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Verschiedenes

Störche im Schnee
Bild: Störche im Schnee © Umwelt- und Arbeitsschutz Karlsruhe / Friedemann Schol
 
Störche im Schnee
Dass Störche im Herbst von uns fort nach Afrika ziehen, weiß hierzulande jedes Kind. Sie kommen erst im nächsten Frühling zurück, wenn in den Auen, an den Bächen und auf den Wiesen der Tisch wieder reichlich gedeckt ist mit Fröschen, Würmern, Schnecken, Fischen. Selbst vor Mäusen schrecken die rotbeinigen Großvögel nicht zurück. Auch die Gelege von Bodenbrütern sind nicht sicher vor ihrem Appetit. In den letzten Jahren konnte man nun in den Rheinauen auch im Winter vereinzelt Störche beobachten. Sie suchen ihr Futter in Tierparks oder auf den noch offenen Mülldeponien im Elsass. Dort finden sie auch in der kalten Jahreszeit Mäuse, Ratten oder Würmer.
 
 

Ă–KO-TEST JAHRBUCH Kleinkinder
 
Ă–KO-TEST JAHRBUCH Kleinkinder
Das aktuelle Ă–KO-TEST Jahrbuch Kleinkinder gibt es seit dem 11. Januar 2013 im Zeitschriftenhandel. Es kostet 8,90 Euro.

Mehr als 800 Produkte im Test: Kleinkinder sind einer Vielzahl von Schadstoffen ausgesetzt, seien es krebserregende Farbbestandteile, die in Buntstiften enthalten sein können, Glyphosat in Keksen oder Phthalat-Weichmacher im Beißring. Umso wichtiger ist es, dass ÖKO-TEST die Produkte im Labor genau überprüfen lässt, denn nur so können Eltern „Mangelhaftes“ und „Ungenügendes“ von den empfehlenswerten Produkten unterscheiden. Dafür greift ÖKO-TEST auch tief in die Tasche. Im Durchschnitt kostet der Test eines Produkts 1.000 Euro. Rund 812.000 Euro hat das Verbrauchermagazin also für die 812 Produkte im Jahrbuch Kleinkinder bezahlt. Das ist viel Geld, aber der Aufwand ist nötig, damit Eltern und ihre Schützlinge „sehr gut“ durchs neue Jahr kommen.

Aus dem Inhalt
• Test Babysäfte: Muttermilch ist das Beste fürs Kind. Doch wenn die Kleinen anfangen, Brei zu essen, dann kommen auch andere Getränke ins Spiel. Babysäfte sind dabei nicht die erste Wahl. In zwei Produkten wurde etwa das schädliche Halbmetall Arsen nachgewiesen.

• Test Zucker in Kleinkindernahrung: Wenn in einer einzigen Portion Kinder-Fruchtjoghurt oder Babybrei die von Fachleuten maximal empfohlene Zuckermenge eines ganzen Tages steckt, ist das offensichtlich eine pappige Süßigkeit. Doch die Hersteller verkaufen dies als Babynahrung.

• Test Hustenmittel: Wenn der Husten die Kleinen quält, können viele Säfte, Kapseln oder Pillen erfolgreich die Beschwerden lindern. In manchen Produkten stecken aber auch problematische Konservierungsmittel und Alkohol.

• Test Zahnputzlernsets: Scharfkantige Zahnbürstenborsten und bedenkliche Schadstoffe haben in Babys Mund nichts zu suchen. Deshalb rät ÖKO-TEST von fünf Produkten im Test ab.

• Test Babyfone: Eigentlich sollen Babyfone für mehr Sicherheit sorgen. Doch viele Geräte im Test produzieren reichlich Elektrosmog. Einige wenige Produkte schneiden aber mit der Bestnote ab.

• Test Merchandising-Produkte: Vom Plüschtier bis zur Bettwäsche – quer durch alle Verkaufsregale pirschen sich Spider-Man, Lillifee und Co. an die jungen Konsumenten heran. ÖKO-TEST hat 33 Lizenzartikel für Kinder unter die Lupe genommen und ist mit dem Ergebnis nicht zufrieden.

Weitere Tests
• Augentropfen • Babyseifen • Babynestchen • Babyflaschen • Babytees • Babylotionen • Babyöle • Beißringe • Buntstifte • Durchfallmittel • Folsäure • Gummistiefel • Halsschmerzmittel • Kekse • Kinderfahrradsitze • Kinderwagen • Kinderschlafanzüge • Kinderschreibtische • Krabbeldecken • Laufräder • Lätzchen • Lizenzartikel • Mittel gegen Blähungen • Multivitamintabletten für Kinder • Vitaminpräparate für Schwangere • Nasensprays • Obstbreie • Puzzlematten • Reisebetten • Stillkissen • Strampler • Stillkissenbezüge • Schnullerketten • Schnupfenmittel • Shampoos • Smoothies • Spielzeug • Stoppersocken • Tragehilfen • Trinkflaschen • Trinklernbecher • Waschgele • Wachsmalstifte • Wind- und Wettercremes • Wundcremes
 
 

Leipzig: Bonobo-Jungtier in Pongoland geboren
Bonoboweibchen Yasa mit Nachwuchs © Zoo Leipzig
 
Leipzig: Bonobo-Jungtier in Pongoland geboren
African Dinner fĂĽr Zoofreunde

Nachwuchs in Pongoland: Bonoboweibchen Yasa hat gestern ein Jungtier geboren. Heute sind die beiden bereits in die Gruppe integriert worden und somit ab sofort für die Besucher des Zoo Leipzig zu sehen. Die 15 Jahre alte Mutter (geb. am 27.08.1997 in Twycross) hat den Nachwuchs am 09. Januar ohne Komplikationen zur Welt gebracht und kümmert sich intensiv um ihr Jungtier. Damit hat es zum ersten Mal seit mehr als drei Jahren wieder mit Nachwuchs in der nun zehnköpfigen Bonobogruppe (Pan panicus) in Pongoland geklappt. Für den Bestand der stark vom Aussterben bedrohten Tierart ist jede erfolgreiche Geburt wichtig. Im internationalen Zoo-Informationssystem ZIMS wurden in den vergangenen zwölf Monaten lediglich sechs Jungtiere erfasst. „Die erfolgreiche Zucht bedrohter Tiere gehört zu den primären Zielen moderner Zoos. Wir freuen uns, mit dem Nachwuchs neuerlich zu zeigen, dass sich die Tiere in Pongoland wohlfühlen und wir einen entscheidenden Beitrag für den Artenschutz leisten“, sagt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

Dem Winter entfliehen können Zoofans im Rahmen des African Dinner. Teilnehmer erwartet ein faszinierender Abend in der stilechten Kiwara-Lodge. Inmitten des afrikanischen Ambientes wird ein afrikanisches 4-Gänge-Menü inklusive Getränke serviert. Spannende Berichte über die Kultur, Tradition und Historie Gambias gehören ebenso zum Programm wie eine exklusive Tour zu den Giraffen und Löwen. Buchungen für die African Dinner-Abende am 11. und 25. Januar sowie den 8., 14. und 22. Februar sind über das Safari-Büro (Tel. 0341 5933-385 oder per E-Mail an safaribuero@zoo-leipzig.de) möglich.
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2013 – Energie und die Region Freiburg und am südlichen Oberrhein
 
2013 – Energie und die Region Freiburg und am südlichen Oberrhein
Der gemeinnützige Freiburger Umweltschutzverein ECOtrinova e.V., der in der Region am südlichen Oberrhein auch rheinüberschreitend tätig ist, sieht für 2013 eine Fülle von Aufgaben zu Energie und Umwelt auf die Region zukommen, d.h. auf ihre BewohnerInnen, Politik, Verwaltungen und Gewerbe.
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Ă–KO-TEST-Magazin Januar 2013
 
Ă–KO-TEST-Magazin Januar 2013
Die Januar-Ausgabe des Ă–KO-TEST-Magazins gibt es seit dem 28. Dezember im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro. Wieder mit dabei: Das Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests.


Aus dem Inhalt:

Test: Erdbeerjoghurts
Auch wenn Joghurts nach Erdbeere schmecken, muss nicht immer viel Erdbeere drin sein. Fünf Produkte im Test haben einen Fruchtgehalt von nicht einmal zehn Prozent. Hier wird mit Aromen nachgeholfen. Interessanterweise fand das von ÖKO-TEST beauftragte Aromenlabor in zwei Produkten Stoffe, die nicht in der Erdbeere vorkommen. Kritisch sieht ÖKO-TEST zudem, dass alle Joghurts viel zu süß sind. In einem 250-Gramm-Becher steckt sogar Zucker, der dem Gehalt von 10,4 Stück Würfelzucker entspricht. Außerdem sollten sich Verbraucher nicht von Werbung mit Weidemilch und grünen Wiesen auf der Verpackung blenden lassen. Bei den konventionellen Herstellern haben die Kühe nicht viel Gras gesehen, sondern wurden vor allem mit Kraftfutter gefüttert. Das erkennt man an dem Anteil bestimmter Fettsäuren in der Milch.

Test: Spielesoftware/Computerspiele
Blassgesichtige Söhne oder Töchter, die bis spät nachts vor dem Rechner sitzen und ihre Zeit mit Computerspielen verdaddeln – eine Horrorvision vieler Eltern. Aber komplett verbieten, geht nicht. Es gibt aber auch jede Menge Spiele, die unproblematisch sind und weitgehend frei von Gewaltinhalten und süchtigmachendem Charakter. ÖKO-TEST stellt 16 empfehlenswerte Programme vor.

Test: Babyseifen
Warmes Wasser reicht aus, um Babys Haut zu reinigen. Eltern, denen der Anblick „Baby in Leitungswasser ohne alles“ am Badetag zu karg erscheint, können aber auch Babyseifen verwenden. Im Test haben alle Produkte ein „sehr gut“ erhalten. Dabei sind die Preisunterschiede gewaltig. Die teuerste Seife kostet zwölfmal mehr als die günstigste.

Test: Erkältungsbäder
Wenn sich eine Erkältung ankündigt, verspricht ein warmes Wannenbad mit duftenden ätherischen Ölen Wohlbefinden. ÖKO-TEST hat sowohl Arzneibäder als auch kosmetische Bäder untersucht. Rundum überzeugt hat kein Produkt. Das liegt an problematischen Inhaltsstoffen. Substanzen wie das Terpen Kampfer haben nur einen geringen therapeutischen Nutzen, können aber heftige Nebenwirkungen verursachen, wie etwa Hautreizungen und Kontaktekzeme. In einigen Bädern sind Nadelholzöle mit dem starken Allergen Delta-3-Caren enthalten. In allen Produkten stecken aber auch allergieauslösende Duftstoffe.

Test: Badreiniger
Aufsprühen, abspülen, fertig – dass Badputzen so einfach sein soll, ist ein Märchen, das uns die Werbeindustrie erzählt. Mit Wischlappen angewendet, säubern aber alle von ÖKO-TEST untersuchten Badreiniger ganz passabel. Vorsicht ist jedoch bei zu aggressiven Reinigern geboten, weil sie Chrom, Metall und Kunststoffe angreifen können. Kritisch zu sehen ist etwa der Inhaltsstoff Ameisensäure. Diese ist nicht nur gefährlicher als Milchsäure und Zitronensäure, sie belastet auch die Innenraumluft mit ihren Dämpfen. Noch problematischer ist die Etidronsäure, die nur in einem getesteten Produkt enthalten ist. Denn sie kann biologisch so gut wie nicht abgebaut werden. Neben den Säuren belasten auch die in allen Badreinigern enthaltenen Duftstoffe die Raumluft und die Umwelt, weil sie relativ schwer abbaubar sind.

Test: Yoga- und Pilatesmatten
Die meisten Yoga- und Pilates-Matten stecken voller Schadstoffe. Kunststoffmatten enthalten manchmal Weichmacher wie DEHT und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die nicht nur unangenehm müffeln, sondern im schlimmsten Fall krebserregend sein können. Ganz besonders leichte Unterlagen bestehen meist aus EVA. Bei der Aufschäumung dieses Kunststoffes kann fruchtschädigendes Formamid entstehen. Ein weiteres unerwünschtes Nebenprodukt aus der Kunststoffherstellung ist 2-Phenyl-2-propanol, bei dem man befürchtet, dass es Allergien auslösen kann. Latexmatten haben dagegen ein Problem mit krebserregendem Nitrosamin. Auf Nummer sicher können Yogis nur mit Schur- und Baumwollmatten gehen.

Test: schwarze und farbige Tätowierfarben
Seit Jahren schlagen deutsche und EU-Behörden Alarm, weil in Tattoofarben krebserregende und verbotene Stoffe stecken. Doch getan hat sich seither nicht viel, wie ÖKO-TEST zeigt. Knapp die Hälfte der getesteten Produkte ist laut Laboranalyse nach wie vor randvoll mit gesundheitsschädigenden Substanzen. Fünf farbige und zwei schwarze Farben hätten sogar überhaupt nicht verkauft werden dürfen.

Test: Restschuldversicherungen
Wer eine teure Anschaffung nicht bar bezahlen kann, sondern in monatlichen Raten abstottern muss, kommt kaum umhin, eine Restschuldversicherung abzuschließen. Die soll die Hinterbliebenen beim Tod des Kreditnehmers absichern, sie soll einspringen, wenn wegen Arbeitslosigkeit oder Krankheit das Geld fehlt, den Kredit zu bedienen. Doch nicht nur die Zinsen sind unverhältnismäßig hoch, die Versicherungsbedingungen machen zudem die Leistung der Versicherer eher zum Glückspiel.
 
 

 
Auftaktveranstaltung „Klimaschutz konkret“
am Donnerstag, den 10. Januar 2013 um 18:00 Uhr im Konzerthaus Freiburg

Das Langzeitprojekt „Klimaschutz konkret“ wurde von der Innovation Academy e.V. aus Freiburg initiiert. Am Projekt sind die drei Freiburger Gymnasien mit jeweils einer 9. Klasse beteiligt: Kepler, St. Ursula und Wentzinger.

"Klimaschutz konkret" wendet sich in erster Linie an die Schülerinnen und Schüler, aber bezieht deren Familienhaushalte mit ein bei der Bearbeitung der sechs folgenden Schwerpunkte: Klimawandel, Elektrizität / erneuerbare Energien, Heizung / Warmwasser, Haushaltsmüll, Konsum / Lebensmittel und Mobilität. Für die Unterstützung der beteiligten Lehrerinnen und Lehrer erstellt die Innovation Academy seit September 2012 ein pädagogisches Handbuch und führt als außerschulischer Partner mit den Klassen themenspezifische Exkursionen in der Region durch.

Im Januar 2013 beginnt der einjährige Messzeitraum für Strom, Heizung und Warmwasser in den Elternhaushalten. Erstmals soll in Deutschland gemessen werden, ob sich umweltpädagogische Unterrichtseinheiten auf die beteiligten Schülerhaushalte in Form von konkreten CO2-Reduktionen auswirken. Das Projekt ist außerdem als Wettbewerb zwischen den 3 Klassen angelegt. Die anonymisierten Daten werden klassenweise erhoben und zählen neben begleitenden Aktionen während des Schuljahres und einer abschließenden Ausstellungspräsentation jeweils zu 50 Prozent. Im April 2014 findet dann die Abschlussveranstaltung in Freiburg statt.

“Klimaschutz konkret“ wird durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und das Landesumweltministerium Baden-Württemberg und zahlreiche Sponsoren aus der regionalen Wirtschaft gefördert.

Die Freiburger UmweltbĂĽrgermeisterin Gerda Stuchlik unterstĂĽtzt die Veranstaltung mit einem GruĂźwort. SchĂĽlerinnen und SchĂĽler gestalten das Rahmenprogramm und zeigen Fotos von den bereits im Herbst durchgefĂĽhrten Exkursionen.
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Budabike und Fahrradtaxi Freiburg starten Austausch zum Umwelt-Tourismus
 
Budabike und Fahrradtaxi Freiburg starten Austausch zum Umwelt-Tourismus
Erstmals neue strategische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Ungarn

Budapest/Freiburg (ft). Pünktlich zum Start in das Jubiläumsjahr zehn Jahre Fahrradtaxi Freiburg haben nun budabike Budapest und Fahrradtaxi Freiburg eine Zusammenarbeit im Umwelt-Tourismus vereinbart. Die bislang einmalige Vereinbarung über Grenzen sieht einen strategischen Austausch vor, um in beiden Ländern noch mehr Menschen für das Thema zu begeistern. Dabei werden konkret gemeinsame Touren vermarktet und ebenso im Marketing neue Wege der Präsentation wie etwa mit www.balaton-radweg.info beschritten. Dazu kommen bei Bedarf gemeinsame Messe-Besuche oder auch ein neues Konzept zur E-Mobilität in Ungarn.

bubabike bietet seit 2009 in Budapest und auf Anfrage in vielen Regionen Ungarns, darunter am Balaton, geführte Touren mit dem Fahrrad in unterschiedlichsten Variationen für Interessenten. Besonders passt da bei budabike auch die Möglichkeit, Angebote für Menschen mit Handicap zu organisieren, da genau diese Zielgruppe bei Fahrradtaxi Freiburg immer mehr in den Focus rückt und somit die Synergien gut genutzt werden können. Mehr Informationen zum Unternehmen budabike und deren Angebote gibt es unter www.budabike.com.

Fahrradtaxi Freiburg bietet seit 2003 verschiedene Touren mit dem Fahrradtaxi an. Dabei können jeweils zwei Personen bequem in einem Taxi befördert werden. Schwerpunkte des Angebotes sind neben Stadtrundfahrten kulinarische Erlebnisfahrten, aber ebenso der Gepäcktransport zu Hotels oder nach dem Einkauf sowie Shuttle-Fahrten bei Veranstaltungen in der Region. Daneben hat das Unternehmen immer mehr seinen Focus auf die Beratung und den Austausch im Umwelt-Tourismus gelegt und vermarktet das Thema Radtourismus im Internet über Grenzen unter anderem unter www.oberrhein-radweg.de oder www.kaiserstuhl-radweg.de. Mehr Informationen zum Unternehmen Fahrradtaxi unter www.fahrradtaxi-freiburg.de.
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Ă–KO-TEST Tattoofarben
Foto: Ă–KO-TEST
 
Ă–KO-TEST Tattoofarben
Verbotene Stoffe unter der Haut

Seit Jahren schlagen deutsche und EU-Behörden Alarm, weil in Tattoofarben krebserregende und verbotene Stoffe stecken. Doch getan hat sich seither nicht viel, wie ÖKO-TEST zeigt. Knapp die Hälfte der getesteten Produkte ist laut Laboranalyse nach wie vor randvoll mit gesundheitsschädigenden Substanzen. Fünf farbige und zwei schwarze Farben hätten sogar überhaupt nicht verkauft werden dürfen.

Tattoofarben werden wie Arzneimittel direkt in den Körper unter die Haut gestochen. Funde von Tattoofarben in Lymphknoten deuten schon länger darauf hin, dass die Farben nicht in der Haut bleiben. Eine aktuelle Untersuchung von 20 schwarzen und farbigen Tätowierfarben, die das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST für die aktuelle Januar-Ausgabe durchgeführt hat, zeigt, dass jede dritte Farbe nicht verkauft werden hätte dürfen. In ihnen stecken krebserregende und krebsverdächtige Substanzen.

In gelben und grünen Farben hat das Labor etwa aromatische Amine gefunden. Diese krebserregenden Stoffe sind nach der deutschen Tätowiermittelverordnung verboten. Eine andere Farbe enthielt krebserregende Nitrosamine. Die Substanzen kommen als Verunreinigung mit den Pigmenten in die Tattoofarben, was laut Tätowiermittelverordnung ebenfalls verboten ist. Im Schwarz zweier Marken wurden polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe nachgewiesen, und zwar in Gehalten, für die die deutsche Kontrollbehörden einen Verkaufsstopp verhängen würden. Die krebsverdächtigen PAK-Rückstände entstehen bei der Herstellung von Rußschwarz. Ihr Nachweis zeugt von einer schlechten Qualität des eingesetzten Rußpigments. Und die Schadstoffliste ist noch nicht zu Ende: ÖKO-TEST entdeckte zudem krebsverdächtiges Formaldehyd/-abspalter und Konservierungsmittel wie Benzoisothiazolinon, das ein hohes Potenzial besitzt, für eine Kontaktallergie zu sensibilisieren. In sieben Produkten stecken umstrittene halogenorganische Farbstoffe und in zwei Farben das Allergen Nickel.

Das Ă–KO-TEST-Magazin Januar 2013 gibt es seit dem 28. Dezember 2012 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.
 
 



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