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Verschiedenes

 
Fortbildung zum „Energiewender“
Fortbildung „Kommunales Energie- und Klimaschutzmanagement“ geht in die zweite Runde

Freiburg, 05.09.2012: Die Energiewende ist ins Stocken geraten – dies ist zwar der Fall auf der Ebene der Bundespolitik. In der Region SĂŒdlicher und Mittlerer Oberrhein jedoch wird mit viel neuem Elan, konkreten AktivitĂ€ten und badischer GrĂŒndlichkeit fleißig an der Umsetzung von Klimaschutzzielen und dem Ausbau von Erneuerbaren Energien gearbeitet. In den letzten zwei Jahren wurden Klimaschutzkonzepte fĂŒr Teilregionen und Ober- und Mittelzentren in der Region erstellt, diese mĂŒssen nun fachgerecht in den Gemeinden der Region umgesetzt werden. Im Oktober 2012 beginnt die einzige in SĂŒdbaden angebotene Fortbildung im Bereich „Kommunales Energie- und Klimaschutzmanagement“ in Freiburg. In dieser zukunfts-weisenden Weiterbildung können Akteure in der Region die zur Gestaltung und Umsetzung der Energiewende auf kommunaler Ebene notwendigen Kompetenzen und Qualifikation erwerben.

„Sowohl die Kommunen und Unternehmen in der Region als auch ehrenamtlich Aktive tragen immer wieder an uns heran, dass mehr Wissen und Kompetenz fĂŒr die Durch-fĂŒhrung von Klimaschutzprojekten in StĂ€dten und Gemeinden nötig sind“, erklĂ€rt Nico Storz, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des fesa e.V. Eine Beobachtung, die – so ein Expertenkreis von 25 VertreterInnen nationaler VerbĂ€nde und Organisationen, darunter auch Freiburgs UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik - fĂŒr ganz Deutschland zutrifft. Die vom Experten-kreis bereits 2010 herausgegebende Studie „Förderung von Klimaschutz und Nachhaltiger Energiepolitik fĂŒr die Kommune der Zukunft“ fordert bundesweit mehr und bessere Quali-fizierungsangebote im Bereich „Kommunaler Klimaschutz“, um den in vielen Kommunen, BeratungsbĂŒros und Stadtwerken existierenden Mangel an qualifiziertem Personal zur Umsetzung von kommunalen Energie- und Klimaschutzkonzepten begegnen zu können.

Bereits seit 2011 unterstĂŒtzt der Fesa e.v. in Kooperation mit ifpro, dem Institut fĂŒr Fortbildung und Projektmanagement, die Kommunen auf ihrem Weg in Richtung Energie-wende durch ein innovatives und wegweisendes Fortbildungsangebot ‚Kommunales Energie- und Klimaschutzmanagement‘. Der Kurs findet vom 12. Oktober 2012 bis zum 23. MĂ€rz 2013 statt und umfasst 15 Wochenendseminare mit insgesamt 180 Unterrichtseinheiten. Die berufsbegleitende Fortbildung richtet sich an kommunale Angestellte und Gemeindevertreter, Unternehmen im Bereich Klimaschutz und Energie, Energie- und Umweltberater, Hochschulabsolventen zur beruflichen Spezialisierung sowie Personen aus lokalen Energie- und Umweltschutzgruppen. Im MĂ€rz 2012 konnten 11 TeilnehmerInnen den ersten Kurs erfolgreich abschließen und sind nun dabei die erworbenenen Kenntnisse beruflich und praktisch anzuwenden.

Einige Beispiele: Andreas Meyer hat als Beauftragter fĂŒr Energiemanagement der Schwarzwaldgemeinde Niedereschach die Fortbildung besucht, um vor Ort das neu entwickelte Energiekonzept umsetzen zu können. „Die Fortbildung des fesa e.V. ist ein wichtiger Baustein zum Erreichen einer glaubwĂŒrdigen und nachhaltigen Klimaschutz-politik einer Kommune“, bilanziert er den Kurs. „Mit den vermittelten Inhalten ist meine Gemeinde in der Lage, neue Handlungsfelder zur nachhaltigen Reduzierung von Treib-hausgasen fĂŒr sich zu erschließen und somit ihrer Vorbildfunktion gegenĂŒber ihren BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern gerecht zu werden. Die aufgezeigten Potenziale und Handlungsfelder tragen im erheblichen Ausmaß zur Umsetzung der kommunalen Klimaschutzziele bei und decken Einsparmöglichkeiten im kommunalen Haushalt auf. Auch die Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und den Gremien der Kommune profitiert spĂŒrbar von der Fortbildung. So können Fragen schneller beantwortet und auf eine externe, kostenpflichtige Beratung im Klimaschutzfragen oft verzichtet werden.“

Teilnehmerin Marlies Billich gehört mit zu der Gruppe engagierter BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, die im FrĂŒhjahr dieses Jahres einen „Arbeitskreis Energie & Klimaschutz“ in Efringen-Kirchen gegrĂŒndet hat. Sie kann so ihr Wissen zum Nutzen der Gemeinde in ehrenamtlicher Arbeit einbringen. Derzeit ist sie eine der maßgeblichen treibenden KrĂ€fte zur GrĂŒndung einer Dorfenergiegenossenschaft in Efringen-Kirchen. „Die Inhalte wurden sehr praxisbezogen und gut vermittelt“, so Marlies Billich. „Ich habe viele Anregungen erhalten fĂŒr die Arbeit in meiner Gemeinde und weiß wie das Erlernte praktisch vor-Ort in konkrete AktivitĂ€ten umgesetzt werden kann. So kann ich mich direkt bei der Gestaltung der Energiewende in meiner Gemeinden beteiligen.“

Auch Mattias Rausch, der die Fortbildung im Anschluss an sein Geographiestudium besucht hat, ist zufrieden: „Die Fortbildung hat mir einen umfassenden Einstieg in die Themen der kommunalen Energiewende gegeben.“ Noch wĂ€hrend der Fortbildung wurde er von einem Arbeitgeber rekrutiert. „Besonders wertvoll fĂŒr mich und meinen neuen Arbeitgeber sind vor allem die zahlreichen Praxiserfahrungen, welche die Dozenten uns Teilnehmern mit auf den Weg gaben. Die Fortbildung ist daher genau richtig fĂŒr alle, die sich nachher beruflich in diesem Bereich engagieren möchten." Bei endura kommunal in Freiburg entwickelt er jetzt Klimaschutzkonzepte und NahwĂ€rmenetze. Ein anderer UniverstĂ€tsabgĂ€nger, Pascal Zimmer, hat nach Abschluss der Fortbildung sofort eine Anstellung beim Windkraftentwickler wpd gefunden. „Was mir die Fortbildung gebracht hat, ist zum einen die Vertiefung von Fachwissen ĂŒber Erneuerbare Energien und die diversen Nachhaltigkeitsaspekte“, meint Pascal Zimmer. „Immens vorteilhaft war der Kontakt zu Experten aus der Praxis und der Einblick in deren alltĂ€gliche Arbeit“.

Ausgehend vom Kontext lokaler Klimaschutz und regionale Wertschöpfung vermittelt die Fortbildung den Teilnehmern umfangreiche Kenntnisse ĂŒber die Instrumente und praktische Arbeit im kommunalen Klimaschutz. Frei nach dem Motto von Mahatma Gandhi „Ein Pfund Praxis ist mehr wert als 10 Pfund Theorie“ legen die Veranstalter viel Wert darauf, dass ein Großteil der Inhalte von Experten aus der Praxis vermittelt wird. Einen anschaulichen Einblick in die praktische Umsetzung von Projekten und Konzepten vor Ort bekommen die Teilnehmer durch eine Vielfalt von Referenten, die ganz konkret aus ihren Kommunen und Institutionen berichten. Eine intensive EinfĂŒhrung in das Projektmanagement, verbunden mit praktischen Übungen und der Umsetzung eines im Rahmen des Kurses durchgefĂŒhrten, eigenen Projektes runden das Programm fĂŒr die Klimaschutzmanager von morgen ab. „Unsere Dozentinnen und Dozenten sind aus-gewiesene FachkrĂ€fte, die ĂŒber eine sehr große praktische Erfahrung verfĂŒgen“, ergĂ€nzt Dr. Wulf Westermann, Projektleiter bei ifpro. „Zudem zeichnet sie eine langjĂ€hrige Lehrerfahrung aus.“

Die Fortbildung ist Teil der Kampagne „Energieautonome Kommunen“, mit der der fesa e.V. die Kommunen auf dem Weg in die Energiewende unterstĂŒtzt. „Die Kommunen sind prĂ€destiniert, die Vorreiterrolle einzunehmen“, so Nico Storz vom fesa e.V. „Wir können unsere energie- und klimapolitischen Ziele nur erreichen, wenn die erheblichen Potenziale zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz in den Kommunen ausgeschöpft werden.“
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Themenpaket Sparlampen: Alle Tests und Kauftipps
 
Themenpaket Sparlampen: Alle Tests und Kauftipps
Die EU macht GlĂŒhbirnen zum Auslaufmodell und der Abschied fĂ€llt manchem schwer. Doch die Tests der Stiftung Warentest zeigen: Es gibt viel bessere Alternativen, vor allem LED-Lampen. Die QualitĂ€ts- und Preisunterschiede sind allerdings enorm. Die Tester fanden in ihren Tests teure Produkte, die nichts taugen, und billige, die auf Dauer teuer sind.

Das Onlineportal test.de bietet nun ein Themenpaket Sparlampen an, das die bisherigen Tests der Stiftung Warentest bĂŒndelt. Es enthĂ€lt die Testergebnisse von 60 LED-, Kompaktleuchtstoff- und HalogenglĂŒhlampen mit unterschiedlichen Sockeln (E14, E27, GU10, GU5.3.) und Formen (Birne, Kerze und Spot). Zudem beantwortet es die hĂ€ufigsten Fragen rund und den Lampenkauf und gibt hilfreiche Tipps.

Das Themenpaket Sparlampen hat 29 Seiten, kostet 3 Euro und ist als PDF-Datei unter www.test.de/thema/energiesparlampen erhÀltlich.
 
 

 
100-Prozent-Region Freiburg
Die Region Freiburg kann sich in Zukunft zu 100 Prozent mit regenerativen Energien versorgen

Energieverbrauch muss dazu um 50 Prozent gesenkt werden

Milliardeninvestitionen in die Region können in Zukunft hohe Energierechnungen verhindern

Die Region Freiburg, also die Stadt Freiburg und die beiden umliegenden Landkreise Emmendingen und BreisgauHochschwarzwald, könnten ihren Strom- und WÀrmeenergiebedarf durch eigene, regenerative Erzeugung decken. Voraussetzung ist allerdings die Halbierung des Energieverbrauchs.

Dies ist das Ergebnis einer Studie des Clusters Green City Freiburg und der drei Gebietskörperschaften Stadt Freiburg, Landkreis Emmendingen und Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, die von der Energieagentur Regio Freiburg erarbeitet wurde. Untersucht wurde die technische Machbarkeit einer 100-Prozent-Region, also die Frage, ob sich Haushalte, Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und Industrie in der Region Freiburg durch eine Kombination aus Energieeinsparung und gleichzeitigem Ausbau der erneuerbaren Energien zu 100 Prozent regenerativ versorgen könnten. Der Sektor Verkehr war nicht Gegenstand der Untersuchung.

Finanziert wurde die Studie maßgeblich durch das Cluster Green City Freiburg mit UnterstĂŒtzung der FWTM, der Stadt Freiburg sowie der Wirtschaftsförderung Region Freiburg e.V. Ziel der Studie ist es, die Diskussion ĂŒber den regionalen Ausbau der erneuerbaren Energien voranzubringen und die Steigerung der Energieeffizienz zu unterstĂŒtzen. OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon: „Das ehrgeizige Ziel, die Green City Freiburg gemeinsam mit den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen langfristig zur 100-Prozent-Region zu entwickeln, spornt uns an. Freiburg will auch in Zukunft weltweites Vorbild in Sachen Klimaschutz bleiben.“ Salomon dankte dem Cluster Green City fĂŒr die Initiative, durch die es zum ersten Mal gelungen sei, eine Energiestudie fĂŒr die Gesamtregion zu erstellen.

Die Studie untersucht den Energiebedarf der drei Kreise nach Sektoren und den heutigen Stand der Energieversorgung und vergleicht diesen mit den Potentialen fĂŒr regenerative Energien. Die grĂ¶ĂŸten Potentiale werden fĂŒr die Stromerzeugung in den Bereichen Photovoltaik und Windenenergie ausgemacht, fĂŒr die WĂ€rmerzeugung in den Bereichen Solarthermie und Biomasse. Die Potentiale bei Photovoltaik und Wind sind mit mehr als 80 Prozent so groß, dass in der Jahresbilanz erhebliche ÜberschĂŒsse produziert werden könnten. Allerdings ist zu beachten, dass es sich bei beiden Technologien um stark schwankende Energiemengen handelt. Christian Neumann, Projektleiter der Energieagentur Regio Freiburg hierzu: „Allein mit dem Ausbau der Erneuerbaren und Energieeinsparung ist es nicht getan. Das zukĂŒnftige Energiesystem wird von einem hohen Regelbedarf zum Abgleich von Energieproduktion und -verbrauch charakterisiert sein. Technologien wie Energiespeicher und dezentrale Kraft-WĂ€rme-Kopplung werden so SchlĂŒsseltechnologien der Energiewende ohne die eine Zielerreichung unmöglich ist. Auch die Region wird sich mit diesen Fragestellungen auseinandersetzen mĂŒssen.“

Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien innerhalb der Region ist insbesondere die Nutzung von Einsparpotentialen zur Erreichung des 100-Prozent-Ziels von Bedeutung: Im Vergleich zu heute muss der Energieverbrauch, vor allem bei WĂ€rme, um 50 Prozent gesenkt werden. Das Haupteinsparpotenzial liegt hier in der Sanierung des GebĂ€udebestands. UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik: „Die Aktivierung dieses Potentials ist gleichzeitig auch die grĂ¶ĂŸte Herausforderung der Energiewende.“

Im Gegensatz zu den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen, die das 100-Prozent-Ziel jeweils individuell erreichen können, ist die Stadt Freiburg auf den Energieimport aus den umliegenden Landkreisen angewiesen. Auf ihrer eigenen Gemarkung kann die Stadt den notwendigen Energiebedarf regenerativ selbst nicht vollstĂ€ndig erzeugen. Das gilt sowohl fĂŒr den Bereich WĂ€rme als auch fĂŒr den Bereich Strom. Aus eigener Kraft könnte die Stadt Freiburg etwa 70 Prozent ihres Energiebedarfs aus erneuerbaren Ressourcen decken. In den beiden Landkreisen kann dagegen - vor allem beim Strom - mehr regenerative Energie erzeugt werden, als verbraucht wird.

Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sieht man in der Studie eine sehr gute Grundlage um ressourcenschonenden Energieverbrauch und Energieeffizienz in der Region weiter zu entwickeln. In einem Schreiben an den FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. Bernd Dallmann bezeichnet LandrĂ€tin Dorothea Störr-Ritter es als „große Herausforderung, aus den Ergebnissen der Energiebilanzstudie ein Handlungsprogramm zu entwickeln, das auf die kommunalen ZustĂ€ndigkeiten und auf die finanziellen Möglichkeiten abgestimmt werden muss“. Die Studie werde in den nĂ€chsten Gremiensitzungen des Kreistages vorgestellt und diskutiert. Anschließend wĂŒrden die Ergebnisse dann wieder in die weiteren Beratungen in der Region Freiburg einfließen.

Der Landkreis Emmendingen hat kĂŒrzlich in einer eigenen Studie die Möglichkeit untersuchen lassen, den Landkreis unabhĂ€ngig von fossilen EnergietrĂ€gern zu versorgen. Landrat Hanno Hurth: ".Der Landkreis Emmendingen hat das regional wichtige Thema bereits aufgegriffen und in einem Klimaschutzkonzept bereits die Möglichkeit untersuchen lassen, den Landkreis unabhĂ€ngig von fossilen EnergietrĂ€gern zu versorgen. Neben Energiesparmaßnahmen sollen die großen Potenziale bei Solarenergie, Windkraft und Biomasse, insbesondere Holz, ausgebaut werden. Die Umsetzung dieser Maßnahmen ist eine gewaltige und wichtige Aufgabe fĂŒr alle."

Die 100-Prozent-Region hat erhebliche ökonomische Auswirkungen. Zur vollstĂ€ndigen Erschließung aller Potenziale der Erzeugung erneuerbarer Energien wĂ€ren Investitionen in Höhe von rund drei Milliarden Euro nötig. Hinzu kommen rund zwölf Milliarden Euro fĂŒr die GebĂ€udesanierung der WohngebĂ€ude. Dies kann nur gelingen, wenn eine Vielzahl von Akteuren zugleich handelt. Gleichzeitig trĂ€gt die Energiewende maßgeblich zur regionalen Wertschöpfung bei. Heute werden in der Region jĂ€hrlich ca. 900 Millionen Euro fĂŒr Energie ausgegeben. Da es sich hierbei weitgehend um fossile EnergietrĂ€ger handelt, die von außerhalb der Region importiert werden, fließt ein Großteil dieser Summe aus der Region ab. Der Sprecher des Clusters Green City Freiburg und FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann: „Durch Investitionen in erneuerbare Energien verbleibt der grĂ¶ĂŸte Teil dieser Summe in der Region, anstelle des Abflusses von Hunderten von Millionen jĂ€hrlich nach außen. Regionale Umweltunternehmen, das Handwerk und die Arbeitnehmer werden in großem Maße von der Entwicklung profitieren. Damit wirkt das ökologische Ziel wie ein gigantisches regionales Konjunkturprogramm – eine Win-Win-Situation fĂŒr Ökologie und Ökonomie.“

Das Ziel einer 100-Prozent-Region kann nur erreicht werden, wenn eine Vielzahl von Akteuren handelt und investiert. Aus Sicht der Auftraggeber ist es deshalb notwendig, die Rahmenbedingungen fĂŒr den Ausbau der Produktion erneuerbarer Energien und Einsparinvestitionen zu gestalten und regional abzustimmen.

Als nĂ€chstes steht nun eine Vorstellung der Ergebnisse und Diskussion des weiteren Vorgehens in den Gremien der Region Freiburg an. Innerhalb dieser Diskussion muss auch ĂŒber ein gemeinsames energie- und klimapolitisches Ziel der Region und die Vorbereitung einer gemeinsamen Umsetzung gesprochen werden.

Der Cluster Green City Freiburg vernetzt ĂŒber 140 Unternehmen aus dem Bereich der Umwelttechnologie und der Erneuerbaren Energien in der Region Freiburg. In einer Steuerungsgruppe werden regelmĂ€ĂŸig umweltpolitische Themen diskutiert und Projektideen fĂŒr die Green City und deren weltweite Spitzenstellung in Sachen Ökologie entwickelt. Der Cluster wird koordiniert von der FWTM und durch den Strukturfond der EuropĂ€ische Union (EFRE) und das Land Baden-WĂŒrttemberg
gefördert.
 
 

 
Freiburg: Holz fĂŒr alle ...
... unerschöpfliches Massenprodukt oder intelligent zu nutzender Wertstoff?

Podiumsdiskussion im Waldhaus am 11. September

AnlĂ€sslich der Ausstellung „Papierwende – zukunftsfĂ€hig mit
Papier“ findet am Dienstag, 11. September, 19 Uhr, im Waldhaus
auf Initiative der Freiburger Kreisgruppe der Schutzgemeinschaft
Deutscher Wald eine Podiumsdiskussion statt. BĂŒrgerinnen und
BĂŒrger sind eingeladen, mit Experten diskutieren, ob der Rohstoff
Holz als „unerschöpfliches Massenprodukt“ das Wundermittel
gegen die Ressourcenknappheit ist oder ob (und inwiefern) auch
die Versorgung mit diesem nachwachsenden Wertstoff Grenzen
hat und nach einem intelligenten, nachhaltigen Umgang verlangt.

Wo kann Holz andere Rohstoffe ersetzen? Wie entstehen, etwa
durch die Energiewende, neue Interessenkonflikte zwischen
Land- und Forstwirtschaft, Nahrungsmittel- und Energieholz-
Produktion, energetischer und stofflicher Nutzung von Holz?
Welche Lösungen gibt es fĂŒr Dilemmas, in denen die Erhaltung
der Artenvielfalt der Energieholzproduktion gegenĂŒber steht?

Auf dem Podium sitzen ForstprÀsident Meinrad Joos, Gerhard
Bronner, Vizevorsitzender des Landesnaturschutzverbandes, und
Helmut Schellinger, Pellethersteller aus Weingarten. Moderiert
wird die Veranstaltung von Ulrich Schraml vom Institut fĂŒr Forst-
und Umweltpolitik der UniversitÀt Freiburg. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen erhalten Sie im WaldHaus unter Tel. 0761-
896477-10 oder unter www.waldhaus-freiburg.de.
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Freiburg: MĂŒllfrei in die Pause
Mit Brotboxen fĂŒr 2000 ErstklĂ€ssler fördern Stadt Freiburg
und ASF Abfallvermeidung in der Schule

Der „Ernst des Lebens“ hat keinen festen Ort, wohl aber (wenn man
Oma, Tante, Papa & Co. glauben darf) einen festen Termin: Es ist
der Tag der Einschulung, der Tag, an dem aus dem Einfach-so-Kind
ein Schul-Kind wird! Dieses Jahr beginnt der Ernst des Lebens am
12. September – jedenfalls fĂŒr 2000 kleine Freiburgerinnen und
Freiburger.

Gleich zum ersten Schultag wartet auf sie schon eine wichtige
Lektion: „Kein Abfall ist der beste Abfall“. Dieses Motto will die Stadt
Freiburg gemeinsam mit der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung
Freiburg (ASF) auch den ErstklÀsslern im Schuljahr 2012/13
vermitteln. Als TrÀger dieser Botschaft dient eine kompakte Brotbox,
die alle 2000 Freiburger SchulanfÀnger am Tag ihrer Einschulung
kostenlos erhalten. Wer damit tĂ€glich mĂŒllfrei in die Pause geht,
spart Verpackungsabfall und verhÀlt sich umweltbewusst.

Die Brotboxen sind mit dem Motto der Aktion bedruckt und werden
von der Freiburger Abfallwirtschaft an die SchĂŒler verschenkt. Stadt
und ASF wollen erreichen, dass die Kinder umweltgerechtes
Verhalten schon von frĂŒh auf ĂŒben. Und der bewusste Umgang mit
Verpackungen gehört selbstverstÀndlich dazu. Zudem erhÀlt jede
Brotbox ein Informationsblatt fĂŒr die Eltern, in dem die
Verkaufsstellen fĂŒr Schulhefte aus Recyclingpapier stehen. Diese
Hefte bilden einen weiteren Umweltschwerpunkt im Schulalltag.
 
 

ÖKO-TEST-Magazin September 2012
 
ÖKO-TEST-Magazin September 2012
Die September-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 31. August im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro. Wieder mit dabei: Das Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests.

Aus dem Inhalt:

TEST: Äpfel
In der Mehrzahl der Proben fanden sich nur Spuren von Pflanzenschutzmitteln. Gespritzt wird also weiterhin, aber offenbar weniger als frĂŒher. AuffĂ€llig waren jedoch die sĂŒdamerikanischen FrĂŒchte: In einem Apfel aus Brasilien fand das Labor sechs verschiedene Pestizide, vier davon in erhöhter Menge. Zudem wird wieder einmal mit der Bezeichnung „regional“ geschummelt: Denn bei einem Produkt zieren die Verpackung zwar SchriftzĂŒge wie „Unsere Heimat“ und „beste QualitĂ€t aus Ihrer Region“, doch die Ware wird auch mehr als 200 Kilometer entfernt vom Anbauort verkauft.

TEST: Glyphosat in Getreideprodukten
RĂŒckstĂ€nde von Glyphosat, auch bekannt unter dem Namen Roundup, sind hĂ€ufiger in Getreideprodukten nachweisbar als bislang bekannt. Von 20 Proben Weizenmehl, Haferflocken und Brötchen, die im Labor untersucht wurden, waren fast drei Viertel belastet. Glyphosat ist ein Unkrautvernichtungsmittel und weltweit das meist verkaufte Pflanzengift. Lange Zeit galt es als unbedenklich, doch eine neue Studie zeigt, dass es bereits in geringen Mengen die menschliche Zellkultur schĂ€digen kann.

TEST: KinderzahnbĂŒrsten
Mehr als die HĂ€lfte taugt nicht fĂŒr KinderzĂ€hne. Sie haben etwa scharfkantige Borsten, die das Zahnfleisch verletzen können. Kindgerechte ZahnbĂŒrsten sollten zudem einen kleinen abgerundeten Kopf, mit dem auch die hinteren BackenzĂ€hne erreicht werden können, und einen etwas dickeren Griff haben, der nicht aus der Hand rutscht. Das ist nicht bei jedem getesteten Produkt der Fall. Vier Modelle enthalten polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (kurz PAK) in erhöhten oder stark erhöhten Dosen. HauptsĂ€chlich handelt es sich um die krebsverdĂ€chtige Substanz Naphthalin.

TEST: BabymenĂŒs mit Fleisch
Bei den Babybreien sind zwar Schadstoffe so gut wie kein Thema, doch es ist zu wenig Fleisch im Glas: Die Produkte enthalten gerade mal zwischen fĂŒnf und 10,5 Prozent Fleisch. Empfohlen wird von ErnĂ€hrungsexperten in der Regel ein Fleischanteil von etwa zwölf Prozent. Im Test sind zwei Breie mit Eisensalzen angereichert. Isoliertes Eisen kann jedoch das umfassende NĂ€hrstoffspektrum von Fleisch nicht ersetzen und wird zudem deutlich schlechter aufgenommen als Eisen aus Fleisch. Cadmium fand das Labor in den meisten Produkten nur in Spuren. In einem Brei steckte jedoch mehr von diesem Schwermetall, das als krebserregend gilt und in hohen Dosen zu NierenschĂ€den fĂŒhren kann.

TEST: Apothekenkosmetik
Das Image von Apothekenkosmetik ist hĂ€ufig besser als der Inhalt. Denn in einigen Produkten stecken problematische oder bedenkliche Inhaltsstoffe. Dazu zĂ€hlen polyzyklische Moschus-Verbindungen, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern, Formaldehyd/-abspalter sowie PEG/PEG-Derivate, die die Haut durchlĂ€ssiger fĂŒr Fremdstoffe machen. Ärgerlich sind auch dreiste Versprechungen der Kosmetikhersteller wie etwa der Claim „Nicht komedogen“, den La Roche-Posay bei dem Physiologischen Reinigungsgel angebracht hat. Doch das Produkt enthĂ€lt die komedogene Substanz Isopropyl Myristate. Komedogene Substanzen sind Stoffe, die Akne fördern können.

TEST: Rindenmulche
In vier von 17 Mulchen wurden Cadmiumgehalte, die ĂŒber dem aktuellen gesetzlichen Grenzwert liegen, gemessen. Acht weitere enthalten niedrigere Gehalte. Das Schwermetall ist nicht fest gebunden und wird von Pflanzen leicht aufgenommen. Es fĂŒhrt zu NierenschĂ€den, wenn es ĂŒber lĂ€ngere Zeit in grĂ¶ĂŸeren Mengen aufgenommen wird, und ist als krebserregend fĂŒr den Menschen eingestuft. ÖKO-TEST hat unter anderem noch untersuchen lassen, ob die deklarierte Körnung eingehalten wird. Das ist deshalb relevant, weil feine Bestandteile schneller verrotten und der Mulch dann öfter nachgelegt werden muss.

TEST: Wanderstiefel
Draußen hui, innen pfui: Wanderstiefel stecken voll mit Schadstoffen, die Krebs erregen oder Allergien auslösen können. Wenigstens sind die meisten sehr robust, denn sie trotzen gemĂ€ĂŸ PraxisprĂŒfung eine gewisse Zeit lang der Feuchtigkeit, haben feste Sohlen, die nicht gleich durch einen spitzen Stein eingerissen werden, und besitzen ein scheuerbestĂ€ndiges Fersenfutter.

TEST: Riester-Renten
ÖKO-TEST hat 89 Angebote fĂŒr klassische Riester-Rentenversicherungen und 79 Angebote fĂŒr fondgebundene Riester-Rentenversicherungen durchgecheckt. Das ResĂŒmee: Die Tarife werden von Jahr zu Jahr schlechter. In einigen MusterfĂ€llen springen 2012 fĂŒr den gleichen Beitrag wie im Vorjahr im Schnitt bis zu 420 Euro weniger Garantierente pro Jahr heraus. Zudem steigt fĂŒr die Versicherten das Anlagerisiko. Die Anbieter versuchen derzeit, Kunden auf Fondpolicen zu drĂ€ngen. Das hat seinen Grund: Denn hier mĂŒssen sie keine garantierte Verzinsung bieten, sondern nur zu Rentenbeginn alle Einlagen und Zulagen sicherstellen. Diese Kapitalerhaltungsgarantie gilt aber nicht fĂŒr Kunden, die ihren Vertrag vorzeitig kĂŒndigen oder den Anbieter wechseln.
 
 

Sonnenkraft in BĂŒrgerhand
Foto: Joachim Merkle
 
Sonnenkraft in BĂŒrgerhand
Freiburger Solar-BĂŒrger-Genossenschaft startklar fĂŒr die stĂ€dtische Energiewende

Als eine der ersten von Privatpersonen gegrĂŒndeten BĂŒrger-Energiegenossenschaften startete 2006 die Solar-BĂŒrger-Genossenschaft eG. Sie ist die erste Energiegenossenschaft mit Sitz in Freiburg und hat inzwischen ĂŒber 130 Mitglieder, davon mehr als 50 in der Freiburger Region.

Gemeinsam mit dem fesa e.V., dem Freiburger Verein fĂŒr die regionale Energiewende, strebt die solargeno auch eine Wende in der Energiewirtschaft an. Energieerzeugung soll in Zukunft nicht nur verbrauchsnah erzeugt, ökologisch nachhaltig und technologisch vielseitig sein, sondern auch wirtschaftlich gerecht verteilt.

Weil diejenigen, die Energie nutzen und die, die sie erzeugen in einer Genossenschaft am selben Strang ziehen, können mit BĂŒrger-Energiegenossenschaften die effizientesten Lösungen vorangebracht werden.

Die solargeno erzeugt derzeit den Strombedarf fĂŒr etwa 130 Familien mit Solaranlagen. Ihre erste in SĂŒdbaden errichtete sie im FrĂŒhjahr 2012 bei der Bioland-GĂ€rtnerei Hoch-Reinhard in Fischingen.

Jetzt steht das erste Solarkraftwerk in Freiburg an. Es wird auf der neuen Kletterhalle des Deutschen Alpenvereins Sektion Freiburg-Breisgau e.V. errichtet. Mit ĂŒber 23 MWh/a wird sie die Strommenge fĂŒr 4 Familen erzeugen. Ein Teil davon wird direkt in der Kletterhalle genutzt werden können.

Der genossenschaftliche Plan fĂŒr die großstĂ€dtische Energiewende ist ebenfalls startklar. Da es in GroßstĂ€dten wie Freiburg besonders viele große Wohnblöcke und EigentĂŒmergemeinschaften gibt, bietet die Genossenschaft eine Lösung speziell fĂŒr deren Energieversorgung an. Ein Schwerpunkt ist dabei die Nutzung von Kraft-WĂ€rme-Kopplung. Damit wird gleichzeitig mit der WĂ€rmeversorgung des GebĂ€udes auch Strom erzeugt. Die extrem ineffiziente und umweltschĂ€dliche große Kohlekraft, die bisher als erforderliche Grundlast im Zuge der Energiewende angegeben wird, wird damit ĂŒberflĂŒssig.

Freiburg kann einen Großteil seines Stroms selbst erzeugen, wenn sich große WohngebĂ€ude fĂŒr ein Blockheizkraftwerk im Keller und eine Solarstromanlage auf dem Dach entscheiden. Die solargeno will diese Entscheidung erleichtern, indem sie Investition, Bau und Betrieb der Anlagen ĂŒbernimmt und die GebĂ€udeeigentĂŒmer so bei
Risiko und Aufwand entlastet. Die Kraftwerke werden zu einem Anteil von mindestens 20% von den Mitgliedern der Genossenschaft finanziert, die so am Ertrag aus der Stromerzeugung teilhaben können. Einen Genossenschaftsanteil kann man bereits fĂŒr 100 Euro erwerben. 5 bis 10 Anteile sind ein ĂŒblicher Einstieg. Es können beliebig viele Anteile erworben werden.

Einen weiteren wichtigen Beitrag fĂŒr die Energiewende bietet die Energiegenossenschaft Projektgruppen an entlegenen Orten oder fĂŒr eine einzelne Anlage. Sie können ihre Idee unter dem Dach der solargeno realisieren, ohne extra eine eigene Gesellschaft zu grĂŒnden. Eine solche Regionalgruppe gibt es bereits in Landau, hier wurde die bisher grĂ¶ĂŸte Solaranlage der Genossenschaft gebaut (Bild).
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Der Jugend eine Stimme geben
BBT Aktion / Foto: NAJU Bundesverband
 
Der Jugend eine Stimme geben
Internationales Netzwerk GYBN setzt auf Jugendpartizipation im Kampf gegen das Artensterben

Berlin, 28.8. - Im Kampf gegen das Artensterben meldet sich die junge Generation zu Wort. In Berlin ist mit der Verabschiedung der Berliner Deklaration das internationale Jungendnetzwerk GYBN ins Leben gerufen worden. Ziel ist der Schutz der biologischen Vielfalt und der Kampf gegen das Artensterben.

35 junge NaturschĂŒtzer von fĂŒnf Kontinenten haben in Berlin das internationale Jugendnetzwerk Global Youth Biodiversity Network (GYBN) ins Leben gerufen. Sieben Tage wurde diskutiert, formuliert und geschrieben, jetzt ist die Berliner Deklaration offizielles GrĂŒndungsdokument. Ziel des jungen Netzwerks ist der globale Schutz der Artenvielfalt und eine stĂ€rkere Interessenvertretung junger Menschen in wichtigen Umweltfragen. Ein erster Schritt ist die Entsendung einer Jugenddelegation zur Weltnaturschutzkonferenz der Vereinten Nationen im Oktober nach Indien.

„Die kommenden Generationen tragen die Lasten der Fehler von heute. Trotzdem haben sie keine gemeinsame Stimme, mit der sie sich wehren können. Das wird sich mit GYBN Ă€ndern", sagt Christian Schwarzer von der Naturschutzjugend (NAJU), die die Konferenz organisiert hat.

Zum Abschluss zeichnen die Teilnehmer eine dĂŒstere Zukunft ohne Artenvielfalt. „Was waren nochmal BĂ€ume?" und „Hab schon ewig keine Blume mehr gesehen!" war auf Plakaten zu lesen. Demonstriert wurde am Brandenburger Tor in Berlin, wo zahlreiche Schaulustige sich dem Protest spontan anschlossen. Die Teilnehmer sind jetzt auf dem Weg in ihre Heimat und können viel mitnehmen: das GefĂŒhl, mit ihrem ehrenamtlichen Engagement fĂŒr die Natur nicht alleine zu stehen und das Wissen, jetzt Teil eines Netzwerks zu sein, mit dem sie viel erreichen werden.

Junge NaturschĂŒtzer aus aller Welt können sich online bei GYBN engagieren und ihre Stimme fĂŒr die Artenvielfalt geben:
www.GYBN.org.

Die GYBN kick-off conference wird gefördert durch das Bundesamt fĂŒr Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesumweltministeriums (BMU).
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