oekoplus - Freiburg
Samstag, 21. Oktober 2017
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Verschiedenes

NABU: Toter Wolf in der Lausitz wurde mindestens zweimal angeschossen
Ein Wolfsrudel in der Lausitz / Foto: NABU / Jan Noack
 
NABU: Toter Wolf in der Lausitz wurde mindestens zweimal angeschossen
Tschimpke: Auf einen Wolf anzulegen ist kein Kavaliersdelikt

Berlin – Die Obduktion einer am 19. März bei Mücke im Landkreis Görlitz tot aufgefundenen Wölfin zeigt: Das Tier starb eines natürlichen Todes, wurde in seinem Leben aber mindestens zweimal angeschossen und massiv verletzt. Das teilte das Kontaktbüro Lausitz am gestrigen Mittwoch mit. Bei der Untersuchung im Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin wurden mehrere eingewachsene Blei- und andere Metallteile im Körper der Wölfin gefunden. Der NABU zeigt sich hinsichtlich dieser Befunde erschüttert. „Die Bleifunde im Körper der Wölfin zeigen, dass auch in deutschen Wäldern nach wie vor auf Wölfe geschossen wird. Dabei ist der Wolf eine streng geschützte Art. Auf ihn anzulegen ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Bereits 2005 war beobachtet worden, dass das damals noch junge Muttertier des Nochtener Rudels nur noch ein Auge hatte. Die Obduktion belegt nun, dass der Verlust des Auges durch ein Geschoss verursacht wurde. Trotz ihres Handycaps kann die Wölfin „Einauge“ auf ein erfülltes Leben zurückblicken: Sie wurde als eine der ersten freilebenden Wölfe in Deutschland geboren und verbrachte ihr ganzes Leben in der Lausitz im Muskauer Rudel. Nach ihren Verletzungen lebte sie noch sieben Jahre und schenkte mindestens 42 freilebenden Wölfen das Leben. Unter ihren Nachkommen sind Tiere des ersten westdeutschen Rudels in Niedersachsen und der erste Wolf in Dänemark.

Im Jahr 2000 wurden in Deutschland erstmals nach über hundert Jahren wieder Wölfe in freier Natur geboren. Bis heute ist es zu keiner Situation gekommen, in der sich ein Wolf einem Menschen aggressiv genähert hat. „Im Gegenteil: In den letzten zehn Jahren wurden mindestens sechs Wölfe erschossen und 28 überfahren. Einer davon wurde absichtlich zu Tode gehetzt“, so NABU-Wolfsexperte Markus Bathen. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist der Wolf eine streng geschützte Tierart. Illegale Tötungen können mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe geahndet werden.
Mehr
 

Kleine Koffer voller Schrecken
Der WWF-Artenschutzkoffer / Foto: Britta König / WWF
 
Kleine Koffer voller Schrecken
WWF ĂĽbergibt Artenschutzkoffer an Hamburger Umweltbildung / Dr. Michael Otto unterstĂĽtzt das Projekt

Hamburg - Die Umweltschutzorganisation WWF übergibt am Mittwoch zehn „Artenschutzkoffer“ an außerschulische Bildungseinrichtungen in Hamburg. Die Koffer enthalten Schlangenleder, Tigerfellreste, Leopardenkrallen, eingelegte Amphibien und Schmuck aus Elfenbein oder Koralle. Alle diese illegalen Fundstücke sind aus dem Gruselkabinett des verbotenen Handels mit bedrohten Arten. Die Exponate wurden von den Zollbehörden beschlagnahmt und dem WWF für die Umweltbildung zur Verfügung gestellt. Der WWF macht die Koffer anlässlich des 50. Geburtstags der Naturschutzorganisation jetzt Hamburger Lehrkräften, Schülern und Schülerinnen zugänglich. Neben dem Artenschmuggel ergänzen Unterrichtsmaterialien zu Mensch-Tier-Konflikten oder der Heilkraft aus der Natur das Sortiment.

150 solcher Koffer hat der WWF für den bundesweiten Einsatz zusammengestellt. Das Projekt wird großzügig unterstützt von Dr. Michael Otto, Ehrenvorsitzender des Stiftungsrats WWF Deutschland, der 100 Artenschutzkoffer finanziert hat. „Der WWF-Artenschutzkoffer macht die Bedeutung der biologischen Vielfalt anfassbar. Vor allem für Kinder und Jugendliche, die bisher kaum Berührungspunkte mit dem Umweltschutz hatten, ist diese interaktive Herangehensweise der bestmögliche Weg, um sie für einen achtsamen Umgang mit unserem Naturerbe und unseren Ressourcen zu sensibilisieren“, sagt Dr. Michael Otto. „Ob es gelingt den weltweiten Artenschwund zu stoppen, wird nicht zuletzt auch davon abhängig sein, wie sich die Schüler von heute morgen verhalten und in welchem Maß sie sich für eine nachhaltige Gestaltung unserer Zukunft einsetzen.“

WWF-Vorstand Eberhard Brandes ergänzt: „Es ist entscheidend, Jugendliche für einen achtsamen Umgang mit unserem Naturerbe und unseren Ressourcen zu sensibilisieren und zu begeistern. Damit Schülerinnen und Schüler zu einer nachhaltigen Gestaltung unserer Zukunft beitragen können. Der WWF-Artenschutzkoffer kann als Instrument der Umweltbildung die Bedeutung der biologischen Vielfalt nicht nur deutlich sondern vor allem direkt erlebbar machen.“

Interessierte Lehrerinnen und Lehrer können Angebote mit dem Koffer ab sofort in verschiedenen außerschulischen Bildungseinrichtungen des Landes, darunter Zoos, Umweltzentren und umweltpädagogische Stationen nutzen oder direkt beim WWF über bildung(at)wwf.de, Stichwort Artenschutzkoffer, anfordern.
Mehr
 

	 	 Das war die WWF Earth Hour 2013
Panda bei der Earth Hour am Brandenburger Tor. © David Biene / WWF
 
Das war die WWF Earth Hour 2013
Globale Demonstration fĂĽr den Schutz des Planeten endet mit Rekordbeteiligung

Berlin - Für eine Stunde versank die Welt in Dunkelheit: Am Samstagabend schalteten Tausende Städte rund um den Globus das Licht ihrer berühmtesten Bauwerke aus. Anlass war die siebte Earth Hour, mit der die Umweltstiftung WWF die Aufmerksamkeit der Menschheit auf den Klima- und Umweltschutz lenkt. In Deutschland fand die Aktion mit einer Rekordbeteiligung von 144 Städten und Gemeinden statt.

Weltweit waren in diesem Jahr mehr als 7.000 Städte in über 150 Ländern dabei. Unter den verdunkelten Bauwerken waren unter anderem die Pyramiden von Gizeh in Ägypten, das „Vogelnest“ in Peking, die Akropolis in Athen sowie das höchste Gebäude der Welt, der Burj Khalifa in Dubai. Zum ersten Mal nahmen der Kreml und der Rote Platz in Moskau teil. In Berlin schaltete der WWF die Beleuchtung des Brandenburger Tors ab. Auch die Marienkirche in München, das Schloss Belvedere in Weimar, der Kölner Dom oder die Skyline Frankfurts blieben für eine Stunde im Dunkeln.

Zahlreiche berühmte Persönlichkeiten riefen zur Teilnahme an der WWF Earth Hour auf. In einer Videobotschaft forderte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon alle Menschen der Welt auf, sich für den Schutz des Planeten zu engagieren: „Jeder einzelne spielt eine Rolle. Regierungen müssen den politischen Willen zeigen, Unternehmen können Lösungen aufzeigen und die Zivilgesellschaft kann weltweit für den Umweltschutz mobilisieren. Lasst uns zusammen einen Beitrag für eine saubere und grüne Welt leisten.“

In Deutschland fand das zentrale Earth Hour-Event in Berlin statt. Vor dem verdunkelten Brandenburger Tor brachten WWF-Aktivisten das deutsche Motto der Earth Hour – „Ja zur Energiewende!“ – mit ihrer Körperkraft zum Leuchten: Auf Fahrrädern erzeugten sie die notwendige Energie, um einen acht Meter breiten Neonschriftzug zum Strahlen zu bringen. Die Energiewende spiele eine entscheidende Rolle für den Klimaschutz und die Zukunftsfähigkeit Deutschlands, so der WWF.
Mehr
 

 
NABU: Langer Winter verwandelt Osterfeuer in Scheiterhaufen
Viele Tiere noch im Winterschlaf – Alte Holzhaufen unbedingt liegenlassen

Berlin – Bald lodern sie wieder überall im Land, die beliebten Osterfeuer. So schön sie auch sind, die Feuer bergen Gefahren für die Natur, ganz besonders in diesem Jahr. Aufgrund des langen Winters warnt der NABU davor, Feuer unbedacht zu entzünden. Vielerorts befinden sich Tiere wie Igel und Kröten noch in ihren Winterquartieren. Daher sollten Holzhaufen aus dem letzten Jahr möglichst gar nicht erst angerührt und lieber liegen gelassen werden. Erst kürzlich aufgehäuftes Material sollte am Tag des Anzündens vorsichtig umgeschichtet werden, damit der Haufen nicht zur Todesfalle für Kleintiere wird.

„Wird ein Igel aus dem Winterschlaf geweckt, kann er leicht verhungern. Aufgrund der in diesem Jahr besonders lang anhaltenden Kälte, wird er kaum Nahrung finden. Kleintiere, die den Großteil seines Speiseplans ausmachen, sind selbst noch in ihren Winterquartieren“, erklärt NABU-Zoologe Julian Heiermann. „In unserer ausgeräumten Landschaft sind Totholzhaufen attraktive und wichtige Lebensräume für Insekten und Amphibien. Aber auch Vögel wie Rotkehlchen und Zaunkönig und Säugetiere wie Igel und Wiesel sind hier zu finden. Daher sollten Schnittholz und Reisig möglichst in der Landschaft bleiben. Sie sind im Grunde auch viel zu schade, um zum Spaß verbrannt zu werden“, so Heiermann.

Mit einfachen Mitteln kann jeder Gartenbesitzer der landschaftlichen Strukturarmut entgegenwirken. Allein das Aufschichten eines Reisighaufens, der von Brombeeren oder Wildrosen überwuchert wird, oder ein Holzstoß in einem dichten Gebüsch aus heimischen Sträuchern wie Holunder und Weißdorn, bringen mit geringem Aufwand ein Stück Natur zurück in den Garten.
Mehr
 

Karlsruhe: Zoologischer Stadtgarten ist länger zugänglich
Seelöwen im Zoo Karlsruhe / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Zoologischer Stadtgarten ist länger zugänglich
Ă„nderung mit Beginn der Sommerzeit

Mit Umstellung auf die Sommerzeit erweitert der Zoologische Stadtgarten seine Öffnungszeiten. So ist der Zugang über den Eingang am Festplatz (Kasse Nord) sowie die Kasse Süd (Hauptbahnhof) ab April von 9 Uhr bis 17.30 Uhr möglich. Die Kasse Ost (Augartenstraße) ist von 10 bis 17.30 Uhr besetzt. Mit Beginn der Sommerzeit öffnet auch die Kasse Rosengarten in der Bahnhofstraße an Sonn- und Feiertagen von 10.30 bis 16.30 Uhr. Wer eine Dauerkarte hat, kann nach den Osterfeiertagen auch an Werktagen zwischen 14 und 16 Uhr über die Kasse Rosengarten in die Anlage.

Ab Mai gelten folgende Zeiten für die Zugänge: Kasse Süd von 8 bis 18 Uhr, Kasse Nord von 9 bis 18 Uhr, Kasse Ost von 10 bis 18 Uhr. Der Aufenthalt im Zoologischen Stadtgarten ist bis Einbruch der Dunkelheit möglich, die Tierhäuser schließen um 18 Uhr.
Mehr
 

 
Die LĂĽge von den glĂĽcklichen KĂĽhen auf der Weide
Ă–KO-TEST Milchprodukte

Glaubt man den Verpackungen von Milch, Butter, Joghurt und Käse, tummeln sich in Deutschland nur glückliche Kühe, die von morgens bis abends sattes Grün von der Weide fressen. Das ÖKO-TEST-Magazin enthüllt nun in der aktuellen April-Ausgabe, dass diese Werbeaussagen mit der Realität wenig zu tun haben: Rund zwei Drittel der Produkte, die mit „Weidemilch“ oder grünen Wiesen locken, sind von Kühen, die selten Gras gesehen haben. Zudem verbieten die wenigsten Molkereien Gen-Soja im Futtertrog.

Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST wollte wissen, ob Milchprodukte, auf deren Verpackungen grüne Landschaften oder weidende Kühe abgebildet sind, auch wirklich von Kühen stammen, die viel Grünfutter erhalten haben. Das lässt sich im Labor ermitteln. Denn Kühe, die viel Gras fressen, leben nicht nur gesünder, ihre Milch enthält auch mehr Omega-3-Fettsäuren. Diese stehen im Ruf, das Risiko für Herzinfarkte zu senken. Untersuchungen zeigen außerdem, dass mit der Grünfütterung die Anteile weiterer wertvoller Bestandteile im Milchfett steigen.

Die Laborergebnisse beweisen, dass die Verbraucher von den meisten Anbietern getäuscht werden: 20 von 28 konventionell erzeugten Produkten wurden als „wiesenfern“ entlarvt. Selbst Namenszusätze wie „Weidebutter“ oder „Weideglück“ bedeuten nicht, dass die Kühe regelmäßigen Weidegang hatten. Gleiches gilt für Aussagen wie „artgerechte Haltung“. ÖKO-TEST kritisiert zudem, dass die meisten konventionellen Anbieter den Milchbauern Kraftfutter mit Gen-Soja nicht verbieten. Das ist auch bei dem Hersteller Almette der Fall, der seinen Alpenfrischkäse Natur mit „100 Prozent natürliche Zutaten“ anpreist.

Laut dem Verbrauchermagazin sind Bio-Produkte die bessere Alternative. Sie garantieren, dass keine Gen-Technik im Futter steckt. Außerdem hatten nur bei einem von sechs Produkten aus Bio-Erzeugung die milchgebenden Kühe zu wenig Gras im Futtermix. Laut Bio-Statuten besteht nicht zwingend Weidepflicht. Die Landwirte geben ihren Tieren aber schon deshalb mehr Gras, weil Kraftfutter in Bio-Qualität sehr teuer ist.

Das ÖKO-TEST-Magazin April 2013 gibt es seit dem 28. März 2013 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.
 
 

Freiburg: „Flüster-Demo Elektromobilität“ am 13. April
Elektroautokonvoi / Foto: Judith Rieker, fesa e.V.
 
Freiburg: „Flüster-Demo Elektromobilität“ am 13. April
E-Fahrzeuge auf Getec Messe und Auto-Korso durch Freiburger Innenstadt

Schirmherr: BĂĽrgermeister Prof. Dr. Martin Haag

Freiburg/Lahr, 25.03.2013: Energiewende und Elektromobilität in der Praxis live erleben können die Einwohner und Besucher von Freiburg am 13. April 2013 auf dem Zollhallenplatz (alter Güterbahnhof) sowie den Straßen in der Innenstadt und dem Messegelände. Als Teil des Rahmenprogramms der Messe "Gebäude.Energie.Technik" (GETEC) vom 12.-14.04.2013 werden der VDE Südbaden e.V. und der fesa e.V. gemeinsam die erste “Flüster-Demo für E-Mobilität“ in Freiburg durchführen.

Eine ganze Flotte von unterschiedlichen Elektrofahrzeugen wird dabei zur Mittagszeit im Tross ihre fast lautlose Bahn durch Freiburg ziehen. Von Personenwagen über futuristisch anmutende E-Mobile bis zu E-Rollern und E-Fahrrädern wird die ganze Palette vertreten sein, um für mehr Akzeptanz für Elektromobilität und bessere Rahmenbedingungen zu demonstrieren. „Mobilität, Klimaschutz und Energiewende lassen sich nicht voneinander trennen“, sagt VDE-Vorstandsvorsitzender Peter Welp. Die Veranstalter schätzen, dass bereits heute über 100 Elektro-Autos sowie hunderte E-Fahrräder und E-Roller auf den Straßen der Region Südbaden unterwegs sind. „Die Energiewende ist erst erfolgreich, wenn wir die fossilen Energien von der Straße verbannt haben“, ergänzt Nico Storz vom fesa e.V. „Da liegt noch eine große Aufgabe vor uns, der wir uns hiermit stellen möchten!“

Die Schirmherrschaft für die Tour hat Freiburgs Baubürgermeister Prof. Dr. Martin Haag übernommen, der dienstlich fast täglich selbst ein Elektroauto nutzt: „Ich unterstütze die gute Aktion von VDE und fesa gerne, da Elektromobilität ein erster und wichtiger Schritt in Richtung motorisierte Mobilität ohne Öl ist“.

Zur Teilnahme an der Tour eingeladen sind ausnahmslos alle Fahrer, Halter und Anbieter von E-Fahrzeugen. Den Teilnehmer mit der weitesten Anreise erwartet ein kleines elektromobiles Überraschungsgeschenk. Ziel der Flüster-Demo ist neben der Vernetzung der „E-Mobilisten“ mit Interessierten in der Region und Information zu den Zusammenhängen zwischen Energiewende und Elektromobilität auch das praktische Erlebnis von Elektromobilität für die Freiburger Bürger.

Einen Flyer mit den Details zu Treffpunkt (Zollhallenplatz, 9 Uhr), Fahrtroute, Anmeldung von Fahrzeugen und dem Aktionsprogramm auf der Messe (Solar Carport und Podium „Energiewende und Elektromobilität“) gibt es auf den Webseiten der Veranstalter unterwww.fesa.de und www.VDE-Suedbaden.de
Mehr
 

Von Wildapfel bis Waldeslust: Die Veranstaltungen im Waldhaus im April
BogenschieĂźen im Wald / Foto: Waldhaus
 
Von Wildapfel bis Waldeslust: Die Veranstaltungen im Waldhaus im April
Samstag, 13. April, 14 bis 18 Uhr
Die Waldapotheke: Wald essen, den FrĂĽhling schmecken
Lassen Sie sich von Duft, Formen und Farben des FrĂĽhlingswalds
locken. Öko- und Gesundheitspädagogin Gudrun Janoschka bringt
Teilnehmenden die Vielfalt zarter und vitaminreicher Wildkräuter
näher. Teilnahmebeitrag: 18 Euro. Anmeldeschluss: 10. April.

Samstag, 13. April, 11 bis etwa 15 Uhr
Bootstour mit im Waldhaus gebauten WeiĂźtannenbooten
Haben Sie Interesse, in den Herbstferien im Waldhaus Ihr eigenes
Weißtannenboot nach dem Vorbild des „Lake Caddo Bateau“ zu
bauen? Auf dieser etwa vierstĂĽndigen Tour am Samstag, 13. April,
tauschen sich Teilnehmer mit erfahrenen Bootsbauern aus und
überzeugen sich auf heimischem Gewässer vom universellen,
zuverlässigen Einsatz dieser selbstgezimmerten „Folkboote“ aus
heimischer WeiĂźtanne. Tourleiter ist Franz-Josef Huber, Technischer
Lehrer am Waldhaus. Im Teilnahmebeitrag von 12 Euro ist eine
kleine Stärkung unterwegs inbegriffen. Der Treffpunkt wird bekannt
gegeben. Anmeldeschluss: 10. April.

Sonntag, 14. April, 14 bis 18 Uhr
Familienbacktag: Grüne Brötchen
„Grüne“ Brötchen im Lehmofen, selbst gebacken? Mit der
Ökopädagogin Gudrun Janoschka geht das. Am Sonntag, 14. April,
lädt sie Teilnehme von 14 bis 18 Uhr ein, im Wald Frühlingskräuter
zu sammeln und daraus Brötchen zu backen. Auch die Butter darauf
wird selbst gemacht. Teilnahmebeitrag inkl. Mahlzeit: 12 Euro, fĂĽr
Kinder ab 6 Jahren 9 Euro. Familien zahlen maximal 25 Euro.
Anmeldeschluss: 10. April.

Samstag, 20., und Sonntag, 21. April, 9 bis 17 Uhr
Bogenbaukurs in der GrĂĽnholzwerkstatt
Der Holzbogen zählt zu den elementarsten Objekte der
Menschheitsgeschichte. Vielleicht kitzelt uns deswegen etwas tief in
unserem Inneren, wenn wir ihn in den Händen halten. Rein nach dem
Prinzip ''form-follows-function'' besticht ein Holzbogen durch pures
Design und schlichte Eleganz. Entsprechend vermittelt dieser Kurs
am Samstag, 20., und Sonntag, 21. April, jeweils von 9 bis 17 Uhr
Grundkenntnisse im Holzbogenbau. Teilnehmer können einen
schieĂźfertigen Bogen samt Sehne und drei Holzpfeilen fertigen. Aus
einem Rohling aus einheimischem Holz (Esche, Ulme, Robinie,
Holunder, Hartriegel) schafft jede und jeder unter Anleitung von
Holzbildhauer und Bogenbauer Laurin Kause in sorgfältiger
Handarbeit ein Unikat. Teilnahmebeitrag inkl. Material: 250 Euro,
Anmeldeschluss: 10. April.

Sonntag, 21. April, 14 bis 15.30
Sonntagsspaziergang: Ein Wald mit vielen Aufgaben
Auf einem Spaziergang durch den frühlingshaften Günterstäler
Stadtwald mit Albrecht Verbeek, Forstdirektor a.D., geht es am
Sonntag, 21. April, um Bedeutung und Vielfalt der Waldfunktionen,
insbesondere im stadtnahen Bereich. TeilnahmegebĂĽhr: 3 Euro,
ohne Anmeldung.

Sonntag, 21. April, 14 bis 18 Uhr
Sonntagswerkstatt: Buchbinden mit Susanne Natterer
Mit wenig Material und Werkzeug lernen Teilnehmende eine
klebstofffreie Bindetechnik und können an nur einem Nachmittag
eigene Bucheinbände herstellen. Der besondere Reiz dieser
Einbände liegt darin, dass die Heftung der Bücher als gestalterisches
Element sichtbar bleibt. Den Kurs am Sonntag, 21. April, von 14 bis
18 Uhr leitet Buchbindemeisterin Susanne Natterer. Kinder ab zehn
Jahren sind in Begleitung eines Erwachsenen willkommen.
Teilnahmebeitrag: 28 Euro inkl. Material. Anmeldeschluss: 17. April.

Donnerstag, 25. April, 15 Uhr
Baum des Jahres: Der Wildapfel
Der Tag des Baumes, heute weltweit zelebriert, geht auf den 1872 in
den USA eingeführten „Arbor Day“ zurück. Am 25. April 1952
pflanzte der erste Bundespräsident Theodor Heuss auf Initiative der
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald im Bonner Hofgarten einen
Bergahorn und begründete damit auch in Deutschland den „Tag des
Baumes“. In diesem Jahr steht eine während der Blüte besonders
schöne, ansonsten unscheinbare Wildobstbaumart im Mittelpunkt:
der Wildapfel, Malus sylvestris. Auch Holzapfel genannt, wächst
diese stark gefährdete Baumart meist unauffällig im Wald oder am
Waldrand, weshalb sie nur wenigen bekannt ist. Um den Wildapfel im
besonderen und den Apfel im allgemeinen zu wĂĽrdigen, laden die
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und das Waldhaus dazu ein,
am Donnerstag, 25. April, ab 15 Uhr bei Apfelsaft, Kaffee und
Apfelkuchen die vielen angenehmen Seiten des Apfels kennen zu
lernen. AnschlieĂźend pflanzen Besucherinnen und Besucher beim
Waldhaus gemeinsam einige Wildapfelbäume. Teilnahme frei.

Freitag, 26. April, 13.15 bis 18.15 Uhr
Ausstellung Waldeslust: Exkursion zur Kunsthalle WĂĽrth
In Kooperation mit dem Studium Generale der Universität Freiburg
bietet das Waldhaus allen Kunstinteressierten die Gelegenheit, sich
am Freitag, 26. April, 13.15 bis 18.15 Uhr, die einmalige Ausstellung
„Waldeslust“ anzuschauen. Zehn Jahre lang hatte sich der
Kunstsammler Reinhold WĂĽrth mit der Idee einer Ausstellung zum
Thema „Wald/Baum“ befasst, die dann in 2011, im Internationalen
Jahr der Wälder, in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall gezeigt
wurde und in veränderter Form in Erstein zu sehen ist. Werke von
Ernst Ludwig Kirchner, David Hockney, Alfred Sisley, Georg Baselitz,
Max Ernst, Gerhard Richter oder Christo zeigen, wie sich die
Wahrnehmung des Waldes und das Waldbewusstsein der Menschen
insbesondere im Laufe des 20. Jahrhunderts verändert haben. Die
Exkursion startet um 13.15 am Konzerthaus Freiburg, RĂĽckkehr ist
voraussichtlich um 18.15 Uhr. Teilnahmebeitrag: 25 Euro inkl.
FĂĽhrung, Eintritt und Busfahrt. Maximale Teilnehmerzahl: 44
Personen. Anmeldung bis 12. April ĂĽber www.studiumgenerale.unifreiburg.
de oder im Sekretariat (Belfortstr. 20, Vorderhaus 1. OG).

Sonntag, 28. April, 6 Uhr
Vogelkundlicher Morgenspaziergang mit FrĂĽhstĂĽck
Rotkehlchen oder Zaunkönig, Amsel oder Singdrossel, Blau- oder
Kohlmeise? Bei unserem Morgenspaziergang am Sonntag, 28. April,
ab 6 Uhr lauschen wir dem Vogelkonzert zum Tagesanbruch und
lernen mit dem Naturpädagogen Matthias Wörne einzelne Vogelarten
herauszuhören und zu bestimmen. Anschließend stärken wir uns bei
einem vollwertigen FrĂĽhstĂĽck im Waldhaus. In Kooperation mit der
Naturschule Freiburg. Teilnahmebeitrag: 20 Euro. Treffpunkt: vor
dem Waldhaus. Bitte Fernglas mitbringen. Anmeldeschluss: 17. April.

Sonntag, 28. April, 13 bis 15.30 Uhr
Sonntagsspaziergang: Farbtupfer im FrĂĽhlingswald
Bei einer gefĂĽhrten Wanderung durch den frĂĽhlingshaften Stadtwald
stellt Yvonne Bisch, Realschullehrerin und Diplompädagogin,
ausgewählte Frühblüher vor. Teilnahmegebühr: 3 Euro, ohne
Anmeldung.

Sonntag, 28. April, 14 bis 18 Uhr
Sonntagswerkstatt: Grundausbildung am Messer –
Holzschnitzen fĂĽr Erwachsene und Kinder
Messer ĂĽben auf Kinder eine groĂźe Anziehungskraft aus. Im Kurs am
Sonntag, 28. April, können Kinder und Erwachsene gemeinsam den
handwerklichen Gebrauch von Taschen- und Schnitzmessern von
Grund auf lernen. Manchmal braucht man nur einen Ast und ein
Messer, um mit wenigen Handgriffen einen Wanderstock, einen
Knopf fĂĽr die Lieblingsjacke oder eine ganz individuelle Spielfigur zu
fertigen. Das Kennenlernen verschiedener Holzarten, Werkzeuge
und Techniken fördert die Motorik, Fantasie, Ausdauer, Zufriedenheit
– und damit das Selbstbewusstsein. Außerdem stärkt die Freude am
handwerklichen Schaffen mit anderen auch den Gemeinschaftssinn
und vermittelt SpaĂź durch geteilte Erfahrung. Teilnahmebeitrag inkl.
Material: 20 Euro, Kinder ab 8 Jahren in Begleitung eines
Erwachsenen 10 Euro. Anmeldung erforderlich.

Sonntag, 5. Mai, ganztägig
2. Freiburger Waldtag
Nach dem groĂźen Erfolg im Mai 2010 veranstaltet das Waldhaus in
Kooperation mit dem Forstamt am Sonntag, 5. Mai, den zweiten
Freiburger Waldtag. Rund ums Waldhaus gibt es interessante
Einblicke in den Stadtwald sowie in die Arbeit der Forstwirte und
Förster. Entlang eines 2,5 km langen Waldparcours warten jede
Menge Mitmachaktionen rund um die Themen Waldnatur,
nachhaltige Forstwirtschaft, Holz und Jagd, zu denen alle
Interessierten und ganz besonders Familien mit Kindern herzlich
eingeladen sind. Im Wald gibt es Köstlichkeiten aus dem
Lehmbackofen, und das Waldhaus-Café bewirtet alle mit regionalen
und saisonalen Spezialitäten. Eintritt frei.

Das Waldhaus mit Ausstellungsraum und Shop ist dienstags bis
freitags von 10 bis 17 Uhr, das Waldhaus-Café sonntags von 14 bis
17 Uhr geöffnet. Nähere Informationen zu den Vorträgen, Angeboten
und dem Familienprogramm gibt es unter Tel. 0761/8964 7710 oder
auf der Homepage www.waldhaus-freiburg.de.
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 


Copyright 2010 - 2017 Benjamin Jäger