oekoplus - Freiburg
Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
Freiburg: Vor Ort die Energiewende anpacken!
Energetische Stadtsanierung auf Quartiersebene umsetzen
Neue Fortbildung f√ľr zuk√ľnftige Sanierungsmanager

Die Kreditanstalt f√ľr Wiederaufbau (KfW) unterst√ľtzt seit zwei Jahren St√§dte und Gemeinden bei der Erstellung energetischer Quartierskonzepte. Zu deren Umsetzung gibt es F√∂rdermittel f√ľr die Einstellung qualifizierter Sanierungsmanager. Das n√∂tige Know-how bekommen die k√ľnftigen Allrounder im Quartier in der neuen Fortbildung, die der fesa e.V. und das Institut f√ľr Fortbildung und Projektmanagement (ifpro) ab dem 5. Mai 2014 gemeinsam anbieten.

In f√ľnf Modulen √° zwei Tagen vermittelt die Fortbildung praxisnahes Wissen f√ľr die Umsetzung energetischer Ma√ünahmen in Stadtteilen und Gemeinden. F√ľr eine erfolgreiche Umsetzung von Klimaschutzkonzepten ist es dabei wichtig, die B√ľrgerinnen und B√ľrger fr√ľhzeitig einzubeziehen. Der Sanierungsmanager oder die Sanierungsmanagerin ist die Schnittstelle zwischen Verwaltung und Bev√∂lkerung. Neben einer umfassenden Einf√ľhrung in Instrumente und Planung Energetischer Stadtsanierung stehen daher von Anfang an B√ľrgerbeteiligung und √Ėffentlichkeitsarbeit auf dem Stundenplan. Prozess- und Projektmanagement, Monitoring, Evaluation und Finanzierung sind ebenso Bestandteile der berufsbegleitenden Weiterbildung. Parallel zum Kurs erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein eigenes √úbungsprojekt ‚Äď idealerweise aus ihrem kommunalen Alltag.

Bundesweit hat das KfW-Programm "Energetische Stadtsanierung" bei den Kommunen gro√üe Resonanz gefunden. Schon √ľber 300 Quartierskonzepte wurden bewilligt. Viele St√§dte und Gemeinden auch in Baden-W√ľrttemberg sind auf der Suche nach qualifiziertem Personal oder haben bereits Sanierungsmanager eingestellt. Die vom fesa e.V. und ifpro geschaffene Fortbildung ist die erste dieser Art deutschlandweit, welche gezielt abgestimmt auf die hohen KfW- Anforderungen die ben√∂tigten Kompetenzen f√ľr das neue Berufsbild "Sanierungsmanager" entwickelt.

Die Fortbildung richtet sich sowohl an Kommunen, die ihr eigenes Personal f√ľr die neue Aufgabe qualifizieren m√∂chten, als auch an Hochschulabsolventen, Energieberater, Architekten oder Bauingenieure und andere motivierte Menschen, die sich gezielt in Bereich energetische Stadtsanierung und Quartiersmanagement weiterbilden m√∂chten. Die f√ľnf Unterrichtsbl√∂cke finden jeweils freitags und samstags zwischen dem 9. Mai und dem 19. Juli 2014 in Freiburg statt und umfassen insgesamt 80 Unterrichtseinheiten Pr√§senzzeit. F√ľr die kursbegleitende Praxisarbeit sind weitere 20 Unterrichtseinheiten angesetzt. Die Kosten betragen 1.740 Euro. Wie beim Kurs "Kommunales Energie- und Klimaschutzmanagement" werden die Kursinhalte von erfahrenen Praktikern aus der Region vermittelt.

Die einzelnen Kurstermine und die detaillierten Inhalte sind auf www.energieautonome-kommunen.de/weiterbildung zu finden.
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Ecofit-Projekt: Preisverleihung im Historischen Kaufhaus
Feierliche Abschlussveranstaltung mit f√ľnf Freiburger Unternehmen

F√ľnf Freiburger Unternehmen werden f√ľr ihr vorbildliches √∂kologisches Engagement in ihren Betrieben ausgezeichnet. Der Badische Verlag, die Deutsche Post AG, die Firmen Hopp Elektronik und Zahoransky und der Zypresse-Verlag. Sie hatten 2013 am Ecofit-Projekt teilgenommen, einem baden-w√ľrttembergischen F√∂rderprogramm, das Unternehmen in Freiburg die M√∂glichkeit bietet, im eigenen Betrieb Energieeinsparpotenziale zu ermitteln und dann umzusetzen.

Umweltb√ľrgermeisterin Gerda Stuchlik und Roland Schestag vom baden-w√ľrttembergischen Umweltministerium √ľberreichen heute bei der Abschlussveranstaltung im Historischen Kaufhaus den f√ľnf Freiburger Unternehmen eine Urkunde mit der Auszeichnung ‚ÄěEcofit Betrieb‚Äú f√ľr ihr Engagement im betrieblichen Umweltschutz.

‚ÄěHier haben die Freiburger Unternehmen bereits zum dritten Mal bewiesen, dass sich √∂kologisches Arbeiten auch √∂konomisch lohnt. Und damit leisten sie auch einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von CO2 ‚Äú, freut sich Umweltb√ľrgermeisterin Gerda Stuchlik anl√§sslich der Preisverleihung.

Ecofit ist ein F√∂rderprogramm des Landes Baden-W√ľrttemberg. Es setzt im Bereich der Energieeffizienz sowie im betrieblichen Umweltschutz an und ermutigt die Betriebe, nicht nur einschl√§gige Umweltvorschriften einzuhalten, sondern hilft auch, gezielt Kosten einzusparen, was
letztendlich die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen steigert.

√úber ein Jahr hinweg wurden die Projektteilnehmer in acht gemeinsamen Workshops und zus√§tzlich auch individuell vor Ort betreut. Neben der Reduzierung von negativen Umweltauswirkungen und einer Kostenreduzierung schafft das Programm in den Betrieben dar√ľber hinaus die notwendigen Grundlagen, um zu einem sp√§teren Zeitpunkt mit wenig Mehraufwand ein vollst√§ndiges Umweltmanagementsystem aufzubauen.

Inhaltlich und organisatorisch wurden die Unternehmen von der Beratungsgesellschaft Arqum aus Stuttgart betreut. Arqum ber√§t Unternehmen, Kommunen und Ministerien in Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens und bei der Einf√ľhrung von Qualit√§ts- und Umweltmanagementsystemen.

Die Ergebnisse des Projekts wurden berechnet und detailliert in einer Brosch√ľre zusammengefasst. Die erzielten Einsparungen in einer kurzen √úbersicht:

Kosteneinsparungen nach Bereichen:
Energie: 63.000 Euro
Rohstoffe/Abfälle: noch nicht abschätzbar
Sonstiges: noch nicht abschätzbar
Summe: 63.500 Euro

Stoffmengeneinsparungen:
Gesamteinsparung Energie: 398.000 kWh
Gesamteinsparung CO2-Emissionen: 196.000 kg

Um weiteren Unternehmen in Freiburg die Teilnahme am ECOfit Förderprogramm zu ermöglichen, werden die Stadt und Arqum die vierte Projektrunde anbieten. Interessierte Unternehmen können sich gerne vorab an das Umweltschutzamt, Sabine Wirtz, Telefon: 201-6148, sabine.wirtz@stadt.freiburg.de oder an die Projektbetreuer von Arqum (Christian Meichle, Telefon: 0711 / 90035900, meichle@arqum.de) wenden.
 
 

 
Karlsruhe: Zoologischer Stadtgarten länger zugänglich
Auf die l√§nger werdenden Tage reagiert der Zoologische Stadtgarten mit l√§ngeren √Ėffnungszeiten der Eing√§nge. Alle drei Eing√§nge haben ab Februar bis 17 Uhr ge√∂ffnet und damit eine Stunde l√§nger als bisher. Die Kasse S√ľd am Hauptbahnhof ist ab 9 Uhr, die Kasse Nord am Festplatz ab 10 Uhr (ab M√§rz: 9 Uhr) und die Kasse Ost in der Ettlinger Stra√üe/Augartenstra√üe ab 11 Uhr (Sonn- und Feiertags ab 10 Uhr) besetzt. Mit Beginn der Sommerzeit im M√§rz verl√§ngern sich die Kassen√∂ffnungszeiten um eine halbe Stunde. Dann hat die Kasse West (Rosengarten) auch wieder sonn- und feiertags von 10.30 bis 16.30 Uhr ge√∂ffnet.
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Überwachung der Radioaktivität auf hohem Niveau
EU-Kommission legt Bericht zu Baden-W√ľrttemberg vor

Die landesweite √úberwachung der Radioaktivit√§t hat in Baden-W√ľrttemberg in weiten Bereichen ‚Äěh√∂chstes Niveau‚Äú. Das ist das Ergebnis einer √úberpr√ľfung, die ein Team der Europ√§ischen Kommission zur √úberwachung der Umweltradioaktivit√§t vorgenommen hat.

Nach Artikel 35 des Euratom-Vertrages muss jeder Mitgliedsstaat √ľber die notwendigen Einrichtungen verf√ľgen, um den Radioaktivit√§tsgehalt der Luft, des Wassers und des Bodens st√§ndig √ľberwachen zu k√∂nnen. Zugleich muss gew√§hrleistet sein, dass die europ√§ischen Grundnormen im Strahlenschutz eingehalten werden.

Die Europ√§ische Kommission hat 2012 diese √úberwachungseinrichtungen in acht Mitgliedsstaaten, darunter auch in Deutschland am Beispiel von Baden-W√ľrttemberg, √ľberpr√ľft. Der Schwerpunkt der unabh√§ngigen √úberpr√ľfung lag auf dem Raum Freiburg und umfasste ausgew√§hlte Einrichtungen des Systems der bundes- und landesseitigen √úberwachung der Umweltradioaktivit√§t. Im anlagenbezogenen Bereich hatte sich das Team auf die √úberwachung der radioaktiven Ableitungen aus der Nuklearmedizin des Universit√§tsklinikums Freiburg und der Euro-PET GmbH, die Radiopharmazeutika mit kurzer Halbwertszeit f√ľr Positronenemissionsuntersuchungen (bildgebende Verfahren der Nuklearmedizin) produziert, konzentriert. Gegenstand der Pr√ľfungen an den Standorten und Labors waren vertiefte Fragen zur √úberwachung und Probenahme, Analyseverfahren, Qualit√§tskontrolle und Qualit√§tssicherung, Archivierung und Daten√ľbermittlung. In diesem Zusammenhang wurden auch Teile der Kernreaktor-Fern√ľberwachung (KF√ú) in die √úberpr√ľfung einbezogen. Der Bericht dazu wurde jetzt von der Europ√§ischen Kommission an das Bundesministerium f√ľr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit √ľbersandt.

Der Pr√ľfbericht kommt zu dem Schluss, dass ‚Äěin Baden-W√ľrttemberg die landesweite √úberwachung der Radioaktivit√§t umfassend durchgef√ľhrt wird und in weiten Bereichen h√∂chstes Niveau hat‚Äú. Den f√ľr die √úberwachung der Ableitungen der nuklearmedizinischen Abteilung des Universit√§tsklinikums Freiburg und der Firma Euro-PET in Freiburg erforderlichen Anlagen wird ein ‚Äěsehr guter Stand der Technik‚Äú bescheinigt.

Die aus dem Erfahrungsaustausch hervorgegangenen Empfehlungen, zum Beispiel die Erneuerung der Messeinrichtungen zur Messung der Gammaaktivit√§t an den Messstellen der Bundesanstalt f√ľr Gew√§sserkunde, werden bei der Optimierung der √úberwachung der Radioaktivit√§t genutzt.


Der Bericht ist im Internet eingestellt:
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Freiburg: Strom statt Sprit
Neues Elektrofahrzeug f√ľr die Innenstadt tankt Strom statt Sprit

Mit einem neuen Elektrofahrzeug startet das Garten- und Tiefbauamt (GuT) einen Echttest. In der Freiburger Innenstadt wird k√ľnftig eine Stra√üenbaukolonne mit einem elektrobetriebenen Fahrzeug unterwegs sein. Das schmale Pritschenfahrzeug, beladen mit Werkzeug, Maschinen und Stra√üenbaumaterial wird t√§glich in der Fu√üg√§ngerzone eine Pflasterkolonne beliefern. Frank Uekermann, Leiter des Garten- und Tiefbauamts, freut sich √ľber den neuen klimaschonenden fahrbaren Zuwachs, da das kleine, wendige Elektrofahrzeug ideal f√ľr den Einsatz in der doch manchmal recht engen Innenstadt sei.

Das Fahrzeug besitzt einen Elektromotor mit einer Standardleistung von 12 kW und kann mit einer maximalen Leistung von 24 kW bis auf 60 km/h beschleunigen. Die Reichweite mit einer Batterie betr√§gt je nach Fahrweise 40 bis 60 Kilometer. Sie k√∂nnte durch ein zweites Batteriepaket erh√∂ht werden. Aufgeladen wird das Elektromobil √ľber Nacht auf dem Betriebshof St. Gabriel, wobei auf den D√§chern des Betriebshofes tags√ľber Strom aus 540 Solarmodulen erzeugt wird. Auf der 2,70 Meter langen Ladepritsche k√∂nnen bis zu 1.000 Kilogramm transportiert werden. Entwickelt wurde das Fahrzeug von einer Firma in Norditalien. Das Elektrofahrzeug kostetet knapp 50.000 Euro, die Stadtverwaltung erwartet aber langfristig weniger Kosten durch niedrigere Betriebskosten als bei den herk√∂mmlich eingesetzten Fahrzeugen.

Das Elektrofahrzeug erweitert den Fuhrpark der Stadtverwaltung f√ľr klimaneutrale Fahrzeuge. Bereits in den 80ziger Jahren setzte das Gartenamt schon einmal im Stadtgarten ein elektrobetriebenes Fahrzeug f√ľr G√§rtnerarbeiten im Park ein. Doch nach 15 Jahren wurde das Fahrzeug, auch wegen seiner begrenzten Einsatzm√∂glichkeiten, au√üer Betrieb genommen.

Auch auf den Friedh√∂fen der Stadt fahren schon √ľber 20 Jahre vier Elektrowagen. Zur schadstofffreien Fahrzeugflotte der Stadt geh√∂ren mittlerweile ein Kombi beim Geb√§udemanagement Freiburg, ein Kleinwagen in der Bauverwaltung, ein Kleinwagen als Botenfahrzeug beim Haupt- und Personalamt, eine wasserstoffbetriebene Limousine sowie einige zwei- und dreir√§drige Elektrobikes k√∂nnen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern f√ľr Au√üentermine genutzt werden.

Seit Ende 2007 werden in der Stadtverwaltung rund zwei Drittel der Leasingautos mit Erdgas betrieben und seit 2003 durch eine optimiertere Auslastung des Fuhrparks die Anzahl der Dienstwagen um rund 20 Prozent reduziert. Die weitere ökonomische und ökologische Optimierung des Fuhrparks wird derzeit im Rahmen eines Mobilitätskonzeptes untersucht.

Das Elektrofahrzeug wurde bereits Ende letzten Jahres vom GuT in einem Probebetrieb erfolgreich getestet und danach bestellt. Als Sonderausstattung f√ľr das fl√ľsterleise Fahrzeug wurde ein Lautsprecher zus√§tzlich geordert, der bei Bedarf die Fu√üg√§ngerinnen und Fu√üg√§nger in der Innenstadt auf das Fahrzeug aufmerksam machen soll. F√ľr Aufmerksamkeit wird auch die witzige Fahrzeugbeschriftung sorgen. Der ‚ÄěKleine Strom-er f√ľr die Stadt‚Äú soll mit seiner zukunftsorientierten, klimaneutralen Technik f√ľr ein gesundes Leben in der Stadt werben.
 
 

√ĖKO-TEST-Magazin Februar 2014
 
√ĖKO-TEST-Magazin Februar 2014
Die Februar - Ausgabe des √ĖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 24. Januar 2014 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet einmalig nur 2,80 Euro. Wieder mit dabei: das Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests.

Aus dem Inhalt:

Test: Tiefk√ľhlblattspinat
Der Lebensmittelh√§ndler Edeka hat einen Tiefk√ľhlspinat aus dem Handel genommen, der in der √ĖKO-TEST-Untersuchung fast doppelt soviel giftiges Cadmium enthielt, wie der Gesetzgeber erlaubt. Doch auch viele andere Spinatsorten waren betroffen. Zudem enthalten viele Marken Nitrat, das aus der D√ľngung stammen kann.

Test: Allergiemittel
Die Mittel zum Einnehmen haben mehrheitlich gut abgeschnitten, allerdings setzt ein gro√üer Hersteller immer noch veraltete Wirkstoffe ein. Probleme bereiten hingegen die Fl√ľssigpr√§parate wie Augentropfen und Nasensprays. Problematische Konservierungs- und andere Hilfsstoffe sind in vielen Produkten ein Problem, Allergiker m√ľssen also genau hinschauen, was sie sich in Augen und Nasen tr√§ufeln.

Test: Feuchtes Toilettenpapier
So bequem es scheint: Mit feuchtem Toilettenpapier landen leider Schadstoffe auf dem Allerwertesten. Das betrifft auch Produkte, die als ‚Äěsensitiv‚Äú verkauft werden. √ĖKO-TEST kritisiert etwa Formaldehyd/-abspalter. Formaldehyd ist krebsverd√§chtig, reizt schon in geringen Mengen die Schleimh√§ute und kann Allergien ausl√∂sen. Kein Produkt schneidet besser ab als mit ‚Äěbefriedigend‚Äú. Feucht ist also keine Alternative zu trocken.

Test: Nuss-Nougat-Cremes
Ausgerechnet die Bio-Anbieter sind in diesem Test von schlechteren Noten betroffen. Die kritisierten Produkte enthalten Fettschadstoffe: In zwei Bio-Nuss-Nougat-Cremes ist der Anteil an sogenannten 3-MCPD-Fetts√§ureestern erh√∂ht, in einem weiteren sogar stark erh√∂ht. Fast alle konventionell hergestellten Cremes bekommen hingegen Bestnoten ‚Äď nur Nutella-Hersteller Ferrero patzt: Im Produkt des Marktf√ľhrers steckt das synthetische Aroma Vanillin ‚Äď statt echter Vanille.

Test: Plastik- und Stoffbilderb√ľcher
Sie sind kuschelig, k√∂nnen quietschen, knistern oder sogar mit in die Badewanne genommen werden: Stoff- und Plastikbilderb√ľcher. Der aktuelle √ĖKO-TEST von 14 Produkten zeigt jedoch, dass es einige dieser Kinderspielzeuge ganz sch√∂n in sich haben. Betroffen sind sowohl Produkte aus Plastik als auch aus Stoff. Die Liste der M√§ngel reicht von √ľberfl√ľssigen optischen Aufhellern, halogenorganischen Verbindungen aus der F√§rbung, krebsverd√§chtigem Anillin, polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen bis hin zu Flammschutzmitteln.

Test: Lebensversicherungen
Deutschlands Lebens- und Rentenversicherer klagen nach wie vor bitter √ľber die anhaltende Niedrigzinsphase. Doch die √ĖKO-TEST-Analyse zeigt: Schlecht geht es nur den Kunden. Die Branche insgesamt f√§hrt dagegen nach wie vor gute Gewinne ein. Das versucht sie aber tunlichst zu verbergen.

Test: Holzöle
Holz√∂le gelten bei vielen Verbrauchern als die nat√ľrlichere Variante zu lackierten Holzoberfl√§chen. Was viele Heimwerker aber nicht wissen: Viele Produkte enthalten auch Erd√∂l, L√∂semittel, problematische Trockenmittel und manchmal auch krebsverd√§chtige Substanzen. Vier von 15 untersuchten Holz√∂len bekommen ein ‚Äěmangelhaft‚Äú, ein Produkt ist sogar ‚Äěungen√ľgend‚Äú. Oft d√ľnsten die √Ėle stark aus, auch nat√ľrliche √Ėle k√∂nnen Beschwerden hervorrufen, besonders bei Allergikern, die auf intensiv riechende ‚ÄěBio‚Äú-L√∂semittel wie Zitronenschalen manchmal heftig reagieren.

… und außerdem:

Di√§ten: Jetzt haben Di√§ten wieder Hochkonjunktur, denn sp√§testens im Fr√ľhjahr sollen die √ľberfl√ľssigen Winterpfunde herunter sein. Doch wer je eine Di√§t gemacht hat, der wei√ü: Die Abnehmbem√ľhungen sind allesamt nur von bescheidenem Erfolg gekr√∂nt. Warum das so ist, hat √ĖKO-TEST aus der Sicht vieler seri√∂ser Wissenschaftler, die sich schon lange mit diesem Thema besch√§ftigen, dargestellt. Und es scheint so zu sein, dass der Staat bei diesem Thema eingreifen muss, etwa mit einer Kaloriensteuer. Solche Ma√ünahmen sind leider schon bitter n√∂tig. Denn in Deutschland gelten bereits 23,3 Prozent der M√§nner und 23,9 Prozent der Frauen als fettleibig, also als adip√∂s.
 
 

 
Freiburg: Gemeinderat w√§hlt neuen Leiter f√ľr das Umweltschutzamt
Klaus von Zahn wird der neue Leiter des Umweltschutzamtes.
Der Gemeinderat wählte heute den promovierten
Umweltplaner mit sehr großer Mehrheit als Nachfolger von
Dieter Wörner, des bisherigen langjährigen Leiters des
Freiburger Umweltschutzamtes. Von Zahn wird sein Amt zum
1. September antreten.

Der 1966 geborene Bonner studierte Technischen
Umweltschutz in Wuppertal und promovierte an der
Technischen Universität in Dortmund im Fach Raumplanung.
Klaus von Zahn trat 1993 in den Dienst der Stadt D√ľsseldorf.
Sein Weg f√ľhrte dabei vom Umweltschutz √ľber die
Stadtplanung zur Stadtentwicklung und Stadterneuerung,
bevor er dort zum Leiter des Umweltschutzamtes gewählt
wurde. Er besitzt fundierte Fachkenntnisse und eine
langj√§hrige Verwaltungs- und F√ľhrungserfahrung.

Klaus von Zahn ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.
 
 

Freiburg: Die Gewinner des Georg Salvamoser Preises 2014 stehen fest
Bioenergiepark Gemeinde Saerbeck / Foto: Gemeinde Saerbeck
 
Freiburg: Die Gewinner des Georg Salvamoser Preises 2014 stehen fest
Der Georg Salvamoser Preis 2014 in H√∂he von jeweils 20.000 EUR geht an die Gemeinde Saerbeck (Nordrhein-Westfalen) sowie an die Solarcomplex AG, Singen (Baden-W√ľrttemberg).

Einen Sonderpreis (10.000 Euro) erhält das Hotel Victoria in Freiburg.

Die Gewinner des Georg Salvamoser Preises 2014 stehen fest. Aus einer Vielzahl hochrangiger Bewerbungen f√ľr den von der Stadt Freiburg und der Georg-Salvamoser-Stiftung ausgelobten Preis hat die Jury insgesamt drei sehr engagierte Gewinner mit Strahlkraft ausgew√§hlt.
Die zwei mit jeweils 20.000 EUR dotierten Hauptpreise gehen an die Gemeinde Saerbeck in Nordrhein-Westfalen f√ľr das kommunale Projekt ‚ÄěBio-energiepark‚Äú sowie an die b√ľrgerfinanzierte Solarcomplex AG in Singen (Hegau) f√ľr das ‚Äěsolargest√ľtzte Nahw√§rmenetz B√ľsingen‚Äú. Einen Sonderpreis in H√∂he von 10.000 EUR erh√§lt das familiengef√ľhrte Freiburger Best Western Premier Hotel Victoria von Astrid und Bertram Sp√§th f√ľr das au√üergew√∂hnliche Engagement bei der Nutzung erneuerbarer Energien.

Neue Dimension der dezentralen Erzeugung erneuerbarer Energie

Auf dem 90 Hektar gro√üen Gel√§nde eines ehemaligen Munitionsdepots hat die Gemeinde Saerbeck einen innovativen Bioenergiepark mit einem gro√üen Solarkraftwerk, sieben Windkraftanlagen und zwei Biomassekraftwerken errichtet (insgesamt 29 MW). Damit erzeugt die Gemeinde im n√∂rdlichen M√ľnsterland doppelt so viel Strom, wie ihre B√ľrger und die Betriebe im Ort ben√∂tigen. Das Eigenkapital f√ľr die insgesamt 70 Mio. Euro Investitionsmittel kam ausschlie√ülich von √∂rtlichen Investoren. Mit dem Energielehrpfad und einer gl√§sernen Heizzentrale motiviert die Kommune ihre B√ľrger und eine zunehmende Zahl von Besuchern zum Nachahmen. ‚ÄěAls Plusenergiegemeinde r√ľckt Saerbeck in eine neue, zukunftsweisende Dimension der Energiewende vor. Sie zeigt, dass die Potenziale f√ľr 100% erneuerbare Energien auf lokaler Ebene im √úberfluss vorhanden und auch finanzier- und umsetzbar sind‚Äú, so die Jury.

Solarthermie gewinnt: Solarcomplex AG

Dass eine erneuerbare Vollversorgung auch im W√§rmebereich m√∂glich ist und dabei Solarthermie wirtschaftlich integriert werden kann, zeigt das zweite Gewinnerprojekt ‚ÄěSolargest√ľtztes Nahw√§rmenetz B√ľsingen‚Äú der Solarcomplex AG in Singen. Dort wurde eine Holzheizzentrale mit √ľber 1.000 m¬≤ hocheffizienten Vakuumr√∂hrenkollektoren kombiniert. ‚ÄěDie Solarcomplex AG zeigt auf, dass der bislang vorherrschende √∂konomische Interessenskonflikt zwischen Solarthermie und Biomasse in gemeinsamen W√§rmenetzen √ľberwunden werden kann‚Äú, so die Jury. Dies gebe Wachstumsimpulse f√ľr die thermische Kollektorindustrie, gleichzeitig w√ľrden regional begrenzte Holzressourcen geschont.

Gr√ľner Tourismus international: Das Hotel Victoria in Freiburg

F√ľr ihr √ľberdurchschnittliches Engagement bei der Nutzung erneuerbarer Energien in ihrem familiengef√ľhrten Hotel Victoria erhalten Astrid und Bertram Sp√§th aus Freiburg einen Sonderpreis in H√∂he von 10.000 EUR. Passivhausstandard, Pelletheizung und thermische Solarenergie sorgen f√ľr eine 100%ige Deckung des W√§rmebedarfs. Gek√ľhlt wird das 1875 erbaute Hotel mit der K√§lte des Grundwassers. Eine Photovoltaikanlage und Kleinwindr√§der auf dem Hoteldach sowie der Bezug von √Ėkostrom garantieren in der Summe eine 100% erneuerbare Strombilanz. Jetzt m√∂chte die Familie Sp√§th, gemeinsam mit anderen gr√ľnen Hotels in Europa, sich im Rahmen der Initiative ‚ÄěSleep Green Hotels‚Äú f√ľr die Verbreitung ihrer Erfahrungen mit dem umweltschonenden Hotelbetrieb einsetzen. ‚ÄěHiermit sorgt das Hotel f√ľr einen wichtigen Impuls f√ľr eine 100% erneuerbare Energieversorgung in einer bislang zu wenig beachteten Tourismusbranche‚Äú, begr√ľndet die Jury die Vergabe des Sonderpreises.

Georg Salvamoser Preis

Der Georg Salvamoser Preis ist einer der h√∂chstdotierten Umweltpreise in Deutschland. Namensgeber ist der Freiburger Solarpionier, Gr√ľnder der Solar-Fabrik und vision√§re Unternehmer Georg Salvamoser (1950-2009). Die Auszeichnung wurde auf Anregung des Freiburger Oberb√ľrgermeisters Dr. Dieter Salomon sowie des Wirtschaftsverbands 100 Prozent Erneuerbare Energien (WEE 100%) ins Leben gerufen.
Mit dem Preis werden Menschen und Institutionen unterst√ľtzt, die sich auf dem Weg zu erneuerbaren Energien nicht aufhalten lassen und die mit ihren Projekten eine Versorgung mit 100 Prozent erneuerbaren Energien voranbringen m√∂chten. Sie sind dabei Vorbild und Beispiel f√ľr andere.
Im Jahr 2014 wird der mit insgesamt 50.000 Euro dotierte Georg Salvamoser Preis zum dritten Mal verliehen.
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