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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
Mieterstromförderung nutzen!
Mieter und Vermieter gemeinsam fĂĽr die Energiewende

FREIBURG
Am Mittwoch, den 28. Juni, 19.30, lädt die Solar-Bürger-Genossenschaft gemeinsam mit dem Mietshäuser Syndikat zu einer Informationsveranstaltung über Mieterstrom und das Mieterstromgesetz in den Konferenzraum des Stadtteilzentrums Vauban, Alfred-Döblin-Platz 1.
Der Eintritt ist kostenfrei und der Zugang ist barrierefrei.

Durch den Bau von Photovoltaikanlagen auf Mehrfamilienhäusern und die Nutzung des Solarstroms vor Ort können Mieter und Vermieter die Energiewende aktiv voranbringen. Damit dieses Potential besser genutzt wird, verabschiedet der Bundestag ein Mieterstromgesetz noch vor der Sommerpause.
Bisher nutzen vor allem Eigenheimbesitzer den Strom aus Photovoltaik-Anlagen vom Hausdach. Das soll jetzt auch für Mieter möglich werden. Wenn ein Vermieter eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert, kann er den so erzeugten Strom an die Mieter im selben Haus liefern. Das ist zwar auch heute möglich, rechnet sich aber in vielen Fällen nicht.
Durch einen Mieterstromzuschlag wird sich dies zukünftig ändern.
Als Mieterstrom wird Strom bezeichnet, der in einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach eines Wohngebäudes erzeugt und an Letztverbraucher (insbesondere Mieter) in diesem Wohngebäude geliefert wird. Die Höhe des Mieterstromzuschlags hängt von der Größe der Solaranlage und dem Photovoltaik-Zubau insgesamt ab.
Wohngebäude erfahren so eine Aufwertung und Mieter profitieren, indem sie sich durch den Bezug des Solarstroms vom Dach an der Energiewende beteiligen können - und der Ausbau der Stromerzeugung aus Solarenergie zieht wieder an.
Auf der Veranstaltung berichtet die Rechtsanwältin Jenny Kortländer, LL.M. (QUT, Brisbane), Mitglied der Kanzlei Rechtsanwälte Günther aus Hamburg, wie die gesetzliche Lösung im Einzelnen aussieht, wer sie nutzen kann und was es zu beachten gilt. Ergänzend wird das gerade in Bau befindliche Wohnprojekt schwereLos in Gutleutmatten vorgestellt, für das Mieterstrom aus Photovoltaik realisiert werden soll. Dabei handelt es sich um ein Wohngebäude mit 19 Mietparteien aus dem Zusammenhang des Mietshäuser Syndikats. Die Solar-Bürger-Genossenschaft wird hierbei Investitionskosten, Planung, Installation der Photovoltaikanlage sowie deren technische und kaufmännische Betriebsführung übernehmen.


Bei RĂĽckfragen schreiben Sie oder rufen Sie uns an. Kaj Mertens-Stickel und Dr. Burghard Flieger stehen unter info@solargeno.de bzw. 0761/89629224 oder 0761/709023 gerne fĂĽr Ihre Fragen zur VerfĂĽgung.

Die Mietshäuser Syndikat GmbH initiiert, berät und beteiligt sich an Projekten für selbstorganisiertes Wohnen und solidarisches Wirtschaften.
Die Solar-Bürger-Genossenschaft ist eine unabhängige, von Bürgerinnen und Bürgern gegründete Energiegenossenschaft mit Sitz in Freiburg. Interessierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind bei der Solar-Bürger-Genossenschaft stets willkommen.
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NABU: EU-Parlamentarier mĂĽssen fĂĽr Pestizid-Verbot stimmen
Kein Glyphosat & Co. auf Ökologischen Vorrangflächen

Der NABU appelliert an die EU-Parlamentarier, sich für ein Pestizid-Verbot auf Ökologischen Vorrangflächen auszusprechen. Die entscheidende Abstimmung im Europäischen Parlament ist am morgigen Mittwoch in Straßburg. EU-Agrarkommissar Phil Hogan hatte einen entsprechenden Vorschlag gemacht, um dem Artenverlust in der Landwirtschaft entgegenzuwirken. Blockiert wird der Vorschlag vom EU-Agrarausschuss. Dessen Mitglieder hatten sich Ende Mai mit der Mehrheit gegen ein solches Pestizid-Verbot ausgesprochen. Der deutsche Abgeordnete Albert Deß und der Brite John Stuart Agnew hatten die entsprechende Resolution initiiert. Der NABU hatte diese Entscheidung gemeinsam mit anderen Umweltverbänden scharf kritisiert.

„Nun kommt es auf die Mitglieder des Europäischen Parlaments an, den Schutz der biologischen Vielfalt in der Gemeinsamen Agrarpolitik ein wenig zu verbessern und gegen die Resolution des Agrarausschusses zu stimmen. Ein Pestizid-Verbot auf den speziell für Natur- und Umweltschutz vorgesehenen Flächen ist absolut notwendig und ein wichtiges Signal, um den weiteren alarmierenden Verlust der Biodiversität aufzuhalten“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Der Erhalt der biologischen Vielfalt insbesondere auf diesen Flächen ist auch im Interesse der Landwirtschaft, denn für eine langfristige Ertragsfähigkeit ist ein funktionierendes Agrarökosystem eine wichtige Grundlage. Tausende Bürgerinnen und Bürger haben sich der Forderung des NABU angeschlossen und E-Mails an einflussreiche deutsche EU-Abgeordnete geschickt und diese aufgefordert, für ein Pestizid-Verbot zu stimmen. Bisher fließen jährlich gut zwölf Milliarden Euro an Direktzahlungen u.a. für diese Ökologischen Vorrangflächen an die Landwirte in der EU. Insgesamt beträgt das EU-Agrarbudget 60 Milliarden Euro pro Jahr.

Das wesentliche Ziel von Ökologischen Vorrangflächen ist, die Artenvielfalt und damit Biodiversität in den Agrarlandschaften zu erhalten und zu fördern. Der bislang erlaubte Einsatz von Pestiziden auf den Flächen widerspricht diesem Ziel. Vor diesem Hintergrund begrüßte der NABU den Vorschlag von EU-Agrarkommissar Phil Hogan im delegierten Rechtsakt vom 15. Februar 2017, ein Anwendungsverbot für Pestizide auf den meisten Vorrangflächen EU-weit einzuführen. „Aus Umweltsicht ist dies ein dringend notwendiger und überfälliger Schritt des EU-Agrarkommissars, der sich bisher nicht verdächtig gemacht hat, einen überambitionierten Umweltschutz zu betreiben“, so Miller weiter. Insofern sei der Kommissionsvorschlag eine überfällige Korrektur des Greenings der Gemeinsamen Agrarpolitik, denn so könne dem amtlich immer wieder bestätigten Biodiversitätsverlust entgegengewirkt werden. Zuletzt hatte auch die Bundesregierung in einer kleinen Anfrage bestätigt, dass der Pestizideinsatz eine Mitschuld am Artenschwund trägt. So sind dramatische Einbrüche bei typischen Vögeln der offenen Felder und Wiesen zu beobachten. Zwischen 1990 und 2013 verschwanden in Deutschland 35 Prozent aller Feldlerchen, 80 Prozent aller Kiebitze und 94 Prozent aller Rebhühner. Bienen und andere für die Bestäubung wichtige Insekten haben um bis zu 80 Prozent abgenommen.

„Auswertungen der EU-Kommission zeigen, dass das Greening bisher nicht funktioniert und zu fast keinen Verbesserungen für die Biodiversität geführt hat. Ein Verbot von Pestiziden auf Ökologischen Vorrangflächen wäre ein erster kleiner Schritt, hier nachzusteuern“, so NABU-Agrarexpertin Angelika Lischka.
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Naturwälder fördern Klima- und Naturschutz
Klima-BĂĽndnis und NABU starten Projekt SpeicherWald

Ein intakter Wald schützt das Klima ganz von alleine – mit dem gemeinsamen Projekt „SpeicherWald“ unterstreichen dies das Städtenetzwerk Klima-Bündnis und die Naturschutzorganisation NABU. Wälder, die ihrer natürlichen Entwicklung überlassen werden, sind bedeutende Kohlenstoffsenken und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz – vor unserer Haustür und weltweit. Aus ihnen können auch die „Urwälder von morgen“ entstehen. Sie sind die „Hotspots“ der Biodiversität und für die Artenvielfalt unentbehrlich.

Der Wald ist auch Holzlieferant und damit Wirtschaftsfaktor und hat darüber hinaus für die Menschen vor Ort einen hohen Freizeitwert. Diese unterschiedlichen Interessen so zusammenzubringen, dass Umwelt und lokale Bevölkerung davon profitieren, das wollen Klima-Bündnis und NABU aufzeigen. In fünf deutschen Beispielregionen soll der Dialog in den kommenden zwei Jahren zwischen Bürgern, Waldbesitzern, Schulen und politischen Entscheidungsträgern dazu führen, dem „Speicher“ Wald eine Chance zu geben und Modelle für mehr Wald- und Klimaschutz in Städten und Gemeinden zu entwickeln.

„Naturnahe Wälder zeichnen sich in Deutschland durch einen hohen Laubbaumanteil aus, gerade die alten Waldentwicklungsphasen prägen durch große Holzmengen und Totholz ihr Erscheinungsbild. Naturwälder können deshalb sehr viel Kohlenstoff speichern und passen sich gut an sich ändernde Umweltbedingungen an. Außerdem sind sie ein bedeutender Lebensraum für viele Tiere, darunter zahlreiche Käfer- und Pilzarten“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke bei der Auftaktveranstaltung des Projektes in Göttingen. Nur zwei Prozent der Waldfläche Deutschlands seien derzeit dauerhaft aus der Nutzung genommen. Mit Blick auf die Erderwärmung und die Zunahme von Extremwetterereignissen lohne es sich, eher heute als morgen, naturnahe Wälder auch in den Städten und Gemeinden zu fördern.

Für das im Rahmen des Klimaschutzabkommens von Paris vereinbarte Ziel, den Temperaturanstieg auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, spielt der Wald eine wichtige Rolle. Denn einerseits speichert Holz viel Kohlenstoff und andererseits entziehen die Bäume durch ihr Wachstum der Atmosphäre weiteres CO2.

„Wir wollen mit dem Projekt SpeicherWald wieder Begeisterung für Naturwälder wecken und auch die lokalen und globalen Zusammenhänge zwischen Klimawandel, unserem Konsum und dem Lebensraum Wald vermitteln. Von einem intakten, vielfältigen und lebendigen Wald profitieren alle. Er liefert gratis Leistungen wie gesunde Luft, Böden und Wasser“, so Holger Matthäus, Vorsitzender des Klima-Bündnis e. V. und Senator für Bau und Umwelt der Hansestadt Rostock.
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Karlsruhe: "Waldbaden" stärkt Körper und Geist
Studien belegen gesundheitsfördernde Wirkung des Waldes

Wer sich in den Karlsruher Wäldern bewegt, tut etwas für seine Gesundheit. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen weisen nach, dass sich Spaziergänge im Wald positiv auf Herz, Immunsystem und Psyche auswirken. "Unser heimischer Wald ist Medizin für den Menschen, nicht einmal verschreibungspflichtig, und er hat den ganzen Tag geöffnet ", meint Ulrich Kienzler, der Leiter des städtischen Forstamtes.

Die japanische Regierung erkannte bereits 1982 die gesundheitsfördernde Wirkung des Waldes und prägte den Begriff des Shinrin-Yoku, was so viel bedeutet wie "Waldbaden". Es ist dort mittlerweile ein anerkannter Bestandteil der Gesundheitsvorsorge. Der Aufenthalt im Wald wirkt wie eine Art Aromatherapie, die auch das Immunystem stärkt. "Der Wald verspricht Ruhe und Erholung und hilft uns, Alltags-Belastungen wie Stress, Ängste und Aggressionen besser zu bewältigen. Dabei ist es nicht einmal notwendig, sich körperlich besonders anzustrengen", sagt der Waldexperte weiter. Schon ein gemütlicher Waldspaziergang ohne Smartphone und Kopfhörer reiche aus. Und man könne zudem viele interessante Dinge wie eindrucksvolle Baumgestalten entdecken oder die vielen Geräusche des Waldes bewusst wahrnehmen. Damit die Wald-Medizin keine schädlichen Nebenwirkungen bekommt, raten die Forstleute dazu, nach dem Aufenthalt im Wald den Körper nach Zecken abzusuchen.

Das städtische Forstamt unterhält auf den 4.620 Hektar Wald im Stadtgebiet etwa 250 Kilometer Waldwirtschaftswege und Spazierwege sowie zahlreiche Waldparkplätze und eröffnet so Waldbesucherinnen und -besuchern sowie Sporttreibenden einen einfachen, bequemen und darüber hinaus kostenfreien Zugang zu einem wertvollen Erholungsraum. Sitzbänke und andere Erholungseinrichtungen wie etwa Waldspielräume bieten weitere Nutzungsmöglichkeiten in der Freizeit. Gerade jetzt im Sommer kann man also nicht nur im Schwimmbad, sondern auch im Wald baden gehen. Und das bei angenehmeren Temperaturen als in der Stadt und ungestört von der Holznutzung, die erst wieder im Spätherbst beginnt.

Das Forstamt und die Waldpädagogik bieten viele Veranstaltungen rund um das Thema Wald an. Das Jahresprogramm mit den Veranstaltungshinweisen kann man auf der Homepage der Waldpädagogik Karlsruhe herunterladen.
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Strohballen-Lehmbau
Über „Strohballen-Lehmbau mit zertifiziertem Baustroh für ökologisches Bauen, Umbauen und Wärmedämmung“ berichtet Wolfgang Hees, Eichstetten a.K., Öko-Landwirt, Arbeitsgemeinschaft Baustroh-AG, Anwender und regionaler Erzeuger am Samstag, 24. Juni, 10.15 bis 11.45 Uhr in der Universität Freiburg i.Br., Kollegiengebäude 1, Platz der Universität 3 Hörsaal 1015, beim Samstags-Forum Regio Freiburg. Anschließend um 13.00 Uhr gibt es in Eichstetten, Hauptstr. 57, eine Führung zum Strohballen-Lehmbau mit zertifiziertem Baustroh und zum Solar-Lufttrockner sowie Solarstromspeicher des Anwesens. Zur Führung ist Anmeldung erbeten an ecotrinova@web.de oder T. 0761-5950161 privat/AB. Der Eintritt ist frei. Schirmherrin des von ECOtrinova e.V. geleiteten Forums mit AGUS Markgräflerland e.V., Klimabündnis Freiburg, Klimaschutzverein March e.V., Studierendenrat und Zentrum für erneuerbare Energien der Universität sowie weiteren Vereinigungen ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.
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Ă–KO-TEST: Kokosprodukte - Eine harte Nuss
Kokosöl ist teilweise mit Mineralölrückständen belastet / Foto: ökotest
 
Ă–KO-TEST: Kokosprodukte - Eine harte Nuss
Um die Kokosnuss ist gerade ein Hype entstanden. ÖKO-TEST wollte wissen, ob die exotische Superfrucht im Schadstofftest überzeugen kann, und hat Kokosraspeln, Kokosmilch und Kokosöl im Labor analysieren lassen. Das Ergebnis ist durchmischt und reicht von „sehr guten“ Produkten bis hin zu „ungenügenden“.

Die Kokosnuss wartet als Superfood mit allerhand gesundheitlichen Versprechen auf. So soll ihr Fett vorbeugend gegen Alzheimer wirken und vor Herzinfarkten schützen. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist jedoch keine dieser Behauptungen wissenschaftlich bewiesen. Im Gegenteil: Aufgrund des hohen Anteils an gesättigten Fettsäuren sei Kokosöl nicht das Fett der Wahl für den täglichen Gebrauch. Die DGE rät eher zu Rapsöl in der Küche, weil es ein sehr günstiges Fettsäuremuster vorweist.

Die Laboranalyse, die ÖKO-TEST durchführen hat lassen, zeigt zudem, dass die Kokosnussprodukte nicht immer ohne Schadstoffe auskommen. Drei Öle im Test wiesen beispielsweise sehr stark erhöhte Gehalte an Mineralölrückständen auf. Diese können sich im Körper anreichern und möglicherweise zu Organschäden führen. Auch Kokosraspel und -milch sind teilweise belastet. Ein weiteres Problem, das teilweise bei Kokosmilch eine Rolle spielt, ist Chlorat: Kokosmilch enthält neben Kokosnussextrakt auch 40 Prozent Wasser. Möglicherweise über die Desinfektion des Trinkwassers gelangt der Schadstoff ins Produkt. Chlorat kann die Jodaufnahme in der Schilddrüse hemmen.

Das Ă–KO-TEST-Magazin Juni 2017 gibt es im Zeitschriftenhandel.
 
 

 
Trinkwasserpreis im Durchschnitt um 1,3 Prozent gestiegen
Aktualisierte WasserpreisĂĽbersicht der privatrechtlichen Wasserversorger in Baden-WĂĽrttemberg


Die Energiekartellbehörde des Landes, EKartB, hat eine aktuelle Übersicht der Trinkwasserpreise für Haushaltskunden in Baden-Württemberg veröffentlicht. Die Übersicht bezieht sich auf einen Haushalt mit einem angenommenen Jahresverbrauch von 150 Kubikmeter Wasser.

Erfasst wurden diejenigen 80 Wasserversorger, die keine GebĂĽhren, sondern privatrechtliche Entgelte verlangen. Nur diese Versorger fallen unter die kartellrechtliche Aufsicht der im Ministerium fĂĽr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft angesiedelten EKartB.

Seit der letzten Erhebung Anfang 2016 hat rund jeder vierte privatrechtliche Versorger (22 von 80) seinen Preis erhöht. Im Durchschnitt mussten die versorgten Haushalte 1,3 Prozent mehr für ihr Wasser bezahlen. Im Vorjahr hatte der Anstieg gut zwei Prozent durchschnittlich betragen. Der Anstieg bedeutet, dass für 150 Kubikmeter Wasser rund 387 Euro zu bezahlen waren (2,58 Euro pro m3).

Drei Versorger, die Albstadtwerke GmbH (- 0,2 Prozent), die Stadtwerke Ellwangen GmbH (- 3,43 Prozent) und die Energie Calw GmbH (- 6,05 Prozent) haben ihre Preise gesenkt.

Am preisgĂĽnstigsten sind wie im Vorjahr die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen GmbH (249,66 Euro/Jahr, 1,66 Euro/m3). Mit Abstand am teuersten ist nach wie vor das Stadtwerk KĂĽlsheim GmbH (531,00 Euro/Jahr bzw. 3,54 Euro/m3), obwohl es seinen Preis nicht angehoben hat.

Die höchsten Preisanstiege im Vergleich zum Vorjahr betragen 13,13 Prozent (star.Energiewerke GmbH & Co KG, Rastatt) und 11,49 Prozent (Hagnauer Gemeindewerke GmbH). In Fall der star.Energiewerke kostet der Kubikmeter Wasser aber immer noch weniger als im Landesdurchschnitt.
 
 

 
Honig und mehr
Am 11. Juni lädt der Mundenhof zum Bienensonntag ein

Während der Mensch den Sonntag heiligt, sind die Bienen auch am
siebenten Tag der Woche emsig. Was sie da so treiben, auf welche
Weise und mit welchem Ergebnis – das erklärt seit 2005 einmal
jährlich der Bienensonntag auf dem Mundenhof. In diesem Jahr fällt
er auf Sonntag, 11. Juni.

Von 11 bis 17 Uhr gibt es da am Bienenhaus, im Eingangsbereich
des Tier-Natur-Erlebnisparks, Wissenswertes und Interessantes ĂĽber
die fleiĂźigen Bienen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem
Imkerverein Freiburg statt. FĂĽr Fragen stehen dessen Imkerinnen
und Imker den ganzen Tag an einem Infostand zur VerfĂĽgung. Sie
erklären zum Beispiel, wie sich Königin, Arbeiterinnen und Drohnen
unterscheiden, womit die Brut gefĂĽttert wird und was mit den Bienen
im Winter passiert.
Um 14 Uhr findet ein Vortrag ĂĽber Bienen, Imkerei und die Folgen
des Pestizideinsatzes statt.

Weitere Kooperationspartner sind die Badenova, die an einem
Infostand ĂĽber ihr Engagement zum Thema Bienen berichtet, und der
Naturschutzbund (NABU), der einen Infostand und eine
Fotoausstellung zu Wildbienen mitbringt.

Damit die angebotenen FĂĽhrungen nicht schmerzhaft werden, stehen
mehrere SchutzanzĂĽge zur VerfĂĽgung.

Den gesamten Bienensonntag ĂĽber gibt es am Bienenhaus Honig
vom Mundenhof und Produkte aus Honigwachs zu kaufen.
 
 



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