oekoplus - Freiburg
Samstag, 21. Oktober 2017
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Verschiedenes

 
MondscheinfĂŒhrung auf dem Mundenhof
am Mittwoch, 27. MĂ€rz / Treffpunkt um 19.30 Uhr am Steinaffen

„Dunkel warÂŽs, der Mond schien helle / auf des Äffchens schönste Stelle.“ So (oder so Ă€hnlich) wird es wieder am Mittwoch, 27. MĂ€rz, sein, wenn die erste MondscheinfĂŒhrung des Jahres auf dem Mundenhof ansteht. Von 19.30 Uhr an erleben Besucherinnen und Besucher mit Manfred Fruhmann, dem Leiter des Tiergeheges, die Tiere des Mundenhofes im Mondlicht. Nachdem sie dem BĂ€ren in seiner Höhle eine gute Nacht gewĂŒnscht haben, können sie verschiedene Tiere dabei beobachten, wie sie sich auf die Nacht vorbereiten. ErdmĂ€nnchen, Affe, Kamel und Rind werden langsam ruhiger und suchen sich ein Nachtlager, der Uhu dagegen kommt in Form, sein Jagdfieber erwacht.

Treffpunkt fĂŒr dieses außergewöhnliche zweistĂŒndige Erlebnis ist um 19.30 Uhr am Steinaffen. FĂŒr Erwachsene kostet die FĂŒhrung 5 Euro, fĂŒr Kinder ist sie frei. FĂŒr alle endet sie beim Parkplatz.
 
 

 
Gartenkurse "Profi werden im Garten"
MOOSWALD. Die Gartenbauschule der Ökostation Freiburg, Falkenbergerstr. 21 b bietet fĂŒr interessierte HobbygĂ€rtner wieder einen Jahreskurs an. An 11 Nachmittagen vermittelt der LandschaftsgĂ€rtnermeister Fritz Thier praktisches Know How rund um das naturnahe GĂ€rtnern, wie Bodenpflege, Aussaat, GemĂŒse- und Staudenbeete bepflanzen, Obstgehölze schneiden u.v.m. Der Kurs startet am Dienstag, 16. April 2013 um 17:30 Uhr im Biogarten. Neu ist der Aufbaukurs mit dem Schwerpunkt Gartengestaltung, der am 17.April um 17:30 Uhr beginnt. FĂŒr die Kurse ist eine Anmeldung erforderlich.

NĂ€here Informationen und Anmeldung: Ökostation, Tel: 892333 oder www.oekostation.de
Mehr
 

NABU und NLWKN: Wiesenvögel auf dem absteigenden Ast
Die Bekassine ist der Vogel des Jahres 2013 Foto: NABU / W. Rolfes
 
NABU und NLWKN: Wiesenvögel auf dem absteigenden Ast
Alarmierender BestandsrĂŒckgang erfordert konsequente Schutzmaßnahmen

Berlin/Hannover – Die Bekassine, Vogel des Jahres 2013, ist bundesweit vom Aussterben bedroht. Wie alle Wiesenvogelarten verzeichnet sie seit Jahren alarmierende Bestandsverluste, da ihr Lebensraum, das GrĂŒnland und die Moore, dramatisch zurĂŒckgeht.

Über die GefĂ€hrdung von Wiesenvögeln und mögliche Schutzmaßnahmen berieten am Wochenende mehr als einhundert Experten aus NaturschutzverbĂ€nden sowie des behördlichen und wissenschaftlichen Naturschutzes in Niedersachsen. „Nur wenn Naturschutz und Landwirtschaftspolitik in Deutschland besser Hand in Hand gehen, können wir die Bekassine und andere Wiesenvögel retten. Hierzu mĂŒssen wir Landes- und EU-Mittel noch gezielter einsetzen“, forderte NABU-VizeprĂ€sident Helmut Opitz beim Artenschutzsymposium des NABU und der Staatlichen Vogelschutzwarte im NiedersĂ€chsischen Landesbetrieb fĂŒr Wasserwirtschaft, KĂŒsten- und Naturschutz (NLWKN).

Einen der HauptgrĂŒnde fĂŒr die BestandsrĂŒckgĂ€nge der Wiesenvögel sehen die NaturschĂŒtzer in der jahrzehntelangen EntwĂ€sserung von Mooren fĂŒr den Torfabbau und ihre Umwandlung in landwirtschaftliche FlĂ€chen. Auch der explosionsartig angestiegene Maisanbau fĂŒr die Biomasse-Produktion habe zu einem massiven RĂŒckgang der WiesenbrĂŒter gefĂŒhrt. FeuchtgrĂŒnland wurde auf ehemaligen Moorstandorten großflĂ€chig in Acker umgewandelt und damit als Lebensraum zerstört. Auf den verbliebenen GrĂŒnlandflĂ€chen ist die Bewirtschaftung deutlich intensiver als frĂŒher, vor allem die starke EntwĂ€sserung und DĂŒngung fĂŒhren dazu, dass sich die FlĂ€chen fĂŒr Wiesenvögel nicht mehr zum BrĂŒten und Rasten eignen. Auch fĂŒr den Klimaschutz ist die massive Bewirtschaftung von Moorböden schĂ€dlich, da hierdurch große Mengen CO2 freigesetzt werden.

FĂŒr die Bekassine hat vor allem das Land Niedersachsen große Bedeutung. Im Land der Moore und Feuchtwiesen brĂŒten insgesamt 28 Prozent des deutschen Bestandes. Die Staatliche Vogelschutzwarte in Niedersachsen ermittelte den landesweiten Bestand zuletzt auf 1.900 Reviere. Dennoch verliert die Bekassine hier im deutschlandweiten Vergleich besonders viel Lebensraum: 16.700 Quadratkilometer, die die Bekassine 1980 noch besiedelte, sind heute verwaist. „Der Bestand der Bekassine in Niedersachsen ist seit 1976 um mehr als 70 Prozent zurĂŒckgegangen. Diesen AbwĂ€rtstrend mĂŒssen wir stoppen, denn wir haben eine besondere Verantwortung fĂŒr diese Art“, sagte Dr. Markus Nipkow, Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte.

WĂ€hrend des Symposiums wurden daher auch Maßnahmen diskutiert, die die neue Landesregierung ergreifen könnte, um die Bekassine wirkungsvoller zu schĂŒtzen. So könnten Agrarumweltmaßnahmen kĂŒnftig noch gezielter fĂŒr Maßnahmen in Schwerpunktgebieten des Wiesenvogelschutzes eingesetzt werden. Auch fehle es an zusĂ€tzlichen Mitteln und an Möglichkeiten, diese flexibel und erfolgsabhĂ€ngig einzusetzen. Hiervon wĂŒrden Landwirtschaft und Naturschutz gleichermaßen profitieren, so die Experten.

Dass erfolgreiche Schutzmaßnahmen möglich sind, zeigen Naturschutzprojekte am DĂŒmmer und in der Diepholzer Moorniederung. Hier haben NaturschĂŒtzer durch eine enge Zusammenarbeit mit Landwirten FlĂ€chen im GrĂŒnland und im Moor renaturiert und so wertvolle Brut- und RastflĂ€chen fĂŒr Wiesenvögel geschaffen. „Erfolgreiche Schutzprojekte wie in Niedersachsen zeigen es: Wenn Naturschutz und Landwirtschaft abgestimmt handeln, gibt es eine Chance, dass die Bekassine und andere Wiesenvogelarten bei uns ĂŒberleben“, so NABU-VizeprĂ€sident Helmut Opitz.
Mehr
 

 
Ein Fall fĂŒr FrĂŒhlingsdetektive
Startschuss fĂŒr den bundesweiten Kinderwettbewerb „Erlebter FrĂŒhling“ der Naturschutzjugend

Berlin - Sie ahmen auf ihren FlĂŒgeln die Augen eines Raubtieres nach, verteidigen sich mit Brennhaaren gegen Feinde, betören ihre Weibchen mit einem dumpfen Knurren oder rufen Störenfrieden ein empörtes „Ätsch“ entgegen. Die Naturschutzjugend (NAJU) lĂ€dt alle Forscher und Forscherinnen bis zwölf Jahren ein, am bundesweiten Wettbewerb „Erlebter FrĂŒhling“ teilzunehmen und die vier FrĂŒhlingsboten das Tagpfauenauge, die Brennnessel, den Grasfrosch und die Bekassine - NABU-Vogel des Jahres 2013 - zu suchen und zu erforschen. Der offizielle Startschuss des Wettbewerbs fiel am 20. MĂ€rz, dem astronomischen FrĂŒhlingsanfang.

„Der Erlebte FrĂŒhling ist nix fĂŒr Stubenhocker“, weiß Guido Hammesfahr, bekannt als Schauspieler aus der ZDF-Kinderserie „Löwenzahn“ und Schirmherr des Wettbewerbs. Denn die Kinder sollen mit Freunden, ihrer Schulklasse, ihrer Kindergartengruppe oder allein auf Entdeckungsreise in die Natur gehen und eine oder alle vier Tier- und Pflanzenarten nĂ€her unter die Lupe nehmen.
Ihre Beobachtungen, Erlebnisse und Erkenntnisse können als Zeichnungen, ForschertagebĂŒcher, gebastelte oder multimediale WettbewerbsbeitrĂ€ge bis zum 24. Mai 2013 bei der NAJU eingereicht werden.

Die eifrigsten Forscherinnen und Forscher werden von einer fachkundigen Jury mit tollen Preisen fĂŒr ihr Engagement belohnt. Aber auch alle anderen Teilnehmenden erhalten einen kleinen Preis.

FĂŒr LehrerInnen, ErzieherInnen und Gruppenleitungen bietet die NAJU pĂ€dagogische Begleitmaterialien zum Wettbewerb an. Diese umfassen ein Aktionsheft mit vielfĂ€ltigen Forschertipps fĂŒr jeden der vier FrĂŒhlingsboten, Forscherkarten, mit denen die Kinder die FrĂŒhlingsboten eigenstĂ€ndig entdecken können, Steckbrief- und Postkarten zu den FrĂŒhlingsboten sowie ein Poster mit Aufkleber.

Der Kinderwettbewerb „Erlebter FrĂŒhling“
Der „Erlebte FrĂŒhling“ ist das Markenzeichen der NAJU und zugleich Deutschlands Ă€ltester Kinderwettbewerb im Umweltbereich. Seit 1984 nehmen jedes Jahr Tausende kleiner Naturforscher mit phantasievollen BeitrĂ€gen an dem Wettbewerb teil und lernen so Pflanzen und Tiere vor ihrer eigenen HaustĂŒr kennen.

Die Naturschutzjugend (NAJU) im NABU
Die NAJU ist die Jugendorganisation des NABU. Mit ĂŒber 75.000 Mitgliedern ist die NAJU deutschlandweit der grĂ¶ĂŸte Kinder- und Jugendverband im Natur- und Umweltschutz. Sie ist der fĂŒhrende Verband in der außerschulischen Umweltbildung sowie im praktischen Naturschutz. Weitere Informationen unter www.NAJU.de.
Mehr
 

Der Kaiserstuhl macht mobil  - Genussradeln mit dem E-Bike
eBike am Kaiserstuhl / Foto: Naturgarten Kaiserstuhl
 
Der Kaiserstuhl macht mobil - Genussradeln mit dem E-Bike
Auftakt in die dritte E-Bike Saison im Naturgarten Kaiserstuhl am 5. April in Endingen

Alle interessierten KaiserstĂŒhler, Tuniberger und GĂ€ste, sind herzlich eingeladen, zum offiziellen Start in die E-Bike-Saison im Naturgarten Kaiserstuhl am Freitag, den 5. April 2013 um 15.00 Uhr auf dem Endinger Marktplatz. Gemeinsam mit Ihnen und unserem Partner, der Region Europa-Park, wollen wir das Startsignal fĂŒr die dritte E-Bike Saison in unserer Region geben. Erleben Sie diese neue Dimension des Genussradelns am besten selbst, bei Testfahrten mit den pedelecs von Swiss Flyer, die Ihnen von fachkundigem Personal vorgestellt werden. Eine gefĂŒhrte Radtour durch Endingen gibt Ihnen den besten Eindruck, wie faszinierend der Fahrspaß mit E-bikes sein kann. Informieren Sie sich außerdem an InfostĂ€nden zu den Themen Fahrrad, Genuss und der Region im Allgemeinen. Bei einem Gewinnspiel gibt es bis 17 Uhr Preise rund um das E-Bike zu gewinnen.

Seit drei Jahren gibt es im Naturgarten Kaiserstuhl gemeinsam mit der Region Europa-Park ein flĂ€chendeckendes E-Bike-Netz mit zahlreichen Verleih-und Akkuwechselstationen. Über das Angebot von „movelo“ wird von April bis Oktober das touristische Konzept mit den ElektrofahrrĂ€dern betreut, die Infrastruktur gestellt und die FahrrĂ€der gewartet. In der Radkarte „kaiserlich radfahren“, die bei den Touristinformationen im Kaiserstuhl erhĂ€ltlich ist, sind alle Partner-Verleih- und Akkuwechselstationen aufgelistet.

Vier attraktive Rad-Routen sind nicht nur fĂŒr E-Bike-Fahrer ausgearbeitet und ausgeschildert, um die schönsten PlĂ€tze des Kaiserstuhls kennen zu lernen. Die Karte ist auch digital ĂŒber www.ebike-kaiserstuhl.de verfĂŒgbar. In touristischen Pauschalen findet das E-Bike immer mehr seinen Platz, eingebettet in ein umfangreiches Leistungspaket zum Themen Radfahren und Genießen. Das E-Bike findet immer mehr Freunde, viele bisherige Nicht-Radfahrer finden so bequem Lust am Entdecken und Genießen ihrer Umgebung.

Nicht nur zu Ostern ist ein Gutschein fĂŒr eine E-Bike-Miete ein schöner Geschenk-Tipp fĂŒr Genussradler. Eine Verleihstation findet sich auch in Ihrer NĂ€he, einfach mal ausprobieren und kĂŒnftig „mit RĂŒckenwind“ die Welt erobern.
Mehr
 

NABU zum Tag des Wassers am 22. MĂ€rz: Neue Akzente in der Flusspolitik notwendig
Bach mit Spazierweg in Hinterzarten / Foto: Daniel JĂ€ger
 
NABU zum Tag des Wassers am 22. MĂ€rz: Neue Akzente in der Flusspolitik notwendig
Tschimpke: Bundesprogramm „Blaues Band” fĂŒr lebendige FlĂŒsse

Berlin – Zum Tag des Wassers am 22. MĂ€rz fordert der NABU mehr Einsatz fĂŒr die Wiederherstellung lebendiger FlĂŒsse in Deutschland. „Der von der Wasserrahmenrichtlinie geforderte gute Zustand fĂŒr alle FlĂŒsse in Deutschland bis 2015 ist in weiter Ferne. Umso wichtiger sind nun vehemente Anstrengungen der Politik, um diese Zielsetzungen nicht vollends aus den Augen zu verlieren“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

Dem Bund als EigentĂŒmer aller als Bundeswasserstraßen eingestuften FlĂŒsse kommt nach Ansicht des NABU bei dieser Aufgabe eine besondere Vorbildrolle zu. So mĂŒssten im Zuge der laufenden Wasserstraßenreform alle Bundeswasserstraßen auf ihre volkwirtschaftliche Effizienz und ihre UmweltvertrĂ€glichkeit getestet werden. So sei zu prĂŒfen, ob alle ineffizienten Bundeswasserstraßen bis 2015 aus der Nutzung genommen werden können. „Die Renaturierung dieser FlĂŒsse könnte dann ĂŒber ein neu zu schaffendes Bundesprogramm ‚Blaues Band‘ erfolgen, das in der ZustĂ€ndigkeit der Bundeswasserstraßenverwaltung in Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden und UmweltverbĂ€nden umgesetzt wird“, erlĂ€uterte Tschimpke die Vorstellungen des NABU fĂŒr eine zukunftsorientierte Flusspolitik.

Nach Angaben des Bundesumweltministeriums hatten bis 2009 nur rund zehn Prozent der GewĂ€sser in Deutschland einen guten ökologischen Zustand erreicht. In jenem Jahr wurden auch die BewirtschaftungsplĂ€ne veröffentlicht, in denen Konzepte und Maßnahmen fĂŒr die Ziele bis 2015 festgeschrieben sind. „Selbst wenn diese PlĂ€ne umfassend umgesetzt werden, erreicht bis dahin trotzdem nicht einmal jedes fĂŒnfte GewĂ€sser den geforderten guten Zustand“, bilanziert NABU-Naturschutzexperte Till Hopf. Hauptprobleme seien immer noch der diffuse Eintrag von NĂ€hrstoffen, z.B. aus der Landwirtschaft, sowie die VerĂ€nderung der GewĂ€sserstruktur durch Begradigung, Uferbefestigungen und Wehre. Hier gebe es bundesweiten Handlungsbedarf.

Wie eine Flussrenaturierung praktisch funktionieren kann zeigt der NABU in Europas grĂ¶ĂŸtem Renaturierungsprojekt „Untere Havel“. Auf einer Strecke von 90 Kilometern schließt der NABU mit UnterstĂŒtzung des Bundesamtes fĂŒr Naturschutz Altarme an, baut Uferbefestigungen zurĂŒck, aktiviert Flutrinnen und begrĂŒndet neuen Ufer- und Auenwald. Zudem sollen Deichabschnitte zurĂŒckgebaut und dem Fluss wieder mehr Raum gegeben werden, was sich auch positiv auf den Hochwasserschutz auswirkt.
 
 

Jessica Alba unterstĂŒtzt Earth Hour
Jessica Alba / © WWF
 
Jessica Alba unterstĂŒtzt Earth Hour
Hollywoodstar macht mit bei großer Klimaschutzaktion des WWF

Berlin/Los Angeles - Hollywoodstar Jessica Alba („Dark Angel“, „Sin City“) setzt sich fĂŒr den Klima- und Umweltschutz ein und wird Botschafterin der WWF Earth Hour, die dieses Jahr am 23. MĂ€rz stattfindet. Zusammen mit der Umweltorganisation ruft die Schauspielerin zur Teilnahme an dem weltweiten Event auf, bei dem jedes Jahr Millionen Menschen fĂŒr eine Stunde das Licht ausschalten, um so ein Zeichen fĂŒr den Schutz des Planeten zu setzen. Jeder habe die Möglichkeit, etwas fĂŒr den Umweltschutz zu tun, auch ĂŒber die Stunde der Earth Hour hinaus – zum Beispiel durch den Kauf ökologisch nachhaltiger Produkte: „Die kleinen, alltĂ€glichen Entscheidungen machen den großen Unterschied und haben Einfluss auf die Zukunft unserer Kinder und unseres Planeten“, sagte die 31-jĂ€hrige Schauspielerin.

Die WWF Earth Hour findet dieses Jahr am 23. MĂ€rz von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr statt. Einmal im Jahr schalten Millionen Privatpersonen und Tausende StĂ€dte rund um den Globus fĂŒr eine Stunde das Licht aus, um dem Umwelt- und Klimaschutz ihre Stimme zu geben. Was 2007 in Sydney begann, weitete sich schnell zu einem globalen Ereignis aus. Ein Jahr spĂ€ter nahmen bereits geschĂ€tzte 50 bis 100 Millionen Menschen in 35 LĂ€ndern an der symbolischen Aktion teil. Zur letzten Earth Hour in 2012 verdunkelten ĂŒber 6.950 StĂ€dte in 152 LĂ€ndern ihre wichtigsten GebĂ€ude, darunter zum Beispiel die Chinesische Mauer oder der Eiffelturm in Paris. In Deutschland haben rund zehn Tage vor dem Event bereits 121 StĂ€dte ihre Teilnahme zugesagt.
Mehr
 

Stellnetzfischerei: Ausstieg in Sicht
Stellnetzfahnen an der Ostsee / © Jochen Lamp / WWF
 
Stellnetzfischerei: Ausstieg in Sicht
Vorbild Schleswig-Holstein: UmweltverbÀnde fordern konsequenten Schutz von Walen und Seevögeln.

Berlin/Kiel - Die Umweltorganisationen BUND, NABU und WWF fordern in einer gemeinsamen Stellungnahme den mittelfristigen Ausstieg aus der Stellnetzfischerei in deutschen Meeresschutzgebieten. Zugleich loben sie die geplanten AnsĂ€tze und Sofortmaßnahmen des Ministers fĂŒr Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und lĂ€ndliche RĂ€ume in Schleswig-Holstein. So soll nach Änderung der KĂŒstenfischereiverordnung noch in diesem Jahr die schĂ€dliche Fischereimethode in Schutzgebieten begrenzt werden, damit Beifang von Seevögeln und Schweinswalen vermieden wird und diese nicht weiter in den Netzen ertrinken. Außerdem sieht der Plan vor, alternative Fangmethoden zu fördern und zu erproben. Auch ein begleitendes Monitoring der BeifĂ€nge soll durchgefĂŒhrt werden. Ziel einer solchen „Paketlösung“ mĂŒsse es sein, so die Umweltorganisationen, die handwerkliche KĂŒstenfischerei zu erhalten und zugleich mit dem Meeres- und Walschutz in Einklang zu bringen. Zu diesem Zweck sei es notwendig, in den Flachwasserzonen von Vogelschutzgebieten die Stellnetzfischerei zumindest saisonal zu begrenzen und in den Konzentrationsgebieten der Schweinswale im Sommer einzustellen, aber auch umweltvertrĂ€gliche Alternativen aktiv zu fördern.

Mittelfristig fordern BUND, NABU und WWF einen kompletten Ausstieg aus der Stellnetzfischerei und den Verzicht auf wirtschaftliche Nutzung auf mindestens der HĂ€lfte der FlĂ€che deutscher Meeresschutzgebiete. Um die BestĂ€nde des Schweinswals und tauchender Seevögel dauerhaft zu schĂŒtzen und den Meeresboden nicht zu schĂ€digen, sei auch außerhalb der Schutzgebiete eine Umstellung der Fischerei auf naturvertrĂ€gliche Fangtechniken erforderlich, so BUND, NABU und WWF . Die Initiative des fĂŒr Umwelt und Fischerei zustĂ€ndigen Ministers Dr. Robert Habeck im schleswig-holsteinischen KĂŒstenmeer sei nicht nur ein viel versprechender Versuch, zwischen den Interessen einen Konsens zu finden, sondern zudem richtungsweisend fĂŒr Maßnahmen in den Schutzgebieten in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone. FĂŒr diese Meeresgebiete wurden, so die Kritik der VerbĂ€nde, lĂ€ngst FachvorschlĂ€ge erarbeitet. Diese seien jedoch von den fĂŒr Umwelt bzw. Fischerei zustĂ€ndigen Bundesministerien auf Eis gelegt wurden.

Bei der Stellnetzfischerei werden nahezu unsichtbare NetzwĂ€nde ins Meer gestellt, in denen sich auch nach Nahrung suchende Schweinswale und tauchende Seevögel wie Eiderenten und Seetaucher verfangen. Jedes Jahr ertrinken so tausende von Tieren, was zu immer weiter abnehmenden Populationen beitrĂ€gt. Deutschland hat sich international verpflichtet, den Beifang von Schweinswalen und Seevögeln zu verringern, und hat nach EU-Richtlinien den so genannten „gĂŒnstigen Erhaltungszustand“ dieser SchutzgĂŒter in den Meeresschutzgebieten zu erhalten bzw. wieder herzustellen.
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 


Copyright 2010 - 2017 Benjamin Jäger