oekoplus - Freiburg
Samstag, 21. Oktober 2017
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Verschiedenes

 
Jodtabletten-Verteilung: Ist die Schweiz eine Insel?
Alle 10 Jahre werden im Umkreis der Schweizer Kernkraftwerke vorsorglich Kaliumiodidtabletten (Jodtabletten) an die Bevölkerung verteilt.
Neu hat jetzt der Schweizer Bundesrat den Radius fĂŒr die innerschweizer Verteilung von 20 auf 50 Kilometer ausgeweitet. Die GeschĂ€ftsstelle
fĂŒr Versorgung mit Jodtabletten hat heute ĂŒber die geplante Verteilung von jeweils zwölf Jodtabletten an 4.6 Millionen Menschen informiert.

FĂŒr den Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland stellt sich die Frage ob die Schweiz eine Insel ist, deren nĂ€chste Nachbarn mehr als 50 Kilometer
entfernt wohnen...

Wer nach Fukushima immer noch gefÀhrliche grenznahe Anlagen (wie Leibstadt und das Àlteste AKW der Welt in Beznau) betreibt und mit dem Risiko
der Menschen satte Gewinne einfÀhrt, der sollte auch an die europÀischen Nachbarn denken.

Jodtabletten sind da aber nur eine Scheinlösung. Der BUND schließt sich der Forderung der schweizerischen UmweltschĂŒtzer an die heute schreiben:
"Nur die Abschaltung aller AKW bietet einen wirksamen Schutz gegen AtomunfÀlle".
Mehr
 

 
NABU-UmweltvertrĂ€glichkeitsprĂŒfung der deutschen Jagdgesetze
Das deutsche Jagdrecht ist heillos veraltet und gehört ins Museum

AnlĂ€sslich der aktuellen Debatten um die Novellierung der Landesjagdgesetze in Baden-WĂŒrttemberg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen hat der NABU die Jagdgesetze im Bund und in allen 16 BundeslĂ€ndern einer naturschutzfachlichen Bewertung unterzogen. Zu den NABU-Kriterien fĂŒr eine naturvertrĂ€gliche Jagd zĂ€hlen die Anzahl der jagdbaren Arten, Jagdruhezeiten und die JagdausĂŒbung.

Das Ergebnis ist ernĂŒchternd: „Die derzeitigen jagdgesetzlichen Regelungen des Bundes und der LĂ€nder erfĂŒllen mit Ausnahme von Berlin und Rheinland-Pfalz noch nicht einmal zehn Prozent der NABU-Forderungen hinsichtlich einer ökologischen Ausrichtung der Jagd. Anforderungen des Natur-, Arten- und Tierschutzes sowie gesellschaftliche und ethische Anliegen werden bisher kaum berĂŒcksichtigt“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke. „Das deutsche Jagdrecht ist verstaubt und veraltet: Der lodengrĂŒne Geist des letzten Jahrhunderts haucht einem aus den meisten Jagdgesetzen entgegen.“ Der NABU fordert Bundesregierung und Landesregierungen auf, die alten Jagdgesetze ins Museum zu tragen und moderne Jagdgesetze mit NaturschĂŒtzern, TierschĂŒtzern und JĂ€gern zu entwickeln.

Derzeit unterliegen in fast allen BundeslĂ€ndern gut 150 Tierarten dem Jagdrecht. Davon ist fast jede dritte Art nach dem Naturschutzgesetz streng geschĂŒtzt. Die Jagd findet das ganze Jahr ĂŒber statt, denn vor allem Wildschweine und FĂŒchse, aber auch WaschbĂ€ren und Wildkaninchen, haben in einigen BundeslĂ€ndern das ganze Jahr ĂŒber Jagdzeit.

Immerhin werden aus NABU-Sicht durch die Reformen die Jagdgesetze in einigen BundeslĂ€ndern verbessert. „Die aktuellen GesetzentwĂŒrfe aus Baden-WĂŒrttemberg und Nordrhein-Westfalen weisen in die Zukunft, auch wenn leider nicht alle Forderungen des NABU berĂŒcksichtigt werden“, so Tschimpke.

In Baden-WĂŒrttemberg und Nordrhein-Westfalen werden kĂŒnftig deutlich weniger Arten dem Jagdrecht unterliegen, der Tierschutz wird stĂ€rker berĂŒcksichtigt, die Baujagd nur noch eingeschrĂ€nkt möglich und Totschlagfallen nicht mehr zulĂ€ssig sein. Zum Schutz der Umwelt, der Wildtiere und des Menschen soll zumindest der Einsatz von bleifreier BĂŒchsenmunition in Baden-WĂŒrttemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und in Schleswig-Holstein verpflichtend werden. In allen anderen BundeslĂ€ndern darf jedoch nach wie vor mit bleihaltiger BĂŒchsenmunition geschossen werden.


„Wollen die JĂ€ger gesellschaftsfĂ€hig bleiben, mĂŒssen sie sich den gesellschaftlichen und ökologischen Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte öffnen“, sagte NABU-Jagdexperte Stefan Adler. Angesichts explodierender WildschweinbestĂ€nde und des RĂŒckgangs von Arten wie Feldhase und Rebhuhn sei eine Brauchtumspflege und das Beharren der JagdverbĂ€nde auf althergebrachte Methoden nicht hilfreich. „JĂ€ger und NaturschĂŒtzer mĂŒssen gemeinsam anpacken, um den Schwund der Arten und ihrer LebensrĂ€ume aufzuhalten: durch eine naturfördernde Landwirtschaft, einen verbesserten Lebensraumverbund und ein wirksameres Schutzgebietssystem“, so Adler.
Mehr
 

NABU-Zahl des Monats
Entlassung 12.000 junger Störe in die Oder, Oktober 2014 / Foto: NABU
 
NABU-Zahl des Monats
12.000 junge Störe in die Oder entlassen

RĂŒckkehr ins Laichgebiet frĂŒhestens 2020

AngermĂŒnde/Berlin – Mehr als 12.000 junge Störe wurden vom NABU Ende September in die Oder entlassen. Ziel ist die Wiederansiedlung des Baltischen Störs im Einzugsgebiet der Ostsee. Drei Monate lang war das historische Bruthaus der Teichwirtschaft Blumberger MĂŒhle im brandenburgischen AngermĂŒnde das Zuhause fĂŒr Tausende junger Störe. So lange dauert die Aufzucht von der nur wenige Millimeter großen Larve bis zur BesatzgrĂ¶ĂŸe von etwa zehn Zentimetern KörperlĂ€nge.

Die Tiere wachsen in den kommenden acht bis zehn Jahren heran, wĂ€hrend sie ihren Weg in die Ostsee finden. Mit den ersten RĂŒckkehrern ist frĂŒhestens 2020 zu rechnen. Im kommenden Jahr sollen mindestens 20.000 weitere Jungstöre in die Oder entlassen werden.

Ende der 1960er Jahre wurde der letzte Baltische Stör oder auch Atlantische Stör (Acipenser oxyrinchus) genannt in der Oder gefangen. Fischerei, GewĂ€sserverschmutzung und die Verbauung der FlĂŒsse haben die einst reichen BestĂ€nde ausgelöscht. In den vergangenen acht Jahren haben Fischereibiologen und NaturschĂŒtzer bereits 750.000 Störe in die ZuflĂŒsse der Ostsee entlassen, um den wohl ursprĂŒnglichsten aller Knochenfische zurĂŒckzuholen.
Mehr
 

 
NABU: Stopp des Artensterbens noch weit entfernt - Regierungen mĂŒssen zulegen
Fortschritte beim Meeresschutz

Die UN-Konferenz zur Biologischen Vielfalt in SĂŒdkorea ist in ihre entscheidende Phase eingetreten. WĂ€hrend die Verhandler der Teilnehmerstaaten weiterhin zĂ€h um die kĂŒnftige Naturschutzfinanzierung ringen, haben die angereisten Spitzenpolitiker bereits ihre GrundsatzerklĂ€rung, die „Gangwon-Declaration" verabschiedet.

NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke begrĂŒĂŸte vor Ort in Pyeongchang, dass sich die Staaten damit nun offiziell eingestehen, dass sie ihre selbstgesteckten Naturschutzziele fĂŒr 2020, das globale Artensterben zu stoppen, im gegenwĂ€rtigen Tempo nicht erreichen werden. „Es ist gut, dass sich die Regierungen dafĂŒr entschieden haben Klartext zu reden und der SchönfĂ€rberei widerstanden haben."

Der NABU-PrĂ€sident schließt sich zudem dem in der ErklĂ€rung enthaltenen eindringlichen Appell der Regierungsvertreter an, den Erhalt der biologischen Vielfalt als untrennbaren Bestandteil von ArmutsbekĂ€mpfung, Klimaschutz und Friedenssicherung zu betrachten: „Keine der großen Menschheitsprobleme können heute mehr gegen die Natur gelöst werden, sondern nur mit ihr: das ist die wichtige Botschaft aus Pyeongchang.“ Die Gangwon-ErklĂ€rung verlangt, dass dies bei den im kommenden Jahr von den Staatschefs verhandelten globalen Zielen zur nachhaltigen Entwicklung berĂŒcksichtigt wird.

Am spĂ€ten Donnerstagabend Ortszeit einigten sich die Regierungsvertreter auch auf wichtige BeschlĂŒsse zum Schutz der Meere. Über 150 Gebiete wurden nach schwierigen Verhandlungen offiziell als besonders wichtig fĂŒr Ökologie und Artenvielfalt eingestuft. Der NABU hofft nun, dass diese nun schnell von den beteiligten Staaten und, wenn es sich um die Hohe See handelt, von den Vereinten Nationen unter Schutz gestellt werden. EnttĂ€uschend sei jedoch, dass der Prozess ausgerechnet in Europa sehr langsam voran geht - so fehlt der Nordostatlantik in der Aufstellung.

SpĂ€testens am Freitag mĂŒssen sich die Regierungen auch bei den Finanzierungsfragen einigen, und dabei steht der Erfolg der ganzen Konferenz auf dem Spiel.

„Aktuell fordern die EntwicklungslĂ€nder weiterhin eine deutliche Aufstockung der Hilfen aus den Industriestaaten, und drohen mit einer AufkĂŒndigung ihrer Naturschutzversprechen“, so NABU-Experte Konstantin Kreiser, der die Verhandlungen vor Ort beobachtet. Er fĂŒrchtet jedoch, dass die LĂ€nder zu hoch pokern und damit den Erfolg der Konferenz gefĂ€hrden. Die Verhandler der EU und anderer GeberlĂ€nder scheinen keine weiteren ZugestĂ€ndnisse machen zu können - zu strikt sind die Anweisungen der Finanzminister zu Hause.
Mehr
 

Gemeinsame Pressemitteilung vom NABU und niederlÀndischen NaturschutzverbÀnden
Kein Salz bitte ! / Foto: NABU, Ester Kuppen
 
Gemeinsame Pressemitteilung vom NABU und niederlÀndischen NaturschutzverbÀnden
Salzige Geburtstagstorte fĂŒr K +S: VerbĂ€nde kritisieren Bergbau unter Weltnaturerbe

Nach 125 Jahren Firmengeschichte darf K+S nicht mit Salzbergbau unter dem Wattenmeer beginnen

Berlin, Harlingen, Hannover, 9. Oktober 2014 - Heute feiert das DAX-Unternehmen K+S sein 125-jĂ€hriges Bestehen (3. Oktober) mit einem Forum in Berlin. Das K+S ‚Zukunftsforum zur WelternĂ€hrung‘ heute in Berlin hat jedoch einen bitteren Beigeschmack, denn K+S verursacht an verschiedenen Orten große Umweltprobleme. NiederlĂ€ndische NaturschutzverbĂ€nde und der NABU kritisieren, dass zu diesen nun PlĂ€ne zur Salzgewinnung durch ein Tochterunternehmen unter dem niederlĂ€ndischen Wattenmeer dazu kommen. Das niederlĂ€ndische Wattenmeer ist ebenso wie das Wattenmeer in Deutschland geschĂŒtzt und wurde von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt. Die niederlĂ€ndischen NaturschutzverbĂ€nde und der NABU ĂŒberreichten K+S anlĂ€sslich ihres FirmenjubilĂ€ums eine salzige Geburtstagstorte ‚Kein Salz bitte‘und verknĂŒpften das Geschenk mit einem Appell:

Die niederlĂ€ndischen NaturschutzverbĂ€nde Vogelbescherming Nederland, Natuurmonumenten und Waddenvereniging und die belgische Vogelschutzvereinigung Vogelbescherming Vlaanderen, unterstĂŒtzt in Deutschland vom NABU Niedersachsen und NABU-Bundesverband, fordern K+S anlĂ€sslich ihres FirmenjubilĂ€ums auf, der Natur ein Geschenk zu machen und auf den Salzabbau unter dem Weltnaturerbe Wattenmeer zu verzichten.

Das niederlĂ€ndische Salzwerk Frisia Zout BV aus Harlingen ist seit einigen Jahren ein Tochterunternehmen von K+S. Durch die Salzgewinnung unter Land sorgt dieses Unternehmen schon seit Jahren fĂŒr Unruhe in seiner Umgebung, weil sich hierdurch das ohnehin tiefgelegene Land weiter senkt. So gibt es Beschwerden ĂŒber Risse in HĂ€usern. Aus Sicht dieser Firma soll deshalb nun das Salz durch Bergbau unter dem Wattenmeer gewonnen werden. Sie ignoriert dabei, dass das Wattenmeer geschĂŒtzt ist und es in dem fraglichen Gebiet um eines der bedeutendsten WattflĂ€chen der Niederlande handelt. Viele KĂŒstenvögel, die heute dort Nahrung suchen, wĂŒrden auf der Strecke bleiben, wenn sich dieses Wattgebiet absenken sollte. Das NiederlĂ€ndische Wirtschaftsministerium hielt es aber nicht fĂŒr notwendig zu untersuchen, ob die Gefahr einer Absenkung besteht und somit erhielt Frisia eine Genehmigung.

Die Planung ist nach Auffassung der niederlĂ€ndischen NaturschutzverbĂ€nde und des NABU auch deshalb unverstĂ€ndlich, weil nur knapp hinter der niederlĂ€ndischen Grenze Salz als AbwĂ€sser in die Ems geleitet werden, und weil Salzstöcke in sehr großem Maße vorhanden sind. Der Abbau könnte somit an Standorten stattfinden, die weitaus weniger empfindlich sind als das geschĂŒtzte Wattenmeer.

Die NaturschutzverbÀnde fordern K+S deshalb auf, zum 125-jÀhrigen Geburtstag auch der Natur ein Geschenk zu machen und auf jeden Bergbau unter dem Weltnaturerbe Wattenmeer zu verzichten.
Mehr
 

 
Thomas Littek ein weiteres Mal zum Naturschutzbeauftragten gewÀhlt
Thomas Littek wurde heute vom Gemeinderat fĂŒr weitere fĂŒnf Jahre zum Naturschutzbeauftragten gewĂ€hlt.

Er ist einer der drei ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten der Stadt Freiburg. Die Naturschutzbeauftragten beraten und unterstĂŒtzen die untere Naturschutzbehörde der Stadt Freiburg, besonders bei der Beurteilung von Vorhaben und Planungen, die mit Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden sind, bei Stellungnahmen zu Landschafts- und GrĂŒnordnungsplĂ€nen sowie zu Umweltberichten.

Nicht nur an die Fachkompetenz der Naturschutzbeauftragten werden hohe Anforderungen gestellt. Es wird von ihnen auch ein hohes Maß an KonfliktfĂ€higkeit erwartet, da sie zusammen mit der Naturschutzbehörde regelmĂ€ĂŸig Interessenskonflikten ausgesetzt sind.

Der promovierte Forstwirt ist nicht nur als Berater der unteren Naturschutzbehörde sehr gefragt, sondern bringt sich auch in den Naturschutzbeirat der Stadt ein und vertritt die Sichtweise des Naturschutzes als sachkundiger Einwohner im Umweltausschuss und im Bauausschuss. Auch die BĂŒrgerschaft befragt ihn hĂ€ufig zu naturschutzfachlichen Fragen.

In seiner bisherigen Amtszeit wirkte er bei so wichtigen Verfahren und Vorhaben wie dem Gesamtnachnutzungskonzept der Deponie Eichelbuck, der Planung des 3. und 4. Gleises der Deutschen Bahn sowie verschiedenen Naturdenkmalausweisungen mit. Die fachliche Kompetenz von Thomas Littek wird kĂŒnftig neben dem Ausbau der Windkraft, an die hohe Standards beim Vollzug des Artenschutzrechts gesetzt sind, auch bei der Ausarbeitung von ManagementplĂ€nen fĂŒr die Freiburger Natura-2000-Gebiete als Bestandteile des europĂ€ischen Schutzgebietssystems gefragt sein.

Thomas Littek ist 1955 in Gelsenkirchen-Buer in Nordrhein-Westfalen geboren, verbrachte seine Schulzeit ĂŒberwiegend in Freiburg, studierte Forstwissenschaften an der Albert-Ludwigs-UniversitĂ€t Freiburg, arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-WĂŒrttemberg, am Waldbau-Institut der UniversitĂ€t Freiburg sowie als Berater zwischen wissenschaftlichen Instituten und Forstbehörden. Durch diese TĂ€tigkeiten verfĂŒgt er ĂŒber ein umfangreiches Fachwissen, das im Naturschutz von großer Bedeutung ist. ZusĂ€tzlich engagiert er sich in zahlreichen Vereinen.
 
 

 
Klimaschutzpreis „Climate First“ und Naturschutzpreis: Jetzt bewerben!
Im kommenden Jahr vergibt die Stadt Freiburg zum zweiten Mal den Klimaschutzpreis „Climate First“ und den Naturschutzpreis. Beide Preise sind mit insgesamt 16.000 Euro dotiert und werden alle zwei Jahre ausgeschrieben.

Der Klimaschutzpreis ist mit 11.000 Euro dotiert und zeichnet ambitionierte und innovative Projektideen in den Bereichen Klimaschutz, Energiesparen, erneuerbare Energien und Verkehr aus. WettbewerbsbeitrĂ€ge können in Freiburg ansĂ€ssige Firmen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen einreichen, aber auch BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, Vereine, VerbĂ€nde, Schulklassen und -gruppen. Neben neuen Projekten können auch laufende oder abgeschlossene Projekte honoriert werden.

Das Preisgeld beim „Climate First“ wird aufgeteilt. Die eine HĂ€lfte geht an Kinder und Jugendliche oder an Projekte, die sich an sie richten. Die andere HĂ€lfte ist fĂŒr alle anderen Projekte gedacht. So hat eine kleine SchĂŒlergruppe dieselben Preis-Chancen wie die Wettbewerbsidee einer Forschungseinrichtung.

Der Naturschutzpreis ist mit 5000 Euro dotiert und wĂŒrdigt außergewöhnliche Leistungen im Naturschutz. Hier sind vor allem Freiburger Vereine, VerbĂ€nde, Schulen, Unternehmen und einzelne Personen angesprochen. Bei beiden Preisen können auch Anerkennungen ausgesprochen werden.

Interessierte können sich ab sofort bis zum 15. Dezember unter www.freiburg.de/umweltpreise bewerben. Über die Vergabe der Preise entscheidet eine unabhĂ€ngige Jury unter Leitung von UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik; ihr gehören Mitglieder des Gemeinderats, das Freiburger Agenda 21-BĂŒro und mehrere UmweltschutzverbĂ€nde an. Verliehen werden die Preise am 27. Februar 2015 im Rahmen der Messe „GebĂ€ude.Energie.Technik“ (GETEC).

Ausschreibungsunterlagen und Richtlinien zu beiden Preisen stehen ab sofort online auf www.freiburg.de/umweltpreise. Die Bewerbungsfrist endet am Montag, 15. Dezember. Weitere Informationen gibt es im Umweltschutzamt bei Manuela Schillinger (Tel. 0761/201-6110, manuela.schillinger@stadt.freiburg.de) und Britta Wehrle (Tel. 0761/201-6115, britta.wehrle@stadt.freiburg.de).
Mehr
 

 
Karlsruhe: Umfrage des Landes zum Thema Radverkehr
Wirkungskontrolle auch in Karlsruhe

Das Ministerium fĂŒr Verkehr und Infrastruktur des Landes möchte wissen, wie es um den Radverkehr in Baden-WĂŒrttemberg bestellt ist. Daher hat es eine Haushaltsbefragung in Auftrag gegeben. Auch Karlsruhe gehört zu den insgesamt elf StĂ€dten und drei Landkreisen, in denen zufĂ€llig ausgewĂ€hlte Bewohnerinnen und Bewohner um Auskunft gebeten werden. Ziel ist, ein aktuelles Stimmungsbild aus der Bevölkerung zum Radverkehr zu erhalten. Bei der sogenannten Wirkungskontrolle möchte das Land daher wissen, wie die aktuelle Situation des Radverkehrs bewertet wird, wo Handlungsbedarf besteht und welche Hemmnisse einer Fahrradnutzung entgegen stehen.

Die Umfrage wird telefonisch durch das Markt- und Meinungsforschungsinstitut SMR ab Mitte Oktober durchgefĂŒhrt. Alle Angaben werden anonym ausgewertet. Die Befragung ist freiwillig, wobei im Interesse einer umfassenden gezielten Verbesserung fĂŒr den Radverkehr dem Land natĂŒrlich daran gelegen ist, dass es möglichst viele Antworten erhĂ€lt. In den Fragen geht es um das MobilitĂ€tsverhalten und die Verkehrsmittelwahl sowie um die Motivation fĂŒrs Radfahren. Wer von sich sagt, dass er nicht zu den Radfahrern gehört, wird gebeten mitzuteilen, was die Nutzung des Rades befördern wĂŒrde. Zudem sollen die AktivitĂ€ten der Kommune beurteilt werden. Auf Wunsch der Stadt Karlsruhe wird auch nach Fahrradabstellanlagen in der Innenstadt gefragt.
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 


Copyright 2010 - 2017 Benjamin Jäger