oekoplus - Freiburg
Sonntag, 22. Oktober 2017
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Veranstaltungen

 
Mongolisches Naadam-Fest auf dem Mundenhof
Bogen- und Knöchelschießen, Ringkampf, Musik: Der Mundenhof feiert am Sonntag, 10. Juli, von 14 bis 17 Uhr ein mongolisches Naadam-Fest

Eriin Gurwan Naadam (эроĐčĐœ гурĐČĐ°Đœ ĐœĐ°Đ°ĐŽĐ°ĐŒ), ĂŒbersetzt: „die drei
mĂ€nnlichen Spiele“, lautet der vollstĂ€ndige Name des mongolischen
Nationalfestes Naadam. Gemeint sind damit Ringkampf,
Bogenschießen und Pferderennen. Doch in der Steppe geht es
pragmatisch zu. Stets nehmen auch Frauen am Bogenschießen und
Pferderennen teil, hÀufig tragen sie sich auch in die Siegerlisten ein.
Nur der Ringkampf ist MĂ€nnern vorbehalten; er wird oben ohne
ausgetragen, seit eine Frau sich unerkannt unter die Teilnehmer
mischte und sie alle bodigte.

Traditionell wird das Naadam-Fest in Ulaanbaatar und mongolischen
ProvinzstÀdtchen vom 11. bis 13. Juli gefeiert. Seit acht Jahren ist es
auch auf dem Mundenhof zuhause. In diesem Jahr findet es am
Sonntag, 10. Juli, von 14 bis 17 Uhr auf dem KonTiKi-GelÀnde des
Mundenhofs statt. Gefeiert wird dabei auch das zehnjÀhrige JubilÀum
des Mongolei-Zentrums Freiburg.

Beim Naadam auf dem Mundenhof werden die FĂŒnf Edlen Tiere der
Mongolei (Pferd, Kamel, Yak, Scharf, Ziege) vorgestellt und nach
alter Nomadensitte von den Mongolen besungen. Auf ihre
Nationalhymne Mongol Ulsyn Töriin Duulal folgt gegen 14.15 Uhr ein
Umzug mit den Tieren auf der KonTiKi-Sandbahn.

Im Mittelpunkt des Festes stehen die Sportarten Bogen- und
Knöchelschießen sowie Ringkampf, vorgefĂŒhrt von mongolischen
Könnern. Es gibt schöne Musik aus der Steppe, eine Trachtenschau
und ein Programm fĂŒr Kinder. Eine Fotoausstellung in der Scheune
prĂ€sentiert die „Sonnige Mongolei“; Ulaanbaatar erlebt mit 2550
Stunden pro Jahr anderthalb mal soviel Sonne wie Freiburg,
Deutschlands sonnigste Stadt (1740 Stunden p.a.).

Dazu gibt es in der Mundenhof-Jurte kulinarische SpezialitÀten aus
der Gobi. Der Naadam-Tag auf dem Mundenhof endet mit einer
Siegerehrung fĂŒr die Gewinner des Ringkampfes. Der Eintritt ist frei.

Initiatorin des Festes ist die SĂ€ngerin Baadma (Badamkhorol
Samdandamba). Die berĂŒhmte Interpreterin der elegischen
Langlieder Urtiin Duu leitet in Freiburg den mongolischen Chor „48.
Breitengrad“ und war Mit-GrĂŒnderin des Roaring HoovesMusikfestivals
in der Mongolei und des Mongolei-Zentrums Freiburg.
Sie lĂ€dt regelmĂ€ĂŸig Kinder und Erwachsene in ihre Jurte ein und
lÀsst sie mongolische Musik und MÀrchen hören.
 
 

Bleichheim: Sommerlicher Gartengenuss
Foto: Hansjörg Haas
 
Bleichheim: Sommerlicher Gartengenuss
Am Sonntag, 10. Juli, ist der Garten von Hansjörg Haas um die HerrenmĂŒhle in Herbolzheim-Bleichheim von 13 bis 18 Uhr fĂŒr Besucher geöffnet. Der bisher regenreiche Sommer hatte ĂŒppiges Wachstum zur Folge. Sehen Sie, wo es gut war oder wo eingegriffen wurde. Clematis zeigen sich in bester Form, genauso wie etliche Hortensiensorten. Mediterrane Stauden und KĂŒbelpflanzen vermitteln sĂŒdliche Stimmungen.

Eintritt wird erhoben.
Der Fachmann steht wie immer fĂŒr Gartenfragen zur VerfĂŒgung.

Adresse: Hansjörg Haas
Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim-Bleichheim
haas.dergarten@t-online.de, Tel. 07643-40137
www.herrenmuehle-bleichheim.de
Mehr
 

 
Karlsruhe: Mehr NaturnÀhe zum Wohle von Pflanzen, Tieren und Menschen
Gartenbauamt und Naturschutzbund erklÀren Bedeutung stÀdtischer WildkrÀuter

Um die Verbindung von Fauna und Flora im Karlsruher Lebensraum in all ihrer Bedeutung, auch fĂŒr die Bevölkerung, konkret zu veranschaulichen, lĂ€dt das Gartenbauamt zu einer Vor-Ort-Information in RĂŒppurr ein. Am Donnerstag, 7. Juli, ab 13.30 Uhr erklĂ€ren Gartenbauamtsleiter Helmut Kern und der örtliche Vorsitzende des Naturschutzbundes (NABU), Arthur Bossert, warum WildkrĂ€utereinsaaten so wichtig fĂŒr die einheimische Tierwelt in stĂ€dtischen Blumenwiesen sind. Das gilt auch fĂŒr den Distelfink, Vogel des Jahres 2016, und ist exemplarisches Werben fĂŒr Naturbindung. Treffpunkt ist in der Battstraße, EinmĂŒndung Adalbert-Stifter-Straße.

Mit der laufenden Aktion „Bunte Meter fĂŒr Deutschland“ will der NABU Kommunen und Privatpersonen dazu bewegen, mehr naturnahe Bereiche in Siedlungsgebieten zu entwickeln. Seit mehr als 30 Jahren setzt sich das stĂ€dtische Gartenbauamt ganz im Sinne des NABU und nicht zuletzt der betroffenen Lebewesen fĂŒr die Entwicklung naturnaher GrĂŒnflĂ€chen ein. Um deren Wert als Lebensraum fĂŒr Pflanzen und Tiere ebenso zu erhöhen wie den Naturerlebnischarakter fĂŒr die Menschen. Ein Beispiel dafĂŒr sind die im vergangenen Herbst zahlreich gesĂ€ten neuen WildkrĂ€uterstreifen.
Mehr
 

 
Forum Energiewende zellular
VDE-Gemeinschafts-Studie "Der zelllulare Ansatz" * kommunale Energie Klimaschutz-Konzepte * Mini-HKW mit Brennstoffzellen

Über „Der zellulare Ansatz. Sichere dezentrale Energie fĂŒr GebĂ€ude, Quartiere, Stadt, Region und Land“ berichtet Prof. Dr.-Ing. Rainer Speh vom PrĂ€sidium des Elektrotechnik-Verbands VDE und Chief Technology Officer von Siemens Ltd, Riad, am Samstag, 2. Juli, 10.30 Uhr, UniversitĂ€t Freiburg, Platz der UniversitĂ€t 3, Hörsaal 1015 im KollegiengebĂ€ude 1, beim Samstags-Forum von ECOtrinova e.V., KlimabĂŒndnis Freiburg, VDE-SĂŒdbaden sowie Weiteren. „Energiequartiers- und Klimaschutzkonzepte in der Region aktuell“ stellt zuvor Christian Neumann, econsult neumann, Freiburg, vor. „Brennstoffzellen-Mini-BHKW – Strom erzeugende Heizungen“ ist Thema von Thomas Basler, SenerTec Center SĂŒdbaden, Schopfheim. - Der Eintritt ist frei. Schirmherrin des Forums ist die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.


Die Studie „Der zellulare Ansatz. Grundlage einer erfolgreichen, regionenĂŒbergreifenden Energiewende“ des VDE Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V. zusammen mit Hochschulen, Industrie und Energieunternehmen beinhaltet eine intelligente Strategie fĂŒr eine umfassende hocheffiziente Energiewende von unten. Diese baut auf „Energiezellen“ ab GebĂ€ude-Ebene auf, die sich gegenseitig austarieren und die verschiedenen Bereiche des Energiebedarfs fĂŒr Strom, WĂ€rme, MobilitĂ€t lokal, regional usw. koppeln. Durch den „zellularen“ Ansatz wird zudem die Ausbaunotwendigkeit fĂŒr Stromnetze deutlich vermindert. Professor Dr.-Ing. Speh, Riad (Riyadh) ist einer der Autoren der Studie. Kurz-Information des VDE e.V. zur Studie auch bei uns/ECOtrinova.

In der Region Freiburg sind inzwischen ein ganze Reihe öffentlich geförderter kommunaler Energiequartiers- und Klimaschutzkonzepte durchgefĂŒhrt bzw. in Erstellung. In mehreren Kommunen arbeiten bereits u.a. KfW-geförderte Sanierungsmanager. Dipl.-Ing. Christian Neumann hat mehrere solcher Konzepte in der Region Freiburg bearbeitet und hat Einblick in weitere. Die Konzepte sollten flĂ€chendeckend erstellt werden.

Strom erzeugende Heizungen (Mini-BHKW) mit langlebigen hocheffizienten Brennstoffzellen, also mit elektrochemischer „kalter Verbrennung“ statt Motoren, sind seit Kurzem bei mehreren großen Anbietern fĂŒr Einfamilien- und kleine MehrparteienhĂ€user auf dem Markt. Erste Anlagen sind jetzt bei Freiburg in Betrieb. Thomas Basler von Senertec SĂŒdbaden berichtet ĂŒber diese erfreuliche Entwicklung und stellt anschließend eine Anlage vor Ort vor.
Mehr
 

 
Von Insektenhotels bis zu Schumann-Liedern
Die Termine des Waldhauses vom 19. Juni bis 2. Juli (Kalenderwochen 25 und 26)



Sonntag, 19. Juni, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss 17. Juni
Sonntagswerkstatt: Wir bauen Insektenhotels aus Holzkisten
Aus einer alten Holzkiste und Naturmaterial, das wir gemeinsam im
Wald sammeln, entstehen mit Fantasie und etwas handwerklichem
Geschick die schönsten UnterkĂŒnfte fĂŒr fliegende NĂŒtzlinge. Die
Teilnehmer und Teilnehmerinnen erfahren, was Wildbienen & Co
alles fĂŒr die Artenvielfalt in der Natur tun und warum sie mit den
selbstgebauten Behausungen dabei unterstĂŒtzt werden.
Referent: Markus Stickling, Biologe und NaturpÀdagoge.
Teilnahmebeitrag: 12 Euro, Kinder ab 6 Jahren in Begleitung eines
teilnehmenden Erwachsenen 8 Euro, Familien 30 Euro.

Sonntag, 19. Juni, 14 bis 15.30 Uhr
Sonntagsspaziergang: BĂ€ume bestimmen
Bei einem Spaziergang rund ums Waldhaus lernen die Teilnehmer
und Teilnehmerinnen hiesige BĂ€ume anhand botanischer Merkmale
zu bestimmen. Außerdem erfahren sie viel ĂŒber die Heilkraft der
BĂ€ume, wie sie frĂŒher in der Volksheilkunde genutzt wurde und bis
heute in der Naturheilkunde und der Medizin eingesetzt wird.
Referentin: Martine Schiller, Gesundheitspraktikerin und
Heilpflanzenexpertin. Teilnahmebeitrag: 3 Euro. Ohne Anmeldung.

Sonntag, 19. Juni, 15.30 bis 16.30 Uhr
Musik im Sonntags-Café: Duo Klak
Eine ungewöhnliche musikalische Besetzung spielt fĂŒr die Besucher
und Besucherinnen im Waldhaus-Café. KLAK nennt sich das
Freiburger Profi-Duo Brigitte Weigmann und Axel Traub, das in
eigenen Arrangements fĂŒr Klarinette und Akkordeon zu einem
Streifzug durch verschiedene Stilrichtungen von Tango nuevo und
Musette bis Jazz einlÀdt.
Eintritt frei, freiwillige Spenden fĂŒr die Musiker.

Sonntag, 26. Juni, 14 und 16 Uhr
FrÀulein Brehms Tierleben
Das einzige Theater weltweit fĂŒr heimische bedrohte Tierarten stellt
diesmal im Waldhaus Canis lupus, den Wolf (14 Uhr), und Lynx lynx,
den Luchs (16 Uhr), vor. FĂŒr neugierige Erwachsene und Kinder ab 8
Jahren; es gelten relative Eintrittspreise, orientiert am Richtwert von
9 Euro fĂŒr Erwachsene und 4,20 Euro fĂŒr Kinder. Mit der Freiburger
FamilienCard ist der Eintritt frei.
Info und Kartentelefon: 0761/89647710, www.brehms-tierleben.com.
Eine Kooperation von Wildwege e.V., Stiftung Waldhaus und Stiftung
FrÀulein Brehms Tierleben. Nach Absprache an Montagen nach den
Sonntagsvorstellungen auch fĂŒr Schulklassen (Tel. 0171/4941169).

Sonntag, 26. Juni, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss: 22. Juni
Familienbacktag mit BĂŒschelebinden
Mit selbst gesammelten KrÀutern backen die Teilnehmer eine
Sommerpizza im Ofen und suchen zum Nachtisch Waldbeeren. Am
Ende werden fĂŒr den nĂ€chsten Backtag Reisig gesammelt und neue
BĂŒschele gebunden. Der Backofen steht draußen, daher kleiden Sie
sich und Ihre Kinder bitte dem Wetter entsprechend.
Referenten: Markus SchÀfer, Holzer-Permakultur-Praktiker, und Jutta
Schulz, Heilpraktikerin. Teilnahmebeitrag inklusive Mahlzeit 12 Euro,
Kinder ab 6 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen
8 Euro, Familien 25 Euro.

Samstag, 2. Juli, 14 bis 17 Uhr // Anmeldeschluss 28. Juni
Staudenhalter fĂŒr den Garten aus der GrĂŒnholzwerkstatt
An diesem Nachmittag können die Teilnehmenden im Waldhaus am
Schneidesel mit dem Ziehmesser aus frischem Eichen- oder
Kastanienholz und Weidenruten schöne, langlebige Staudenhalter
fĂŒr den Garten herstellen. Zum Behalten oder Verschenken!
Referent: Markus SchÀfer, Holzer-Permakultur-Praktiker, Fachwart
fĂŒr Obst-, Gartenbau und Landschaft und Streuobst-PĂ€dagoge.
Teilnahmebeitrag: 20 Euro inkl. Material, Kinder ab 12 Jahren in
Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 14 Euro.

Sonntag, 3. Juli, 11 bis 16 Uhr // Anmeldeschluss 28. Juni
Waldhaus-Wanderung: Die Natur und Kultur des Schauinslands
Eine Rundwanderung um den Gipfel des Freiburger Hausbergs fĂŒhrt
zu den landschaftlichen, botanischen und kulturellen Besonderheiten
des grĂ¶ĂŸten Freiburger Naturschutzgebiets. Die Teilnehmenden
machen sich mit Wanderleiter Gerd SĂŒĂŸbier auf die Suche nach
Spuren der Eiszeit und entdecken die Vielfalt der Flora am Wegrand.
Die Arbeit von Köhlern, Bergknappen und Bauern hat den
Schauinsland geprÀgt: Es werden MeilerplÀtze, Bergwerkshalden,
Wiesen und Weidbuchen untersucht. Bei einem Besuch des 400
Jahre alten Schniederlihofs bekommt man eine Vorstellung vom
harten Leben der Bergbauern frĂŒherer Tage. Bitte an
witterungsgemĂ€ĂŸe Kleidung, festes Schuhwerk und Proviant denken!
Teilnahmebeitrag (inkl. Eintritt und FĂŒhrung Schniederlihof): 14 Euro,
ab 12 Jahren 7 Euro, Familien 36 Euro. Treffpunkt und Start:
Eingang der Bergstation der Schauinslandbahn.

Samstag, 2. Juli, 19.30 Uhr
„SchlĂ€ft ein Lied in allen Dingen“: Liederabend mit Werken von
Liszt und Schumann
Bei diesem Benefizkonzert mit André Schann, Tenor, und Florian
Metz, Klavier, erklingen zum Auftakt von Franz Liszt vertonte
Gedichte von Goethe, Schiller und Hugo. Im Anschluss wird Robert
Schumanns Vertonung der zwölf Eichendorff-Lieder (op. 39) zu
hören sein, ein Höhepunkt des zyklischen Liedschaffens. Besonders
im Eichendorffschen Liederkreis kommt das tiefe Empfinden von
Wald und Natur zum Ausdruck.
Der Eintritt von 14 Euro und freundliche Spenden kommen Projekten
mit unbegleiteten minderjĂ€hrigen FlĂŒchtlingen im Waldhaus zugute.


Das Waldhaus öffnet dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr, sonn- und
feiertags von 12 bis 17 Uhr. Angebote fĂŒr Schulklassen gibt es nach
Absprache auch ĂŒber die regulĂ€ren Öffnungszeiten hinaus. Info unter
Tel. 0761/89647710 oder www.waldhaus-freiburg.de.
 
 

Holzskulpturen schnitzen mit Thomas Rees
Thomas Rees / Foto: Wladhaus Freiburg
 
Holzskulpturen schnitzen mit Thomas Rees
Viele kennen die Skulpturen des Freiburger HolzkĂŒnstlers
Thomas Rees, wie die „Waldmenschen“ oder das „Mycelium“
hinter dem Waldhaus. Am Samstag, 11. Juni, 9 bis 18 Uhr
gibt es nun erstmals die Gelegenheit unter seiner fachlichen
Anleitung aus knorrigen Stammabschnitten oder dicken Ästen
eigene Skulpturen zu schaffen. Der Kurs findet in der
GrĂŒnholzwerkstatt des Waldhauses statt. Das Holz wird
gestellt oder kann mitgebracht werden. Die Teilnahme kostet
69 Euro. Anmeldeschluss ist Freitag, 3. Juni.
 
 

 
„Das WohngebĂ€ude als zukunftsfĂ€hige Energiezelle“
Strom erzeugen, speichern, nutzen

Am Montag, den 13.06.2016 um 19.30 Uhr referiert im Gasthaus SchĂŒtzen Niklas Kreifels vom Fraunhofer ISE zum Thema „Strom erzeugen, speichern, nutzen: Das WohngebĂ€ude als zukunftsfĂ€hige Energiezelle“. In seinem Vortrag geht es um die Wirtschaftlichkeit und die Betriebsweisen mehrerer Stromerzeuger wie PV-Anlage und BHKW, die mit mehreren stromverbrauchenden GerĂ€ten sowie Stromspeichern im WohngebĂ€ude verbunden sind.

Niklas Kreifels ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung "Intelligente Energiesysteme" des Fraunhofer ISE. Dort beschĂ€ftigt er sich mit BetriebsfĂŒhrungsstrategien dezentraler Energiesysteme in einem energiewirtschaftlichen Kontext.

Die Veranstaltung findet im Hotel Gasthaus SchĂŒtzen, SchĂŒtzenallee 12 in Freiburg statt und zwar um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei.

Veranstalter ist die Solar-BĂŒrger-Genossenschaft eG mit Sitz in Freiburg. Sie ist eine unabhĂ€ngige, von BĂŒrgern gegrĂŒndete Energiegenossenschaft. Ihre wichtigste Zielsetzung sieht sie darin, die Entwicklung einer nachhaltigen, dezentralen und fairen Energieversorgung mit BĂŒrgerbeteiligung voranzubringen.

GegrĂŒndet 2006 kann die Solar-BĂŒrger-Genossenschaft erfolgreich auf zehn Jahre zurĂŒckschauen. Sie nimmt gerade ihre achte Energieanlage, eine Photovaltikanlage auf dem Dach eines Jungbauernhofs in Kirchzarten mit 29,9 kWp in Betrieb. Davor waren es PV-Anlagen auf der Kletterhalle des Deutschen Alpenvereins Sektion Freiburg Breisgau und dem VereinsgebĂ€udes des TSV Alemannia ZĂ€hringen e.V., Freiburg.

Da Photovoltiakanlagen und BHKWs wirtschaftlich sich nur noch betreiben lassen, wenn der erzeugte Strom vor Ort genutzt wird, geht die Genossenschaft konsequent mit ihren aktuellen Projekten in diese Richtung. Letztlich mĂŒssen die Anlagen wie kleine virtuelle Kraftwerke betrieben werden, damit Erzeugung und Nutzung möglichst miteinander in Einklang gebracht werden können. Dies ist Anlass und Hintergrund fĂŒr den Vortrag von Niklas Kreifels.
 
 

Karlsruhe: Vortrag ĂŒber Ambrosie im Rathaus Neureut
Foto: Landesamt fĂŒr Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (C. Michels)
 
Karlsruhe: Vortrag ĂŒber Ambrosie im Rathaus Neureut
Die Pflanze, ihre Verbreitung und ihre Problematik

Die Pollen der Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) können bereits in geringer Konzentration starke Allergien auslösen. Die sehr widerstandsfĂ€hige, hier nicht heimische Pflanze muss daher konsequent bekĂ€mpft werden. Wie das gehen kann, will der stĂ€dtische Umwelt- und Arbeitsschutz am Donnerstag, 9. Juni, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Neureut bei einer kostenlosen Veranstaltung demonstrieren. Zu der etwa zweistĂŒndigen Schulung ist unter Telefon 0721/133-3101 oder per Mail an umwelt-arbeitsschutz@karlsruhe.de Anmeldung erforderlich.

Die Ambrosie profitiert stark vom Klimawandel und wĂ€chst bevorzugt auf offenem Boden und an StraßenrĂ€ndern. Samen werden oft ĂŒber Vogelfuttermischungen verteilt und können bis zu 40 Jahre im Boden ĂŒberdauern. Die Pflanzen sollten noch vor der BlĂŒte ausgerissen werden, am besten mit Handschuhen zum Schutz der Haut, denn auch diese kann gereizt werden. Ambrosien mĂŒssen ĂŒber den HausmĂŒll entsorgt werden und sollten nicht auf dem Kompost landen.

Der Umwelt- und Arbeitsschutz hat im vergangenen Jahr ein Projekt gestartet, mit dem die beste Methode zur Beseitigung der Ambrosie gefunden werden soll. Mit UnterstĂŒtzung der Landesanstalt fĂŒr Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) wurden im vorigen Jahr Vorkommen an der Linkenheimer Landstraße mit unterschiedlichen Methoden behandelt. Eine FlĂ€che wurde im normalen Pflegeabstand gemĂ€ht, an einer anderen wurden die Pflanzen von Hand ausgerupft, an einer dritten wurden sie mit heißem Wasser verbrĂŒht. Dabei hat es sich herausgestellt, dass Ausreißen und VerbrĂŒhen erfolgreicher sind als MĂ€hen und weniger Ambrosienexemplare ĂŒberlebten. Dieses Jahr soll das Projekt fortgesetzt werden, um noch bessere Aussagen treffen zu können.
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 


Copyright 2010 - 2017 Benjamin Jäger