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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
Freiburg-Mooswald: Workshop „Klimaschutz und Inklusion“
Inklusive Bildungsarbeit zum Klimaschutz ist das Thema eines Workshops am 07.03.2013 von 14:30 Uhr bis 18:30 Uhr in der Ökostation Freiburg, Falkenbergerstr. 21 b. Der Workshop richtet sich an LehrerInnen weiterfĂŒhrender Schulen, JugendleiterInnen und MultiplikatorInnen der Umweltbildung und des globalen Lernens. Er zeigt Möglichkeiten, wie sich Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung an Klimaschutzprojekten beteiligen können und welche Kooperationen der lokalen Bildungseinrichtungen sich dafĂŒr eignen. Außerdem werden die inklusiven Bildungsmaterialien „Unser Klima – unser Leben“ vorgestellt, die bei der Arbeit mit heterogenen Gruppen eingesetzt werden können. Ziel des Nachmittags ist es, Akteure zusammenzubringen und erste gemeinsame Ideen fĂŒr ein lokales, inklusives Klimavorhaben zu entwickeln. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verein „Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit“ e.V. (bezev) und dem Eine Welt Forum Freiburg statt. Die Teilnahme ist kostenlos. FĂŒr gehandicapte TeilnehmerInnen werden barrierefreie Rahmenbedingungen geschaffen. Anmeldung bei der Ökostation, Tel: 0761-892333 oder ĂŒber www.oekostation.de
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Kaiserstuhl: Böschungspflege bei winterlichen VerhÀltnissen
Böschungspflegetag Achkarren / Foto: Matthias Hollerbach
 
Kaiserstuhl: Böschungspflege bei winterlichen VerhÀltnissen
Mit dem 28. Februar endet die Saison der Gehölzpflege in der Landschaft

Im Naturgarten Kaiserstuhl haben in diesem Winter zehn Gemeinschaftsaktionen zur Pflege von Böschungen und anderen Biotopen in der Landschaft stattgefunden. Erstmals dabei waren FlĂ€chen am Tuniberg und MarchhĂŒgel. Nicht nur das fortschreitende Wachstum von unerwĂŒnschten Gehölzen, sondern auch winterliche VerhĂ€ltnisse haben in diesem Jahr den Winzern, Bauhofmitarbeitern, NaturschĂŒtzern und anderen freiwilligen Helfern zu schaffen gemacht. Trotz einiger Terminverschiebungen und einzelnen ganz abgesagten Aktionen lĂ€sst sich nach Ansicht von PLENUM und der LandschaftserhaltungsverbĂ€nde die Bilanz mit rund 140 aktiven Personen sehen.

„Es ist erfreulich, dass aus den kaiserstuhlweiten Böschungspflegetagen, die PLENUM 2007/2008 ins Leben gerufen hat, inzwischen eine gute Tradition geworden ist“, erlĂ€utert PLENUM-Regionalmanager Matthias Hollerbach. Die fachliche Beratung, einstmals vom BĂŒro fĂŒr Böschungspflege durchgefĂŒhrt, konnte von den jetzt in beiden Landkreisen eingerichteten LandschaftserhaltungsverbĂ€nden geleistet werden. Somit sind die Weichen fĂŒr eine zukunftsfĂ€hige WeiterfĂŒhrung dieser Gemeinschaftsaktionen im gesamten Naturgarten Kaiserstuhl gestellt. Die Erhaltung und Pflege unserer Kulturlandschaft ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die vom Engagement aller gesellschaftlichen KrĂ€fte getragen werden muss. Daher ist es ein wichtiges Symbol, wenn das bĂŒrgerschaftliche Engagement einmal jĂ€hrlich auch in einer ehrenamtlichen Gemeinschaftsaktion zum Ausdruck kommt.

Abgesehen davon können mit UnterstĂŒtzung der LandschaftserhaltungsverbĂ€nde Pflegemaßnahmen an naturschutzfachlich wertvollen Böschungen finanziell gefördert und kontinuierlich fortgesetzt werden. Da gemĂ€ĂŸ Naturschutzgesetz das FĂ€llen und Entfernen von Gehölzen auf die Zeit von Anfang Oktober bis Ende Februar beschrĂ€nkt ist, könnten zukĂŒnftig auch schon nach der Weinlese im November oder Dezember die ersten Pflegetage starten. Denn ab MĂ€rz beginnt die Balz- und Brutzeit vieler Vögel, so dass dann keine grĂ¶ĂŸeren Eingriffe in ihrem Lebensraum stattfinden dĂŒrfen.
 
 

Das neue Jahresprogramm des Waldhauses
Ein Luchs im Wald / Foto: Klaus Echle
 
Das neue Jahresprogramm des Waldhauses
WĂ€lder der Welt, HolzrĂŒcken mit Pferden, SpaziergĂ€nge mit Waldkennern, Familienbacken, Sonntagswerkstatt, Exkursionen.

Ab sofort liegt das neue, 60seitige Programmheft des Waldhauses in vielen öffentlichen Einrichtungen in Freiburg und Umgebung kostenlos zum Mitnehmen aus. Dazu zĂ€hlen das Waldhaus an der Wonnhalde selbst, das BĂŒrgeramt, die Stadtbibliothek und viele Tourist-Informationen.

300 Jahre, nachdem Berghauptmann Hans Carl von Carlowitz den Begriff der „Nachhaltigkeit“ fĂŒr die Forstwirtschaft geprĂ€gt hat, greift das Waldhaus dieses JubilĂ€um in vielen Programmpunkten auf. So steht die nachhaltige Forstwirtschaft beim Waldtag am 5. Mai (in Kooperation mit ForstBW und dem stĂ€dtischen Forstamt) ebenso im Fokus wie beim zweiten HolzrĂŒcketag am 20. Oktober. Praktische Erfahrungen in der traditionellen Waldarbeit können Interessierte in Kursen wie „HolzrĂŒcken mit dem Pferd“ oder beim „Handholzen“ mit Axt und SchrotsĂ€ge sammeln.

Auf insgesamt zehn SonntagsspaziergĂ€ngen vermitteln Experten Wissen ĂŒber den Artenreichtum des Stadtwaldes im Wandel der Jahreszeiten. Die Reihe „WĂ€lder der Welt“ beschĂ€ftigt sich diesmal mit den WĂ€ldern und der Kultur RumĂ€niens und Chiles.

BewĂ€hrtes wie die Familienbacktage oder die Waldapotheke wird ergĂ€nzt durch die neue Reihe der Sonntagswerkstatt. Hier können Große und Kleine gemeinsam schnitzen, buchbinden, Insektenhotels bauen oder Papier schöpfen und sich anschließend in der CafĂ©teria des Waldhauses stĂ€rken.

Das Ferienprogramm bietet wieder vielen Kindern die Möglichkeit, den Wald von der Wurzel bis zur Krone zu durchforsten und nachhaltig kennen zu lernen. Erheblich erweitert wurde das Angebot an Fachkursen im Bereich NaturpĂ€dagogik und in der GrĂŒnholzwerkstatt, zum Beispiel um einen Bogenbaukurs.

Erstmals bietet das Waldhaus in diesem Jahr auch Exkursionen an. Am 26. April geht es in Kooperation mit dem Studium Generale zur Ausstellung „Waldeslust“ in die Kunstsammlung WĂŒrth nach Erstein und am 11. Mai in Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald nach Menzenschwand zur WildapfelblĂŒte.

Neu im Programm sind zwei Wanderungen auf den Schauinsland fĂŒr aktive Seniorinnen und Senioren, die in Zusammenarbeit mit der Schauinslandbahn angeboten werden.

Die neue Ausstellung „Holzzeit“ thematisiert die nachhaltige Nutzung von Wald und Holz mit vielen interaktiven Elementen. Sie wird im November abgelöst durch prĂ€mierte Naturfotoarbeiten der Gesellschaft deutscher Tierfotografen.

Das Waldhaus hat seine Öffnungs- und Sprechzeiten erweitert.Geöffnet ist es ab sofort dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr mit CafĂ©teria. Die Sprechzeiten (unter Tel. 0761-89647710) sind Dienstag bis Freitag von 9 bis 12.30 Uhr, Donnerstag und Freitag auch 14 bis 16.30 Uhr. Das Programm steht online unter www.waldhaus-freiburg.de zum Herunterladen bereit.
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Fischerei und Naturschutz – Gemeinsamer Einsatz fĂŒr eine saubere Nordsee
MĂŒll am Ostseestrand Foto: NABU/Andrea Hentschel
 
Fischerei und Naturschutz – Gemeinsamer Einsatz fĂŒr eine saubere Nordsee
Land Niedersachsen und NABU starten Kooperation zu Fishing for Litter.

Oldenburg/Wilhelmshaven/Bremerhaven/Berlin – Das Land Niedersachsen und der NABU engagieren sich zukĂŒnftig gemeinsam gegen die zunehmende VermĂŒllung der Nordsee. In der Initiative „Fishing for Litter“ helfen niedersĂ€chsische Fischer, AbfĂ€lle aus dem Meer zu entfernen und umweltgerecht in den HĂ€fen zu entsorgen. Der NABU schloss hierzu einen Kooperationsvertrag mit dem NLWKN (NiedersĂ€chsischer Landesbetrieb fĂŒr Wasserwirtschaft, KĂŒsten- und Naturschutz). Ebenfalls ProjekttrĂ€ger sind die Nationalparkverwaltung NiedersĂ€chsisches Wattenmeer und das Staatliche Fischereiamt Bremerhaven. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit. Mit dieser Kooperation kommen wir der Idee eines flĂ€chendeckenden Fishing for Litter-Systems in Deutschland einen großen Schritt nĂ€her“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

Im Jahr 2011 startete der NABU das erste Fishing for Litter-Projekt in der Ostsee, inzwischen beteiligen sich Fischer aus drei OstseehĂ€fen (Heiligenhafen, Burgstaaken/Fehmarn und Sassnitz) an der Aktion. Im Sommer 2012 gelang mit dem Hafen Norddeich der Sprung an die deutsche NordseekĂŒste. Der NABU koordiniert dort zukĂŒnftig den Aufbau der Logistik und die Absprache der Projektpartner in den HĂ€fen Greetsiel, Ditzum, Dornumersiel und Neuharlingersiel. Weitere HĂ€fen sollen im kommenden Jahr folgen. Das Projekt wird dabei mit ĂŒber 66.000 Euro durch das NiedersĂ€chsische Umweltministerium gefördert.

Den Fischern werden kostenlos IndustriesĂ€cke zur MĂŒllsammlung an Bord und Container zur Abfallentsorgung in den HĂ€fen zur VerfĂŒgung gestellt. Die gefischten AbfĂ€lle werden nicht einfach entsorgt, sondern in einer speziellen Sortieranlage auf ihre Zusammensetzung und Wiederverwertbarkeit untersucht. So wollen die Projektpartner mehr ĂŒber den MĂŒll in der deutschen Nordsee erfahren. Bisher sind verlĂ€ssliche Daten zur Belastung der deutschen Meeresgebiete durch AbfĂ€lle rar. „Die Erkenntnisse aus dem Projekt können uns helfen, Maßnahmen zum Meeresschutz zu entwickeln. Damit kann das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie leisten“, so Ute Schlautmann vom NLWKN. Begleitet wird das Projekt durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit und gemeinsame Informationsveranstaltungen der Partner.

AbfĂ€lle und insbesondere PlastikmĂŒll sind heute ein großes Problem fĂŒr die Ozeane. GeschĂ€tzte 20.000 Tonnen MĂŒll landen Jahr fĂŒr Jahr allein in der Nordsee. Die ökologischen Folgen fĂŒr die Meeresumwelt sind dramatisch. Seevögel und MeeressĂ€uger ersticken oder verhungern an den AbfĂ€llen. Auch Fische, Muscheln und Kegelrobben sind durch Mikroplastik belastet, mit noch unabsehbaren Folgen fĂŒr das marine Nahrungsnetz. „Schließlich sollten wir als Nationalparkverwaltung alles daran setzen, mögliche Gefahren fĂŒr unsere SchutzgĂŒter im Nationalpark und Weltnaturerbegebiet abzuwenden“, betont Peter SĂŒdbeck, Leiter der Nationalparkverwaltung NiedersĂ€chsisches Wattenmeer. Zugleich klagen Fischer ĂŒber verunreinigte FĂ€nge sowie kaputte Netze, und die Kommunen mĂŒssen Millionen Euro fĂŒr die Reinigung von StrĂ€nden und KĂŒsten ausgeben. Um dies zukĂŒnftig zu vermeiden, haben das Land Niedersachsen und der NABU der MĂŒllkippe Meer nun gemeinsam den Kampf angesagt.
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Eine Stunde fĂŒr den Schutz der Erde
Am 23. MĂ€rz wird das Licht weltweit fĂŒr eine Stunde ausgeschaltet. © WWF
 
Eine Stunde fĂŒr den Schutz der Erde
Berlin - Es ist die wohl grĂ¶ĂŸte Freiwilligenaktion des Planeten: Am 23. MĂ€rz werden im Rahmen der WWF Earth Hour wieder Millionen Menschen rund um den Globus von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr die Lichter ausschalten und so ein Zeichen fĂŒr mehr Umwelt- und Klimaschutz setzen. Parallel dazu hĂŒllen mehrere Tausend StĂ€dte ihre wichtigsten DenkmĂ€ler in Dunkelheit. In Deutschland, wo die Aktion unter dem Motto „JA zur Energiewende“ steht, haben nach Angaben des WWF Ende Februar bereits ĂŒber 90 StĂ€dte und Gemeinden ihre Teilnahme zugesagt. Privatpersonen können sich ab sofort unter www.earthhour.wwf.de registrieren und sich mit Neuigkeiten sowie Anregungen fĂŒr ihre persönliche Earth Hour versorgen lassen.

„Das Besondere an Earth Hour ist, dass jeder mitmachen und so ganz einfach fĂŒr mehr Umwelt- und Klimaschutz eintreten kann“, sagt Antje Schuler, Kampagnenreferentin beim WWF Deutschland. „Das gilt speziell fĂŒr die Energiewende in Deutschland. Sie braucht die FĂŒrsprache vieler Menschen, damit die Politik nicht vor den Interessen der Industrie- und Atomlobby einknickt.“ Der Erfolg des Projekts entscheide nicht nur ĂŒber eine umweltvertrĂ€gliche Energieversorgung in Deutschland, sondern sei auch fĂŒr ein weltweites Umdenken von Bedeutung: „Die Welt verfolgt die ‚German Energiewende‘. Wenn wir den Umschwung auf erneuerbare Energien schaffen, werden andere LĂ€nder folgen“, beschreibt Antje Schuler die Wichtigkeit des Projekts.

Die WWF Earth Hour findet dieses Jahr bereits zum siebten Mal statt. Was 2007 in Sydney begann, weitete sich schnell zu einem globalen Ereignis aus. Ein Jahr spĂ€ter nahmen bereits geschĂ€tzte 50 bis 100 Millionen Menschen in 35 LĂ€ndern teil, um dem Umwelt- und Klimaschutz ihre Stimme zu geben. FĂŒr 2009 wurde anhand registrierter Teilnehmer, Umfragen und des RĂŒckgangs des Energieverbrauchs ermittelt, dass weltweit mehrere hundert Millionen Menschen teilgenommen hatten. Mit Berlin, Hamburg und Bonn waren im selben Jahr erstmals deutsche StĂ€dte bei dem internationalen Event dabei. An der letzten Earth Hour in 2012 nahmen 6.525 StĂ€dte in 150 LĂ€ndern teil. Rund um den Globus gingen die Lichter weltberĂŒhmter GebĂ€ude aus – darunter zum Beispiel der Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro.
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ECOfit-Förderprogramm startet in die dritte Runde
FĂŒnf Freiburger Unternehmen beteiligen sich – Acht Workshops und individuelle Betreuung undUnterstĂŒtzung im Betrieb

Am 26. Februar startete das ECOfit-Förderprogramm fĂŒr 2013. Bereits zum dritten Mal haben sich Freiburger Unternehmen bei der Stadt um UnterstĂŒtzung beworben. Zugesagt haben dieses Jahr fĂŒnf namhafte Unternehmen: Der Badische Verlag, der Zypresse Verlag, die Firma Hopp Elektronik, die Deutsche Post, Niederlassung Freiburg und die Firma Zahoransky.

ECOfit ist ein Förderprogramm, das vom Land Baden-WĂŒrttemberg gefördert wird und den Unternehmen die Möglichkeit bietet, im eigenen Betrieb Energieeinsparpotenziale zu ermitteln und umzusetzen. Denn Klimaschutz und Ressourcenschonung spielen mittlerweile auch bei Unternehmen eine wichtige Rolle. Besonders beim Energieverbrauch und auch bei den Investitionen kann viel eingespart werden. Die Bilanz von 2011 zeigt es: Über 260.000 Euro, 775.000 Kilogramm CO2 und 1.759.000 kWh konnten die damaligen teilnehmenden fĂŒnf Freiburger Unternehmen insgesamt einsparen. Je nach Art des Betriebs investierten sie in verbesserten Umwelt- und Klimaschutz, und das Beste daran ist, dass sich die Kosten innerhalb weniger Jahre amortisieren werden.

Auch in diesem Jahr setzt die Stadt Freiburg das Förderprogramm gemeinsam mit der Beratungsgesellschaft Arqum aus Stuttgart um. Die Vertreter der teilnehmenden Betriebe werden dabei ein Jahr lang geschult und in ihren Betrieben individuell betreut und unterstĂŒtzt.

Das Ziel Freiburgs zu einer klimaneutralen Stadt bis 2050 kann die Stadtverwaltung langfristig nicht allein erreichen. Entscheidende Rahmenbedingungen liegen außerhalb des Spielraums der Verwaltung, beispielsweise bei Einsparungen bei Gewerbe und Industrie. Deshalb ist es fĂŒr die Stadtverwaltung wichtig, Freiburger Unternehmen dafĂŒr zu gewinnen, in ihren Betrieben entsprechende nachhaltige Verbesserungen umzusetzen.

WĂ€hrend des ECOfit-Programms werden die teilnehmenden Betriebe umweltrelevante Daten erheben, ihre Umweltleitlinien formulieren und erste Verbesserungen auf den Weg bringen, um ihre Arbeitsweise effizienter zu gestalten, Kosten einzusparen und durch Ressourceneinsparung und CO2-Reduktin aktiv zum Umweltschutz beitragen.

Dazu gibt es wieder acht gemeinsame Workshops, die ĂŒber das Jahr verteilt sind, um den Unternehmen die Möglichkeit zu bieten, das Projekt parallel zu ihrem TagesgeschĂ€ft durchfĂŒhren zu können.

Neben den finanziellen Aspekten verschafft die ECOfit- Auszeichnung, die am Ende des Projektes durch das Umweltministerium Baden-WĂŒrttemberg verliehen wird, große Imagevorteile fĂŒr die einzelnen Betriebe. Kurzentschlossene Freiburger Unternehmen können sich noch beteiligen, sie sollten sich nur möglichst schnell beim Umweltschutzamt, Sabine Wirtz, unter der Telefonnummer: 201-6148 oder per E-Mail unter sabine.wirtz@stadt.freiburg.de melden.
 
 

Bundesregierung will BĂŒrgerbeteiligung an der Energiewende stoppen
 
Bundesregierung will BĂŒrgerbeteiligung an der Energiewende stoppen
Finanzministerium legt Gesetzentwurf vor, um die Finanzierung von BĂŒrgerenergieanlagen zu unterbinden

Ein neuer Gesetzentwurf des Finanzministeriums wird ab Sommer die Anlage in BĂŒrgerenergieanlagen deutlich erschweren. Am vergangenen Donnerstag wurde die Novelle des Kapitalanlagegesetz im Bundestag in der ersten Lesung vorgestellt. Jetzt sind drei Monate Zeit, die BĂŒrgerbeteiligung zu retten.

BĂŒrgerenergieanlagen werden durch die Neufassung des Kapitalanlagegesetzes in seinem aktuellen Entwurf erheblich verteuert und erschwert. Den bewĂ€hrten Formen der BĂŒrgerbeteiligung vor Ort in Genossenschaften, GbRs und GmbH & Co. KGs werden unnötig Steine in den Weg gelegt. Der fesa e.V. setzt sich fĂŒr eine Nachbesserung des Gesetzesentwurfes ein: „Die Beteiligung der Menschen vor Ort ist entscheidend fĂŒr den Erfolg der Energiewende“, so fesa-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Nico Storz. „Der Gesetzesentwurf des Finanzministers ist gerade fĂŒr die wichtigen regionalen Projekte existenzbedrohend.“

BĂŒrgerenergieprojekte stellen bislang eine relativ sichere Anlageform dar, da die Menschen in ihre regionale Energieversorgung investieren können und die Einnahmen durch das EEG gesichert sind. Die Investitionen werden fĂŒr BĂŒrgerenergieprojekte ĂŒberwiegend langfristig und regional durch engagierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger eingeworben. Die neuen Regelungen des Kapitalanlagegesetzes erfordern nun erheblich umfangreichere Zulassungsvoraussetzungen und einen stark erhöhten Verwaltungsaufwand. Dies verteuert und verkompliziert die Projekte – fĂŒr viele bedeutet es schlichtweg das Aus.

"Bei Inkrafttreten des Gesetzesentwurfs wĂŒrden an regionale BĂŒrgerprojekt-gesellschaften und Genossenschaftsmodelle dieselben kostenintensiven und aufwĂ€ndigen Zulassungsanforderungen gestellt wie an international agierende EmissionshĂ€user und Kreditinstitute“, so fesa-Mitglied Lars Ritterhoff, Rechtsanwalt der auf die Beratung dezentraler Energieerzeugungsprojekte spezialisierten Kanzlei Flaig Ritterhoff in Freiburg. "Damit wird der Gesetzesentwurf bĂŒrgerschaftliches Engagement fĂŒr Energieprojekte unmöglich machen.“ Zu Grunde liegt der Novelle die EU-Richtlinie 2011/61/EU, die bis Juni 2013 umgesetzt werden muss. Ziel der Richtlinie ist es, sĂ€mtliche Finanzmarktakteure einer Aufsicht zu unterwerfen und den Anlegerschutz zu stĂ€rken. Lars Ritterhoff: „Mit dem Gesetzentwurf schießt der Finanzminister weit ĂŒbers Ziel hinaus. Denn die vorgelegten und umstrittenen Inhalte zur Umsetzung der Richtlinie sind europarechtlich nicht einmal zwingend notwendig." Arnulf Allert, fesa-Mitglied und freier Berater fĂŒr nachhaltige Geldanlagen, ergĂ€nzt: „Mit Anlegerschutz hat die Novelle nichts zu tun – der Anleger wird bevormundet und dezentrale Projekte werden verhindert. Den Nutzen haben die großen Anbieter.“

Zentraler Stein des Anstoßes: Sogenannte „Ein-Objekt-Fonds“ will das Finanzministerium verbieten. Gerade diese sind jedoch die klassischen Anlageobjekte von BĂŒrgerenergieanlagen, die eben ein Windrad oder ein Solardach bauen. Eine Risikostreuung ist hier weder möglich noch notwendig, stellen die BĂŒrgerenergieprojekte doch nachweislich wenig riskante Finanzanlageprodukte dar. Ein weiterer Knackpunkt ist die BeschrĂ€nkung der Fremdfinanzierung auf 40 Prozent. Die Einbindung von KfW-Fördermitteln ist so nicht mehr möglich. Auf diese Weise sind BĂŒrgerenergieprojekte in den meisten FĂ€llen nicht mehr finanzierbar. Schlicht unmöglich wird es jedoch fĂŒr regionale Projekte, die hohen Anforderungen an Berichts- und Beweispflichten, Kapitalanforderungen oder Risikocontrolling zu erfĂŒllen, wenn sie international agierenden Investmentgesellschaften gleichgestellt werden.

Der fesa e.V. fordert die Bundesregierung auf, den am vergangenen Donnersag im Bundestag vorgelegten Entwurf dringend nachzubessern. Nico Storz: „Vor eineinhalb Jahren erklĂ€rte die Bundesregierung lautstark die Energiewende. Es ist keine zwölf Monate her, dass Bundeskanzlerin Merkel die Bedeutung der Energiegenossenschaften fĂŒr die Energiewende hervorhob. Nur wenige Monate spĂ€ter legt ihr Finanzminister einen Gesetzesentwurf vor, der bĂŒrgerschaftliches Engagement fĂŒr Erneuerbare Energien im Keim erstickt. Die Halbwertszeit der politischen Aussagen dieser Regierung zur Energiewende wĂ€re ein Traum fĂŒr jeglichen AtommĂŒll.“

Die BĂŒrger sind aufgerufen, ihre Abgeordneten ĂŒber die bevorstehende Gesetzesnovelle zu informieren und Druck auszuĂŒben, sodass die notwendigen Änderungen rechtzeitig eingearbeitet werden können. Unter www.fesa.de kann ein Vordruck bezogen werden, welcher als Vorlage fĂŒr die Anschreiben genutzt werden kann.
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Erleben Sie Ihre Gesundheit!
WohlfĂŒhlatmosphĂ€re in der Gesundheitsregion Freiburg (Quelle Fotolia)
 
Erleben Sie Ihre Gesundheit!
Die „HealthRegion Freiburg“ prĂ€sentiert sich erstmals auf der „fit for life“

Die von fĂŒhrenden Einrichtungen aus Gesundheitswirtschaft und Tourismus gemeinsam getragene Initiative „HealthRegion Freiburg“ wird auf der „fit for life“, die im Rahmen der cft auf der Messe Freiburg stattfindet, vom 09. bis 10. MĂ€rz erstmals die Kompetenzen der Gesundheitsregion Freiburg einem breiten Publikum prĂ€sentieren. Dem interessierten Besucher bietet der Gemeinschaftsstand die Möglichkeit, sich aus erster Hand ĂŒber die zahlreichen Angebote und Dienstleistungen der Partner zu informieren. ErgĂ€nzt wird das Informationsangebot durch kostenlose Gesundheits- und Vorsorgechecks, Demonstrationen und interessante BeitrĂ€ge im begleitenden Vortragsprogramm.

Auf dem 150 mÂČ großen Gemeinschaftsstand, werden neben dem zentralen Infostand der „HealthRegion“ mit dem UniversitĂ€tsklinikum Freiburg, dem UniversitĂ€ts-Herzzentrum Freiburg, Bad Krozingen, dem RKK Klinikum, dem Zentrum fĂŒr Ganzheitliche Medizin Dres. Karner, dem Gesundheitsresort Freiburg, der Theresienklinik Bad Krozingen, dem Labordienstleister MVZ Clotten sowie dem PACs Verlag aus Staufen auch renommierte Einzelaussteller vertreten sein. Das Angebotsspektrum reicht von der erfolgreichen Therapie mit integrierten Angeboten ĂŒber Rehabilitation bis hin zu PrĂ€ventionsprogrammen fĂŒr Privatpersonen und Unternehmen. „Die Premiere dient interessierten Besucherinnen und Besuchern aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz als regionales Schaufenster. Hier können sie sich aus erster Hand ĂŒber individuelle Angebote zur Erhaltung und Wiederherstellung der persönlichen LebensqualitĂ€t und LeistungsfĂ€higkeit informieren“, erlĂ€utert Bernd Dallmann, Vorsitzender des Vereins HealthRegion Freiburg e.V.

Thematisch im Vordergrund stehen die Themen HerzKreislauferkrankungen, Arthrose und Osteoporose, Minimal-Invasive Neurochirurgie, Ganzheitliche Medizin, RĂŒckengesundheit, Medical Fitness, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Medical Wellness & Beauty sowie orthopĂ€dische und kardiologische Rehabilitation.

Von den angebotenen Aktionen findet sich inhaltlich vieles in den begleitenden VortrĂ€gen wieder: Von Bewegungstherapien zu Themen wie „Schmerzfrei: NatĂŒrlich!“ und „RĂŒckenschmerzen ganzheitlich behandeln“ ĂŒber den Check der GleichgewichtsfĂ€higkeit am Posturomed bis zu Medical WellnessAktionen und Untersuchungsangeboten. Die VortrĂ€ge reichen von „Erfolgreiche Therapie bei Arthrose“ und „Behandlung von WirbelsĂ€ulenerkrankungen: Neue Entwicklungen in der minimal invasiven WirbelsĂ€ulenchirurgie“ ĂŒber „Die BauchspeicheldrĂŒse - das vergessene Organ“ bis zu „Aktiv und gesund trotz Zuckerkrankheit - Optimale Behandlung des Diabetes mellitus“ und „Den Arzt in der Westentasche -Diagnose und Therapie via Handy und Internet“.

Zum HealthRegion Freiburg e.V.
Der Verein HealthRegion Freiburg e.V. begleitet und ergĂ€nzt die AktivitĂ€ten der fĂŒr drei Jahre aus Mitteln des EuropĂ€ischen Fonds fĂŒr Regionale Entwicklung (EFRE) geförderten Clusterinitiative „Healthcare & Economy – Region of Competence Freiburg“. Ziel ist es, die InnovationsstĂ€rke und die WettbewerbsfĂ€higkeit der Region Freiburg in den Bereichen Gesundheitswirtschaft und Tourismus nachhaltig stĂ€rken und die landesweit geförderte Clusterinitiative HealthRegion Freiburg auch langfristig in der Region zu verankern.

WeiterfĂŒhrende Informationen im Internet...
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