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Verschiedenes

22. Bad Krozinger Gesundheitsmesse
Foto: KUR UND BÄDER GMBH BAD KROZINGEN
 
22. Bad Krozinger Gesundheitsmesse
mit Outdoor-Aktiv-Tag am Sonntag

BAD KROZINGEN. Am Samstag und Sonntag, den 27. und 28. September 2014 jeweils von 11.00 Uhr bis 18.30 Uhr findet die 22. Bad Krozinger Gesundheitsmesse im Kurhaus statt. Am Sonntag wird zusĂ€tzlich ein Outdoor-Aktiv-Tag mit vielen Highlights, die zum Ausprobieren und Mitmachen einladen, fĂŒr die ganze Familie im Kurpark angeboten. Der Eintritt ist frei.

FĂŒr den Gesundheitsstandort Bad Krozingen stehen insbesondere das UniversitĂ€ts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen und die Vita Classica. Die große Anzahl ortsansĂ€ssiger Kliniken sowie die zahlreichen niedergelassenen Ärzte jeglicher Fachrichtungen runden das Gesundheitsangebot ab. Das Interesse am Thema Gesundheit ist ungebrochen hoch, so informieren auch in diesem Jahr wieder ĂŒber 80 Aussteller in und um das Veranstaltungszentrum Kurhaus.

Zur Gesundheitsmesse werden wieder mehr als 10.000 Besucher aus Bad Krozingen und der Umgebung erwartet. Die Messe bietet eine breit gefĂ€cherte Palette an Expertenwissen und eine FĂŒlle an Tipps und Anregungen bis hin zum „Markt der Möglichkeiten“ mit Angeboten aus den Bereichen Wellness, Fitness und Gesundheit im Kurhaus.

Als Gesundheitsstandort legt Bad Krozingen großen Wert auf die PrĂ€vention. So können die Messebesucher von verschiedenen kostenlosen Gesundheitstests wie Venenfunktionstests, Blutdruck-, Blutzucker- und Cholesterinmessungen profitieren.

Als Aussteller prĂ€sentieren sich im Kurhaus die Bad Krozinger Reha-Kliniken und das UniversitĂ€ts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen, das UniversitĂ€tsklinikum Freiburg, zahlreiche AkutkrankenhĂ€user der Region, FachkrĂ€fte der verschiedenen Gesundheitsbereiche wie Krankengymnasten, Heilpraktiker, Masseure, Selbsthilfeorganisationen sowie FachgeschĂ€fte fĂŒr OrthopĂ€die und SanitĂ€tswesen. Hervorgehoben wird dadurch auch die Kooperation zwischen den AkutkrankenhĂ€usern der Region und den Bad Krozinger Reha-Kliniken.

Als Aussteller prĂ€sentieren sich im Kurhaus die Bad Krozinger Reha-Kliniken und das UniversitĂ€ts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen, das UniversitĂ€tsklinikum Freiburg, zahlreiche AkutkrankenhĂ€user der Region, FachkrĂ€fte der verschiedenen Gesundheitsbereiche wie Krankengymnasten, Heilpraktiker, Masseure, Selbsthilfeorganisationen sowie FachgeschĂ€fte fĂŒr OrthopĂ€die und SanitĂ€tswesen. Hervorgehoben wird dadurch auch die Kooperation zwischen den AkutkrankenhĂ€usern der Region und den Bad Krozinger Reha-Kliniken.

Im Mittelpunkt der Gesundheitsmesse steht ein umfangreiches Vortragsprogramm leitender Ärzte. Diese findet an beiden Tagen im Großen Saal statt.

Programm im Großen Saal

Samstag, 27. September 2014

11:00 Uhr Krampfadern – Allgemeines und Therapieoptionen
Dr. Matthias Knittel, UniversitÀts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen

11:45 Uhr Leben ohne RĂŒckenschmerz – Vorbeugung und Therapie
Max Maier-Lenz, Physiotherapeut, Therapieleitung Mooswaldklinik Freiburg

12:30 Uhr Die stille Gefahr – Bluthochdruck erkennen, FolgeschĂ€den vermeiden!
Dr. Maria Schweizer, OberĂ€rztin Innere Medizin, HELIOS Klinik MĂŒllheim

13:15 Uhr Beckenerkrankungen: Eine unbekannte Ursache von Kreuzschmerz
Prof. Dr. Michael Pfeiffer, Chefarzt Klinik fĂŒr WirbelsĂ€ulenchirurgie, Kliniken des Landkreises Lörrach

14:00 Uhr LungenentzĂŒndung – Die unterschĂ€tzte Gefahr
Prof. Dr. Stephan Sorichter, Chefarzt Klinik fĂŒr Lungenheilkunde, RKK Klinikum –
St. Josefskrankenhaus Freiburg

14:45 Uhr Wer abnehmen will muss essen
 – Wie die BĂ€der- und Naturheilkunde bei Übergewicht helfen kann
Dr. Johannes Naumann, Leitung IBF-Balneologie Bad Krozingen, UniversitÀtsklinikum Freiburg

15:30 Uhr SexualitĂ€t und Herzkrankheit – Ein Widerspruch?
Prof. Dr. Stefan Jost, Chefarzt Kardiologie, Theresienklinik Bad Krozingen

16:15 Uhr Propolis, das Wundermittel aus dem Bienenstock – Propolis-DĂ€mpfe öffnen die Atemwege
Wilfried Aichhorn, Krankenpfleger und Imker

Sonntag, 28. September 2014

09:30 Uhr „Von Heilung und Dankbarkeit“ Ökumenischer Gottesdienst mit dem Team der Kurseelsorge

Mitwirkung des BlÀserkreises der Evangelischen Kirchengemeinde
11:00 Uhr Hallux valgus und andere Fehlstellungen am Fuß

Dr. Christoph Jaschke, FA fĂŒr Chirurgie und Unfallchirurgie, Praxisklinik im StĂŒhlinger Freiburg

11:45 Uhr Langes Leben – Starker Knochen: Wie wichtig ist OsteoporoseprĂ€vention?
Dr. Karin Bagheri-Fam, ChefÀrztin, und Silke Hellhake, Diplom-Sportlehrerin, Breisgau-Klinik Bad Krozingen

12:30 Uhr Endlich wieder aktiv und sportlich nach Gelenkersatz – Möglichkeiten und Grenzen der SportfĂ€higkeit nach Knie und HĂŒftprothese
Ralph Nitsche, Leitender Oberarzt OrthopÀdie, HELIOS Rosmann Klinik Breisach

13:15 Uhr Immer Ärger mit der Blase
Dr. Karin Schilli, FÄ fĂŒr Urologie, Bad Krozingen

14:00 Uhr Endoprothetik: Individuelle Lösungen fĂŒr Patienten
Prof. Dr. Stefan Endres, Chefarzt Klinik fĂŒr OrthopĂ€dische Chirurgie/Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung, Kliniken des Landkreises Lörrach

14:45 Uhr Vom Wein zum Essig als Heilmittel – Die BauchspeicheldrĂŒse, das vergessene Organ
Udo Lamek, Heilpraktiker und Buchautor

15:30 Uhr Reizdarmsyndrom: Effektive Therapie mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)
Dr. Henryk Kuhlemann, Praxisgemeinschaft am Aschoffplatz Freiburg

16:15 Uhr Neues aus der Kardiologie
Prof. Dr. Christian Holubarsch, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Kardiologie, Park-Klinikum: Klinik Lazariterhof und Klinik Baden-Privatklinik Bad Krozingen

Programm Outdoor-Aktiv-Tag

Sonntag, 28. September 2014

12:30 Uhr Pilates zum Mitmachen
Vita Classica, Stephanie Stalter, GesundheitspÀdagogin

13:00 Uhr Hip Hop AuffĂŒhrung „Stage Killers“
Turnerbund Bad Krozingen, Leonie Seiter

13:30 Uhr Nordic Walking Runde
zum neuen Osteoporoseparcours der Breisgau-Klinik

14:00 Uhr BallettauffĂŒhrung
Turnerbund Bad Krozingen, Doris Kubin

14:30 Uhr Gesundheitswanderung im Kurpark
Sabine Kober, GesundheitswanderfĂŒhrerin

15:00 Uhr Hip Hop AuffĂŒhrung „Stage Killers“
Turnerbund Bad Krozingen, Leonie Seiter

15:30 Uhr Smovey¼ – Bringen Sie Schwung in Ihr Leben
Aktiv Reha, Ortrud Kreckel
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Aufruf gegen den Klimawandel
FĂŒhrende UmweltschĂŒtzer rufen Stiftungen und WohltĂ€ter auf,
ihre finanziellen Mittel fĂŒr den Kampf gegen den Klimawandel einzusetzen

160 fĂŒhrende UmweltschĂŒtzer aus 48 LĂ€ndern rufen heute Stiftungen und WohltĂ€ter dazu auf, ihre milliardenschweren finanziellen Mittel dazu einzusetzen, die fortschreitende KlimaerwĂ€rmung abzuwenden.

Die aus TrĂ€gern angesehener internationaler Umweltpreise bestehende Gruppe ruft in ihrer in der International New York Times veröffentlichten „ErklĂ€rung der UmweltpreistrĂ€ger zum Klimawandel“ zum Handeln auf. Der Aufruf kommt eine Woche vor Beginn eines UN-Klimagipfels in New York. Die Anzeige und ihre Verbreitung wurden via Crowfunding finanziert; 240 Personen spendeten insgesamt 30.000 GBP.

„Wir, 160 TrĂ€ger von Umweltpreisen, rufen Stiftungen und WohltĂ€ter weltweit dazu auf, ihre finanziellen Mittel unverzĂŒglich zur Rettung der Zivilisation einzusetzen,“ so die PreistrĂ€ger. „Die wohltĂ€tigen Stiftungen der Welt verfĂŒgen ĂŒber umfangreiche finanzielle Mittel und haben deshalb die Möglichkeit, in der Gesellschaft einen Überlebensreflex auszulösen und so denjenigen zu helfen, die den Klimavertrag aushandeln.“

Zur Gruppe gehören national und international bekannte Persönlichkeiten wie etwa AimĂ©e Christensen (USA), Paul Gilding (Australien), Ernst von WeizsĂ€cker (Deutschland), Peggy Liu (China), Harish Hande (Indien), Jeunesse Park (SĂŒdafrika) und Jeremy Leggett (UK).

Die Initiative zu dem Appell entstand wĂ€hrend des von der European Environment Foundation (EEF) veranstalteten 3. Konvents internationaler UmweltpreistrĂ€ger im April dieses Jahres in Freiburg. Die EEF, die den UmweltpreistrĂ€gern die ErklĂ€rung zur Unterzeichnung vorgelegt hat, wird die Stiftungen jetzt in individuellen Schreiben bitten, ihre finanziellen Mittel im Kampf gegen den Klimawandel zu mobilisieren, um durch folgende Maßnahmen eine entscheidende Wende herbeizufĂŒhren:

1. Direktinvestitionen in Unternehmen und Projekte, die mit sauberen, emissionsarmen Technologien arbeiten
2. Abzug von Investitionen in Unternehmen, die mit fossilen Brennstoffen arbeiten bzw. Einsatz der AktionĂ€re gegen die Erschließung weiterer Vorkommen
3. UnterstĂŒtzung von Start-ups im Bereich der sauberen Energie und Förderung der Entwicklung emissionsarmer MĂ€rkte.

Mit dem Aufbau des schnell wachsenden Divest-Invest-BĂŒndnisses haben die Stiftungen ihrem Engagement bereits Ausdruck verliehen. Seit seiner GrĂŒndung im Januar 2014 haben sich bereits 40 Organisationen mit einem Gesamtvermögen von 2 Milliarden Dollar dazu verpflichtet, ihre Investitionen in fossile Brennstoffe abzuziehen und stattdessen erneuerbare Energiequellen zu fördern.

Dr. Ellen Dorsey, Executive Director des Wallace Global Fund und einer der fĂŒhrenden Köpfe des BĂŒndnisses, begrĂŒĂŸte die ErklĂ€rung mit folgenden Worten: „Die sich verschĂ€rfende Klimakrise gefĂ€hrdet die Arbeit aller wohltĂ€tiger Organisationen. Immer mehr Stiftungen verlagern ihr Vermögen von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien, um durch ihre Investitionen zu einer Überwindung der Krise beizutragen, anstatt sie zu verschĂ€rfen. Wir hoffen, dass andere durch unsere klare Position ebenfalls zum Handeln ermutigt werden, damit wir die fortschreitende ErderwĂ€rmung gemeinsam verhindern können.

In einer ganzseitigen Anzeige in der International New York Times warnen die UmweltpreistrĂ€ger, dass die Welt „aufgrund der bestehenden Richtlinien zur Kohle-, Öl- und Gasverbrennung auf eine globale ErwĂ€rmung von 4 bis 6 Grad Celsius hinsteuert“. Sie geben an, dass sie von der Angst erfĂŒllt sind, „dass wir uns nicht mehr ernĂ€hren können, uns das Trinkwasser ausgeht, das Konfliktpotenzial steigt und der Klimawandel zum Zusammenbruch des gesellschaftlichen GefĂŒges unserer Zivilisation fĂŒhrt.“ Ihre Kommentare spiegeln auch die Warnungen des Weltklimarates (IPPC) wider.

In der ErklĂ€rung heißt es weiter, dass eine KlimaverĂ€nderung im befĂŒrchteten Ausmaß nicht nur die bisherige gute Arbeit der Stiftungen entwertet und zerstört, sondern auch den Wert ihrer riesigen finanziellen Ressourcen untergraben wird, sodass ihre Mittel am Ende in von den Folgen der ErderwĂ€rmung beeintrĂ€chtigten Unternehmen „stranden“.

Jeremy Leggett, der als Kurator der EEF die Ausarbeitung der ErklĂ€rung koordinierte, dazu: „WohltĂ€tige Stiftungen auf der ganzen Welt fördern Projekte, die das Leben von Millionen von Menschen auf unserem Planeten verbessern. Wenn sie etwas Dauerhaftes schaffen wollen, dĂŒrfen sie den Klimawandel aber nicht ausblenden. Durch eine Investition in saubere Energie können sie ihre Arbeit und ihre Finanzen am besten sinnvoll einsetzen.“

„Wir hoffen, dass dieser Aufruf den Anstoß zu den dringend erforderlichen Investitionen in eine kohlenstofffreie Zukunft geben wird, den ehrgeizigen Vertrag zum Klimawandel unterstĂŒtzen wird und dazu fĂŒhren wird, dass es im Kampf gegen den Klimawandel zu einer entscheidenden Wende kommt,“ so Leggett, der vom Hillary Institute fĂŒr seine herausragenden FĂŒhrungsleistungen im Kampf gegen den Klimawandel ausgezeichnet wurde.

Der UN-GeneralsekretĂ€r Ban Ki-Moon hat fĂŒhrende Persönlichkeiten aus Politik, Industrie, dem Finanzwesen und der Zivilgesellschaft fĂŒr den 23. September 2014 zu einem Klimagipfel nach New York eingeladen. Er rief zu mutigem Engagement zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen sowie zum Aufbau eines starken politischen Impulses fĂŒr ein globales Klimaschutzabkommen auf dem Pariser Klimagipfel im Dezember 2015 auf.

Die UmweltpreistrĂ€ger mahnen, dass die Uhr fĂŒr die Abwendung schĂ€dlicher Folgen der ErderwĂ€rmung tickt, und dass „der Klimagipfel in Paris möglicherweise die letzte Chance fĂŒr ein Abkommen ist, das unsere Zivilisation noch retten kann.“ Sie sind jedoch ĂŒberzeugt, dass Stiftungen und WohltĂ€ter die finanziellen Ressourcen besitzen, um in einem Umfang zu reagieren, der die Chancen der Verhandlungen in Paris deutlich verbessern wĂŒrde.

Aussagen der wichtigsten Unterzeichner

AimĂ©e Christensen (USA), Hillary Laureate: „Die wissenschaftlichen Notwendigkeit, gegen den Klimawandel aktiv zu werden, war noch nie so groß wie heute: Wenn wir nicht handeln, sehen wir großen Gefahren entgegen, darunter auch Investitionsrisiken, wie man dem aktuellen Risky Business Report entnehmen kann. WĂ€hrend die Regierungen in Paris an Richtlinien arbeiten, mit denen dem Klimawandel begegnet werden kann, benötigen wir Stiftungsgelder, die dem Ziel der Stiftungen entsprechen, weltweit Gutes zu tun. Aber auch andere fĂŒhrende Investoren und Unternehmen mĂŒssen sich dafĂŒr einsetzen, dass unsere Wirtschaft effizienter, weniger krisenanfĂ€llig, sicherer und preisstabiler wird – und fĂŒr hochwertige ArbeitsplĂ€tze und eine gesĂŒndere Bevölkerung.“

Paul Gilding (Australien), Gewinner des Environmental Leadership Award des Tomorrow Magazine: „Die KlimaverĂ€nderung hat das Potential, alle BemĂŒhungen in anderen Bereichen wie BiodiversitĂ€t oder die BekĂ€mpfung von Armut zunichte zu machen. Wer sich fĂŒr eine Verbesserung der LebensqualitĂ€t oder Naturschutzgebiete einsetzt, sollte wissen, dass er seine MĂŒhe verschwendet, wenn er sich nicht gleichzeitig auch fĂŒr den Klimaschutz einsetzt. In Australien beobachten wir bereits verheerende Auswirkungen des Klimawandels und diese haben ja gerade erst angefangen! Gegenmittel wie erneuerbare Energien stehen bereit, d. h. die Stiftungen mĂŒssen nur die Gelegenheit nutzen, um die Energiewende voranzutreiben.“

Prof. Dr. Ernst von WeizsĂ€cker (Deutschland), Gewinner des Deutschen Umweltpreises: „Eine Beschleunigung der Aktionen zum Klimaschutz durch Stiftungen in dieser entscheidenden Zeit wĂ€re eine Ă€ußerst hilfreiche Botschaft an die Welt der Investitionsgeber."

Peggy Liu (China), Hillary Laureate und vom Time Magazine gekĂŒrte „Heldin der Umwelt“: „Eine schnellere finanzielle UnterstĂŒtzung durch Stiftungen könnte Lösungen gegen den Klimawandel fördern, mit denen Chinas Emissionen im großen Stil und mit hoher Geschwindigkeit eingedĂ€mmt werden könnten. Mit Stiftungskapital in Verbindung mit chinesischen Mitteln könnten weltweit bezahlbare nachhaltige Lösungen auf den Markt gebracht werden; oder China könnte dabei unterstĂŒtzt werden, neue StĂ€dte mit einer geringeren Umweltbelastung zu bauen; oder der soziale Aufstieg der chinesischen Bevölkerung könnte dahingehend gefördert werden, dass die 900 Millionen Stadtbewohner der Zukunft nachhaltig und mit möglichst geringem Energieverbrauch leben.“

Dr. Harish Hande (Indien), Gewinner des Ramon Magsaysay Award: „In Indien beobachten wir tĂ€glich, welches Potential in den erneuerbaren Energien steckt, um die LebensqualitĂ€t der Ärmsten zu verbessern und gleichzeitig die globale ErwĂ€rmung abzuschwĂ€chen. Es gibt viel Raum fĂŒr ein beschleunigtes Investitionsprogramm und Finanzierung durch Stiftungen, um ein Engagement in diesem Sinne mit guten Beispielen voranzutreiben. Zusammen können wir es schaffen, im allerletzten Moment noch eine entscheidende und endgĂŒltige Wende in der Gesellschaft herbeifĂŒhren.“

Jeunesse Park (SĂŒdafrika), Gewinnerin des UNEP Sasakawa Prize: „Die anthropogene Destabilisierung des Klimas trifft Afrika schon jetzt, und die Ärmsten leiden darunter, trotz des Reichtums an Ressourcen in Afrika und unserer privilegierten Lage, um erneuerbare Energien, Bio-Landwirtschaft und eine intelligentere Bodennutzung weiterzuentwickeln und einzusetzen und – ganz instinktiv – weniger CO2-Emissionen zu verursachen. Der Gedanke, Investitionen und Förderungen jetzt anzukurbeln, kommt nicht nur zufĂ€llig zur rechten Zeit, er ist absolut unumgĂ€nglich.

Dr. Jeremy Leggett (Vereinigtes Königreich), Hillary Laureate: „Durch eine entsprechende Reaktion könnten Stiftungen in der grĂŒnen Wirtschaft tĂ€tigen Firmen wie uns helfen, 5 % unserer Gewinne fĂŒr den Kampf gegen die KlimaerwĂ€rmung einzusetzen. Sie könnten darauf bestehen, dass alle gewinnorientierten Nutznießer ihrer Investitionen und finanziellen Zuwendungen 5 % ihrer Gewinne fĂŒr Klimaschutz-Zwecke zur VerfĂŒgung stellen. Dadurch wĂŒrde ein großer und vollkommen neuer Spendenpool gebildet, der die Revolution im Sinne sauberer Energie, die wir fĂŒr den Kampf gegen den Klimawandel brauchen, ausreichend unterstĂŒtzen könnte.“

Aussagen der unterstĂŒtzenden Stiftungen

Tellus Mater Foundation

James Arbib, GrĂŒnder und Kurator: „Wir begrĂŒĂŸen diese Ă€ußerst wichtige Initiative. Der Klimawandel ist die grĂ¶ĂŸte Herausforderung vor der die Menschheit steht, und es bleibt nicht mehr viel Zeit, um ihn rechtzeitig einzudĂ€mmen. Wenn es darum geht, Lösungen zu finden, ist die Verteilung von Kapital eine kritische Stellschraube. Wir suchen aktiv nach Möglichkeiten, wie wir unsere Stiftungsgelder einsetzen können, um die Wende in Richtung eines Energiesystems mit geringem CO2-Ausstoß innerhalb eines langfristigen und nachhaltigen Finanzsystems zu unterstĂŒtzen.“

„Eines der grĂ¶ĂŸten Hindernisse, die wir ĂŒberwinden mĂŒssen, ist der Mangel an ausgereiften Produkten und an einer damit verbundenen finanziellen Infrastruktur, die es uns erlauben wĂŒrden, Investitionen in diesem Sinne zu tĂ€tigen. Wir möchten mit anderen Stiftungen und langfristigen Investoren sowie mit Finanzunternehmen zusammenarbeiten, um die Entwicklung dieses aufstrebenden Marktes anzutreiben.“

Polden-Puckham Charitable Foundation

Bevis Gillett, stellvertretender Stiftungsvorstand: „Die Bedeutung der ErklĂ€rung der UmweltpreistrĂ€ger kann nicht ĂŒberschĂ€tzt werden. Bei der Polden-Puckham Charitable Foundation haben wir den Bedarf erkannt, unsere Mission, unsere Investitionen und Stiftungsgelder so auszurichten, dass wir das weltweite Zwei-Grad-Ziel unterstĂŒtzen. Welchen anderen Weg sollten wir als Stiftung auch einschlagen? Welche Alternative haben Stiftungen im Allgemeinen, wenn wir die Klimakrise angehen wollen, ehe es zu spĂ€t ist? Jede Stiftung, die sinnvoll handeln möchte, muss sich diese Botschaft nun zu Herzen nehmen und mit gutem Beispiel voranschreiten.

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ÖKO-TEST SPEZIAL - Umwelt und Energie
Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL – Umwelt & Energie ist ab dem 5.. erhĂ€ltlich.
 
ÖKO-TEST SPEZIAL - Umwelt und Energie
Richtig dĂ€mmen, statt Geld verheizen: Der Sinn der WĂ€rmedĂ€mmung von HĂ€usern wird immer wieder bezweifelt. Dabei wĂ€re mit ein wenig gesundem Menschenverstand die Debatte schnell beendet. WĂ€rmedĂ€mmung ist schon deshalb nötig, weil ohne deutliche Fortschritte bei der Sanierung alter HĂ€user die Energiewende scheitern wird. Denn der Heizenergieverbrauch der Privathaushalte ist viel höher als ihr Stromverbrauch. Das neue ÖKO-TEST SPEZIAL – Umwelt & Energie widmet sich den Themen Energie, DĂ€mmen und Heizen. Lesen Sie, wie man mit einfachen Mitteln die persönliche Energiewende schafft und dabei noch Kosten spart.

Aus dem Inhalt
‱ TEST Öko-Stromtarife: Mit Öko-Stromtarifen wirbt heute fast jedes Stadtwerk. Doch wie grĂŒn
der Strom wirklich ist, kann der Kunde kaum erkennen. Stecken etwa Atomunternehmen als
Eigner dahinter oder verkauft der Anbieter auch Normalstrom? ÖKO-TEST hat die HintergrĂŒnde genau untersucht.

‱ Energieautarkie: Die Ukraine-Krise befeuert den Wunsch nach UnabhĂ€ngigkeit vom russischen Gas. Doch den Löwenanteil der Energie bekommt Deutschland aus dem Ausland. Ist mit
dem Ausbau der erneuerbaren Energien der Ausstieg möglich? ÖKO-TEST erlĂ€utert, wie die Chancen stehen.

‱ Photovoltaikanlage planen: Akzeptable Renditen wird es bei Photovoltaikanlagen an sonnen-reichen Standorten weiter geben. Doch in schlechten Lagen oder bei QualitĂ€tsmĂ€ngeln sind auch Verluste möglich. Umso mehr kommt es auf gute Standards bei Technik und Montage an.

‱ DĂ€mmung von Altbauten: Die neue Energieeinsparverordnung schreibt fĂŒr Altbauten die DĂ€mmung der obersten Geschossdecke vor. ÖKO-TEST erklĂ€rt, wer betroffen ist, und gibt detaillierte Informationen zu Materialien und AusfĂŒhrung.

‱ Sanieren: Etwa ein Viertel aller HĂ€user in Deutschland verbraucht mehr Energie fĂŒrs Heizen und Warmwasser als nötig. Dabei kommt den vielen Millionen Altbauten eine zentrale Rolle zu. Hier stellt sich die Frage: Abreißen oder sanieren? Ein Haus in Bochum zeigt, wie eine effiziente und umweltfreundliche Sanierung funktionieren kann.
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HelferHerzen-Jury vergibt dm-Preis fĂŒr besondere ehrenamtliche Engagements
Bekanntgabe der 13 PreistrĂ€ger beim BĂŒrgerfest des BundesprĂ€sidenten

Karlsruhe/Berlin, 5. September 2014. Eine prominent besetzte Jury wĂ€hlte heute Vormittag in Berlin die 13 nationalen PreistrĂ€ger der Initiative „HelferHerzen – Der dm-Preis fĂŒr Engagement“. „Wir haben fĂŒr jedes Bundesland einen PreistrĂ€ger ausgewĂ€hlt und die Stadtstaaten beim jeweiligen angrenzenden FlĂ€chenland mit berĂŒcksichtigt“, erklĂ€rte Erich Harsch, Vorsitzender der GeschĂ€ftsfĂŒhrung von dm. Die Wahl fand anlĂ€sslich des BĂŒrgerfestes des BundesprĂ€sidenten statt, bei dem die Initiative am 5. und 6. September zu Gast ist.

„‚HelferHerzen‘ wĂŒrdigt das Ehrenamt in ganz besonderem Maße und steigert das Bewusstsein bei den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern fĂŒr diese gesellschaftlich wertvollen Leistungen“, erlĂ€uterte Jurymitglied Dr. Eckart von Hirschhausen. Gemeinsam mit Heinz Hilgers, PrĂ€sident des Deutschen Kinderschutzbundes e. V. (DKSB), Schauspieler Hannes Jaenicke, Ex-Fußballnationalspielerin Steffi Jones, Dr. Verena Metze-Mangold, VizeprĂ€sidentin der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) e.V., Christian Unselt vom Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU), Ute Walker vom ParitĂ€tischen Wohlfahrtsverband e. V. und Erich Harsch wĂ€hlte Dr. Eckart von Hirschhausen aus 1.141 regionalen PreistrĂ€gern je ein besonders beachtenswertes Engagement pro Bundesland.

Die Bekanntgabe der 13 besonderen ehrenamtlichen Initiativen erfolgte beim BĂŒrgerfest des BundesprĂ€sidenten, das BundesprĂ€sident Joachim Gauck dem Ehrenamt in Deutschland widmet und zu dem er am 5. September mehr als 4.000 ehrenamtlich tĂ€tige BĂŒrgerinnen und BĂŒrger eingeladen hat. „dm ist einer der UnterstĂŒtzer des BĂŒrgerfestes des BundesprĂ€sidenten. Mit unserer Bekanntgabe der Gewinner des ‚dm-Preises fĂŒr Engagement‘ wollen wir unterstreichen, wie wichtig der Tag und das Fest fĂŒr das Ehrenamt in Deutschland sind. Wie der Mittelstand ein entscheidender Erfolgsfaktor fĂŒr die Wirtschaft ist, so ist das Ehrenamt ein Erfolgsfaktor fĂŒr eine funktionierende Gesellschaft“, sagte Erich Harsch bei der Vorstellung der PreistrĂ€ger.

BundesprĂ€sident Joachim Gauck lĂ€dt am 5. und 6. September zum dritten Mal ins Schloss Bellevue ein. Am zweiten Festtag, dem 6. September, sind alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger im Schloss Bellevue willkommen. Teil des BĂŒrgerfestes ist der „Ort der Begegnung“, den die Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung koordiniert, Eckart von Hirschhausen moderiert und den dm-drogerie markt unterstĂŒtzt. Die Initiative „HelferHerzen“ der vier Partner NABU, DKSB, DUK und dm ist mit einem Pavillon beim Fest vertreten, in dem alle 1.141 regionalen PreistrĂ€ger bekannt gegeben werden. Die benachbarten Pavillons sind die des Landes Baden-WĂŒrttemberg, des Firmensitzes von dm, und von „Humor Hilft Heilen“, der von Eckart von Hirschhausen gegrĂŒndeten Stiftung.

Über „HelferHerzen – Der dm-Preis fĂŒr Engagement“

Um ein Zeichen fĂŒr die Anerkennung des Ehrenamtes in Deutschland zu setzen, haben die Kooperationspartner Naturschutzbund Deutschland e. V., Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e. V., Deutsche UNESCO-Kommission e. V. und dm-drogerie markt die Initiative „HelferHerzen – Der dm-Preis fĂŒr Engagement“ ins Leben gerufen. Dem Aufruf, ehrenamtliche Engagements vorzuschlagen, sind in diesem Jahr 9.175 Menschen und Organisationen gefolgt. Von 148 lokalen Jurys wurden 1.141 engagierte Menschen und Organisationen, die sich fĂŒr das Gemeinwohl einsetzen, mit einer eigens gestalteten „HelferHerzen“-Skulptur sowie jeweils 1.000 Euro gewĂŒrdigt. dm-drogerie markt stellt mit „HelferHerzen“ insgesamt rund 1,2 Millionen Euro fĂŒr ehrenamtlich aktive BĂŒrger zur VerfĂŒgung.

Über den Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU)

Der NABU setzt sich seit 114 Jahren fĂŒr Mensch und Natur ein. Mehr als 520.000 Mitglieder und Förderer sind die Basis dafĂŒr, dass der NABU sich wirkungsvoll fĂŒr den Natur- und Umweltschutz in Deutschland einsetzen kann. HerzstĂŒck des NABU sind seine rund 37.000 Aktiven in bundesweit rund 2.000 Gruppen. Sie sorgen unter großem persönlichen Einsatz ehrenamtlich fĂŒr den Schutz von Tieren und Pflanzen und geben dem NABU vor Ort ein Gesicht.

Über den Deutschen Kinderschutzbund Bundesverband e. V. (DKSB)

Im Deutschen Kinderschutzbund Bundesverband e. V. (DKSB) sind ĂŒber 50.000 Einzelmitglieder in ca. 430 OrtsverbĂ€nden aktiv. Sie machen ihn zum grĂ¶ĂŸten Kinderschutzverband Deutschlands. Gemeinsam mit ĂŒber 10.000 Ehrenamtlichen und rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern setzen sie sich fĂŒr Kinder und gegen MissstĂ€nde ein, drĂ€ngen Politik und Verwaltung zum Handeln und packen selber an. Der DKSB will Kinder stark machen, ihre FĂ€higkeiten fördern, sie ernst nehmen und ihre Stimme hören. Daher tritt der DKSB mit den Schwerpunktthemen Kinderrechte, Kinder in Armut und Gewalt gegen Kinder fĂŒr die Kinder in unserem Land ein.

Über die Deutsche UNESCO-Kommission e. V. (DUK)

Die Deutsche UNESCO-Kommission ist Deutschlands Mittlerorganisation fĂŒr multilaterale Politik in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Als Teil der auswĂ€rtigen Kultur- und Bildungspolitik trĂ€gt sie zur VerstĂ€ndigung zwischen den Kulturen und zur vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und seinen Partnern bei. Ihre Aufgabe ist es, die Bundesregierung, den Bundestag und die ĂŒbrigen zustĂ€ndigen Stellen in allen Fragen zu beraten, die sich aus der Mitgliedschaft der Bundesrepublik Deutschland in der UNESCO ergeben.

Über dm-drogerie markt

Bei dm-drogerie markt arbeiten europaweit rund 50.000 Menschen in mehr als 2.970 MĂ€rkten. Im laufenden GeschĂ€ftsjahr 2013/2014 plant dm in Deutschland mehr als 170 Neueröffnungen und die Arbeitsgemeinschaft ist auf mehr als 34.300 Mitarbeiter angewachsen. Ersten SchĂ€tzungen zufolge erwartet dm einen Jahresumsatz von sechs Milliarden Euro in Deutschland, konzernweit in den zwölf europĂ€ischen LĂ€ndern acht Milliarden Euro. FĂŒr seine nachhaltigen sozialen Engagements erhielt das Unternehmen den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2011 und den Deutschen Kulturförderpreis 2012. Beim jĂ€hrlichen „Kundenmonitor“, der grĂ¶ĂŸten reprĂ€sentativen Verbraucherbefragung, liegt dm seit Jahren an der Spitze der Handelsunternehmen. Das Ergebnis der jĂŒngsten Studie zeigt dm-drogerie markt als klare Nummer eins. In den fĂŒnf Kategorien Wettbewerbsvorteile, Wiederwahlabsicht, Globalzufriedenheit, Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis und Weiterempfehlung erzielt dm jeweils die beste Note und hebt sich von anderen Drogerieunternehmen deutlich ab.
 
 

NABU-Zahl des Monats
MöwenkĂŒken neben einer Plastikflasche auf Trischen / Foto: NABU / J. Baer
 
NABU-Zahl des Monats
200 MĂŒllteile auf 100 Metern Strand – Zu viel Plastik landet in der Umwelt

NABU ruft am 20. September zum bundesweiten KĂŒstenputz auf

Berlin – 200 Teile MĂŒll auf 100 Metern Strand finden sich durchschnittlich auf der Ostseeinsel RĂŒgen, auf Fehmarn sind es etwa 90 Teile. Auf beiden Inseln dominiert Plastik als das am hĂ€ufigsten gefundene Material, darunter vor allem Verpackungsmaterial aus Kunststoff sowie VerschlĂŒsse von Plastikflaschen. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des so genannten SpĂŒlsaummonitorings. Dabei untersuchen NABU-Aktive viermal im Jahr Strandabschnitte von 100 Metern LĂ€nge. Sie befreien diese von allem, mit bloßem Auge erkennbaren MĂŒll. Die FundstĂŒcke werden sortiert und katalogisiert. Beim Sammeln und Erfassen der AbfĂ€lle mĂŒssen strenge Standards der regionalen MeeresschutzĂŒbereinkommen eingehalten werden. Nur so lassen sich verlĂ€ssliche Daten erheben, die zu politischen Entscheidungen, prĂ€ventiven Maßnahmen und gesellschaftlichen VerĂ€nderungen fĂŒhren können.

Weniger aufwĂ€ndig als das systematische Strandmonitoring sind Strandreinigungsaktionen, die NABU-Gruppen ebenfalls durchfĂŒhren und wo viele Freiwillige willkommen sind. NĂ€chster Termin: Am 20. September ist der International Cleanup Day (ICC). Der NABU ruft zum bundesweiten KĂŒstenputz auf.
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Wo BĂ€r und Affe sich gute Nacht sagen
MondscheinfĂŒhrung auf dem Mundenhof am Dienstag, 9. September, ab 19.30 Uhr

Ein Besuch auf dem Mundenhof lohnt sich immer, im Moment
aber besonders: Ein kleiner Uhu, ein Gibbonbaby und seit gestern
auch ein neugeborenes JavanerÀffchen gibt es derzeit zu
bestaunen. Drei GrĂŒnde mehr, die MondscheinfĂŒhrung zu
besuchen, zu der der Mundenhof am Dienstag, 9. September,
zum zweiten Mal in diesem Jahr einlÀdt. Los geht es um 19.30
Uhr am Steinaffen. Die Besucherinnen und Besucher erleben mit
Tierpflegerin Jutta Demps die Tiere des Mundenhofs im
Mondlicht. Nachdem sie dem BÀren in seiner Höhle eine gute
Nacht gewĂŒnscht haben, können sie verschiedene Tiere dabei
beobachten, wie sie sich auf die Nacht vorbereiten.

ErdmÀnnchen, Affe, Kamel und Rind werden langsam ruhiger und
suchen sich ein Nachtlager, der Uhu und sein Nachwuchs
kommen dagegen in Form, ihr Jagdfieber erwacht.
Die spannende MondscheinfĂŒhrung dauert rund zwei Stunden
und endet beim Parkplatz. Die Teilnahme kostet fĂŒr Erwachsene 5
Euro, fĂŒr Kinder ist sie frei.
 
 

25 Jahre Marias An- und Verkauf in Freiburg
Zum JubilÀum werden ab 1.September zusÀtzlich Crepes und Waffeln verkauft
 
25 Jahre Marias An- und Verkauf in Freiburg
Stillstand gibt es bei Maria Reinhardt seit 25 Jahren nicht. Deshalb ist
sie mit ihrem An- und Verkauf in Freiburg eine der wenigen Konstanten in
diesem GeschÀftsbereich. Bei Marias An- und Verkauf gibt es nicht nur die
Möglichkeit zum Einkauf, sondern ebenso zum Tausch ist man eingeladen bei
einem Besuch in der Gehrenstraße 2 im Stadtteil Haslach am Dorfbrunnen.
Dort hat es auf rund 90 Quadratmetern GeschÀftsflÀche derzeit eine breite
Auswahl an nostalgischen Dingen, aber auch technische GerÀte samt Roller
oder Fahrrad laden zum Kauf an.

Zum JublÀum des 25-jÀhrigen Bestehens gönnt sich Maria Reinhardt nun ab
1.September 2014 einen neuen Weg mit dem zusÀtzlichen Verkauf von
schmackhaften Crepes und Waffeln in verschiedenen Varationen zu
nostalgischen Preisen. "In der ganzen Umgebung gibt es keine Anbieter,
deshalb wollen wir hier fĂŒr die Bewohner in den Stadtteilen und der ganzen
Stadt ein neues kulinarisches Angebot machen", erklÀrt Maria Reinhardt
ihre Entscheidung fĂŒr die GeschĂ€ftserweiterung. Dazu zĂ€hlen dann ab
1.September 2014 ebenso neue Öffnungszeiten von Montag bis Samstag von 13
Uhr bis 21 Uhr.

Aber bei Maria Reinhardt gibt es nicht nur nach 25 Jahren immer wieder
neue Ideen mit ihrem An- und Verkauf, weshalb man schon jetzt darauf
gespannt sein kann wie sie die kulinarischen Köstlichkeiten erweitern
wird.

Zu erreichen ist Marias An- und Verkauf ebenso mobil ĂŒber 0172-1901277
oder natĂŒrlich im Internet bei www.marias-an-und-verkauf.de.
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Nachgedacht, mitgemacht - Schulstart mit Recyclingpapier
 
Nachgedacht, mitgemacht - Schulstart mit Recyclingpapier
ASF wirbt fĂŒr umweltfreundliches Papier und bietet auch Beratung in den Klassen an

Die langen Sommerferien neigen sich dem Ende zu und die Schulen öffnen in einigen Tagen wieder ihre TĂŒren. Und mit dem Schulstart werden sich viele SchĂŒlerinnen und SchĂŒler stapelweise mit Schulmaterial eindecken. Zwar verwenden die meisten Schulen seit vielen Jahren Recyclingpapier, auch im Unterricht setzen Lehrerinnen und Lehrer ausschließlich dieses umweltfreundliche Papier als ArbeitsblĂ€tter ein. Aber bei den Schulheften hapert es noch. Der Anteil von Recyclingprodukten an bundesweit rund 200 Millionen Schulheften macht nur fĂŒnf bis zehn Prozent aus. Entsprechend groß ist der Beitrag, den Eltern und SchĂŒler mit ihrer Entscheidung fĂŒr Recyclingpapier fĂŒr den Schutz von Klima und Ressourcen leisten können.

Doch oft sind Schulhefte aus Recyclingpapier in den GeschĂ€ften kaum zu finden. Viele HĂ€ndler begrĂŒnden ihre Entscheidung damit, dass Hefte aus Recyclingpapier vom Kunden nicht angenommen werden wĂŒrden. „Das muss nicht so bleiben“, erklĂ€rt UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik, und weist auf einen neuen Aufkleber hin, den die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (ASF) entwickelt hat. Er ist fĂŒr die Schaufenster der Schreibwarenanbieter vorgesehen und wirbt mit dem Motto „Nachgedacht – mitgemacht!„ fĂŒr das Angebot von Recyclingschulheften mit dem Blauen Engel. ErgĂ€nzend dazu gibt es eine Übersicht unter www.abfallwirtschaft-freiburg.de , Stichwort „Einkaufshilfe“, in der GeschĂ€fte, die Schulmaterial in RecyclingpapierqualitĂ€t anbieten, aufgelistet sind.

LĂ€ngst gibt es in Schulen beste Erfahrungen mit Schulheften aus Recyclingpapier, deren gute QualitĂ€ten ĂŒberzeugen. Die Zeiten des grauen Öko-Papiers sind lange vorbei: Heute gibt es verschiedene Farbnuancen und das hellste Recyclingpapier ist von Frischfaserpapier nicht mehr zu unterscheiden.

Die ASF bietet auch eine Abfallberatung in den Schulen an, geht in einzelne Klassen und lĂ€sst die Kinder unter anderem eigenes handgeschöpftes Recyclingpapier herstellen. Dabei macht Susanna Gill von der ASF hĂ€ufig die Erfahrung, dass die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sehr wohl nachvollziehen können, warum Recyclingpapier Vorteile fĂŒr die Umwelt bringt: „Den Kindern wird schnell klar, wieso die Energie und die Wasserersparnis so eindrucksvoll ist: bei der Verwendung von Altpapier als Rohstoff spart man sich den ressourcenintensiven Weg vom Produkt Holz hin zu Zellstoff“.

FĂŒr die Umwelt punktet das Papier sowieso, denn es besteht zu 100 Prozent aus Altpapier. SchĂŒlerinnen und SchĂŒler können mit Recyclingpapier das Klima schĂŒtzen, WĂ€lder schonen und dadurch LebensrĂ€ume und Artenvielfalt erhalten. Eine gute Orientierung beim Kauf bietet das Umweltzeichen „Blauer Engel“, das auf jedem Artikel prangt.

Die Kriterien des „Blauen Engel“ verbieten den Einsatz von Chlor und Bleichmitteln, weitere Chemikalien und deren Einsatz bei der Herstellung sind stark eingeschrĂ€nkt. Die Umweltvorteile sind enorm, weshalb auch die Stadtverwaltung Freiburg bereits seit langem auf Recyclingpapier setzt und ausschließlich gute Erfahrungen damit gemacht hat.

Haben Sie Interesse an einer Beratung in Ihrer Schule? Dann wenden Sie sich bitte an die ASF, Susanna Gill, Telefon: 76707-74 oder per E-Mail unter gill@abfallwirtschaft-freiburg-de.
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