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Verschiedenes

 
Energiepolitik zum Mitreden
Online-Sprechstunde mit Umweltminister Franz Untersteller am Mittwoch, 17. Juli, 19.00 – 20.00 Uhr

Im Rahmen der baden-württembergischen Energiewende-Kampagne „50-80-90“ beantwortet Umweltminister Franz Untersteller im Livestream Fragen zur Energiepolitik im Land. Fragen zur Entwicklung des Strompreises und zur Versorgungssicherheit zum Beispiel, zur Vereinbarkeit von Windkraftanlagen und Artenschutz, zur Vergütung für Photovoltaikanlagen oder zur Bedeutung der Bereiche Energieeffizienz und Energiesparen: Energiepolitik zum Mitreden.

Unter der Adresse www.50-80-90.de ist der Livestream mit zu verfolgen, Fragen direkt ins Ministerbüro können bereits eine Stunde vorher (ab 18.00 Uhr) über dieselbe Adresse eingestellt werden. Vorausgesetzt, es sind Fragen zur Energiepolitik des Landes und zum Stand der Energiewende in Baden-Württemberg. Ein kleines Team wird die eingehenden Fragen bündeln und im Hintergrund auf die Einhaltung wichtiger Spielregeln für die Kommunikation im Netz achten.

Für Franz Untersteller ist es der erste online-Auftritt dieser Art: „Fragen zur Energiewende bekomme ich zwar täglich gestellt, sie live im Netz und über eine Stunde lang zu beantworten stelle ich mir aber spannend und sicher nicht ganz einfach vor.“

Die Energiewende, so Untersteller, gehöre zu den größten und wichtigsten Projekten, die die deutsche Gesellschaft in den nächsten Jahren umzusetzen hat: „Ohne permanenten Dialog quer durch alle Bevölkerungsschichten und Interessengruppen bekommen wir das nicht hin. Diesem Dialog dient die Online-Sprechstunde. Ich freue mich darauf, mit den Bürgerinnen und Bürgern auch auf diesem Weg ins Gespräch zu kommen.“

Sie sind eingeladen, ihre Fragen zu stellen: Mittwoch, 17. Juli 2013, ab 18.00 Uhr ĂĽber www.50-80-90.de. Der Livestream beginnt um 19.00 Uhr.
 
 

 
Energiebewusst sanieren: Kostenlose Beratungsgespräche
... mit qualifizierten Energieberatern am 26. Juli im Solar Infocenter

Sie möchten Ihre Gebäudehülle dämmen, eine Solaranlage
installieren, die Heizung austauschen? WĂĽnschen Informationen, wie
Sie Ihr Gebäude als KfW-Effizienzhaus sanieren und den Freiburger
Bonus erhalten können? Haben Fragen zum Förderprogramm
„Energiebewusst sanieren“ der Stadt Freiburg oder zur Förderung
von Landes- oder Bundesregierung? Wollen sich ĂĽber aktuelle
gesetzliche Regelungen informieren?

Das Umweltschutzamt lädt Interessierte am Freitag, 26. Juli, von 14
bis 18 Uhr zu halbstündigen Energieberatungsgesprächen im Etage-
Tagungscenter im Solar Info Center (Emmy-Noether-StraĂźe 2) bei
der Messe ein. Qualifizierte Energieberater beantworten die
genannten und alle weiteren Fragen zur energetischen Sanierung
von Gebäuden in Freiburg – individuell, ausführlich, kostenlos.

Eine Anmeldung unter Tel. 0761/791770 ist erforderlich. Eine
Anfahrtsbeschreibung steht unter www.energieagentur-freiburg.de,
Näheres zum städtischen Förderprogramm „Energiebewusst
sanieren“ unter www.freiburg.de/waermeschutz.
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2. Regionales Netzwerktreffen
Teilnehmer des Vernetzungstreffens / Foto: fesa eV
 
2. Regionales Netzwerktreffen "RegioNetz SĂĽdbaden"
Diskussions- und Aktionsplattform zur Bündelung der Wünsche, Forderungen und Vorschläge von Aktiven aus der Region.

Am 5. Juli trafen sich Energiegenossenschaften, Klimaschutzinitiativen, Lokale Agenda 21 Gruppen und andere ehrenamtlich Aktive im Zentrum für Erneuerbare Energien der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Gastgeber waren der fesa e.V. und das Agenda-Büro der LUBW im Rahmen des fesa-Projektes "RegioNetz Südbaden". Ganz oben auf der Wunschliste der Initiativen stehen weiterhin kontinuierliche Vernetzungstreffen und Informationsangebote. Des Weiteren besteht der Wunsch nach noch mehr Kooperation zwischen den Initiativen, wie beispielsweise die Bereitstellung von Musterverträgen und anderen Dokumenten.

Seit dem 1. Regionalen Vernetzungstreffen auf dem Kongress "Energieautonome Kommunen" am 27. März 2012 in Freiburg hat eine rasante Entwicklung in der Region stattgefunden. Das "RegioNetz Südbaden" umfasst mittlerweile 76 Organisationen aus der Region Südbaden (Landkreise Emmendingen, Ortenau, Lörrach, Breisgau-Hochschwarzwald, Waldshut-Tiengen und Stadtkreis Freiburg). Gemeinsam konnten im letzten Jahr eine Vielzahl von Aktivitäten und Projekten angestoßen werden. "Die letzten 14 Monate haben wir das Mandat aus dem ersten Treffen abgearbeitet", begrüßt Projektleiter Armin Bobsien die aus der ganzen Region angereisten TeilnehmerInnen. "Jetzt möchten wir uns neue Aufträge abholen." Das Projekt RegioNetz wird gefördert durch den badenova Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz.

Zunächst referierte Dr. Chantal Ruppert-Winkel vom ZEE zu ihrem Forschungsprojekt "EE-Regionen: Sozialökologie der Selbstversorgung". Die transdisziplinäre Studie beschreibt die Herausforderungen, die Kommunen auf dem Weg in die Energieautonomie zu meistern haben und zeigt Lösungsansätze auf. Wichtig ist dabei ein sozial gerechter und naturverträglicher Ausbau der Erneuerbaren Energien. Vision ist die Selbstversorgung, wobei jede Kommune andere Voraussetzungen hat.

Gerd Oelsner von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) führte die Unterstützungsmöglichkeiten von Seiten des Landes für ehrenamtliche Initiativen aus. Geldmittel gibt es für die Gründung von Klimaschutzarbeitskreisen und Klimawerkstätten. Außerdem fördert die LUBW regionale Vernetzungstreffen und Moderationsschulungen.

Wie viel sich durch die Förderung ehrenamtlichen Engagements erreichen lässt, zeigte Armin Bobsien in seiner Präsentation des fesa-Projektes "RegioNetz Südbaden" auf.


- Gründung von Bürgerklimaschutzarbeitskreisen in drei Gemeinden unterstützt durch moderierte Veranstaltungen. Durch die Aktivitäten der Bürger erhalten fünf Gemeinden mit 19 Ortsteilen und ca. 30.000 Einwohnern Klimaschutzkonzepte und Bürger engagieren sich aktiv vor Ort bei der Umsetzung. Gründung einer Energiegenossenschaft in Endingen.

- Wichtige Impulse für die Kompetenzentwicklung bei Bürgerenergiegenossenschaften durch Qualifizierungsworkshops u.a. zu den Themen "Neue Geschäftsmodelle für PV", "Wärmeversorgung" und "Windkraft". Alle Workshops waren ausgebucht!

- Landkreisweite Vernetzungstreffen zum Informationsaustausch.

- Mehr als 40 Beiträge über Aktivitäten vor Ort in unserer Zeitschrift SolarRegion: Öffentlichkeitsarbeit für mehr konkrete politische und finanzielle Unterstützung ehrenamtlichen Engagements.


Neue Vernetzungsplattform auf www.regionetz-suedbaden.de

Doch es gibt noch viel zu tun! In vier Workshops bündelten die Aktiven aus der Region ihre Wünsche, Forderungen und Vorschläge. Kompetenzentwicklung für eine weitere Professionalisierung der Arbeit vor Ort ist nach wie vor ein wichtiges Thema für Energiegenossenschaften und Klimaschutzarbeitskreise. Angesichts der laufenden Änderungen in EEG und anderen Rahmenbedingungen ist ein kontinuierliches Bildungsangebot notwendig. Des Weiteren besteht der Wunsch nach noch mehr Kooperation zwischen den Initiativen, wie beispielsweise die Bereitstellung von Musterverträgen und anderen Dokumenten. Dafür bietet sich die neue Webseite von RegioNetz Südbaden an, die in den nächsten Tagen online gehen wird. Auch eine Sammlung von Fördermöglichkeiten durch Bund, Land und Kommunen könnte hier angesiedelt und laufend aktualisiert werden. Für eine zunehmende Professionalisierung benötigen die ehrenamtlich Aktiven außerdem Unterstützung in den Bereichen Buchhaltung, IT und Management. Hierzu entstand die Idee einer Dienstleistungsgenossenschaft. Für die Umsetzung größerer Projekte (z.B. Windkraft) ist eine noch weiter gehende Kooperation von Bürgerenergiegenossenschaften notwendig. Dafür wurde von zehn Genossenschaften und anderen Aktiven aus der Region eine Regionalentwicklungsgenossenschaft (REGE) gegründet, die größere Bürgerbeteiligungsprojekte in der Region anschieben will. Die REGE wird professionelles Know-how, Vorfinanzierung und politische Unterstützung bereitstellen, um den Energiegenossenschaften vor Ort die Umsetzung größerer Projekte zu ermöglichen.

Insgesamt ist ersichtlich, dass der Bedarf an Kooperation und Kommunikation bei den Ehrenamtlichen vor Ort weiterhin hoch ist. "Das Projekt RegioNetz fĂĽllt hier eine LĂĽcke", so Projektleiter Armin Bobsien. Um die Energiewende vor Ort voranzubringen, ist das Engagement der BĂĽrgerinnen und BĂĽrger dringend notwendig. "Wir mĂĽssen die Energiewende um den Faktor 3 beschleunigen, um die Klimaschutzziele noch zu erreichen."
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„Bestimmt“ – Schmetterlingstag im Vauban
Wer möchte, kann am Samstag die Tier- und Pflanzenwelt der Schmetterlingswiese entdecken

Duftende Blüten, saftige Farben und surrende Insekten – die Schmetterlingswiese im Vauban ist einen Besuch wert. Mit Hilfe der Initiative „Freiburg packt an“ haben Anwohnerinnen und Anwohner der Astrid-Lindgren-Straße im Mai 2012 die 330 Quadratmeter große Wiese angelegt. Am Samstag, 13. Juli, laden sie von 10 bis 13 Uhr dazu ein, die bunte Welt zu entdecken.

Unter dem Motto „Bestimmt“ können Kinder und Erwachsene von Fachleuten die Insekten und Pflanzen der Schmetterlingswiese und ihrer Umgebung kennenlernen - inzwischen wachsen und blühen dort über 40 verschiedene Pflanzenarten. Für Kinder gibt es die Möglichkeit, das Leben in der Wiese zu zeichnen und das Bild bei einem Malwettbewerb einzureichen. Außerdem können sie spannenden Vorlesegeschichten aus der Welt der Insekten lauschen. Das Team von „Freiburg packt an“ verteilt blühende Wiesenmatten, die um Straßenbäume herum eingepflanzt werden können. Die Blumenteppiche verbessern die Umgebung der Bäume und bilden einen wertvollen Lebensraum für zahlreiche Insekten. Die Wiesenmatten sind auch donnerstags zwischen 15 und 17 Uhr in der Ökostation, Falkenbergstraße 21, erhältlich.

Zahlreiche Freiwillige engagieren sich unter der Anleitung einer Familie für die Schmetterlingswiese. Gemeinsam sorgen sie so für ökologische Artenvielfalt und dafür, dass Schmetterlinge, Wildbienen und viele andere Insekten genügend Nahrung finden. Das Team von „Freiburg packt an“ hilft bei der Organisation und stellt Gartenwerkzeug zur Verfügung.

Bei schlechtem Wetter findet die Aktion nicht statt.

Weitere Informationen bei „Freiburg packt an“ im Gartenund Tiefbauamt der Stadt Freiburg, Tel. 0761 / 201-4712, Internet: fpa@stadt.freiburg.de.
 
 

NABU und Staatspräsident Atambajev bereiten Globales Schneeleopardenforum vor
Schneeleopard / Foto: Martin Forster
 
NABU und Staatspräsident Atambajev bereiten Globales Schneeleopardenforum vor
Neue deutsch-kirgisische Naturschutzprojekte in Vorbereitung

Bischkek/Berlin – Schneeleoparden sind die am stärksten bedrohten Großkatzen der Erde. Weltweit durchstreifen nur noch etwa 4000 bis 6000 Schneeleoparden ein riesiges Verbreitungsgebiet von etwa zwei Millionen Quadratkilometern. Wegen ihres schönen Fells und ihrer Knochen werden die Tiere gnadenlos gejagt oder als lebende Tiere in Zirkussen gehalten. Bei dem vom NABU initiierten „Globalen Schneeleopardenforum“ wollen nun zwölf Staaten dabei helfen, die Großkatze vor dem Aussterben zu schützen. Anlässlich der Vorbereitung dieser ersten staatenübergreifenden Schneeleoparden-Schutzkonferenz trafen sich am heutigen Freitag NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller und NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt im Weißen Haus in Bischkek mit dem kirgisischen Präsidenten Almasbek Atambajev. Bei dem Globalen Schneeleopardenforum, das am 13. und 14. September in Bischkek stattfindet, werden erstmals die Staatsoberhäupter aller zwölf Verbreitungsstaaten des Schneeleoparden zusammenkommen – von China über Russland bis hin zu Indien und Pakistan. Es ist geplant, dass die Präsidenten die „Bischkek-Deklaration zum Schutz des Schneeleoparden und seines Ökosystems“ unterzeichnen und einen globalen Schneeleoparden-Schutzplan verabschieden.

„Mit dem erstmals auf Staatspräsidenten-Niveau geplanten Forum soll eine Reihe internationaler Projekte zum Schneeleopardenschutz angestoßen werden“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller nach dem Treffen mit dem Präsidenten. Dieser begrüßt die Initiative des NABU für eine Veranstaltung zum weltweiten Schutz des kirgisischen Nationaltiers. Zum Verbreitungsgebiet der Großkatze gehören Zentralasien, der Himalaya, China und Russland. Der NABU betreibt seit Anfang der 1990er-Jahre Projekte zum Schutz der Schneeleoparden und anderer Wildtiere in Kirgistan und konnte bereits einen Rückgang der Wilderei erzielen. Das parallel durchgeführte Monitoring zeigt, dass die Zahl der Schneeleoparden in Kirgistan seit 2004 wieder ansteigt. Derzeit rechnet man mit 250 bis 300 Tieren. Erst kürzlich hatte der NABU Fotofallen für das Schneeleoparden-Monitoring im kirgisischen Tien-Shan-Gebirge installiert und bereits einen ersten „Leo-Schnappschuss“ bekannt geben können.

Das Gespräch zwischen Präsident Atambajev, Leif Miller und Thomas Tennhardt wurde von einem Fernsehteam des ZDF begleitet, das in der kommenden Woche mit NABU-Vertretern in Kirgistan unterwegs sein wird, um Natur- und Artenschutzmaßnahmen zu filmen. Anlässlich des Zusammentreffens mit Atambajev stellte der NABU neue Naturschutz-Projekte vor. Diese hatte die kirgisische Regierung mit Unterstützung des NABU im Anschluss an die deutsch-kirgisischen Regierungsverhandlungen über die Entwicklungszusammenarbeit im März vorbereitet. Bei den neuen Projekten geht es unter anderem um den Schutz einzigartiger Nussbaumwälder, den Aufbau eines grenzüberschreitenden Naturschutzgebietes mit Tadjikistan, die deutsche Unterstützung bei Klimaschutzmaßnahmen und die Einführung von Umweltmanagementsystemen.
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Freiburg: Regionalmarkt „Schwarzwald trifft Kaiserstuhl“
Regionalmarkt "Schwarzwald trifft Kaiserstuhl" / Foto: Petra Littner (c) PLENUM
 
Freiburg: Regionalmarkt „Schwarzwald trifft Kaiserstuhl“
Gemeinsamer Regionalmarkt der Stadt Freiburg, PLENUM Naturgarten Kaiserstuhl und des Naturparks SĂĽdschwarzwald auf dem Freiburger Augustinerplatz am 3. August 2013

Am Samstag, 3. August 2013 laden die Stadt Freiburg, PLENUM Naturgarten Kaiserstuhl, der Naturpark Südschwarzwald sowie regionale Akteure und Institutionen gemeinsam zum elften Regionalmarkt in Freiburg auf dem Augustinerplatz ein. Unter dem Motto „Schwarzwald trifft Kaiserstuhl“ werden an zahlreichen Marktständen Produkte wie Wein, Edelbrände, Gemüse, Säfte, Marmelade, Käse, Kräuter, Öl, Walnusstorten, Keramik und andere Erzeugnisse aus dem Kaiserstuhl und dem Schwarzwald zum Verkauf angeboten. Die Besucherinnen und Besucher können sich über Herkunft und Qualität der regionalen Produkte informieren und sich hier und da eine kleine Kostprobe gönnen. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich über touristische Attraktionen und besondere Ziele der zwei Regionen zu informieren. Darüber hinaus werden Themen wie Naturschutz und naturverträgliche Land- und Forstwirtschaft, gesunde Ernährung und die Projekte von PLENUM Naturgarten Kaiserstuhl und Naturpark Südschwarzwald vorgestellt. Auch das städtische Forstamt ist mit dabei.

Der Regionalmarkt beginnt um 10 Uhr und dauert bis 17 Uhr.
Minister Alexander Bonde, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, wird gemeinsam mit der Umweltbürgermeisterin der Stadt Freiburg Gerda Stuchlik, Dr. Martin Barth, dem Ersten Landesbeamten des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald und Landrätin Marion Dammann, Vorsitzende des Naturparks Südschwarzwald den Regionalmarkt um 14 Uhr offiziell eröffnen. Für die musikalische und kabarettistische Unterhaltung sorgen die „Bure zum Alange“
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Stiftung Warentest: Regionale Lebensmittel - Landidylle sieht anders aus
 
Stiftung Warentest: Regionale Lebensmittel - Landidylle sieht anders aus
Bei einem Test von 29 regionalen Lebensmitteln fand die Stiftung Warentest bei der Herkunftsanalyse keine Schummeleien. Doch mehr als die Herkunft aus einer bestimmten Region können Verbraucher von regionalen Lebensmitteln häufig nicht erwarten. Bei mehreren Produkten gibt es lange Transportwege, zum Beispiel weil sie über weite Strecken in den Handel gefahren werden, oft enttäuscht auch der Tierschutz. Die Tester hatten für die Juli-Ausgabe ihrer Zeitschrift test Apfelsäfte, Eier und Milch mit regionaler Auslobung aus den Großräumen Berlin, Köln und München mittels chemischer Herkunftsanalyse ermittelt. Außerdem haben sie die Anbieter zu Herkunft der Zutaten sowie Verpackungs- und Verkaufsort befragt und die Angaben vor Ort überprüft.
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NABU begrĂĽĂźt Gesetzentwurf zur Endlagerung von AtommĂĽll
Tschimpke: Ergebnisoffene Standortsuche endlich möglich

Berlin – Der NABU begrüßt das heute im Deutschen Bundestag zur Abstimmung gestellte Gesetz zur Endlagerung von Atommüll. „Die Gefahr, Gorleben als endgültigen Standort für Atommüll zu zementieren, wäre damit gebannt. Damit würde eine ergebnisoffene Suche wahrscheinlicher“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Künftig soll eine Kommission, bestehend aus unabhängigen Experten, Zivilgesellschaft und Politik – letztere ohne Stimmrecht – die Kriterien für die Suche erarbeiten. Aus Gorleben gewonnene Erkenntnisse sollen dabei nicht in die neue Bewertung einfließen. Damit wird die Grundlage für ein vergleichendes Verfahren mit neuen Mindestanforderungen sowie Ausschluss- und Abwägungskriterien gelegt. „Wenn die Kommission Ende 2015 die Grundlagen für die Suche erarbeitet hat, müssen sie zu einer Überarbeitung des jetzt beschlossenen Gesetzes führen“, forderte Tschimpke.

Ende Mai hatte die Bundesregierung zum jetzigen Standortauswahlgesetz ein Forum zur Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt. Dies entlässt die Politik allerdings nicht aus ihrer Verantwortung, eine weitergehende Öffentlichkeitsbeteiligung am Suchverfahren zu organisieren. Daran ändere auch die Besetzung der Kommission mit acht Vertretern der Zivilgesellschaft wenig. „Die Bevölkerung muss an den Entscheidungsprozessen zu möglichen Standorten angemessen beteiligt werden. Nur so kann das Vertrauen der Bürger in eine faire und transparente Endlagersuche hergestellt werden“, sagte NABU-Energieexperte Ulf Sieberg.

Trotz der überhasteten Einbringung des Standortauswahlgesetzes berücksichtigt der Entwurf weitere wichtige Forderungen des NABU. Dazu zählt, dass die verantwortlichen Atomkraftwerksbetreiber nach dem Verursacherprinzip für die Kosten der vergleichbaren Standortsuche aufkommen müssen. Die Möglichkeit, Atommüll ins Ausland zu transportieren, wird es nicht geben.
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