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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

Buchtipp: Peter Wohlleben
 
Buchtipp: Peter Wohlleben "Kranichflug und Blumenuhr"
Naturph├Ąnomene im Garten beobachten, verstehen und nutzen

Entdeckungsreisen in die Natur fangen vor der Haust├╝r an. Tausend kleine und gro├če Prozesse spielen sich hier ab, die faszinierend und aufschlussreich sind ÔÇô wenn man sie denn bemerkt. Peter Wohlleben l├Ądt in seinem Buch ┬╗Kranichflug und Blumenuhr┬ź, erschienen im pala-verlag, dazu ein, die Zeichen, die Wind, Wolen, Pflanzen und Tiere geben, mit geschulten Sinnen wahrzunehmen.
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Ein Hoch auf die Sonne
Foto: Kaj Mertens-Stickel
 
Ein Hoch auf die Sonne
Solar-B├╝rger-Genossenschaft und DAV feiern Inbetriebnahme der Solarstromanlage Kletterhalle

In diesen tr├╝ben Tagen brauchts schon etwas Fantasie, sich die Kraft der Sonne vorzustellen. In der Kletterhalle des Deutschen Alpenvereins Sektion Freiburg-Breisgau ist es gelungen. Am Mittwoch, den 21. November erhoben Sonnenfreunde des DAV und der Solar-B├╝rger-Genossenschaft ihr Glas auf die im September errichtete Solarstromanlage auf dem Dach der neuen Kletterhalle in der L├Ârracherstr. 20a.

80 Module der Solar-Fabrik AG Freiburg stellen den sportlichen Aktivit├Ąten im Kletterzentrum nun die Sonnenenergie zur Verf├╝gung. Auch die patente Unterkonstruktion Creotecc Ventecc stammt aus Freiburg. Mit ihr werden die Module 15┬░ der Sonne zugeneigt.

Die Solar-B├╝rger-Genossenschaft (solargeno) ist f├╝r Planung, Bau und Betrieb der Anlage verantwortlich. Sie finanziert ihre Projekte teils aus Genossenschaftsanteilen und teils mit Nachrangdarlehen der Mitglieder. F├╝r das Projekt Kletterhalle schn├╝rte sie ein spezielles Paket, das DAV-Mitgliedern angeboten wurde. Diese k├Ânnen sich mit je 2000 Euro an der Genossenschaft und an dem Projekt beteiligen. Noch sind einige Pakete verf├╝gbar. Eine Beteiligung an der Genossenschaft ist bereits ab 100 Euro m├Âglich.

Beteiligen ist "in"

Diese B├╝rgerbeteiligung ist unverzichtbar f├╝r das Gelingen der Energiewende, so wird derzeit allseits der Gesch├Ąftsf├╝hrer der Agentur f├╝r Erneuerbare Energien Philipp Vohrer in Zusammenhang mit der Ver├Âffentlichung einer Studie ├╝ber Energiegenossenschaften zitiert. Genossenschaften erm├Âglichen mit niedrigen Einstiegskosten praktisch jedem eine Beteiligung an der Energiewende, und durch diese Beteiligung wird das Thema popul├Ąr. Die Studie des DGRV und der AEE sch├Ątzt die Gesamtsumme des ├╝ber Energiegenossenschaften investierten B├╝rgerkapitals auf 800 Mio Euro. ├ťber 500 Genossenschaften setzen sich seit 2006 f├╝r die Energiewende ein und die solargeno war eine der ersten drei. Mit 637 installierten kWp (Kilowatt Peak) in Solarenergieanlagen liegt sie im Trend, denn ├╝ber 90% der Energiegenossenschaften konzentrieren sich bisher auf Photovoltaik. Auch nach den starken Einschnitten der Bundesregierung rei├čen die Anfragen nicht ab. Mehrere der D├Ącher, die der solargeno in den letzten Wochen angeboten wurden, k├Ânnen teilweise noch diesen Winter in solarblau erstrahlen.

Von Dach bis Keller auf Wende eingestellt

Auf solche Anfragen oder Angebote ist die Genossenschaft angewiesen. Dabei sucht sie nicht nur D├Ącher, sondern insbesondere auch Keller. Denn hier m├Âchte sie ihren Beitrag zur Freiburger Energieautonomie leisten. Mit Blockheizkraftwerken (BHKWs), die die Stromerzeugung mit der W├Ąrmeerzeugung koppeln, k├Ânnen Geb├Ąude ├Ąhnlich viel CO2 einsparen, wie durch die Erzeugung der gleichen Erneuerbaren Energiemenge. Gleichzeitig leisten sie aber einen wesentlichen Beitrag zur Nutzung der Erneuerbaren Energien. Mit einer ausreichenden Anzahl BHKWs in den St├Ądten k├Ânnen die Schwankungen der Erneuerbaren ausgeglichen werden.

Anfragen zu Beteiligungsm├Âglichkeiten sowie zu m├Âglichen Solar- und BHKW-Projekten nehmen wir gerne in der Gesch├Ąftsstelle der Solar-B├╝rger-Genossenschaft unter info@solargeno.de oder 0761 89629224 entgegen.
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Fahrradtaxi stellt im Internet erstmals grenz├╝berschreitende Radtouren vor
 
Fahrradtaxi stellt im Internet erstmals grenz├╝berschreitende Radtouren vor
Zum zehnj├Ąhrigen Bestehen mehr Beratung im sanften Tourismus

Winter-Fahrdienst in Freiburg

Freiburg (ft). Wie schon in den Vorjahren werden die Fahrradtaxen in Freiburg bei gutem Wetter weiter immer wieder in der Innenstadt pr├Ąsent bleiben. Die Nachfrage f├╝r Fahrten im Fahrradtaxi ist noch immer hoch und deshalb k├Ânnen die Taxen weiter bis zum Start der Sommer-Saison 13 Fahrg├Ąste aufnehmen. An kalten Tagen gibt es im Taxi eine Decke.

Schon seit Jahren registriert Fahrradtaxi Freiburg viele Nachfragen rund um das Thema Fahrrad und sanften Tourismus. Deshalb wurde daf├╝r nun nicht nur die Beratung in diesem Bereich ausgeweitet, sondern im Hinblick auf das zehnj├Ąhrige Bestehen von Fahrradtaxi Freiburg im kommenden Jahr gleich mehrere Informationsportale im Internet online gestellt. Damit k├Ânnen die Radfahrer aus der Region, aber auch Ferieng├Ąste, das ganze Jahr aktuelle Hinweise ├╝ber Radwege, Sehensw├╝rdigkeiten oder Veranstaltungen erhalten.

Die Portale sind nach Regionen abrufbar unter

http://www.hochrhein-radweg.de

http://www.kaiserstuhl-radweg.de

http://www.oberrhein-radweg.de

http://www.tuniberg-radweg.de

Um die Vielfalt der Angebote vorzustellen und die Radfahrer ├╝ber bekannte Destinationen hinaus neugierig auf andere Strecken zu machen wurde bewusst auf eine direkte Aufteilung der Sites verzichtet, sondern es wird direkt auf den Sites in Regionen informiert bis hin zu Veranstaltungen. Dabei wurde auch ein Blick auf das Elsa├č, die Schweiz und bis ├ľsterreich m├Âglich gemacht. Fahrradtaxi versteht sich dabei als Dienstleister im Tourismus f├╝r die G├Ąste.

Zum zehnj├Ąhrigen Bestehen von Fahrradtaxi Freiburg, dem ersten Betrieb in Baden-W├╝rttemberg mit einem t├Ąglichen Fahr-Angebot, wird es noch einige Jubil├Ąumsaktionen geben, die derzeit vorbereitet werden. Eine davon kann schon gel├╝ftet werden: Auf den neuen Sites im Internet gibt es in Abstimmung mit dem Europa-Park Rust ein Gewinnspiel f├╝r Freikarten in der Sommersaison 2013.
 
 

├ľKO-TEST HANDBUCH Bauen, Wohnen & Renovieren
 
├ľKO-TEST HANDBUCH Bauen, Wohnen & Renovieren
Das aktuelle ├ľKO-TEST HANDBUCH Bauen, Wohnen & Renovieren gibt es seit dem 2. November 2012 im Zeitschriftenhandel. Es kostet 8,90 Euro.

Pfusch am Bau: Ein Haus zu bauen oder eine Wohnung zu renovieren, kostet viele Nerven. Wenn Handwerker Fehler machen, sieht man das meist sofort. Doch wenn man mit Schadstoff belastete Bodenbel├Ąge verlegt oder einen Tapetenkleister mit bedenklichen Inhaltsstoffen verwendet, sind erst nach einer gewissen Zeit eventuell die Haut und die Schleimh├Ąute gereizt oder es treten Allergien auf. Manche Inhaltsstoffe in den Bausubstanzen beeintr├Ąchtigen vermutlich sogar das Immun- und Hormonsystem. Deshalb ist es wichtig, sich vorher sorgf├Ąltig zu informieren. Das ├ľKO-TEST HANDBUCH Bauen, Wohnen & Renovieren hilft Ihnen dabei. Es gibt Ihnen wertvolle Tipps, worauf Sie achten m├╝ssen, von A wie Akkuschraubern oder Arbeitshandschuhen bis W wie wei├če Wandfarbe.
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Freiburg: G├╝terbahnbr├╝cke ├╝ber Dreisam beidseitig gesperrt
Fu├č- und Radverkehr wird ├╝ber Bissierstra├če, Berliner Br├╝cke und Haslacher Stra├če umgeleitet

Seit Anfang November baut das Garten- und Tiefbauamt (GuT) einen neuen Steg f├╝r den Fu├č- und Radverkehr ├╝ber die Ferdinand-Wei├č-Stra├če. Radfahrende und auch zu Fu├č Gehende k├Ânnen daher den Weg auf der westlichen Seite der G├╝terbahnbr├╝cke ├╝ber die Dreisam nicht mehr nutzen. Au├čerdem ist die hintere Ferdinand-Wei├č-Stra├če und damit der Weg durch die dortigen Kleing├Ąrten gesperrt.

Seit Anfang der Woche hat die Deutsche Bahn (DB) wegen Sanierungsarbeiten auch die andere, ├Âstliche Seite der G├╝terbahnbr├╝cke gesperrt. Ohne die Sanierung durch die DB h├Ątte die Br├╝cke dauerhaft gesperrt werden m├╝ssen. Die gleichzeitigen Bauarbeiten von DB und GuT sind leider nicht zu vermeiden. Kurzzeitig muss die DB eventuell auch den Dreisamuferradweg unter der G├╝terbahnbr├╝cke sperren, die Radler werden dann ├╝ber die Haslacher Stra├če umgeleitet.

F├╝r die Verbindung entlang des G├╝terbahnradweges hat das GuT eine gro├čr├Ąumige Umleitung ├╝ber die Bissierstra├če, Berliner Br├╝cke und Haslacher Stra├če ausgeschildert. Je nach Ziel kann es auch sinnvoll sein, die weiter ├Âstliche gelegene Ochsenbr├╝cke zu nutzen. Im weiteren Verlauf des G├╝terbahnradweges im Bereich Haslach/Weingarten am unteren M├╝hlenweg besteht eine weitere Umleitung. Hier baut das GuT einen direkten Durchstich unter dem Unteren M├╝hlenweg hindurch als direkte Verbindung f├╝r den Fu├č- und Radverkehr. Das GuT hatte fr├╝hzeitig ├╝ber seine beiden Bauarbeiten informiert und Umleitungen ausgeschildert, die aufgrund der Sperrung der DB derzeit noch optimiert werden.

Voraussichtlich im Januar kann zun├Ąchst wieder eine Seite der G├╝terbahnbr├╝cke freigegeben werden, im Februar dann auch die andere Seite.

Aktuelle Informationen gibt es unter www.freiburg.de/baustellen. Beide Bautr├Ąger bitten um Verst├Ąndnis f├╝r Behinderungen und Umwege, die sich leider nicht vermeiden lassen.
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Neuer ÔÇ×Klima KlubÔÇť: Auftaktveranstaltung in der MaxWeber-Schule
B├╝rgerinnen und B├╝rger sind herzlich willkommen, Klimaschutz im Alltag auszuprobieren, zu entdecken und erleben

Der neue ÔÇ×Klima KlubÔÇť geht an den Start. Aus diesem Grund findet am Samstag, 24. November, um 15 Uhr die Auftaktveranstaltung im Foyer der Max-Weber-Schule, Fehrenbachallee 14, statt. Alle interessierten B├╝rgerinnen und B├╝rger sind herzlich dazu eingeladen.
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Buchtipp: Georg Schweisfurth und Christine Koller
 
Buchtipp: Georg Schweisfurth und Christine Koller "Bewusst anders"
Bio - fair - nachhaltig

Der Name Schweisfurth steht schon lange f├╝r ├Âkologische Pionierarbeit. Der Vater Karl Ludwig Schweisfurth leitete einmal den gr├Â├čten fleischverarbeitenden Konzern Europas. ┬╗Wenn's um die Wurst geht, Herta┬ź - so hie├č das damals. Die Massentierhaltung f├╝hrte zu einem steigenden Unbehagen bei der Familie und schlie├člich zu einem radikalen Kurswechsel.
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NABU: Energiewende klima- und naturvertr├Ąglich umsetzen
Tschimpke: Schutz der biologischen Vielfalt darf nicht zu kurz kommen

Saarbr├╝cken ÔÇô Der NABU hat die Bundesregierung aufgefordert, Naturschutzinteressen bei der Umsetzung der Energiewende st├Ąrker zu ber├╝cksichtigen. Durch bessere Planung, r├Ąumliche Steuerung und ├Âkologische Standards insbesondere beim weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien k├Ânnten rechtzeitig Fehlentwicklungen und Investitionsrisiken vermieden sowie die ├Âffentliche Akzeptanz f├╝r Ver├Ąnderungen in der Landschaft verbessert werden. Weiter forderte der NABU eine Kurskorrektur bei der energetischen Biomassenutzung. Der gro├čfl├Ąchige Anbau von Mais-Monokulturen und der damit verbundene Gr├╝nlandverlust bef├Ârdern den Artenschwund in Deutschland.

ÔÇ×F├╝r den NABU ist klar, dass die Energiewende nicht am Naturschutz scheitern soll. Bei einer zunehmenden Zahl dezentraler Anlagen zur Stromerzeugung sowie der ben├Âtigten Infrastrukturen wie Netze und Speicher wird es Eingriffe in Natur und Landschaft geben. Es kommt jetzt darauf an, dass bei den weiteren Ausbauplanungen der Schutz der biologischen Vielfalt nicht zu kurz kommtÔÇť, sagte NABU-Pr├Ąsident Olaf Tschimpke anl├Ąsslich der NABU-Bundesvertreterversammlung in Saarbr├╝cken.

Die NABU-Delegierten forderten daher die Einrichtung einer unabh├Ąngigen Clearing-Stelle, die helfen soll, Konflikte bei der Umsetzung der Energiewende in den Regionen zu l├Âsen. Zum Beispiel k├Ânnten durch die Entwicklung standortgerechter Energiekonzepte, eine naturvertr├Ągliche Bewirtschaftung von Leitungstrassen sowie landschafts├Âkologisch angepasste Kurzumtriebsplantagen auch positive Effekte f├╝r den Natur- und Umweltschutz erzielt werden. Die Arbeit der Clearing-Stelle sollte durch ein begleitendes Monitoring erg├Ąnzt werden.

Gleichzeitig m├╝ssten die bisherigen Fehlentwicklungen im Bereich der energetischen Biomassenutzung umgehend korrigiert werden. ÔÇ×Die Vermaisung unserer Landschaft und der Gr├╝nlandverlust sind ein hausgemachtes Problem, das vor allem auf die EEG-F├Ârderung f├╝r Biogas und deren langfristige Fl├Ąchenbindung zur├╝ckzuf├╝hren istÔÇť, so Tschimpke. In Zukunft d├╝rften daher nur noch besonders naturvertr├Ągliche Substrate wie Landschaftspflegematerial oder Mischkulturen sowie Reststoffe gef├Ârdert werden. ├ťber ein Modernisierungsprogramm m├╝sse die Umstellung auf eine gr├Â├čere Vielfalt an Substraten und Reststoffen auch im bestehenden Anlagenbestand gef├Ârdert werden.

Die NABU-Delegierten appellierten dar├╝ber hinaus an die Bundesregierung, Subventionen in der Agrarpolitik an Umweltauflagen zu koppeln sowie Bund- und L├Ąnderprogramme zum Stopp des Artensterbens zu entwickeln und besser in die Praxis umzusetzen.

Der NABU Saarland zeigte sich erfreut, die Nachricht ├╝berbringen zu k├Ânnen, sich mit gleich zwei Projekten beim ÔÇ×Bundesprogramm Biologische VielfaltÔÇť erfolgreich beworben zu haben. Dabei wird in den kommenden Jahren ein konkreter Beitrag zum Erhalt saarl├Ąndischer und bundesweiter Artenvielfalt geleistet: F├╝r das Breitbl├Ąttrige Knabenkraut, eine Orchidee und f├╝r zahlreiche Totholz bewohnende Arten.

ÔÇ×Gerade in Zeiten knapper Kassen des Landes ist es entscheidend, dass es uns gelingt, f├╝r wichtige Anliegen der Gesellschaft erfolgreich F├Ârdermittel zu akquirierenÔÇť, so der Landesvorsitzende Uli Heintz.
 
 



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