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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

Tartex feiert - Feiern Sie mit!
 
Tartex feiert - Feiern Sie mit!
1962 rollten die ersten Dosen mit pflanzlichen Brotaufstrichen in Freiburg vom Band. Jetzt öffnet Tartex die TĂŒren des Werkes fĂŒr Sie zum großen Fest.

Veggies, gesundheitsbewusste Genießer und Bio-Fans – Tartex-Liebhaber sind so vielfĂ€ltig wie die Produkte. Mit Hefe-Pasteten, pflanzlichen Brotaufstrichen aus Sonnenblumenkernen oder HĂŒlsenfrĂŒchten, Senfen und Saucen macht Tartex seit Jahrzehnten Lust auf vegetarischen Genuss. Als Pionier und Wegbereiter fĂŒr den ersten vegetarischen Brotaufstrich auf Hefebasis bringt Tartex die Delikatess-Pastete nach der Rezeptur von 1962 mit echtem SchwarzwĂ€lder RĂ€uchersalz nun als JubilĂ€umsedition wieder in den Handel. In jeder Dose stecken Erfahrung und Leidenschaft aus 50 Jahren. Lassen Sie es sich schmecken – nicht nur auf Brot!

Am 23.06. von 11-18 Uhr feiert Tartex das Werks-JubilĂ€um und Sie können dabei sein! Es erwartet Sie ein Programm fĂŒr die ganze Familie. Die Großen können bei einer interessanten WerksfĂŒhrung und im "Museum" mehr ĂŒber Tartex erfahren, bei der Tombola gewinnen oder einfach auf der RasenflĂ€che entspannen, wĂ€hrend die Kleinen sich schminken lassen, Dosen werfen und auf der HĂŒpfburg toben.

FĂŒr das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt: NatĂŒrlich gibt es viele Leckereien von Tartex zum Probieren! Vebu Chefkoch Jerome Eckmeier wird demonstrieren, dass sich die Tartex Produkte hervorragend zum Kochen eignen (Kochshows: 14 Uhr, 16 Uhr) und auch unsere Partner Allos, Whole-Earth und Taifun bieten Veggie-SpezialiĂ€ten an. Der Erlös der Einnahmen wird gespendet.

Lassen Sie sich informieren, unterhalten und kaufen Sie tolle Produkte bei unseren interessanten Partner-StĂ€nden. Mit einem Stand vertreten sind z.B. der Vegetarierbund, zĂŒndstoff (fair produzierte Kleidung), waschbĂ€r, Reformhaus Steinhart, VITA Naturmarkt, mahl vegetarisch und noch viele Andere.

Parkmöglichkeiten stehen begrenzt auf dem GelĂ€nde der Firma Micronas zur VerfĂŒgung. Bitte weichen Sie auf öffentliche Verkehrsmittel aus. Die Haltestelle "StĂŒbeweg" befindet sich direkt vor dem WerksgelĂ€nde

Datum: Samstag, 23.06.2012
Uhrzeit: 11 bis 18 Uhr
Ort: Tartex WerksgelÀnde (Hans-Bunte-Str. 8a, 79108 Freiburg)

Programm:

- Leckere Veggie-SpezialitÀten
- Bunte Mischung aus Informations- und VerkaufsstÀnden (schauen Sie gerne am VEBU-Infostand vorbei)
- WerksfĂŒhrungen
- Kochshows mit VEBU-Koch JĂ©rĂŽme Eckmeier
- Kinderprogramm mit HĂŒpfburg, Kinderschminken und vielem mehr
- Große Tombola
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Buchtipp: Martina Hahn und Frank Herrmann:
 
Buchtipp: Martina Hahn und Frank Herrmann: "Fair einkaufen - aber wie?"
Der Ratgeber fĂŒr fairen Handel, fĂŒr Mode, Geld, Reisen und Genuss.

Mit einem Vorwort von Gerd Billen, Vorstand des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen

Immer mehr Verbraucher möchten wissen, wo sie fair gehandelte Lebensmittel erhalten: In welchem Laden hÀngen T-Shirts, die nicht von Kindern zusammengenÀht worden sind? Wo kann eine Reise gebucht werden, bei der auch das ZimmermÀdchen einen gerechten Lohn erhÀlt und welcher Investmentfonds ist wirklich nachhaltig angelegt?

Mithilfe dieses Ratgebers kann jede und jeder fair konsumieren – vom Szene-Kenner ĂŒber den Fairtrade-Einsteiger bis hin zum Bio-KĂ€ufer. Hier findet sich alles, um sich zurechtzufinden: ausfĂŒhrliche Hintergrundinfos, jede Menge Adressen, Weblinks, Literaturempfehlungen und Einkaufstipps.

Faire Biketour 77 Orte – 111 Tage – 4.444 km

Frank Herrmann plant fĂŒr die Zeit von Juni bis September 2012 eine faire Fahrradtour durch ganz Deutschland. »Fair« deswegen, weil er bei seinen Stationen VortrĂ€ge u. a. ĂŒber Fairen Handel halten wird und so Menschen informieren möchte, wie sie ihren Lebensstil nachhaltiger gestalten können. In seinem Blog www.faire-biketour.blogspot.de informiert der Radler ĂŒber sein Vorhaben, die Reiseroute und dokumentiert ab Anfang Juni seine Erlebnisse. Frank Herrmann ist derzeit auf der Suche nach Partnern, die an einer Vortragsveranstaltung interessiert und/oder bereit sind, ihm fĂŒr eine Nacht eine Unterkunft zur VerfĂŒgung zu stellen. Wer Interesse hat, kann Frank Herrmann per Mail unter frank_herrmann@yahoo.com kontaktieren.

Brandes & Apsel Verlag 2011, 340 Seiten, EUR 24,90
ISBN 978-3-86099-610-2
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Zoo Leipzig stellt Masterplan 2020 vor
Unterwassertunnel in Feuerland © Zoo Leipzig
 
Zoo Leipzig stellt Masterplan 2020 vor
Auf dem Weg zum Zoo der Zukunft

Es geht weiter! Der Zoo Leipzig hat vergangenen Mittwoch seine PlĂ€ne fĂŒr die weitere Modernisierung zum Zoo der Zukunft vorgestellt und deutlich gemacht, dass trotz der Fortschritte der vergangenen Jahre noch in weiteren Teilen des Zoos Handlungsbedarf besteht. „Wir sind auf unserem Weg in die Zukunft bereits ein gutes StĂŒck vorangekommen. Aber kritische Bereiche wie die BĂ€renburg, die Leopardenhaltung, zentrale Zoobereiche und die gesamte Themenwelt SĂŒdamerika verlangen auch weiterhin die konsequente Fortsetzung des Masterplanes“, fasst Zoodirektor Dr. Jörg Junhold den Status quo zusammen. OberbĂŒrgermeister Burkhard Jung hat bereits gestern seine Zustimmung zur Vorlage gegeben und damit das Beschlussverfahren durch den Stadtrat eingeleitet. Die geplante Fertigstellung bis 2020 ordnet sich in die UN Dekade der BiodiversitĂ€t 2011-2020 ein.

Fast auf den Tag genau vor zwölf Jahren hat der Leipziger Stadtrat das strategische Unternehmenskonzept Zoo der Zukunft beschlossen. Damals drohte dem Zoo auf Grund verschlissener, nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸer Anlagen und rĂŒcklĂ€ufiger Besucherzahlen die schrittweise Schließung und internationale Bedeutungslosigkeit. Seither sind Meilensteine wie Pongoland, Kiwara-Savanne und die Tropenerlebniswelt Gondwanaland verwirklicht und insgesamt ca. 100 Millionen Euro investiert worden. Die Besucherzahlen haben sich von 750.000 im Jahr 2000 auf 2,1 Millionen in 2011 fast verdreifacht. Damit stĂ€rkt der Zoo Leipzig die Bedeutung Leipzigs als touristisches Ziel – und durch das zusĂ€tzlich aufgebaute EventgeschĂ€ft auch als Messe- und Kongressstadt. „Der Zoo ist unter der Leitung von Dr. Jörg Junhold zur besucherstĂ€rksten Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtung der Stadt geworden und hat einen großen Anteil an der ĂŒberregionalen Wahrnehmung Leipzigs“, betont Michael Faber, BĂŒrgermeister fĂŒr Kultur und Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Leipzig GmbH. „Der große Zuspruch der Besucher sagt mir, dass es richtig ist, diesen Weg weiterzugehen und den Masterplan, der die Grundlage des Erfolgs ist, fortzuschreiben“, so Michael Faber.

Die dritte Phase des Masterplanes sieht wie ursprĂŒnglich geplant die Umgestaltung der alten Gehege in naturnahe und artgemĂ€ĂŸe Anlagen vor. FĂŒnf Bauabschnitte sind geplant. Damit soll die BesucherattraktivitĂ€t auf hohem Niveau gefestigt und die qualitativ hochwertige Arbeit im Sinne des Artenschutzes und der Bildungsarbeit gesichert werden.

Abschnitt I: Neuer Ausgangsbereich, Amurleoparden, Infrastruktur (2012-2014)

Die gestiegene Besucherzahl erfordert einen separaten Ausgangsbereich, der um eine begehbare große Flamingovoliere ergĂ€nzt wird. In der Tigerfarm leben derzeit noch Amur- und Schneeleoparden. Beide Arten sind hoch bedroht und sollen auch kĂŒnftig im Zoo gehalten werden. Die Amurleoparden erhalten eine ĂŒbernetzte Anlage im Stil eines Felshangs mit Wasserlauf neben der Tiger-Taiga.

Abschnitt II: BĂ€renburg, Kiwara-Kopje fĂŒr Nashörner, GrĂŒndergarten (2013-2015)

Die Spitzmaulnashörner erhalten an der Kiwara-Savanne Freianlagen in einer original afrikanischen Felskopje. Teilweise erfolgt die Vergesellschaftung mit Bewohnern der Savanne und Mantelpavianen. Die historische BĂ€renburg wird zu einem attraktiven Spielplatz fĂŒr alle Altersstufen. Auf dem neu zu gestaltendem Aquariumsvorplatz entsteht ein Brunnen. Anstelle der Flamingos ziehen Krallenaffen auf zwei kleine Inseln. Das denkmalgeschĂŒtzte Tieraffenhaus wird zum Paradies fĂŒr bedrohte Vögel und Kleintiere.

Abschnitt III: Himalaya; Pantanal/Pampa/Patagonien, Infrastruktur (2015-2017)

An den neu erstellten Raubtierfelsen neben dem Ein-/Ausgang von Gondwanaland entsteht die asiatische Hochgebirgswelt Himalaya mit einer begehbaren ĂŒbernetzten Anlage fĂŒr Schneeleoparden, Rote Pandas sowie Geier. Die historische große Vogelvoliere wird – nach vollstĂ€ndiger und denkmalgerechter Sanierung – an diese Anlage angebunden. Die Themenwelt SĂŒdamerika erstreckt sich unter dem Stichwort „vom Pantanal ĂŒber die Pampas nach Patagonien“ von Nord nach SĂŒd – wie der echte Kontinent. NasenbĂ€ren, MĂ€hnenwölfe, Große AmeisenbĂ€ren, Vikunjas u.a. werden die Themenwelt bewohnen.

Abschnitt IV: Feuerland – Pinguine und Robben (2016-2018)

Im SĂŒdzipfel SĂŒdamerikas entsteht eine spektakulĂ€re Wasserwelt fĂŒr Pinguine und Robben. Eine Wellenanlage sorgt fĂŒr Meeresstimmung und beschĂ€ftigt die Tiere. Über den ersten begehbaren 360° Unterwassertunnel steigen die Besucher von den Pinguinen zu den Robben hinab und erleben die Tiere wie bei einem Tauchgang.

Abschnitt V: Asiatische Inselwelt mit Volieren und Kranichanlage; Sulawesi (2018-2020)

Die vorhandenen Vogelteiche werden zu einer Inselwelt vergrĂ¶ĂŸert, die zahlreiche asiatische Arten beherbergt, wie Leierhirsch, Moschustier, Bartaffe und Rothund. An der Stelle des alten Vogelhauses erhalten die Gebirgsloris und Mandschurenkraniche eine neue Anlage. Das an den Löwenstall angrenzende GebĂ€ude fĂŒr Wildhunde (derzeit fĂŒr KĂ€ngurus genutzt) wird mit einer großzĂŒgigen Freianlage versehen, um die neue Art halten zu können. Angrenzend an den nördlichen Teil der BĂ€renburg werden Anoas und Babirusas in einem großzĂŒgigen Freigehege prĂ€sentiert.

Voraussetzung fĂŒr die Realisierung des Masterplanes, der fĂŒr die ausstehenden Bauabschnitte eine Investitionssumme von 56,5 Millionen Euro vorsieht, ist die finanzielle UnterstĂŒtzung der Stadt Leipzig aus dem Investitionshaushalt in Höhe von 30 % des geplanten Investitionsvolumens. Die ĂŒbrigen 70 % sollen aus Krediten und Eigenmitteln finanziert werden. Der Stadtrat wird ĂŒber den weiterentwickelten Masterplan 2020 voraussichtlich in der Ratsversammlung Mitte Juli entscheiden.
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Aktuelle Studie: Rindfleisch ist 25-mal klimaschÀdlicher als bisher angenommen
FĂŒr die Ermittlung der Klimabilanz von Lebensmitteln wurde erstmals auch der FlĂ€chenverbrauch eingeschlossen. Bisher in der Bilanz ignoriert, spielt dieser in der RealitĂ€t eine zentrale Rolle fĂŒr das Klima.

Berlin/Wien.13.06.2012. Die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch in Brasilien erzeugt mit 335 Kilogramm Kohlendioxid (CO2) so viel Treibhausgase wie eine Fahrt von ĂŒber 1600 Kilometern eines durchschnittlichen europĂ€ischen PKWs. Das ergab eine aktuelle Studie an der UniversitĂ€t Wien unter Studienautor Kurt Schmidinger und Elke Stehfest von der PBL Netherlands Environmental Assessment Agency.
Die besonders schlechte Bilanz von brasilianischem Rindfleisch ergibt sich aus dem großen WeideflĂ€chenverbrauch auf ehemaligem Regenwaldgebiet. Laut den Vereinten Nationen gehen etwa 70 Prozent der Abholzungen des Amazonaswaldes auf das Konto von WeideflĂ€chen.

NiederlÀndisches Rindfleisch aus der Intensivmast schneidet mit 22.1 kg CO2/kg, also 110 Autokilometer zwar weniger schlecht ab als brasilianisches Rindfleisch. Die Intensivmast sei jedoch laut Schmidinger aufgrund ihrer massiven negativen Auswirkungen auf Klima, Tiere und Umwelt generell keine nachhaltige und ethisch vertretbare Option.

Die Berechnung basiert auf dem so genannten Life Cycle Assessment (LCA), einer Methode zur Ermittlung der Klimabilanz von Lebensmitteln, die von Lebensmittelwissenschaftler und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des Vegetarierbunds (VEBU) Kurt Schmidinger sowie Elke Stehfest (PBL Netherlands Environmental Assessment Agency) um relevante Faktoren erweitert wurde. Die wesentliche Neuerung: FĂŒr die Berechnung des gesamtheitlichen CO2-Ausstoßes wurden zusĂ€tzlich zu den Emissionen aus der Produktion der Lebensmittel auch der FlĂ€chenverbrauch der Produktion eingeschlossen. Dieser ist fĂŒr das Klima ein entscheidender Faktor. Eine große Beanspruchung an FlĂ€chen verhindert, dass auf diesen natĂŒrliche WĂ€lder und StrĂ€ucher nachwachsen können, die wiederum durch ihr Wachstum CO2 aus der AtmosphĂ€re aufnehmen und damit das Weltklima entlasten.

Unter den Tierprodukten schneidet in der Studie das Kilogramm des in industrieller Tierhaltung erzeugten niederlĂ€ndischen HĂŒhnerfleischs mit 6,2 Kilogramm CO2 oder 31 Autokilometer am „besten“ ab. Jedoch sind Tiere in der industriellen Tiermast, anders als grasende Rinder, vor allem auf flĂ€chenintensive Futterpflanzen angewiesen.
Schmidinger warnt deshalb vor FehlschlĂŒssen: „Die industrielle Tierhaltung ist eine Sackgasse. Ein Umstieg von Weidehaltung auf industrielle Tierhaltung wĂŒrde den Druck auf die AckerflĂ€chen weiter enorm steigern, mit Konsequenzen fĂŒr die WelternĂ€hrungssituation. Auch unter Gesichtspunkten wie globalen Seuchen, Antibiotikaresistenzen, Tierschutz, BiodiversitĂ€t, Wasserverschmutzung, Bodenerosion und vielen anderen ist die industrielle Tierhaltung sehr problematisch. Pflanzliche Lebensmittel hingegen schneiden unter Einbeziehung aller ethischen Aspekte der WelternĂ€hrung tatsĂ€chlich wesentlich besser ab als Tierprodukte".

Eiweißreiche pflanzliche Lebensmittel zeigen in der neuen Studie die mit Abstand besten Klimawerte: Die Produktion von einem Kilogramm Tofu bzw. Tempeh aus Soja erzeugt 3,8 bzw. 2,4 Kilogramm CO2, das sind umgerechnet 19 beziehungsweise 12 gefahrene Autokilometer.

„Der zunehmende Treibhauseffekt ist das globale Problem des 21. Jahrhunderts. Entscheidende GrĂŒnde dafĂŒr sind der Ausstoß von Treibhausgasen und die Zerstörung von WĂ€ldern – beides Folgen des hohen Fleischkonsums“, so Sebastian Zösch, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des VEBU: „Mit einer pflanzlichen ErnĂ€hrung leistet man folglich den effektivsten Klimaschutz.“

Die Deutschen verzehren pro Kopf ĂŒber 60 kg Fleisch im Jahr, rund 20 Prozent davon in Form von Hackfleisch. „Wenn man in Deutschland lediglich Hackfleisch durch Sojafleisch ersetzen wĂŒrde, könnte so viel CO2 vermieden werden, wie vier bis sieben Millionen Autos im Jahr verursachen“, so Zösch.
Im Auftrag des Vegetarierbund Deutschland (VEBU) und Greenpeace Österreich hat das SERI - Sustainable European Research Institut das weltweit erste Life Cycle Assessment mit acht Fleischalternativprodukten durchgefĂŒhrt. Ziel der Studie war es, einen seriösen Vergleich der ökologischen Nachhaltigkeit zwischen pflanzlichen Fleischalternativen und Fleisch zu ermöglichen. Analysiert wurden die auf Soja und Weizeneiweiß basierenden Produkte Seitan und Sojagranulat auf ihre CO2-Bilanz, ihren FlĂ€chen- und Wasserverbrauch sowie auf biotische und abiotische Ressourcen. Das Ergebnis: Seitan, Tofu und Sojagranulat schneiden in allen getesteten Bereichen um LĂ€ngen besser ab als Fleisch.

Link zur Studie . . .
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BuchsbaumzĂŒnsler: Mehr Gift im Garten auf Empfehlung des Landratsamtes?
Ein Beitrag des Fachbereichs Landwirtschaft des Landratsamtes im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, im HexentĂ€ler Amtsblatt vom 1.6.2012, ist Anlass fĂŒr einen Brief des BUND an die LandrĂ€tin:


Sehr geehrte Frau LandrÀtin,

am 16. Juni 2012 ist der 14. GEO-Tag der Artenvielfalt, der auf die bedrohte Vielfalt der Arten aufmerksam machen soll. Die globale und regionale BiodiversitÀt ist vielfÀltig gefÀhrdet. Eine der Ursachen dieser Bedrohung ist auch der massive Gifteinsatz (nicht nur) in der Landwirtschaft.

Gerade in HausgĂ€rten sollte auf den Einsatz von Giften verzichtet werden. In den letzten Jahren haben neben dem BUND erfreulicherweise auch Behörden fĂŒr den „giftfreien Garten“ geworben.

Um so erschrockener war unser BUND-Vorstandsmitglied Ulrike Treidel aus Au, als sie das „BuchsbaumzĂŒnsler-Info“ im HexentĂ€ler Amtsblatt vom 1.6.2012 las. Was der Fachbereich Landwirtschaft des Landratsamtes dort schrieb, insbesondere die Empfehlung von bienengefĂ€hrlichen Neonicotinoiden ist ein RĂŒckfall in die umweltpolitische Steinzeit. (Text unten im Anhang.) Wir fragen: Arbeitet der Fachbereich fĂŒrÂŽs Landratsamt oder fĂŒr Bayer?

Hier einige Informationen des BUND-Argarspezialisten Gottfried May-StĂŒrmer zu den empfohlenen „Mitteln“:
„Provado Gartenspray“ und „Bayer Garten Spinnmilbenspray“ enthalten die Wirkstoffe Methiocarb - ein Carbamat - und Imidacloprid, ein Neonicotinoid. Carbamate sind auch fĂŒr WarmblĂŒter hochgiftig, Neonicotinoide vor allem fĂŒr Bienen. Damit trifft der Buchsbaumliebhaber also auch Vögel und Bienen auf einen Schlag. Schon, dass dasselbe Mittel gegen Spinnmilben, also Spinnentiere und Schmetterlingsraupen wirkt, zeigt, wie breit, also wie wenig spezifisch die Wirkung ist.
„SchĂ€dlingsfrei Careo“ enthĂ€lt Acetamiprid. Der Wirkstoff gehört auch zu den Neonicotinoiden und ist daher als Bienenkiller verdĂ€chtig. Die sehr breite Wirkung - gegen Milben, Fliegen, BlattlĂ€use, KĂ€fer, Schmetterlinge - spricht fĂŒr sich. Calypso enthĂ€lt Thiacloprid, auch ein Neonicotinoid.

Weniger problematisch ist der Hinweis auf Neem- und Bacillus-thuringiensis-PrĂ€parate. Dipel ist ein Bacillus-thuringiensis-PrĂ€parat. Es wird gegen unterschiedliche Schmetterlingsraupen eingesetzt. Im Gegensatz zu den chemischen Mitteln dĂŒrfte es wenigstens einigermaßen gruppenspezifisch wirken. Außerdem wird das Bt-Toxin unter Sonnenlichteinwirkung relativ schnell abgebaut. Allerdings steht unter den Auflagen (die laut LRA "strikt zu beachten" sind): „Es ist eine dicht schließende Schutzbrille, ein Schutzanzug und eine GummischĂŒrze zu tragen.“ Welcher HobbygĂ€rtner und Buchsbaumliebhaber macht das schon?

Auch Neem-PrÀparate und Spruzit sind weniger gefÀhrlich als die chemischen Mittel, können jedoch KollateralschÀden unter Insekten zur Folge haben.

Nach BUND-Ansicht ist die Empfehlung von Neonicotinoiden zum Einsatz durch Gartenbesitzer sehr problematisch. Das Bienensterben im Jahr 2008 wurde durch Neonicotinoiden ausgelöst.

Was nach unserer Meinung im Landratsamt-Info leider absolut fehlt, sind Hinweise auf giftfreie BekĂ€mpfungsmethoden des BuchsbaumzĂŒnslers. Gerade Hinweise einer Behörde fĂŒr Gartenbesitzer sollten immer in Richtung „giftfreier Garten“ gehen, auch wenn Bayer und Co. dann weniger verdienen. Giftfreie GĂ€rten sind ein kleiner Beitrag zum Erhalt der BiodiversitĂ€t, nicht nur am GEO-Tag der Artenvielfalt.

Aus diesem Grund tragen wir jetzt auf unserer Homepage erste Tipps zur giftfreien BekÀmpfung zusammen.

http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/buchsbaum-buchsbaumzuensler.html

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
Axel Mayer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer

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Anhang

„BuchsbaumzĂŒnsler-Info“ im HexentĂ€ler Amtsblatt vom 1.6.2012

BuchsbaumzĂŒnsler wieder aktiv

Schmetterlingsraupen bedrohen erneut Buchspflanzen. Seit Ende MĂ€rz findet man an vielen Buchspflanzen die noch kleinen Raupen des BuchsbaumzĂŒnslers (Glyphodes perspectalis), welche versteckt ĂŒberwintert haben. Dieser aus Asien eingeschleppte Falter ist mittlerweile in der ganzen Rheinebene zwischen Weil und Offenburg zu finden und bedroht den Bestand der Buchspflanzen. Der Fachbereich Landwirtschaft des Landratsamtes möchte daher allen Betroffenen Hinweise zum richtigen Umgang mit befallenen Pflanzen geben:
Die Pflanzen sollten sobald wie möglich behandelt werden. Wichtig fĂŒr eine erfolgreiche Behandlung ist dabei eine gute Benetzung der Pflanzen auch im Inneren. Deshalb sollten dichte BĂŒsche mit StĂ€ben o. Ă€. auseinander gedrĂŒckt werden. Sinnvoll ist es, wenn mehrere benachbarte Gartenbesitzer eine gemeinsame BekĂ€mpfung organisieren. So wird verhindert, dass sich an unbehandelten Pflanzen Falter entwickeln und es so durch Zuflug aus der Nachbarschaft zu erneutem Befall kommt. Auch Dienstleistungsunternehmen (z. B. Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus) können mit der DurchfĂŒhrung der Spritzungen beauftragt werden.
Zugelassen im Hausgarten sind etwa „Provado Gartenspray“, „Bayer Garten Spinnmilbenspray Plus“, „SchĂ€dlingsfrei Careo Spray“ oder „Bayer Garten SchĂ€dlingsfrei Calypso“.
Bei der BekĂ€mpfung von Buchsblattfloh und anderen saugenden Insekten mit den pflanzlichen Neem- oder Pyrethrine-PrĂ€paraten („Spruzit Gartenspray“ u. a.) wird der BuchsbaumzĂŒnsler mit erfasst.
Neu zugelassen fĂŒr den Hausgarten ist das PrĂ€parat Dipel ES. Es enthĂ€lt ein Bakterium, welches nur Schmetterlingsraupen infiziert, und ist fĂŒr alle anderen Lebewesen unbedenklich. Da eine Wirkung nur einsetzt, wenn die Raupen das Bakterium fressen, mĂŒssen diese aktiv sein. Zur Spritzung sollte es also mindestens fĂŒr einige Stunden am Tag eine Temperatur von ĂŒber 18 Grad haben. Die kleinste erhĂ€ltliche PackungsgrĂ¶ĂŸe ist ein Kilogramm. Deshalb eignet sich dieses Mittel nur fĂŒr einen großflĂ€chigen Einsatz. Auf einen sachgerechten Einsatz der Mittel muss geachtet werden. Die Anwendungsbestimmungen, Auflagen und Hinweise, welche der Gebrauchsanweisung zu entnehmen sind, sind strikt zu beachten.
NĂ€here Angaben zum Schadbild, Biologie und Maßnahmen gegen den BuchsbaumzĂŒnsler sind in einem Merkblatt des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg zusammengefasst (www.ltz-augustenberg.de im Bereich "Pflanzengesundheit / Pflanzenschutz" und anschließend in der Rubrik "Haus- und Kleingarten").
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Der Naturgarten Kaiserstuhl auf der Landesgartenschau
PrÀsentation Naturgarten Kaiserstuhl auf LGS Nagold / Foto: PLENUM
 
Der Naturgarten Kaiserstuhl auf der Landesgartenschau
KaiserstĂŒhler GĂ€stefĂŒhrer als Botschafter fĂŒr die Region unterwegs

Am ersten Juniwochenende prĂ€sentierten KaiserstĂŒhler GĂ€stefĂŒhrer den Naturgarten Kaiserstuhl auf der diesjĂ€hrigen Landesgartenschau in Nagold im HeckengĂ€u am nordöstlichen Rand des Schwarzwaldes. Die attraktive Standgestaltung mit viel Anschauungsmaterial lockte zahlreiche Besucher der Gartenschau zu dem Pavillon, an dem die GĂ€stefĂŒhrer Regina Jenne, Trudel Gugel und Matthias Hollerbach die Menschen ansprechen und auf die Besonderheiten des Kaiserstuhls aufmerksam machen konnten. Rebstöcke, Schnecken, LĂ¶ĂŸstaub und Vulkansteine waren dekoriert und konnten von Kindern und Erwachsenen in FĂŒhlkisten erraten werden. In einem großen Korb waren die Produkte des KaiserstĂŒhler Markenprogramms Kaiserlich genießen dekoriert, und als Beispiel fĂŒr die feinen Markenprodukte gab es Kaiserlich genießen ObstsĂ€fte zur Verkostung. Die SĂŒĂŸkirschen, die eigentlich vor allem zu Dekorationszwecken mitgebracht wurden, waren schnell vernascht, denn die Besucher staunten ĂŒber die ersten reifen Kirschen im LĂ€ndle. Damit konnte der Kaiserstuhl anschaulich seine besondere WĂ€rme- und Klimagunst beweisen.

Die drei GĂ€stefĂŒhrer waren stĂ€ndig im Einsatz, um den Besuchern an einer Kaiserstuhlkarte die Region und ihre touristischen Möglichkeiten zu erlĂ€utern. Auf viel Interesse stießen die neuen Radwanderwege durch den Kaiserstuhl, die Möglichkeiten fĂŒr E-Bike-Touren sowie die Exkursionsangebote mit KaiserstĂŒhler GĂ€stefĂŒhrern. Es war erstaunlich, wie viele den Kaiserstuhl kennen, aber die versierten GĂ€stefĂŒhrer hatten fĂŒr jede Person noch einen individuellen Tipp parat, was sie bei einem weiteren Besuch noch entdecken und erleben kann. Denn aus dem Bereich des HeckengĂ€us und des Großraums Stuttgart ist der Kaiserstuhl auch fĂŒr einen Tages- oder Wochenendausflug gut erreichbar.

Die Möglichkeit zur PrĂ€sentation war der PLENUM-GeschĂ€ftsstelle HeckengĂ€u zu verdanken, die ihren Pavillon zur VerfĂŒgung stellte. Der Verein der KaiserstĂŒhler GĂ€stefĂŒhrer erklĂ€rte sich bereit, als Botschafter der Region auch im Auftrag der PLENUM-GeschĂ€ftsstelle und der Naturgarten Kaiserstuhl GmbH diese PrĂ€sentation des Naturgartens Kaiserstuhl zu ĂŒbernehmen. So konnten Regina Jenne, Trudel Gugel und Matthias Hollerbach mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz vielen Menschen die Kaiserlich-Genießen-Region vorstellen und nĂ€her bringen.
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Karlsruhe: Zwergotter im Karlsruher Zoo
Die Zwergotter im Innengehege ihres neuen Zuhauses
 
Karlsruhe: Zwergotter im Karlsruher Zoo
Vier BrĂŒder haben ihr Gehege oberhalb der Seelöwen bezogen

Nanu, das Gehege oberhalb der Seelöwenanlage, in dem die Fenneks zu Hause waren, sieht ja ganz anders aus! Aufmerksamen Zoobesuchern ist nicht entgangen, dass ein Gehege der KleinsĂ€ugeranlage völlig umgestaltet wurde: Zoohandwerker und Tierpfleger haben den Wasserlauf saniert, Drainage-Schichten aus Kies eingebracht, eine terrassenförmige Landschaft modelliert, Rollrasen gelegt sowie Felsen, BaumstĂ€mme und GrĂ€ser integriert. Und wer etwas Geduld mitbringt oder einfach GlĂŒck hat, kann nun höchst possierliche Tiere beobachten.

Entstanden ist ein neues Gehege fĂŒr Zwergotter. Die vier Tiere dĂŒrfen - nach einer notwendigen QuarantĂ€nezeit in Innenbereichen - ihr Außengehege jetzt "begutachten". Das Quartett stammt aus dem Tierpark Hagenbeck aus Hamburg. Die vier MĂ€nnchen - aus WĂŒrfen von 2010 und 2011 - gehören der gleichen Familie an und verstehen sich daher prĂ€chtig.

Zwergotter stehen auf der Roten Liste gefĂ€hrdeter Arten der Weltnaturschutzorganisation IUCN. Der Karlsruher Zoo hat sich fĂŒr die Haltung der mĂ€nnlichen Tiere entschieden, um so die Zuchtgemeinschaft zu entlasten. Denn in der Zucht werden gleich viele mĂ€nnliche wie weibliche Tiere geboren, was dazu fĂŒhrt, dass es - wie in vielen derzeitigen Erhaltungszuchtprogrammen - "MĂ€nner-Überschuss" gibt.

Zwergotter sind die kleinsten Otter und erreichen einschließlich Schwanz eine GesamtlĂ€nge von nur 70 bis 90 Zentimetern und ein Gewicht von drei bis fĂŒnf Kilogramm. Die dunkelbraunen Tiere - mit hellerer FĂ€rbung im Gesicht sowie in der Hals- und Bauchregion - haben stark reduzierte Krallen. Daher werden sie gelegentlich auch als Kurzkrallenotter bezeichnet. Geschickt können die kleinen Otter ihre Beute - vor allem Schnecken und Krebse - festhalten. Da ihre SchwimmhĂ€ute kaum ausgebildet sind, können sie ihre einzelnen Finger sehr gut bewegen.

Ihr natĂŒrliches Verbreitungsgebiet sind große Teile SĂŒdostasiens - in Indien und Hinterindien, im sĂŒdlichen China, Malaysia und auf den großen Inseln von Indonesien. Sie leben in Familiengruppen und halten sich vor allem in FlĂŒssen und an FlussmĂŒndungen mit dichter Vegetation sowie an MeereskĂŒsten auf.
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NABU: Deutschland schwÀcht europÀische Energiesparziele
Tschimpke: Aufweichen der EU-Effizienzrichtlinie gefÀhrdet deutsche Energiewende

Berlin – Das Ringen um eine europĂ€ische Effizienzrichtlinie geht am morgigen Freitag beim Treffen des EU-Energieministerrats in Luxemburg in die entscheidende Runde. Wenn sich die Bundesregierung mit ihrer Position in BrĂŒssel durchsetzt, wird laut NABU das Ziel verfehlt, den Energieverbrauch bis 2020 um 20 Prozent zu senken. „Wird der Richtlinienentwurf der Kommission nicht wie vom Parlament vorgesehen gestĂ€rkt, ist die Energiesparpolitik in Europa gescheitert und der Erfolg der Energiewende in Deutschland gefĂ€hrdet“ sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke. Damit hĂ€tte die Bundesregierung maßgeblich dazu beigetragen, das 2007 unter eigener EU-RatsprĂ€sidentschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel beschlossene Energieeffizienzziel zu begraben.

Die von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler maßgeblich bestimmte deutsche Haltung hat dazu gefĂŒhrt, dass vor allem der Kern der Richtlinie verwĂ€ssert wurde. Dieser sieht vor, dass Energieversorger ihren Kunden verstĂ€rkt Effizienzdienstleistungen anbieten und damit 1,5 Prozent des Vorjahresumsatzes einsparen mĂŒssen. Die Bundesregierung wollte sich darauf bereits durchgefĂŒhrte Effizienzmaßnahmen aus frĂŒheren Jahren auch fĂŒr die Zukunft weiter anrechnen lassen. Dies wurde vor allem auf Druck Frankreichs in den Vorverhandlungen verhindert. Dennoch wird der jetzige Kompromiss nach EinschĂ€tzung von Experten nur noch eine Energieeinsparung von lediglich 14 statt der angestrebten 20 Prozent erreichen. Aus NABU-Sicht mĂŒssen Haushalte und Wirtschaft von steigenden Energiepreisen durch weitergehende Einsparungen entlastet werden. „Bundesminister Rösler spricht mit gespaltener Zunge, wenn er einerseits in den BeschlĂŒssen zur Energiewende Energieeffizienz zum entscheidenden Faktor erklĂ€rt, anderseits in BrĂŒssel aber jede BemĂŒhung und die eigenen Ziele hintertreibt“, so Tschimpke weiter.

Der NABU kritisiert darĂŒber hinaus die PlĂ€ne der schwarz-gelben Regierung, die energetische Sanierung öffentlicher GebĂ€ude auf einige wenige RegierungsgebĂ€ude zu beschrĂ€nken. „Damit verkommt die Richtlinie zum Papiertiger. Dabei wissen alle Verantwortlichen, dass gerade in GebĂ€uden die grĂ¶ĂŸten Effizienzpotenziale schlummern und die öffentliche Hand als Vorbild vorangehen muss“, so NABU-Energieexperte Ulf Sieberg. Die Minister Rösler und Raumsauer betonten stets, wie wichtig steuerliche Anreize zur Förderung der energetischen Sanierung seien. Eine Einigung gebe es aber immer noch nicht. „Die Bundesregierung muss ihre Blockadepolitik in BrĂŒssel endlich beenden. Gleichzeitig muss im Vermittlungsausschuss eine Einigung in Sachen Steueranreize herbeigefĂŒhrt werden, die die Abschreibung von Maßnahmen mit hohen Energieeinsparungen begĂŒnstigt“, so Sieberg.
 
 



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