oekoplus - Freiburg
Samstag, 21. Oktober 2017
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Verschiedenes

 
Ozon-Telefon ab 1. Mai wieder in Betrieb
Das Ozon-Telefon ist ab 1. Mai bis Ende September wieder in Betrieb.

Unter der Telefonnummer: 77555 können BĂŒrgerinnen und BĂŒrger die aktuellen Ozonwerte abfragen. TĂ€glich um 9.30 Uhr, 12.30 Uhr, 15.30 Uhr und 18.30 Uhr wird der Ansagetext mit den neuesten Messwerten aus Freiburg aktualisiert.

Überschreiten die Messwerte 180 μg/m3 Ozon, spricht das Umweltschutzamt eine Ozon-Warnung aus und empfiehlt, ungewohnte und körperlich anstrengende TĂ€tigkeiten im Freien zu vermeiden, auf das Autofahren zu verzichten und stattdessen öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.
 
 

 
WiwilibrĂŒcke: Rad-ZĂ€hl-Display zĂ€hlt seit einem Jahr
Fast 2,4 Millionen Radfahrerinnen und Radfahrer gezÀhlt

2,37 Millionen Radfahrerinnen und Radfahrer fuhren in den letzten 365 Tagen ĂŒber die WiwilibrĂŒcke. Vor genau einem Jahr hat Verkehrsminister Winfried Hermann das Rad-ZĂ€hl-Display eingeweiht, das Freiburg zur Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Stadt“ geschenkt worden war. Seitdem fuhren fast 2,4 Millionen Radfahrende allein an dieser einen Stelle vorbei und haben so gegenĂŒber der gleichen Menge an Autofahrten ĂŒber 1.200 Tonnen CO2 fiktiv eingespart.

Durchschnittlich fuhren tĂ€glich ĂŒber 6.400 Radfahrerinnen und Radfahrer ĂŒber die WiwilibrĂŒcke. Wochentags waren es im Schnitt 7.300, samstags und sonntags knapp 4.300. Im stĂ€rksten Rad-Monat Juli waren knapp 9.000 Radfahrende tĂ€glich unterwegs, im schlechtesten Monat Dezember immerhin noch 4.300.

Der Rekord wurde mit 12.375 Radlern am 28. Juni 2012 aufgestellt, als die deutsche Nationalelf im Halbfinale der Fußball-EM stand. Die stĂ€rkste Stunde lag am Nachmittag des 17. Aprils 2013, als ĂŒber 1.000 Radfahrer in einer Stunde ĂŒber die BrĂŒcke fuhren und die ersten warmen Stunden dieses Jahres genießen konnten. Eine Stunde ganz ohne Radfahrer gab es in dem gesamten Jahr nur dreimal - in kalten WinternĂ€chten -, sonst waren immer Radler unterwegs.

Die Radfahrenden werden beim Überfahren einer Induktionsschleife in der Rampe zur WiwilibrĂŒcke gezĂ€hlt. Auf dem Display kann man die Anzahl der Radfahrenden des jeweiligen Tages sehen, sowie Datum, Uhrzeit und Temperatur. Darunter gibt es eine wachsende SĂ€ule, auf der die Radlerzahl im laufenden Jahr angezeigt wird - und das dadurch fiktiv eingesparte Kohlendioxid. Das Display zeigt so den Radfahrenden: Nicht nur Du wirst gezĂ€hlt, sondern wir zĂ€hlen auch auf Dich. Denn Radfahren entlastet Straßen und ParkplĂ€tze und trĂ€gt zu einem besseren Klima bei - und davon profitieren alle.

Die Stadtverwaltung wird dazu den Radverkehr im Rahmen ihres Radkonzeptes 2020 verstĂ€rkt fördern. Ein zentraler Punkt des Konzeptes ist der Ausbau von Rad-Vorrang-Routen, auf denen Radfahrer große Strecken mit wenig Wartezeiten komfortabel und sicher zurĂŒcklegen können. Derzeit und in den nĂ€chsten Jahren lĂ€uft der Ausbau von drei Routen: an der Dreisam, an der GĂŒterbahn und von ZĂ€hringen durch den StĂŒhlinger nach Vauban/St. Georgen. Ziel des Konzeptes ist es, den Radverkehr bis 2020 auf ĂŒber 30 Prozent der Wege anzuheben; damit wĂ€re er die Nummer eins im Stadtverkehr. Zudem soll die Anzahl der RadunfĂ€lle deutlich sinken.
Mehr
 

Erfolgreiche Biotopentwicklung am Neuershauser Mooswald
Von Marschall erlĂ€utert Biotopentwicklungsmaßnahmen / Foto: Matthias Hollerbach
 
Erfolgreiche Biotopentwicklung am Neuershauser Mooswald
Besichtigung ökologischer Maßnahmen im Jagdrevier Neuershausen

Rund um den Neuershauser Mooswald wurden in den vergangenen drei Jahren mit PLENUM-Förderung etliche Maßnahmen zur Verbesserung und zur Neuanlage von Biotopen fĂŒr die vielfĂ€ltige Tier- und Pflanzenwelt geplant und durchgefĂŒhrt. Aus diesem Grunde fĂŒhrte PLENUM-Regionalmanager Matthias Hollerbach zusammen mit dem JagdpĂ€chter Matern von Marschall fĂŒr interessierte JĂ€ger der Hegeringe March-Tuniberg und Kaiserstuhl sowie fĂŒr Ortschafts- und GemeinderĂ€te von March eine Ortsbesichtigung durch. WaldrĂ€nder wurden aufgelichtet und vielfĂ€ltig gestaltet, ein begrĂŒnter Verbindungskorridor zum Nimberg geschaffen und neue KleingewĂ€sser angelegt, die sogar schon von seltenen Schnepfenvögeln aufgesucht werden.

Die Landschaft rund um den Neuershauser Mooswald gilt noch als relativ ruhig und beschaulich und bietet vielen Tieren und Pflanzen einen geeigneten Lebensraum. Und doch kommt es auch hier zu vielfĂ€ltigen Konflikten zwischen Wildtieren, Landwirten und Erholungssuchenden. Als JagdpĂ€chter wird Matern von Marschall stĂ€ndig damit konfrontiert, und so machte er sich Gedanken, wie er die LebensrĂ€ume im Gebiet fĂŒr die heimische Artenvielfalt verbessern und zugleich die Aufgaben der Jagd besser erledigen kann. Dabei fand er UnterstĂŒtzung bei der PLENUM-GeschĂ€ftsstelle. PLENUM-Manager Matthias Hollerbach wirkte an der Konkretisierung des Vorhabens mit, veranlasste eine Förderung und begleitete die Planung und Umsetzung.

„Das Projekt ist ein erfolgreiches Beispiel, wie Nutzungsinteressen von Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Jagd mit Naturschutzinteressen zur Deckung gebracht werden können“, erlĂ€uterte Hollerbach. An einem Beispiel wurde dies genauer erklĂ€rt: Neben einem unscheinbaren Grasweg wurde ein fĂŒnf Meter breiter Streifen aus dem lang gestreckten Marchacker herausgenommen und mit heimischem Saatgut eingesĂ€t. So entstand quer durchs Feld ein grĂŒner Korridor, der den Mooswald mit dem Nimberghang verbindet. „Es ist enorm,“ betonte der JagdpĂ€chter, „wie viele Tiere diese neu geschaffene Vernetzungsstruktur nutzen.“ Der Landwirt konnte letztlich davon ĂŒberzeugt werden, dass der Nachteil in der Bewirtschaftung auch einen Vorteil in sich birgt. Denn der GrĂŒnstreifen zieht aufgrund seiner vielen Engerlinge und anderer Insektenlarven insbesondere Wildschweine magisch an, die ansonsten im Acker ihr Unwesen treiben und die Saat fressen wĂŒrden. Eine pfiffige Ablenkungsmaßnahme!.

Von Marschall dankte Frank Lensch, dem Biotopobmann der JĂ€gervereinigung Freiburg. Mit seiner Fachkompetenz und dem Blick fĂŒr das Machbare habe er eine gute planerische Grundlage geschaffen. Bis die geplanten Maßnahmen letztlich zur Umsetzung kommen konnten, seien Abstimmungsprozesse mit der Gemeinde als Waldbesitzer, dem Kreisforstamt als Waldbewirtschafter, der Naturschutzbehörde als HĂŒterin ĂŒber das Naturschutzgebiet, PLENUM als Beratungsstelle und Förderprogramm sowie mit EigentĂŒmern und Bewirtschaftern landwirtschaftlicher FlĂ€chen nötig gewesen, hob von Marschall hervor.

Mit der Begehung gaben von Marschall und Hollerbach den anwesenden JĂ€gern viele Anregungen auf den Weg, in ihrem jeweiligen Revier ebenfalls Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen fĂŒr die heimische Tier- und Pflanzenwelt zu ergreifen. PLENUM bzw. in Zukunft auch der Landschaftserhaltungsverband können hier mit Beratung und Fördermitteln UnterstĂŒtzung leisten.

Erfreulicherweise zeigt auch die Pflege und Neuanlage mehrerer KleingewĂ€sser bereits ihre Wirkung. So wurden dort bereits Bekassinen beobachtet, die wegen ihrer meckernden Laute bei BalzflĂŒgen auch Himmelsziegen genannt werden. Diese Schnepfenvögel benötigen sumpfige FlĂ€chen und Ufer zum Stochern nach Nahrung und sind aufgrund ihres starken BestandsrĂŒckgangs zum Vogel des Jahres 2013 gekĂŒrt worden. Falls jemand also zukĂŒnftig bei Neuershausen Ziegen am Himmel meckern hört, darf er sich glĂŒcklich schĂ€tzen, eine dieser seltenen Vögel beobachtet zu haben.
Mehr
 

Elbe auf der Kippe
Containerschiff auf der Elbe © Claudia Stocksieker / WWF
 
Elbe auf der Kippe
Wissenschaftlicher Report belegt: Auch die Elbe könnte kippen / UmweltverbÀnde: Elbvertiefung ist daher ökologisch nicht vertretbar

Hamburg - Die Auswirkungen von Flussvertiefungen auf Strömung und Verschlickung der GewĂ€sser werden bei der Planung von Infrastrukturprojekten in Europa regelmĂ€ĂŸig unterschĂ€tzt. Auch bei der Elbvertiefung drohen grĂ¶ĂŸere Umweltrisiken als von den planenden Behörden bislang berĂŒcksichtigt wurden. Dies leitet das AktionsbĂŒndnis „Lebendige Tideelbe“ aus einem aktuellen im Auftrag belgischer und niederlĂ€ndischer Behörden erstellten Report ab, den BUND, NABU und WWF heute in Hamburg vorstellten. Der Report untersucht die Auswirkungen menschlicher Eingriffe auf den Zustand mehrerer FlĂŒsse, darunter auch die Elbe. Der Verfasser Prof. Johan C. Winterwerp kommt zu dem Ergebnis, dass die Elbe sich heute in einem kritischen Zustand befindet. Jede weitere VerĂ€nderung ihrer Form, z.B. durch Ausbaumaßnahmen, stelle ein großes Risiko fĂŒr die Umwelt dar.

„Es ist zu befĂŒrchten, dass die Auswirkungen einer weiteren Flussvertiefung zum Überschreiten des „kritischen Punktes“ an der Elbe fĂŒhren und das Flussökosystem zum Kippen bringen“, stellt Beatrice Claus vom WWF fest. „Wohin die Entwicklung eines Flusses fĂŒhren kann, der zu stark vertieft wird, ist an der Ems in erschreckendem Maße sichtbar geworden.“ Dieser Fluss ist ĂŒber viele Monate im Jahr regelrecht tot. Der Sauerstoffgehalt sinkt dann so weit ab, dass die Fische sterben, wenn sie nicht rechtzeitig geflohen sind. An der Ems und an der Loire ist der kritische Punkt laut Report bereits ĂŒberschritten. Claus meint deshalb: „Die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse sind ein wichtiger Fortschritt fĂŒr den Schutz unserer FlĂŒsse. Jetzt kommt es darauf an zu vermeiden, dass die Elbe wie die Ems kippt und zeitweise ökologisch tot ist.“ Laut Report hat vor allem das Zusammenspiel der menschlichen Eingriffe fatale Folgen: Werden einstige Überschwemmungsgebiete und Nebenarme durch neue Deiche abgeschnitten, fĂŒhrt dies in Verbindung mit vertiefenden Ausbaggerungen zu einer Umkehr des Sedimenttransportes. Sedimenteintrag aus der Nordsee und Schwebstoffkonzentration innerhalb der FlussmĂŒndungen nehmen zu.

Schon die letzte Elbvertiefung von 1999 hat nach EinschĂ€tzung des AktionsbĂŒndnisses zu einem starken Anstieg der Verschlickung nicht nur des Hamburger Hafens, sondern auch der ökologisch wertvollen Flachwasserzonen und Nebenelben gefĂŒhrt: Seitdem hat sich die Menge des Baggerguts aus Sand und Schlick verdreifacht. Trotzdem behauptet der Senat „Belege oder auch nur Hinweise auf eine signifikante Zunahme des tidal pumping infolge der Fahrrinnenanpassung 1999/2000 gibt es nicht.“ Alexander Porschke vom NABU meint dazu: „Der Senat steckt den Kopf in den Schlick, weil er nicht wahrhaben will, in welche Gefahr er die Elbe bringt. Das ist unverantwortlich gegenĂŒber der Natur, aber auch gegenĂŒber den Steuerzahlern.“ Der Bund und das Land Hamburg mĂŒssen nĂ€mlich schon heute jedes Jahr ca. 100 Mio. Euro dafĂŒr ausgeben, um nur die jetzige GewĂ€ssertiefe zu erhalten. FĂŒr die jetzt beantragte Elbvertiefung sollen 40 Mio. Kubikmeter Sediment gebaggert werden. Porschke: „Das ist das Dreifache gegenĂŒber der letzten Vertiefung. Zu glauben, dass dadurch das dramatische tidal pumping nicht gefĂ€hrlich beschleunigt wird, setzt schon ein hohes Maß an VerdrĂ€ngungskunst voraus.“

WĂ€hrend der Senat gegenĂŒber der BĂŒrgerschaft versucht, die Probleme der Tideelbe herunter zuspielen, gehen die Planer der Elbvertiefung selbst bereits von negativen VerĂ€nderungen in der Tideelbe durch die nĂ€chste Vertiefung aus. Laut Planunterlagen wĂŒrden Tideenergie und Sedimenttransport zunehmen. Zudem verlanden die Nebenelben, was durch den Verlust von Flutraum wiederum fĂŒr mehr Tideenergie im System sorgt. Dieser Zusammenhang ist seit 2006 bekannt. Um diese Effekte zumindest abzuschwĂ€chen, will die Wasser- und Schifffahrtsdirektion gewaltige UnterwasserlagerstĂ€tten im MĂŒndungsbereich des Flusses errichten. Ob dies funktioniert, muss aber bezweifelt werden. Gutachterlich konnte belegt werden, dass dieser geplante Verbau in der FlussmĂŒndung aller Wahrscheinlichkeit nach nicht stabil bleibt und sich damit die erhofften dĂ€mpfenden Effekte nicht einstellen. „Wenn also die Auswirkungen der Elbvertiefung gravierender sind als angenommen und die Schadensbegrenzungsmaßnahmen nicht funktionieren, bleibt nur ein Schluss: Die Elbvertiefung ist ökologisch nicht vertretbar und vor allem nicht mit dem Vorgaben des EuropĂ€ischen Umweltrecht vereinbar“, so Manfred Braasch vom BUND.
Mehr
 

 
NABU: Begrenzung des CO2-Ausstoßes neuer Autos erfolgt halbherzig
Miller: Europa muss beim Verbrauchswert fĂŒr das Jahr 2025 nachbessern

Berlin – Die heutige Abstimmung des federfĂŒhrenden Umweltausschusses des EU-Parlaments ĂŒber CO2-Grenzwerte fĂŒr neue Autos kommentiert NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Die Verbrauchsvorgaben fĂŒr neue Autos sind das wichtigste Klimagesetz der kommenden fĂŒnfzehn Jahre im Verkehrsbereich. Gemessen an den Notwendigkeiten und den Möglichkeiten sind die BeschlĂŒsse allerdings halbherzig. Der Kohlendioxid-Ausstoß bleibt auch ab dem Jahr 2020 unnötig hoch – auf Kosten der Umwelt und zur Freude der Ölkonzerne. Anstatt konsequent in effiziente Motorentechnik zu investieren, wird Europa weiterhin Milliarden fĂŒr Ölimporte an die OPEC ĂŒberweisen.“

Der NABU hatte einen CO2-Grenzwert von 80 Gramm je Kilometer ab 2020 gefordert. Mehrere Studien - auch von industrienahen Instituten - hatten gezeigt, dass dieser Wert technisch erreicht werden kann. Stattdessen wurde nun ein Grenzwert von 95 Gramm je Kilometer beschlossen, umgerechnet etwa 3,9 Liter Kraftstoff. Dieser Wert kann jedoch durch eine komplizierte Anrechnung von Elektroautos weiter abgeschwĂ€cht werden. „Umwelt und Verbraucher profitieren von jedem Gramm CO2 und von jedem getankten Liter Kraftstoff weniger gleichermaßen. Es gibt nichts Unsinnigeres, als das Geld an der ZapfsĂ€ule zu lassen, wenn man es gleichzeitig in sparsamere Motoren stecken kann. Deshalb ist die BrĂŒsseler Entscheidung ein kurzsichtiger Kompromiss“, sagte NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger.

Positiv sei dagegen, dass bereits jetzt ein Langfristziel fĂŒr das Jahr 2025 festgeschrieben sei, wenngleich auch nur als Korridor von 68 bis 78 Gramm CO2 je Kilometer. Hier ist nach Ansicht des NABU entscheidend, dass sich die EU im weiteren Gesetzgebungsprozess an dem unteren Level orientiert. „78 Gramm je Kilometer als Vorgabe fĂŒr Autos, die erst in zwölf Jahren auf den Markt kommen, ist inakzeptabel, da dieser Wert bereits heute von einigen Fahrzeugen mit herkömmlicher Technik erreicht wird. An diesem Punkt muss die Richtlinie dringend nachgebessert werden“, so Oeliger.
Mehr
 

 
Projekt "Kraftwerk Wiehre - Strom und WĂ€rme vor Ort"
FĂŒhrung in Mehrfamilienhaus mit Mini-BHKW am Samstag, 27. April, um 13.30 Uhr und um 14.20 Uhr Anmeldung notwendig bis zum 26. April.

Am Samstag, 27. April, findet um 13.30 und 14.20 Uhr
jeweils eine FĂŒhrung in einem Mehrfamilienhaus mit einem
Mini-BHKW in der Wiehre statt.
Interessierte sollten sich bitte bis zum 26. April bei
ecotrinova@web.de oder telefonisch bis 13 Uhr unter
2168730 anmelden. Bei der Anmeldung wird der genaue Ort
der FĂŒhrung mitgeteilt.
Informationen zum stĂ€dtischen Projekt „Kraftwerk Wiehre“ gibt
es unter www.freiburg.de/kraftwerkwiehre. Oder bei der
Hotline unter der Telefonnummer: 0761/7671644.
Mehr
 

 
Nachhaltig und naschfertig
Freiburg begibt sich mit neuer "Stadtschokoloade" auf den Weg zur "Fair-Trade-Town"

Veranstaltung mit OB Salomon und BĂŒrgermeister von Kirchbach am Freitag, 26. April, ab 17 Uhr im Innenhof des Rathauses

Am Freitag, 26. April, steigt von 17 bis 19.30 Uhr im Innenhof des
Rathauses und im Ratssaal eine „Naschparty“ der besonderen Art.
Sie heißt „Freiburg auf dem Weg zur Fair Trade Town“ und will ĂŒber
fairen Handel, Entwicklungszusammenarbeit und die örtlichen Welt-
LĂ€den informieren. Beim Kaffee-Parcours und in der Schoko-
Werkstatt können Besucherinnen und Besucher ihre Kenntnisse ĂŒber
zwei Produkte auffrischen, die in der ein oder anderen Form bei Jung
und Alt zu einem gelungenen Tag einfach dazugehören.

Zudem wird Susan Reiner vom Regenwaldinstitut ĂŒber tropische
RegenwĂ€lder und die Herstellung der „nachhaltigsten Schokolade
der Welt“ berichten. FĂŒr die „Freiburger Stadtschokolade“ werden
nĂ€mlich nur die FrĂŒchte wildwachsender KakaobĂ€ume genutzt, und
zwar ausschließlich aus jenem Amazonasgebiet in Brasilien, in dem
der Regenwald noch in Ordnung ist. Die erste Verarbeitungsstufe
des Kakaos findet vor Ort statt, die indigenen ArbeitskrÀfte erhalten
gegenĂŒber Arbeitern auf herkömmlichen Monokultur-Plantagen den
drei- bis sechsfachen Lohn, das fertige Produkt wird zum fairen Preis
nur in den Freiburger WeltlÀden in Littenweiler, Herdern und der
Gerberau sowie in der Tourist-Info am Rathausplatz verkauft.

OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon wird im Rahmen dieser Fair-
Trade-Veranstaltung von 18 Uhr an im Ratssaal die Möglichkeiten
Freiburgs bei den Themen Entwicklungszusammenarbeit und fairer
Handel erlĂ€utern. Zuvor wirkt SozialbĂŒrgermeister Ulrich von
Kirchbach im Innenhof des Rathauses bei der Herstellung von
Schokolade mit und ĂŒberreicht die Preise der Aktion „Verkosten und
Bewerten“. Bei dieser Aktion konnte die Stadtschokolade gekostet
und nach Geschmacksrichtungen bewertet werden. Claudia BrĂŒck
vom Verein TransFair wird die Entscheidung der Jury ĂŒber die
Bewerbung Freiburgs als „Fair-Trade-Town“ bekannt geben. Im
Herbst 2012 hatte sich der Gemeinderat fĂŒr diese Bewerbung
ausgesprochen.

Das blau-grĂŒne „Fairtrade“-GĂŒtesiegel wird seit 2009 vom
gemeinnĂŒtzigen Verein Transfair vergeben. Inzwischen schmĂŒcken
sich in Deutschland 140 solcher „StĂ€dte des fairen Handels“ damit,
aus Freiburger Sicht am nÀchsten liegen dabei Freudenstadt, Bad
Herrenalb, Balingen und Meckenbeuren. Aber auch in
Großbritannien, Australien und 22 weiteren Staaten ist das Siegel
„Fair-Trade-Town“ eine begehrte Auszeichnung.

Mit der Umsetzung dieser Bewerbung hat der Gemeinderat das
Agenda 21-BĂŒro Freiburg beauftragt. Seither koordiniert eine
Steuerungsgruppe, der BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach vorsitzt,
die entsprechenden BemĂŒhungen engagierter BĂŒrgerinnen und
BĂŒrgern, der WeltlĂ€den und des Eine-Welt-Forums. Mit einer
eindrucksvollen Palette hat sich Freiburg Ende Dezember 2012 um
die Auszeichnung als „Fair Trade Town“ beworben. Dazu zĂ€hlen
ĂŒber 70 EinzelhandelsgeschĂ€fte, die mindestens zwei fair gehandelte
Produkte fĂŒhren, rund 30 CafĂ©s, Mensen und Kantinen, die „faire
Produkte“ ausschenken, 11 Schulen sowie zahlreiche Vereine und
Kirchengemeinden, die fair gehandelte Produkte anbieten und
konsumieren. Weitere Informationen stehen auf www.agenda21-
freiburg.de.
Mehr
 

Erfolg im Kampf gegen Gen-Pflanzen
Bildquelle: umweltinstitut.org
 
Erfolg im Kampf gegen Gen-Pflanzen
Beharrlichkeit und ein langer Atem zahlen sich aus! Nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen um Gentechnik-Freilandversuche von ZuckerrĂŒben bis Weizen wird es in Deutschland 2013 aller Voraussicht nach keine Freisetzungen genmanipulierter Pflanzen geben. Nun gilt es, die anderen LĂ€nder zu ĂŒberzeugen und den Import genmanipulierter Lebens- und Futtermittel zu verhindern.
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 


Copyright 2010 - 2017 Benjamin Jäger