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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
NABU: PlastiktĂŒte muss aus Europa verschwinden
Miller: EU-Parlamentarier haben die Chance, Plastikflut endlich einzudÀmmen

Berlin/BrĂŒssel – Der NABU ruft die EU-Parlamentarier dazu auf, in dieser Woche ein deutliches Zeichen gegen die zunehmende Plastikflut in Europa zu setzen. Seit dem gestrigen Mittwoch berĂ€t der Umweltausschuss des europĂ€ischen Parlaments erste ÄnderungsantrĂ€ge zur EU-Verpackungsrichtlinie. Mit ihnen könnten PlastiktĂŒten kĂŒnftig nicht mehr kostenlos an Verbraucher abgegeben werden, einzelne Mitgliedsstaaten können die Taschen sogar verbieten. „PlastiktĂŒten verursachen jedes Jahr immense UmweltschĂ€den. Europa muss daher endlich ein deutliches Zeichen setzen: Statt auf freiwillige Maßnahmen von Plastikproduzenten und Einzelhandel zu hoffen, mĂŒssen PlastiktĂŒten endlich so weit wie möglich aus unserem Alltag verbannt werden“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Der NABU befĂŒrwortet daher den Bericht der dĂ€nischen Parlamentarierin Margrete Auken, der jetzt dem Umweltausschuss vorliegt. Dieser nennt explizit die Besteuerung von Tragetaschen als wirksames Mittel, um den Verbrauch von PlastiktĂŒten zu reduzieren. In Irland etwa hatte sich nach der Besteuerung der Tragetaschen ihr Verbrauch von ĂŒber 300 pro Person und Jahr auf rund 18 reduziert. In der Folge wurden nachweisbar weniger PlastiktĂŒten in der Natur gefunden und Tierwelt und Ökosysteme dadurch weniger gefĂ€hrdet.

Der zur Debatte stehende Berichtsentwurf sieht ein absolutes Ziel zur Verringerung der PlastiktĂŒten vor. Um dieses innerhalb von zwei Jahren zu erreichen, soll eine kostenlose Abgabe von Plastiktragetaschen kĂŒnftig nicht mehr möglich sein. Dazu könnten die Mitgliedsstaaten die Taschen besteuern oder verbieten. „Verbraucher, die mit ihrer Entscheidung gegen PlastiktĂŒten aktiv zur Abfallvermeidung beitragen, sollten davon auch finanziell profitieren. Mit Beschluss der EU-Parlamentarier könnte dies endlich Wirklichkeit werden“, sagte NABU-Abfallexperte Benjamin Bongardt.
 
 

Wassersport und Naturschutz: Gemeinsam fĂŒr saubere Meere, FlĂŒsse und Seen
Gunnar Gerth-Hansen, KĂŒstenfischer Fehmarn / Foto: NABU/Andrea Hentschel
 
Wassersport und Naturschutz: Gemeinsam fĂŒr saubere Meere, FlĂŒsse und Seen
NABU prĂ€sentiert Meeresschutzarbeit auf der Wassersportmesse „boot“

Berlin/DĂŒsseldorf – Auch in diesem Jahr wird der NABU auf der weltgrĂ¶ĂŸten Wassersportmesse „boot“ vom 18. bis 26. Januar in DĂŒsseldorf seine Meeresschutzarbeit vorstellen. Anhand von ausfĂŒhrlichen Materialien können sich die Besucher ĂŒber das Thema MĂŒll im Meer informieren und das Internetportal zum Projekt „Saubere Meere“ entdecken. Der NABU hatte dieses im vergangenen Jahr gemeinsam mit den drei deutschen WassersportverbĂ€nden VDST, DSV und DKV ins Leben gerufen.

Der Deutsche Kanu-Verband (DKV), der Deutsche Segler-Verband (DSV) und der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) setzen damit gemeinsam mit dem NABU ein Zeichen gegen die zunehmende VermĂŒllung von GewĂ€ssern und rufen zur MĂŒllvermeidung und einem rĂŒcksichtsvollen Naturerlebnis auf. „PlastikmĂŒll ist heute eines der drĂ€ngenden Probleme im Natur- und Meeresschutz und stellt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar. Mit dem Projekt ‚Saubere Meere‘ möchten wir ĂŒber die Gefahren von PlastikmĂŒll fĂŒr die heimische Tier- und Pflanzenwelt aufklĂ€ren, und den Menschen gleichzeitig die Möglichkeit geben, selbst aktiv zu werden,“ sagte NABU-Meeresschutzexperte Kim Detloff.

Auf der Projekt-Webseite www.saubere-meere.de können Mitglieder der VerbĂ€nde, aber auch jeder SpaziergĂ€nger oder Tourist, MĂŒll an KĂŒsten und Ufern dokumentieren und melden. Die gesammelten Daten werden in einer interaktiven Karte dargestellt und liefern den VerbĂ€nden wichtige Informationen ĂŒber die Abfallbelastung der Seen, FlĂŒsse und der Nord- und Ostsee. DarĂŒber hinaus rufen die Partner zu Reinigungsaktionen auf, organisieren Informations- und Diskussionsveranstaltungen und stellen auf der Internetseite nĂŒtzliche Tipps fĂŒr Wassersportler und NaturschĂŒtzer bereit.

JĂ€hrlich werden bis zu zehn Millionen Tonnen MĂŒll in die Weltmeere eingetragen, etwa drei Viertel davon bestehen aus Plastik. Mit bis zu 80 Prozent kommt der Großteil der AbfĂ€lle von Land. Über kleine BĂ€che und große FlĂŒsse gelangen die PlastiktĂŒten, Flaschen oder Verpackungen in die Meere, wo sie zur tödlichen Falle fĂŒr die Tierwelt werden.

Auf der „boot“ ist der NABU in Halle 3 am Stand B53/54 zu finden. DarĂŒber hinaus prĂ€sentiert er seine Projektarbeit auf der VeranstaltungsbĂŒhne am Tauchturm am Freitag, 24. Januar, um 12:10 und um 16:30 Uhr. An den Messe-Wochenenden macht eine „MĂŒll-Meerjungfrau“ auf die dramatische Umweltproblematik aufmerksam.
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Buchtipp: Hans-Ulrich Grimm
 
Buchtipp: Hans-Ulrich Grimm "Chemie im Essen"
Die Nahrungsindustrie braucht Chemie. Der Mensch nicht. Ihn macht sie krank. Hans-Ulrich Grimm ĂŒber die GesundheitsgefĂ€hrdung durch Lebensmittel-Zusatzstoffe.

Herz-OP durch Chemie im Essen? Am Bodensee hat der Autor eine junge Frau besucht, kurz vor ihrer Herz-Operation. Ursache: Verkalkung, aufgrund von Phosphaten. Die junge Frau hatte gern Fertig-Cappuccino aus dem Lidl-Supermarkt in der NĂ€he getrunken. Auch da stecken die Phosphate drin.
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Karlsruhe: Wie soll das Karlsruher Leihrad heißen?
Internet-Umfrage vom 21. bis 26. Januar/flexibles System wird durch feste Standorte in weiteren Stadtteilen ergÀnzt
Voraussichtlich Ende April geht das neue Leihfahrradsystem mit der Firma Nextbike an den Start. Die neuen LeihrĂ€der sollen an einem einheitlichen Karlsruher Outfit erkennbar sein. Dazu gehört auch ein eigener Name. Diesen können alle Karlsruherinnen und Karlsruher per Mehrheitsentscheid in einer Internet- Umfrage aussuchen. Zur Wahl stehen DraisBike, Karlette, karls.rad, draiscycle und FĂ€cherrad. Die Umfrage ist vom Dienstag, 21. Januar, bis einschließlich Sonntag, 26. Januar, ĂŒber folgenden Link zu erreichen: web1.karlsruhe.de/limesurvey/index.php?sid=48422&lang=de.

Auch mit Nextbike bleibt es bei den bisherigen zwei Kerngebieten. Die Areale mit flexiblem Angebot bestehen wie gehabt aus dem Kerngebiet der Innenstadt mit den Stadtteilen Nordstadt, MĂŒhlburg, Weststadt, SĂŒd-Weststadt, Beiertheim, Weiherfeld, Dammerstock, SĂŒdstadt, Oststadt und Rintheim sowie aus dem Kerngebiet Durlach. Hier kann man sein Rad an beliebigen Straßenkreuzungen abstellen und per App oder Anruf zurĂŒckgeben. Neu hinzu kommen weitere zehn Stadtteile, in denen man das Leihrad nutzen kann. In diesen Stadtteilen wird es fest definierte Standorte geben. An diesen kann man das Rad entleihen oder abgeben. In einem ersten Schritt werden Knielingen, die Nordweststadt und die Waldstadt angeschlossen.

Weitere Informationen zur Umfrage zum Namen des Leihrades (aktiviert vom 21. bis 26. Januar 2014) ...
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„Freiburg packt an“
Rund 200 NistkĂ€sten in Herdern werden fĂŒr die neue Brutsaison vorbereitet

Am Samstag, 25. Januar, treffen sich die Mitglieder des
BUND und alle Interessierten, um die NistkÀsten in Herdern
fĂŒr die neue Brutsaison vorzubereiten.

200 HolznistkÀsten wurden vom BUND und von Freiwilligen
im Rahmen von „Freiburg packt an“ vor vier Jahren in der
Mozart- und Karlstraße aufhĂ€ngt, um die Verbreitung der
Kastanienminiermotte, die die BĂ€ume befallen hatte,
einzudÀmmen. Meisen, Kleiber und Sperlinge nehmen die
NistkÀsten an den alten KastanienbÀumen in Herdern gerne
an und nutzen die Miniermotte als Nahrungsquelle fĂŒr ihren
Nachwuchs. So kann der lÀstige SchÀdling der BÀume auf
natĂŒrliche Weise bekĂ€mpft werden und die Vögel finden
wertvolle LebensrÀume mitten in der Stadt.

Die alten Nester werden entfernt, protokolliert und die
NistkĂ€sten mit BĂŒrsten gereinigt. Freiwillige Helferinnen und
Helfer sind herzlich willkommen. Treffpunkt ist um 14 Uhr am
Musikpavillon im Stadtgarten.

Weitere Informationen unter der Telefonnummer: 201-4712
oder per E-Mail unter fpa@stadt.freiburg.de .
 
 

 
GrĂŒne Woche: NABU fordert Bekenntnis fĂŒr naturvertrĂ€gliche Landwirtschaft
Tschimpke: Agrarpolitik ökologisch neu ausrichten

Berlin – AnlĂ€sslich der morgigen Eröffnung der Internationalen GrĂŒnen Woche in Berlin hat der NABU den neuen Bundeslandwirtschaftsminister Friedrich zu einem klaren Bekenntnis fĂŒr eine naturvertrĂ€glichere Landwirtschaft aufgefordert. „Nitrat und Pestizide im Grundwasser, Vermaisung der Landschaft, Futtermittel-Skandale und Massentierhaltung sowie anhaltender Verlust der Artenvielfalt machen deutlich, dass es ein ‚Weiter so‘ in der Agrarpolitik nicht geben kann“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke. Daher sei es erforderlich, die bestehenden HandlungsspielrĂ€ume fĂŒr eine Ökologisierung der Agrarpolitik konsequent zu nutzen. So mĂŒsse sich Minister Friedrich fĂŒr die Schaffung von ökologischen VorrangflĂ€chen ohne Pestizid- und DĂŒngemitteleinsatz sowie fĂŒr einen Ausbau der Agrarumweltmaßnahmen einsetzen. Zudem sei eine deutliche VerschĂ€rfung der DĂŒngepolitik sowie eine Initiative gegen den anhaltenden Umbruch von Wiesen und Weiden ĂŒberfĂ€llig. Nur so könnten die zentralen Herausforderungen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz bewĂ€ltigt werden.

In diesem Zusammenhang rief der NABU zu einer breiten Teilnahme an der Demonstration „Wir haben es satt!“ fĂŒr eine andere Agrarpolitik auf. „Es wird höchste Zeit, dass die Agrarpolitik auf einen zukunftsfĂ€higen und naturvertrĂ€glichen Kurs gebracht wird“, so Tschimpke. Immer mehr Menschen hĂ€tten es satt, dass die BrĂŒsseler Agrarmilliarden gießkannenartig in die Landwirtschaft fließen und damit immer noch Betriebe gefördert wĂŒrden, die durch großflĂ€chigen Maisanbau, Pestizideinsatz und Massentierhaltung der Umwelt schaden. Tschimpke appellierte zudem an Bundesminister Friedrich, sein Haus gesellschaftlich breiter aufzustellen, anstatt es den Lobbyinteressen der Agrarindustrie zu ĂŒberlassen. „Wer die Landwirtschaft auf die Massenproduktion von Lebensmitteln fĂŒr den Weltmarkt konzentrieren möchte, setzt die natĂŒrlichen Lebensgrundlagen fĂŒr kĂŒnftige Generationen aufs Spiel und gefĂ€hrdet die gesellschaftliche Akzeptanz der Agrarzahlungen“, so der NABU-PrĂ€sident.
 
 

 
NABU und bag arbeit: Umwelt- und Arbeitsplatzpotenzial von „Re-Use“ wird verkann
Wachstum der Wiederverwendungsbetriebe unerlÀsslich

Berlin – Über drei Millionen Tonnen SperrmĂŒll und ausgediente ElektrogerĂ€te werden jĂ€hrlich in Deutschland verbrannt oder recycelt, obwohl vieles davon noch wiederverwendet werden könnte. Meist lohnt es sich, zu reparieren oder Teile weiter zu verarbeiten. Deshalb legt eine europaweit gĂŒltige Hierarchie per Gesetz fest, dass Abfallvermeidung und Wiederverwendung PrioritĂ€t haben. Der NABU und die bag arbeit fordern vor diesem Hintergrund die Wiederverwendung systematisch auszubauen. Dazu mĂŒssten Bund und LĂ€nder eine Förder- und Beratungsstruktur etablieren und dafĂŒr wichtige Akteure wie z.B. die Energie- oder Effizienzagenturen und die Abfallberatungen in den Kommunen mit einbeziehen.

„Wiederverwendung schont die natĂŒrlichen Ressourcen und hat als Maßnahme der Abfallvermeidung auch laut Kreislaufwirtschaftsgesetz Vorrang vor anderen Verwertungsformen. Zu unserem Erstaunen existiert jedoch immer noch kein ĂŒberzeugendes Angebot in der FlĂ€che“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller anlĂ€sslich der Tagung „Abfallvermeidung ganz praktisch“ am Donnerstag in Berlin.

Beide VerbĂ€nde sind der Überzeugung, dass Sozialunternehmen, die sich in der Wiederverwendung engagieren, in beispielhafter Weise soziale und ökologische Anliegen verbinden. „Gesellschaftliche Unternehmensverantwortung ist hier tĂ€gliche Praxis. Wenn wir mehr wirtschaftlich arbeitende Betriebe aufbauen wollen, mĂŒssen diese aber besser auf das Gebrauchtmaterial zugreifen können. Die Praxis zeigt, dass hierzu Engagement, Motivation und ein gut abgestimmtes Vorgehen der Akteure vor Ort notwendig sind“, betonte Judith Aust, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der bag arbeit.

„Jetzt sind Bundes- und Landespolitik in der Pflicht, das bisher verkannte Thema aus der Nische zu holen und konsequent die im 2013 beschlossenen Abfallvermeidungsprogramm empfohlenen Maßnahmen umzusetzen“, so NABU und bag arbeit.

Auf der Tagung „Abfallvermeidung ganz praktisch: Wiederverwendung in den Regionen stĂ€rken“ am 16.01.2014 diskutierten Vertreter und Vertreterinnen aus Politik und Verwaltung sowie von Sozialbetrieben und Entsorgungsunternehmen ĂŒber Maßnahmen sowie politische und rechtliche Rahmenbedingungen fĂŒr die Wiederverwendung. Weitere Informationen und die Tagungsdokumentation unter: www.NABU.de/wiederverwendung


Über den NABU

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) ist mit mehr als 520.000 Mitgliedern und Förderern Deutschlands mitgliederstĂ€rkster Umweltverband. Er setzt sich bei Politik und Wirtschaft fĂŒr einen schonenden Umgang mit den natĂŒrlichen Ressourcen und weniger MĂŒll ein.


Über die bag arbeit

Die mehr als 300 in der bag arbeit zusammengeschlossenen Unternehmen engagieren sich in der Bildungs- und Arbeitsförderung. Sie setzen ihre fachlichen und sozialen Kompetenzen ein, um arbeitslosen Menschen Chancen auf eine soziale und berufliche Integration zu eröffnen. In der Verbandsfachgruppe Arbeit & Umwelt sind mehr als 100 Unternehmen vereint, die im Gebrauchtwarenhandel und Recycling tÀtig sind.
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Karlsruhe: Transporter mit ĂŒber 160 Hundewelpen kontrolliert
Kontrolle Hundetransport / Bildrechte: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Transporter mit ĂŒber 160 Hundewelpen kontrolliert
Polizei stoppte Fahrzeug auf der Autobahn A 5/ StĂ€dtische VeterinĂ€re ordneten fĂŒr einen Teil der Hunde die Aufnahme im Tierheim an

Die Autobahnpolizei hat bei einer Kontrolle auf der Autobahn A 5 am Dienstagabend einen Kleintransporter mit mehreren Hundewelpen angehalten. Das Fahrzeug mit slowakischem Kennzeichen war auf dem Weg von der Slowakei nach Spanien. Die von der Polizei hinzugezogene stĂ€dtische VeterinĂ€rin beim Ordnungs- und BĂŒrgeramt stellte gestern Abend und bei der weiteren Untersuchung am heutigen Mittwochmorgen gemeinsam mit der Polizei fest, dass sich in dem Fahrzeug insgesamt 163 Hundewelpen sowie vier Katzen befanden. Dabei handelte es sich ausschließlich um Rassetiere mit einem Gesamtwert von rund 60.000 Euro. Die Untersuchung durch die stĂ€dtische VeterinĂ€rin und die Polizei ergab, dass rund 25 Prozent der KĂ€fige zu klein waren. Rund 120 Tiere waren unter 15 Wochen alt und damit so jung, dass sie nach den Tierseuchenbestimmungen innerhalb der EU nicht hĂ€tten transportiert werden dĂŒrfen.

13 Tiere befanden sich in einem schlechten Gesundheitszustand. Da zu befĂŒrchten war, dass sich ihr Zustand bei einer Weiterfahrt weiter verschlechtert, ordnete die stĂ€dtische VeterinĂ€rin die Aufnahme dieser Tiere ins Tierheim Daxlanden auf die QuarantĂ€nestation an. Wie die AmtstierĂ€rztin feststellte, stimmte das tatsĂ€chliche Alter der Tiere nicht mit den Eintragungen in den Begleitpapieren ĂŒberein. Bei der Polizei werden die weiteren Ermittlungen durch den Arbeitsbereich Gewerbe/Umwelt gefĂŒhrt.

Im Laufe des Mittwochs durften die beiden Personen ihre Fahrt nach Spanien nach Zahlung einer Sicherheitsleistung fortsetzen. Zuvor hatten sich die VeterinĂ€re davon ĂŒberzeugt, dass ein fĂŒr den Transport ordnungsgemĂ€ĂŸer Zustand hergestellt wurde. Die Weiterfahrt wurde mit der Auflage versehen, unmittelbar am Zielort in Spanien die Tiere in QuarantĂ€ne zu nehmen. Über den Hundestransport wurden die zustĂ€ndigen Behörden in Spanien informiert, welche die tierschutzrechtlichen und seuchenrechtlichen Bestimmungen am Ankunftsort ĂŒberwachen und die Hunde und Katzen in QuarantĂ€ne nehmen.
 
 



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