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Dienstag, 21. November 2017
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Veranstaltungen

 
Freiburg: Waldbegang mit BĂŒrgerverein ZĂ€hringen
Forstamt erlÀutert die Holzernte im Stadtwald oberhalb Herdern und ZÀhringen

Treffpunkt fĂŒr interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger am Freitag, 7. Februar, um 15 Uhr am Waldparkplatz/Spielplatz Altbach

Von September bis Ende Dezember hat das Forstamt im Stadtwald oberhalb von Eichhalde, Hebsackweg und Martin-Heidegger-Weg BĂ€ume in ungewöhnlich großem Umfang gefĂ€llt. Die letzte Holzernte in diesem Bereich liegt ĂŒber zehn Jahre zurĂŒck. Daher entstand bei manchen Waldbesuchern offenbar der Eindruck, es wĂŒrde plötzlich â€žĂŒber die Maßen“ Holz eingeschlagen. Dies ist nicht der Fall: Die Nutzung liegt im Rahmen des nachhaltig möglichen Hiebsatzes und fĂ€llt zudem in eine Zeit guter Holzpreise – nicht zum Nachteil der Stadtkasse also. Nach einem solchen Hieb wird es wieder viele Jahre bis zur nĂ€chsten Holzernte dauern.

Aufgrund der feuchten Witterung sind die Fußpfade und Forstwege dort nun in Mitleidenschaft gezogen und ihre Benutzung zu Fuß oder mit dem Rad noch eingeschrĂ€nkt. Sobald das geschlagene Holz abtransportiert ist, wird das Forstamt die Wege wieder in ihren ursprĂŒnglichen Zustand versetzen und WegschĂ€den ausbessern.

Die Leitung des Forstamtes nimmt nun die zahlreichen Anfragen zum Anlass und will interessierte BĂŒrger und den BĂŒrgerverein ZĂ€hringen vor Ort hierzu informieren. Treffpunkt ist am Freitag, 7. Februar, um 15 Uhr am Waldparkplatz Altbach in der NĂ€he des Spielplatzes
 
 

Filmfestival „Green Me“ startet: 30 grĂŒne Filme im Vorfeld der Berlinale
Tierische GĂ€ste bei der Vergabe der Green Me-Awards / Foto: C. Klant
 
Filmfestival „Green Me“ startet: 30 grĂŒne Filme im Vorfeld der Berlinale
Von Klassikern bis Weltpremieren – Wölfe im Fokus

Berlin – Ab kommenden Donnerstag steht in der Hauptstadt alles im Zeichen des Films: Die Berlinale startet. Doch bereits am Wochenende zuvor kommen Filmfans voll auf ihre Kosten. Am 1. und 2. Februar laden der NABU, Green Me GmbH und COLABORA – Lets work together gemeinsam zum grĂŒnen Filmfestival ein. Bei „Green Me“ stehen Natur- und Umweltfilme im Fokus. Im CinemaxX am Potsdamer Platz wechseln sich Weltpremieren mit Filmklassikern ab und Geheimtipps mit informativer Unterhaltung rund um die Natur. Projektpartner und Hauptsponsoren des Filmfestivals sind VOLKSWAGEN und die REWE Group. Schirmherr ist der ehemalige Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Klaus Töpfer.

„‚Green Me‘ möchte ein Festival zum Mitmachen und Anfassen sein. Wir wollen die Faszination der Natur erlebbar machen – und das vor und hinter der Kamera. Deshalb haben wir zahlreiche Filmer eingeladen, mit den Zuschauern ĂŒber ihre Filme zu sprechen. Außerdem können die Besucher mit Regisseuren und Prominenten ins GesprĂ€ch kommen und sich ĂŒber die Natur in Deutschland informieren“, so Nic Niemann, geschĂ€ftsfĂŒhrender Veranstalter des „Green Me“-Filmfestivals.

Mehr als dreißig Spiel- und Dokumentarfilme stehen auf dem Programm. Begleitet werden die Vorstellungen durch Panel-Diskussionen. So können Kinder etwa erfahren, wie der Animationsfilm „Der Lorax“ entstand, wie es dem Wolf nach seiner RĂŒckkehr in die deutschen WĂ€lder geht und wie Tierfilmer fliegende Bienen mit der Kamera verfolgen. Schwerpunktthema ist in diesem Jahr der Wolf. Als Highlight können die Festivalbesucher dem Wildtier sogar begegnen – ein Ereignis, so selten und kostbar wie ein Sechser im Lotto. Mit Tricktechnik können sich die Zuschauer in den tiefen Wald versetzen lassen und die Begegnung als Foto mit nach Hause nehmen.

Highlights im Film-Programm sind unter anderem die Premieren der Dokumentarfilme „Population Boom“ und „Der Bauer und sein Prinz“. In Erstem geht Regisseur Werner Boote der Frage nach, welche Folgen die Bevölkerungsexplosion nach sich ziehen wird – und wer auf diesem Planeten wohl „zu viel“ ist. In Zweitem portraitiert Bertram Verhaag die Mission und Vision von Prinz Charles und dessen Farm-Manager David Wilson von einer ökologischen Landwirtschaft.

DarĂŒber hinaus bietet das Programm ausgewĂ€hlte Klassiker wie den Oscar-prĂ€mierten Dokumentarfilm „Eine unbequeme Wahrheit“, Erfolgsfilme wie „Chasing Ice“, Neuerscheinungen wie „Der Imker“ und Geheimtipps wie den Dokumentarfilm „Elemental“. Speziell an Kinder richtet sich etwa der Animationsfilm „Der Lorax“. Er setzt mit viel Humor und farbenfrohen Bildern eine bemerkenswerte und kindgerechte Botschaft fĂŒr mehr Umweltschutz. Welchen Stellenwert das Festival auch bei den Filmemachern selbst hat, zeigt die PrĂ€senz der Regisseure. Insgesamt sieben Filme werden in Anwesenheit ihrer Macher gezeigt: „Der Bauer und sein Prinz“, „Slow“, „More than Honey“, „Deutschlands wilde Vögel“, „Deutschlands wilde Wölfe, wie sie wirklich sind“, „Unser aller Erde“ und „Population Boom“.

Aus allen Filmen, die zum Wettbewerb zugelassen sind, wĂ€hlt eine prominent besetzte Jury die besten Produktionen in vier Kategorien aus. Insgesamt 16.000 Euro Preisgeld gehen an den eindrucksvollsten Kinderfilm, Dokumentarfilm und Spielfilm. Außerdem wird im Rahmen einer feierlichen Gala am 5. Februar ein Sonderpreis fĂŒr den besten Film zum Thema Wolf verliehen. Mitglieder der Jury sind der Schauspieler Peter Lohmeyer, die Moderatorin des ZDF-Morgenmagazins Dunja Hayali, ARD-Wettermann Karsten Schwanke, der Schweizer Filmregisseur Markus Imhoof („More than Honey“), NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller sowie Andreas Hoppe, ARD-Tatort-Ermittler und NABU-Wolfsbotschafter. „Die besten Filme unter den sehr vielen guten Wettbewerbsfilmen auszuwĂ€hlen war uns eine Freude, aber zugleich auch eine Qual der Wahl. Zum GlĂŒck haben die Festivalbesucher diese Schwierigkeit nicht. Schließlich werden alle Wettbewerbsfilme beim Festival zu sehen sein“, so der Jury-Vorsitzende, Umweltaktivist und Journalist Bernward Geier.

Tickets fĂŒr das „Green Me“-Filmfestival sind an der Kino-Kasse im CinemaxX am Potsdamer Platz erhĂ€ltlich. Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt, Erwachsene zahlen fĂŒr die Tageskarte fĂŒnf Euro (keine Platzgarantie). Im Preis inbegriffen sind kostenlose Snacks.
 
 

 
Freiburg: Mundenhof-Jahresprogramm 2014
Wieder rund 300.000 Besucher im vergangenen Jahr: Der
Mundenhof bleibt Freiburgs meistbesuchte Freizeiteinrichtung

BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik stellt Jahresprogramm 2014 im
Zeichen eines JubilÀums vor

Im Jahre 864, lange vor der GrĂŒndung der Stadt Freiburg, ist der
Mundenhof erstmals urkundlich erwÀhnt. Heute, stolze 1150 Lenze
spĂ€ter, lockt er als Tier-Natur-Erlebnispark Jahr fĂŒr Jahr rund
300.000 Besucherinnen und Besucher ins GrĂŒne. Auch 2014 ist sein
Programm gespickt mit Festen, FĂŒhrungen und anderen Angeboten
fĂŒr Jung und Alt.

Dieses Jahresprogramm haben BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik,
Forstamtsleiter Hans Burgbacher und Susanne Eckert, die Leiterin
des Mundenhofs, heute vorgestellt. Und weil „1150 Jahre
Mundenhof“ zu feiern sind, wird besagte Urkunde von anno 864, als
Faksimile auf eine Fahne gedruckt, das ganze Jahr ĂŒber die
AktivitĂ€ten auf dem Hof begleiten. „Damit wollen wir zeigen“, so
Stuchlik, „dass wir uns der historischen Wurzeln des Mundenhofs
bewusst sind und an seinem einmaligen Konzept festhalten: Hausund
Nutztierrassen aus aller Welt, prÀsentiert auf einem
landwirtschaftlichen Anwesen in liebevollem Einklang mit der Natur.“

Programm 2014
Dazu passt der Höhepunkt im ersten Halbjahr. Am 12. Mai wird
wieder ein Mittelalterfest mit Rittern und Lagerleben auf der
Pferdekoppel an frĂŒhere Zeiten des Mundenhofs erinnern. Auch
sonst braucht niemand auf die bewÀhrten Feste im Jahreslauf, vom
Ostertag bis zum Orientalischen Bazar, zu verzichten.

Besuchermagnet des zweiten Halbjahres wird könnte das KĂŒrbisfest
am 12. Oktober werden, das zum JubilÀum besonders viel Orange
auftragen wird. Dank seiner Kooperationspartner lÀdt der Mundenhof
auch wieder zu Eselfest, Mongolentag, Fest der Sinne und zum
Afrikafest, das in diesem Jahr schon seine zehnte Auflage erlebt.
Kurzum: Auch 2014 erwartet Sie wieder ein buntes Programm.

RĂŒckblick 2013
Beim RĂŒckblick auf das vergangene Jahr gab BĂŒrgermeisterin
Stuchlik bekannt, dass 2013 „nur“ 297.000 Besucherinnen und
Besucher den Weg zum Mundenhof fanden; 2011 und 2012 waren
es knapp ĂŒber 300.000 gewesen. „Bei einem Tier-Natur-Park hĂ€ngt
der Publikumsandrang stark vom Wetter ab“, sagte Stuchlik, „und
das war im vergangenen FrĂŒhjahr, wie wir alle noch wissen, sehr
bescheiden, gerade an den Wochenenden, die fĂŒr den Mundenhof so
wichtig sind. Umso mehr freut uns aber, dass wir diesen RĂŒckstand
vor allem im schönen Herbst fast aufholen konnten.“ Damit bleibe der
Mundenhof Freiburgs meistbesuchte Freizeiteinrichtung.

Den grĂ¶ĂŸten bisher registrierten Besucheransturm entfachte das
Mittelalterfest am 14. April. Bei strahlendem Sonnenschein war es
einfach „ein genialer Tag“ (O-Ton Mundenhof-Mitarbeiter), der viel
Vorbereitung bedeutete, dessen gute Stimmung sich dann aber
durch das ganze Jahr zog. Auch der Ostertag und die Sonnwendfeier
fanden außergewöhnlich guten Anklang, das KĂŒrbisfest im Herbst
wurde nach anfÀnglichem Regen gut besucht, und zum Krippenspiel
am vierten Advent kamen (neben 140 zwei- und vierbeinigen
Mitwirkenden) insgesamt 4000 Besucherinnen und Besucher.

Das lange, nasse FrĂŒhjahr 2013 hat indes auch dem tierischen
Nachwuchs den Start ins Leben erschwert. Die Tierpflegerinnen und
Tierpfleger mussten ungewöhnlich viele Neugeborene einstallen, bis
sie sich soweit stabilisiert hatten, dass sie mit der widrigen Witterung
zurecht kamen. Die wenig beachteten Freuden und KĂŒmmernisse
illustriert ein Auszug aus dem „Tagebuch eines Tiergeheges“:

Januar 2013: Vermutlich ein Fuchs reisst drei Nandus. Die kleine
Herde der Walliser Ziegen wird mit einem Bock und einem Weibchen
(Artur und Ginger) verstÀrkt.

Februar: Zwei Trampeltiere (Effendi und Marketa) werden
abgegeben; der Umgang mit ihnen war nicht immer einfach, so dass
diese Entscheidung aus SicherheitsgrĂŒnden notwendig wurde. Eine
großzĂŒgige Spende und die UnterstĂŒtzung der Fördergemeinschaft
machen den Bau eines Futtertroges fĂŒr die ĂŒbrigen Trampeltiere
möglich. Einige hatten gekrÀnkelt, nun stabilisiert sich ihr
Gesundheitszustand rasch.

MÀrz: Das umgestaltete Vogelhaus wird eröffnet. Dank des
VermĂ€chtnisses von Claire Keidel erhĂ€lt es auch eine attraktive, fĂŒr
Besucher begehbare Außenvoliere. Die Mönchssittiche hatten bereits
im Dezember 2012 ihr neues Gehege bezogen und sind jetzt gut
eingewöhnt. Der Bau des Gemeinschaftsnestes ist entsprechend
weit fortgeschritten und vermittelt einen guten Eindruck von
Verhalten und Lebensweise dieser attraktiven Vögel. Im Juli
verlassen dann sechs Jungvögel das große Gemeinschaftsnest – ein
Hinweis darauf, dass die Sittiche ihr neues Zuhause gut
angenommen haben.

MĂ€rz: „Kobold“, der Kater vom KonTiKi, leidet an einer Verletzung,
die zunÀchst harmlos aussieht. In der Tierklinik wird dann aber eine
Infektion durch den Biss einer anderen Katze festgestellt. Kobold
wird operiert und anschließend eine Woche behandelt. DafĂŒr zieht er
zeitweise in die Wohnung der beiden FÖJ-lerinnen – und kehrt bald
prĂ€chtig erholt zurĂŒck.

April: Der Erwerb zweier weiblicher Bisons soll die Verluste der
Vorjahre ausgleichen, beide fĂŒgen sich gut und rasch ein.

Mai: Eine Poitou-Eselstute muss wegen wiederholten Festliegens
eingeschlÀfert werden. Nach mehreren Jahren Pause herrscht bei
den Pinto-Pferden Freude ĂŒber die Nachzucht eines schön
gezeichneten Hengstfohlens.

Juni: Die Alpaka-Stute Anjou bekommt das gesunde Fohlen Aurelia.
Weiterer Nachwuchs bleibt aber aus. Der ausgeliehene Hengst hat
sich also nicht so gut angefreundet.

Oktober: Eine Watussi-Kuh liegt morgens tot im Fresstand. Ein
weiterer Uhu ist erblindet.

November: Nachdem der Stier bei den ungarischen Steppenrindern
Anzeichen anhaltender starker Schmerzen zeigt und jeder
Therapieversuch erfolglos bleibt, wird das Tier eingeschlÀfert; die
anschließende Sektion ergibt eine vereiterte Gallenblase. Viel gĂ€be
es noch zu berichten aus der „Kinderabteilung“, etwa von der
Aufzucht dreier Jung-Strauße, der erfreulichen Entwicklung bei den
Javaneraffen (vier Jungtiere) oder der Naturbrut bei den Pfauen.
Mit Hilfe der Fördergemeinschaft wurde 2013 auch der Stall der
Wollschweine auf Vordermann gebracht: Ein neuer Boden, eine neue
Inneneinteilung, ein Ablauf fĂŒr das Wasserbecken – all das
verbessert die Voraussetzungen fĂŒr eine erfolgreiche Ferkelaufzucht.
Hilfreich ist dafĂŒr auch der Neuzugang zweier wolliger weiblicher
Ferkel, die bald fĂŒr Nachwuchs sorgen sollen.

KonTiKi 2013
Knietief im Mist stecken, mit dreckigen Gummistiefeln ĂŒbers Feld
stapfen, auf Esels RĂŒcken durchs Gehege streifen, die ungezĂ€hmte
Neugier stillen – dafĂŒr wurde KonTiKi (Kontakt-Tier-Kind)
eingerichtet, die naturpÀdagogische Bildungs- und Freizeiteinrichtung
am Mundenhof. Seine Beliebtheit ist ungebrochen, allerdings fÀllt auf,
dass seit Jahren die Zahl der Nachmittagskinder im KonTiKi zurĂŒck
geht, zwar geringfĂŒgig, aber konstant. So kamen 2013 acht Prozent
weniger Kinder als 2012. Zudem bleiben sie nicht mehr so langfristig
im KonTiKi, es herrscht also eine höhere Fluktuation. Viele Familien
begrĂŒnden das mit wachsenden schulischen Herausforderungen und
zeitlichen Belastungen (Ganztagsschule, G8, „Freizeit-Stress“ usw.).
Nach der Grundschulzeit werden immer mehr Kinder abgemeldet.
Das bedeutet nachmittags mehr Arbeit fĂŒr die Betreuer, da die
Ă€lteren, erfahrenen Kinder als „Co-Betreuer“ fehlen.

Insgesamt kamen 2013 an 110 Nachmittagen (Vorjahr 109) 3898
Kinder und Jugendliche (Vorjahr 4255). Im Durchschnitt sind das an
einem Nachmittag 35 Kinder (Vorjahr 39). Nur rund ein Viertel davon
sind Jungen, ihr Anteil steigt seit drei Jahren aber stetig an.
Eigentlich betrifft der absolute RĂŒckgang also nur die MĂ€dchen.

An schulspezifischen KonTiKi-Angeboten nahmen im vergangenen
Jahr 78 Schulklassen mit 1201 SchĂŒlern teil (Vorjahr 83 Klassen,
1670 SchĂŒler). Der RĂŒckgang um 28 Prozent liegt vor allem daran,
dass die Gruppen kleiner geworden sind und weniger weiterfĂŒhrende
Schulen kommen. Unverbindlich befragte Lehrerinnen gaben an,
dass es zunehmend schwerer werde, halb- oder ganztÀgige
SchulausflĂŒge zu organisieren. Von Grundschulen kamen 974 Kinder
in 50 Klassen (Vorjahr 1056/45), von Realschulen 27 Kinder in 1
Klasse (49/2), von Gymnasien 60 Kinder in 2 Klassen (147/5) und
von Förderschulen 32 Kinder in 13 Klassen (201/26).

Aus Freiburg kamen 67 Gruppen mit 943 Kindern (Vorjahr 47/1046),
aus dem Umland 11 Klassen mit 258 Kindern (Vorjahr 36/624). Damit
haben im vergangenen Jahr vor allem Gruppen bzw. Kinder aus dem
Umland die Angebote im KonTiKi deutlich seltener genutzt.
 
 

 
Freiburg: Termine im Waldhaus im Februar
Von FrÀulein Brehm bis Fuchs ganz nah

Sonntag, 2. Februar, 14 und 16 Uhr
FrÀulein Brehms Tierleben
„FrĂ€ulein Brehms Tierleben“ ist das weltweit einzige Theater fĂŒr heimische bedrohte Tierarten. Hier wird spielerisch Wissen ĂŒber gefĂ€hrdete Vier- und Mehrbeiner vermittelt, nun auch in Freiburg. Am Sonntag, 2. Februar, gastiert das Theaterprojekt aus Berlin im Waldhaus: um 14 Uhr mit „Ursus arctos – Der BĂ€r“, um 16 Uhr mit „Lumbricus terrestris – Der Regenwurm“. Beide StĂŒcke eignen sich fĂŒr neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren.
Der Eintritt kostet 12,50 Euro, ermĂ€ĂŸigt 9 Euro, fĂŒr Kinder und Jugendliche 6 Euro; Familien und Gruppenkarten auf Anfrage. Info unter Tel. 0761/768 0486, www.brehms-tierleben.com.

Sonntag, 9. Februar, 18 bis 19.30 Uhr – Anmeldeschluss: 5. Februar
Fackelwanderung zu den „Waldmenschen“
Lassen Sie sich bei einem stimmungsvollen Spaziergang am Sonntag, 9. Februar, von 18 bis 19.30 Uhr im dunklen winterlichen Wald vom HolzkĂŒnstler Thomas Rees in die MĂ€rchen- und Mythenwelt seiner Holzskulpturen entfĂŒhren. Nur vom Schein der Fackeln beleuchtet, erzĂ€hlt jede der 17 Figuren, vom schlafenden Riesen ĂŒber den Drachen bis zum Einhorn, eine eigene Geschichte. Teilnahmebeitrag inkl. Fackel: 7 Euro, Kinder ab 6 Jahren 5 Euro.

Sonntag, 16. Februar, 11 Uhr
Matinee „Fuchs ganz nah“: Autorenlesung und Lichtbilder von und mit Anna Rummel & Klaus Echle
Der Vortrag der Forstfachleute Klaus Echle und Anna Rummel am Sonntag, 16. Februar, 11 Uhr erzĂ€hlt von der außergewöhnlichen Freundschaft zur FĂŒchsin Sophie. Mit
grandiosen Landschaftsbildern und einzigartigen Nahaufnahmen aus dem Leben der FĂŒchsin begeistert uns der international prĂ€mierte Naturfotograf Klaus Echle. Mit spannenden und kuriosen Geschichten nehmen uns die Autoren mit auf eine Reise in die Welt der FĂŒchse. Eintritt: 3 Euro.

Sonntag, 16. Februar, 14 bis 18 Uhr – Anmeldeschluss: 12. Februar
Sonntagswerkstatt: GrĂŒnholzschnitzen mit Markus Stickling
Messer ĂŒben auch auf Kinder eine große Anziehungskraft aus. In diesen Kursen lernen Kinder und Erwachsene gemeinsam den handwerklichen Gebrauch von Taschen- und Schnitzmessern von Grund auf. Das handwerkliche Tun fördert die Motorik, die Fantasie, die Ausdauer und das Selbstbewusstsein. Bei der Sonntagswerkstatt am Sonntag, 16. Februar, von 14 bis 18 Uhr geht es dem Biologen und NaturpĂ€dagogen Markus Stickling auch um Spaß durch geteilte Erfahrung. TN-Beitrag inkl. Material: 12 Euro, Kinder ab 8 Jahren in Begleitung eines teilnehm. Erwachsenen 8 Euro, Familien 30 Euro.

Samstag, 22. Februar, 13 bis 17 Uhr – Anmeldeschluss: 20. Februar
RĂ€tschenbau mit Franz-Josef Huber
Mitten in der fĂŒnften Jahreszeit können Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene in unserer Holzwerkstatt unter Anleitung am Samstag, 22. Februar, ab 13 Uhr RĂ€tschen bauen. Teilnahmebetrag 5 Euro.

Sonntag, 23. Februar, 11 Uhr
Konzert-Matinee: „Die Winterreise“ von Franz Schubert
Schuberts „Winterreise“, wohl der großartigste Liedzyklus des deutschen Kunstliedes, hat seit seiner Entstehung 1827 nie an Faszination verloren. Die Zuhörer fanden sich zu allen Zeiten in der tief berĂŒhrenden Darstellung menschlicher Einsamkeit wieder. Neben den zentralen Themen Natur, Liebe und Tod, erlangt auch das Wandern in der Romantik eine neue Bedeutung. Durch das Beobachten der Natur wird der Wanderer zum Beobachter seiner selbst. So lassen sich die Naturerfahrungen des Wanderers in den Liedtexten von Wilhelm MĂŒller als eine „Winterreise“ in die Tiefe seiner Seele verstehen. Am Sonntag, 23. Februar, 11 Uhr, tragen AndrĂš Schann, Tenor, und Torsten Buldmann, Klavier, Schuberts Liederzyklus im Waldhaus vor. Eintritt: 8 Euro, ohne Anmeldung.

Das Waldhaus (Wonnhaldestr. 6) ist mittwochs bis freitags von 10 bis 16.30 Uhr, sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. NÀheres zu den VortrÀgen, Angeboten und dem Familienprogramm gibt es unter Tel. 0761/8964 7710 oder auf www.waldhaus-freiburg.de.
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Planung und Realisierung von Kleinwindanlagen fĂŒr den privaten Bereich
Zu einem öffentlichen, allgemeinverstĂ€ndlichen und technisch orientierten Informationsabend laden gemeinsam die Badisch-ElsĂ€ssischen BĂŒrgerinitiativen, die BĂŒrgerinitiative Weisweil, die SolarRegio Kaiserstuhl und der Bundesverband WindEnergie (BWE) ein:

Freitag, den 07. Februar 2014 um 20.00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus
79367 Weisweil am Rhein, Hinterdorfstrasse 2


Referenten und GesprÀchspartner sind:

Werner Eberle, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Werner EBERLE GmbH, Generatoren-Fertigung in Pforzheim (www.eberle-generatoren.de)

Norbert Stubning, ABB Forschungs- und Servicebereich, Ladenburg

Im Zuge der Energiewende ist die Nutzung Erneuerbarer Energien auch fĂŒr die einzelnen BĂŒrger interessant. Bisher sind ĂŒberwiegend nur große Energieversorger im WindgeschĂ€ft aktiv. Mit anspruchsvollen Kleinwindenergieanlagen können nun auch Privatpersonen in diesen Markt einsteigen.

Es werden Kleinwindenergieanlagen mit einer Leistung von 3 kW bis 50 kW vorgestellt und auch kritisch bewertet. An diesem Informationsabend kommen u.a. zur Sprache: Anforderungsbedingungen, AnlagengrĂ¶ĂŸen, Standort-Festlegung unter BerĂŒcksichtigung der Topologie sowie von StörgrĂ¶ĂŸen, Wirtschaftlichkeit, Messungen, Anlagetypen (horizontal oder vertikal), Genehmigungen, Versicherung, Sicherheit, Zertifizierung bis zu GerĂ€uschgutachten und Möglichkeiten des Schattenwurfs.

Die Referenten stehen anschließend zur Diskussion und GesprĂ€chen zur VerfĂŒgung.

Auf Wunsch werden die Veranstalter eine Exkursion zu Kleinwindturbinen durchfĂŒhren. Interessenten können sich beim Informationsabend bereits in einer Vormerkliste eintragen.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine Voranmeldung per E-Mail gebeten: erhard-schulz@t-online.de

Der Eintritt zum Informationsabend ist frei!
 
 

Ausstellungstipp: AFRITECTURE
© Myrzik und Jarisch
 
Ausstellungstipp: AFRITECTURE
Bauen mit der Gemeinschaft
Architekturmuseum der TU MĂŒnchen in der Pinakothek der Moderne, MĂŒnchen

Die Ausstellung wird verlÀngert bis 2. Februar 2014 !!!

Aufgrund der begeisterten Resonanz im Publikum mit 65.000 Besuchern und einem enormen Presseecho in der deutschen und internationalen Presse wird die Ausstellung AFRITECTURE bis 2. Februar verlĂ€ngert. Die zahlreichen FĂŒhrungen und Begleitveranstaltungen, ein umfangreiches Vortragsprogramm, eine Filmreihe in Kooperation mit der HFF MĂŒnchen und ein viel beachtetes Symposium fanden reichen Zuspruch. Die experimentelle Ausstellungsarchitektur regte die Besucher zu einer direkten Auseinandersetzung mit dem Thema an: Mit den unzĂ€hligen Kommentaren auf den WĂ€nden der Ausstellung und den BesucherbĂŒchern, den engagierten Kommentaren im sog. Meinungsautomaten und den Reaktionen in den Social Media zeigt AFRITECTURE, dass die Zuwendung zu einem anderen VerstĂ€ndnis der Verantwortung von Architektur fĂŒr die globalen Gesellschaften von den Museumsbesuchern aktiv angenommen wird.

Zur Ausstellung: Die zeitgenössische Architektur in Afrika zeigt im Bereich des sozial engagierten Bauens derzeit viele innovative AnsĂ€tze: Ob Schulen, KindergĂ€rten, Marktanlagen, Kliniken, Kulturzentren, Sportanlagen oder VersammlungsrĂ€ume – es sind gerade öffentliche Bauten und gemeinschaftliche Einrichtungen, an denen sich neue Nutzungs- und Baukonzepte abzeichnen. Vielfach sind die spĂ€teren Nutzer unmittelbar am Entwurfs- und Bauprozess beteiligt. Neben dem Einsatz aktueller Technologien sind viele der Bauprojekte aus lokalen Materialien entwickelt und greifen vergessene Bautraditionen wieder auf.

Das Architekturmuseum der TU MĂŒnchen legt in der Ausstellung »AFRITECTURE – Bauen mit der Gemeinschaft« den Fokus auf genau jene Projekte, die oftmals von Architektinnen und Architekten initiiert wurden und deren Konzeption globale ZusammenhĂ€nge genauso mit einbezieht wie die lokale Kultur und die BedĂŒrfnisse einzelner Gesellschaftsgruppen. Durch die Beachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte entwickelten sie nachhaltige LösungsansĂ€tze, die in der Ausstellung anhand von 26 Projekten aus zehn LĂ€ndern Subsahara Afrikas wie Kenia, Nigeria, Burkina Faso oder SĂŒdafrika gezeigt werden. Sie sind seit der Jahrtausendwende entstanden und wurden von afrikanischen, aber auch von europĂ€ischen und US-amerikanischen Architekten geplant.

Der Katalog (Hatje Cantz Verlag) ist fĂŒr 38 EUR erhĂ€ltlich. Die Ausstellung wurde kuratiert von Andres Lepik und Anne Schmidt. Ausstellungsgestaltung: StiftungFREIZEIT und Rusmir Ramic.
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