viele Arbeitsplätze in den Regionen, die wichtiger sind als der Stuhl eines Ministers in Berlin oder in Düsseldorf.“
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Meeresschutz / Abfall (zum 5. Mai)
NABU: Ein Jahr „Fishing-for-Litter“ – Vor allem Schiffsmüll landet in den Netzen

„Gefischte“ Abfälle können in drei deutschen Ostseehäfen entsorgt werden

Berlin – Ein Jahr nach dem Start des ersten „Fishing-for-Litter“-Projektes in Deutschland hat der NABU eine erste Auswertung „gefischter Abfälle“ aus dem Ostseeraum vorliegen. Metall, aber auch Kunststoffe, Textilien, Holz und Glas landen immer wieder in den Netzen der Fischer. Unterstützt von zahlreichen Partnern, stellt der NABU sicher, dass auf See gefischte Abfälle an Land gebracht und dort entsorgt und nicht zurück ins Meer geworfen werden. Inzwischen beteiligen sich in drei Ostseehäfen mehr als 30 Fischer. „Wir freuen uns über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Fischern, Abfallentsorgern und Kommunen. Die positiven Erfahrungen des ersten Jahres wollen wir nutzen und das Projekt weiter ausbauen“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Startschuss in Burgstaaken und Heiligenhafen war am 5. Mai 2011, am 19. April dieses Jahres kam mit Sassnitz der dritte Ostseehafen hinzu. Die Idee hinter dem Projekt ist dabei so einfach wie effektiv. Den Fischern wird eine kostenlose Logistik zur Verfügung gestellt. Große Industriesäcke dienen der Müllsammlung an Bord, in den Häfen stehen Container bereit, die regelmäßig ausgetauscht werden. Die „gefischten“ Abfälle aber werden nicht einfach entsorgt, sondern in einer speziellen Sortieranlage auf ihre Zusammensetzung untersucht. So wollen die Projektpartner mehr über den Müll in der Ostsee erfahren. Denn Daten zur Belastung der Ostsee durch Abfälle sind bisher rar.

Anfang 2012 wurde der erste Müll untersucht. Die Ergebnisse bestätigen die vermutete heterogene Zusammensetzung der Abfälle. Viele der Fundstücke geben auch Hinweise auf ihre Herkunft. Während bei NABU-eigenen Untersuchungen im Bereich des Spülsaums überwiegend Abfälle von Touristen und Wassersportlern gefunden werden, handelt es sich bei den „gefischten“ Abfällen in erster Linie um industrielle Abfälle aus der Berufs- oder auch der Sportschifffahrt. „Es scheint immer noch gängige Praxis zu sein, alte, teilweise noch gefüllte Fässer, Dosen mit Farb- und Lackresten, Tauwerk oder ausgedientes Ölzeug von den Schiffen einfach über Bord zu werfen. Nur so erklärt sich deren hoher Anteil in unseren Containern. Das ist zwar verboten, aber Kontrollen und Strafen scheinen nicht ausreichend“, so NABU-Meeresschutzexperte und Projektleiter Kim Detloff.

Noch reicht die Stichprobe nicht, um abschließende Aussagen zum Müll am Grund der Ostsee treffen zu können. Daher verständigten sich die Projektpartner darauf, die Abfälle auch zukünftig auf ihre Zusammensetzung zu untersuchen. Darüber hinaus soll eine Studie Auskunft darüber geben, ob die Kunststoffabfälle noch wiederverwertbar sind.

Die Allianz gegen die Müllkippe Meer wird durch das Engagement des NABU-Projekts immer größer. Partner in Schleswig-Holstein sind die Fischergenossenschaften Fehmarn und Heiligenhafen, der Landesfischereiverband Schleswig-Holstein, die ZVO Entsorgung sowie die Städte Fehmarn und Heiligenhafen. Auf Rügen unterstützen die Kutter- und Küstenfisch Rügen GmbH, die Nehlsen GmbH & Co. KG sowie der Stadthafen Sassnitz. Überregionaler Projektpartner ist Der Grüne Punkt Duales System Deutschland GmbH.

Im Sommer 2010 startete das NABU-Projekt „Meere ohne Plastik“. Neben dem „Fishing for Litter“ initiierte der NABU seit dem Sammelaktionen an Stränden, beteiligt sich am wissenschaftlichen Umwelt-Monitoring, erarbeitet verschiedene Informationsmaterialien und führte Informations- und Bildungsveranstaltungen zum Thema durch.
 
 

Ă–KO-TEST-Magazin Mai 2012
 
Ă–KO-TEST-Magazin Mai 2012
Die Mai-Ausgabe des Ă–KO-TEST-Magazins gibt es seit 27. April im Zeitschriftenhandel.
Das Heft kostet 3,80 Euro. Wieder mit dabei: Das Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests.

Aus dem Inhalt:

Test: Pestizide in Lebensmitteln
Obst und Gemüse abseits der großen Warenströme, wie Weinblätter, Linsen oder exotische Früchte, sind oftmals stark mit Pestiziden belastet. ÖKO-TEST fand in 14 der 56 untersuchten Produkte Rückstände über den Höchstmengen. Elf davon hätten gar nicht verkauft werden dürfen. Die untersuchten Produkte enthielten bis zu 22 unterschiedliche Pestizide pro Probe. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: Kinderfahrradsitze
Der Praxistest brachte enorme Sicherheitsmängel ans Licht: Bei vier Fahrradkindersitzen gingen Teile der Befestigung zu Bruch oder der Sitz konnte erst gar nicht sicher angebracht werden. Außerdem waren bei zwei Modellen die Gurte schwergängig oder schwer zu verstellen, was im Alltag umständlich ist. In einem Sitz hat das beauftragte Prüfinstitut 2.500 Milligramm pro Kilogramm (mg/kg) Cadmium nachgewiesen. Zum Vergleich: Der Grenzwert für das krebserregende Schwermetall liegt bei 100 mg/kg. Erfreulicherweise gab es aber auch fünf schadstofffreie Modelle. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: Geldanlagen fĂĽr Kinder
Eltern, die ihren Sprösslingen finanziell einen guten Start ins Leben ermöglichen möchten, sollten so früh wie möglich anfangen, Geld dafür zurückzulegen. Doch Vorsicht: Nicht mit jeder Anlage lässt sich aus kleinen Beträgen ein maximaler Ertrag bei geringem Risiko herausholen. Eltern, die beispielsweise 18 Jahre lang mit einem Banksparplan einen Betrag von 150 Euro zurücklegen, können im besten Fall 47.018 Euro zusammensparen und im schlechtesten Fall 33.906 Euro – das ist eine Differenz von 13.112 Euro. Hinter vielen Produkten mit putzigen Namen verbergen sich auch oft teure und unflexible Versicherungsprodukte, die den Sparvorgang mit Risikoschutz kombinieren. Das ist selten ein gutes Geschäft. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: Männerpflege
Die Qualität von Männerkosmetik ist stark verbesserungswürdig. Während die Auswahl in der Kategorie „Gesichtscremes für Männer“ mit zwei Drittel empfehlenswerter Produkte relativ groß ist, bleibt es schwierig, ein gutes Aftershave und Haarstylingmittel zu finden. Das liegt unter anderem daran, dass diese oft einen problematischen Duftstoffmix enthalten. Mehr als die Hälfte der Produkte enthält PEG/PEG-Derivate. Diese Stoffe machen die Haut durchlässiger für Fremdstoffe. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: Schlafsäcke
Outdoorhersteller stellen ihre Produkte gerne so dar, als seien sie in der heilen Natur zu Hause. Genau das Gegenteil ist der Fall: Mehr als jeder zweite Schlafsack scheint eher aus einem Chemiewerk zu kommen. In den meisten stecken etwa giftige Stoffe wie Tributylzinn oder Dibutylzinn, die sich nur schwer in der Umwelt abbauen und vermutlich schon in sehr kleinen Mengen das Immun- und Hormonsystem des Menschen durcheinanderbringen können. Einige Hersteller behandeln ihre Schlafsäcke mit Fluorverbindungen, um sie wasserabweisend zu machen. Doch diese sind ein großes Umweltproblem: Einmal hergestellt, verschwinden sie praktisch nie mehr aus der Umwelt und sind heute sogar in den Organen von Eisbären nachzuweisen. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: Ohrstöpsel
ÖKO-TEST hat sich nicht nur die Materialien der Ohrstöpsel angesehen, sondern auch im Praxistest überprüft, ob sie tatsächlich so gut dämmen, wie ihre Hersteller behaupten. Außerdem wurde getestet, ob es Unterschiede im Tragekomfort und in der Handhabung von Silikon-, Wachs- und Schaumstoffmodellen, selbstformbaren und fertig modellierten Stöpseln gibt. Das Ergebnis: Zwar kommen die meisten Ohrstöpsel ohne problematische Inhaltsstoffe aus, aber sie schirmen weniger stark ab, als die Hersteller versprechen. Den Testern fiel das Einsetzen bei den fertig geformten Lamellen- und Silikonmodellen leichter als bei den Schaumstoffstöpseln, die erst zurechtgerollt werden müssen. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: Arbeitshandschuhe
Die Testergebnisse sind katastrophal: Ein Modell enthält beispielsweise mehr als das Sechsfache des amtlichen Grenzwerts für das krebserregende Benzidin. Es ist damit nicht verkehrsfähig. Darüber hinaus fand das Labor unter anderem Chrom-VI, das zu den häufigsten Kontaktallergenen zählt und eigentlich verboten ist, ebenso krebsverdächtige polyzyklische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Anilin sowie Phthalat-Weichmacher. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: Vergleichsportale fĂĽr Hausratversicherungen
Die Vergleiche, die die Portale bieten, sind unsäglich. Die 17 Portale kürten beim Test acht unterschiedliche Tarife zum Sieger. Dazu geben sie unterschiedliche Preise für die gleichen Tarife an. Teils resultieren die Preisdifferenzen schlicht aus Fehlern. Ein Portal verbreitet wissentlich falsche Rankings. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: Hausratversicherungen
Die Preise und Leistungen von Hausratversicherungen unterscheiden sich extrem. Das zeigt eine neue Untersuchung, die das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST durchgeführt hat. In einem Modellfall kostet der günstigste Tarif beispielsweise 88 Euro pro Jahr, der teuerste mit 296 Euro drei Mal so viel. Doch der Preis ist nicht das einzige Kriterium, auf das Verbraucher achten sollten. Manche Tarife bieten nur einen mäßigen Schutz.
 
 

 
Neuerscheinung für fleischfreien Genuss: Sonderheft „VeggieLife“
Vegetarisch leben leicht gemacht mit dem Einsteiger-Magazin fĂĽr bewusste GenieĂźer. Entwickelt vom Vegetarierbund in Zusammenarbeit mit der Redaktion der Zeitschrift Vegetarisch Fit.

Berlin. 02.05.2012. Das Sonderheft „VeggieLife“ informiert die Leser auf 68 Seiten über die zehn wichtigsten Dinge, die jeder wissen sollte, der sich für eine vegetarische Ernährung interessiert. Von grundlegenden Informationen zur fleischfreien Ernährung, über Kochtipps und mehr als 30 attraktive Rezepte bis hin zu vegetarischen Produktvorstellungen und Bezugsquellen.„Das Sonderheft VeggieLife ist Genussfreude pur und gibt dem Leser alle wichtigen Informationen an die Hand, mit der sich eine pflanzliche Ernährungsweise praktisch und einfach gestalten lässt“, so Sebastian Zösch, Geschäftsführer des Vegetarierbund Deutschland (VEBU). In der VeggieLife findet der Leser außerdem wertvolle Tipps zur vegetarischen Ernährung auf Reisen, im Kindesalter, während der Schwangerschaft sowie im Alter.

Die VeggieLife ist für 4,90 Euro ab sofort überall im Zeitschriftenhandel erhältlich und erzielt eine Gesamtauflage von 50.000 Exemplaren. Bestellbar auch über info@vebu.de oder telefonisch unter: 030-20050799.

„Kochen und Genießen ohne Fleisch“ lautet das Motto der Zeitschrift „Vegetarisch Fit“, die 1993 gegründet wurde und sich als erster deutscher Zeitschriftentitel ausschließlich mit vegetarischer Ernährung beschäftigt.

Der VEBU ist die bundesweit einzige Interessenvertretung vegetarisch und vegan lebender Menschen in Deutschland. Seit seiner Gründung 1892 wirkt die Organisation mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit darauf hin, den Fleischkonsum in der Gesellschaft deutlich zu senken sowie die vegetarische Lebensweise als attraktive Alternative möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.
 
 

Leipzig: Zehn Komodowarane importiert
Junges Komodowaranweibchen / Foto: Zoo Leipzig
 
Leipzig: Zehn Komodowarane importiert
Zoo Leipzig vergrößert europäische Population

Sie sind da: Der Zoo Leipzig hat erfolgreich zehn junge Komodowarane (Varanus komodoensis) aus den USA importiert. Der Transport, dem knapp ein Jahr Vorbereitungszeit vorausgegangen ist, ist das Ergebnis globaler Artenschutzanstrengungen und hat im Rahmen eines Austausches zwischen dem europäischen und US-amerikanischen Zuchtprogramm stattgefunden. Ziel des international angelegten Projektes ist es, die genetische Variabilität für die weitere Zucht zu vergrößern, um mittelfristig eine stabile, selbsterhaltende Population auf beiden Kontinenten aufbauen zu können. Im Austausch gegen die zehn in Leipzig eingetroffenen Warane erhalten die USA zehn Exemplare aus Europa. „Mit diesem Projekt zeigt die internationale Zoogemeinschaft in beeindruckender Art und Weise, wie die weltweite Zusammenarbeit für den Artenschutz aussieht“, sagt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold, der als Präsident des Weltverbandes der Zoos und Aquarien (WAZA) das globale Populationsmanagement forcieren möchte.

Die jüngst in Leipzig eingetroffenen Komodowarane haben die Reise in den Spezialboxen gut überstanden und leben vorerst in der rückwärtigen Tierhaltung im Zoo Leipzig. Zwei im Oktober 2010 geschlüpfte, weibliche Tiere werden perspektivisch in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland zu sehen sein. Die übrigen werden an zoologische Einrichtungen in Deutschland und Europa abgegeben, um neue Zuchtpaare zu bilden. Bislang war der sieben Jahre alte Kampung, der im Vorjahr als erster Bewohner in die Tropenerlebniswelt Gondwanaland gezogen war, der einzige seiner Art in Deutschland. Bis die Neuankömmlinge aus Amerika im zuchtfähigen Alter sind, werden noch zwei bis vier Jahre vergehen. Dann erst werden die beiden Weibchen Festus und Pantai, die im Zoo Leipzig verbleiben, mit Kampung zusammengelassen – noch sind sie mit einer Länge von etwa 1,20 Meter zu klein und könnten zur Mahlzeit ihres künftigen Zuchtpartners werden.
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GrĂĽner Tee - warum er als gesund gilt und wer beim Verzehr aufpassen sollte
Gegen den Durst und zum Genießen: Grüner Tee befriedigt beide Ansprüche. Das leicht bittere, fruchtig riechende Getränk kann durch die Beigabe von Zitronensaft, Zimt oder Pfefferminze aromatisiert werden. Aber auch pur schmeckt grüner Tee vorzüglich - vorausgesetzt er wird richtig zubereitet. Das A und O beim Aufbrühen sind die richtige Dosierung...
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Buchtipp: Tobias Radloff
 
Buchtipp: Tobias Radloff "Schwarzspeicher"
Du kannst Dich nicht verstecken – ein packender Thriller über Deutschland in der nahen Zukunft und das Ende aller Geheimnisse und jeglicher Privatsphäre.

"Es geht um die Passagiere von Flug 799, Herr Minister. Bei ihrer Überprüfung haben wir einen Verstoß gegen das Schwarzspeichergesetz festgestellt, wodurch das Gefährdungspotenzial eines Passagiers auf 86 Prozent hochgeschnellt ist. Diese Person wurde als Gefährder eingestuft“. „Und wie gedenken Sie, gegen den Gefährder vorzugehen?" Littek wusste, wie die Antwort zu lauten hatte: „Mit aller gebotenen Härte“. Mit diesen Worten lässt Tobias Radloff, Autor und studierter Informatiker, seinen Zukunftsthriller „Schwarzspeicher“ beginnen.

Meph, lebt in einem Internetcafé, ist ein sorgloser Netzbewohner und stellt sein Leben als Livestream ins Netz stellt. Doch Meph gerät ins Visier des IKM (Informations- und Kommunikationsministerium), das nach einem verheerenden Terroranschlag geschaffen wurde und Sicherheit durch unbeschränkten Zugriff auf sämtliche Daten verspricht. Für Meph beginnt eine rasante Jagd durch eine Stadt, in der jede Bewegung aufgezeichnet und jedes Gesicht überprüft wird. Während Meph immer verzweifelter um sein Leben und seine Freiheit kämpft, kommt er dem größten aller Geheimnisse immer näher: Wer ist dieser „Ephraim“, dem es gelungen ist, ein ganzes Land in Angst und Schrecken zu bomben?

Die von Radloff beschriebenen Kontrollmechanismen der staatlichen Verfolgungsbehörden basieren auf bereits vorhanden und von den Behörden auch hierzulande genutzten Informationstechniken. „Schwarzspeicher“ bietet weit mehr, als nur dicht gepackte Spannung und überzeugende Charaktere. Der Roman zeigt ein realistisches Szenario, das manchen Leser vor einer allzu leichtfertigen Präsenz im Internet (ob Facebook oder andere Soziale Netzwerke) warnen sollte.

Spreeside Verlag 2012, 368 Seiten, EUR 9,99 (D), 10,10 (A)
ISBN 978-3-939994-28-2

ACHTUNG VERLOSUNG:

Wir verlosen drei Exemplare des neuen Thriller "Schwarzspeicher" von Tobias Radloff unter unseren Lesern. Um an der Verlosung teilzunehmen, bitte mit dem Kontaktformular eine eMail mit dem Betreff "Schwarzspeicher" schreiben und dabei Name und Adresse mitteilen. Teilnahmeschluss ist der 21. Mai 2012. Die Gewinner werden per eMail benachrichtigt und im prolixletter namentlich bekannt gegeben. Viel GlĂĽck.
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Vierte „Nacht der Umwelt“ am 4. Mai
Ornithologische Abendspaziergänge zu Eulen und
Feldermäusen, Beobachtungen vom Hochsitz, nächtliche
Fackelwanderung oder Nachtwache am Kohlenmeiler

Am Freitag, 4. Mai, findet die vierte „Nacht der Umwelt“ statt.
Die sieben unterschiedlichen nächtlichen Veranstaltungen
beginnen ab 18 Uhr an verschiedenen Stellen in Freiburg und
werden vom Umweltschutzamt gemeinsam mit dem Forstamt
organisiert und koordiniert.

Um 18 Uhr beginnt die diesjährige „Nacht der Umwelt“ mit
einem ornithologischen Abendspaziergang durch den
nächtlichen Wald im Sternwald. Der Vogelkundler Frank
Hohlfeld zeigt, erlauscht und erklärt den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern, wie die Vogelschar in der Dämmerung zur Ruhe
kommt, wo die Vögel schlafen, und wer von den gefiederten
Freunden noch nachts auf der Pirsch ist. Wenn möglich, bitte
Fernglas mitbringen. Treffpunkt ist am Parkplatz an der
Gaststätte Waldsee.

FĂĽr Jugendliche und fĂĽr Familien mit Kindern ab acht Jahren
findet um 18.30 Uhr eine Führung „Unterwegs zu den Eulen -
entdecken und beobachten von Nachttieren“ statt. Kinder und
Erwachsene profitieren von der hervorragenden Orts- und
Naturkenntnis von Gisela Friederich, der Leiterin der
„Naturjugend im NABU“, die viele spannende Geschichten zu
den Tieren, die man nachts hören und sehen kann, erzählt.
Treffpunkt ist am Parkplatz an der Gaststätte Waldsee. Die
FĂĽhrung dauert etwa zwei Stunden.

Zwischen Dämmerung und Nacht auf einem Hochsitz im
Freiburger Stadtwald zu verbringen, bietet das Forstamt ab 19
Uhr an. In den Forstrevieren Rosskopf und Waldsee können
Interessierte den Wald bei Nacht erleben. Stille und
zunehmende Dunkelheit schärfen die Wahrnehmung und mit
etwas GlĂĽck und Geduld kann man Wildtiere beobachten.
Warme Kleidung und Sitzunterlagen wird empfohlen.
Ferngläser lohnen sich nur, wenn sie besonders lichtstark
sind. Treffpunkt ist am Forsthaus Revier Rosskopf in der
Kartäuserstraße 129 und für das Revier Waldsee in der
WaldseestraĂźe 90. Das Forstamt sorgt fĂĽr den gemeinsamen
Transfer zu dem Hochsitz und holt alle Teilnehmerinnen und
Teilnehmer wieder ab.

Ebenfalls um 19 Uhr findet eine gefĂĽhrte Wanderung durch
den nächtlichen Wald statt. Wandern Sie mit dem Förster zu
ausgewählten Plätzen und erfahren Sie mehr über das
Ă–kosystem Wald bei Nacht. Die Tour dauert rund vier
Stunden. Treffpunkt ist am Forstamt in der GĂĽnterstalstraĂźe 71.

Um 20 Uhr lädt das Forstamt zu einem besonderen Erlebnis
ein: Eine nächtliche Fackelwanderung durch den
Skulpturenpfad beim WaldHaus mit dem KĂĽnstler Thomas
Rees. Insgesamt 17 Skulpturen, vom schlafenden Riesen,
Wurzelkopf, Wächter, Einhorn, Langnasen bis zu
Schneewittchen sind entlang des Pfades, der beim WaldHaus
beginnt, zu bestaunen. Jede einzelne Skulptur erzählt eine
eigene Geschichte und handelt von Märchen und Mythen. Die
Fackelwanderung dauert etwa drei Stunden. Treffpunkt ist am
Parkplatz an WaldHaus.

Gleichzeitig findet um 20 Uhr eine Nachtwache am
Kohlenmeiler beim Bohrerweiher statt. Die Nachtwache
dauert voraussichtlich drei Stunden, Treffpunkt ist am
Parkplatz „Im Bohrer“.

Als letzte Veranstaltung im Rahmen der Nacht der Umwelt
findet um 20.30 Uhr eine FĂĽhrung und Exkursion
„Fledermäuse am Waldsee“ mit der „Aktion
Fledermausschutz“ unter Leitung des Experten Edmund
Hensle statt. Selbst heute noch werden Fledermäuse als
blutrĂĽnstige oder magische Tiere beschrieben. Durch ihre
nächtliche Lebensweise und ihren geräuschlosen Flug sind
sie den Menschen seit jeher unheimlich. Bei dieser Exkursion
erfahren Besucherinnen und Besucher mit Hilfe von
Nachtsichtgeräten, wie das Leben der Fledermäuse, die
nachts am Waldsee Insekten jagen, jenseits aller Legenden
und Mythen tatsächlich aussieht und weshalb sie unsere Hilfe
brauchen. Bei geeigneter Witterung können sogar
unterschiedliche Fledermausarten identifiziert und gezeigt
werden. Treffpunkt ist am Bootshaus am Waldsee.

Da die Teilnehmerzahl fĂĽr alle sieben Veranstaltungen
begrenzt sind, bitten wir um Anmeldung unter der
Telefonnummer: 201-6110 oder unter umweltschutzamt@stadt.freiburg.de
 
 



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