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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
Netto-Zuzug Freiburg 2012 nur bei 18-24-JĂ€hrigen
Einmaleffekt Doppel-Abi-Jahrgang?

Mehr Wohnheime mit Platz fĂŒr mehrere 1000 Studierende nötig

Ökosozialer Baustein Nr. 2 anstelle von Neubau-Stadtteil Dietenbach auf „grĂŒner Wiese

Sehr erstaunt war der Freiburger Umweltschutzverein ECOtrinova e.V. dieser Tage darĂŒber, dass in 2012 der Netto-Zuzug von plus 2555 Personen nach Freiburg praktisch nur in der Altersklasse 18 bis 24 Jahre erfolgte mit plus 3276 Personen. Zwischen 25und 60 Jahren gab es ein Minus von 873 Personen. (gesamte Zahlen siehe unten/Anlage) Verursacht sieht der Vereinsvorsitzende Dr. Georg Löser den 2012er-Anstieg bei der Alters­klasse 18 – 24 Jahre durch Einmaleffekte fĂŒr mehr Studierende infolge des doppelten Abiturjahrgangs in Baden-WĂŒrttemberg im FrĂŒhjahr 2012 und des Endes des Zivil- und Wehrdienstes von Mitte 2011.

Anstelle des geplanten Neubau-Stadtteils Dietenbach auf der „grĂŒnen Wiese“ im Freiburger fernen Westen ist es folglich nötig, so ECOtrinova, schnell mehrere 1000 weitere WohnheimplĂ€tze fĂŒr Studierende zu schaffen. Die bisherigen Baumaßnahmen des Studentenwerks u.a. in der HĂ€ndelstr. und anderer TrĂ€ger reichen nicht aus fĂŒr die weit ĂŒber 30.000 Studierenden an Freiburger Hochschulen. In der Stadt stehen laut ECOtrinova nur rund 6000 WohnheimplĂ€tze fĂŒr Studierende zur VerfĂŒgung. Dietenbach kĂ€me fĂŒr sie ein Jahrzehnt zu spĂ€t, sei zu unsicher als Vorhaben, von fast allen Freiburger Hoch­schulen zu weit entfernt und wegen der Erschließungskosten des Stadtteils und der Fahrtkosten zu teuer.

FĂŒr weitere Wohnheime fĂŒr Studierende schlĂ€gt ECOtrinova als Standorte u.a. vor die sehr großen Park­platz- und FreiflĂ€chen des Behördenviertels in Freiburg-Herdern fĂŒr bis zu 1500 Studierende (Medienmitt. 12.1.2015), in Littenweiler ĂŒber den ParkplĂ€tzen am Bahnhof und auf dem GelĂ€nde der PH, die Aufstockung einiger niedriger Bauten der Studentensiedlung am Seepark, sowie mehr Wohnheime als geplant auf dem GelĂ€nde des GĂŒterbahnhofs Nord. So wĂŒrde Wohnraum in der Stadt frei fĂŒr Nichtstudierende unter den Wohnungssuchenden.

Solche Bausteine zum ökosozialen Stadtumbau seien unbedingt vorzuziehen gegenĂŒber einem dreiseitig von LĂ€rm und Autobahnen sowie Schnellstraßen versperrten entlegenen neuen Stadtteil Dietenbach, der mit der Vernichtung wichtigen landwirtschaftlichen Bodens einher ginge und von ECOtrinova abgelehnt werde.

Zudem kritisierte der Sprecher die Tendenz, in Freiburg fĂŒr Studierende vermehrt WohnflĂ€chen fressende Luxusappartments zu errichten. Der Luxus fĂŒr Studierende in Freiburg bestehe doch in der schönen Region und z.B. im reichen Kulturangebot, so Löser. Im ĂŒbrigen sei in Deutschland nach EinschĂ€tzung von Experten in wenigen Jahren mit einer stagnierenden Anzahl von Erstsemestern zu rechnen, so dass auch Einwohner­zuwachs durch Studierende ausbleiben dĂŒrfte.
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Rad-Vorrang-Route an der Dreisam
Östlich des Sandfangwegs wird der Hochwasserschutz verbessert

Fußweg wird anhoben – Radweg wird begradigt und verbreitert – Bauzeit etwa zwei bis drei Wochen

Auf der Rad-Vorrang-Route an der Dreisam (FR1) östlich des
Sandfangwegs wird der Hochwasserschutz verbessert. Bereits
im vergangen Jahr hatte das RegierungsprÀsidium auf der
Nordseite der Dreisam zwischen Sandfangweg und
Jugendherberge Teile der Dreisam renaturiert.

Zum Abschluss wird der Hochwasserschutz auf der SĂŒdseite
der Dreisam verbessert. Dazu hebt das RegierungsprÀsidium
den Hochwasserdamm mit dem darauf verlaufenden Fußweg
östlich des Sandfangwegs auf den ersten hundert Metern um
etwa einen halben Meter an. Dieser Abschnitt erreicht damit
das Niveau der angrenzenden Abschnitte. So werden die
dahinter liegenden Gebiete vor Überflutungen bei starkem
Hochwasser geschĂŒtzt.

Im Zuge dieser Bauarbeiten muss auch der Radweg leicht
angehoben werden, der hier direkt neben dem Gehweg
verlÀuft. Auch der Verschwenk im Radweg am Ende dieser
Strecke wird bei dieser Gelegenheit leicht begradigt und
verbreitert. Da der in dem Verschwenk stehende Baum krank
ist und leider gefÀllt werden muss, entfÀllt die bisherige
Aufspaltung des Radweges in zwei Einzelwege um den Baum
herum - dort gab es schon UnfÀlle.

KĂŒnftig wird hier ein breiterer und leicht begradigter Weg das
Radfahren auf der Rad-Vorrang-Route FR1 noch sicherer und
attraktiver machen. Der Rad- und Fußverkehr werden
wÀhrend der Bauarbeiten auf den jeweils anderen Weg
umgeleitet, mit kleineren Behinderungen ist in den nÀchsten
Wochen zu rechnen.

 
 

 
Karlsruhe: Esel weiden weiter
Auftrag fĂŒr Alten Flugplatz neu vergeben

Nach vertragsgerechtem Auslaufen der bestehenden, befristeten VertrĂ€ge mit dem bisherigen Beweider fand eine beschrĂ€nkte Ausschreibung fĂŒr die kĂŒnftige Beweidung des Alten Flugplatzes statt. Wichtige Voraussetzung war unter anderem, dass die Beweidung - wie bisher - mit Eseln erfolgt, da diese Art der Landschaftspflege sich fĂŒr das dortige Trockenbiotop als die effektivste darstellt. Aus den eingegangenen Angeboten ging der Storchenhof aus Dettenheim, der von Familie Gruber geleitet wird, als preisgĂŒnstigster Bieter hervor und erhĂ€lt daher, entsprechend der vergaberechtlichen Vorgaben, den Auftrag. Der Storchenhof hat seit 20 Jahren Erfahrung in der Landschaftspflege mit Tieren.

Bisher beweidete er etwa FlĂ€chen im Naturschutzgebiet "Erlich" bei Dettenheim. Zum Einsatz kommen hier allerdings Schafe, die insbesondere der Woll- und Fleischproduktion dienen. Auch das Arbeiten mit Arbeitspferden ist ein Angebot des Storchenhofes. Ob die Pferde zukĂŒnftig auch auf dem Flugplatz zum Einsatz kommen können, wird derzeit geprĂŒft.

Die Eselherde des Storchenhofes der Familie Gruber setzt sich aus Tieren der "Eselnothilfe Storchenhof e.V." zusammen und wird nach den noch durchzufĂŒhrenden Winterpflege- und AufrĂ€umarbeiten im nördlichen Teil des Naturschutzgebietes "Alter Flugplatz Karlsruhe" weiden. ZukĂŒnftig findet eine Beweidung auch sĂŒdlich des Verbindungsweges statt. Damit wird die bisher gute QualitĂ€t der Landschaftspflege auch in Zukunft weitergefĂŒhrt. DarĂŒber hinaus haben sich die Esel zu den Lieblingstieren der Besucherinnen und Besucher des Alten Flugplatzes entwickelt, deren WertschĂ€tzung durch zahlreiche Anfragen in der Verwaltung deutlich geworden ist. Sowohl der Tierhalter als auch die Naturschutzverwaltung wĂŒrden sich bei der Umsetzung des Weideprojektes ĂŒber die UnterstĂŒtzung aus der Bevölkerung freuen. Wichtig ist hierbei auf folgendes zu achten: Die Tiere dĂŒrfen nicht gefĂŒttert werden und die ZĂ€une mĂŒssen in gutem Zustand, also unzerstört sein.

ErgĂ€nzend zu der Beweidung werden auch 2015 die schon bekannten und gĂ€ngigen Pflegemaßnahmen in dem Naturschutzgebiet durchgefĂŒhrt. Hierzu gehört zum einen die Sommermahd durch einen Neureuter Landwirt, das Entfernen der aufkommenden Trauben-Kirschen und Brombeeren sowie das Richten der Leiteinrichtungen durch die Arbeitsförderungsbetriebe sowie SchĂŒler und SchĂŒlerinnen der benachbarten Schulen.
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NABU fordert von Minister Schmidt einen Kurswechsel in der Agrarpolitik
Nachhaltige Entwicklung in den MIttelpunkt der Arbeit stellen

Der NABU hat von Bundesagrarminister Christian Schmidt mehr Engagement fĂŒr eine umwelt- und naturvertrĂ€gliche Agrarpolitik gefordert. Unter dem Motto „Wir haben es satt!“ ruft der NABU mit vielen anderen Organisationen an diesem Samstag in Berlin zum fĂŒnften Mal zur Demonstration fĂŒr eine bĂ€uerliche und ökologischere Landwirtschaft auf.

„Der dringend notwendige Kurswechsel in der Landwirtschaft lĂ€sst seit Jahren auf sich warten, obwohl die Probleme bekannt sind. AusgerĂ€umte Landschaften, Artenschwund, die Belastung von Böden durch den ĂŒbermĂ€ĂŸigen Einsatz von DĂŒngemitteln und Pestiziden, Massentierhaltungen und immer wiederkehrende Futtermittel-Skandale sind die Folgen dieser von der Agrarindustrie bestimmten Politik. Minister Schmidt muss seine Politik endlich konsequent an den Herausforderungen im Bereich Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz ausrichten“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke, der auch am Samstagmittag bei der Auftaktkundgebung am Potsdamer Platz reden wird.

Tschimpke appellierte an die Bundesregierung, angesichts der aktuellen Diskussion um die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA ein klares Signal fĂŒr eine ökologische Landwirtschaft zu setzen und den Schutz regionaler Produkte zu stĂ€rken, anstatt sie aufzuweichen. „Jetzt geht’s um die Wurst: Eine weitere Globalisierung der Land- und ErnĂ€hrungswirtschaft ist aus Sicht der Verbraucher nicht akzeptabel“, so Tschimpke. Mit Sorge beobachte der NABU auch die Entwicklung, dass Ackerland immer mehr zum Spekulationsobjekt verkommt und kleinere, ökologische Landwirte keine FlĂ€chen mehr pachten könnten. Eine stĂ€rkere Regulierung des Bodenmarkts sowie eine Neuausrichtung der Agrarstrukturpolitik mĂŒsse daher auch von der Bundesregierung vorangetrieben werden.

Pressehinweis fĂŒr Foto und TV: Der NABU wird am Samstag mit einem Traktor an dem Demonstrationszug teilnehmen. NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer und Biobauer Leif Miller wird diesen ĂŒber einen Teil der Strecke steuern. Mit der Forderung „NaturschĂ€tze retten statt Landschaften plĂ€tten“ wird der NABU fĂŒr Artenvielfalt statt Monokulturen sowie fĂŒr den Lebensraum von Kiebitz, Feldlerche und Kornblume werben und vor der zunehmenden Monotonisierung der Landschaft warnen. Eine NABU-Marching-Band wird den Protestzug musikalisch begleiten.
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NABU fordert drastische Reduzierung der StickstoffeintrÀge
Gutachten des SachverstĂ€ndigenrats belegt negative Folgen fĂŒr Klima und Umwelt

Der NABU hat die Bundesregierung aufgefordert, die alarmierend hohen Stickstoffemissionen aus Verkehr und Landwirtschaft durch ein verbindliches Aktionsprogramm drastisch zu reduzieren. „Das heute vom SachverstĂ€ndigenrat fĂŒr Umweltfragen vorgelegte Sondergutachten zum Thema Stickstoff belegt eindrĂŒcklich, dass die verheerenden Auswirkungen von StickstoffeintrĂ€gen auf Klima, BiodiversitĂ€t oder Grundwasser lange Zeit unterschĂ€tzt wurden“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

Die EintrĂ€ge von Stickstoffverbindungen wie Stickoxiden, Nitrat oder Ammoniak bewegen sich seit vielen Jahren trotz zahlreicher politischer Vorgaben auf sehr hohem Niveau. So liegen die Stickstoffbilanz-ÜberschĂŒsse immer noch bei fast 100 Kilogramm pro Hektar und fĂŒhren zu einer erheblichen ÜberdĂŒngung nahezu sĂ€mtlicher LebensrĂ€ume sowie zu einem Artenverlust. Das Ziel, den DĂŒngemitteleinsatz in der Landwirtschaft auf ein umweltvertrĂ€gliches Maß zurĂŒckzufĂŒhren, wurde bislang nicht erreicht. In vielen Regionen ist der StickstoffĂŒberschuss in den letzten Jahren infolge des Booms bei Massentierhaltung und Biogasanlagen sogar deutlich angestiegen. Ein Teil der ÜberschĂŒsse gelangt zudem in Luft und Wasser und belastet das Grundwasser, die Hauptquelle unseres Trinkwassers. Über die HĂ€lfte der Grundwasservorkommen in Deutschland weist daher zu hohe Nitratwerte auf. Schließlich tragen gasförmige Stickstoffemissionen auch zur Versauerung der Böden bei.

Der NABU fordert daher die Bundesregierung auf, die relevanten Vorgaben zum Schutz von Mensch und Natur deutlich nachzubessern. Dies betreffe insbesondere die laufende Novelle der DĂŒngeverordnung, bei der anspruchsvollere Ziele zur Stickstoffreduzierung vereinbart werden mĂŒssten. So mĂŒsste der maximal zulĂ€ssige NĂ€hrstoffĂŒberschuss auf 30 Kilogramm pro Hektar beschrĂ€nkt und die Ausbringungsmenge fĂŒr Stickstoff in sensiblen Gebieten bei 130 Kilogramm pro Hektar verankert werden. Zudem mĂŒssten bessere Kontrollen und schĂ€rfere Sanktionen zur Einhaltung der DĂŒngeverordnung erfolgen. Der NABU begrĂŒĂŸt ferner die Forderung des SachverstĂ€ndigenrats nach einer Abgabe auf StickstoffĂŒberschĂŒsse, deren Einnahmen zweckgebunden in die Förderung einer Emissionsreduzierung investiert werden sollte. Im Bereich der Luftreinhaltepolitik mĂŒsse darĂŒber hinaus unbedingt an den europĂ€ischen Minderungszielen fĂŒr Ammoniak und Stickoxide festgehalten werden. „Sowohl die EU-Kommission als auch die Bundesregierung sollten endlich ihren Verpflichtungen nachkommen und dafĂŒr sorgen, dass umweltschĂ€dliche StickstoffeintrĂ€ge drastisch reduziert werden“, so Tschimpke weiter.
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Haussperling ist hÀufigster Wintervogel
Vogelbeobachtung im Winter / Foto: Frank Hecker
 
Haussperling ist hÀufigster Wintervogel
Trotz Unwetter hohe Beteiligung an der „Stunde der Wintervögel“

Der NABU hat eine Zwischenbilanz der „Stunde der Wintervögel“ gezogen. Bis Dienstagmorgen haben etwa 52.000 Teilnehmer aus 36.000 GĂ€rten 1,4 Million Vögel gemeldet.

Zurzeit deutet alles darauf hin, dass die Spatzen den Meisen den Rang ablaufen: Der Haussperling liegt weit vor der Kohlmeise und ist somit der hĂ€ufigste Wintervogel in Deutschlands GĂ€rten. Bereits im letzten Jahr waren die Spatzen knapp an den Meisen vorbeigezogen, in diesem Jahr konnten sie ihren Vorsprung noch ausbauen. Auch bei der NABU-Aktion „Stunde der Gartenvögel“, die jedes Jahr im Mai durchgefĂŒhrt wird, landen die Spatzen seit vielen Jahren auf Platz eins.

Um den dritten Platz wetteifern Feldsperling und Blaumeise. Der Feldsperling könnte in diesem Jahr erstmals an der Blaumeise vorbeiziehen. Einen Vorteil fĂŒr die beiden Spatzenarten Haus- und Feldsperling hatten die NABU-Vogelkundler erwartet. „UnabhĂ€ngig von der Winterwitterung halten sich Sperlinge vorwiegend stationĂ€r in GĂ€rten auf, wĂ€hrend Kohl- und Blaumeise sehr mobil sind. Bei milden Wintern kommen weniger Meisen aus dem Norden und Osten nach Deutschland, zudem finden sie dann auch außerhalb der GĂ€rten noch ausreichend Nahrung“, erklĂ€rt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann.

Trotz der gewaltigen Sturmwellen, die mit Regen am Wochenende quer ĂŒber das Land zogen, lagen die Teilnehmerzahlen sogar ĂŒber denen des Vorjahres. „Nach den Meldungen zu urteilen, haben es die VogelzĂ€hler geschafft, die grĂ¶ĂŸten Sturmböen zu umgehen“, so Lachmann.

Auf Platz fĂŒnf folgt die Amsel. GegenĂŒber den besonders niedrigen Zahlen aus dem Vorjahr hat sich der Amselbestand gut erholt. Gleiches gilt leider nicht fĂŒr den GrĂŒnfink auf Platz sechs: Seit Beginn der Aktion zeigt der Vogel einen kontinuierlichen AbwĂ€rtstrend. Heute ist der Bestand um rund 40 Prozent niedriger als noch vor wenigen Jahren. Als Hauptgrund dafĂŒr vermuten die VogelschĂŒtzer des NABU Infektionen mit dem einzelligen Parasiten Trichomonas gallinae, die in den vergangenen Sommern in vielen Regionen zum auffĂ€lligen GrĂŒnfinkensterben gefĂŒhrt haben.

„Neben den Hinweisen, die wir auf Bestandstrends bei den Gartenvögeln unserer Heimat bekommen, zeigt die rege Teilnahme an der Aktion auch, dass sich die Menschen intensiv mit der Vogelwelt, der Natur und dem Naturschutz beschĂ€ftigen“, so NABU-Vogelexperte Lachmann. Dies sei ein schöner Effekt in Zeiten schwindender Artenkenntnis. Denn: „Nur was ich kenne, kann ich auch schĂŒtzen“.
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Buchtipp: Peter Wohlleben
 
Buchtipp: Peter Wohlleben "Die GefĂŒhle der Tiere"
Von glĂŒcklichen HĂŒhnern, liebenden Ziegen und trĂ€umenden Hunden
Ein PlĂ€doyer fĂŒr Respekt und Achtsamkeit

Sind frei laufende HĂŒhner glĂŒcklich? TrĂ€umen Fruchtfliegen genauso wie Hunde? Was wissen Ziegen und Kraniche von der Liebe? Peter Wohlleben schreibt in seinem im pala-verlag erschienenen Buch »Die GefĂŒhle der Tiere« ĂŒber Emotionen, Intelligenz und Bewusstsein der Tiere und fordert zu ethischem Handeln auf. ...
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Eiche, Esche, Hainbuche
Bei der Opfinger Holzversteigerung kommen am 17. Januar 100 Ster Brennholz unter den Hammer

Am Samstag, 17. Januar, findet im Opfinger Wald die diesjĂ€hrige Holzversteigerung statt. Um 13 Uhr kommen unter Leitung des StĂ€dtischen Forstamtes und der Ortsverwaltung Opfingen etwa 100 Ster Brennholz unter den Hammer. Angeboten werden die Holzarten Eiche, Hainbuche, Roteiche und Esche, die Mindestpreise liegen bei 55 Euro pro Ster fĂŒr ein Meter langes Scheitholz.

Weiterhin wird Brennholz in runder, langer Form (4-7 Meter) angeboten, das in Stapeln zu sechs bis zehn Ster am Waldweg liegt. Der Mindestpreis hierfĂŒr liegt bei 35 Euro pro Ster.

Von 12 Uhr an sorgt die Freiwillige Feuerwehr Opfingen fĂŒr das leibliche Wohl. Neben Opfinger Weinen werden WĂŒrste, Brot und Speck, Gulaschsuppe sowie Stockbrot fĂŒr die Kinder angeboten. Die musikalische Unterhaltung ĂŒbernimmt der Musikverein Opfingen.

Der Versteigerungs- und Festplatz liegt am Wangener Weg. Dies ist, von Opfingen Richtung Freiburg fahrend, der erste Waldweg nach dem kleinen Baggersee (ausgeschildert). Am besten erreicht man den Platz mit dem Bus (Linie 32 und 33) bis zur Haltestelle „KleingĂ€rten“, von hier aus sind es noch 600 Meter Fußweg. Wer mit dem Wagen kommt, sollte am kleinen Baggersee parken, der 400 Meter vom Festplatz entfernt liegt.
 
 



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