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Verschiedenes

Mehr als 60 Kilometer Schutzzäune für Amphibien
Krötenwarnschild / Foto: NABU / H. May
 
Mehr als 60 Kilometer Schutzzäune für Amphibien
NABU-Zahl des Monats: Ehrenamtliches Engagement bildet RĂĽckgrat fĂĽr den Artenschutz

Berlin – Die ehrenamtlichen Naturschützer im NABU haben aktuell 139 Amphibienzäune mit einer Gesamtlänge von insgesamt mehr als 60 Kilometern errichtet, um Fröschen, Kröten und Molchen in diesem Jahr die sichere Wanderung zu ihren Laichgewässern zu ermöglichen. Zur Wanderungszeit im Frühjahr sind die Tiere besonders gefährdet, da ihre natürlichen Wanderwege zwischen Winterquartier und Laichgewässer vielfach durch Straßen zerschnitten sind. Dem Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer ist es zu verdanken, dass Zehntausende von Amphibien sicher auf die andere Straßenseite gelangen und dort ihre Wanderung unbeschadet fortsetzen können.

Der in den ersten Monaten des Jahres wiederholt zurĂĽckkehrende Winter hatte die Laichwanderungen zuletzt immer wieder unterbrochen. Mit Einzug des FrĂĽhlings ist nun aber ĂĽberall in Deutschland mit wandernden Lurchen zu rechnen.
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Nationalpark als Chance fĂĽr den Tourismus
TMBW-Geschäftsführer Braun: „Frischzellenkur für den Nordschwarzwald“

STUTTGART, 8. April 2013 – Das am heutigen Montag in Stuttgart vorgestellte Gutachten zu einem möglichen Nationalpark im Nordschwarzwald, das die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers im Auftrag der Landesregierung erstellte, sieht in der Ausweisung eines Nationalparks ein erhebliches Potenzial für den Tourismus im nördlichen Schwarzwald. Die Autoren der Studie rechnen mit rund 3,05 Millionen Nationalparkbesuchern im Jahr, was etwa 190.000 zusätzlichen Übernachtungsgästen und 255.000 Tagesgästen entspreche, die aufgrund des Nationalparks in die Region reisten. Daraus würden zusätzliche Umsätze in Höhe von 18,3 Millionen Euro generiert.

Andreas Braun, Geschäftsführer der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW), begrüßt das nun vorliegende Gutachten ausdrücklich: „Die Studie bestätigt, dass im möglichen Nationalpark eine große Chance liegt, eine Trendwende bei den zum Teil seit zwei Jahrzehnten rückläufigen oder stagnierenden Übernachtungszahlen in der Region einzuleiten. Die Einrichtung eines Nationalparks käme für den Tourismus im Nordschwarzwald einer Frischzellenkur gleich. Diese Chance darf nicht ungenutzt bleiben.“ Er hoffe deshalb, dass das notwendige Verfahren nun zügig umgesetzt werde. Gleichzeitig sei es wünschenswert, dass mit der Einrichtung eines Nationalparks Investitionen in die touristische Infrastruktur einhergingen: „Der Nationalpark wird besonders dann Wachstumsimpulse für den Tourismus in der Region setzen, wenn den Besuchern beispielsweise in modernen Informations- und Naturerlebniszentren, mit Baumwipfelpfaden oder auch einem Wildtierpark, ein zusätzlicher Mehrwert geboten wird.“
 
 

	 Gier nach Nashorn erreicht Indien
Eine Nashornkuh und ihr Junges / © Jamir Ali / WWF
 
Gier nach Nashorn erreicht Indien
Getötete Nashornkuh hinterlässt 15 Tage altes Jungtier / WWF: Wildereikrise bedroht indische Nashorn-Populationen

Berlin - Umweltschützer haben im Manas Nationalpark in der indischen Provinz Assam die verstümmelten Überreste einer ausgewachsenen Nashornkuh entdeckt. Neben dem Horn waren dem Leichnam auch die Hufen gewaltsam entfernt worden. Nach Angaben des WWF hinterlässt das Nashorn ein 15 Tage altes Jungtier, das ohne seine Mutter nur geringe Überlebenschancen hat.

Die Nashornkuh war erst im Jahr 2012 im Rahmen eines Auswilderungsprogramms in den Manas Nationalpark überführt worden. Sie ist nach Angaben des WWF bereits das vierte von insgesamt 18 ausgewilderten Nashörnern, das Wilderern zum Opfer gefallen ist. Erst am 23. März war das Tier mit seinem Baby in eine Fotofalle getappt und hatte damit Hoffnung auf eine Erholung der Bestände genährt. „Besonders bitter ist, dass die Nashornkuh extra in den Park überführt wurde, um sie vor Wilderern zu schützen“, sagt Jörn Ehlers vom WWF Deutschland. „Doch die bestens organisierten Banden machen nicht einmal mehr vor Nationalparks halt.“

In den ersten drei Monaten des Jahres 2013 wurden bereits 16 Nashörner in der Provinz Assam gewildert und damit so viele wie nie zuvor. „Die Wildereikrise hat Indien erreicht. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass dieses Jahr einen traurigen Rekord bringen wird“, so WWF-Mann Ehlers. Die große Nachfrage nach Nashornprodukten vor allem in den ost- und südostasiatischen Staaten stelle die größte Bedrohung für die Dickhäuter dar. Der WWF fordert daher ein verstärktes Engagement gegen den verbotenen Handel mit Tierprodukten, wie zum Beispiel die Durchsetzung bestehender Gesetze und abschreckende Strafen für Wilderer. In der indischen Provinz Assam leben derzeit noch etwa 2.400 Nashörner.
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Wasser: Lebensmittel, Ware, Menschenrecht
Studientag in Kooperation mit Informationsstelle Peru e. V., Freiburg

Samstag, 20. April 2013, 9.30 Uhr

Eine Vielzahl globaler Probleme wartet auf Antworten. Immer bedrohlicher wird etwa der Mangel an sauberem Wasser: Er gefährdet die Trinkwasserversorgung, die Landwirtschaft und die Ernährung der Menschen. Viele Menschen weltweit sind davon massiv betroffen und in ihrer Existenz bedroht. Wirtschaftsinteressen stehen Menschenrechten gegenüber. Die Frage des Lebensstils bei den einen wird zur Überlebensfrage für die anderen.

Oft fehlt jedoch die nötige Transparenz im Dickicht von Interessen und Wechselwirkungen. Die eigene Verantwortung zu erkennen, ist der erste Schritt für ein Umsteuern: Mit Experten aus Peru und Deutschland will die Veranstaltung dazu einen Beitrag leisten.
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Hafenkooperation statt Flussvertiefungen!
Umweltverbände kritisieren Nationales Hafenkonzept der Bundesregierung / Nationale Maritime Konferenz blind für Umweltbelange?

Berlin – Zum heutigen Auftakt der achten Nationalen Maritimen Konferenz in Kiel fordert das Aktionsbündnis „Lebendige Tideelbe“ von BUND, NABU und WWF den zu Lasten der Natur geführten Wettstreit zwischen den drei großen deutschen Seehäfen zu beenden. Nach Ansicht der Umweltverbände würde eine Zusammenarbeit der norddeutschen Länder weitere geplante Flussvertiefungen von Weser und Elbe überflüssig machen und die damit verbundenen ökologischen Schäden sowie Investitionskosten vermeiden.

„Deutschland muss sich endlich als ein nationaler Hafenstandort vermarkten und die hafenpolitische Kleinstaaterei beenden. Die Küstenländer Bremen, Niedersachsen und Hamburg müssen aufhören, auf Kosten der Flussnatur und der Steuerzahler um dieselben Containerschiffe zu konkurrieren“, sagte Beatrice Claus, Naturschutzexpertin des WWF.

Die Verbände kritisieren, dass die Bundesregierung Elbe und Weser für große Containerschiffe erneut vertiefen will, obwohl im September 2012 der Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven als einziger deutscher Tiefwasserhafen in Betrieb genommen wurde. „Für die ökologischen Schäden der Ausbauvorhaben scheint die Maritime Konferenz blind zu sein“, meint Alexander Porschke, Vorsitzender des NABU Hamburg. „Wenn sie aber nicht einmal die Chancen von mehr Kooperation erkennt, ist das ein trauriges Armutszeugnis“, so Porschke. Im für 600 Millionen Euro ausgebauten Jade-Weser-Port musste ein halbes Jahr nach der Eröffnung bereits Kurzarbeit eingeführt werden, weil dieser Hafenstandort nicht ausgelastet ist.

Das Aktionsbündnis „Lebendige Tideelbe“ fordert nun Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer auf, mit den Ländern Bremen, Niedersachsen und Hamburg ein tiefgangabhängiges Logistikkonzept für die deutschen Nordseehäfen zu entwickeln, das die Standorte Wilhelmshaven, Bremerhaven und Hamburg arbeitsteilig besser vernetzt. „Statt nach dem Gießkannenprinzip konkurrierende Strukturen in drei Ländern zu fördern, sollte ein bundesdeutsches Hafenkonzept die Vernetzung stärken, indem es entsprechende Rahmenbedingungen setzt“, so Manfred Braasch vom BUND Hamburg. Hafenzufahrten und Hinterlandanbindungen sollten laut Umweltverbänden so gestaltet werden, dass die Vorteile der Einzelstandorte kombiniert werden, damit die norddeutschen Häfen für Reedereien attraktiv bleiben.
 
 

Solargeno weiht ihr neues Solarkraftwerk in Zähringen ein
Bild: Kaj Mertens-Stickel
 
Solargeno weiht ihr neues Solarkraftwerk in Zähringen ein
Die Solar-Bürger-Genossenschaft (solargeno) hat zu Jahresbeginn ihre zweite Freiburger Solarstromanlage errichtet. Es ist das insgesamt siebente Solarkraftwerk der Energiegenossenschaft und ihr viertes in der Region. Mit mittlerweile 676kW und einer jährlichen CO2-Einsparung von fast 500t kann sich der Kraftwerkspark der Sonnenfänger sehen lassen.

Am Freitag, dem 19. April um 17:00 Uhr wird die Inbetriebnahme der Anlage in der Vereinsgaststätte des TSV Alemannia Zährigen in der Hinterkirchstr. 21 gefeiert.

Mit Bürgerkapital in Form von Genossenschaftsanteilen und Mitgliederdarlehen werden die Projekte finanziert. Wer sich gerne an der Anlage oder an der Genossenschaft beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei dieser Gelegenheit näher zu informieren.

Bereits 2005 grĂĽndete sich die Solar-BĂĽrger-Genossenschaft als eine der ersten Energieproduktionsgenossenschaften in Deutschland. Sie hat heute ĂĽber 150 Mitglieder mit insgesamt ĂĽber 1500 Genossenschaftsanteilen. Ihr Ziel ist es, die Energiewende von unten mit engagierten BĂĽrgern gemeinsam voranzutreiben.

Die perfekte Ergänzung zu Solaranlagen ist für die städtische Energiewende eine effiziente Strom- und Wärmeversorgung für Wohn- und Gewerbegebäude durch Blockheizkraftwerke (BHKW). Nur so können die ineffizienten Kohlekraftwerke nach und nach abgelöst werden.

Nun gibt es dabei aber einen hohen organisatorischen Aufwand. Hier springt die Solar-Bürger-Genossenschaft ein. Sie nimmt die Organisation des Projekts und anschliessend den Betrieb der Anlage in die Hand. Allerdings nicht wie ein gewöhnlicher Contractor. Sie stützt sich dabei auf das Modell der Eigenstromerzeugung, mit dem die WEG, die Bewohner des Hauses und die Genossenschaft gemeinsam zum Betreiber werden. Dieses Modell fördert seit Anfang des Jahres auch die Stadt Freiburg mit dem Projekt "Kraftwerk Wiehre. Strom und Wärme vor Ort". Ein Energieberater prüft dabei in einem kostenlosen Vor-Ort-Check die Eignung der Liegenschaft. Falls das Gebäude geeignet ist, gibt es weitere Unterstützung durch die Stadt. Es sind noch Vor-Ort-Checks verfügbar, auch außerhalb der Wiehre! Die Solar-Bürger-Genossenschaft steht dann mit Rat und Tat und auch mit Finanzierung zur Seite.

Freiburg hat nach einer städtischen Studie das Potential für 6000 BHKWs. Zusammen mit Sonne und Wind ist damit ein "echter" AKW- und Kohle-Ersatz möglich!

Beantragen Sie den kostenlosen Vor-Ort-Check bei der Stadt (Tel. 0761 7671644, www.bhkw-jetzt.de/kraftwerkwiehre) oder wenden Sie sich an die Solar-BĂĽrger-Genossenschaft eG (0761 89629224, www.solargeno.de).
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Neues FrĂĽhjahres- und Sommerprogramm der Ă–kostation
MOOSWALD. Die Ökostation Freiburg, Falkenbergerstr. 21 b stellt ihr neues Frühjahres- und Sommerprogramm vor. Das Team des Umweltbildungszentrums des BUND lädt Kinder, Familien, Hobbygärtner, Umwelt- und Naturinteressierte zu Kursen, Führungen oder Sonntagsöffnungen ein.

Ein Schwerpunkt sind die Garten- und Naturschutzveranstaltungen. So werden zwei Gartensonntage, am 21. April und am 16.Juni angeboten. Wer sich für ökologisches Gärtnern interessiert, kann sich noch für den Jahreskurs „Profi werden im Garten“ einschreiben, der am 16. April startet oder an dem Aufbaukurs zur naturnahen Gartengestaltung teilnehmen. Jeden Donnerstag Nachmittag von 14 bis 18 Uhr stehen die Gartenexperten der Ökostation für eine kostenlose Garten- und Kompostberatung zur Verfügung. Auch Führungen zum Thema Artenvielfalt sind im Programm, wie die beliebte Vogelstimmenexkursion im Seepark „birds & breakfast“ am 1. Mai oder Führungen zu Bäumen oder zum Lebensraum Wiese im Seepark. Am 15. Juni organisiert die Ökostation zusammen mit anderen Organisationen den Geo- Tag der Artenvielfalt, der dieses Jahr am Waldsee stattfindet.

Kinder können bei der Pfingst- Ferienfreizeit vom 21. bis 24. Mai rund um die Ökostation die Natur erleben oder bei verschiedenen Nachmittagskursen Tiere und Pflanzen im Biogarten erforschen. Familien, die Lust haben, Umweltschutz ganz praktisch kennenzulernen, sind bei den verschiedenen Sonntagsöffnungen richtig, so etwa am 14. April in der „Seifenwerkstatt“, am 9.Juni bei „Wilde Bienen und Freunde“ oder am 23.Juni und 7.Juli beim „Obst dörren mit Solarenergie“.

Das komplette Programm liegt an mehreren Stellen in der Stadt aus und kann unter www.oekostation.de heruntergeladen werden. Nähere Informationen: Tel: 0761 - 892333
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Buchtipp: Sofie Meys
 
Buchtipp: Sofie Meys "Schneckenalarm!"
So machen Sie Ihren Garten zur schneckenberuhigten Zone

mit Cartoons von Renate Alf

Welcher Gärtner fürchtet sie nicht – schleimige Nacktschnecken, die sich alles einverleiben, was grün und im Garten lieb und teuer ist? Das Buch »Schneckenalarm!« von Sofie Meys aus dem pala­verlag empfiehlt für dieses Problem nachhaltige Methoden aus der Naturgartenpraxis. Mit treffenden Cartoons bringt die Illustratorin Renate Alf das wahre Wesen der Schnecken auf den Punkt.
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