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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

Ă–KO-TEST RATGEBER BAUEN UND WOHNEN - Zukunft Bauen
Der aktuelle ÖKO-TEST RATGEBER – Zukunft Bauen ist seit dem 6.4. erhältlich
 
Ă–KO-TEST RATGEBER BAUEN UND WOHNEN - Zukunft Bauen
Der Weg zur Erfüllung des Wohntraums: Weil die Zinsen niedrig sind wie nie zuvor, ist die Finanzierung eines Hauses oder einer Wohnung erschwinglich. Allerdings sind die Preise für Immobilien in den vergangenen Jahren kräftig gestiegen. Daher will Bauen oder Kaufen gut überlegt sein, auch wenn Betongold als sicherer Hafen in unsicheren Euro-Zeiten gilt. In dem neuen ÖKO-TEST Ratgeber erfahren Sie unter anderem, wie Sie an Geld vom Staat kommen. Damit der eigene Immobilienbesitz jetzt und im Alter tatsächlich Goldes wert ist, müssen Sie jedoch auf viel mehr achten als aufs Geld. Für die eigene Zukunft zu bauen heißt auch, ökologisch, energiesparend und altersgerecht zu bauen. Mit den Tests und den Berichten hilft Ihnen dieses Heft dabei.

Die Tests:

• Graue Wandfarbe: Einst waren sie der Inbegriff von Tristesse, heute sind sie en vogue. 15 graue Innenwandfarben überzeugen im Test mit „gut“ und „sehr gut“. Zu bemängeln gibt’s an der Heimwerkerware nur wenig.

• Wasserbasierte Lackfarbe: Sie riechen weniger als lösungsmittelbasierte Farben, sind gesundheitlich weniger problematisch und zudem umweltverträglicher. Gänzlich ohne Schadstoffe kommen allerdings auch wasserbasierte Lackfarben nicht aus. Im Test erweisen sich 15 von 20 Produkten jedoch als „sehr gut“ oder „gut“.

• Korkfertigparkett: Als Fußboden vereint der Rohstoff Kork etliche praktische Eigenschaften in sich. Der Test bestätigt das: Sieben Korkfertigparkette sind eine echte Alternative zu Bodenbelägen wie Teppich, Laminat und Co. – wenn auch etwas teurer.

• LED-Lampen: Retrofits, also LED-Lampen mit Schraubgewinde, haben die ersten Kinderkrankheiten hinter sich. Ihre Energieersparnis kann sich sehen lassen. Lichtqualität und Helligkeit sind aber noch verbesserungswürdig, wie der Test zeigt.

• Holzspalter: Wer Holz selbst spaltet, kann Geld sparen – und mit Holzspaltern auch Zeit und Mühe. Mit manchen Einsteigermodellen arbeitet es sich aber auf lange Sicht unnötig beschwerlich. Und Handschutz braucht man nicht nur gegen Holzsplitter, sondern auch gegen Schadstoffe.

• Duo-Kunstfaserbettdecken: Dank eines Hohlraums im Innern sollen Duo-Kunstfaserbettdecken besonders gut wärmen, außerdem gelten sie als stark atmungsaktiv. In der Praxis offenbaren die 15 getesteten Produkte Unterschiede. Was die Schadstoffbelastung angeht, kann ÖKO-TEST 13 Decken mit „gut“ und zwei mit „sehr gut“ empfehlen.

Und auĂźerdem:
Energiesparende Haushaltsgeräte: Weiße Technik ganz grün
Kühl- und Gefrierschränke, Wasch- und Spülmaschinen sowie Wäschetrockner bringen den Stromzähler gewaltig zum Laufen. Doch wie schnell der Gebührenzähler tickt, entscheidet das Alter der Geräte. Denn neue, besonders energiesparende Technik finanziert sich durch die geringeren Strom- und Wasserkosten praktisch selbst. ÖKO-TEST listet besonders energieeffiziente Geräte auf.

Bettenkauf: „Wir schlafen im Liegen“
Dieser Spruch von Loriot gilt ewig, auch wenn Betten der Mode unterworfen sind. So liegen heute üppige Polsterbetten im Trend. Entscheidend sind aber immer noch die inneren Werte. Und die kann man nur durch Probeliegen ergründen. ÖKO-TEST erklärt, auf was man beim Bettenkauf achten sollte.
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NABU: Deutsche bewerten PlastikmĂĽll in den Meeren als Bedrohung
Aktuelle Studie zu Umweltbewusstein veröffentlicht - Umweltthemen stehen mit an oberster Stelle

Umweltschutz ist ein zentrales Thema für die Bevölkerung in Deutschland. Zu dem Ergebnis kommt die heute veröffentlichte „Umweltbewusstseinsstudie“ von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt, die alle zwei Jahre erscheint. Umweltthemen stiegen in der Relevanz der Bevölkerung seit der letzten Befragung von Platz fünf auf Platz drei und folgen damit hinter den als wichtigen gesellschaftlichen Problemen genannten Themen Migration und Sicherheit.

Abgefragt wurden auch besonders bedrohlich empfundene Umweltveränderungen. Hier landet der Plastikmüll in den Weltmeeren auf Platz eins. 74 Prozent der Deutschen stufen ihn als sehr bedrohlich ein, fast alle – 97 Prozent – sehen hier ein relevantes Umweltrisiko.

„Es ist nicht nur ein Gefühl, das einen beim Einkauf ereilt, auch die Statistik zeigt: Wir produzieren immer mehr Plastikmüll, jedes Jahr kommen vier Prozent dazu. Die Hälfte der fast sechs Millionen Tonnen Plastikmüll entsteht durch Verpackungen. Dabei wären viele Einwegverpackungen leicht einzusparen – etwa durch Mehrweg bei Getränkeflaschen“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Plastikmüll ist leicht und verweht schnell. Er baut sich nicht ab, sondern zersetzt sich nur langsam in immer kleinere Teilchen, sogenanntes Mikroplastik. Besonders grausam zeigt sich der Kunststoffwahnsinn im Meer, wo Tiere den Müll für Nahrung halten oder sich darin verfangen und elendig verenden. Auch „Bio-Plastik“ darf nicht in der Natur oder auf dem heimischen Kompost landen, da es sich, anders als sein Name vermuten lässt, nur unter speziellen Bedingungen in technischen Anlagen abbauen lässt. „Eine Welt ganz ohne Plastik ist nur noch schwer vorstellbar. Umso wichtiger ist es, dass Plastik weniger und anders eingesetzt wird: für langlebige Produkte, die recyclingfähig oder wirklich in der Natur biologisch abbaubar sind“, so NABU-Referentin für Umweltpolitik Indra Enterlein.
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NABU: Lebensraum Kirchturm bietet seit zehn Jahren Vögeln ein Zuhause
Erfolg für den Artenschutz an Gebäuden

Schleiereulen, Dohlen, Turmfalken und Co. finden seit zehn Jahren durch die NABU-Aktion „Lebensraum Kirchturm“ Unterschlupf in Gotteshäusern in ganz Deutschland: Über 1000 Kirchen sind mittlerweile mit der Plakette „Lebensraum Kirchturm“ für ihr besonderes Engagement im Bereich Artenschutz ausgezeichnet worden.

Im April 2007 hatten der NABU und der Beratungsausschuss für das Deutsche Glockenwesen die gemeinsame Aktion gestartet. Als erste Kirche bundesweit wurde die Heilandskirche in Berlin ausgezeichnet. Hier waren die beiden Turmfalken „Erna“ und „Kurt“ zu Hause, die tausende Vogelfans über eine Webcam bei der Aufzucht ihrer Jungen beobachten konnten. Zahlreiche weitere Kirchen folgten diesem Beispiel.

„Wir freuen uns, dass so viele Gemeinden unserem Aufruf gefolgt sind und ihre Kirchtürme wieder für seltene Vogelarten wie Turmfalke und Schleiereule geöffnet haben. Die erfolgreiche Aktion ist ein schönes Beispiel dafür, dass das harmonische Zusammenleben von Mensch und Tier in unseren Städten möglich ist“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Schleiereulen oder Turmfalken, aber auch Dohlen und Mauersegler nutzen Kirchtürme gerne als Nistplatzersatz für natürliche Bruthöhlen in Felsen oder Bäumen. Auch Fledermäuse finden oft einen geeigneten Unterschlupf in der Kirchturmspitze. Leider gehen solche Plätze bei Kirchturmsanierungen oft verloren – wenn zum Beispiel Einfluglöcher oder Brutnischen verschlossen werden oder Gitter zum Schutz gegen Tauben angebracht werden.

Mit der Aktion „Lebensraum Kirchturm“ möchte der NABU über naturschutzfreundliche Sanierungen informieren und die Gemeinden dazu ermutigen ihre Kirchtürme für die tierischen Bewohner zu öffnen. Neben der Öffnung von Einfluglöchern steht vor allem der Einbau von Nistkästen im Vordergrund. Unterstützung und Beratung erhalten die teilnehmenden Kirchen dabei von der jeweiligen NABU-Ortsgruppe.

Spitzenreiter bei der „Wohnraumbeschaffung“ ist Baden-Württemberg mit 212 ausgezeichneten Kirchen, gefolgt von Thüringen mit 150 und Niedersachsen mit 140 artgerechten Kirchtürmen.
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NABU: Umweltfreundliches Ostern fängt beim Einkauf an
NABU lädt zum Rundgang durch den virtuellen Supermarkt / Info-Grafiken zeigen Alternativen von Obst und Gemüse bis Kosmetik

Über 100 Millionen Schokohasen gehen Ostern in Deutschland über die Ladentheke. Aber nicht nur Schokohasen und Ostereier füllen nach der Fastenzeit die Einkaufswagen in den über 38.000 kleinen und großen Supermärkten, Discountern oder SB-Warenhäusern in Deutschland. Im Lebensmittelhandel ist Gründonnerstag einer der umsatzstärksten Tage im Jahr. Der NABU gibt Tipps, wie der Einkauf für die Festtage umweltfreundlicher gelingt. Unter www.NABU.de/supermarkt-grafik zeigt der NABU bei einem Rundgang durch einen virtuellen Supermarkt, welche ökologischen Schattenseiten unser Lebensmittelkonsum hat und wie Kunden, aber auch der Handel es besser machen können. An sieben Stationen – von der Obst- und Gemüseabteilung über das Kühlregal bis zur Kasse – gibt es Hintergrundinformationen und Verbrauchertipps: Welche Vorteile hat Bio? Wie viele Liter Wasser verbraucht ein Kilo Rindfleisch und welche Alternativen gibt es beim Griff ins Regal, um Verpackungsmüll zu reduzieren?

„Was wäre das Osterfest ohne den Osterhasen – sein Vorbild der Feldhase hat es aber inzwischen schwer: Die industrielle Landwirtschaft raubt ihm die Nahrungsgrundlage und die nötigen Rückzugsorte. Verbraucher können mit ihren Kaufentscheidungen zwar viel Einfluss nehmen, aber das Beispiel Landwirtschaft zeigt, dass es nicht reicht, Konsumenten zu motivieren, mehr Bio einzukaufen und weniger Fleisch zu essen“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Hier sind Politik, Handel und Industrie gefragt, Milliarden bisher umweltschädlicher Subventionen ökologisch auszurichten, den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln strenger zu regulieren und Kunden nicht weiterhin mit Preisdumping zu vermitteln, wertvolle Lebensmittel dürften nichts kosten“, so Miller weiter. Darum habe der NABU mit anderen Organisationen die Kampagne LivingLand (www.living-land.de ) für eine andere EU-Landwirtschaftspolitik gestartet.

Die Ernährung macht ein Drittel des gesamten Rohstoffverbrauchs der privaten Haushalte aus – befördert vor allem durch den Konsum von Fleisch und Milchprodukten. In die Berechnungen für den tatsächlichen Ressourcenverbrauch für unsere Ernährung fließen neben der landwirtschaftlichen Produktion auch Rohstoffe für Verpackungen, Maschinen, Transporte sowie der Bau von Supermärkten ein. „Der Handel muss auch Mut zur Auslistung haben, zum Beispiel sollte die Einweggetränkeflasche aus den Regalen verschwinden und der Trend zu immer mehr vorverpackten Frischeprodukten muss gestoppt werden. Kunden unterschätzen noch zu sehr, welchen Einfluss der Kauf von Fleisch- und Milchprodukten auf Natur und Umwelt hat. Auch ist es wichtig, nicht auf jede Billigaktion und jeden Trend aufzuspringen wie To-Go- und Convenience-Produkte, die einen enormen Anstieg an Verpackungsmüll bedeuten. Das Verramschen von Lebensmitteln muss aufhören, um sie wieder als wertvolles Gut wertzuschätzen und die Lebensmittelverschwendung in den Griff zu bekommen“, sagt Katharina Istel, NABU-Expertin für nachhaltigen Konsum. „Es gibt viele Ansatzpunkte, um unsere Konsum-, Produktions- und auch Lebensstile ökologisch und sozial nachhaltiger umzugestalten. Das ist unumgänglich, wenn wir die Belastungsgrenze unseres Planeten nicht weiter strapazieren, den Klimawandel in den Griff bekommen und die biologische Vielfalt erhalten wollen“, so Istel weiter.
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Samstags-Forum Regio Freiburg – Programm 29. April – 31. Mai 2017
Energie-Klima-Umwelt-Verbraucherschutz-Bauen-Wohnen-Nachhaltigkeit.
Wie wollen wir leben?
Aktuelles Leitthema und Programm beim Samstags-Forum Regio Freiburg
24. Gemeinschafts-Reihe mit Vorträgen, Diskussionen, Führungen

Vorträge und Führungen zum aktuellen Leitthema „Energie-Klima-Umwelt-Verbraucherschutz-Bauen-Wohnen-Nachhaltigkeit. Wie wollen wir leben?“ gibt es bei der 24. Gemeinschafts­reihe des mehrfach preisgekrönten Samstags-Forums Regio Freiburg des gemeinnützigen Freiburger Vereins ECOtrinova und mehrerer Mitveranstalter ab 29. April bis 1 Juli 2017. Schirmherrin ist die Freiburger Umweltbür­germeisterin Gerda Stuchlik. Die TeilnehmerInnen erleben führende Fachleute, Pioniere und Aktive im Hörsaal und vor Ort mit Vorbildvorhaben. Die Vorträge finden statt in Freiburg i.Br. in der Universität, Stadtmitte, Kollegiengebäude 1 i.d.R, im Hörsaal 1015 jeweils ab 10:15 oder 10:30 bis 12:45 Uhr. Zu Führungen ist Anmeldung erbeten an ecotrinova@web.de oder an den Treffpunkt Freiburg T. 0761-2168730; Ort, Anfahrt und Treffpunkte werden den Angemeldeten mitgeteilt. Der Eintritt ist frei.

Am 29. April ab 10:15 Uhr beim Atomenergie-Forum 2017 anlässlich des 31. Jahrestages der Atomkraftwerkskatastrophe von Tschernobyl, ausnahmsweise im Hörsaal 1199, seziert Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group, Berlin, vormals MdB, die „Friedliche Nutzung der Atomenergie. 60 Jahre EURATOM - Fake von Anfang an“. Thomas Partmann von der attac Arbeitsgruppe - Frieden durch Abrüstung - Karlsruhe berichtet über eine neue große Gefahr für die Welt durch „Atomwaffen aus Thorium? Flüssigsalz-Atomreaktoren: Unterschätzte neue Risiken“. Eingangs und zum Schluss gibt es Kurzberichte zu Tschernobyl, Fukushima, Fessenheim und Leibstadt/Rhein. Mitveranstalter ist u.a. Attac Freiburg. Ein „Mini-BHKW mit Brennstoffzellen für Eigenstrom, Heizung und Atomausstieg“ zeigt die ab Stadtmitte mit ÖPNV erreichbare einstündige Führung um 14:15 in Freiburg-Waltershofen, geleitet von Joachim Kreuz, Bad und Heizung Kreuz, Schallstadt.

Am 6. Mai zu Erneuerbaren Energien - Effizienz - Speicherung - Energie-Autonomie für energie-interessierte Hausbesitzer und Mieter erläutert Dr.-Ing. Bernhard Wille-Haussmann, Leiter Power Grids & Energy Management beim Fraunhofer-ISE, Freiburg, „Strom erzeugen, speichern, nutzen. Wohngebäude als autonome, teilautarke Energiezelle mit Photovoltaik, BHKW, Stromspeicher“-Dipl.-Ing.(FH) Christian Meyer, EnergyConsulting Meyer, Umkirch, präsentiert hochaktuell Informationen zu „Eigenstrom mit BHKW und PV: Sind Smart Meter und Messstellenbetriebsgesetz Energiewende-tauglich? Was bringt das Mieter­strom-Gesetz? „Amnestieregelung“ für BHKW-Eigenstrom-GbRs - Frist 31.5.!“ Die Führung um 13:30 in Freiburg-Wiehre mit Dr. Jörg Lange, Solares Bauen, Freiburg, zeigt ein Mini-BHKW und Photovoltaik mit Batterie in einem Mehrfamilienhaus-Altbau.

Wohnen und Stadtumbau für mehr Wohnungen stehen am 13. Mai .2017 anlässlich des Tages der Städtebauförderung im Brennpunkt. „Aufstocken und Dachausbau für Wohnraum. Was kann die Architektur beitragen? Ansätze und realisierte Beispiele in Freiburg und Regio.“ zeigt Herbert Grießbach, Grießbach+Grießbach Architekten, Freiburg i.Br., nach einer Einführung von Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V., zu „Aufstocken – Dachausbau!“ aus der neuen Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumfor­schung (BBSR). Zur „Chance Perspektivplan-Freiburg? Ökosoziales Bauen und Wohnen, aber wo und wie? Aktuelle Beispiele in Freiburg-Zähringen und anderswo.“ nehmen Kurzbeiträge von Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V.; Alexander Milles, NABU Freiburg e.V.; und NN Plan B e.V. Stellung. Eine Fahrrad-Fotosafarie von 12:45 – ca. 14 Uhr, um Freiburger Dachausbau- und Aufstockungspotenziale zu finden, startet ab Universitäts-KG1, Nebenausgang vom Hörsaal 1015.

Höhepunkt der Serie kann der 20. Mai werden, ausnahmsweise im Hörsaal 1199. Anlass genug bieten 2 Jahre UN-Nachhaltigkeits- und 2 Jahre UN-Klimaziele sowie 25 Jahre UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung UNCED’92 in Rio mit der Agenda21,außerdem das Jubiläum 25 Jahre ECOtrinova e.V. und die Freiburger Aktionstage Nachhaltigkeit 2017 an dem Wochenende. Nach dem Grußwort von Dr. Klaus von Zahn, Leiter des Umweltschutzamts der Stadt Freiburg i.Br. i.V. der Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik verlangt Prof. Dr. Ernst-Ulrich von Weizsäcker, Co-Präsident des weltberühmten Club of Rome nicht weniger als eine „Neue Aufklärung für Nachhaltigkeit und Klimaschutz! Was tun?“. Die anschließende Podiums- und Publikumsdiskussion geht zusätzlich mit Prof. Dr. Rainer Grießhammer, Öko-Institut e.V., Freiburg, und SprecherInnen vom Eine Welt Forum Freiburg e.V. sowie Studierendenrat der Universität auch ein auf konkrete Freiburger und regionale Probleme und Aktionen.

„Denkkultur der Nachhaltigkeit in Unternehmen – ein Praxisprojekt. Wie können Denkimpulse für mehr Nachhaltigkeit vervielfältigt werden?“ ist Thema eines Podiums mit Freiburger Unternehmen zu Erfahrungen dieses Pilotprojektes am Mittwoch 31. Mai 2017, 18:15 - 20:00, in der VHS-Freiburg, Rotteckring 12, Theatersaal. Es leiten Dr. Carola Holweg, Nachhaltigkeits-Projekte; und Dr. Kerstin Hermuth-Kleinschmidt, NIUB-Nachhaltigkeitsberatung. Diese Veranstaltung ist gefördert von ECOtrinova e.V. aus Mitteln der Sparkasse Freiburg und des Agenda 21-Büros Freiburg.

Am 24. Mai, wieder im Hörsaal 1015 gibt Wolfgang Hees, Eichstetten a.K., Öko-Landwirt, Baustroh-AG, Anwender und regionaler Erzeuger, praktischen Einblick in „Zertifiziertes Baustroh für den Einsatz in Gebäuden“. Die anschließende Führung um 13:00 in Eichstetten, Hauptstr., zur Herstellung und zum Einsatz von Baustroh, ebenfalls mit Wolfgang Hees, ist ab Universität und ab HBF (ab 12:24) gut mit ÖPNV erreichbar.

„Mobilfunk - Technik mit Nebenwirkungen?“ Ist das brisante Thema mit Dr.med. Andrea Lusser, Freiburg i.Br., und Ingenieur Gerrit Lindloff sowie mit ISES Südbaden e.V. am 1. Juli ab 10:30. Zu Smartphone, W-LAN & Co geht es um Wirkungen auf den Organismus, um gesundheitliche Symptome und Störungen, um fragwürdige gesetzliche Grenzwerte, um Kinder und besonders elektrosensible Menschen. Wie können sich NutzerInnen schützen und die Belastungen in Grenzen zu halten? Es werden auch Messungen im Hörsaal geboten.

Ständige Mitveranstalter der aktuellen Reihe sind die AGUS Markgräflerland (Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz) e.V., die Badisch-Elsässische Bürgerinitiativen, BUND Ortsverband Freiburg i.Br., Eine Welt Forum Freiburg e.V., Freiburger Institut für Umweltchemie FIUC e.V., Fossil-Free Uni Freiburg, ifpro Institut für Fortbildung und Projektmanagement, Freiburg, Klimabündnis Freiburg i.Br, Immanuel Kant-Stiftung, Innovation Academy e.V., Freiburg, NABU Freiburg e.V. und das Umweltreferat des Studierendenrates der Universität Freiburg.

„Ziel des Samstags-Forums Regio Freiburg ist, Wissen, Werte und Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln für zukunftsfähiges Handeln der Bürgerschaft und Kommunen und für den zukunftsfähigen Umbau von Haus, Stadt und Land“, erläuterte der ECOtrinova-Vorsitzende Dr. Georg Löser, Koordinator und wissenschaftlicher Leiter des Forums. - Das überwiegend ehrenamtlich durchgeführte Samstags-Forum ist einzigartig in seiner Zusammenarbeit von Vereinen der Bürgerschaft mit Studierenden und erhielt bereits mehrere Preise, u.a. den 1. Preis Umweltschutz der Stadt Freiburg 2011. Pdf-Dateien bisheriger Vorträge seit 2006 und das aktuelle Programm sind bei www.ecotrinova.de unter Samstags-Forum herunterladbar.
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NABU-Experten warnen: Fledermäuse finden immer weniger Nahrung
Deutschland muss dringend bundesweites Insekten-Monitoring aufbauen

Aktuell erwachen Deutschlands Fledermäuse aus ihrem Winterschlaf. Nachts gehen sie auf die Jagd, um ihre leeren Reserven aufzutanken. Doch die Nahrungssuche wird für Fledermäuse immer schwieriger. Fledermausforscher des NABU warnten daher auf einer Tagung im hessischen Wetzlar vor einem möglichen starken Rückgang von Großem Mausohr, Zwergfledermaus und Co.

„Unsere Fledermäuse ernähren sich grundsätzlich von Insekten. Doch seit einiger Zeit beobachten wir einen alarmierenden Rückgang unter ihnen, dessen Umfang noch keiner genau kennt“, so Karl Kugelschafter, Sprecher der NABU-Bundesfachausschusses Fledermäuse. Betroffen seien nicht nur einzelne Insektenarten, sondern die Gesamtmasse. Für Fledermäuse sei dies eine fatale Aussicht, ebenso für die gesamte Nahrungskette. „Fledermäuse sind auf Insekten angewiesen, genauso wie Mauersegler oder Schwalben. Sterben die Insekten, werden Blumen und Bäume nicht mehr bestäubt. Unsere gesamte Nahrungskette steht mit dem Zustand der Insektenwelt auf der Kippe“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke, der die Tagung in Wetzlar eröffnete.

Ab der Abenddämmerung jagen unsere 25 heimischen Fledermausarten vor allem Mücken und Nachtfalter. Um zu überleben, muss eine Fledermaus täglich bis zu einem Drittel ihres eigenen Körpergewichts fressen. Das entspricht bis zu zehn Gramm, allein in den Sommermonaten kommt so rund ein Kilogramm Insekten-Nahrung zusammen.

Neueste Studien werteten die 400 Fledermauskundler als Alarmsignal: Demnach könnte das Grundnahrungsmittel der Fledermäuse in einigen Teilen Deutschlands bald nicht mehr ausreichend zur Verfügung stehen. In Nordrhein-Westfalen hatten Untersuchungen unlängst belegt, dass die Gesamtbiomasse der Insekten hier in den vergangenen 15 Jahren um bis zu 80 Prozent zurückgegangen ist. Auch der Blick auf die Rote Liste ist alarmierend: Jede zweite Wildbienenart ist hierzulande inzwischen in ihrem Bestand gefährdet.

„Bislang existieren nur einzelne punktuelle Untersuchungen zum Rückgang der Insekten. Das kann nicht die Lösung sein. Wir brauchen endlich ein bundesweites Monitoring, das dauerhaft den Zustand unserer Insektenwelt erfasst“, forderte der NABU-Präsident. Schon zur kommenden Legislaturperiode müsse dies umgesetzt werden.

Als Hauptursache für den Rückgang der Fledermäuse zählt – neben dem Verlust an geeignetem Wohnraum – der Einsatz von Insektiziden in einer immer monotoneren intensiven Landwirtschaft. Durch Pflanzenschutzmittel und andere Pestizide seien Insekten oft mehrfach belastet. Nimmt eine Fledermaus solche Insekten auf, reichern sich die Gifte in ihrem Körper an, schwächen die Tiere selbst oder ihren Nachwuchs.

Der NABU fordert daher, alle kritischen Insektizide endlich auf ihre Auswirkungen hin zu überprüfen. Erst wenn nachgewiesen sei, dass diese Stoffe keine schädigenden Folgen für die Ökosysteme haben, sollten sie zugelassen werden. Außerdem müsse die Bundesregierung dafür sorgen, dass der Einsatz von Glyphosat in der Landwirtschaft drastisch reduziert werde, auf EU-Ebene müsse sie sich zudem für ein grundsätzliches Verbot bienenschädlicher Neonikotinoide einsetzen. Auch die Kommunen sehen die Naturschützer in der Pflicht: Auf ihren eigenen öffentlichen Flächen sollten sie die Anwendung von Glyphosat und weiteren Pestiziden verbieten.

Derzeit befragt die EU-Kommission Europas Bürger zu ihren Erwartungen an die zukünftige Landwirtschaftspolitik. Bis zum 2. Mai können verschiedene Fragen beantworten werden, unter anderem zum Einsatz von Pestiziden und zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Die Ergebnisse sollen in den Entscheidungsprozess der EU einfließen, wie die Gemeinsame Agrarpolitik ab 2021 ausgestaltet wird. Derzeit machen die Agrar-Subventionen rund 60 Milliarden Euro pro Jahr und 40 Prozent des EU-Haushalts aus. EU-Agrarkommissar Phil Hogan will Ende des Jahres erste Optionen festlegen, im Frühjahr 2018 soll ein konkreter Vorschlag folgen, wie die Subventionen künftig verteilt werden.
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NABU Zahl des Monats
8 Prozent des Flächenzuwachs der Ökolandbaufläche in Deutschland durch den NABU

NABU-Projekt "Gemeinsam Boden gut machen" gefördert von der Alnatura-Bio-Bauern-Initiative unterstützt neue Bio-Bauern


Das NABU-Projekt „Gemeinsam Boden gut machen“ unterstützt von der Alnatura Bio-Bauern-Initiative konnte acht Prozent zum Flächenzuwachs der Ökolandbaufläche in Deutschland im Jahresvergleich 2014 auf 2015 beitragen.

Der Vergleich zwischen dem Flächenzuwachs ökologisch bewirtschafteter Fläche durch die Umstellungsbetriebe der Deutscher Naturschutzring- und NABU-Bewerbungsrunden in 2015 (insgesamt 3461 ha) mit dem Gesamtflächenzuwachs in Deutschland von 2014 auf 2015 (41.205 ha), zeigt, dass das Projekt „Gemeinsam Boden gut machen“ insgesamt acht Prozent zum Flächenzuwachs der Ökolandbaufläche in Deutschland im Jahresvergleich 2014 auf 2015 beigetragen konnte.

Die Ökolandwirtschaft erfährt u.a. nach Studien des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (2015) und des Bundesministeriums für Ernährung Landwirtschaft und Verbraucherschutz ( „Ökolandbau: Mehr Betriebe, größere Fläche“ aus 2016) nach wie vor Zuspruch von Verbrauchern und eine gesteigerte Akzeptanz bei Landwirten.

Der NABU engagiert sich auch auf EU-Ebene für eine naturverträglichere Agrarpolitik. Unter der von europäischen Umwelt- NGOs gegründeten Initiative "LivingLand" sprechen sich europaweit Organisationen und Unternehmen für einen Wandel der EU-Agrarpolitik aus und beteiligen sich daher an der öffentlichen Konsultation der EU zur Zukunft der Agrarpolitik.
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Landwirte, Natur- und Umweltschutzvereine bilden BĂĽndnis
RegioBündnis gegen Bauen auf der „grünen Wiese“
und für ökologisch-sozialen Umbau fürs Wohnen -
Klares Nein zum geplanten Freiburger Neubaustadtteil Dietenbach

„Für den ökosozialen Umbau von Stadt und Region fürs Wohnen! Rettet die regionale Landwirt­schaft und Natur! Stoppt das Bauen auf der „grünen Wiese“ jetzt!“ Das sind drei aktuelle Hauptforderungen des neuen RegioBündnis Pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen, einer einzigartigen wachsenden Allianz von 11 Landwirtschafts-, Umwelt- und Naturschutz- sowie Nachhaltigkeitsorganisationen aus Freiburg und Nahregion.

Das RegioBündnis wendet sich mit der Gründungs-Erklärung an die Bevölkerung und Kommunal­politik in Freiburg und im Breisgau. Es benennt über 12 Alternativen zum geplanten Freiburger Neubaustadtteil Dietenbach, der besser jetzt als später gestoppt werden müsse. Der Flächenver­brauch durch dieses Megaprojekt sei weder ökologisch noch sozial. Genug Wohnraum sei nachhaltig mit zahlreichen Alternativen zu verwirklichen. Diese vermeiden zudem die bekannte Mietpreisspiralen-Wirkung hoher Neubaukosten in unerschlossenen Gebieten wie Dietenbach.

Allgemeiner Anlass ist, dass in Freiburg und Region landwirtschaftli­cher Boden, Gärten, Natur und Naherholungsflächen durch Bebau­ung mit Gebäuden, Gewerbegebieten, Straßen und Parkplätzen verschwinden. Jetzt sei Einhalt geboten, damit die Bevölkerung, künftige Generationen und die Natur nicht grundgesetzwidrig (Art. 20 a GG) immer mehr natürliche Lebensgrundlagen verlieren.

Die in den Mitgründer-Organisationen vertretenen betroffenen Landwirte aus Freiburg und Region wollen ihr Land nicht aufgeben und mit betroffenen Pächtern und dem Bündnis den Verlust landwirtschaftlicher Flächen, von Wald und Gartenbau abwehren. Die Bündnis-Träger wollen über die unhaltbare, mit Flächenverlusten verbundene Baupolitik gemeinsam aufklären und aktiv für die Umsteuerung zum nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen und Böden werben.

Das RegioBündnis ruft weitere Organisationen auf, sich anzuschließen. Es bittet die Mitmenschen in Freiburg und Region, sich mit ihm und seinen Trägern für eine zukunftsfähige Stadt und Region Freiburg einzusetzen. Ziel ist der Erhalt landwirtschaftlicher Flächen, von Wald, Kleingärten und Lebensräumen für die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Wichtig sei, den Wohnflächenbedarf und ökologisch-sozialen Umbau ohne „Bauen auf der grünen Wiese“ anzugehen.
 
 



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