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Dienstag, 24. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
Der Tuniberg wird um eine Attraktion reicher
Drei neue Themenpfade werden in Tiengen und Opfingen
eingeweiht

An Fronleichnam, Donnerstag, 7. Juni, werden um 16 Uhr
an der Alten Breisacher Strasse im Gewann Kammertal in
Tiengen beim Schulsportgelände an der dortigen
Eingangsportaltafel zunächst der Schwarzkehlchenpfad sowie
im Anschluss daran ab 17.15 Uhr am Opfinger Rathaus der
dortige Eidechsenpfad und der Panoramaweg von
UmweltbĂĽrgermeisterin Gerda Stuchlik gemeinsam mit den
Ortsvorstehern von Tiengen und Opfingen, Ruthild Surber,
und Hans-JĂĽrgen Stadelhofer, eingeweiht.

Zur Einrichtung der neuen Themenpfade erklärt
Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik: „Ich freue mich
besonders, dass auf den Themenpfaden, dem
Schwarzkelchenpfad in Tiengen und dem Eidechsenpfad und
Panoramaweg in Opfingen, so viel ĂĽber die einzigartige Flora
und Fauna des Tunibergs zu erfahren ist. Mit dieser
Wissensvermittlung ist ein weiterer wichtiger Beitrag zum
Erhalt der Artenvielfalt geleistet.“

Ausgangspunkt fĂĽr die Planungen der beiden Themenpfade
war 2010 die Einweihung des Burgunderpfades am Westrand
des Tunibergs mit seinem Endpunkt auf Gemarkung
Munzingen. Nach der erfolgreichen Einweihung dieses ersten
Pfades setzten sich die Ortsvorsteher von Tiengen und
Opfingen gemeinsam mit Ortschaftsratsmitgliedern, örtlichen
Sachkundigen und den Expertinnen und Experten des
städtischen Umweltschutzamts zusammen.

Zunächst galt es, eine attraktive Wegeführung zu finden.
Parallel begann auch die Suche nach geeigneten Standorten
fĂĽr die Thementafeln in Tiengen und Opfingen mit den
einzigartigen Besonderheiten des Tunibergs. Zusätzlich
wurden Faltblätter zu den beiden Pfaden erstellt, die pünktlich
zur Eröffnung vorliegen und künftig bei den Ortsverwaltungen
erhältlich sind, aber auch in der Bürgerinformation des
Rathauses in der Innenstadt ausliegen. Finanziert werden die
Themenpfade anteilig von den Ortsverwaltungen und dem
Umweltschutzamt.

Wer auf dem Tiengener Pfad mit einer Gesamtlänge von rund
sieben Kilometern geht, kann die zahlreichen
unterschiedlichen Lebensräume mit ihren
Lebensgemeinschaften näher kennen lernen, und mit Glück
und ein wenig Geduld erfahren, was die Thementafeln an
Interessantem vermitteln. So dĂĽrfte es kein Problem sein, am
Standort Lößwand die dort häufig anzutreffenden Wildbienen
zu finden. Auch beim Standort „Magersaum und
Trockengebüsch“ kann der aufmerksame Beobachter in der
warmen Jahreszeit die Gottesanbeterin antreffen.

Weitaus seltener dürfte der Steinkauz bei den Obstbäumen zu
sehen sein. Hier mĂĽssen sich die Wanderinnen und Wanderer
zunächst mit den Informationen auf der Thementafel
begnügen. Die Tafeln beschäftigen sich aber nicht
ausschlieĂźlich mit der Tier- und Pflanzenwelt. An einigen
Standorten geht es einfach nur um den Genuss des
Landschaftsbildes oder die Geschichte der Agrarlandschaft
am Tuniberg. Tiengens Ortsvorsteherin Ruthild Surber erklärt
und dankt: „Durch das Engagement der Mitglieder des
Ortschaftsrates, Klaus Lehn und Norbert Wilbs vom
Umweltschutzamt und eines sachkundigen BĂĽrgers war die
Umsetzung des Themenpfads erst möglich“.

Die neuen Opfinger Themenpfade, der Eidechsenpfad mit einer
Wegstrecke von rund 6,5 Kilometern und der deutlich kĂĽrzere
Panoramaweg mit etwa 3,5 Kilometern Länge, reihen sich in
eine Reihe dort bereits beschilderter Wanderwege, wie den
Weinlehr- und Burgunderpfad ein. Opfingen hat sich aber nicht
nur auf den Tuniberg beschränkt. Zusätzlich führt ein Rundweg
in der östlich vorgelagerten Ebene zu den Besonderheiten im
Mooswald. Die beiden neu angelegten Pfade widmen sich
schwerpunktmäßig der Pflanzen-, vor allem aber der Tierwelt
des Tunibergs. So zeigt eine Thementafel auf, wo beim
abendlichen Wandern beispielsweise die so genannten Jäger
der Nacht, Fledermäuse auf Beutejagd, entdeckt werden
können, nämlich im Griestal.

Fledermäuse dürften auch bald in eine weitere Attraktion auf
dem Eidechsenpfad Einzug halten, in einen aus dem Zweiten
Weltkrieg stammenden Sanitätsbunker, der erst kürzlich
freigelegt wurde. Auf den neuen Themenpfaden kann man auch
einiges ĂĽber die Kulturgeschichte des Tunibergs erfahren. So
wird auf einer Thementafel am Beispiel von Wippertskirch ĂĽber
die dortige Siedlungsgeschichte informiert. In die gleiche
Richtung zielt auch die Thementafel „Höhlen und Stollen“, über
deren frühere Funktion aufgeklärt wird. Opfingens Ortsvorsteher
Hans-JĂĽrgen Stadelhofer lobt besonders seinen Stellvertreter
Walter Höfflin, der das Vorhaben stetig vorantrieb.

Mit den neuen Themenpfaden werden den vielen Wanderinnen
und Wanderern und Erholungssuchenden am Tuniberg neue,
eindrucksvolle Wege mit interessanten Informationen
angeboten. Besucherinnen und Besucher können für ihre
Touren die umweltfreundlichen, schnellen Ă–PNV-Verbindungen
oder die vielen, gut ausgebauten Radwege zu den
Tuniberggemeinden nutzen
 
 

Naturgenuss durch Ihre Linse gesehen
 
Naturgenuss durch Ihre Linse gesehen
Die Naturgarten Kaiserstuhl GmbH lädt zum Fotowettbewerb ein

Wollen Sie die Einzigartigkeit des Kaiserstuhls mit Ihrer Kamera einfangen und gleichzeitig attraktive Preise gewinnen? Dann nehmen Sie am Fotowettbewerb unter dem Motto „Naturgenuss im Naturgarten Kaiserstuhl“ teil. Zeigen Sie uns, was sie unter Naturgenuss verstehen. Ist es eine sommerliche Wanderung durch die Rebterrassen, ein Bienenfresser beim Höhlenbau, ein Vulkanspargel-Menü bei Kaiserstühler Gastlichkeit oder ein Kirschbaum während der Blüte? Lassen Sie uns gemeinsam auf die Schönheit des Kaiserstuhls aufmerksam machen und so zum Erhalt dieser besonderen Kulturlandschaft beitragen. Für die Teilnahme an dem Wettbewerb ist keine Anmeldung erforderlich. Stellen Sie einfach Ihr schönstes Geniesserbild bis zum 24. Juni 2012 auf www.kaiserlich-geniessen.de. Außerdem können Sie auch selbst Ihren Favoriten auf der angegebenen Website und auf den Kaiserstuhl - Tuniberg - Tagen am 21./22. Juli in Merdingen küren, an welchen auch die Preisträger bekannt gegeben werden. Über Ihre Teilnahme freuen sich die Naturgarten Kaiserstuhl GmbH und PLENUM.
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Es summt wieder: Bienensonntag auf dem Mundenhof
am 10. Juni von 11 bis 17 Uhr

Wie füttern Bienen ihre Brut? Wie unterscheiden sich Königin,
Drohne und Arbeiterin? Und wie kommen sie durch den kalten
Winter? Das und vieles mehr rund um das Leben der Bienen
gibt es beim groĂźen Bienensonntag am 10. Juni, von 11 bis 17
Uhr auf dem Mundenhof zu erfahren.

Beim Bienenhaus im Eingangsbereich des Naturerlebnisparks
verraten Imkerin Angelika Fischhaber und die beiden Imker
Otto Link und Edelbert Faller Wissenswertes ĂĽber die kleinen
Fluginsekten und stehen fĂĽr Fragen zur VerfĂĽgung. Bei
Führungen durch das Bienenhaus können große und kleine
Besucherinnen und Besucher einen eigenen Eindruck von den
fleiĂźigen Tierchen gewinnen. Schmerzhafte Stiche braucht
dabei niemand zu fĂĽrchten, es werden SchutzanzĂĽge bereit
gestellt. Vom Nutzen der Bienen kann man sich auch in einer
Kostprobe ĂĽberzeugen: Es gibt frischen Honig vom
Mundenhof und Produkte aus Honigwachs zu kaufen.
 
 

foodsharing - Essen teilen, anstatt es wegzuwerfen!
 
foodsharing - Essen teilen, anstatt es wegzuwerfen!
Das neue Projekt der Autoren von
TASTE THE WASTE und dem Buch DIE ESSENSVERNICHTER

Seit dem Kinostart des Dokumentarfilms TASTE THE WASTE wird in Deutschland und ganz Europa über das Thema Lebensmittelverschwendung diskutiert. Knapp 82 Kilogramm im Wert von ca. 300 Euro wirft jeder Bundesbürger im Schnitt pro Jahr weg. Zwei Drittel des Abfalls wären vermeidbar, weil die weggeworfenen Lebensmittel noch genießbar sind!

Foodsharing, das Folgeprojekt von TASTE THE WASTE, richtet sich besonders an die jüngere Generation. Diese Zielgruppe wirft leider auch am meisten Lebensmittel weg, wie die Studie herausfand, die Bundesernährungsministerin Ilse Aigner im März der Öffentlichkeit vorstellte.

„Unser Ziel, die Wertschätzung von Lebensmitteln zu vergrößern, möchten wir auf spielerische Art und Weise erreichen“, so Valentin Thurn. Die Idee ist eine Internet-Tauschbörse: Privatpersonen und Firmen können dort ihre Lebensmittelüberschüsse zur Abholung eintragen, anstatt sie in den Müll zu schmeißen. Dafür müssen eine Internetdatenbank, eine für mobile Endgeräte optimierte Webseite und je eine App für native iOS und Android konzipiert und programmiert werden. Diese Dienste sollen kostenlos sein.

Die Crowdfunding-Kampagne auf www.foodsharing.de, mit der die Mittel fĂĽr die Programmierung der Internetdatenbank und der Smartphone-App zusammengetragen werden, ist bereits im Gange. Neben vielen Privatleuten hat als erstes Handelsunternehmen die Berliner Bio-Supermarktkette BIO COMPANY UnterstĂĽtzung zugesagt. Auch der Gertrudenhof in HĂĽrth hat sich groĂźzĂĽgig an der Finanzierung beteiligt.
Aber auch jeder einzelne, der dieses Projekt unterstützen möchte, kann auf www.foodsharing.de. zum Beispiel die DVD von TASTE THE WASTE für 30 € bestellen, handsigniert vom Regisseur. Oder das im Herbst erscheinende TASTE THE WASTE - Kochbuch, noch bevor es offiziell im Buchhandel erscheint.

Mit der Initiative Foodsharing ist keine Gewinnerzielungs-Absicht verbunden, deshalb haben die Autoren Valentin Thurn und Stefan Kreutzberger den gemeinnützigen Verein „Fair-Teilen e.V.“ initiiert, der das Projekt realisieren wird. Die Gründungsversammlung findet am 11. Juni 2012 in Köln statt.

Kontakt:

fair-teilen e.V.
Marsiliusstr. 36
50937 Köln
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NABU-Riesenbanner zeigt: Deutschland betoniert sich weiter zu
Foto: Guido Rottmann, NABU
 
NABU-Riesenbanner zeigt: Deutschland betoniert sich weiter zu
Tschimpke: Jeder Hektar verbaute Landschaft ist ein Hektar zu viel

Berlin – Mit einer „raumgreifenden“ Aktion hat der NABU auf den alarmierenden Landschaftsverbrauch durch den Bau von Wohnhäusern, Straßen und Gewerbegebieten aufmerksam gemacht. Auf dem Berliner Schlossplatz zeigten NABU-Aktive mit einem Riesenbanner, wie viel Landschaft in Deutschland verbaut wird: 570 Quadratmeter pro Minute, 82 Hektar jeden Tag. Das entspricht etwa 120 Fußballfeldern. Nur ein Drittel der Fläche dürfte es sein, gelte das Ziel der Bundesregierung für 2020 schon heute. Danach soll der tägliche Flächenverbrauch auf 30 Hektar pro Tag reduziert werden. Der „30-Hektar-Tag“ markiert den Tag im Kalender, an dem das „Jahresbudget 2020“ für neu verbaute Flächen bereits aufgebraucht wäre. In diesem Jahr ist dies der 4. Juni.

Den noch langen Weg bis zum 30-Hektar-Ziel führten die NABU-Aktiven im Zeitraffer vor: Begleitet von ohrenbetäubendem Baulärm entrollten sie ein Riesenbanner, dessen Größe dem aktuellen Landschaftsverbrauch pro Minute entspricht. Anschließend klappten sie es – entsprechend dem 30-Hektar-Ziel – auf ein Drittel der Fläche zusammen, die ein knallrotes „Ziel-Banner“ mit klarer Botschaft bedeckte: „208 Quadratmeter pro Minute sind mehr als genug!“

Die Aktion stand unter der Schirmherrschaft von Bundesforschungsministerin Annette Schavan und war zugleich offizieller NABU-Beitrag zum Deutschen Aktionstag Nachhaltigkeit, der dieses Jahr ebenfalls auf den 4. Juni fiel. Die Bundesregierung hat sich in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 den täglichen Flächenverbrauch auf 30 Hektar zu reduzieren. „Das wäre auf jeden Fall ein Meilenstein. Angesichts sinkender Bevölkerungszahlen ist aber jeder Hektar neu verbaute Landschaft ein Hektar zu viel“, betonte Olaf Tschimpke, NABU-Präsident und stellvertretender Vorsitzender des Rats für Nachhaltige Entwicklung.

In den nächsten Wochen werden die Riesenbanner zu Partnergemeinden des NABU touren, um dort bei den Bürgern für ein nachhaltiges Flächenmanagement zu werben. Auch im nächsten Jahr wird der NABU den 30-Hektar-Tag als Aktionstag fortführen, „um das 30-Hektar-Ziel immer im Blick und Bewusstsein zu haben“, kündigte Tschimpke an.
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CD-Tipp: UGB-Rezeptsammlung
 
CD-Tipp: UGB-Rezeptsammlung "Vegan genieĂźen"
Vom Kürbisragout mit Linsensprossen über die Grünkern-Bohnen-Pfanne bis zum Kastanienpüree mit Dörrfruchten: In der neuen Rezeptsammlung "Vegan genießen" auf CD finden Sie mehr als 80 vegane Rezepte, die lecker schmecken, leicht gelingen und ganz ohne tierische Zutaten auskommen. Sortiert in neun Kapitel werden Sie bei frischen Salaten, köstlichen Brotaufstrichen oder raffinierten Suppen fündig. Mit einem Klick können Sie ebenso delikate Gemüsegerichte, originelle Desserts und süße Gebäcke aufrufen. Die Gerichte sind so ausgewählt und zusammengestellt, dass sie ohne extravagante Zutaten oder Speziallebensmittel munden und zudem den Empfehlungen der Vollwert-Ernährung entsprechen. Gleichzeitig berücksichtigen sie die besonderen Nährstoffbedürfnisse von Veganern. Einige Rezepte enthalten Produkte aus Sojabohnen wie Tofu oder Sojasahne. Sie lassen sich durch andere pflanzliche Alternativen wie Lopino, Hafer-, Reis- oder Dinkelsahne austauschen. Die Rezepte sind für Menschen mit Laktoseintoleanz ebenso geeignet wie für Allergiker, die auf Hühnereiweiß oder Milcheiweiß reagieren.

Das Besondere an der CD-ROM: Alle Rezepte sind vielfach erprobt und gelingen auch Einsteigern. Die Anleitungen sind leicht verständlich und Schritt für Schritt in jeder Küche umsetzbar. Die Zutaten sind hundertprozentig vollwertig und daher in gut sortierten Bioläden erhältlich. Angaben wie Zubereitungszeit, ob einfach, schnell oder für ein Büfett geeignet, erleichtern Ihnen die Auswahl. Sie finden Anregungen für die vegane Alltagsküche ebenso wie für tierisch-eiweißfreie Köstlichkeiten, die sich für Feste oder für ein Büfett eignen. Die Mengen sind für vier Personen ausgelegt. Wer für weniger Personen kochen oder backen möchte, kann die Zutaten einfach halbieren.

Die Rezeptsammlung „Vegan genießen" ist für 14,80 Euro (zzgl. Versand) im UGB-Medien-Shop erhältlich: www.ugb-verlag.de
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Podiums- und Vortragsveranstaltungen zu Energie, Klima- und Umweltschutz
bietet das Samstags-Forum Regio Freiburg am 16., 23. und 30. Juni 2012 bei seiner 14. Reihe im Hörsaal 1015, Kollegiengebäude 1, Platz der Universität 3 (Stadtmitte) der Universität Freiburg i.Br.. Für anschließende Führungen zu Kühlen mit der Sonne und stromerzeugenden Heizungen ist Anmeldung erforderlich an ECOtrinova e.V., ecotrinova@web.de oder T. 0761-21687-30, Fax -32 beim Treffpunkt Freiburg bis jeweils 2 Tage zuvor. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter ist der Freiburger Verein ECOtrinova e.V. mit der unabhängigen Studierendenvertretung u-asta der Universität, unterstützt vom Agenda21-Büro Freiburg, Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee, Deutschen Frauenring Ortsring Freiburg, KlimaBündnis Freiburg, Zentrum für Erneuerbare Energien ZEE der Universität, von der Energieagentur Regio Freiburg, Architekten­kammergruppe Freiburg, und weiteren Partnern. Schirmherrin ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.

Samstag 16.6.2012 10:30 Podiumsdiskussion zum Thema
„Klimaneutrales Freiburg. Welche Strategien und Maßnahmen? Was trägt sich finanziell und sozial?“. Es wirken mit Sprecher der Stadt Freiburg i.B., der Architektenkammer, des Öko-Instituts, des Klimabündnis-Freiburg, vom Büro Büro Solares Bauen und angefragte weitere.

und Führung: 13:15 Thema: „Energiesparend solar kühlen: Greentherm Cool Center“, Gewerbeakademie Freiburg. Mit Dipl.-Ing. Anna R. Petry Elias, Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme Freiburg. Anmeldung s.o.

Samstag 23.6.2012 10:30 Podiumsdiskussion zum Thema
„Blockheizkraft: wirtschaftliche, energiesparende, klimaschonende stromerzeugende Heizungen für BürgerInnen und Stadtteile“. Es wirken mit Sprecher des Klimabündnis Freiburg, des Bürgervereins Oberwiehre-Waldsee, vom Büros Energy-Consulting-Meyer und angefragte weitere

und Führung13:15 Thema: „BHKW – Blockheizkraft - stromerzeugende Heizung in Betrieb“ Gezeigt wird eine Anlage in Freiburg. Anmeldung s.o.

Samstag 30.6.2012 10:30 Vortrag zum Thema
Nanoteilchen – Winzlinge im Visier. Chancen – Risiken – Verbraucherschutz und Gesundheitsvorsorge. Wo bleibt die Vorsorge des Staates? Einführungsvortrag mit praktischen Beispielen. Es spricht Barbara Dohmen, Umweltmedizinerin, Murg/Baden
 
 

Das Original KaiserstĂĽhler Rebhisli
KaiserstĂĽhler Rebhisli / Foto: PLENUM Naturgarten Kaiserstuhl
 
Das Original KaiserstĂĽhler Rebhisli
Präsentiert von
Plenum Naturgarten Kaiserstuhl, Kaiserstuhl- Touristik Ihringen und kk&T

Das neue Rebhisli.
Der Schwarzwald hat die Kuckucksuhr, was haben wir? Lange musste Sabine Bauder, Leiterin der Kaiserstuhl- Touristik in Ihringen, nicht nachdenken. Denn neben Reben ist für das von Weinanbau geprägte Vulkangebirge wohl kaum etwas typischer als das Rebhisli.
Zusammen mit der cleveren SchĂĽlerin und Jungunternehmerin Annika Kappler war der Weg von der Idee bis zum fertigen Rebhisli im Mitnahmeformat nicht mehr weit.

Die Idee hinter dem Rebhisli.
Das Rebhisli ist 100% Kaiserstuhl. Und zwar ohne Kompromisse. Das Material für das Rebhisli, 100% wertvolles Eichenholz, stammt ausschließlich von Bäumen aus dem Kaiserstuhl. Die kostbaren Baumriesen werden jedoch nicht gefällt, um daraus Rebhisli herzustellen. Nur kranke Bäume, die beispielsweise aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht ohnehin gefällt werden müssen, oder solche, die ihr Zielalter erreicht haben, werden später ein Rebhisli. Alle Rebhisli werden zudem von im Kaiserstuhl ansässigen kleinen Handwerksbetrieben gefertigt. Und: Jedes Rebhisli ist ein Unikat, denn Holz ist ein natürlicher Rohstoff.
Kein Wunder also, das PLENUM Naturgarten Kaiserstuhl dem Rebhisli sein Siegel aufgedrückt hat: „Global ökologisch denken - lokal nachhaltig handeln!“ 5€ vom Erwerb jedes Rebhisli gehen an PLENUM Naturgarten Kaiserstuhl für die Umsetzung weiterer Naturschutzmaßnahmen.
Apropos nachhaltig: Mit dem Rebhisli- Setzlings-Gutschein können Sie ab August 2012 selbst etwas für die Nachhaltigkeit tun: Lassen Sie einen Baum pflanzen. Mit jedem auf der Website www.kkut.net eingelösten Gutschein wird an einer passenden Stelle im Kaiserstuhl ein Baum gepflanzt. Dabei stehen Ihnen die Kaiserstühler Förster gern mit Rat und Tat zur Seite.

Das Rebhisli kann mehr als „Kuckuck“.
Eins gleich Drei? Beim Rebhisli stimmt die Rechnung. Denn jeder „Hausbesitzer“ hat die Wahl unter drei Verwendungsmöglichkeiten seiner Miniaturhütte. Ein originelles Weinregal im Wohnzimmer, ein Vogelfutterhaus auf dem Balkon oder ein Vogelhäuschen im Garten – beim Rebhisli ist alles drin. Sie entscheiden erst beim Zusammenbau, welche Funktion Ihr Rebhisli einmal haben wird.

Die Geschichte des Rebhisli.
So lange es Weinbau gibt, gibt es die Rebhisli. Noch heute ist im Weinberg vieles Handarbeit. Vor wenigen Jahrzehnten galt dies zu 100%. So verbrachten die Weinbauern oft viele Stunden in den Reben, ohne mit dem Schlepper oder dem Auto einmal schnell nach Hause fahren zu können. Im Rebhisli fanden sie Schutz vor Wind und Regen und konnten dort auch ihre Gerätschaften verstauen. Wichtigste Funktion der Häuschen und ihr eigentlicher Entstehungsgrund war jedoch das Sammeln von Wasser. Sobald es regnete, wurde das kostbare Nass von den Dächern der Rebhisli in eine Zisterne unterhalb der Hütte geleitet. Für die regenfreie Zeit hatte man so einen Wasservorrat, der nicht erst mühsam in den Weinberg transportiert werden musste

Heute hat das Rebhisli diese ursprüngliche Bedeutung verloren. Umso größer ist aber sein kulturhistorischer Wert als Bestandteil einer Landschaft und Region. Das Kulturgut Rebhisli darf nicht verloren gehen! Mit dem Miniatur-Rebhisli rückt das Original wieder ins Bewusstsein. Nach und nach wird im Kaiserstuhl bereits begonnen, alte Rebhisli wieder herzurichten und neuen Bestimmungen zuzuführen. Als Rastplatz für Wanderer beispielsweise. Und auch einen gefiederten Liebhaber hat das Rebhisli seit geraumer Zeit gefunden: Der seltene Wiedehopf hat es als bequemen und sicheren Nistplatz entdeckt. Eine Funktion der liebenswerten Holzhütten wird sich aber wohl niemals ändern: Wie schon in vergangenen Zeiten werden die putzigen Kleinode inmitten der Natur auch zukünftig Orte für romantsche Stunden bleiben.

Verkaufsstart: Ihringer Weintage, 8. bis 11. Juni 2012. Das Rebhisli ist für 59 € bei den Winzergenossenschaften und in den meisten Verkaufsstellen von „Kaiserlich genießen“ – Produkten erhältlich.
 
 



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