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Verschiedenes

Zoo Leipzig: Teilnehmerrekord vermeldet
Unterricht in der Zooschule © Zoo Leipzig
 
Zoo Leipzig: Teilnehmerrekord vermeldet
Mehr als 11.400 SchĂĽler besuchen Zooschule

Das abgelaufene Schuljahr 2011/2012 ist für die Zooschule im Zoo Leipzig ein großartiger Erfolg gewesen: 11.424 Schüler haben an dem Unterricht der besonderen Art teilgenommen. Damit wurde erstmals die 10.000er-Marke geknackt. Im Vergleich zum Schuljahr 2008/2009 bedeutet das Ergebnis einen Anstieg um mehr als 50 Prozent in nur drei Jahren. „Dieser Zuwachs drückt den Bedarf an diesem Bildungsangebot aus und ist gleichermaßen Bestätigung für das Engagement der Bildungsagentur und die Arbeit der Lehrkräfte“, hebt Dr. Axel Kästner, leitender Lehrer der Zooschule, hervor.

Die Zooschule zeichnet sich nicht nur für die mehr als 500 Veranstaltungen für Schulklassen von Grund-, Mittel- und Förderschulen sowie Gymnasien verantwortlich, sondern bietet auch mehr als 20 Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer und Studenten an. Parallel dazu wurden im abgelaufenen Schuljahr Lehrmaterialien und Unterrichtsbausteine für die Tropenerlebniswelt Gondwanaland erstellt, um die Unterlagen für den Unterricht im Zoo zu ergänzen. So können Lehrer den Besuch ihrer Klasse im Zoo Leipzig bereits im Vorfeld intensiv vorbereiten, um maximal Ergebnisse zu erreichen.

Für das kommende Schuljahr hofft Dr. Kästner auf die Fortsetzung der erfolgreichen Bildungsarbeit: „Der Zooschulbesuch ist für die Schüler des Schulamtsbereichs Leipzig kostenlos und kann in Abhängigkeit vom Engagement der Lehrer für jede Schulform realisiert werden.“ Voraussetzung ist die frühzeitige Anmeldung, da die Kapazitäten begrenzt sind.

Interessierte Lehrer finden weiterführende Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung unter www.zoo-leipzig.de/zooschule
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Freiburg: Umtauschaktion für Kühlschränke
Stadt unterstĂĽtzt einkommensschwache Haushalte mit
einer ungewöhnlichen Aktion

Haushalte können kostenlos neuen A+++-Kühlschrank in
Verbindung mit Stromsparcheck erhalten

Ein ungewöhnliches Projekt mit dauerhafter Kühlung. Die
Familie Marin aus Haslach hat vor einigen Tagen kostenlos
einen äußerst stromsparenden Kühlschrank bekommen. Wie
das geht? Ab sofort unterstĂĽtzt die Stadt
einkommensschwache Freiburger Haushalte. Voraussetzung
dafĂĽr ist, dass sie einen Stromsparcheck in ihrer Wohnung
machen und einen alten, stromfressenden KĂĽhlschrank
besitzen. Dann besteht die Möglichkeit, kostenlos einen
KĂĽhlschrank der Energieeffizienzklasse A+++ zu bekommen.

Bei der Vorstellung betonte UmweltbĂĽrgermeisterin Gerda
Stuchlik, dass mit diesem Projekt alle profitieren können. Die
Haushalte sparen Stromkosten, haben also mehr Geld ĂĽbrig.
Dem Klima kommt die CO2-Einsparung zugute. Wovon
Freiburg wiederum profitiere, da die Stadt ihren
Klimaschutzzielen näher kommt.

UnterstĂĽtzt wird das federfĂĽhrende Umweltschutzamt, vom
Stromsparcheck Freiburg, einem Kooperationsprojekt des
Caritasverbands Freiburg und dem VABE. Die
Stromsparhelfer kommen in die Wohnung und zeigen direkt
und unbĂĽrokratisch im Haushalt, wie einfach Energie und
Kosten gespart werden können, was ganz nebenbei einen
wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leistet.
Bereits seit 2008 gibt es die gezielte Stromsparberatung fĂĽr
einkommensschwache Haushalte durch geschulte ALG-IIEmpfängerinnen und –Empfänger. Durch diese Qualifizierung
soll ihnen ein Wiedereinstieg in das Berufsleben ermöglicht
werden. Die Stadt Freiburg unterstĂĽtzt dieses Programm
jährlich mit rund 48.000 Euro. Weitere Fördermittel kommen
vom Innovationsfonds fĂĽr Klima- und Wasserschutz der
badenova sowie dem Jobcenter Freiburg.

Die Kombination aus sozialem Nutzen und
Energieeinsparungen hat auch die Sachverständigen
überzeugt, die über die Fördermittelvergabe aus dem
Badenova-Innovationsfonds mitentscheiden. 146.000 Euro
steuert der regionale Energie- und Umweltdienstleister aus
dem Fonds bei, mit dem seit 2001 neuartige Klima- und
Wasserschutzprojekte in der gesamten Region unterstĂĽtzt
werden. Zusätzlich stellte Badenova Startersets im Wert von
10.000 Euro bereit und schulte die Energieberater mit
eigenen Fachleuten. Badenova-Vorstand Mathias Nikolay
wies anlässlich der Aktion darauf hin, dass die Anstrengungen
im Rahmen der Energiewende keine sozialen HĂĽrden
aufbauen dürfen: „Das Projekt ist ein sinnvolles Beispiel dafür,
wie man den Umbau der Energielandschaft auf intelligente
Weise mit sozialen Aspekten vereinbaren kann. Die
Energiewende ist nicht den Besserverdienern vorbehalten.
Auch finanziell weniger privilegierte Bevölkerungsgruppen
mĂĽssen die Chance bekommen, ihren Energieverbrauch zu
senken und einen Beitrag zu leisten.“

Im Auftrag der Stadt werden die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des Stromsparchecks die Kühlschränke an die
geeigneten Haushalte liefern, nehmen die Altgeräte mit und
entsorgen sie fachgerecht. Insgesamt 170.000 Euro stehen
fĂĽr zwei Jahre fĂĽr den KĂĽhlschrankaustausch zur VerfĂĽgung.

Im ĂĽbrigen wurde der bundesweite Stromsparcheck im Juni
mit dem europäischen Umweltpreis der Europäischen
Kommission ausgezeichnet.
Gerade bei Kühlgeräten ist das Einsparpotenzial besonders
hoch, weil diese normalerweise rund um die Uhr laufen und
die Geräte meist recht alt werden können. Die Kühlschränke
werden dann getauscht, wenn beim Stromsparcheck ermittelt
wurde, dass der KĂĽhlschrank alt ist und damit auch zu viel
Strom verbraucht.

Bisherige Bilanz: Seit 2009 haben rund 865 Haushalte - das
sind etwa 2000 Personen - den Stromsparcheck bereits genutzt.
Durchschnittlich konnten dabei 60 Euro jährlich eingespart
werden. Wurde ein alter Kühlschrank getauscht, erhöhte sich
dieser Betrag auf 90 Euro im Jahr. Zusätzlich wurden 4.131
Energiesparlampen, 464 Steckerleisten, 910
Wassersparperlatoren und
500 Duschköpfe eingebaut. Die CO2-Einsparungen aus dem
Stromsparcheck belaufen sich bislang auf 177.450 Kilogramm.

Interessierte Haushalte mit geringem Einkommen können sich
direkt und unverbindlich mit den Beratern vom
Stromsparcheck telefonisch unter der 4882485, per E-Mail
unter stromspar-check@vabe-freiburg.de oder
stromspar-check@caritas-freiburg.de in Verbindung setzen.
 
 

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Recycling/Umweltschutz: NABU ruft zur Abfallvermeidungswoche im November auf
 
Recycling/Umweltschutz: NABU ruft zur Abfallvermeidungswoche im November auf
Miller: Der beste Abfall ist der, der nicht entsteht

Berlin – Pro Jahr verursacht jeder Deutsche etwa das Sechsfache seines Körpergewichts an Müll, rund 500 Kilogramm. Um auf diesen enormen Ressourcenverbrauch und das Thema Müllvermeidung aufmerksam zu machen, ruft der NABU Vereine und Verwaltungen, Handel und Industrie sowie Kultur- und Bildungseinrichtungen dazu auf, sich Aktionen für die Europäische Woche zur Abfallvermeidung einfallen zu lassen. Die Aktionswoche findet vom 17. bis 25. November zum dritten Mal in Deutschland statt.

Das Problem ist offensichtlich: Jährlich entsteht in Deutschland ein Müllberg von fast 50 Millionen Tonnen, der nicht nur die Umwelt belastet, sondern auch wertvolle Rohstoffe verknappt. Die Vermeidung von Abfall ist daher die wichtigste Aufgabe für Produzenten und Konsumenten, um Ressourcen zu schonen. Abfallvermeidung bedeutet aber nicht nur weniger oder keine Verpackungen zu wählen. Denn auch in Lebensmitteln, Elektrogeräten oder der Kleidung stecken Möglichkeiten für Verbraucher, Industrie und Handel, die Abfallberge zu reduzieren.

„Mit der Teilnahme an der Aktionswoche kann jeder seine eigenen Ideen und sein Engagement für die Reduzierung von Abfall bekannt machen und so einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten – denn jedes Kilo weniger Müll ist aktiver Umweltschutz und schont das Klima“, erklärte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Die Wege zur Müllvermeidung können dabei kreativ sein: alte Kleidungsstücke können zu Haute Couture werden, Kindergartenkinder zu Müllvermeidungsprofis oder Flohmärkte zu Online-Tauschbörsen. Die Teilnehmer sind frei in der Gestaltung ihrer Aktionen, die sich an Verbraucher, Kunden, Schüler oder Besucher richten können. Die Aktionen sollen Denkanstöße für konkrete Lösungen oder Alternativen aufzeigen und die Bürger stärker für das Problem Müll sensibilisieren.

Ideen und Aktionen können ab sofort unter www.nabu.de/aktionenundprojekte/abfallvermeidung angemeldet werden. Koordiniert wird die Aktionswoche in Deutschland durch den NABU-Bundesverband, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) ist offizieller Teilnehmer der von der Europäischen Kommission geförderten Themenwoche.
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Buchtipp: H.Koch, B.Pötter und P.Unfried
 
Buchtipp: H.Koch, B.Pötter und P.Unfried "Stromwechsel"
Wie Bürger und Konzerne um die Energiewende kämpfen

Für viele Menschen ist mit dem Atomausstieg das Thema Energiepolitik erledigt. Dabei ist die sogenannte Energiewende nur der erste Schritt, denn jetzt werden die Weichen gestellt, wie die Energieversorgung in Deutschland, Europa und der ganzen Welt in den nächsten Jahrzehnten aussehen wird. ...
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Rote Karten beim illegalen Artenhandel
WWF Länder-Rating zeigt Erfolge und Misserfolge im Kampf gegen illegalen Artenhandel bei Nashorn, Tiger und Elefanten

Berlin - Wilderer wüten in Afrika und Asien. Vor allem Elefanten, Nashörner und Tiger sind begehrte Beute. Dabei stehen sie unter dem strengen Schutz von CITES, dem weltweit gültigen Washingtoner Artenschutzübereinkommen, das den kommerziellen Handel mit diesen Tierprodukten nahezu komplett verbietet. Die illegalen Geschäfte florieren jedoch. Auch unwissende Touristen machen sich strafbar, wenn sie die falschen Souvenirs mit nach Hause bringen. Der WWF hat nun untersucht, welche Länder sich im Kampf gegen den illegalen Handel von Elefanten-, Nashorn- und Tiger-Produkten einbringen. Dazu analysierte er 23 Länder, die als Herkunfts-, Transit- oder Zielland solcher Produkte besonders betroffen sind und veröffentlichte eine Scorecard. „Auf einen Blick ist so zu erkennen, wo Artenschutz nur ein Lippenbekenntnis bleibt. Wir erhöhen so den Druck, um Wilderei und illegalen Handel wirkungsvoller zu bekämpfen“, sagte Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland.

Mittels Ampelsystem zeigt der Report auf, welche Staaten den illegalen Wildartenhandel zu unterbinden suchen und welche sich kaum darum kümmern. Tatsache ist: Der illegale Handel existiert in allen untersuchten Ländern. Doch einige Länder zeigen echten Willen zur Veränderung, andere nicht. Epizentrum der Elefanten- und Nashorn Wilderei ist Afrika. Angelockt durch die hohen Gewinnspannen drängen inzwischen Kräfte nach, die bisher im Waffen-, Drogen- und Menschhandel tätig waren. In Zentralafrika hat Elefantenwilderei einen Umfang angenommen, der die gesamte Region destabilisiert und auch für Menschen gefährlich wird. Bei Tigern gab es zwar keinen neuen Wilderei-Peak, jedoch leben insgesamt weltweit nur noch etwa 3.200 Tiere in der Wildnis, sodass jedes gewilderte Tier kritisch ist.

Mit am schlechtesten, mit zwei roten Bewertungen für Nashorn und Tiger, schnitt in der Scorecard Vietnam ab. Dort gilt Nashorn-Puder als Medizin gegen Fieber, Kater und sogar Krebs. Vor allem vietnamesische Kunden haben als Großabnehmer so eine Wildereikrise in Südafrika ausgelöst. Im Jahr 2011 wurden dort mindestens 448 Nashörner gewildert, in diesem Jahr sind es bislang schon 262. Vor Ort wurden Vietnamesen wegen illegalen Artenhandel mit Nashorn verhaftet, darunter auch vietnamesische Diplomaten. In Vietnam selbst wird das Problem vernachlässigt. Der vietnamesische Zoll hat seit 2008 keine Beschlagnahmung von Nashorn mehr gemeldet. „Die vietnamesische Regierung ignoriert ihre Verantwortung für die Nashorn-Wildereikrise und schaltet auf Durchzug. Wir fordern, dass die bisherige Strafgesetzgebung überarbeitet wird und die Regierung endlich effektiv den Handel eindämmt, insbesondere im Internet“, sagt Volker Homes.

China gilt als großer Markt für Elfenbein, der nationale Handel ist dort unter sehr eingeschränkten Bedingungen legal. Die WWF-Scorecard bewertet Chinas Umgang mit Elfenbein mit Gelb. Denn der Staat kontrolliert die Einhaltung der Regelungen kaum, sodass große Mengen Elfenbein aus illegalen Quellen wahrscheinlich in den legalen Markt gelangt sind. „Die Regierung muss die eigenen Märkte strenger kontrollieren und den in Afrika lebenden Chinesen klar machen, dass Ausfuhr illegaler Artenhandelsprodukte verfolgt und streng bestraft wird“, fordert Volker Homes. Thailand ist ebenfalls stark im Elfenbeinhandel aktiv und wird in der Scorecard beim Elefant mit Rot bewertet. Denn auch hier wird der legale Markt massiv unterwandert. „Der nationale Handel mit Elfenbein von gezähmten asiatischen Elefanten ist in Thailand legal. Daher nutzen Schmuggler das Land als Zwischenstation. In vielen exklusiveren Geschäften werden offen Elfenbeinprodukte angeboten. Doch der Ursprung ist oft unklar. Um diesen Sumpf trockenzulegen, hilft nur ein nationales Handelsverbot“, sagt Volker Homes.

Der Report zeigt aber auch positive Beispiele. So engagieren sich Indien und Nepal stark im Kampf gegen die Wilderei. In Nepal wurde 2011 kein einziges Nashorn gewildert. Und in Gabun verbrannte der Präsident vergangenen Monat das gesamte beschlagnahmte Elfenbein des Landes, um es dauerhaft dem Markt zu entziehen und so entschieden der Wilderei entgegenzutreten.

In Deutschland sind auf Initiative des WWF seit einigen Jahren Artenschutz-Spürhunde im Einsatz. Sie kontrollieren an den Flughäfen das Gepäck der Urlauber. Auch in anderen Transitländern, wie beispielsweise Italien, Tschechien, UK und Russland arbeiten Zollbeamte erfolgreich mit den Vierbeinern zusammen. Welche Produkte Reisende unbesorgt mit nach Hause nehmen dürfen, steht im WWF-Souvenir-Ratgeber.
 
 

Zoo Leipzig: Schneeleoparden entwickeln sich gut
Drei Schneeleoparden im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
 
Zoo Leipzig: Schneeleoparden entwickeln sich gut
Namensvorschläge können eingereicht werden

Termin beim Tierarzt absolviert: Die drei im Zoo Leipzig geborenen Schneeleoparden entwickeln sich gut. Schneeleopardin Laura hatte am 29. Juni Nachwuchs zur Welt gebracht und kümmert sich vorbildlich um das männliche und die beiden weiblichen Jungtiere. Die Tiere haben in den ersten drei Wochen ihr Gewicht etwa verdoppelt und wiegen nun jeweils rund 1,1 kg. „Die Tiere machen einen gesunden Eindruck und die Gewichtszunahme spricht für eine gute Entwicklung. Dennoch sind die Jungtiere mit drei Wochen noch nicht aus der kritischen Phase heraus“, schätzt Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard.

Zoodirektor Dr. Jörg Junhold sieht die Entwicklung bezüglich einer stabilen ZooPopulation der Schneeleoparden in Europa positiv: „Mit dem neuerlichen Wurf und der bislang guten Aufzucht der drei Jungtiere leisten wir als Zoo Leipzig einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Schneeleoparden. Auch national und international läuft die Zucht wieder besser als noch vor einigen Jahren.“ Laut des Zoo-Informationssystems ZIMS kamen in den vergangenen zwölf Monaten europaweit elf Schneeleoparden zur Welt. Im zentralasiatischen Hoch- und Bergland, wo Schneeleoparden ursprünglich beheimatet sind, leben jedoch nur noch schätzungsweise 4.000 bis 6.000 Exemplare – mit abnehmender Tendenz.

Bis sich die Jungtiere im Gehege zeigen, wird noch etwas dauern. Allerdings können Besucher und Zoofreunde die verbleibende Zeit mit der Namenssuche füllen. Die kleinen Schneeleoparden sollen im August getauft werden. Bis zum 03. August können Vorschläge per E-Mail an taufe@zoo-leipzig.de oder per Postkarte an Zoo Leipzig, Pfaffendorfer Str. 29, 04105 Leipzig gesendet werden. Im Anschluss wird in einer Online-Abstimmung über die Siegernamen entschieden.
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Deutsche Städte werden vegetarisch ...
 
Deutsche Städte werden vegetarisch ...
... über 20 haben jetzt den „Veggietag“ eingeführt

Die Kampagne „Donnerstag ist Veggietag“ ruft erfolgreich zu einem fleisch- und fischfreien Wochentag in Deutschland auf. Jetzt ist die zwanziger Marke geknackt: Mit Leer ist die 21. Stadt dazu gekommen. Iserlohn und Bamberg folgen als nächstes.

Berlin.19.07.2012. Vegetarisch kommt an und ganze Städte ziehen mit. Die belgische Stadt Gent hat es 2009 vorgemacht, Weltstädte wie São Paulo, Kapstadt, Washington und San Francisco folgten und Bremen setzte in Deutschland den Startschuss. Jetzt haben 21 Städte in Deutschland den „Veggietag“ eingeführt. Die Kampagne stößt weltweit auf positive Resonanz und zeigt, wie man mit nur wenig Aufwand und einem einzigen fleischfreien Wochentag zum Schutz von Klima, Umwelt und Tieren beitragen kann. Vom Vegetarierbund Deutschland (VEBU) wird die Kampagne bundesweit unterstützt.
Der Karlsruher Bürgermeister Klaus Stapf begrüßt die Freiwilligkeit, die mit dem „Veggietag“ verbunden ist: „Die Kampagne kommt ganz ohne den erhobenen Zeigefinger aus. Sie schafft Angebote, überlässt die Wahl aber jedem einzelnen.“ Auch Reinhard Buchhorn, Oberbürgermeister von Leverkusen, sieht in der Aktion einen klaren Vorteil: „Immer mal wieder auf Fleisch zu verzichten, ist aktiver Klimaschutz.“
Städte, die den „Veggietag“ bereits umsetzen, sind Bremen, Magdeburg, Schweinfurt, Wiesbaden, Deggendorf, Landkreis Rotenburg, Klimainsel Juist, Bad Hersfeld, Freiburg, Hannover, Dinslaken, Düren, Köln, Münster, Straubing, Ingolstadt, Rottal-Inn, Paderborn, Leverkusen und Leer. In diesen Tagen wird in Iserlohn (21.07.) und Bamberg (28.07.), als 23. Stadt, der „Veggietag“ eingeführt.

Aber nicht nur Städte, auch immer mehr Unternehmen machen sich für den fleischfreien Donnerstag stark, wie beispielsweise Puma, Siemens, die Versicherungskammer Bayern sowie eine wachsende Zahl an Schulen und Universitäten in Köln, Hamburg, Berlin, Dresden, Leipzig, Tübingen u. v. m.. „Ein Veggietag in der Woche ist für jeden machbar, das zeigen die Städte und Unternehmen, die einen vegetarischen Wochentag erfolgreich in die Praxis umsetzen“, sagt VEBU-Geschäftsführer Sebastian Zösch.: „Wenn alle Bundesbürger nur einen einzigen fleischfreien Tag in der Woche einlegen, werden pro Jahr 140 Millionen Tiere weniger gegessen und die Treibhausgase von sechs Millionen Autos eingespart.“

Die „Donnerstag ist Veggietag“-Kamapgne ist ein Rundumprogramm. Der VEBU bietet ein Aktionsvideo, ein „Veggietag“-Kochbuch, Kochschulungen, Informationsmaterial u.v.m. Alle Infos finden Sie auf der Aktionsseite www.donnerstag-veggietag.de.

Die Kampagne wird neben dem Vegetarierbund Deutschland (VEBU) auch von der Albert Schweitzer Stiftung (ASS), Plant for the Planet, Global Marshall Plan, SIFE, Institut für Theologische Zoologie, Vier Pfoten, sneep – Studentisches Hilfswerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik, Peta und Oxfam Deutschland betrieben.
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