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Ă–KO-TEST SPEZIAL Bauen, Wohnen & Renovieren
 
Ă–KO-TEST SPEZIAL Bauen, Wohnen & Renovieren
Das aktuelle Ă–KO-TEST SPEZIAL Bauen, Wohnen & Renovieren gibt es seit dem 14. September 2012 im Zeitschriftenhandel. Es kostet 5,00 Euro.

Energie und Geld sparen mit Hightech und Köpfchen: Strom, Erdgas und Heizöl sind so teuer wie nie – und die Preise steigen stetig weiter. Wer sparen möchte, muss daher den Energieverbrauch drosseln. Allerdings bedeutet Energiesparen oft erst einmal, dass man Geld investieren muss. Diese Investitionen machen sich aber schnell bezahlt. Eine andere Möglichkeit, auf die Kostenbremse zu treten, ist, Energie selbst zu erzeugen. Dabei kommen Hausbesitzern die fallenden Preise für Solaranlagen zugute. Zusammen mit der staatlichen Förderung lassen sich noch bis zu zehn Prozent Rendite pro Jahr erzielen. Das neue ÖKO-TEST Spezial zeigt Ihnen, wie es geht.


Aus dem Inhalt

• Ein Ziel, zwei Wege: Häuser mit einer nahezu ausgeglichenen Energiebilanz sind das Ziel von zukunftsorientierten Bauherren und Klimapolitikern. Dieses Ziel lässt sich auf unterschiedlichen Wegen erreichen. ÖKO-TEST stellt die beiden konkurrierenden Konzepte vor: das Passivhaus und das Sonnenhaus.

• Sorgfalt geht vor Niedrigpreis: Gute Renditen wird es bei Photovoltaikanlagen aller Voraussicht weiter geben. Doch Vorsicht: An schlechten Standorten oder bei Qualitätsmängeln sind auch Minirenditen oder sogar Verluste möglich. Umso mehr kommt es auf gute Standards bei Technik und Montage an. Lesen Sie, worauf Sie achten sollten.

• Sonne im Doppelpack: Mit Modulen, die neben Strom auch Wärme für die Wasserbereitung oder die Heizung liefern, ließe sich die knappe Dachfläche effizienter nutzen. Doch das Solarduo harmoniert noch nicht optimal. Die sogenannte Hybridtechnik setzt sich daher nur zögerlich durch.

• Wohl oder Weh? Bei keinem anderen Heizsystem hängt die Effizienz von so vielen Details wie bei der Wärmepumpe ab. Eine Studie des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme gibt Aufschluss über die besten Systeme, häufigsten Fehler und wichtige Verbesserungen.

• Fossil, aber nicht von vorgestern: Trotz aller Innovationen und medialer Aufmerksamkeit für erneuerbare Energien machen die fossilen Energieträger, vor allem Erdgas, bei Heizsystemen immer noch das Rennen. Wenn schon nicht erneuerbar, dann wenigstens hocheffizient, lautet die Devise.
 
 

 
Energiewende unter Beschuss
Ausbaupläne übererfüllt?

Freiburg, 19.09.2012: Bei 35 Prozent Erneuerbaren bis 2020 will Umweltminister Altmaier die Energiewende deckeln. "Damit tritt er sogar hinter die vorsichtigen Ziele der Kanzlerin zurück, die im Mai 2011 40 Prozent als Ausbauziel verkündete", kontert Nico Storz, Geschäftsführer des fesa e.V. "Gerade in Baden-Württemberg müssen wir den Ausbau der Windkraft energisch vorantreiben." Ein Prozent des Stromverbrauches im Südwesten stammt bisher von heimischen Windrädern - zehn Prozent bis 2020 peilt die Landesregierung an. Doch das ist Umweltminister Altmaier zu viel. So bekräftigte er gestern bei der Eröffnung der Messe Husum Windenergy sein Statement, dass die Ausbauziele der Bundesländer 60 Prozent über den Plänen des Energie-Szenarios der Bundesregierung lägen. Während die Nordländer auf Windstromexport setzten, gingen die Pläne der Südländer in Richtung Energieautarkie. Das passe nicht zusammen und daher sollten sich die von der Sonne begünstigten Bundesländer doch bitte in Sachen Windkraftausbau zurückhalten.

"Für einen Umweltminister sollte es ein Grund zur Freude sein, wenn die Erneuerbaren Energien in ihrem Schwung mehr als das Plansoll hergeben", so Nico Storz. "Dies ermöglicht es, gleichzeitig aus der Atomkraft auszusteigen und klimaschädliche Kohlekraftwerke abzuschalten." Atom- und Kohlekraftwerke sind zu träge regelbar, um die fluktuierende Einspeisung Erneuerbarer Energien auszugleichen. Stattdessen verstopfen sie das Netz mit klimaschädlichem Strom, während immer häufiger Windkraftanlagen abgeregelt werden müssen. "Ein Ausbau der Windenergie an Land minimiert den Netzausbau, produziert den Strom dort, wo er gebraucht wird und ist mit 9 Cent pro Kilowattstunde unschlagbar günstig", bekräftigt Nico Storz. "Außerdem bietet er gute Möglichkeiten für Bürgerbeteiligung in Genossenschaften oder anderen Beteiligungsmodellen. Wir haben in Baden-Württemberg zwei Atomkraftwerke abgeschaltet. Wenn wir diese Energiemenge aus Erneuerbaren produzieren wollen, müssen wir Gas geben und nicht bremsen. Kohlestrom ist keine Alternative. Teurer Offshore-Strom für den Süden auch nicht."

Der fesa e.V. setzt auf eine dezentrale Energiewende in Bürgerhand. "Nur mit dem engagierten Ausbau aller Erneuerbarer Energien und der Energieeffizienz können wir den Klimawandel noch begrenzen", so Nico Storz. "Wenn wir dabei die Bürgerinnen und Bürger beteiligen - und zwar nicht nur finanziell - profitieren am Ende alle. Mit Ausnahme der großen Energieversorger, die ihre Strukturen nicht umgestellt bekommen. Klar, dass sie die Energiewende mit allen Mitteln bekämpfen." Oder um es nach Herrmann Scheer mit den Worten Gandhis zu sagen: "Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du."
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Buchtipp:
 
Buchtipp: "Sehr gut mediterran kochen"
Die echte MittelmeerkĂĽche

Bunter Mangold mit schwarzen Oliven, Makrele mit Zitronen-Kapern-Sauce, saftiges Kräuterhähnchen und zum Nachtisch Mandeltorte. „Sehr gut mediterran kochen“ der Stiftung Warentest ist eine Reise durch die Küche der Mittelmeerländer. Klassische Gerichte und überraschende Neukreationen: Das Buch bietet viele abwechslungsreiche Rezepte, die schnell und unkompliziert nachzukochen sind.
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Freiburg in der Finalrunde als „Deutschlands nachhaltigste Großstadt“ 2012
119 Städte und Gemeinden bewerben sich um hochrangige Auszeichnung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises

Die Stadt Freiburg steht im Finale um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis, der in diesem Jahr zum ersten Mal auch an Städte und Gemeinden verliehen wird. Die Jury nominierte die Freiburger Bewerbung zusammen mit Augsburg und Leipzig in der Gruppe „Deutschlands nachhaltigste Großstädte 2012“ und damit für die wichtigste Kategorie der von der Stiftung „Deutscher Nachhaltigkeitsreis e.V.“ verliehenen Auszeichnung. Ob Freiburg als nachhaltigste Großstadt Deutschlands auch auf dem obersten Siegertreppchen landen wird, entscheidet sich im Dezember mit der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises in drei Kategorien (Großstädte, Mittelstädte sowie kleinere Kommunen). Insgesamt haben sich 119 Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland um den Preis beworben. Die von der städtischen Stabstelle Nachhaltigkeit im Zusammenwirken mit den städtischen Dienststellen erarbeitete Freiburger Bewerbung um einen der Hauptpreise stellt die gesamte Bandbreite städtischer Nachhaltigkeitspolitik dar.

Oberbürgermeister Dieter Salomon freut sich, dass damit die erste Runde in dem Bewerbungsverfahren erfolgreich geschafft ist. „Alle teilnehmenden Städte und Gemeinden sind mit anspruchsvollen Bewerbungen und aussagekräftigen Konzepten zur nachhaltigen Stadtentwicklung angetreten. Die Nominierung für den Hauptpreis der Großstädte ist eine großartige Anerkennung dessen, was in den letzten Jahren in Freiburg erarbeitet und umgesetzt worden ist.“ Salomon wertet das Erreichen der Finalrunde als einen Ansporn, nachhaltige Entwicklung als Leitfaden der Stadtpolitik zu stärken und weiter auszubauen.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist 2008 ins Leben gerufen und bisher jeweils an Unternehmen verliehen worden. 2012 wurde der Preis erstmals für Städte und Gemeinden ausgelobt, die sich mit ganzheitlichen und das gesamte Spektrum der Stadtpolitik umfassenden Konzepten beworben haben. Darüber hinaus werden erfolgreich realisierte Konzepte in den Bereichen Governance und Verwaltung, Klima und Ressourcen, Lebensqualität und Stadtstruktur sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Den Trägern der Hauptpreise winken Fördergelder von jeweils 35.000 Euro, die von der Allianz-Umweltstiftung gestiftet werden. Die Stiftung „Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V.“ wird getragen von der Bundesregierung, dem Rat für nachhaltige Entwicklung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvertretern, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Schirmherr ist Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Der Jury gehören 17 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Umweltverbänden an, darunter als Juryvorsitzender Günther Bachmann (Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung), Prof. Klaus Töpfer (ehemaliger Bundesumweltminister), die früheren Bürgermeister Ole von Beust (Hamburg) und Petra Roth (Frankfurt) und Christina Rau, die Witwe von Altbundespräsident Johannes Rau.

Die Auszeichnungen werden im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstags für Kommunen am 6. Dezember in Düsseldorf von Bundesfinanzminister Schäuble verliehen. Erst dort gibt die Stiftung die Siegerkommunen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises bekannt. Nur die Träger der Ehrenpreise stehen bereits jetzt fest: Der britische Architekt Lord Norman Foster, die Bürgermeisterin von sendai (Japan), Emiko Okuyama, und die UNESCOSonderbotschafterin Claudia Cardinale.
 
 

Ökostation Freiburg erhält Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vi
Foto: Ă–kostation Freiburg
 
Ökostation Freiburg erhält Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vi
„Die Unterstützung der Natur- und Umweltbildungsarbeit der Ökostation ist eine hervorragende Investition in die Zukunft“, sagt der baden-württem­bergische Naturschutzminister und Vorsitzende der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg Alexander Bonde

Die Ă–kostation Freiburg wird in dieser Woche als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise fĂĽr die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.

Mit dieser Auszeichnung wird das Engagement der Ökostation Freiburg für den Erhalt der Biologischen Vielfalt insbesondere durch das Projekt „Artenvielfalt erleben – Lebensräume schützen“ gewürdigt. Bei diesen Projekttagen der Ökostation werden Schülerinnen und Schüler sowie Vorschulkinder an die im Nahbereich der Ökostation befindlichen naturnahen Trocken- und Heckenbiotope, Wildblumenwiesen und Feuchtbiotope herangeführt. Dabei werden Kenntnisse über die biotopspezifischen Ökosysteme thematisiert. Auch die Bedeutung verschiedener Pflanzenarten als natürliche und zukünftige Ressource z.B. Wildformen von Nahrungspflanzen sowie Arzneipflanzen wird angesprochen. Sowohl die Gefährdung der Artenvielfalt und ihrer Lebensräume um ihrer selbst willen als auch der potentielle Wert einzelner Nutzarten für die Zukunft werden vermittelt. Zentral sind auch die Entwicklung und Erprobung von konkreten Handlungsperspektiven für Schülerinnen und Schüler im Schul- und familiären Alltag im Bereich Naturschutz. Das Projekt will die Akzeptanz der Menschen für den Schutz und Erhalt der natürlichen Lebensräume fördern und ausbauen.

„Veranstaltungen für Multiplikatoren und interessierte Erwachsene wie z.B. der Freiburger GEO-Tag der Artenvielfalt finden häufig im Rahmen von Kooperationen mit anderen Partnern wie dem Freiburger Netzwerk Artenvielfalt statt“ betont Ralf Hufnagel, der sich mit dem gesamten Team der Ökostation über die Auszeichnung sehr freut. „Insgesamt wurden im letzten Jahr mit dem ausgezeichneten Naturschutzprojekt ca. 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreicht und im Jahr 2012 bis Ende August bereits rund 2.000 Interessierte, darunter viele Schulkinder“ so Hufnagel weiter. Das Projekt, das von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg 2012 gefördert wird, soll 2013 vor dem Hintergrund der Dekade Biodiversität auch fortgesetzt werden.

Mit diesem vorbildlichen Projekt wird ein bedeutendes Zeichen für das Engagement für die biologische Vielfalt in Deutschland gesetzt. Dieses Engagement hat die Juroren und Jurorinnen des Wettbewerbs sehr beeindruckt. „Faszinierende Natur gibt es nicht nur in fernen Ländern oder im Urlaub. Auch bei uns, quasi vor der Haustüre, lassen sich richtige Schätze entdecken und Arten mit spannendem Verhalten kennen lernen!“ so Prof. Dr. Elsa Nickel, Jurorin und Unterabteilungsleiterin im Bundesumweltministerium (BMU). „Das heute ausgezeichnete Dekade-Projekt weckt diese Freude an wildlebenden Pflanzen
und Tieren in Deutschland und stärkt das Bewusstsein dafür, dass wir Verantwortung für ihre Erhaltung haben.“

Auch in Baden-Württemberg wird die Projektarbeit der Ökostation Freiburg im Bereich Artenvielfalt und Biodiversität sehr geschätzt:
Der baden-württem­bergische Naturschutzminister und Vorsitzende der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg Alexander Bonde zeigte sich sehr erfreut über die offizielle Auszeichnung im Rahmen der Weltdekade Biologische Vielfalt für das von der Stiftung geförderte Projekt. „Die Unterstützung der Natur- und Umweltbildungsarbeit der Ökostation ist eine hervorragende Investition in die Zukunft“, so Bonde. Der Erhalt der Artenvielfalt sei eine zentrale Aufgabe und Verantwortung der heutigen Generation. „Die Bewahrung unseres natürlichen Erbes ist nicht nur eine moralische Verpflichtung unserer Gesellschaft, sondern auch ein wirtschaftliches Interesse: Von der Intelligenz und Vielfalt der Natur profitieren wir zum Beispiel bei der Nanotechnik oder bei der Arzneimittelherstellung“, führte der Minister weiter aus.

Der Landesgeschäftsführer des BUND- Baden- Württemberg, Berthold Frieß lobte das mittlerweile 26 jährige Engagement der Ökostation Freiburg „Die Arbeit der Ökostation findet mitten im Leben von Menschen und Natur statt. Ob „Grünes Klassenzimmer“ oder naturpädagogische Nachmittagsbetreuung – die Ökostation Freiburg macht im Bereich der Biologische Vielfalt eine umweltpädagogische und naturschutzfachliche sehr wichtige Arbeit, entwickelt regelmäßig innovative Projekte und ist deshalb eine verdiente und würdige Preisträgerin.“

Die Ökostation Freiburg erhält eine Urkunde als symbolisch Anerkennung für den wertvollen Beitrag die sie mit ihrer Projektarbeit für die Erhaltung der Artenvielfalt und der Biodiversität leistet. Ab sofort wird das Projekt auf der deutschen UN-Dekade-Webseite unter www.un-dekade-biologische-vielfalt.de vorgestellt.
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Fessenheim Abschaltung: Ja wir freuen uns!
 
Fessenheim Abschaltung: Ja wir freuen uns!
Das älteste und gefährlichste französische Atomkraftwerk in Fessenheim wird Ende 2016 endgültig abgeschaltet. Das kündigte Frankreichs Staatschef François Hollande gestern bei der Eröffnung einer Konferenz für Energie und Umwelt in Paris an.
„Das ist ein großer Erfolg für die französisch-deutsch-schweizer Umweltbewegung, die seit Jahrzehnten gegen die atomaren Gefahren kämpft.“ sagt BUND Geschäftsführer Axel Mayer aus Freiburg.
„Eine sofortige Abschaltung des altersschwachen AKW wäre die bessere und sicherere Lösung, denn ein Atomunfall oder Erdbeben hält sich nicht an Abschaltpläne. Wir hoffen, dass das altersschwache AKW noch die letzten Jahre „durchhält“. (Und die aktuelle französische Regierung natürlich auch!)
Die anstehenden, nicht ungefährlichen Abbrucharbeiten werden wir kritisch konstruktiv begleiten.
Die trinationale Umweltbewegung und der BUND werden sich jetzt verstärkt um die atomaren Gefahren in der Schweiz kümmern, denn in Beznau an der Grenze steht das älteste AKW der Welt und die in der Schweiz diskutierten Laufzeiten von 60 Jahren bringen nicht vertretbare Risiken. Die Abschaltung von Fessenheim könnte auch in Frankreich einen Dominoeffekt auslösen. Der BUND und die Umweltbewegung hofft auf diesen Effekt, die in Frankreich immer noch (über)mächtige EDF und AREVA fürchten ihn.
 
Autor: Axel Mayer

Freiburg: Zwischenstopp der größten Elektrofahrzeug-Rallye der Welt
ZEROTRACER / Team Frank Loacker und Tobias WĂĽlser
 
Freiburg: Zwischenstopp der größten Elektrofahrzeug-Rallye der Welt
Die Distanz: 2674 km. Die Teilnehmer: 20 Teams, die zeigen wollen, wie man morgen Auto fährt. Der Treibstoff: klimafreundlich erzeugter Strom. Die Route führt von Genua über Bern, Freiburg, Mannheim, Paderborn und Osnabrück nach Holland.

Die 2674 km lange Route der Wave - World Advanced Vehicle Expedition - 2012 gilt als die bisher größte Distanz für Elektroauto-Rallyes. Zwei Wochen lang fahren die Teams gemeinsam durch Europa. Nach dem Start in Genua führt die Rallye über die Alpen, in den Schwarzwald, bis in den Norden nach Osnabrück und schließlich nach Holland.

Den Teilnehmern geht es darum, eine Welle (engl. Wave) ins Rollen zu bringen. Sie wollen Aufmerksamkeit für Elektroautos wecken, in dem sie Alpenpässe überqueren und täglich bis zu 300 km Weg zurücklegen. An 50 Etappenorten gibt es zusätzliche Wettbewerbe. Die Kriterien reichen vom Test des Kofferraumvolumens bis zum geschicktesten Rückwärts-Einparkmanöver. Das beste Team und das alltagstauglichste Fahrzeug werden im Ziel als Gewinner gekürt.

Am Montag, den 17. September 2012 wird die Rallye für kurze Zeit in Freiburg verweilen. Die Einfahrt mit Freiburger Etappenziel vor dem Konzerthaus ist für 11:30 Uhr angesetzt. Oberbürgermeister Dr. Salomon wird die Begrüßung der Teilnehmer übernehmen, eine Jury wird anschließend das energieeffizienteste Fahrzeug wählen und prämieren. Die örtliche Durchführung wird von der FWTM übernommen, Sponsoren und Partner der Veranstaltung sind die Sparkasse Freiburg, die Handwerkskammer Freiburg, der Segwaypoint groove, das Novotel Freiburg sowie das Fraunhofer IWM.

Die Wave 2012 findet zum zweiten Mal statt und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Mit dabei sind Automobilhersteller wie Renault und Nissan mit Serienfahrzeugen, sowie auch Prototypen, wie zum Beispiel der von Studenten der ETH ZĂĽrich entwickelte und gebaute Sportwagen SunCar. Mit seinen zwei 170 PS Motoren braucht dieses Fahrzeug weniger als fĂĽnf Sekunden, um auf 100 km/h zu beschleunigen. Organisatoren der Wave 2012 sind die Luzerner Zero Race GmbH und der Solarpionier Louis Palmer, der als erster Mensch in einem solar betriebenen Fahrzeug 2009 die Erde umrundet hat.
 
 

Freiburg: „Motte in den Sack“ – Laubsammeln für unsere Kastanien
 
Freiburg: „Motte in den Sack“ – Laubsammeln für unsere Kastanien
Initiative „Freiburg packt an“ lädt zum Mitmachen ein

Der kalendarische Herbst hat noch nicht begonnen und doch zeigen sich viele Rosskastanienbäume im Stadtgebiet schon braun und verwelkt. Grund ist nicht der Wechsel der Jahreszeiten, sondern der Befall durch die winzige Kastanienminiermotte, in Fachkreisen als „Cameraria ohridella“ bekannt. Die Initiative „Freiburg packt an“ sagt den Plagegeistern den Kampf an und startet Ende des Monats wieder die Aktion „Motte in den Sack“. Mitstreiter sind willkommen.
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